Ausgabe 
8.5.1898 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

(wptiiit:

die sensatiouelle Mittheiluug, daß eto Sesetzeutworf über die Abänderung des Wahlrecht- zum Reichstage schon seit de« vorigen Sommer fertig ausgearbeitet daltege. Es unterliege gar keinem Zweifel, daß er dem Reichstage vorgelegt werde, sobald eto bewtlliguogslusttger Cartell« Reichstag vorhaudeo fei.

Ä -Scher," aib set»e Folge«. Der Sohn unb

Gefchastssührer des Schlächtermeister Gustav Eichler, Paul Eichler, welchem da» Unglück passirte, gelegentlich eines Scherzes, den Engros-Schlächtermeister Edwin Schulz in der Flora" zu CharlottenLurg zu erschießen, und der dieserhalb -u einer Gefängnißstrafe von 9 Monaten verurtheilt worden war, hat im Gnadenwege eine Ermäßigung der Strafe auf 3 Monate erwirkt. Von der Wittwe und den Kindern de« Verstorbenen auf Schadenersatz verklagt, ist Paul Eichler, wie die ,811g. Fl-'Ztg." mittheilt, verurtheilt worden, an die Wrttwe eine jährliche Rente von 1500 Mark, an die beide« ältesten, 11 und 13 Jahre alten Kinder bis zum 14. Lebens­jahre berfeiben je eine Rente von 900 Mark jährlich und vom 14. bis 21. Lebensjahre derselben je eine Rente von 1000 Mark jährlich zu zahlen. Ferner ist er oerurthnlt, für da» dritte gegenwärtig 3 Jahre alte Kind bi» zu deffen 10. Leben»jahre eine Jahresrente von 700 Mark, für die Zeit vom 10. bis 14. Lebensjahre eine solche von 900 Mark unb von ba bis zum 21. Lebensjahre eine solche von 1000 Mark zu zahlen.

lertscheo Werth nimmt etoeo breiten Rau« ein, doch find auch Vorboten guten Geschmack« und echt künstlerischer Auf. faffong vorhanden.

* F«of Jahre Freibier. Zwei Ilsenburger Herren, B. und stritten sich auf de« Tckerkroge, wie dieIlsen- borger Ztg." berichtet, über die Einwohnerzahl der Stadt Braunschweig. B. behauptete, Braunschweig habe unter 100000 Einwohner, R. dagegen über 100000. Schließlich «achte R. den Vorschlag, folgende Wette eiozugehen: R. wolle f° viele GlaS Bier zahlen, wie Braunschweig unter 100000 Einwohner habe, B. dagegen solle so viele Glas Bier zahlen, wie Braunschweig über 100000 habe. Die Wette wurde in Gegenwart von Zeugen perfect. Ein Kundiger, der zufällig anwesend war, gab Auskunft, daß Braunschweig ca. 12600t Einwohner zähle. Mithin hat B. 26000 Glas Bier ver­spielt und R. ebensoviel zu vertrinken.

* Baron Seefried vor» Puttenheim, der vor einigen Jahren als bayerischer Lieutenant «it einer Tochter des Prinzen Leopold von Bayern heimlich die Flucht ergriff und später, nachdem er im AuSlande sich mit der Prinzessin hatte trauen laffen, als Oberlieutenaut in die österreichische Armee auf. geoommeu wurde, ist jetzt vom Raiser von Oesterreich, dem Großvater seiner Frau, in den Grafenstand erhoben worden. Es war bei der vor einigen Tagen stattgehabten Feier der silbernen Hochzeit de- Prinzen Leopold und der Prinzessin Gisela, vielfach bemerkt worden, daß von allen Familieo-Augehörigen einzig die Baronin Seefried nicht zu der Feier erschienen war. Die Ursache dieses Fernbleiben» ist weniger darin zu suchen, daß die Eltern ihr den seiner­zeitigen Schritt nicht verziehen hätten wenigstens hat die Mutter, Prinzessin Gisela, ihre Tochter inzwischen schon mehr- «als besucht als weil der Priuzregrnt Luitpold nach wie vor mit uuerbittlicher Strenge au dem von ihm gegen die Baronin Seefried erlaffenen Verbote de« Hofzutrittes fest, hält. Mau wird wohl nicht irregehen in der Lermuthung, daß die mit der silbernen Hochzeit des Prinzen Leopold zttt- lich zusammenfallende Verleihung des GrafeutttelS an Baron Seefried auf Bitten der Prinzessin Gisela erfolgt ist, um ihre Tochter für daS nothgedrungene Fernbleiben vom Fest- tage der Eltern in etwas zu entschädigen.

