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Markt gebracht und hinter der Kirche aufgestellt. Auch hier bildeten fie den Gegenstand der allgemeinen Aufmerksamkeit und waren stets von einer Schaar Neugieriger umgeben, welche diese modernen Mordinstrumente eingehend bestchtigten. Da ereignete sich eine schreckliche Katastrophe. Eines der Geschütze, dem die Kartusche nicht entnommen war, ging plötz- lich los und richtete Schrecken und Verwirrung unter den Umstehenden an. Durch den gewaltigen Luftdruck wurden die Meisten zu Boden geschleudert, aber leider erlitten sechs Personen mehr oder minder schwere Verletzungen. Die Verwundete sind: Häfele, früher Müller, in den fünfziger Jahren, Verwundungen an der Brust und im Gesicht, vom Pulver- tzampf verbrannt' Fidel Huber, Wagner, schwere Verletzung am Unterleib- Epple, Sattlerlehrling, leichtere Verwundungen im Gesicht; desgleichen Lechleitner (Herkommer), Linder, Hasenwirthssohn, sämmtliche aus Nesielwang; dann Herbst em junger Bursche au« Schnaitbach, Arm zerschmettert, lebensgefährliche Verwundungen am Hal«. Man kann sich denken, wie diese Katastrophe^ wirkte. Die Verwundeten jammerten und riefen nach Wasser, da ihnen die Kleider am Leibe brannten. Ein Militärarzt war rasch zur Stelle. Der junge Mann au» Schnaitbach wurde in« Krankenhaus, die übrigen nach Hause gebracht. Ueber die Ursache de« Unglücks berichtet der „Schw. Merk": In den Geschützen befanden sich noch die Manöoerkartuschen unter entsprechender Sicherung, bin Artillerist (Einjahrig-Freiwilliger) war beauftragt nach- zusehen, ob die Versicherungen in Ordnung seien. Dabei scheint er nun selbst einen Fehlgriff begangen zu haben, denn baS Geschütz entlud sich.
• Ans dem Großherzoglhum Baden, 6. September. Da« Obstbauerträgnitz läßt sich uuumchr bestimmter übersehen. Jo dem durch leinen ausgedehnten Obstbau schon langet berühmten Seekret« (Kreis Constanz) ist eine volle Grate zu erwarten, namentlich in Aepfeln. Große Quantitäten an Mostobst (Birnen und Aepfel), besonder« aber Tafeläpfel, stehen für den Export zur Verfügung. Der Um- ft mb, daß mit Rücksicht auf die werthvollen Sorten, die Qualität vorzüglich ist, wird Kanfliebhaber besonder« intet* tffiren. Die Amtsbezirke Constanz, Ueberlingen, Stockach, Engen und Pfullendorf bieten auf den in den Ämtßstädten regelmäßig abgehaltenen Obstmärkten günstige Gelegenheit für itn Einkauf. Der Bezug kann auch durch die in den einzelnen Gemeinden vorhandenen landwirthschaftlichen Consumvereine sattfinden. Der verband bet badischen landwirthschaftlichen üonsumvereine in Karl«ruhe ist auf Wunsch gerne bereit, eine große Anzahl von Abrissen zur Verfügung zu stellen. LmdwirthschaftSlehrer Huber in Meßkirch ertheilt ebenfalls rähere Auskunft.
• Die Ursachen bei Erwerbsunfähigkeit. Au« einer Statistik der Ursachen der Erwerbsunfähigkeit bet den Arbeitern, die in einem Beiheft zu den amtlichen Nachrichten de« Reich«. verstcherunqSamt« erschienen ist, ist n, A. zu ersehen, welche Lcben«alter den Unfällen und Krankheiten am meisten au«- gesetzt stad, welche Unfälle in Betracht kommen und wie die Unfälle aus Industrie und Landwirthschaft sich Vertheilen. Lehrreiche Zahlen geben Aufschluß über die bedeutende Rolle, de die Lungenkraukheit unter den vorkommenden Krank- heit«sällen spielt. (Bei den Männern In den jüngeren unb nn Mieten Jahren mehr al« die Hälfte.) Uebrigen« gibt auch die Statistik über die Erhaltung der Lebenskraft werthvollen Aufschluß. Die Industrie weist mehr jüngere Invaliden, die Lrndwltthschast mehr ältere auf. Da mit zunehmendem Alter de Gefahr der Unfälle wächst, bedeutet die längere LebenS- cab Arbeitsbauer auf dem Lande für einzelne Versicherung«- ciistal en eine Last. Bon dem Drittel aller Empfänger von Invalidenrenten über 60 Jahre und den vielen über 60 Jahre entfällt ein bedeutender Theil auf da« Land.
