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druck, de« die hessischen Lehrer den warmen Freunden jenseits des Oeeaos, in Amerika für das anerkeonevßwerrhe Interesse, welches fie für unser Lehrerhet« bekundet hätten, und forderte die Versammlung auf, ein herzliches Hoch den guten Freunden jenseits des Oceaus auszubriugeu, deren Vertreter in der Person des Herrn David Stein ja zur Freude aller Anwesenden sich gegenwärtig finde. Nachdem noch der fürsorglichen Thättgkeit der Pächterin, Frl. Weisenbach, in gebührend anerkannter Weise gedacht worden war, schloß der Vorfitzeode die Versammlung mit dem Wunsche: „Auf frohes Wiedersehen im kommenden Jahr!*
G. Alsfeld, 5. October. Der Lavdwirthschaftliche Pro- viuzialveretn von Oberhefien hatte in den Jahren 1896 und 1897 in 16 Gemeinden des höheren Vogelsbergs versuche Über die verbefierung der Hntweiden begonnen und hierfür co. 8000 Mk. ausgewendet. Die Ergebnisse dieser versuche find nach de« vorliegenden Bericht des betr. Kultur- technikers so außerordentlich günstige, indem sie das aufgewendete Kapital mit über 20 Procent verzinsen, daß der Verein auf Anregung des Präfidenten, Sr. Erlaucht dem Herrn Grafen zu Solms-Laubach, in diesem Jahre 18000 «t in feinen Voranschlag eingesetzt hat, um diese Hntweiden- Meliorationen im größeren Maß durchzuführeu. Nach den j'tzt vorliegenden Voranschlägen werden in diesem Jahre solche Meliorationen durchgeführt in Dirlammen, Ilbeshausen, Vaitshain, Helpershain, Rebgeshain, Gedern, Herchenhain, Oberseemen, volkarlshatn, Metzlos, Metzlos-Gehaag, Radmühl, Salz und Wallenrod mit einem gesammten Flächengehalt von 175 Morgen. Da die Voranschläge von dem Präfidenten schon genehmigt find, so wird mit der Ausführung jetzt begonnen werden. Da auch die Großh. Regierung für den oberen Vogelsberg jetzt einen großen allgemeinen Meliorationsplan ausarbeiten läßt und Vorarbeiten hierzu schon getroffen find, so ist endlich zu hoffen, daß die Bodenwelioration im Vogelsberg jetzt rascher Fortschritte macht.
Friedberg, 5. October. Hier tobt der Kampf nm die Gemeinderathswahlen diesmal mit ungewohnter Heftigkeit. Es handelt fich außer um Durchführung wichtiger Projecte für Friedberg auch um Einführung der Städte- ordnung nach Ablauf der Dienstzeit des jetzigen Bürgermeisters Steivhäußer.
Offenbach, 7. October. Das so oft gerügte und anscheinend doch nicht auszurottende Schnellfahren der Radfahrer hat gestern Abend schweres Leid über die Familie des Arbeiter» Haupt in der Rohrstraße gebracht. Das 11jährige Töchterchen desselben wollte gestern Abend, etwa lxjt Uhr, vor dem Hause de« Huthänblers Laut den Fahrdamm pasfiren, als der von der Arbeit kommende Sohn | de« Wirthe« St mit seinem Fahrrad ohne Laterne und, wie Augenzeugen behaupten, in sehr flottem Tempo heran kam. Das Rad warf das Kind mit solcher Wucht zu Boden, daß es sich nicht mehr zu erheben vermochte, und der Nadler selbst stürzte mit seinem Rade über das Mädchen hin. Man brachte dann das bewußtlose Kind in den Laden des Herrn Laut, woselbst zunächst nur äußere, unbedeutende Verletzungen am > Kopf und an einem Arm festgestellt werden konnten, e» war indessen doch nach dem Zustand des Kindes auch kaum zweifelhaft, daß dasselbe schwere innere Verletzungen davongetragen habe, und ein herbeigeholte Arzt glaubte dann auch eine Gehirnerschütterung constattren zu müßen. Das Kind wurde dann in die elterliche Wohnung gebracht und hier ist es kurz vor 11 Uhr gestern Abend gestorben. Der Radfahrer, der fich übrigens nach dem Unfall um das Kind bemühte und selbst mit zu den Eltern desselben ging, ist vor'äufig in Haft genommen und die Untersuchung gegen ihn eingeleitet worden.
