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■ Ergäuzull-r-vahlei isawmlullg stob ooowehr btiQumt. Et stob oicht tzt, uahtzu bit HSisle btt tztu. Daß dtnttum, btt ltn t>abtu stch gtüuigt, y» ltn, ttogtgtn btt todal» nhMl mtt tigtntn lanM» lÄtn Gaßwtt! httt vor- bin vachfitn Frtitag ift gt- tcht, tote bltlftitig gtatlbtt jonbern vor der Slrafka»«« gtt trschcktll ans btt Sn» Buchhalter, btt Kasfittt |o» itt. Die Anklage gegen tu W. - Die Sköffaaog bei it aoch bie »läniuni einet zur Folge gehabt, »eiche lern, nm bet Sietzgerioonog Mncktb. DttMM' . btt uw WW i tztttvntveühWg gegrünbet, mb gittimbtoit-Wil» t irtt tat Hi *1 i btt tot««1*' Sialnj i|«t W,ta 6 '
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voll Gebrauch gemacht, so wäre ei mSgUch gewesen, unter den Belagernngitruppen ein fürchtnllches Blutbad anzutichten. Nach weiterer Mitthetlaug tollen nunmehr sogar schon drei solche geheime Gänge bis heute ausgefnuden sein- bei jeder neuen Entdeckung stieg natürlich die Verwunderung, wie ei möglich gewesen ist, daß man aus französischer Veite selbst von de« vocbandeuseiu solch wichtiger vertheidigungimütel keine Rtnrtni§ gehabt hat.
• Prtnzesfia Pauline von Württemberg erhielt, wie nachträglich bekannt wird, einige Lage vor ihrer kürzlich stattgehabten Vermählung mit dem Erbprinzen von Wied von einem Landmädchen salzenden originellen Bries: „Liebei Fräulein Prinzesfin Pauline! Vie habm am Samstag Hochzeit, ich wünsche Ihnen viel Glück dazu. Gewiß freuen Tie sich sehr. Ich habe am gleichen Lage Hochzeit und würde mich auch lehr freuen, wenn «ein Barer nicht im Tesäuguitz sähe. Wenn Ihr Vater im Gefängniß wäre, rhäte Ihnen blei gewiß auch »eh. Liebei Fräulein Prinzesfin, ich bitte Sie inständig, sprechen Vie bet Ihrem Vater ein gutei Wort, daß mein Vater begnadigt wird, oder wenn ei nicht sein kann, wenigsteni ein paar Siunden zu meiner Hochzeit kommen dars. Es grüßt Sie herzlich Ihre .. / Die Prinzessin-Braut gab bai eigenartige Schreiben fürbltienb dem König, ihrem Baier, welcher über ben naiven Inhalt deiselben herzlich lachte unb sosort bie Anordnung treffen ließ, daß der Gesungene zur Lheilnahme an der Hochzeit feiner Tochter Urlaub erhielt. W e ferner verlautet, wirb dieser bedingten Fretlaffuug demnächst die völlige Begnadigung folgen.
• $al Schloß Werkt bei Wilna ist, wie dem „®erl. Tagebl." mitgethetlt wird, bet dem verkaufe der Hohen- loheschen Güter tn Rußland nicht in andere Hände über- gegangen. Es verlautet, daß der Zar ausnahmsweise btm Reichskanzler Fürsten Hohenlohe gestattet habe, im Besitze des StammschloffeS zu verbleiben, hauptsächlich weil ei der dringendste Wunsch der verstorbenen Fürstin war, Werkt nicht veräußern zu müssen, sondern ihrer Familie zu erhalten.
