Dann wird erzählt, wie die deutschen Boote den ganzen Hafen oußpeilten, um den Kriegsschiffen ein sicheres Manöv- riren zu ermöglichen und welche Bedingungen das Ultimatum enthielt. Das Alles ist bereits bekannt, ebenso, daß der Regierung von Haiti nur eine Frist von 4 Stunden gewährt wurde. Gegen 10 Uhr erschienen sämmtliche fremden Gesandten und Consuln an Bord der „Charlotte", um gegen die kurze Frist des Ultimatums zu protestiren. Diesen Vor- gang schildert der Gewährsmann der „Post" folgendermaßen:
„Der Franzose verlangte 48 Stunden, der englische auch, der amerikanische sogar 4 Tage u. s. w. Capitän Thiede hörte Alles an, dann antwortete er: „Meine Herren, ich stehe hier auf Befehl Seiner Majestät des Deutschen Kaisers! Ich habe den Befehl, im Falle der Nichtannohme des Ultimatums um ein Uhr zn schießen! Ich muß es und ich will es!" Damit waren die Herren entlasten."
Diese Behandlung haben bekanntlich die Vertreter der fremden Mächte für „unhöflich" angesehen. Die „Nordd. Allg. Ztg." hat dagegen erklärt, daß die Herren sehr höflich behandelt worden seien. Das ist nun wohl Geschmackssache. Die „Charlotte" war dazu bestimmt, die haitianische Flotte zu vernichten, während „Stein" seine Geschütze auf das Fort national und das Palais des Präsidenten richtete. Das Weitere wird nun folgendermaßen geschildert:
„Die „Charlotte" lag keine 300 Schritt von den haitia- Nischen Kriegsschiffen entfernt und hatte mehr denn 20 Geschütze auf sie gerichtet. Um 12 Uhr fand an Bord der beiden Schulschiffe Gottesdienst statt. Feierlich machte der Pfarrer auf den Ernst der Situation aufmerksam, mit einem Vaterunser schloß die stille, erhebende Feier, dann erscholl das Commando: „An die Geschütze!" Es war halb 1 Uhr, als der blinde Schuß über das Meer rollte; unsere Aufregung wuchs von Minute zu Minute und Jeder stand mit der Uhr in der Hand und zählte die Secunden. Es herrschte eine furchtbare Stille. Die Straßen der Stadt waren wie ausgestorben, nur am Hafen wimmelte es von Soldaten. Es war genau 12 Uhr 56 Minuten, als auf dem Palais des Präsidenten die weiße Fahne aufgezogen wurde. Ein donnerndes Hurrah durchbrauste die „Slavonia", das von der „Galizia" beantwortet wurde. „Charlotte" und „Stein" gaben sich Flaggensignale und fünf Minuten später stieß vom Port aus ein Boot ab mit der weißen Fahne und dem Hafencommandantcn. Derselbe Überbrachte die Antwort des Präsidenten, daß man Alles annehme, aber in der kurzen Zeit das Geld nicht Zusammenhalte und die Briefe noch nicht fertig geschrieben wären. Capi.än Thiede gab Frist bis 3 Uhr, verlangte aber als Sicherheit Auslieferung der haitianischen Flotte, worüber der Hasenconmandant aud& ein Re-u ausstellte. Nachdem letzterer die „Charlotte" verlasten, sandte Capitän Thiede ein Boot an Die haitianische Flotte mit dem Befehl, daß er um 4 Uhr He Schiffe besetzen würde, ein Befehl, der den schon 6etrunfmen Admiral gänzlich ans der Fastung brachte. Gleich darmf wurden 5 Boote, mit je 40 Mann besetzt, zum Entern der haitianischen Flotte ab- gelasten. Um 3 Uhr waren sie 20,000 Dollars an Bord und um halb 4 Uhr war auch der Entschuldigungsbrief, der Umstoß des Urtheils gegen Aüders, in den Händen des Grasen Schwerin, der sich mit seiner Gemahlin an Bord der „Charlotte" befand. Um 4 Uhr sandte Capitän Thiede einen Offizier zum haitianischen Admiral mit den Worten: „Ich befehle Ihnen, jetzt noch mit 21 Schüssen zu salutiren." Das geschah denn auch. Die „Charlotte" antwortete und der Zwischenfall war erledigt."