* Handelshochschulen. Wie die „Nordd, Allgem. Ztg." mittheilt, liegt e« nicht tu der Absicht de« Handelsminister«, bi r Errichtung von Handelshochschulen in Preußen zur Zeit näher zu treten; es dürften vielmehr zunächst die Er- |»hrungen abgewartet werden, die an den in Sachen unb Leipzig in Berbinbung mit dem Polytechnikum unb bet Handel« - lohranstalt eingerichteten HandelShochschulcnrfen gemacht werden, kher dürften die Bestrebungen verschiedener Starte auf Be- |. ündung von Handels- und höheren Handelsschulen Aussicht uif Erfolg haben.
Cingefanöt
Gieße«, 7. Septembr 1898.
Die Kundgebung der Betriebsinfpection I kommt dem Ein- fenber dieser Zelten erft heute zu Gesicht: er würde sonst Sofort fest- gestellt haben, datz
1. die Bahnverwaltung den Mißstand anerkennt und zwar anerkennt bereit« leit vorigem »Frühjahr- daß
2. allerdings zu dieser Erkenntntß vielleicht keine private Anregung nSthig war, aber schon im vorigen Jahre in öffentlicher Stadtverordneten-Versammlung die Mißstände von mehreren Seiten gerügt unb etnmülhig anerkannt wurden: daß
3. nicht ersichtlich ist, warum erst feit vorigem Frühjahr die Nothwendigkeit der Schrankenerrichtung eingesehen wurde, und nicht bereits feit langen Jahren, und daß
4. auch technische Schwieligketten, sowie bte, wie es nach der Erklärung der BetriebSinspeclion I den Anschein hat, ungeheuer schwierige Beschaffung einer Schranke mit Bäumen von 16 Meter Länge keine Entschuldigung abgeben, wenn notorisch Gefahr für Mensch und Vieh droht, täglich und stündlich droht! Derm handelt sich nicht nur um Hunde, sondern um Menschen, Fuhrwerke, kurz Alle«, wa« die Straße pafftrt.
Mit ihrer Schlußbemerkung hat die Bttriebsinlp.ciion I wohl witzig werden wollen in ernster Sache, von todtgesahrenen herrenlosen Hunden ist nichts bekannt geworden, der Hund deS Einsender« ist vor den Augen seine« Führers todlgesahren worden. — Nun hoffen wir, daß mit einer schönen und zweckmäßigen, 15 Meter langen Schranke ihm ein Denkmal gesetzt wird datz seine noch nicht todtgesahrenen Kameraden vor einem gleichen Schicksal bewahrt!
Wöchentliche Nebersicht der Todesfälle in Gießen.
36. Woche, vom 28. August bis 3. September 1898.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 100 (tncl. 1600 Mann Militär). SterbltchkeitSztffer: 10,79, nach Abzug der Ortsfremden 8,63'/«.
Kinder
ES starben an:
Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2—15. Jahr:
Altersschwäche
1 1
—— —
LebenSschwäche
1 (1)
1 (1)
Diarrhöe
2 —
2 —
Durch Sturz
1 1
— —
Summa: 5 (1) 2
3 (1) -
«nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von außwärt« nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Temperatur der Lahn und Lust
nach Reaumur gemessen am 7. September, zwischen 11 u. 12 Uhr Mittags: Wasser 16°, Luft 18°.
Rübsamen'scke Badeanstalt.
Neueste Uncbricbtcn.
Depeschen be« Bureau .Herold".
Berlin, 7. September. Nach »eiteren Mittheilungen an« englischer Quelle über btn Inhalt be« deutsch, englischen Abkommen«, bte allerdings der Bestätigung bedürfen, soll bet Vertrag nicht nur einzelne bestimmte Streitfragen erlebigen, sondern auch eine Grundlage schaffen für bte gütliche Beilegung aller künftigen Differenzen in irgend einem Welttheil über territoriale Angelegenheiten. Weiter behauptet die „Pall Mall Gazzette", baß ber Hauptzweck be« vertrage« ein commercieQer fei, gemäß bem Princip ber Anerkennung be« gemeinsamen Interesse« beider Staaten an ber Förderung be« Hanbel«. din besonder« behanbelter Punkt betreffe bte Bahntnteressen in China.