Zwingenberg, 5. Oktober. Das Prostet der Erbauung einer Bergbahn von hier auf den Meltbokus ist der Verwirklichung nähergerückt. Geh. Baurath Prof. Landsberg und Regierungsdaumeister Lorey haben nämlich beim Großh. Ministerium um die Genehmigung zur Vornahme der erforderlichen Vorarbeiten nachgesucht, und der Plan der pro- jecttrten Bahn ist jetzt an die Bürgermeisterei Zwingenberg gelangt mit der Aufforderung, Einficht zu nehmen und zugleich zu berichten, durch welche Gemarkungen die Bahn gehen wird. So viel aus dem Plane zu ersehen, soll die Bahn in de« Stationsgebäude Zwingenberg ihren Ausgangspunkt nehmen und über die Orbtshöhe nach dem Meltbokus führen.
tzeppeuhei«, 4. October. In der Nacht von Freitag auf SamStag find hier zwei tm Alter von 15 und 16 Jahren stehende Burschen spurlos verschwunden. Siner der selben — der jüngere — hat seinem Vater etwa 5000 Mk. entwendet und den anderen als Reisebegleiter mitgenommen. Die Auswanderungslnstigen sollen in der Nacht zu Faß nach Bensheim gegangen sein und nach den bis jetzt bekannt gewordenen Feststellungen daselbst B-llets nach Straßburg I. E. gelöst haben. Alle nach den deutschen Ausschiffungsdäsrn gerichteten Telegramme haben keinen Anhalt über die Reise- rtchtnng ergeben.
Heppenheim a. b. W., 5. October. Der vor Jahresfrist von Offenbach befertirte und daraus wegen Lustmords verhaftete Soldat Weygand, deffen Elterw hier wohnen, ist gestern Abend wieder in unserem Dorfe gesehen worden, was unter der hiesigen Einwohnerschaft große Aufregung hervorries. Schon vor längerer Zeit war Weygand von der Militärbehörde zur Begutachtung seines geistigen Zustandes der Landes - Irrenanstalt zu Heppenheim a. d. L. überwiesen und dasejbst als geistesgestört befunden worden. Da der Verbrecher in Harxheim (bayerische Pfalz) geboren ist, so wurde er vor einigen Wochen an Bayern ausgeliefert und zunächst in Frankenthal untcrgebracht. Von da aus gelang es ihm zu entfliehen und hierher zu kommen. Den ganzen heutigen Tag entroidelte die Gensdarmerie einen regen Eifer, den gefährlichen Menschen, der fich vermukhlich in einem Versteck noch hier aushält, wieder einzufangen; doch sind alle Bemühungen von dieser Sette bis jetzt erfolglos geblieben.
A Main», 5. October. Anfangs December nächsthin finden die Ergänzungswahlen zur Stadtverordnetenversammlung hier statt, bei welchen 19 Mitglieder neu zu wählen find. Während die bürgerlichen Parteien fich bezüglich dieser Wahlen noch kaum geregt haben, entwickeln die Socialdemokraten schon seit Wochen eine sehr rege Thätigkeit, indem fie häufig kleinere Bezirksversammlungen abhalten und sich jetzt schon um die geeigneten Eandidaten bewerben. Gegenwärtig sind in dem Stadtverordneten-Collegium schon einige Socialdemokraten, und gibt man fich in deren Kreisen allen Ernstes der Hoffnung hin, bet den bevorstehenden Wahlen die Zahl der socialdemokretischen Stadtverordneten derart zu vermehren, daß man einen entscheidenden Einfluß in der städtischen Verwaltung erhält. Ja einer Besprechung der bevorstehenden Wahlen drückt das htefige Organ der Centrums» Partei, da« „Mainzer Journal", die Befürchtung aus, daß unter Umständen die Socialdemokrateu bet der diesmaligen Wahl zur stärksten und maßgebenden Partei auf dem Stadtbaus emporstetgen würden. Uns erscheint diese Befürchtung etwas übertrieben.
