Ausgabe 
6.3.1898 Erstes Blatt
 
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Mitglied des D. Oe. A. v. und nachdem sich hier eine Tectton gebildet hatte, wandte er der Entwickelung und dem Aufblühen derselben sein lebhafte» und thStigsteS Interesse zu. Am 18. März 1891 wählte ihn die Secttou zum Bor« sitzenden, in welcher Stellung er bi« zur Abzweigung der SecttonOberheffen" verblieb. Auch die neugebtldete Seetiou stellte alsbald den erprobten Führer al» ersten Vorsitzenden oh ihre Spitze und betrauert jetzt in seinem Tode den Verlust eine» hochverdienstvollen Mitgliedes. Herr Dr. Klewitz, ein wirklicher Alpinist, tief in die ethischen Ziele de» Alpinismus eiugeweiht, übte auf das Sectionrlebeu einen höchst wohl- thätigen Einfluß. Jedes Jahr unternahm er zur Stärkung feiner Gesundheit eine Reise in die Hochalpen, kehrte neu- gestärkt zurück und regte durch sein Beispiel wie durch seine interessanten Mittheiluugen da» alpinistische Interesse der GecitonSmitglieder in erfreulichster Weise en. In ca. zwölf Vorträgen hat er vor den SeettonSmitgliedern seine reichen und vielseitigen alpinistischen Erfahrungen niedergelegt, die gewiß im Gedächtniß mancher Hörer derselben noch fortleben. Die Section Oberhesseu des D. Oe. A. V. verehrt in ihrem verstorbenen Vorsitz ndeu ein Muster alpinistischer Verein»- tugend und wird demselben auch in der Zukunft allezeit ein ehrenvolle» Andenken bewahren.

* * Landes Lehrerversammlung. Am 13. April wird im Restaurationssaale derLaudeSkrone" zu Oppenheim die vierjährige Hauptversammlung des 2000 Mitglieder zählenden hessischen LaudeSlehrervereius abgehalten. Als Referent wird Herr Oberlehrer Backes das Thema:lieber die schädlichen Einwirkungen der gewerblichen und landwirthschaftltcheu Kinderarbeit auf die Jugenderziehung" zu behandeln.

H. Stadttheater. Unsinn, du siegst einen drastischeren Beweis dafür al» ihn der gestrige Abend lieferte, kann man sich überhaupt nicht denken. In Scharren strömten die Neugierigen und Localpatriotischen ins Theater, um die zum Benefize für Frl. Clara NathusiuS gegebene Auf­führung der localifirteu PosseGießen von der heiteren Seite" zu sehen. WaS in den letzten Tagen WtldenbruchS Haubenlerche" und LaubesGraf Essex" mit bedeutenden Gästen nicht vermochte, daS brachte der in fünf Bildern theatermäßig zurechtgehackte Blödfinn fertig: ein bis auf den letzten Platz volles Haus zu schaffen. Doch daS Unglaubliche ist leider betrübende Thatsache und beweist, daß das hoch- verehrliche Publikum undefinirbar und launenhaft wie Aprilwetter ist. ES wäre schade um die Zeit und alles Andere, wollte mau den Inhalt dieses nach einer Pohl'schen Posse zurechtgearbeiteten Stückes nur kurz wiedergeben- die localtfirtenBilder" boten außer den verschiedenen Orts- und Lokalitäten-Namen nichts, wa» spectfischecht vo häi" gewesen wäre, mit Ausnahme einer einzigen in Maske und Mimik täuschend ähnlich wiedergegebenen Figur, mit welcher Herr Director Helm bei seinem Erscheinen alsBuschmann" stürmische Heiterkeit und großen Erfolg erzielte. Alles Uebrige in Handlung, Witz und Scenen ist im Original der alten Posse viel besser. Gut und stellenweise treffend waren die eingelegten Couplet», besondersAm Strand der Lahu", sowie das Spiel der Hauptdarsteller. Die geschätzte Bene- fictantin hatte im Stück gerade keine sich besonders hervor­hebende Rolle, und hätte sie nicht die hübsche, gefällige Gesangseinlage de»Rheinweinliebes" gehabt, so wäre fie gar nicht zu gebührender Geltung gelangt. Frl. NatusiuS erntete für ihr muntere», schelmisch-ausgelassenes, gractöse» Spiel stürmischen Applaus und erhielt als Zeichen besonderer Verehrung mehrere BouquetS und Blumenkörbe. Die übrigen Mitwirkenden, auf deren Einzelleistungeu näher einzugehen fich nicht lohnt, bemühten sich ein flottes Zusammenspiel zu ermöglichen, waS auch zum großen Theil gelang. Der «ufikalische Theil unter Leitung deS Herrn Dir. Kruse entschädigte für Vieles durch feine guten Darbietungen und kam vortrefflich zu Gehör.