Kennzeichnend für die Gesinnung des in Haiti lebenden Briefschreibers ist seine Bemerkung, wenn er auch gewünscht
hätte, „daß Haiti einen ewigen Denkzettel für fein Gebühren erhalten hätte", so sei er doch über unseren moralischen Erfolg um so mehr erfreut. „Ohne Blutvergießen wäre es bei Feindseligkeiten doch wohl nicht abgegangen; er wäre aber doch unendlich traurig gewesen, wenn auch nur em Deutscher gefallen wäre."
CocwUiF Mti* pvrofcnsisUcSo
B. Lang vöns, 4. Januar. Am NeajahrStage beging Kircbendiener Artz dahier sein 25jähriges Dlenstjubi- läunr. Dem Jubilar wurden reiche Geschenke zu Theil. Nachmittags wurde ihm von dem hiesigen Posaunenchor ein Ständchen gebracht.
□ Darmstadt, 5. Januar. An den FundamentirungS- arbeiten zur griechischen Capelle auf derMathildenhöhe wird eifrigst gearbeitet. DaS Bauwerk, das nach dem Entwürfe von Profrffor Benoit in Petersburg unter der Ober- leitung von Architekt Jacobi hier hergestellt wird, erhält eine größte Länge von ca. 25 Mtr., eine Breite desgleichen von 20 Mtr.- es wird an 100 Andächtige fassen. Im Aeußeren werden zwei Zwiebelthürmchen dasselbe oben abschließen. Die Ausschmückung des Inneren durch prächtige Malereien von Profeffor Benoit, der Maler ist, ist vorgesehen. - In der AlpenvereinSsection Darmstadt, der älteren der beiden hier bestehenden, hielt gestern Herr Privatdocent Dr. G. Greim auf Grand Selbsterlebten einen intereffantea Vortrag über eine Reise in den Kaukasus, die im Anschluß an den 1897er internationalen Geologencougreß zu Moskau (neben anderen Excurfionen) von 18 Männern der Wissenschenschaft unternommen wurde. Sie ging größten- thetlS, und zwar von WladikowSkaS aus, zu Wagen und zu Pferde unter dem Schutze berittener Kosaken. Der Zei- Gletscher wurde bis zu ca. 2500 Mtr. Höhe erstiegen, auch von KaSbeck aus der Paßübergang auf der Grusinischen Militärstraße nach Tiflis unternommen. Die Ausbeute war nicht^nur eine geologische, sondern auch Gitten und Gebräuche, Landschaft usw. wurden studirt, und mancherlei Interessante- kam dabei zu Tage. Die Aufnahme durch die rassische Bevölkerung war überall die zuvorkommendste.
A Mainz, 5. Januar. Zur BeschäftigungArbeitS- loser bewilligten heute Abend die hiesigen Stadtverordneten 5000 Mk. — Die für den Bau einer elektrischen Bahn von Mainz über Kastel nach Wiesbaden von der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft der städtischen Verwaltung vorgelegteu Pläne wurden von den Stadtverordneten nochmals an die Commission zurückoerwiesen und zwar um deswillen, weil man die Ausführung des Projektes von der Erbauung einer für Mainz viel wichtigeren elektrischen Bahn ins Rheingau bis Eltville mit Anschluß nach Schlangenbad abhängig machen will. Die Süddeutsche Eisenbahn- Gesellschaft hat zu letzter Bahn auch die Concesfiou und hat sich zu deren Erbauung auch bereits bereit erklärt.