Mainz, 5. October. In Weisenau hat in der letzten Nacht von 3 bi« 5 Uhr ein gefährlicher Einbrecher, der angeblich 1874 in Barr in Elsaß geborene Taglöhner Siebenborn, nahezu da« ganze Dorf auf die Beine gebracht und in Aufregung versetzt. Der Mensch versuchte zuerst im Langenthal in ein Wohnhaus einzubrechen. Schon hatte er seine Schuhe ausgezogen und fich bi» in den zweiten Stock geschlichen, als man seine Anwesenheit merkte und ihn verjagte. Darauf versuchte er Einbrüche in der Mittelgaffe und auf dem Schulplatze. Man war aber schon hinter ihm her und Hunderte von Menschen standen vor dem Hause am Schul- platze, in das man ihn sich batte einschleichen gesehen. Es war dies etwa um 3 Uhr. Im zweiten Stockwerk bekamen ihn die nachdringenden Polizeidiener Mertes und Anstatt zu Gesicht. Aber ehe fie ihn faffen konnten, war der Kerl auf das Dach geklettert und sprang von da aus in den Hof. Mit verletztem Bein, -erschundenem Kinn und blutenden Verletzungen am Kopse blieb er liegen, konnte dann gefaßt und in die Arrestzelle im Spritzenhause gebracht werden. Dort begann aber der Einbrecher von Neuem seine Gewaltthätigkeiten. Es gelang ihm, das Schloß der Zellenthüre zu sprengen und auf den Speicher zu dringen, wo er sich in eine Kammer einschloß. In der Kammer standen mehrere leere Flaschen, mit denen er fich das besondere Vergnügen bereitete, die vor dem Spritzenhause stehenden Leute zu bombardiren. Die Polizeidiener mußten die Kammerthüre erst sprengen, um zu dem Gewaltthätigen gelangen zu können. Beim Eindringen wurden fie auch mit leeren Flaschen empfangen, die der Än- brecher gegen sie warf. Dann aber ergriff der Kerl einen Rahmenschenkel von einem Meter Länge und zehn Zentimeter Dicke und drang damit auf die Beamten ein. Die Letzteren überwältigten ihn jedoch und brachten ihn bann, ba für ben gemeingefährlichen Menschen in Weisenau kein geeignet sicheres Arrestlocal mehr vorhonben war, gegen 5 Uhr hierher auf den 2. Bezirk, wo er, nachdem er erst tm Spitale verbunden worden war, in einer sehr sicheren Arrestzelle untergebracht wurde. Heute Morgen holten ihn die vorgenannten Weisenauer Polizeidiener dort ab und lieferten ihn ins Provinzial-Arrest- Haus ein, wo man den Burschen in gehörige Obhut nehmen wirb. Er hatte bei seiner Festnahme Uhr unb Gelb bei fich.
(Mainz. Anz.)
Aus ter »eit für die -eit.
vor 227 Jahren, am 7. Oclvber 1571, errang Karls V. natürlicher Sohn, Don Juan d'Sustria, in der Seeschlacht von Lepauto über die Türken einen glorreichen Sieg, der jedoch ohne anderes Resultat blieb, al« daß die türkische Flotte vernichtet wurde. Die geschwächte Pforte fand später Zeit, fich von diesen Verlusten zu erholen und die christlichen Länder von Neuem mit ihrer despotischen Herrschaft zu erdrücken.
D ermifd? t<s»
• Die Beisetzung der Königin von Dänemark soll ihrem Wunsche gemäß ohne größere Tranerfeierlichketten in der Kathedrale von Roeskilde erfolgen. Die Leiche wird von Gjentofte mit der Bahn nach Roeskilde überführt werden, ohne Kopenhagen zu berühren. Der König von Schweden unb Norwegen wird zur Beisetzung eintreffen. Die Beisitzung der Königin in der Kathedrale von Roeskilde wird am 15. d. M. stattfinden. Zn derselben wird auch der Kaiser von Rußland eintreffen, welcher von Ltban aus an Bord der kaiserlichen Uhcht „Polarstern" nach Kopenhagen geht, wo die Ankunst bereits am Frettag erwartet wird. Der Kaiser be- abfichti.t, eine Woche auf Schloß Bernstorff zu verbleiben.
