die Einwirkung der Führer mehr gewährleistenden Gliederung r der vorhaadenen Verbände. Auch ist bet einzelnen Stoffen« qattungen, um den im Ernstfälle zu stellenden Anforderungen und den Fortschritten der Technik gerecht werden zu können, eine Vervollständigung der Organisation nicht länger auf« »chtebbar. Hierbei'soll der finanziellen Leistungsfähigkeit deS Reiche- durch allmähliche Durchführung den nothwendigen Arudernngen Rechnung getragen werden. Ich vertraue, daß Tie sich von der dringenden Nothwendigkett der Vorschläge der verbündeten Regierungen überzeugen und durch die Bewilligung der erforderlichen Mittel der Marine die Erfüllung ihrer hohen Aufgabe, ein zuverlässiger Schutz deS Frtedeus und deS Vaterlandes zu sein, auch tu Zukunft ermöglichen werden.
Der Voranschlag für die Marine ist durch da- Flotten- gesetz vorgezeichnet und hält sich im Rahmen drffeldeu.
Die Beziehungen Deutschland- zu allen au-wärttgen Mächten find unverändert freundliche. An Meinem Thetle mit beizutrageu zur Aufrechterhaltung und immer größeren Festigung de- Weltfrieden- ist da- vornehmste Ziel Meiner Polttik.
Mit warmer Theilnahme habe Ich deshalb die hochherzige Anregung Meine- theueren Freundes, Seiner Majestät drS Kaiser- von Rußland, zu dem Zusammentritt einer Internationalen Couferenz begrüßt, welche dem Frieden und der bestehenden Ordnung der Dinge zu dienen bestimmt ist. Die auf der Conferenz zu Tage tretenden Vorschläge, welche jenen edlen Zweck zu fördern geeignet erscheinen, find von Veiten Meiner Regierung sympathischer Aufnahme gewiß und werden von ihr sorgfältig geprüft und behandelt werden.
Mit tiefem Schmerze und Abscheu gedenke Ich deS fluchwürdigen Verbrechen-, das Meinem treuen BundeSgenosieu, Seiner Majestät dem Kaiser und Könige Franz Joseph, die erlauchte Gemahlin jäh entrissen hat. Die ruchlose Thal, die ganz Deutschland, Fürsten und Volk, andauernd mit innigem Mitgefühl erfüllt, hat der Regierung Seiner Majestät de- Köntg- von Italien eine Berathuug wirksamer Maßregeln gegen die anarchistische Propaganda geboren erscheinen laffen und ihr Veranlassung zur Einberufung einer Conferevz gegeben. Die Bereitwilligkeit, mit welcher dieser dankeu-werthen Einladung allerseits entsprochen worden ist, berechtigt zu der Zuversicht, daß ein richtige- Gleichmaß zwischen Rechten und Pflichten al- unerläßliche- Erforderniß einer gedeihlichen Entwickelung der internationalen Beziehungen nicht nur theoretisch von Neuem anerkannt, sondern auch durch praktisch brauchbare Schlußfolgerungen bethätigt werden wird.
Den au- unserer Neutralität im spauisch-omerrkanischrn Kriege sich ergebenden völkerrechtlichen Pflichten ist Deutsch* land gewisienhaft und loyal nach beiden Seiten hin gerecht geworden.
Die deutschen Colonien befinden sich in gedeihlicher Entwickelung. Deu ruhestörenden Unternehmungen feindl'cher Stämme find Meine Schutztruppen in Oft- und Westafrika siegreich begegnet. M.t der Neu-Guinea Compagnie ist wegen Nebernahme ihre- Schutzgebiet- auf da- Reich ein Vertrag abgeschlossen worden, welcher Ihnen zur Genehmigung vor« gelegt werden wird. In Kiamschou find die ersten Schritte zur wtrthschaftlichen Entwickelung de- Schutzgebiete- gethan. Die Grenze ist im Einvernehmen mit der chinesischen Regierung endgültig festgesetzt. Der Freihafen ist eröffnet worden, die Hafenbauten find in Angriff genommen, und der Beginn de- Eisenbahnbaue- nach dem Hinterland steht für die nächste Zukunft bevor.