e Was ein Geschwader kostet. Der PariserSil Blas" schreibt: DaS Personal eines Panzerschiffes Mittlern Tonnen- gehaktes erheischt, an Sold eine MonatSauSgabe von etwa 30 000 Frc«., das eines RreuzerS 6 bis 7000, da» eines Torpedoavtso 4000 FrcS. War die Verpflegung anlangt, so ist die Rechnung eine sehr leichte, da die Tagesration eines Matrosen an Bord mit 1 Frc. 15 E. berechnet wird. Demnach kommt die Verpflegung der 600 Manu eines Panzer, schtffes auf rund 21000, die der 75 Manu eines Torpedo- avisoS aus 2500, die der 150 Mann eines RreuzerS auf 5000 FrcS. per Monat zu stehen. Aber alle diese Summen find verschwindend gering im Vergleich zu den Rosten für die Ausrüstung der Schiffe. So kostet eine 10 Cim.-Ranone 6200 FrcS., eine 27 Ctm.'Ranone 80 000 FrcS. und eine 34 Ctm.'Ranone 147000 FrcS., wozu allerdings noch die Ausgaben für die Laffetteu kommen, deren Preise zwischen 3500 und 60000 FrcS. schwanken. Auch die Ranoueuschüffe werden nicht zu Schleuderpreisen abgegeben. Ein Schuß aus einer 14 Ctm.-Ranone kostet bloß 66 FrcS., der aus der 27 Ctm.-Ranone bereits 1350 FicS., der aus einer 34 Ctm.- Rauoue 2500 FrcS., der aus einer 37 Ctm.-Ranone 4270 FrcS. und endlich der au« einer 42 Ctm.'Ranone ein kleines ver­mögen: 5010 FrcS. Die Torpedos kosteten ehedem bei dem Erfinder Whitehead in Fiume 10 000 FrcS., find aber jetzt für 7000 und bei größern Bestellungen für 5000 FrcS. zu haben. Zu guterlrtzt erwähnt derGil 8Iq6* noch die Kosten der Heizung. Ein Panzerschiff verbraucht unter ge­wöhnlichen Umständen etwa 40 Tonnen Rohlen per Tag, was bei einem Durchschnittspreise von 35 Frcs. per Tonne eine TagesauSgabe von 1400 Frc». ausmacht. Soll aber da» Panzerschiff mit vollem Dampf fahren, so ist der doppelte, ja dreifache Rohlenverdrauch nothwendig.

CocaUs Mtt* * * § * proHniMUs»

Langsdorf, 6. Mai. Nachdem die erst auf den 16. Mai angesetzre BezirkSthierschau zu LangSdorf nochmals und zwar auf den 29. August verschoben worden ist, hat nunmehr die hiesige Bürgermeisterei, in Anbetracht des durch die seitherige gute Witterung veranlaßten leb­hafteren BtehhandelS, es unternommen, bereit» den 16. Mat als Markt für alle Arten Rindvieh und Schweine zu pro- clamiren. Wie wir nun erfahren, so wird auch dieser LangSdorfer Markt aus weiteren Rreiseu der Umgegend de- sucht werden. Jn»besoudere werden die Gemeindevertretungen, die angekörte Bullen erwerben wollen, gut thun, dort ihren Bedarf zu decken, da solche Zuchten dort vertreten sein werden.

+ Echzell i. d W., 7. Mat. DaS GeschäftSergebntß der hiesigen Molkeret-Genofsenschaft ist auch in dem abgelaufenen Rechnungsjahre durchaus befriedigend gewesen. Der Reingewinn beträgt 11659 Mk. 22 Pfg., da- Reserve- foudSconto 1524 Mk. 10 Pfg., die Summe der Geschäfts- guthaben 14125 Mk. usw.,- «ctiva und Passiva gleichen sich mit 61164 Mk. 04 Pfg. auS. Bon dem wachsenden Ju­tereffe unsrer Bevölkerung für da« nützliche Unternehmen legt auch der Umstand Zengniß ab, daß im letzten Jahre die Mttgliederzahl um 15 gestiegen ist.

