für ihre Nothwendigkelt unb die Zweckmäßigkeit ihrer Thatig- kett geliefert. Haoptgruvdsgtz bei der Arbeit»oermittelnng ist die Unentgeltlichkeit der Vermittelung. Der Arbeitsnachweis hält sich hierdurch fern von all den Rachtheileu, die eine THLtigkeit auf diese« Gebiete, welche auf Erwerb gerichtet ist, mit fich bringen muß, wie er andererseits von allen persönlichen oder politischen Verhältnissen und Interessen der bet ihr um Arbeit oder Arbeiter Nachsuchenden unberührt bleibt.
ES versteht fich von selbst, daß die Kosten, die durch die THLtigkeit der einzelnen ArbeitSnochwetSaustalte» innerhalb der Städte, in denen sie ihren Sitz haben, entstehen, von den einzelnen ArbettSoachweiSavstaltev aufzubringeu find, es ist aber ebenso selbstverständlich^ daß der Staat eiotreten «uh, sobald eS fich um eine THLtigkeit handelt, die über den Kreis der einzelnen Gemeinden htnauSgeht, wie dies ja auch prineiptell durch den Beschloß der Zweiten Kammer zu Cap. 73 drS Hauptvoranschlags anerkannt ist.
Man hat nun alsbald nach Begründung der Arbeit-- »achwetSaostalteu bet uns, tote anderwärts, erkannt, daß eine gedethltche Entwickelung des ArbettSoachwetSweseoS ein Zu- fammeuschlteßeu der einzelnen ArbeitSnachwetSaostalten untereinander erforderte. Die Zwecke, die mtt einem derartigen Zasammeuschlteßen erreicht werden sollen, dürften fich au» folgeoden Mtitheiluugen ergeben:
In Folge einer Einladung der Centralstelle für ArbeitS- »ud Wohnungsnachweis in Darmstadt fand am 12. Januar 1897 tu Darmstadt eine Louferenz von Vertretern von Städten und ArbettSnachweiSaostalten der Main- und Rhein- Gegend statt, die zu folgenden, hier iuteresfirenden Eat- fchlteßungen kam:
1. Die ArbettSvermitteluvg erfordert, daß die Arbeit»- vermitteluugSstelleu in den Städten über offene Ar- bett-plätze der Umgegend regelmäßig, rechtzeitig und au-retcheod unterrichtet find. Die Schaffung und Uaterhaltuog der hierzu erforderlichen Orgautsattoueu (Lamwelstellen) ist in erster Linie Sache der kletuereu Gemeindeverwaltungen, welche hierzu, insoweit er- forderlich, von den cowwunalstäudtschen Derbäaden zu unterstützen find. Die Benutzung etwa vorhandener, verwandte Zwecke verfolgender gemeinnütziger Anstalten und Vereine ist nicht auSge- schloffen.
2. Die telephonische Verbindung der Arbeit-oachweiS- aostalten untereinander und mit dem Publikum, sowie mit den Sawmelstelleu erscheint nothwendig, und eS erscheint angemessen, daß der Staat oder der wettere Tommunalverbaud die Kosten der Verbindung trägt.
3. Die Aufstellung eine- einheitlichen Formular- für die Uebrrfichten über Arbett-aogebot und -Nachfrage erscheint zweckmäßig.
4. Die Teilnehmer au der Versammlung erklären fich bereit, auf einen Au-tausch von Arbeitsangebot und -Nachfrage hinzuwirkeu.
Alsdann fand am 13. September 1897 in Karlsruhe eine erste deutsche Arbeitsnachweis Conferenz statt, die au- allen Thetleu Deutschland- beschickt und sehr stark besucht «ar. Neben einer Reihe von Special- und sonstigen Fragen, die hier nicht näher interesfireo, stand die Frage nach der Schaffung von Landesverbänden der ArbeitSnachweiSanfialten zur Erörterung. Solche Landesverbände bestehen bereit- im Großherzogthum Baden, im Königreich Württemberg, in Bayern, sowie im Regierungsbezirk Düffeldorf. Sie find zwar tu ihrer Einrichtung und der Art ihrer THLtigkeit ver- schieden, haben aber den gemeinsamen Zweck, daS gesawmte Material an Arbeitsangebot und -Nachfrage in den betreffenden Ländern zur Keuntntß der sLmmrltcheo Jnrereffenteu in den genannten Ländern zu bringen. SS wurde über den Erfolg der Thätigkeit dieser Landesverbände von den Herren, die Über die einzelnen Verbände confertrtev, nur Günstige- berichtet, so daß dke Confereoz beschloß:
1. Die in Karl-ruhe am 13. September 1897 versammelte erste deutsche Arbett-nachwei--Couferenz nimmt von den ihr erstatteten Referaten über bestehende und geplante Verbände der Arbeitsnachweis- verwaltnogen in Baden, Württemberg, Regierungsbezirk Düffeldorf und Bayern Kenutniß. Sie bezeichnet er als dringend wünschevSwerth, daß ähnliche Verbände in allen Gegenden Deutschlands begründet werden, und daß namentlich die Reichs-, Staats- und BezirkSregterungeu der Frage eingehende Aufmerksamkeit zuwendeo.