Gestützt auf die bestehenden älteren Verträge, wie auf die durch den deutsch chinesischen Vertrag vom 6. März d. I. neu erworbenen Rechte wird Meine Regierung, unter ge- wiffeuhafrer Achtung der wohlerworbenen Rechte dritter Staaten, auch in Zukunft bestrebt sein, die von Jahr zu Jahr gewichtiger werdenden wirthschaftlichen Beziehungen
(die Bearbeitung der au- China stammenden fertigen Fäden) schon im zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung von den Phöniziern durch Auftrennen chinesischer Gewebe und Vermischung mit ähnlichen Fabrikaten — später durch Verweben der direct exportirteu Gröze betrieben wurde. Wenn mau bedenkt, daß damals in Kleinasien das Kilogramm reiner Naturseide etwa 14 000 Mk. kostete, die Purpursetde sogar 40000 Mk., so läßt sich denken, wie schon durch die einfache Umarbeitung eine- so eminent werthvollen Material- ein hoher lohnender Gewinn erzielt wurde.
Heutzutage ist der Seidenbau längst Gemeingut der ge- samwteu Menschheit geworden, und specieü in der Anfertigung der Gewebe ist China durch die technischen Fortschritte de- 19. Jahrhundert-, namentlich von Seiten der Franzosen in Lyon momentan überholt- der letztere Mangel ist aber in einem Jahrzehnt aller Vorau-fichr nach gehoben, und dann wird den Chinesen wieder der Umstand zu Gute kommen, daß die Basis der gesammten Seiden-Jndustrie doch immer die Raupenzucht bleibt, dir in China seit nunmehr 3000 Jahren -um Hau-gewerbe geworden ist und seit jener Zeit kaum noch eine Aenderung erfahren hat.
Sie erstreckt sich im Wesentlichen auf Folgende«:
Die kleinen ovalen Eier, deren da- Weibchen de- Bombyx mori im Durchschnitt 800 legt, und au- denen nach etwa 10 Monaten, wenn sie eine Ueberwirterung durchgemacht haben, bei einer Temperatur von 20 bi- 26® Celsius da- Au-krtechcn der Raupen erfolgt, werden zur schnelleren Eat« Wickelung dadurch gebracht, daß man sie in Wasser legt, bcm man eine Lösung Kochsalz beigemeugt hat — dann einige Tage einer kalten Temperatur (eventl. künstlicher Kälte) auS- setzt und sodann durch Wärme von etwa 25® Celfiuk den Proctß beschleunigt- e« ist sogar möglich, in dieser Weise die EntwickelungSzrit auf 14 Tage hrrabzusetzm. Sind die liehen Raupen zu Tag? (jefommen, so ist die allergrößte Vorsicht in deren Behandlung geboten, wenn nicht ein voll- ständige- Mißlingen der ganzen Brut die Folge sein soll.
(Schluß folgt.)
Deutschland- mit China weiter zu entwickeln und den deutschen Reich-augehörtzen den vollen, ihnen gebührenden Antheil an der wtrthschaftlichen Erschließung de- fernen Osten- zu sichern.
Bei Meinem Aufenthalt in Konstantinopel und Syrien ist e- mir eine Freude gewesen, wich durch deu Augenschein davon zu überzeugen, wie deutsche Tüchtigkeit und Gitte den im türkischen Reiche lebenden Reich-angehörigen zu geachteter Stellung verhalfen haben.
Mit bewegtem Herzen habe Ich mit der Kaiserin und Königin, Meiner Gemahlin, an den Stätten geweilt, die durch da- Leiden de- Erlöser- der gesammten Christenheit theuer find. Dem evangelischen Bekenntnisse dort ein Gotte-Hau- zu errichten, war schon da- sehnliche Verlangen Meiner drei Borgänger an der Krone Preußen-. Daß eS Mir vergönnt war, jene- Verlangen zu erfüllen, und die Erlöserkirche zu Jerusalem dem Dienste deS Herrn zu übergeben, ist Mir ein neuer Antrieb, die Mir von Gotte- Gnaden verliehene Gewalt auch weiter eiuzusetzen für die ewigen Grundwahrheiten deS Christruthumö. Bon solchen Gefühlen geleitet, hat e- Meinem Herzen besondere Genugthuung gewährt, einen langgehegten Wunsch der deutschen Katholiken durch Erwerbung eine- ihnen durch weihevolle Erinnerungen ge- heiligten BefitzthumS auf dem Berge Zion in Erfüllung zu bringen.