Stadttheater. Sonntag Abend geht im hiestgen Stadttheater der vieractige SchwankEin toller Ein­fall" von Carl Lauf» in Scene.Ein toller Einfall" ist bekanntlich das beste Werk des beliebten BühuenschrtftstellerS, von dem hier durch die Dtreetion Kruse und Helm bereits zwei Werke,Pension Schöller" undLogenbrüder", mit großem Erfolg aufgeführt wurden. Es ist der rührigen Leitung unserer hiesigen Bühne gelungen, für Montag den 7. März Herrn Arthur Bauer vom Frankfurter Stadt­theater für ein einmalige» Gastspiel zu gewinnen. Der hier mit Recht hochgeschätzte Frankfurter Künstler wird am Mon­tag eine seiner besten Rollen, denBela Palrnay" inDie berühmte Frau", spielen.

**B. Neubau eine» Schwesternhauses. Nachdem schon früher an dieser Stelle berichtet worden ist, daß der All­gemeine Verein für Armen- und Krankpflege zum Zweck der Erbauung eine» neuen Schwesternhauses denWiener Hof" erworben hat, können wir nun mittheilen, daß nach Abtretung des größeren TheilS de» fraglichen Grundstücks an die Stadt, zum Behuf der Durchlegung der JohauneSstraße da» Terrain der ehemaligen Keck'schen Fabrik zum eigentlichen Bauplatz bestimmt worden ist und in Kürze mit der Ntederlegung der alten Gebäude, die Herr Winu übernommen hat, und mit der Errichtung des Neu­baues nach den Plänen der Herren Architecten Stein und Meyer vorgegangen werden wird. Man beabsichtigt, die Arbeiten des Rohbaue» so zu fördern, daß die innere Ein­richtung bei Zeiten im nächsten Frühjahr begonnen und da» Hau» im Laufe des Sommer» bezogen werden kann. Aller­dings reichen die dem Verein bis jrtzt zur Verfügung stehen­den Mittel noch nicht aus, um die särnmtltchen Losten des Baues zu bestreiten, aber er darf dafür wohl auf die schon viel erprobte Opferwtlligkeit der Gießener Bevölkerung rechnen, die gegenüber den in allen Kreisen hochgeschätzten Schwestern deS Vereins gewiß nicht versagen wird. Er wird fich daher, zumal die größeren Aufgaben de» neuen Hanse» auch mehr Schwestern und überhaupt mehr Personal und damit höhere, dauernde Ausgaben erfordern, demnächst mit einem Aufruf an die Gießener Bürgerschaft wenden. Um

Mißverständnisse zu vermeiden, wird bemerkt, daß die gegen- , wärtig in der JohanneSgemeinde infl Werk gefetzte Sammlung nicht» mit dem Schwesternhaus des Allgemeinen Verein» und feinen Schwestern zu thun hat, daß es fich dabei nicht nm eine Vermehrung der Zahl der von dem verein berufenen Diakonissen handelt, sondern um ein ganz neues Unternehmen, welches den Zweck hat, den Allgemeinen Verein aus der JohauneSgemeinde auszuschließen und seine Schwestern durch andere zu ersetzen. Der Allgemeine verein, der bisher die Kranken der Johanneßgemeinde, in der ja das Schwestern­haus liegt, besonders ausgiebig versorgt hat im Jahre 1897 z. B. mit beinahe 6000 Pflegebesuchen, 258 Nacht- wachen und 73 ganzen Tagepflegen wird selbstverständlich nach wie vor bereit sein, allen Kranken und Hilfsbedürftigen in der ganzen Stadt zu dienen.

Geflügel- und Bogel Ansstellnng. Die Meldungen für unsere Geflügel- und Vogelausstellung sind überaus zahlreich etugegangen, besonders ist unsere nächste Umgebung stark dabei vertreten. Im Ganzen haben ca. 100 Aussteller gemeldet: 140 StammhÜhner, 120 Paar Tauben, 40 Stamm-Wassergeflügel, mehrere Stämme Trut­hühner, Fasanen, zwei Schwäne und ein Psau. Die Vogel- Welt wird vertreten sein in etwa 800 Exemplaren aller Art, zehn Cauorien-Concucrenzsänger werden wetteifern in ihrem Gesang. An Ehrenpreisen stehen zur Verfügung 24, darunter sehr werthvolle Gegenstände, welche in kommender Woche öffentlich ausgestellt werden.