Bo« Rhein, 5. Januar. Für die Hebung der Fischzucht im Rhein ist Seitens des deutschen Fischerei-Verein-, sowie der maßgebenden Behörden in letzterer Zeit viel ge- than worden. Auch jetzt will man wieder Versuche machen, eine neue Fischart in den Rhein zu verpflanzen. Wie in die Weser, B will man jetzt auch in unseren Strom eine sehr wohlschmeckende Makrelenart einzuführen versuchen, zu welchem Zwecke demnächst eine halbe Million kleinerer Fische dieser Art im Rheine ausgesetzt werden wird. Die Heimath dieser Fischgattung ist die Oft- und Nordsee, von welch letzterer die Thiere zur Laichzeit in großen Schaaren die Elbe aufwärts steigen und alsdann hier maffenhaft gefangen werden.
I« Jnterefle unserer Fischer wäre eS zu wünschen, daß der EinbürgernngSv-rsuch auch hier gelingen möchte._____________
Ans dem städtischen Verwaltnugsbericht. (Fortsetzung.)
Nach der summarischen lleberficht stellen sich die Einnahmen und Ausgaben der Stadt Gießen für die Zeit vom 1. April 1896 bis Ende März 1897 wie folgt:
Einnahme
A. vetriebs-Rerhu«,,-.
Ausgabe JL
69991.24
Rest aus vorderen Jahre»
766 63
16210.62
Gebäude, vermtethet
2519 06
28436 54
Grundstücke
9183.04
91066.—
Waldungen
30720 84
801G7.66
Gaswerk
—
70406.11
Wasserwerk
29579.53
Schlachthaus
14502.99
4190.-
Jagden
161.31
1942.53
Märkte
831.49
180.87
Atchanstalt
a'i .42
4378.62
Waaganstalten
2401 50
65816 30
Ktrcven
67695.7®
2087 62
Friedhöfe
4522.GS
1040.29
Volksschule und Fortbildungsschule
90410.01
31978 23
Höhere und erweiterte Mädchenschule
57531.37
290.-
Realgymnasium und Realschule
31199.75
50.-
Handwerkerschule und Localgewerbeverein
2202.88
5280.—
Vorschule des Gymnasium-
5414.36
60.-
Aliceschule
516.57
335.-
Orffentliche Feierlichkeiten
3512-10
—
Denkmäler
Gemeinnützige Zwecke außerhalb der städtischen
51.49
_
Verwalung
5793.09
1296.49
Straßenunterhaltung
20159.62
176.50
Straßenreinigung und Kehrichtabfuhr
42988.31
—
Straßenbeleuchtung
26186.61
170.-
Oeffentliche Anlagen
9989 52
——
Brunnen
6956 39
66.90
Bäche
800.11
-
Canäle
7174 24
—
EntwäfferungSanstalten
813.80
2522.64
FtlialarbettshauS
2523.0®
500 —
Tonnrnanstalt
41.14
380.—
Feuerlöschanstalten
3403.19
11.—
Faselvteh
GemarkungS-, Flur- und Gewanngrenzen,
711.—
6.75
Parzellenvermeffung
970 90
57.30
Werth- und Schadenersatz von Feldstrafen
66.80
—
Vertilgung schädlicher Thiere
220.75
223 —
Armenpflege
2916.34
Versicherung der Arbeiter
5102.26
—
Impfung
399.20
6904.80
Stiftungen
7079.80
—
Zwecke des Kreises und der Provinz
73707.52
1365 90
Militärzwecke
4067.31
4490 37
Polizei
49064.01
152.40
Oeffentliche Sicherheit
2249.22
7697.80
Allgemeine Verwaltung
78927.82
—
Pensionen
6232.96
11486.97
Schuldentilgung
56200.—
692.09
Anertennungsgebühren
1.—
56.—
Einzugs- und Etnschreibgelb
—
43427.70
Capitalzinsen
238668 86
133557.92
Octrot
37008.09
3970.—
Hundesteuer
262 89
28 50
Anthetl von Stempeltaren für Wanderlager
—
80.-
Für die Landesuniverfität
924 46
6796.34
Fleischbeschau
Rettungsanstalt, Cholerabaracke und DeS-
7979 61
358.50
infectionSanstalt
1927.09
874.05
Zusammenlegung von Grundstücken
311.56
—
Ausgeltehene Capttalien
—
—
Reservefond
—
—
Betriebscapital
—
438163.53
Eommunalsteuern
Rente der Oberhessischen Etfenbahngelände-
15817.39
—
Entschädigung
5761.74
1171856.95
Summe der Betriebs-Rechnung _
1087691.80
Feuilleton.