2. Die Versammlung beauftragt ihr Präsidium, diesen Beschluß in der ihr geeignet erscheinenden Form zur Kenutniß der genannten Behörden zu bringen.
In Verfolg dieses Beschluffrs ist auch der Heffischeu StaatSregierung eine diesbezügliche Mtttheiluog zugegongen.
Ferner fand dann am 26. Januar d. I. in Frankfurt a. M. die zweite Confereoz der öffentlichen ArbeitSver- »tttelungSstellen der Rhein- und Maingegend statt. Dieser Confereoz ging unmittelbar eioe Besprechung der Letter der hesfischen AlbeitSoachweiSonstalten voraus, in der man zu einer prinzipiellen Bereitwilligkeit zur Schaffuog eines hesfischen Landesverbandes nach Analogie der Landesverbände in ©oben, Boyern, Württemberg und Düffeldorf gelaugte. Auf der TageSordoung der Confereoz standen als wichtigste Fragens die einer Verbindung der größeren ArbeitSver- »tttclungSstelleu mit den kleineren Städten der Umgegend, die der Schaffung eines Verbandes der öffentlichen ArbeitSver- «tttelungSstellen der Rhein- und Maingegend, sowie die der Eiortchrung einheitlicher Geschäftsordnungen und Geschäfts- stattsttk für diese vermittrlungSstelleo. Die Beschlüsse der Louferenz hierzu waren die folgeodev:
I. 1. Um deu ArbeitSvermtitelungSstelleu tu größeren Städten, sowie deu Arbeitslosen überhaupt, Kenutniß von deu freien Arbeitsplätzen der kleineren Städte uud deS flachen Lau des zu verschaffen,
sollen auch in geeigneten kleineren Städten oder Ortschaften, für jeden Kreis mindestens in einer Stadt, ArbeitSvermittelnugSstelleu errichtet werden.
Die ArbeitSvermitrelnugSstellen können in der Bürgermeisterei, aber auch an sonst geeigneten Stellen z. B. de« Bureau eines gemeinnützigen Verein- rc., eingerichtet werden.
2. Die ArbeitSvermitteluog-stelle nimmt die an fle gelangenden Mtttheilnogen über offene Arbeitsplätze, welche fie nicht direct erledigen kann, io eine Liste anf, welche 1. da- Datum der Anmeldung, 2. Name und Wohnort des Arbeitgeber-, 3. Angaben über die Art der geforderten Arbeit und deu in Aussicht gestellten Lohn, sowie 4. sonstige für den Bewerber wichtige Thatsachen (mnthmaßliche Dauer der Stellung, Möglichkeit der Erlangung höheren Lohn- usw.) enthält. Sie versendet diese Verzeichuiffe in geeigneten Zwischenräumen, mindesten» wöchentlich zwei Mal, an die benachbarten größeren ArbeitSver- mitteluugSstelleo, welche zur Besetzung der offenen Arbeitsplätze am geeignetsten scheinen, und macht diesen stets sofort Mittheilung, sowie die Besetzung eines aogemeldeten Platzes bekannt wird. Die Samwelstelle hat dafür zu sorgen, daß die ver- mitteluogSstelle genaue Angaben über deu besten Reiseweg nach dem offenen Platz, sowie über die Art der Zahlnng der Reisekosten gemacht werden.
3. Die ArbeitSvermitteluugSstellen sollen sämmtlich telephonisch verbunden sein. Der telephonische Verkehr über zu besetzende Arbeitsstellen erfolgt kostenlos für deu Arbeituehmer und Arbeitgeber rc.