* Bo« Ade! in Frankreich. In einem interessanten Aufsatz des Vicomte be Royer in ber „Revue be« Revue«" finde» sich folgmbe Angaben Über ben Abel in Frankreich. Es gilbt in Frankreich 45000 Familien, die sich ablig nennen. Davon muß man aber wenigstens 25 000 abziehen, hie ihren Abel nicht nachweisen können. Auch ber Abel ber übrigen 20 000 ist bis über 1#/ao wehr ober weniger zweifelhaft. Nur 450 Familien können behaupten, baß sie wirklich ablig sind. Die Heirathsinbuftrie verschafft ausschließlich den französischen Ebelleuten die Existenzmittel, während anberersettS Amerika unb bie Israeliten dem französischen Abel pecuniäre Hilfsquellen zuführen. So fanben allein im Jahre 1896 etwa 100 Millionen ben Weg von Amerika nach Frankreich.
Gottrsdirust in der Synagoge.
Samstag den 8. und Sonntag den 9. October 1898: Laudhütlenfest-Ende.
8. Tag. Vorabend 5|$ Ubr, Morgens 8* Uhr Predigt, Nachmittags 4 Uhr. Abends 6*J Uhr.
9. Tcrg. Vorabend 6* Uhr, Morgens 8* Uhr. Nachmittags 4 Uhr, FestesauSgang 6*> Uhr.
Bemerk. Während der Wintermorurte beginnt der Morgengotreddienst am Sabdath nm 9 Uhr.
Gottesdienst der israelitischen Deligionsgesellschast.
Samstag den 8. und Sonntag den 9. October 1898:
Lchlußfest und tsesetzedfreude.
k Borabend Uhr, vormittag- 8 Uhr, Nachmittags 4 Uhr.
2- Dag. Vorabend 6» Uhr, vormittag- 8 Uhr, Nachmittags 4 Ubr, Festeöauögana 6* Uhr.
WochengottcSdlcnft Morgen- 7 Ubr, Abend- Uhr.
Pertetyr, taut, uwb Volftwirtbicbah
„ ^October^ Fruchtmarkt. Rother Wei».,
"'28, weißer Weizen X 00.00, ttxe X 10.50, »erst« X 0.00, Hat er X 6.32.
Neueste Nachrichten.
Depesche» des Bureau .Herolds
Betlie, 6. Oktober. Heute wird fich der Bundesrath nach seiner Vertagung wieder zur ersten Plenarfitzung versammeln.
Berlin, 6. October. Die erste Confer enz der preußischen Univtrsitäts-Rectoren tritt heute im Eultus-Mioisterium unter dem Vorfitz deS Ministers Dr. Bosse zusammen. Zur Besprechung gelangen dürften, der „National- Zeitung" zufolge, die Durchführung der Besoldungs-Reform der Universitäts-Professoren, die Frage über Stundung unb Erlaß des Vorlesungs-Honorar-, das Frauen-Studium und die Veranstaltung von volksthümlichen Hochschnl-Eursen. Die Conferenz wird drei Tage dauern.
Berlin, 6. Oktober. Dem „Berl. Tagebl." wirb au« London gemeldet: Nach einer Shanghaier Drahtung ist der unter japanischer Flagge fahrende frühere Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Lübeck" auf der Reise von Japan nach Formosa im letzten Taifun untergegangen. An Bord befanden sich 70 Personen.
Wien, 6 Oktober. Sämmtliche Blätter besprechen dir Ernennung Dip au l iS zum Handelsminister und bezeichnen diese Ernennung nicht nur als einen Beweis des abgeschlossenen Bunde- zwischen der Regierung und der Rechten, sondern auch als eine entschiedene Krtegs-Erklärung an die gesammte Linke, vor Allem an die deutsche.
Brüssel, 6. Oktober. Die Mißwirthschaft, welche feit einiger Zeit tm hiesigen Krieg-mtnistertum herrscht, veranlaßte den obersten Befehlshaber der Miliz-Truppen, zu demtssiontren. Wie verlautet, werden infolgedessen zahlreiche Miliz-Offiziere ihren Dienst quittiren. Es wird übrigens noch eine Interpellation Über diese Angelegenheit bet ber nächsten Lawmersttzung eingebracht werben.
