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Lr«gefMt-t.
Gieße«, 7. März 1898.
Keldbereiniguuge« in der aemattang Sietzen.
Vor ca. 15 Jahren wurde die Feldbereintgung für die ganze Gemarkung Gießen beantragt. Es gelang, besonders durch das Zusammenwirken der Grundbesitzer, die in den umliegenden Dörfern wohnen, den Antrag mit wenig über 200 Stimmen zu Fall zu bringen. Man kannte die segensreichen Wirkungen einer vernünftig dmchgeführten Feldberetntguna noch nicht. Erst jetzt, nachdem zahlreiche Landgemeinden in der Provinz die Feldbereintgung mit gutem Erfolg durchgeführt haben, geht auch den eigenfinntgsten unter den Gegnern der Feldberetnigung allmählig das Verständniß für die Durchführbarkeit und die Zweckmäßigkeit derselben auf.
Eine größere Anzahl von Grundbesitzern in Gießen und der Umgegend beabsichtigen neuerdings zu beantragen, daß der Theil der Gemarkung Gießen, der auf dem rechten Lahnufer liegt, der Feldbereintgung unterzogen werde. Dazu gehört, da das Feld nördlich der Krofdorfersiraße versuch»w,ise vor ca. 12 Jahren bereinigt wurde, nur noch die Fläche, die »üblich der Krofdorferstraße liegt und durch diese die preußische Landesgrenze, die Heuchelheimer Gemarkungsgrenze und die Lahn umschlossen wird.
In diesem Felde ist durch den Mangel an Feldwegen, oder passirbaren Feldwegen, durch ein planlos angelegtes Netz von Ent- wäsierungsgräben eine rationelle Feldbestellung entweder nicht duich- zuführen oder doch sehr erschwert.
Die Grundstücke haben zum großen Theil eine unregelmäßige Form, damit ist verbunden eine Verschwendung von Gespannkräften; die sogenannten Entwässerungsgräben halten das Grund- oder Fluth- wasier fest, statt es rasch abzuführen, die Felder können daher im Frühjahr erst oerbältnißmäßtg spät bestellt werden U"d das Abernten
der Hackfrüchte im Spätherbst erfordert unverhältnißmäßig hohe Gespann- und Arbeitskräfte.
Unter solchen Umständen rentirt eine durch Düngemittel und tüchtige Arbeit unterstützte Bewt>.1h>chastung auf Mim sehr fruchtbaren Boden bei Weitem nicht so, wie es der Fall sein würde nach einer Feldbereintgung.
Am Hardtbergs selbst fehlt e8 besonders den Heuchelhetmern an geeigneten Wegen, um, ohne die Gespannlhiere ;über Gebühr zu plagen, zunächst die Höhe zu erreichen. Aus der Höhe selbst fehlt es an Wegen, so daß die wenigsten Besitzer unabhängig von ihren Nachbarn die Aecker nach Belieben bestellen können. Auch liegen die Aecker vielfach planlos durcheinander, wenn auch die Form der Aecker eine regelmäßigere ist als tm Thal.
Der Gemeinde Heuchelheim würde es vielleicht willkommen sein, wenn sie bet dieser Gelegenheit ihre Gemarkungsgrenze nach Gießen hin, zwischen Hardtberg und der Lahn tm Einverständntß mit der Stadt regultren könnte. Heute liegt die Gießener Gemarkungsgrenze dicht vor dem Dorfe Heuchelheim und hemmt die Bauthätigkett in der Richtung nach der Stadt hin. Das Regulircn der Gemarkungsgrenzen wurde ja bet allen größeren Feldb-reinig- ungrn bisher durchgeführt, wenn sie beiden Thetlen als willkommen und nothwendig erlebten.
Daß das in Rede stehende Project auch heute noch Gegner hat, wird sich bald Herausstellen. Die Landwirthe haben zumeist besonders barte Köpfe und bekehren sich nicht gern zu einer anderen Ansicht, selbst wenn sie tief im Herzen überzeugt sind, daß die Sache eigentlich gut ist und ihnen fclbft und ihren Nachkommen erhebliche Vortheile bringt.
Es ist ein altes Vorurtheil, das heute noch viele Landwirthe beherrscht, indem sie glauben, die Feldbereintgung, die damit verbundene Zusammenlegung von Grundstücken in den Fluren habe
keinen Werth, da die Aecker bei Erbauseinandersetzungen wieder ge* theilt würde-- und damit das ganze mühsame, und toitlpieitge Werk wieder zerstört würde. Das Wegenetz, die regelmäßige Form der Giundstücke und die Entwässerungsanlagen bleiben ja für einige Zetten erhalten; das Zartheiten der Grundstücke in zu kleine Parzellen verbietet heute schon das Gesetz.