4. Die Reisekosten, welche dnrch die Entsendung eine* Arbeiters nach auswärtigen offenen Stellen entstehen, sollen vom Arbeitgeber an den Arbeiter, bezw. au die eutseudeude ArbeitSvermittelungSstelle ersetzt werden.
II. Die versammelten ArbeitSvermittlungSstelleu schließen fich zu einem Verband der öffentlichen Arbeit-- vermittelnugSstellen der Rhein - und Maingegend zusammen zum Zwecke:
1. Abhaltung einer jährlich stattfiudeuden Conferenz - 2. der Einrichtung einer einheitlichen Geschäst-statistik, die zunächst versuchsweise vom 1. April l. I. ab so eingerichtet werden soll, daß monatliche Nachweise nach Maßgabe der angelegten Schemata au daS stattstische Amt iu Frankfurt a. M. am Schluffe jedeo Monat- zu liefern find, da- die Bearbeitung der Nachweise unentgeltlich übernimmt -
3. der Einwirkung auf thuulichst einheitliche Geschäft»- Ordnungen.
AuS de« Mitgetheilteu geht hervor, daß man bei der Einrichtung der ArbeitSvermittlungSstelleu in geeigneten kleinen Städten und Ortschaften und eine Jubeziehuugsetzuug derselben mit den größeren Arbeit-vermittelungSstellen ausdrücklich davon Abstand nahm, die offenen Arbeitsstellen in deu größeren Städten nach den kleineren Städten uud aus das Land «it- -utheileu, da mau selbstverständlich den Zuzug vom Laude nach den größeren Städten nicht noch wehr erleichtern und vermehren wollte, sondern, daß mau nur eine Mittheiluug der offenen Stellen in den kleineren Städten und auf dem Laude nach den größeren Städten, sowie nach den kleineren Städten uud Ortschaften auf dem Lande in» Auge faßt, um den ArbeitSloseu in den größeren Städten weitere Stellen zugänglich zu machen und deu Austausch von Arbeits-Angebot und -Nachfrage- in den kleineren Städten untereinander unb auf dem Laude zu erleichtern.
Ferner geht aus dem Mitgetheilteu hervor, daß die Zwecke des BerbaudeS der NachweiSaustalten der Rhein- uud Matugegeud fich nicht mit denjenigen des für da» Großherzogthum Hessen beabsichtigten Landesverbandes decken, welch letzterer einen Au-tausch von Arbett-Aogebot und -Nachfrage durch gegenseitige Mittheilung der offenen Stellen und stellenlosen Arbeitnehmern herbeiführen will.
Endlich hat im Februar d. I. in Berlin eine Zusammenkunft von Vertretern deutscher ArbeitSoachweiSaostalten statt- gefunden, die zur Begründung eine-Verbände- Deutscher Arbeitsnachweise geführt hat. Zweck dieses BerbaudeS ist die Förderung der gemeinsamen Interessen der Arbeit-- vachweise, insbesondere:
a) die Förderung deS Austausches der Erfahrungen der einzelnen Arbeitsnachweise vornehmlich iu ver- waltung-techuischeu Fragen-
b) die Aufstellung einer laufenden Statistik über die technischen BetriebSergebvisfe der Arbeitsnachweise nach einheitlichen Grundsätzen-
e) die Einwirkung auf Errichtung von Arbeitsnachweisen uud kleineren Vereinigungen von Arbeitsnachweisen innerhalb de- Verbandes zweck» Ausgleich» von Arbrirs-Angedot uud -Nachsrage-
d) die Vermittelung de» verkehr» mit anderen verbänden-
e) die Vertretung der gemeinsamen Jutereffen nach außen-
f) die Veranstaltung von Confereuzen, auf denen die deu ArbeitSaachwei» betreffeudeu Fragen, sowie Fragen auf verwandten Gebieten zur Erörterung kommen sollen.
ES geht hieran» hervor, daß die Arbeit»nachweiSanstalteu in den einzelnen Städten entsprechend ihrer hohen Bedeutung für unser sociale» Lebeu fich rasch entwickelt, uud daß diese Eutwickrluog unaufhaltsam vorwärt» unb über die Grenzen der einzelnen Städte hiuau» gedrängt hat.