Go gebe ich Mich der Hoffnung hin, daß Mein Aufent- halt im türkischen Reiche, die ebenso gastfreundliche wie fläuzende Aufnahme, die Ich bet Seiner Majestät dem Sultan, entsprechend den freundschaftlichen Beziehungen der beiden Reiche gesunden, und der begeisterte Empfang, der Mir und »er Kaiserin allenthalben von der o-manischeu Bevölkerung bereitet wurde, dem deutschen Namen und den deutschen nationalen Interessen zu bleibendem Vortheil und Segen gereichen mögen.
Geehrte Herren! Indem Ich Sie hiermit zu Ihren verantwortungsvollen Berathuugen entlaste, will Ich dem Wunsche Au-druck geben, daß die bevorstehende Legislatur- leriode durch gemeinsame Arbeit der Regierungen und der Volk-Vertretung einen bedeutsamen Abschnitt tu der geistigen und wirthschaftlichen Entwickelung unserer Volksgemeinschaft bilde.
Die Verlesung der Thronrede wurde mehrfach von lautem Beifall unterbrochen, so namentlich bei der Erwähnung der Vorlage gegen den Strike-Terrori-mu-, bet der Stelle, welche von der Aufrechterhaltung de- Weltfrieden- al- de- vornehmsten Ziele- der deutschen Politik spricht, bei der Erwähnung der Abrüstungskonferenz, sowie der Antt Anarchisten- confereuz, ferner bei den Stellen wegen Erschließung de- fernen Osten- und bei der Erwähnung de- Besuche- der heiligen Stätten iu Palästina und der Erwerbung de- »geheiligten BefitzthumS auf dem Berge Zion". Al- der Kaiser die Verlesung beendet hatte, erklärte der Reichskanzler im Namen der verbündeten Regierungen auf Befehl Seiner Majestät de- Kaiser- den Reichstag für eröffnet. Der stellvertretende Borfitzende de- BundcSrathS Graf Lerchenfeld- Köfertng brachte darauf ein dreimalige- Hoch auf Seine Majestät den Kaiser aus, in welche- die Anwesenden wiederum begeistert einstimmten. Unter Boravtraguug der Insignien und unter demselben Bortritt verließ darauf der Kaiser, nachdem er sich dreimal vor der Versammlung verneigt halte, den Saal. Um 12 Uhr 35 Minuten war die Feierlichkeit beendet.
Deutsches Reich.
Berlin, 6. December. Mehrere Rr1ch-tag--Fractionen waren gestern Abend versammelt, um unter sich über die Wahl des Präsidium- zu beratheu. Bei der Lage der Dinge konnten vorläufig nur Vorbesprechungen ohne bindende Bcschlüffe stattfinden. Dir couservative Partei hat dem Vernehmen nach ihren Vorsitzenden, den Herrn von Levrtzow beauftragt, mit den anderen Fraktionen Fühlung zu nehmen. In der CentrumSprrffe wird behauptet, daß die Personenfrage bezüglich de- Präsidenten von der heurigen Fraktion-' fitzung als unentschieden zu betrachten sei.
Mannheim, 6. Decrmbcr. Wegen eine- Schmähartikels auf da- Mitglied de« badtichen Landwirthschafr-rarh-, Com- merzienrath Scipio, bet einer Kritik über die Flrischnoth- debatt?, wurde Redakteur Herzberg von der socialistijchen „Volksstimme- verhaftet.
Wie«, 6. Decrmber. Für die gestrige Haupt-Versamm. lang de- Bunde- der Germanen war eia Vortrag des bekannten Germanisten Pfister Aber dir Frage augesetzt: »Wir bauen wir an dem deutschen Volk-thum?" Die Polizei verbot den bereit- augekü^digten Vortrag und drohte für den Fall deS Zuwiderhandcln- die Auflösung de- Verein- au. Ferner thrrlte die Polizei mit, der Redner würde, wenn er den Saal betrete, sofort von der Poltet entfernt werden.