• Neuer deutsch-schwedische» Kabel. Ja den Tagen vom 31. Octoder bti zum 2. November hat im Beisein hoher deutscher und schwedischer Beamten bie Auslegung eines neuen Telegraphenkabeli zwischen ber Insel Rügen unb Trelleborg auf Schonen stattgefunden. Das Kabel ist 112 Kilometer lang, enthält vier Leitungen unb kostet einschließlich der Leguugskosten 895,000 Mark. Nachdem bei Saßnitz das vtrandkabel gelegt worben, ging ber Dampfer nach Trelle- borg, wo bas Strandkabei am Montag gelegt worden. Auf bem Dampfer befanden fich Generalpostmeister v. Podbielskl unb vtaatssecretär v. Thtelmann. Die Legung des Kabels selbst begann von Trelleborg aus und wurde unter Ausficht deutscher Beamten von btm Personal eines englischen Kabel- dampfers ausgeführt.
♦ Eine hohe Police. Die New-Yorker Bersicherungs- Gesellschaft hat eine LedensverficherungSpolice für zwei
Millionen Dollars ausgestellt. Der Name des versicherten ist nicht bekannt. Es soll der Chicagoer Millionär Eharles Y:rkes sein. Die Prämie beläuft fich auf 100000 Doll. Der Agent, der die Versicherung abgeschloffeu hat, bekommt 75000 Doll.
• 20000 Mark fir eiet cdgeschlageue Hand. Eine juuge Dame ans Tungendorf, welcher am 24. März d. I. bei eine« Eisenbahnunfall auf Bahnhof Itzehoe die rechte Hand abgeschlagen wurde, ist vom Eisenbahnfiseus tn sehr conlanter Weise entschädigt worden. Es find ihr nicht nur die Knrkoften erstattet worden, sondern fie hat außerdem noch eine künstliche Hand, sowie die Summe von 20000 Mk. erhalten.
• • Eine bedeutsame Bervollkowmnung erfährt daS Auer- licht durch die neuerdings von der Auergesellschaft in Verbindung mit der Aktiengesellschaft Ludwig Loewe u. Eo. in den Handel gebrachten vervollkommneten GaS selb st zünde r „Fiat Lux“, bei denen alle die Unvollkommenheiten und Mängel beseitigt sind, die ben Selbstzündern hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Ausdauer früher anhafteten. Die Anbringung des SelbstzünderS sichert zunächst die bisher vermißte Bequemlichkctt des AnzündenS, die nunmehr durch einfaches Aufdrehen des Hahnes, mit gleicher Leichtigkeit wie bei der elektrischen Beleuchtung, erfolgt. Damit gewinnt daS Auerlicht dem elektrischen gegenüber einen erheblichen Vorsprung, zumal es bekanntlich außerdem im Betriebe sich mehrfach billiger stellt. Da die höchst sinnreiche Construction deS SelbstzünderS ferner eine unbedingte Sicherheit gegen das AuSströmen des GaseS gewährt und daö feuergefährltche An- zünden der Gasflamme mit Streichhölzern und dergleichen wegsällt, dürfte in Zukunft die elektrische Beleuchtung durch baß mit Selbstzünder-Vorrichtung verbundene Auerlicht vielfach verdrängt werden.
Eine wissenschaftliche Entdeckung. Im bakteriologischen Laboratorium des Heiligen Geist-SpitalS in Rom wurde eine für die Feststellung der Aetiologie der Malaria entscheidende Entdeckung gemacht. Prosessor Grassi stellte im Jahre 1896 die Hypothese auf, daS Malariafieber könne auch durch Impfung erzeugt und besonders durch den Stich einer Art Sumpfmücken dem menschlichen Körper mitgetheilt werden. Professor Koch bestätigte den wissenschaftlichen Werth dieser Hypothese. Jmpsversuche an Thieren blieben aber stets erfolglos. Vor einigen Tagen bot sich nun, wie die ,N. Fr. Pr." meldet, ein Patient Namens Calla zu einem Versuche an seinem Körper an. Er sei sich, sagte er, der möglichen Folgen wohl bewußt, wolle aber den Professoren des EpitalS seine Dankbarkeit bezeigen. Colla wurde nun dem Stiche von Sumpsmücken unterworfen und Tags darauf fieberte er. Bald zeigten sich in seinem Blute Malaria- Bazillen. Er erhielt eine starke Chinindosis. Man hofft nunmehr zuversichtlich, den Weg zur Herstellung eines im- muniftrenben Malaria-Serums gefunben zu haben.
