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k, 1898.
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28. Wü» M in Griebel. ”ti Margarethe lelmann, Dach- Franz Michael itimtne Auguste ’i mit Zohana, M.Pbvivtzraph
W. )obanne8 mit Ghrütiavr
*8 Wer, Gyw- uethe Weber zu h mit Gharlotte , Kaufmann zu Ludwig Gust» eck zu Hungm. selbst. 4 fiontab sterselbst.
x, rott Elisabeth rich Braun, 8e- mit Wllhelmstre b Wh, Arbeiter als Hierselbst.
Der auswärtigen Bäcker.
1 Kg. (2 Psd.) Weißürod bet L. Steinmüller, Gr.-Linden 23 Pfg.
L. Schmidt, Gr.-Linden 23 , 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller, Gr.-Linden 46 „
L. Schmidt (Großen-Linden) 46 ,
W. Weitzel von Lang-Göns 50 „
1 Kg. (SPfd.)Schwar-brod beiW.Stetnmüller, Lang-Göns 23 „
L Stetnmüller, Gr. Linden 23 „
L. Schmidt, Gr.-Ltndcn 23 w
W. Weitzel, Lang: G ns 23 w
2 , (4 , ) bei W. Steinmüller v. L.-Göns, 44 „
L. Steinmüller, Gr.-Linden 46 „
L. Schmidt, Großen Linden 46 „
W. Weitzel von Lang-GönS 46 „
8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) bei Ernst Christ von Wteseck 70 „ Der VrodverkLnfer.
Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.
Gieße«, den 5. März 1898.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
, v. Bechtold.
Derlei £anfc# «nd VoUswU khschaft-
GiebM, 5. März. Marktbericht. Auf dem heutig« Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Psd. X 0,85—0,95, Hü^'.erefr pr. ®L 0-0 4, 2 St. 11—13 A, Enteneier 1 St. 7-8 A, Gänse «ter pr. St. 11—12 A, Käse pr. St. 5-8 A, Käsematte pr. St. 3 A. Erbsen pr. Liter 17 A, Linsen pr. Liter 29 A> Tauben pr. P«M X 1,00 bis 1,20, Hühner pr. Stück 1,30 bis 1,80, Hahnen pr. Stüö X 1,40—1,80, Enten pr. Stück X 2 00—2,20, Gänse pr. Pfwüt X 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 A, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60—66 A, Schweinefleisch pr. Psd. 72 bis 76 A, Schweim^ fleisch, gesalzen, pr. Psd. 80 A- Kalbfleisch pr. Pfd. 60- 64 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 50-66 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,00 dir 7,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 A. Zwiebeln pr. Cent««! 7,00-8,00 X, Milch pr. Liter 16 A.
Neueste Nachrichten.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 5. März. Behuf» Ausstellung eine» Denk- Mal» für die Märzgefallenen tm Friedrichshain, welcher in einer einfachen Marmortafel mit der Inschrift: „Den am 18. März 1848 Gefallenen", bestehen soll, hat flch da» Somit« für die Errichtung eines Denkmal» an den
Magistrat mit dem Ersuchen gewendet, ihm eine zwei Quadratmeter große Fläche unter der dort befindlichen Lmde gegen die übliche Gebühr zu überlaffen. Da» Magiftratk- Coll-gtum hat beschloffen, dieses Gesuch abzvlehnen.
Wien. 5. März. Die Morgenblätter besprechen die neuen Sprachen-Berordnungen ziemlich abfällig. Besonders diejenige für Mähren wird als grober Fehler bezeichnet.
Prag, 5. März. Die nach Aushebung des Farbentragen- Verbotrs von der deutschen Bevölkerung befürchteten Au», schreitungen des PöbelS haben bereits gestern Abend ihr»n Anfang genommen. Unter Abfinguvg eines Hetzltedes zog eine Rotte von mehreren k-undert Menschen über den WrnzelSplatz, dem Hauptschauplatz der früheren Exeefse. Da die Demonstranten der Aufforderung der Polizei, auseinander zu gehen nicht Folge leisteten, so mußten sie mit Gewalt auseinander getrieben werden.
Budapest, 5. März. 50 Socialisten, welche sich zum FeldarbeüerCongreß begeben wollten, wurden von der Polizei aufgrhalten und zurückgebracht.
Brussel, 5. März. Hiesige gewöhnlich gut unterrichtete Blätter leugnen ganz entschieden ab, daß Philipp von So bürg gewillt sei, fick von seioer Gattin Louise, der Tochter de» Königs Leopold, scheiden za taffen.
Paris, 5. Marz. DaS Säbelduell des Obersten Picqnart mit dem Obersten Henry findet heute in der Manege deS Reit-Instituts statt. Die Stunde de» Zweikampfes ist noch nicht festgesetzt.