Aber die Kosten! Die Kosten können für einen Normalrrorgen bis zu 20 Mark betragen. Diese Kosten soll nicht der allein bezahlen, der jetzt den Acker bewirthschastet, sondern auch seine Nachkommen. Die Kosten werden daher am besten abgerentet, so daß die jährlich zu bezahlende Rente sich per Noi malmorgen nach Pfennigen berechnet. — Was wird aber heute an Arbeitskraft und Zttt verschwendet, wenn^kein Weg oder ein schlechter Weg zu dem Grundstück führt, w-nn dasselbe eine unregelmäßige Form hat, einen Ranzen oder einen Schlüssel hat, oder wenn es auf der einen Seite sechs Monate im Wasser liegt, ober das Fluthwasser im Winter darüber geht. Welcher Schaden entsteht so dem Besitzer eines Normalmorgen Landes? Beläuft sich der Schaden zusammengerechnet nicht jedes Jahr auf viele Markstücke? Und haben diesen Schaden nicht Kind und Kindeskinder alljährlich zu tragen? Hat die Feldbereinigung fiattgefunden, so sind, wenn dir Kosten abgerentet werden, für den Normalmorgen alljährlich einige 40 Jabre lang nur Pfennige zu bezahlen. Das sollte sich Jedes überlegen und da- ach handeln.
Voraussichtlich kommt die Angelegenheit in der nächsten Sitzung des landwirthschafklichen Localvereins Gießen zur Besprechung. Dazu sollen die Interessenten in Stadt und Land eingeladen werden. Das hat dann wohl den Ersolg, daß ein zahlreich unterzttchneter Antrag auf Feldbrreioigung der Gemarkung Gießen, soweit sie auf dem rechten Ufer der Lahn liegt, an die obere landwirthschaftliche Behörde nach Darmstadt abgehen kann.
Ev. Kirchengesangverein.
Freitag den 11. März 1898, Abends 8 Uhr, in der Stadt- kirche zu Gießen:
Geistliche Musikaniiührung
für Chor, Vocal- und Jnftrumentaisoli, Orchester uno Orgel. Compofitionen von I. S. Bach, Beethoven, F. Mendelssohn, Schubert, M. Bruch; u. 21. Cantate von Heinrich v. Herzogenberg.
Eintritt unentgeltlich. Reservirte Plätze für Mitglieder auf den Emporbühnen, gegen Vorzeigung der Karten.
Programme für 20 Pfg. an den Kirchthüren.
Freiwillige Gaben zur Deckung der Kosten werden in den Opfer» decken erhoben.2325
Gi®ss©n©r Volksbad
Aktiengesellschaft.
Ordentliche Generalversammlung Mittwoch den 30. März 1898, Nachmittags V,4 Uhr, im Sitzungssaale der Bürgermeisterei.
Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht, Prüfung der Bilanz.
2) Erhöhung des Grundcapitals.
3) Statutenänderung.
4) Ergänzungswahl für Vorstand u. Aussichtsrath.
Geschäftsbericht, Bilanz, Gewinn- und Brrlustreckuunq liegen vom 15. lfd. Ms. an auf der Bürgermeisterei dahier zur Einsicht der Herren Actionäre offen. 2401
Der Vorstand:
Dr. Fuhr. Tb. Haubach.
Versteigerungen
2392
Heyer.
[2151
inner*
2407
2403
Schober.
84
8
35
2340
2153
iMumntnuidjiuub
einzureichen.
Zuschlagsfrift 3 Wochen.
Gießen, 1. März 1898. Das Stadtbauamt. Schmandt.
einzureichen.
Zuschlagsfrift 3 Wochen.
Gießen, 1. März 1898. Das Stadtbauamt, ch m a n d t.
Gießen, 1. März 1898. Das Stadtbauamt. Schmandt.
bei Ordnung des Nachlaffes halb 2 Wochen anzumelden.
Gießen, 5. März 1898.
Großh. Amtsgericht. Neuenhagen.
Verdingung.
Die Maurer, Pflaster- und As- phaltarbellen, sowie die Steinzeug- Keferung zur Herstellung erhöhter Bürgersteige im Seltersweg, zu nächst dem Kreuz, in-der Bahnhofstraße , zunächst der Marktstraße und in der vorderen Dammstraste sollen
Samstag, 19. Marz b I,
Borm. 10 Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns, Zimmer Nr. 7, zur Einficht offen. Angebote auf "Vordruck sind bis zum Termin bei uns
Länge und bis zu 30 cm Durchmesser mit 1887 fm, Tannen-Abschnitte bis zu 14 m
Länge und bis zu 40 cm
Durchmesser mit 4.67 fm,
Fichten.Abschnitte bis zu 16 m
Länge und bis zu 31 cm Durchmesser,
Fichten-Reisstaiigen, darunter 2140 schöne Bohnenstangen. Zusammenkunft im District Ungeheuerbach beim alten Steinbruch.