* Jede gute Hausfrau sollte außer In dem Toilette,immer in der Le einen Topf Neue Creme JriS, '» 1 Mk., von Äpo. tbefer Walter Weiß (früher Gießen, jetzt Berlin, stehen haben. Sie hat dadurch jederzeit da« beste Mittel zur Hand, die so | bauftfl vorkommenden Verbrennungen und Verbrübunaen zu lindern, | u kühlen und abzubeUen. (Zusammensetzung nach den Prtnctpten )es Pros. Lister.) Man beachie den der Gesammlaustage der heutige» Nummer beiliegenden Prospect. 4852

Zußboden

UaWhne, tztosfsc

Budapest, 6. Mai. Die ungarische Regierung läßt officiös erklären, daß sie nicht gewillt sei, einen vertrag auf Aufhebung der Getreidezölle zu accepttreu.

Budapest, 6. Mai. Die Regierung richttte an sämmt- liche Handelskammern die vertrauliche Aufforderung, bis Mitte Juni ihre Gutachten über ein selbstständiges ungarisches, Zollgebiet abzugeben.

immer diese schweigsamen Höhm, nur manchmal durchbraust von kleinen, schimmernden Bächen, die ihren Weg niemals zum Meere finden, weil sie in sandigen Niederungen ver­dunsten. . . . Durch Schaueröden weiter, stundenlang . . . stundenlang . . . manchmal, wie erdrückt von Felsen eine Steinwildniß, ein GranitchaoS.

In der Ferne hebt und senkt sich eine Wolke von wild herumflatterndem Gevögel. Beim Näherkomwen sehe ich ei» sterbende» Maulthier. Ermattet von Durst, geqaält vo» Hunger, ist eS hier zusammengebrochen, und die Larawane, zu welcher es gehörte, zog weiter. Bald werden sich Hyänen und Panther einfinden und da» knochenbenagende Gevögel verscheuchen, und später wird hier im Mondenschein ein ge- bleichte» Gerippe erglänzen.

Der dritte Tag verfließt in unheimlich drückender Ein­tönigkeit inmitten trostloser FelShöhen. Alle» Empfinden für die Eigenartigkeit dieser sich ewig gleichbletbenden, be­ständig oufsteigenden Gedirgsscenerte ist eingeschläfert, und der abgestumpfte Geist will nichts «ehr anfnehmen. Müder noch ist der Körper, welcher von dem ma-chluenmäßige» Wiegen auf dem Sattel des unermüdlichen Thteres aufs Fürchterlichste durchrüttelt und durchschüttelt wurde. Und immer dieser endlose Weg über Granitgervll und Felsblöcke, dieser Weg, der anhaltend steiler wird und «it seiner klare« Luft so gründlich über Entfernungen täuscht.

»Noch etwa eine Stunde, und wir sind am fltell*

Gegen Abend fl'egt diese wonnige Nachricht von Sattel zu Sattel. Die erschlafften Lebensgeister erwachen. Ha, welche Freude, als fich jetzt in der Feme hohe Mauern und daneben einige Cypreffen vorstellen! Nein, diesmal ist es kein fahler Schemen,- diesmal ist es das heißersehnte Ziel meiner Wüstenfahrt das uralte Gemäuer des Sina?- Klosters.

* Bon der Lahn, 4. Mai. Wie maffenhaft die Mai-

käfer auftreten, geht daraus hervor, daß gestern die Schul­kinder zu Niederbiel unter Aufsicht der Lehrer hauptsächlich

n den Ntederwaldschlägen 254 Kilogramm Maikäfer ge- sammelt haben. Wenn nicht in allen Gemeinden gegen diese Plage so energisch vorgegangen wird, wie zu Niederbiel, dann können die Grundbesitzer fich in zwei ober drei Jahren »ieber auf eine EngerliugeuPlage gefaßt machen. Schont die Maulwürfe!

§ Idstein, 6. Mai. Die reizend neben demgoldenen ®runb'' gelegene Stadt Idstein i. Taunus hat durch Herrn Civil-Jngenteur Kullmann in Nürnberg das Projekt zu einer Hoqdruckwafferlettung ausarbeiten laffen und die Ausführung derselben der Wafferlettungsbau-Actien-Gesellschast, vor». Armaturenfabrtk und JnstallationSgeschäft Christ. Hilpert, in Nürnberg übertragen. Als Quellgebiet ist ein sehr hoch- gelegenes Gewanne in Aussicht genommen, dasselbe, welche» chon feit Decennien die bestehende Brunnenleitung reichlich speist. Mit dem Bau, dessen Kosten sich einschließlich Wasser- gewinnung, Hochreservoir und Rohrleitung, jedoch auSschließ- lich HauSleitungen auf ungefähr 90000 Mk. belaufen werden, wird in den nächsten Tagen begonnen. Die Arbeiten werden unter der Oberleitung des projectireuden Civil-JngenieurS, Herrn Kullmann, durchgeführt.