Loudon, 5. März. „Daily Mail" wird aus Newyork telegraphier, daß eine ungrheme Menge Munition für das in Honkong liegende amerikariische Geschwader ein geschifft wurde. Fünf amerikanische Panzerschiffe haben Ordre, die Blokade deS stillen Oceaus vorzunehmen, sobald der Krieg zwischen Amerika und Spanien erklärt werden sollte.
Loudon, 5. März. Das in Shangai erscheinende Blatt „Mercmy" veröffentlicht folgende Sensationsnachricht, welche ihm ein Berichterstatter aut Ku Kiang mitgetheilt hat. 5 Es sei daselbst ein Gerücht in Umlauf, wonach der Vicekönig
von Nanking mit den Gouverneuren von Hut-Kian und Him« sich verständigt hätte, die Souveränität des Kaiser» abzuschütteln und so da» Gebiet de» Iantse-Kiavg-Flusse» zu beherrschen. China würde dann in zwei Theile zerlegt und von diesen drei Männern beherrscht werden. Der Grund de» Vorgehen» sei der, daß der Kaiser die Zolleinnahmen al» Garantie für die auswärtige Anleche übergeben habe. Diese Gelder bilden aber die Haupteinnahmen der höheren chinesischen Beamten.
WB Berlin, 5.März. In der Budget-Commission de» Reichstage» erklärte Admiral Tirpitz seine Zustimmung zu dem Anträge Müller-Fulda, wonach die erforderlichen Neubauten bereit» in sechs, anstatt in sieben Jahren firtigzustellen seien. Dadurch würden erhebliche militärische und politische Bortheile erwachsen und die Sch'ffS- baukoften nicht gesteigert und würde die Mox malsteigerung deS Ordivartum» bereit» ein Jahr früher erreicht. Der Antrag Müller-Fulda wird mit großer Majorität gegen die Stimmen der Polen, d?r beiden Volkrpartelen und der Soc-aldemok^a-en angenommen.
WB. Breslau, 5 März. Die „Breslauer Zeitung" meldet aus Somov^ce: Ja der „Saturvgrube" gerieth die Schacktzimmerung in Brand. Bis gestern Nachmittag wurden 40 tobte Bergleute geborgen.
WB. Memel, 5. März. In vergangener Nacht überraschte ein plötzlich aufgekommener Sturm die hiesige Lach»- Kutterflottille auf See. Vier Kutter wurden auf den Strand geworfen, andere schwer beschädigt. Zehn Fischer find ertrunken, sechs werden noch vermißt.
WB Petersburg. 5. Mä-z Bei der Zarin stellte sich infolge von Masern eine leichte ßuugenetitjttnbung ein- die Zarin befindet sich jedoch bereiis ans dem Wege der Besserung.
A Seidenstoffe
vcn Elten & Keussen, rÄU"d Crefeld.
itd eine Tochter. Tochter, Earola rkopi ein Sohn. , Dem Privatier >eimich Erb eine >e Tochter, Mock hier. 28. Dem m Fabrikarbeiter obannti Rohrbach Sohn.
«ctroierbeber l. P. von Brensburg, abemni, 45 Jahre alt, von Leim.
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Ortsftatut,
Stll ZtMttmitttMggplall für dkll Ziidoßkll der Stadt Gieße« bete.
Ju Gemäßheit der Artikel 10, 17 und 20 der allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881 ist zu dem südöstlichen Stadterweilcrungs- plau auf Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 25. März und 18. November 1897 , nach Anhörung des Kreisausschuffes und mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern vom 4. Februar 1898 zu Nr. M I. 28522 nachstehendes Ortsstatut errichtet worden.
§ 1.
Die entlang der Oberhessischen Bahnlinie nach Fulda geplante Ringstraße (Alice-Ring) von der Ludwigstraße bis zum Platz „Am Stern" darf nur auf ihrer Nordseite, der zwischen jener Ringstraße, der Bleich - straße und der Stephanstraße sich ergebende Platz überhaupt nicht bebaut werden.
Die nachstehenden, zunächst die Grenzen des Bebauungsplans bildenden Straßen dürfen — insoweit dieselben überhaupt zum Bebauen eröffnet werden — vorerst nur auf der gegen die innere Stadt gerichteten Seite bebaut werden und zwar:
der vordere Theil des Schiffenbergerwegs, von der Licher- bis zur Gartenstraße (N1 — M1 — N des Plans),
die Ernst-Ludwigstraße von der Gartenstraße bis zum Leih- gesternerweg und
der Leihgesternerweg von der Wilhelm- bis Mr Ernst-Ludwigstraße. § 2.