Die Holzversteigerung vom 2. und 3. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Ab« fuhrscheine können vom 15. März an bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Mittwoch den 16. März, Morgens 8 Uhr.
Gießen, den 7. März 1898.
Großh. Oberförsterei Schiffenberg.
Verdingung.
Die Maurer-, Pflaster- und Asphaltarbeiten, sowie die Steinzeug« lieferung zur Herstellung erhöhter Bürgersteige in der Wolkengaste, zunächst der Bahnhofstraße, sollen Samstag, 19. Mars d. I,
Vormittags lV/2 Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bet uns, Zimmer Nr. 7, zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum Termin bei uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen.
| Oeffentliche Aufforderung.
Forderungen an den verstorbenen Christian Vix dahier find bei Meldung der Nichtberückstchtigung
Holzversteigerung.
Dienstag den 15. März d. IS werden au5 den Distrikten Bausche!, Großer Seng, Sevakopf, Kälberstall, Bauernbaide, Saaser Heegwald Günters- graben, Hatnheege, Schafbusch und Breile- lob der Forstwartet saasen versteigert: Scheiter rm: 60 Buchen, 7 Birken, 24 Eichen, 234 Nadelholz, 4 Aspen; Knüppel rm: 133 Buchen, 67 Eichen, 143 Nadelholz, 22 ASp-n - Weiden; Reisig rm: 716 Buchen. 142 Eichen, 173 Nadelholz (hierunter zerstreut liegendes nicht aufgearbeitetel Reisig); Stöcke rm; 13 Buchen, 16 Eichen, 44 Nadelholz
Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im District Kälberstall Abth. 4 bei Brenn« hol, Nr. 220. Nur das Holz im District Kälberstall Abth. 4 wird bei der Versteigerung vorgezeigt. Die Nummern des zur Versteigerung kommenden Holzes find roth unterstrichen
Grünberg, am 6. März 1898.
Großh Oberförsterei Grünberg.
Mittwoch den 20. Aprit, Nachmit ags 2</i Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Martin Müller Ehelevtrn in Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 17 Nr. 146’6/io - 144 qm Hof- raithe in der Scheppeneck,
Flur 17 Nr 146«,, 0 - 188 qm Grab garten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden
Gießen, 8. März 1898.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A: Bogt. 2429
Mittwoch den 23. Mär;
Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die der »ar» Schmidt Wwr., Mathilde geb. 856er, in Gießen gehörige Hofraithe: Flur 1 Nr. 984"/ioo — 427 qm in der
Wallthorftrsße öffentlich meistbietend versteigert werden-
Gießen, den 1. März 1898.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A.: Bogt. 2156
Freitag den 11. März d. I., Vormittags von IO Uhr an, kommen im Sichertshäufer Inter* essentenwald zum öffentlichen Aus gebot:
EicheN'Abschnitte bis zu 13 m
Verdingung
Die Maurer-, Pflaster- und As- phaltarbeiten, sowie die Steinzeuglieferung zur Herstellung erhöhter Bürgersteige an der Stadtkirche und in der Kirchstrahe sollen Samstag, 19. Mar; d. I >
Vorm. 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns, Zimmer Nr. 7, zur Einficht offen. Angebote auf Vor-
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.
Garteuftraste 2
«ng«dot der tUtetttutawet t 2 Küfer, 2 Maschinenschlosser, 1 Schuh, macher, 2 Bauschreiner, 3 Lauffrauen, 1 Aushilfskellner, 2 Portier 1 Aufseher, 2 Fuhrknechte, 1 Fahrbursche, 3 Hautzburschen, 1 Gartenarbeiter, 4 Taglöhner, 2 Schlosserlebrlinge, 2 Köchinnen, 1 Hausmädchen, 2 Dienstmädchen, 2 Bureauge- hülfen, 1 Schreibgehülfe.
Nachfrage der Ardeitgeb« r 1 tücht. Conditor, 1 Drechsler, 1 Glaser (Rahmenmacher), 2 Weißbinder für dauernde Arbcit, 2 Schmiede, 1 Schneider für Kleinstücke, 1 tücht. Rockschneider, 3 Bauschreiner, 1 jüng Kutscher, 2 Hausburschen, 1 solider Mann zu dauernder Aecordarbeit, bevorzugt ein Handwerker, 1 Hausbmsche welcher m-ttken kann, 1 tücht. Fuhrknecht, 1 gewandter, träft. Mann als Colporteur für dauernde Arbeit bei gutem Verdienst, 2 Taglöhner, von welchen einer das Packen und Kistenzumachen versteht, 9 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Köchin, 1 Dienstmädchen, welches landwirthschaftl. Arbeiten versteht, 4 AuS- rippertnnen, 4 Wickelmacherinnen.