_ . * ö- Mat. Auf der soeben hier eröffneten, bis Ende Mai wahrenden internationalen Ausstellung tllu- strikter Postkarten find 200 Aussteller mit 11000 Raeten (photomechanisches Verfahren, Dreifarbendruck, Stein- druck usw.) vertreten. Schablonenmäßige Arbeit ohne künst-

MtztM-Kts

MM-Seleu, tedL ^oiigtslhir (HetMntt, «artmmödel, i empfehlen in gros ) Tckyhon I j Nr. 61. 1

j Uckl! QDoooaooac UM

Doch rasch verblaffen jetzt all die Farben, barbarisch verdrängt von melaucholischem Grau. Nach diesem weihe­vollen Schwelgen tn Hochgenuß fcuchtschauerndes Frösteln. Und nun wieder das spinnwebenbletche Rlesendahrtuch der Sandwüste.

Endlich Rast zum Nachtlager. FlugS find die Zelte aufgeschlagen. Ein Lagerfeuer glänzt auf, deffen qualmender Rauch langsam dahinwirbelt über die allmählich in Nacht versinkende Einöde. Man fitzt in Gruppen zusammen, plau­dert, lacht, fingt, während die Rameele in der Nähe de» Lagers nach Disteln herumschnuppern, fich ein wenig ent- fernen, aber bald zu den Menschen zurückkehren unb fich dann auf den Sand werfen, den Hal» lang auSgestreckt. Neben ihnen lagern die Beduinen mit eingezogenen Beinen, geballter Faust und den Burnus über den Kopf gedeckt.

Einige Stunden später. . . .

Trotz metner großen Müdigkeit will sich kein Schlaf auf die Lider senken- leise Furcht regt sich zuweilen im Herzen. Huh, wenn plötzlich Flintenschüsse knallten und ein Gekreisch rauher Stimmen ausbrüllte und Wüstenrauber mit gezückten Dolchen au» der Finsterniß stürzten!

I» Strahlenglühen des kaum erwachenden Morgen», in erquickender Frühe, wo die Wüste in granbleichem Dunst wohlige Lebensfreude auSathmet, geht e» weiter, während die Rameele zuweilen der aufgehenden Sonne entgegenschreien.

Wir gelangen in das vegetation-reiche Gebirgsthal Hebräa. Sowie in der Nähe des Wegs etwas Grüne» aufkeimt, werden die Rameele unruhiger - sie schnuppern mit ihren herabhängenben Lippen in die Luft und wollen nach recht» unb link» ausbiegen. Balb zeigen sich lange Gedirg». becorationen, rot-braune Graaitrnaffen, gewundene, langsam aufsteigeude Schluchten, vorbei an steilen Felsen, welche den ohnehin schmalen Weg noch mehr verengen. ... Und

In meiner Rehle erwacht brennender Wüsteudurst. Mit dem erwärmten Wasser in den schwarzen Leberschläuchen läßt sich bie» Ungeheuer nur mangelhaft bänbigen. Mechanisch, wohl nur damit bie nervös geworbenen Finger etwas Be­schäftigung stoben, krame ich in meiner Brieftasche herum, ffiie zum Hohn brängt sich eine colorirte Weinkarte aufl ben "^Pieren hervor bie Weinkarte eines bekannten Berliner Weinrestaurant», welche mir ein etwa» boshafter Freund kurz vor Antritt meiner Wüstenreise zuschickte. Ich lese- RübeSheimer Berg",Berncastler Doctor",Pornrnery u. Greno Dry" . . . Hol'« ber Kuckuk!

Ach, enblich etwas Erlösung! Da hinten auS bünnem Webel herau-dämmernbe Seegestade- hochragende, fich nach ben blauen Finthen neigende Palmen lösen sich mählich aus weißlichem Dunst- jetzt zeigen fich auch bie Kuppeln einer Moschee, umgeben von riesigen Sarneeleu. Da» wird immer deutlicher, imposanter, greifbarer. Nun gar das Aufglänzen loP8 8cf5rbten Straße, bie aber im Nu wieder ?HCÄ nbtt' ' ' * ®ac8 Htrogespinuste, Truggebilde, Luft- Iptegelungen. '

Gegen Abend . . .