Hamburg, 7. September. Der Hamburger Viermaster „Hede" von ber Rheberet B. Wenkc Söhne, welcher am 23. März von Cardiff nach Jquique abging nnb den Bestimmungsort nicht erreichte, ist vermnthltch mit Mann und Mau« untergegangen.
Bien, 7. September. In politischen Kreisen wird erzählt, der Rücktritt de« Han belSminister« Bärn« reither stehe unmittelbar bevor, ba infolge ber Haltung be« Grafen Thun gegen die Deutschen fein verbleiben im Cablnet unmöglich fei.
Paris, 7. September. Die off defle Einleitung be« Revisionsverfahren« des Dreyfus-Proceffes soll nächsten Montag erfolgen, fall« bi« dahin ba« juristische Bedenken bezüglich be« Vorhandensein« eine« neuen Factum« durch ba« Gutachten kompetenter Juristen beseitigt ist. Mittlerweile verhandelt Brisson mit P'cquart« verthe'dlger, Ladori.
Die Regierung müsse, so meint P cquart, die Initiative zu seiner Freilassung ergreifen, unb bte Staatsanwaltschaft unaufgefordert die Anklage zurückziehen. — von Zola traf eia Brief mit ber Ankündigung ein, daß er in den ersten Tagen beS Oktober nach Paris zurückkehren werde.
Pari«, 7. September. Roch ist eine volle Harmonie de« Cabiuets in der Revisionsfrage nicht erzielt, vielleicht ist deswegen ber Posten be« Gouverneur« von Pari«, ba ihn Zurlinben eventuell wieder Übernehmen will, nur interimistisch besetzt. Dagegen verlautet, daß ber Justizmioifter Sarrien vorläufig bte allgemeine Anficht be« CassationShofe« über bte Anwendung bestimmter Paragraphen eingeholt hat.
London, 7. September. Au« Canea werben noch folgende Einzelheiten über bie Unruhen gemeldet. Die Europäer hatten sich in bte Stabt begeben, um mehrere Christen al« Angestellte ber Stabtbehörde einzustellen Sie hatten sich auf einem großen Platze aufgestellt. Die Muselmänner waren über bte Einsetzung von Christen in amtliche Stellungen furchtbar aufgebracht unb bald würbe von verschiedenen Seiten auf bte europäischen Truppen geschossen. Diese vertheidigten sich unb durchzogen mehrere Otraßen. Au« vielen Häusern wurde auf bie Solbaten geschossen. Die ganze Stabt war auf einmal in Aufregung. Der englische Admiral beschloß sofort, bte Stabt zu beschießen. E« würben auch einige Kanonenschüsse abgegeben, bie aber hauptsächlich ben Zweck hatten, bte Muselmänner einzuschüchtern. Nlcht«destowentger gerieten einige Häuser burch bte Schüsse tu Branb. E« heißt, ber englische Consul in Sanbia und mehrere englische Soldaten seien getödtet. Die Truppen de« türkischen StadthauptmanuS Edhem Pascha hätten bie europäischen Truppen auf« eifrigste unterstützt, um ben Ausstand zu unterdrücken.
London, 7. September. Der Khalife soll noch 8000 Derwische um sich haben. Man glaubt, bie Bevölkerung von El Odid« werbe ihn tödten.
Petersburg, 7. September. Der hiesige französische Botschafter Montebello würbe vor seiner Reise nach Pari« vom Zaren empfangen. Der Zar sprach sein Befremden au« über bte Haltung ber französischen Presse zur Abrüstung«frage.
Canea, 7. September. Die Admirale lehnten an- gebotene Unterstützung ber türkischen Truppen zur Unter- brückung be« Aufstande« in Sanbta ab.
Santo, 7. September. Hier hat sich gestern eine Revolte ber muhamedanischen Bevölkerung gegen bte englische Besatzung erhoben, infolge bereu bte Stabt von ben vor ber Rhebe liegenden Kriegsschiffen gestern Abenb bombatbtrt würbe. E« brennt baS von ben Muselmanen angezündete Hafenviertel. Auch da« deutsche Consulat ist vollständig ntebergebrannt. Ein großer Theil ber anwesenden Christen wurde in wüthenben Straßenkämpfen getödtet. An den furchtbar fanatischen Straßenkämpfen waren Tausende betijelltgt. Zwei englische nnb ein französische« Kriegsschiff finb auf bem Wege hierher.