Wien, 6, December. Die Affarre vr. Herold und vr. Pfersch c wurde von dem Mißbilligungs-Ausschuß durch gegenseitige Erklärungen gänzlich beigrleat.
Budapest, 6. December. Die Situation ist an» dauernd verworren. Osfictö- verlautet, daß wegen der Demisfion de- kroatischen Minister- die 40 kroatischen Ab- geordneien nicht au- der liberalen Partei auLtreten werden.
Budapest, 6 December. AS tritt mit Bestimmtheit da- Gerüchr auf, daß der Piäfident de- Abgeordnetenhauses, Szilaght, heute noch zurücktreren werde.
Budapest, 6. December. Die Stimmung im Abge- ordneteuhause ist eine äußerst erregte. Iu den Wandel« gängen herrscht voller Aufruhr. Die Demission de- Präfi- fc:nten Szilazyi bestätigt sich. Zu seinem Nachfolger ist (Graf Stefan Ti--a ausersehen. Außer Szilagyi will auch der erste Vicrpräfident Ludwig Lang demtsfiontren, welcher den Chefredacteur de- „Nemzew, Gajary zum Nachsolger erhalten dürfte. F rner beabsichtigen mehrere Abgeordnete,
darunter Koloman Cztll au- der liberalen Partei auszutreten- Man sieht deshalb der heute Abend stattfindenden Conserenz der liberalen Partei, zu welcher alle abwesenden Mitglieder telegraphisch berufen wurden, mit größter Spannung ent» gegen. In der Couferenz wird Banffy ausführlich über die Lage berichten, und von der Partei ein Vertrauensvotum sowie strikte Annahme der von Koloman TiSza vorgeschlagenen Propofitioueu betreffend die nothwrndige Einführung bei außerordentlichen Zustande- verlangen.
Nizza, 6. December. Prinzessin Friedrich von Württemberg, die Mutter deS König-, ist heute früh 21/, Uhr verstorben.
London, 6. December. „Daily Mail" meldet, die russischen Truppen hätten Peking besetzt. Die Nachricht ist mit Vorbehalt aufzunehmen.
Madrid, 6. December. Nach Catalonien und den baSktscheu Provinzen wurden neuerding- beträchtliche Waffenvorräthe eingeschmuggelt. Die Regierung wird alle carltstische Zeitungen unterdrücken.
St. Maurice, 7. December. Gestern wurde ein von Tamatafe auf Madagaskar kommender Dampfer angehalten, wktl ec pestverdächtige kranke Personen au Bord hatte. Er wurde unter Quarantäne genommen.
Ceeolts rrnd prot>in$ieUes.
D. Darmstadt, 5. December. Im großen Saale der „Darmstädter Hofe-" dahier, fand heute eine außerordenr- ltche Generalversammlung der Aktionäre der land» wirthschaftlichen G-noffeuschaft-bank statt. E« handelte sich zuvörderst um die Uebergang-grnehmtgung von Actieu zweiter Serie in anderen Besitz. Die Aktien der Bank find längst in festen Händen- nur wenn Sterbefälle, Erbvertheilnugen u. dgl. Verhältnisse eiutreten, können andere Personen, insonderheit Vereine auch eine oder selten mehrere Aktien erhalten. Die Vereind sollen und wollen aber Aktien haben, de-halb beschloß die Generalversammlung einstimmig: weitere 2500 Stück Aktien L 200 Mark au-zugeben, die sofort ge- zeichnet werden, denn e« ist große Nachfrage darnach und Jeder möchte gerne etwa- haben. Dadurch erhöht sich dal Grundkapital mit großer Leichtigkeit von selbst um eine halbe Million. Da Hrrr Direktor v. Wed-kind wegen geschwächter Gesundheit sein Amt uiederleyeu mußte, wurde zur Neuwahl eine- Direktor- geschritten. ES kamen zwei Persönlichkeiten in Betracht, von denen der AuffichtSrath dm einen Bewerber al- sehr geeignet der Generalversammlung präseutirte und zwar ganz satzung-gemäß, denn der AuffichtSrath hat da- Borschlag-recht. Die Generalversammlung lehnte aber bin Borgeschlageuen ab unb wählte mit erheblicher Majorität ben anderen Bewerber. ES muß de-halb eine neue Generalver» sammluug einberufen und eine nochmalige Präsentation unb Abstimmung vorgenommen werden. Die oberhessischen Aktionäre haben sich fast ohne Ausnahme gegen den präseutirtm Caudi- daten ausgesprochen. — Die beabsichtigte Statutenänderung, die sich auf die § 27 und § 29 der «anksatzungm beziehen, wurde zurückgezogen und wird erst nach der Neuwahl de- Direktor- vorgenommen werden. Die Versammlung war zahlreicher als je besucht, e- waren einige neunzig Aktionäre erschienen.