Paris, 6. Oktober. Neuerlich verlautet, bie militärische Uatersuchung gegen Picquart sollte bi- nach bet Entscheidung deS CaffatiouShofeS in der RevtfionSfrage, von welcher der Fall Picquart nicht zu trennen fei, vertagt werden. Die Untersuchung gegen Esterhazy in der Angelegenheit der Berufungsklage seine- Vetter- Christian wird ausgenommen werden, sobald Christian sein Klagebegehren durch einige nothweudige Angaben ergänzt hat. Zum Referenten in ber Dreyfus-Sache am Cassation-Hofe wurde Accartas ernannt. Die durch Forichon's Ernennung zum Präfidenten deS Apell- hofeS erledigte Stelle am Caffattonshofe erhielt Labordä, einer der drei Justiz-Mintstertal-Beamten, die in der Revifions-Cowmisston für die Revifion gestimmt haben.
Paris, 6. October. Das belgische Blait ^Reform", welche« in Drehsns-freundlichen Versammlungen verkauft wurde, ist wegen eine« die fravzöflicheu Armeesührer beleidigenden Artikels confiscirt wordea.
Paris, 6 October. Die unter dem Befehl des Lieutenant- Glorie stehenden belgischen Truppen haben am 17. Juni die Aufständischen in Batelilas geschlagen.
London, 6. October. ^Morntng Post" meldet ans Berlin, daß der Vertrag über dteDelagoa-Bai seine Richtigkeit habe und am 15. Oktober definitiv abgeschlossen werde.
London, 6. Oktober. ^Datly Mail" berichtet, General Kitchener sei, als er in Faschoda eintraf, von franzöfischen und fingalefischen Truppen mit Gewehrfener empfangen rrorden. Die Singalesen schossen auf zwei englische Kanonenboote, die fie für mit Derwtichen besetzte Dampfer hielten. D-r Jrrthum wurde bald erkannt. Beim Einzug In die Stadt fand Kitchener die franzöfischen Truppen in Schlachtlinie auf* gestellt.
New sjoik, 6. Oktober. Infolge eine-heftigen Orkans im Staate Georgia find über 100 Personen getödtet worden. Die Baumwollernte ist vollständig vernichtet- viele Schiffe find gescheitert.
Milch nicht zuträglich.
Dann versuchen Sie dieselbe mit etwas Mondamin von Brown und Polson ca. zehn Minuten gekocht. Nehmm Sie nur soviel Mondamin, daß die Milch ciemcertig wird. Die durch Ntondamtn erlangte leichte Verdaulichkeit der so nahrhaiten Milch ist von der, Herren Aerzten anerkannt. Für Brown und Polfon's gute Oualttät bürgt am besten deren 40jähriger Weltruf. Mondamin ist überall in Packcten L 60, 30 und 15 Pfg. erhältlich. EngroS bet Türk u. Pabst, Frankfurt a. M.
— Mehr Licht ist auch in den kleinsten Orten heute der Wahlspruch, und sogar auf dem Westerwald zeigt sich in allen Orten ein hoyrs Znteresse für eine gute Beleucht-mg. So wird zum Beispiel augenblicklich von den Fabrikanten Gebrüder Schneider in Erbach eine große Wechselstrom-Centrale errichtet, welche dazu bestimmt ist, den größten Theil der Orte in einem Umkreis von bis zu 20 Kilometern tm hohen Westerwald mit electrtschem Licht und electrischrr Kraft jum Motm en betriebe zu versehen. ES sind biS jetzt bereit- angeschlossen: Erbach, Hachenburg, Büdingen und Alpenrod; außerdem liegen noch mehrere weitere Anmeldungen vor.
Der Betrieb erfolgt durch Wasser- und Damp!krast gemeinsam unb ist die Eröffnung auf Anfang October in Aussicht genommen.
Die Ausführung dieser umsangreichm Anlage «st der bekanntm Lpeciaksirma für electrtsche Licht- und Kraftanlagen, C. Buchner tn Wiesbaden, nach deren Projecten übertragen.
Seidenstoffe sss
Derlangc Binv.etm'.t b.<5kwfir.f4tciL
von Elten & Keussen, Crefeld.