Soll der Arbeitsnachweis seine Zwecke ganz ersülleu, ein wirksame» Mittel gegen überhanduehmende «rbeit»losig- keit und gegen auSficht»lose Strike» zu bieten, so ist erforder- lich die Verbindung der Stellen iu den einzelnen Länder- und Wirthschaft»gebieten, die Ausdehnung der Wirksamkeit
der Stellen in de» größeren Städten auf die fie umgebenden kleineren Städte und Ortschaften und der Zusammenschluß sämmtlicher ArbeitSoachweiSstellen und -verbände in einem fich über das ganze Reich auSdehneuden verbände. ES wird daun ganz Deutschland mit einem zusammenhängenden Netz von ArbeitSuachweiSanstalten versehen sein. Die gemeinsame Bearbeitung aber seiner fich über das Reich erstreckenden GeschäftSstattstik wird ein deutliches Bild der ge- samwten Bewegung auf dem Arbeitsmarkt im Reich und in einzelnen WirthschaftSgebieteo bieten, da» von höchster Wichtig- keit fein wird und zur Grundlage für weitere Maßnahmen dienen kann.
Daß diese Zwecke, die von den sachverständigen Factoren als nothwendig bezeichnet werden, mit den im Hauptvoranschlag vorgesehenen 2000 Mk. nicht wirksam gefördert werden können, liegt auf der Hand. Reicht doch der Betrog nicht auS, um die Kosten des Anschlusses der Stellen an da» allgemeine Telephonnetz zu decken, die namentlich noch de« Laude hin in größerem Umfange geschaffen werden Hüffen, al» fie zur Zeit bestehen.
Es dürste hiernach die beantragte Erhöhung der für ArbeitSnachweife anfzuwendeodeo Summe hinreichend gerecht- fertigt erscheinen.
Zum Schluß seien noch die Beiträge angeführt, welche die badische Regierung zur Förderung de» Arbeitsnachweise» verausgabt. ES erhalten die ArbettSnachweiSanstalten in Karlsruhe 1600 Mk., Mannheim 1600 Mk., Freiburg 1500 Mk., Konstanz 850 Mk., Heidelberg 800 Mk., Piorz- heim 750 Mk., Lahr 600 Mk., Lörrach 600 Mk., Offen- bürg 600 Mk., Schopfheim 400 Mk., außerdem erhält die Centralstelle deS badischen verbände» der Arbeitsnachweis- anstalteu in Karlsruhe 300 Mk., zusammen find die» also 9500 Mk.
Vermischtes.
* „Ich bin der Schnellzug nach Pari»!" Mit diesen Worten stürmte, mit den Händen stoßend und laut fauchend, ein Mann durch die Straßen von Brüffel. Der arme Irre wurde in» Hospital gebracht.
* Höchste Vereinsmeierei. In Großschwabbelburg hat fich da Verein der vereinSvorstände gebildet.
Citeratur ttttö lUnft
— Die Untersuchung der deutschen Sprache in Bezug aus die Häufigkeit der Wörter, Silben und Laute ist nun beendet. Wir haben wiederholt Gelegenheit genommen, unseren Lesern interessante Zahlenzusammenstellungen aus den Ergebnissen zu bieten, roeltbe der Arbeitsausschuß in dem Häufigkeitswörterbuch der deutschen Sprache von F. W. Kädlng (Verlag der Kgl. Hosbuchhanblung von E. S. Mittler & Sohn in Berlin) nicdergelegt hat, dessen Urschrift der Kgl. Bibliothek in Berlin übergeben werden wird. Wir bringen heute noch einige Mitthetlungen auS den bisher nicht erwähnten Abschnitten, namentlich aus der Statistik der Laute, wenngleich diese Angaben bei dem groben Umfange de» in die kleinsten Einzelheiten eingehenden Werke» nur Bruchstücke fein können. — Bon den gezählten 20 Millionen Silben kommen euf die Vorsilben 2137 323, aus die Stämme 11688 366, auf die Nachsilben 6 174 311. Geschlossene Silben, (solche mit einem anlautenden unb einem au»- leutenben Consonanten) sind vorhanden 8 956977 = 44,79 pCt. aller Silben, ganz offene (npr au» einem Bocal bestehende) Silben 1 476 348 = 7,35 pEt. aller Silben, link» offene