Warum sparen wir nicht?*)
Einem Erfinder ist eine merkwürdige Geschichte paffirt. Bor 20 Jahren erwirkte derselbe ein Reichspatent auf einen rottrenden Dampfmotor. DaS Grundprtncip ist eine Zusammensetzung mehrerer hintereinander liegender Turbinen, welche auf einer gemeinsamen Achse aufsitzen- der Dampf bildet die bewegende Kraft. Der Erfiader, ein Ingenieur mit Namen I. A. Müller, wandte sich mir seinem Patente dieses neuen bedeutungsvollen Apparates an die deutschen Maschinenfabriken, ohne jedoch Gehör zu finden. Er setzte darauf fein eigene- Capital von 30000 Mark daran, das natürlich ungenügend war, dann ließ er das Patent verfallen und nahm den Wanderstab in die Hand, um die einträglichere Laufbahn eine» Privatbeamten einzuschlagen.
Vor Kurzem machten nun die Mittheilungen über eine Probefahrt des englischen Torpedobootes „Turbiuia" nach dkm System de- Erfinder- Parson die Runde durch alle Zeitungen und erregten da- größte Aufsehen. Hatte doch dieses Schiff, mit Dampfturbinen ausgerüstet, welche bisher beim Schiffbau »och nicht in Anwendung gekommen waren, eine Geschwindigkeit von nahezu 33 Knoten, flleid) einer Strecke von 61 Kilometer erreicht. (Jubiläum 34% Knoten.) Aber nicht allein diese Geschwindigkeit, die einem schnellen Personenzuge gleichkommt, ist zu bewundern, sondern das jegliche Fehlen von Stampfen und Schleudern, sowie der geringe Dampsverbrauch von 7,2 kl pro Pferdekraft und Stunde, und ferner daß es nicht so leicht kentert.
Müller sah sich die Zeichnungen genauer an und fand zu seinem Erftrunen, daß der neue Dampfmotor von Parson sein früheres Patent war. Er wandte sich deshalb an den Verein deutscher Ingenieure mit der Bitte, seine Behauptung, der Engländer gebe eine deutsche Erfindung als die seine aus, zu untersuchen. Die Herren vom Verein waren jedoch dafür nicht zu haben. Da wandte er sich an den Kaiser, der die Angelegenheit durch das ReichSmarineamt energisch
*) AuS dem „Praktischen Wegweiser", Würzburg, einer sehr nützlichen Wochenschrift. Vierteljährlicher Abonnementspreis 30 Pfg.
untersuchen ließ. Der Bescheid des letzteren lautete, daß dem I Ingenieur Müller die Priorität zugesprochen sei. So wird I der Erfinder nach 20 Jahren doch noch die Freude erleben, seine Erfindung practisch verwerthet zu sehen.
Die Geschichte beleuchtet das traurige LooS der deutschen Erfinder und Entdecker. Trüber noch ist es anderen gegangen. Columbus warf mau in Ketten- Fulton, der Schöpfer der ersten brauchbaren Dampfsch ffe, wurde von Napoleon für einen Narren erklärt, well er mit kochendem Wasser Schiffe nach England hinübertreiben wollte. Ern Profrffor rechnete sogar „wissenschaftlich" aus, daß es niemals gelingen werde, mit einem Dampfschiff über daS Weltmeer zu fahren!