In Ausführung des § 2 des Ortsbaustatutes vom 6. Juli 1888 »erden weiterhin und alsbald zum Bebauen eröffnet:W
der vordere Theil des Schiffenbergerweges, von der Licher- bis zur Gartenftraße,
die Stephanstraße,
die Straße im „Riegelpfad", die Ebelstraße und
der Leihgesternerweg von der Wilhelmstraße'bis zur Actienbrauerei. S 3.
Desgleichen sollen nach demnächstiger Straßenherstellung zum Bebauen eröffnet werden:
die Bismarck- und die Goethestraße von der Stephanstraße bis zum Platz „am Stern",
die Ernst-Ludwigstraße von der Garten- bis zur Liebigstraße, die Liebigstraße von der Ebel- bis zur Ernst-Ludwigstraße, mit Ausnahme jedoch des Baublockes XIII, |
die Querstraße Q — Q1 zwischen Riegelpfad und Liebigstraße und die Wilhelmstraße zwischen Ludwig- und Ebelstraße.
§ 4.
An allen übrigen, in dem südöstlichen Stadterweiterungsplan enthaltenen Straßen dürfen Gebäude, die nach diesen Straßen ihren Ausgang haben, — auch unter den Voraussetzungen des § 7 des Ortsbau- Katuts vom 6. Juli 1888 — vorerst nicht errichtet werden.
8 5.
Zur späteren Schließung bezw. Verlegung vorgesehen sind die nachstehenden Gemeindewege:
in Baublock I und IV das Gäßchen nördlich vom vorderen Thei des Schiffenbergerweges,
in Baublock VI das Gäßchen zwischen der Stephan» und Keplerstraße mit östlicher Abzweigung,
in Baublock VII und VIII der Stephanpfad mit nördlicher Abzweigung zwischen Ernst-Ludwig- und Stephanstraße,
in Baublock XVIII und XII der oberste Riegelpfad von der Ebelstraße bis zur Straße im „Riegelpfad",
in Baublock XV und XVI der Aulweg mit westlicher Abzweigung zwischen Ernst Ludwig-Straße und Leihgesternerweg,
in Baublock XVI das Gäßchen südlich der Ebelstraße, und der Schiffenbergerweg von der Keplerstraße bis zur Abzweigung der neuen Richtung nach dem Platz „am Stern".
Sießen, am 28. Februar 1898.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
2349 G n a u t h.
Bekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß der Stadt- erweiternugsplan für den Südofteu der Stadt, unter Auf- >ebung der entgegenstehenden seitherigen Straßen- uno Fluchtlinien für diesen Stadttheil, nunmehr festgestellt ist und daß dessen Einsichtnahme auf unserem Stadtbauamt Jedermann freisteht.
Gießen, 28. Februar 1898, 2350
Großherogliche Bürgermeisterei Gießen.
______________________Gnauth._____________________
Bekanntmachung.
Die mit Ende dieses Monats leihfällig werdenden Marktlauben, bestimmt zum Feilbieten aller Arten von Gegenständen des Wochenmarktverkehrs auch außerhalb der Markttage und Marktzeiten, sowie die Keller unter dem Thurmhaus am Brand sollen für die Zeit vom 1. April 1898 bis Ende März 1899
Samstag, 12. März 1898, Nachmittags 2V3 Uhr, im Saale des alten Rathhauses, öffentlich meistbietend verpachtet werden.
Die Verpachtungsbedingungen werden im Versteigerungstermine be- annt gegeben, können aber auch schon vorher bei der unterzeichneten Be- lörde — Zimmer Nr. 15 — eingesehen werden.
Gießen, den 3. März 1898.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 2333
Bekanntmachung. -
Der von der Stadtverordneten < Versammlung in ihrer gestrigen Sitzung festgesetzte Voranschlag der Stadt Gießen für das Etatsjahr 1898/99 nebst Voranschlag des Stadterweiterungsfonds und des städtischen Gas- und Wasserwerks liegt in Gemäßheit des Art. 83 der Städteordnung während acht Tagen zur Einsicht pbea Betheiligten in dem Büreau — Zimmer Nr. 15 — der unterzeichneten Stelle offen.
Gießen, den 5. März 1898.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
2334____________________Gnauth.___
Engels-Stiftung.
Die Zinsen der Engels-Stiftung sollen am 24. März d. I. an zehn arme und würdige Familien vertheilt werden. Bewerbungen wöbe man bis zum 12. d. M. in jeder der vier Gemeinden an den Pfarrer derselben richten.
Gießen, am 5. März 1898.
Der evangelische Gesammt-Kirchenvorftaud. 2336 Dr. Naumann.
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