" Bon Andree. Von bem Leiter ber zur Aufsuchung
Andrees nach Sibirien entsandten schwebischen HilfSexpebitio«^ die fich den Sommer hindurch in ber Nähe deS Venabeltal aushielt, ist der „Boss.-Ztg." zufolge über Irkutsks die Drahtnachricht eingetroffen, daß die Expedition am 15. September im Lenadelta ankam. Bon dort begiebt sie sich mittels Ruderboot ben Dienet hinab, um sodann zu Schlitten nach Chatanga auf ber Taimyrhalbinsel zu reifen. Hierauf geht bie Fahrt bis zur Münbung beS Jenissei, um auch dort Nachforschungen nach den Luftschiffem anzustellen. BIS jetzt hat bie Expedition in Sibirien noch keinerlei Nachrichten über Andröe erfahren.
• Miß Shocking aufs Höchste entrüstet zum Hotelbesitzer:) „Uie können Sie anbieten mir zu schlafen in eine Zimmer, darin ist eine Stiefelknecht 1"
• Semuthlich. Lehrer: ,Äber ^epi, »al fällt Dir den» ein? Die Schule geht um acht Uhr an, el ist schon neun Uhr und Da kommst jetzt etfll* Schüler: »Gelt da schaugst I*
Wissenschaft, Literat«» und A«nst.
— Kürschners Jahrbuch 1899, Kalender, Merk unb Nach- schlageduib für Jedermann. HkiauSgcgrbkn von Geh. Hosrath Piof. Josevd Rürfdiner in Eifinach. Verla» von Hermann HUger Berlin, Eisenach, Leipzig. PreiS geheftet 1 Mk., in Leinwand geb. 1,50 Mk., ift foeben erschienen. ES fall eine Werbin'ung sein von Berather, HilfS- und Merkbuch, eine «utfunftci, an bie man sich nicht vergeblich wendet, zugleich ein Rückblick unb eine Erinnerung an baß vergangene Jahr, anziehend für den, der darin zur Unterhaltung blättert, lehrreich für ben, der darin lieft, unmittelbar nützend für den, ber etwa« Bestimmtes sucht. Der zweite Jahrgang ist nicht der oerbefferte erste, er ist ein neue! Buch, ein selbstständiger Charakter bei all feiner Verwandtschaft mit dem erstgeborenen Stuber.
— .Deutscher Loldatenhorf, Jllustrirte Zeitschrift für das deutsche Heer und Volk. Herausgeber: General-Lieutenant z D. H. v. Below. Preis pro Quartal Mk. 1 80. Ve lag von Karl SiegiSmund, Berlin 8W., Deffauerstraße 13. 10. Jahrgang, Nr. 4, erschien soeben unb enthält: Eine Hofintrigue. Historische Erzählung von Max Hiltl. — Ein friedlicher Kreuzzug nach Jerusalem. (Mit Abbildungen.) — Nach dem Dienst Bon General der Inf. D. v. Kretschmann. - Kriegsgeschichten. (Bildertext) — Gute Thaten. Von Emil Hanisch. — Der W in vom Rhein. Von H. von Remagen. (Mit Abbildung.) — DaS deutsche Aeldjäger- ur.d Curierwesen. — Die Eröffnung ber erftm preußischen Eisenbahn vor sechzig Jabren. Don Bruno Emil König. — DaS Vorherbe- stimmen von WitterungSverhältnissen nach Beobachtungen au» der Natur. Zusainmengestellt von G. W. Gehmann. (Schluß.) — Alte VolkSweMptele. Von Pastor R. Reichhardt-Rotia. — Die Wochentag-. Von Robert P. G. Wendlanbt. - Vaterländische Gedenktage. — Vermischtes. — Splitter unb Funken. — Briefkasten. — Jnferate.
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Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Gartenftraße 2.