— Die RhachttiS oder englische Krankheit entwickelt sich meisten« nach den ersten scch« Lebensmonaten und äußerl sich in Erweichung und Anschwellung der Knochm, bet welcher diese ihren Gehalt an phoSphorsauerem Kalk, dem sie größtentheilS ihre F stig- kett verdanken, verlieren. — Rhachiti« kann vererbt worden fein, in ben meisten Fällen aber entsteht sie durch fehlerhafte Ernährung und zwar durch eine zur Säurebtldung Anlaß gebende Kost, z. B. durch die Darreichung von Mehlbrei, von Schlempenmilch, ober durch unter Zuckerzufatz conbenfirter Milch und durch bte Folgen von Verdauungsstörungen. 8885
Ev ist deshalb vor Allem nöthig, bei rhachitifchen Kindern vorhandene Verdauungsstörungen zu beseitigen. Die« kann in der Hauptsache nur durch eine raltonelle Ernährung geschehen. In Dr. med. Theinhardt« löslicher Kindernahrung ist nun dem Säuaimg eine Nahrung geboten, welche nach amtlich festgestellten Analysen eine fast vollkommen gleiche Zufammenfetzung wie die Muttermilch aufweist unb nach ben eingehendsten Versuchen dieser in ihrer Wirkung gleich ist. — In leichtoerbaulichster Form enthält sie alle dlejmtgen Nährstoffe, welche zur Bildung, Entwickelung unb Kräftigung eines gesunden Körpers erforderlich finb. Wegen ihres reichen GehaltS an löslichen, Knochen- unb Zähnebtlbenden, Nähr- falzen (Kalkphosphatm) würben selbst noch tn ganz verzweifelten Fällen von RhachttiS überaus günstige Refultate btt enbauernber Darreichung von Dr. med. Theinhardt« Kindernahrung erzielt unb wird dies alS einzig richtig tn Zusammenf'tzung dastehende Kinder- Nährmittel von ersten Kinderärzten auf« Wärmste empfohlen.
■I——
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartevstraße 2.
Angebot der «rbtttnedmer r 1 Küfer, 1 Schneider, 1 Kutscher, 1 Schweizer, laglöbner, 1 Lagerarbeiter, 3 Lauffrauen, 3 Büglerinnen.
Äod)frage der Arbeitgeber: Einige tüchtige Spengler, Kesselschmiede unb • Schlosser für eine auswärtige Fabnk für Beleuchtungswesen, 1 Glaser, 4 Weiß- b nder, 1 Schmied, 1 Wagner, 3 Sckreiner, 3 Fubrknechle, 1 Hausbursche, 1 land- »rthschastlicher Arbeiter, mehrere Mädchen für Küche unb Hausarbeit btt hohem । Ahne, 1 Kinbcrmäbchen, 1 braves Mädchen zum Erlernen bes Kochens für ein Hotelrestaurant.
Wag-kbllkSkr Fellerverllihkrullgg-Gkskllschiift.
Magdeburger Hagklverßlherllugs-Gtskllschaft.
Hierburch bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, baß wir in bem Orte H-ucheldeim eine Agentur errichtet unb dieselbe nebst dem gefamnuen Ler- '«erungsbestanb dem Herrn
Laodwirth und Lchuhwachermeister Jacob Hahn IV. in Heuchelheim
übertragen haben. Derselbe ist somit zur Ausnahme von Bersicherungs-Anttägen, । freie jur Empfangnahme von Prämiengelbern berechtigt.
Offenbach a. M., 2u. August 1898.
Die General-Agentur: Berck & Hahn.
_
Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung empfehle ich mich dem geehrten Publikum zur Ausnahme von Versicherungsanträgen für bie genannten Gesell- Ichrsten unb bin zu jeder weiter gewünscht werdenden Auskunft gerne bereit.
Heuchelheim, 20. August 1898. 8905
Jacob Hahn IV.
Ikliiiinitiiiiiiljniißen
Eröffnung der Neubauftrecke Salzschlirf—Schlitz.
Die Eröffnung ber vorbezeichneten Neubaustrecke finbet am 1. October b. I. statt. Von ben an berfelben gelegenen Stationen Nieber-Stoll, Bernshausen unb Schlitz bient ber Haltepunkt Nieber-Stoll nur zur Abfertigung von Personen mit Fahrkatten-Verkaus durch ben Zugführer, dagegen find bie übrigen Stationen für bie Abfertigung von Personen, Gepäck, Gütern, Leichen und lebenden Thieren eingerichtet.
Ausgeschlossen ist jedoch die Abfertigung von Sprengstoffen und Fahrzeugen in Bernshausen. 8906
Nähere Auskunft ertheilt das hiesige Serfaufsbureau.
Frankfurt a. M, ben 31. August 1898.
Königliche Eisenbahn-Tirection.
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