d,l|ln 8«6reftcte d» Wüst- fängt an ,n

SlÄnn ln fetn« «MM Coloffalcn

Ausdehnung. Brand auf Brand unb Glanz auf Glanz. «Inlitf (Rnrnhlff. in __. bentfftCte, als stünden

na» h nQufIobcrnbem Fener- alS wäre mein Zm l Ä dB «b" Weg nach dem siebenten Himmel, als ließe eine Armee indischer Zauberer diese Farbenherrlichkeit emporsteigen und wieder verschwinden. Borausschreitende Rameele schwimmen sörmlich im Sonnen- gold, und mit Sonnengold behängt find auch bie zerlumpten i%«S Stw* *alar tn einfoo,rtit

Aan lass.' 1 jrassee» nW btir?

streit, WP.1 adult -md,

i

3f|

66t. Siböui K A Sa« hlod. Sihla }

-»g.

X M

Leist. 2el

OOOOOOODOI

I. 1 ®a . grril eme ne fij'fibit geva^

4T9S ______

Cücrattuf uttb Kunft

~ Wer bie Perlen ber WetterauE, Münzenberg unb Arnsburg, in ihrer geschichtlichen Vergangenheit unb jetzigen Ve- oeutunö kennen unb schStzm zu lernen gewillt, sei auf ba« nach.

®<rr<6ra bmgewiesen Wanderungen durch die Nördliche Wetterau, von Butzbach über Münzenderg unb 5^na?AVr[0 Psahlgraban, von Dr «ug. RSSchen. Mit M »bdilbungen, 2 Grundrtfien unb 1 Karte, elegant gebunden LS?-..93ct[eg v°tn ®mtl Rotb in Gießen. Ein Besuch ohne diesen trefflichen Führer ist kaum anzuratben. ux u die Augm, da» geschichtliche und architectonische Ver- ?crfe^er beherrscht Landschaft und Geschichte in seltener as c-?, beigegebene sehr gute Karte reicht von Mainz di» Gießen. Der hübsch auSgestattete Führer ist in allen Buchhandlungen vor, rätM, event. btrect von ber VerlagSbuchhardlung Emil Roth w Gießen zu beziehen.

. 3m ©erlaße von H. Hohmann, Hof Buch- und Stein-

druckeret in Darmstadt, erscheint feil dem 1 ^Srz b. I. unter 5" Ab"?"on de« Herrn Rittmeister z. D. Raegelö, 1. Secretsr des Pserdezuchtvereins im Großberzogthum Hessen, eine iUuflrirte Fachzeitschrift unter bem Xitel ,$er PferdezüchterE. Diese Zeit- schrist wird in erster Reihe die Interessen de» Lande»-Pferdezucht- Vereins wahrnehmen. Die Zeitschrift dürfte aber auch al» Ver- mittelungSorgan für An- und Verkäufe zur Landwitthschaft unb !^.-I.de^eht benothigter Gebrauchsgegenstände re. von nicht zu unter« schätzender Bedeutung sein, weShald derselben ein Jnseraten-Anhana beigegebm werden soll. Diesbezügliche Zuschristm sind an den Ver« lag zu richtm.

«<s

* Die in den weitesten Kreisen ihrer vorzüglichen Fabrikate bekannte Firma Fritz Schul» jr. (Inhaber Schul» & Philipp), Leipzig, bringt in neuerer Zeit ein Metallputzmittel auf den Markt, welches dazu berufen zu sein scheint, alle bisher iua Putzen von metallenen Gegenständen verwendeten Fabrikate zu ver- bringen. Obwohl da» Publikum neuen derartigen Artikeln gegen­über ein oft nur »u berechtigtes Mißtrauen entgegenbringt, ist es dem hier in Rede stehenden .Globus-Putz-Extractt' obiger Firma infolge der vielseitigen besonderen Vorzüge überraschend schnell ge­lungen, jedes Vorurtheil zu beseitigen und in allen Haushaltungen efien Fuß zu fassen.

Jede« Verschmieren ober Verrosten d-r zu putzmden Flächen, rissige Stellen in benfelben usw. stnb beim Gebrauch vonwlobufr Puh-Extract" absolut ausgeschlossen, dabei gibt der erzeugte pracht- volle und dauerhafte Glan, den Gegenständen ein neue», überaus vortheilhafteS Aussehen.

Um die Consumenten vor minderwerthigen sstachahmungm,a chützm, trägt jede Doie bie volle Firma Fritz Schulz jr., Leipzta, und bie SchutzmarkeGlobus im rothm Streifen-. Im Uebrigm verweisen wir auf bie in dem Annoncenteil unsere» Blattes ent­haltenen diesbezüglichen Inserate.