Angebot der Arbeitnehmer r 1 Bäcker, 1 Conditor, 2 Spengler, 1 Glaser, , Mechaniker, 2 Fuhrknechte, i Kutscher, 1 Taglöhner, 3 Hausburschen, 1 Lager- arbeitet, 2 Näherinnen, 2 Büreaugehülfen, 1 Schreibgehülfe.
Nachfrage der Arbeitgeber» 1 Bäcker, 4 Eisendreher, 1 tüchtiger selbst- ständiger Installateur, gelernter Spengler, 6 tüchtige Spengler auf Weißblech, 1 tücht. Sattler, 4 Schlosser, 1 jüngerer Schneider, einige Erdarbeiter, 5 Lauffrauen, 1 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 10 Ausripperinnen, 1 Comptoirist.
Lehrlinge: 3 Bäcker, 2 Barbiere, 2 Buchbinder, 1 Drechsler, 1 Drucker, 2 Glaser, 1 Kupferschmied, 3 Lackirer, 1 Mechaniker, 1 Sattler, 1 Schmied, 2 Schneider, 2 Schreiner, 2 Schriftsetzer, 4 Schuhmacher, 1 Spengler, 1 Wagner.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Trais-Horloff für das Jahr 1N99/19OO l-egl vom 9. November d. tz. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht der Interessenten offen.
Trais-Horloff, den 7. November 1898.
Großherzogliche Bürgermeisterei Trais-Horloff.
Bornmann. 11088
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Versteigerung.
Dienstag den 8. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dabier gegen Baarzahlung:
1. 2 SopyaS, 2 Commoden und zwei Bilder:
2. 1 goldene Brocke, 1 gold Medaillon, 2 goldene Armbänder, eine Partie Swuhwaaren, 1 Berticow, 4 Sophas, 1 Nähmaschine, 1 Patentfessel, zwei neue Bettstellen mit Sprungfeder- Matratzen, einen Ballen Barchent, 1 Kleiderschrank und 1 Handwagen.
Versteigerung zu 1 findet bestimmt, zu 2 thellweise statt.
11052 Born, Gerichtsvollzieher.
Otinpfrhlumien
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Gberftadt für das Jahr 1899/1900 liegt vom 8. November l. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeisterei-Bürcau dahier offen.
Eberstadt, den 5. November 1898.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Eberstedt.
Görlach. 11087
Brillantöl, feinstes, nicht exPlodireudes Petroleum.
Vorzüge:
B0~* Vollständige Gefahrlosigkeit.
■0** Hellleuchtende, weiße Flamme.
Stärkste Leuchtkraft.
BT Geringerer, sparsamer Verbrauch.
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Submission.
Die Füllung des Et-kellers in den »neuen Kliniken in Gießen soll auf dem öffentlichen Submifstonswege veraeben werden.
Die Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltung-bureau genannter Anstalt Nachmittags von 3 bi- 5 Ubr eingefehen werden.
Offerten find mit entsprechender Aussckrist versehen, versieg-lt bis zum Kreitag den 18.Kov. 1898,
Mittags 12 Uhr, dahier einzureichen.
Zuschlag erfolgt bis zum 25. November 1898.
Gießen, 26. October 1898.
Sroßherzogliche VerwaltungSdirection der neuen Kliniken. 10836
Verdingung von Zimmerarbeit.
Die zur Errichtung dreier provisorischer Hallen für 100 Haupt Vieh an dem künftigen Viehmarktplatz hinter dem Schlachtbose erforderltchen Arbeiten sollen Tamstag den 12. November d. I., Bormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Plan, Arbeits- beschreibun^ und Bedingungen liegen bet uns, Zimmer Nr. 7, während der Dienststunden offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin eintureichen. — Zuschlags- frist: 14 Tage.
Gießen, den 5. November 1898. Das Stadtbauamt.
Schwankt. 11068
6c( Emil Fischbach.
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Dienstag den 8. Movember I. I., Yachmittags 31/, ?lhr, im Sitzungszimmer der Stadtverordneten, dahier.
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mit 4 Pfund grauen Daunen gefüllt, aus federdichtem türk, rolhen Daunel«cöper; Größe: 180 cm breit, 180 cm lang
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