Die Eisenbahnen wurden gleichfalls in daS Reich der Utopie verwiesen. Mit vielem Ernst und Ausdauer beriethen wiffenschaftliche Corporationen die Eisenbahn Plane, und sie kamen einmüthlg zu dem Resultat, daß die Reibung der glatten Räder auf den Schienen viel zu groß sei, als daß schwere Lasten fortöewegt werden könnten. Man müßte hohe Wände zur Seite der Geleise aufrichten, weil der Luftdruck zu stark wäre. Der General-Poftwrister v. Nagler erklärte 1836, als ihm das Eifenbahnproject Berlin-Potsdam vorgelegt wurde: „Ich laffe täglich zwei Perfonen-Posten von Berlin nach Potsdam und zurück gehen und häufig benutzt sie auch nicht ein einziger Paffagler — und da soll sich eine Eisenbahn bezahlt machen?"
Die Beispiele, wo Unverstand und Borurtheil wie eine dumpfe undurchdringliche Mauer de« genialen Erfiudergenie sich entgegenstellten, ließen sich ins Unendliche vermehren. I Man braucht nicht einmal in die Vergangenheit zurückzu- schweifen — auch die Gegenwart bietet reichliches Material. So ist eS vor einigen Jahren dem Mühlenbaumelfter Stephan Steinmetz in Leipzig-Gohlis gelungen, ein Getreide-Müllerei- Verfahren zn erfinden, wodurch ein einfache- Waschen und Enthülsen de- WelzeuS oder Roggen-, ganz ähnlich de« Mandelschnipsen, die nahrhaften Getreidekörner vor dem Zermahlen von dem anhaftenden Schmutze und den unverdaulichen Strohhülsen getrennt werden. Gegen die alte Müllerei ergiebt dies eine 10 bis 25 Procent höhere MehlauSbeute, da- infolge seiner großen Reinheit wohlschmeckend und so leicht
—MW—WS
backfähig ist, daß wir auf das thenre AuSlandS-Getreide verzichten könnten.
Dieses Brod auS enthülstem Getreide enthält die ge- sammten reinen Nährstoffe deS Getreides und ist, wie Herr Profeffor Dr. Franz Hofmann-Leipzig erklärte, daS gesundeste^ nährendste und den menschlichen Verdauungsorganismen zuträglichste Brod.
Wie aber sieht daS Brod auS, da- wir heute effen?
Jedes Kind kann uns erzählen, daß das jetzt übliche Mühlverfahreu eine gründliche Reinigung des Getreides nicht kennt. Außerdem geht mit der Kleie ein großer Theil der besten Nährstoffe verloren. DaS mit Pilzkeimen besetzte, mit Holzfasern und Weizenbärtcheu vermischte Mehl stellt ein auSgelaugteS, saft- und kraftlose- Nährmittel dar. Die schöne weiße Farbe de- Mehle- ist nur ein gleißnerischer Deckmantel für den im Brode enthaltenen Schmutz und die zersplitterten Holzfaserthelle.
Trotzdem ist dieses Mehl noch um 34.59 Mark pro 1000 Kilogramm «= 1 Tonne theurer als das Stein«ltz- Mehl! Deutschland verbraucht jährlich fünf Millionen Tonn. « Roggen, wir würden also bet Anwendung des Steinmetz'schen Verfahrens 5 x 34 — jährlich 170 Millionen Mark sparen.
Warum sparen wir also diese ungeheure Summe nicht?
Warum macht nicht einmal das Militär, als einer der größten Verbraucher, Versuche?
Dafür giebt e- verschiedene Gründe.
Ersten- gilt kein Prophet etwas tu seinem Baterlande. Alles Gute oder auch Schlechte muß erst die wette Reise »ach dem Ausland machen, von wo e- dann mit einem schönen, unverständlichen Namen geschmückt wieder hereinkommen darf. Erft dann kann e« darauf Anspruch erheben, von dem neuerdivg- so wenig denkenden und dichtenden Volke der Deutschen beachtet zu werden.
Zweiten» ist der Erfinder noch nicht ganz ruinirt, obgleich nicht viel daran fehlt.
Drittens ist er noch nicht tobt.
Und gerade der letztere Punkt ist Schuld daran, daß wir noch fein Steinmetzbrod effen und noch immer nicht die 170 Millionen Mark jährlich sparen.
Ober weiß Jemand einen anderen Grund?
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