* Nach Unterschlagung von Briefmarken im Werthe vo» über 60000 Mark ist, wie der Berliner Crimiuaipolizet mit« grthetlr wurde, der Brtefmarkrnhändler Eduard Barth au« Halle o. S. flüchtig geworden. Barth, der dort ein ganz bedeutende- Briefrnarkeogeschäft betrieb, hatte in letzter Zeit große Posten von Marken von Berliner und auswärtigen Händlern, sowie auch ganze Sammlungen aufgekauft, theil- auf Credit, theil- gegen Hergabe von Wechseln, die noch sämwtlich laufen. Die Sammlungen verkaufte Barth se schnell wie möglich unter dem Preise wieder und verschaffte sich so erhebliche Geldmittel. M'tte vorigen Monat- verreiste Barth mit seiner Familie nach Leipzig, tret sodann eine Geschäftsreise nach Birliu an und ist ieit dieser Zeit verschwunden. Der Flüchtige, der jedenfalls noch werthvolle Markru im Grsammtbctrage von 50000 Mark bei sich haben dürfte, hat sich vermuthlich nach der Schweiz gewandt unb wird von dort au- versuchen, vielleicht unter falschem Namen, die geraubten Sachen zu verkaufen. Welch große- Vertrauen Barth in Fachkreisen genoß, geht daran- hervor, daß nach seiner Flucht für ca. 20000 Mark ausländische Briefmarken bet ihm eintrafeu, die durch den Concur-verwalter natürlich an den Absender wieder zu.-ückgesch!ckt wurden.
* Das deutsche lutherische Smigrauteuhaul zu New-Yorl (26 State Street) beging am 31. October die Jubelfeier seine- 25 jährigen Bestehen-. Sein Zweck: 1. der schreienden äußeren Noth der tu New Aork landenden Einwanderer eint durchgreifende Abhilfe zu bringen, und 2. die Bestrebungen der Inneren Mission unter den Einwanderern in zweckentsprechender Weise zu unterstützen und zu fördern, hat da« Hau« durch Gotte- Gnade Vielen -um Segen im Laufe der Jahre erfüllen dürfen. Mit herzlicher Dankbarkeit haben Viele, hüben wie drüben, an der Jubelfeier Theil genommen.
♦ AuS dem Rarreuschiffe. In der Kunstausstellung. „Sehen Sie mal, den hübschen Laokoon, — ist der nicht von Syenit?" — „Aber, ich bitte Sie, bes Laokoon ist boch von Lessing!" — Au- bem Examen. Profrffor der Botanik: „Was also erblicken wir, wenn im Hrrdst die Regentage beginnen?" — Examinanb: „Reizende Damen- fühchen."
Praktische Weihnachtsgeschenke sind stet- willkommen, deshalb sollte Ntemanv vergessen, auch einen Carton ä, 3 Stück (Mk. 1,50) der tn weitesten Kreisen in Folge ihrer Feinheit unb vorzüglichen Eigenschaften für die Hautpflege so sehr < beliebter „Patent-Myirholin-Seife" unter den WeihnachtSbaum za 1 legen- UebercU, auch in ben Apotheken, erhältlich. Wo nicht vor- ! rÄhtg, versendet die Mprrholtn Gefellschast m. b. H. in Frankfurt » a. M. 2 Cartonö franco gegen Nachnahme von Mk. 3.—.