Silben 7 616 760 = 38,10 pCt. aller Silben, recht» offene Silben 1949557 — 9,76 pCt. aller Silben. Von den Consonanten gehören dem Anlaute 10905 866 — 39,69 pCt. aller Consonantenformen — 18,02 pCt. aller Buchstaben (nach Zerlegung der Formen), dem Auslaute 16 572 649 — 60,31 pCt. aller Consonantenformen — 27,36 pCt. aller Buchstaben. Gegenüber stehen sich 19 999 642 Docaiformen unb 27 480163 Consonantenformen, also 42,12 pCt. Vocale gegen 57,88 pCt. Consonanten. Nach der Zerlegung der mehrfachen unb der zusammen- gesetzten Buchstabenformen in den einzelnen Bestandthetlen enthalten die gezählten 20 Millionen Silben 60 558 018 Buchstaben, auf jede Silbe der deutschen Sprache kommen also 3,03 Buchstaben, während wir schon früher gesehen haben, daß auf jede» Wort 1,83 Silben entfallen. Die häufigsten Vorsilbenvocale sind: e mtt 1236 500, a mit 271185, u mit 201476; die häufigsten Vorfilbenconsonanten: 1. Anlaute: g mit 455 742, v mit 256 798, b mit 235 762. 2. Au», laute: r mit 551291, n mit 262,840, b mit 90 819. Bei den Stämmen sind die häufigsten Vocale: i mit 2545291, e mit 2325442, a mit 2171719 usw.; die häufigsteN Consonanten: 1. Anlaute: b mtt 1707 698, w mit 935 082, s mit 864 819, m mit 616502; 2. AuSlaute: n mit 1235178, r mit 877 973, nd mit 678 298 usw. Bei den 9tad)filben sind die häufigsten Vocale e mit 4 697 578, i mtt 672 949, u mit 311808, die häufigsten Consonanten: 1. Anlaute: l 186 463, h 35 247, k 34 099; 2. Auslaute: n 1 854 557, r 264 058, t 250 410, g 205 486. In der Schlußabthetlung sind alle Buchstaben- formen ohne Rücksicht auf deren Stellung im Worte gezählt unb bie zusammengesetzten Formen in die einzelnen Bestanblheile zerlegt worben. Wie sämmtliche Abteilungen des Werke», so bietet auch ber Schluhabschnttt eine Fülle von interessanten Ermittelungen, bie bem Sprachforscher von großem Nutzen sein werben. Wir müssen uns auch hier auf bie Angabe ber häufigsten Laute beschränken: diese find: 1. bei den Vocalen: e 9 260 044, t 3 378 881, a 2 659 781; 2. bei den Conionanten: n 6 363 537, r 4 939 386, s 3 880 815, t 3 407 553, d 3 168 624, h 3 136 977 usw. Da» Verhä tniß ber Formwörter zu den Begriffswörtern ist: gezählt wurden 10910 777 Wörter mit 19 998 980 Silben, davon sind 7 241 781 Formwörter mit 6169603 Süden unb 3 668 996 Begriffswörter mit 10 829 377 Silben.
— Für jeden Sammler sog. „Ansichts-Postkarten" bürste es von Interesse fein, iu hören, bat soeben eine neue Serie solcher Karten von Restle» «indermehl-Aabriken in Vevey auflgtgeben worden ist, welche alles Sehnliche auf bhfem Gebiete in ben Schatten stellt. Es ftnb sechs Schweizer Landschaften in Cbromodruck, welche mit höchster künstlerischer Vollendung auSgesührt find und da» Matterhorn, die Brücke bei Ehampery, Eiger unb Mönch, Neubrück, Dent» du Midi und Genfer See bat stellen. Diese im Character feinster Aquarelle gehaltenen Ansichten schöner Punkte ber Schweire- rischen Alpenwelt werben sicher jedem Postkarten Album zur besonderen Zierde gereichen.
& „Ein unentbehrliches T Toilettemittel die Patent-Myrrhölin- KNäj Seife ötrben', schreibt ein bekannter Mediciner.
ähnlicher Weise äußerten fich f. Zt. viele angesehene Aerzte, und daß diese Prephezeiung fich bewahrheitet hat, ist der beste Beweis für die Vorzüglichkeit dieser Aist» selbst für bie zart-sie Haut ber Frauen und Kinder unübertroffenen Toilette seife. UeberaQ, auch in ben \r3i Apotheken, erhältlich. 360