Lehrlinge: 3 Bäcker, 2 Barbiere, 2 Buchbinder, 2 Drechsler, 1 Gärtner, 1 Kupferschmied, 1 Küfer, 2 Lacktrer, 1 Sattler, 2 Schlosser, 1 Schmied, 2 Schneider, 2 Schreiner, 3 Schuhmacher, 1 Setzer, 1 Wagner.
Oeffentliche Aufforderung.
Christian Dix zu Gießen ist am 27. Februar 1898 gestorben. Nach Angabe der Erben hat dessen m Amerika verstorbener Sohn Wilhelm Vix drei minderjährige Kinder, deren Namen und Aufenthaltsort nicht zu ermitteln ist, hinterlassen. Dieselben werden hiermit aufgefordert, sich binnen 2 Monaten von heute an über die Antretung der ihnen ange botenen Erbschaft bei der unterzeichneten Gerichtsstelle zu erklären, widrigenfalls sie bei der Erbver* theilung nicht berücksichtigt werden.
Gießen, den 5 März 1898.
Großherzogliches Amtsgericht.
Neuenh agen. 2406
druck sind bis zum Termin bei uns
2152
Sichertshausen, am 7. März 1898. Der Waldvorstand.
Bierau. 2404
Oeffentliche Aufforderung.
Georg Graf von Villingen, welcher vor länger als 35 Jahren nach Amerika cusgewandert und dort verschollen ist, wird aufgefordert, sich bis zum 20. April 1898 bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, oder für feine Vertretung zu sorgen, andernfalls nur mit dem für ihn zu bestellenden Curatur verhandelt werden wird.
Laubach, 5. März 1898.
Großh. Amtsgericht.
______Zimmermann. 2405
Das Reinigen und »Putzen der Oefen in der Veteriuäranstalt soll für die Zeit vom 1. April d. I. bis zum 31. März 1899 vergeben werden. Reflectanteu werden ersucht, ihre Angebote alsbald bei uns ein* zureichen. 2408
Gießen, 2. März 1898.
Direction der Großh. Veterinäranstalt. _______Prof. Dr. Pflug._______
2294] Die am 1. April cr. fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. März cr. ab an unseren Kassen in Neustrelitz und Berlin, so* wie an sämmtlichen auswärtigen Zahlstellen kostenlos eingelöst.
Mecklenburg-Strelihsche Hypothekenbank
Drittes Concert des Vereins zur Förderung eines Saalbaues in Giessen
am Dienstag den 15. März, 7j/2 Uhr Abends in der grossen Anla der Universität, unter Mitwirkung der Herren Adolf Müller aus Frankfurt a. M. (Gesang), August Herber aus Frankfurt a. M. (Violine), Johannes Hegar aus Zürich (Violencello) und Gustav Trautmann, akad. Musikdirector (Clavier).
Programm:
1) Trio für Pianoforte, Violine und Violoncello, D-moll, op. 63. Rob. Schumann.
2) Lieder............Roh. Franz.
3) Sonate für Pianoforte und Violoncello, D-dur, op. 18. . Ant. Rubinstein.
4) Lieder......Max Bruch, Oscar Meyer, Rud. Schumacher
5) Trio für Pianoforte, Violine und Violoncello, B-dur, op. 99. Franz Schubert.
Mitglieder des Vereins haben freien Eintritt. Eintrittskarten zum Preise von Mk. 1,50 sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier zu erhalten, und zwar bis Mittwoch den 9. März ausschliesslich für Mitglieder, von Donnerstag den 10. März ab auch für Nichtmitglieder 2299
Theater-Verein.
Mittwoch den 9. März 1898, Abends präcis 8 Uhr,
im Festsaal (Leib’scher Saal) Wallthorstr.
In Behandlung*
Komödie in 3 Aufzügen von Max Dreyer.
Gast: FrI. Toni Wittels
vom Grossb. Hof- und Nationaltheater in Mannheim.
Billets: in dor Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.), sowie an dor Abendkasse: Erstes Parquet Mk 3,50; Zweites Parquet Mk 2,25.
Studentenkarten Mk. 1,—. Schülerkarten Mk. 0,40. Gallerie Mk. 0,60.
Für Mitglieder nur im Vorverkauf (bei weiterem Bedarf): Erstes Parquet Mk. 3—;
Zweites Parquet Mk. 2,—. 2246
Nach Schluss des Theaters bei ungünstiger Witterung Omelbusverblndung nach verschiedenen Richtungen.
Von beute ab befindet sich mein Geschäft 2239
5 Wettergasse 5.
Grobe feine
Bürstenwaaren
in jeder Preislage 984 Seltersweg 2.
Heinrich Rühl, Friseur.