* * ein medicinifche» Wunder ist heute Sonntag tu Loshs Bierkeller zu sehen, nämlich Mr. Pierre, genannt Gummi« Haut-Mensch. Derselbe erregte au vielen Universitäten und in Großstädten de» In- und Auslandes das größte Jn- tereffe. (Siehe Inserat in heutiger Nummer).

* * PrLfrmgs'Refnttate. Sämmtliche Schüler, die fich aus dem Institut des Herrn Dr. Kübel dahier P.üfungeu für Einjährig-Freiwillige unterzogen haben, sind bestanden.

Postalische». Vom 15. März ab werden offene ge­druckte Karten, auf denen die ursprüngliche Bezeichnung Postkarte" beseitigt oder durch den VermerkDrucksache" ersetzt ist, allgemein zur Beförderung gegen die Drucksachen­taxe zugelaffen.

* Kauueubier. Mit dem Sitze zu Frankfurt a. M. hat fich nach derKl. Presse" mit einem Capital von 250000 Mk. eine Kannenbier-Versandt-Gesell- schäft mit beschränkter Haftpflicht gebildet. Gegenstand de» Unternehmen» bildet der versandt von Bier sowie von Ge­tränken aller Art in dtchtschließendeu Kannen in den Städten Frankfurt a. M., Wiesbaden, Hanau, Darmstadt, Mainz, Gießen, Aschaffenburg, Homburg, Em» und in dem da­zwischen liegenden Territorium.

Im OrtS-Tewerbeverein Sich wird Herr Reallehrer HanS Kahl ans Wimpfen SamStag den26. März, Abend», im Heiland'schen Saale einen Vortrag halten überDie Organisation de» Handwerks, die Errichtung von Handwerks- kammeru und die zukünftige Lehrlingsausbildung". Jutereffenteu au» der Umgegend find hierzu eiogeladeu.

Darmstadt, 4. März. Die unter dem Protektorat des Großherzog» von Baden stehendeDeutsch e Dendro - logische Gesellschaft" wird vom 6. bi» 11. August hier tagen- voriges Jahr war fie tu Hamburg versammelt. Außer den Versammlungen werden Ausflüge und Besichtigung des sehr reichhaltigen Botanischen Gartens der Technischen Hochschule und der Hofzärteu, ferner von Gärten und An­lagen in Heidelberg, Weinheim und Frankfurt a. M. statt- finden - außerdem wird eine dendrologische Ausstellung, ins­besondere von Louiferen, veranstaltet. Der verstorbene Geh. Fiuanzrath Menges war LabinetSrath deS Prinzen Alexander von Hessen (nicht Bulgarien) und befand sich schon lauge Jahre im Ruhestand.

WorwS, 2. März. Die hiesige Bürgermeisterei macht bekannt, daß fie von jetzt ab für gefangene und getödtete Spatzen, für welche seither per Stück 3 Pfg. an» der Stadtkaffe gezahlt wurden, keine Vergütung mehr giebt.

Alzey, 3. März. Die socialdemokratische Partei des Reichstagswahlkreises AlzeyBingen hat deu Redacteur der Mainzer Vztg.", Herrn Katz en st ein (aus Gießeu) für die bevorstehrndeu Wahlen als C a u d i d a t e n aufgestellt.

Darmft. Ztg.

Snlhei«, 3. März. Der junge M., Sohu de» Feld- schützen dahier, unterhielt schon längere Zeit ein LiebeSver- hältuiß mit der Tochter der Gaftwirthin Wittwe L. eben­falls von hier. Da die Ehe, die fie einzugeheu beabsichtigten, von elterlicher Seite nicht zugegeben wurde, so beschloffen fie gemeinsam in den Tod zu gehen- diese That versuchten fie durch Erschießen zu bewerkstelligen. Bermuthlich geschah dies in der Nähe von Worms - denn der Liebhaber brachte da» schwer verwundete Mädchen iu daS dortige Krankenhaus, iodem er allerlei Vorspiegelungen über den wahren Sach­verhalt machte. Nach der That begab er fich in sein HeimathS- dorf, woselbst er gestern Abend von der Gendarmerie ver­haftet wurde. Dieselbe brachte ihn sofort tu da» Haftlocal nach Wörrstadt. Mainz. Anz.

Au» Rheinhessen, 3. März. Eine Anzahl rheinhesfischer Vereine erhielt dieser Tage gerichtliche Strafbescheide in beträchtlicher Höhe. Die Vereine hatten bet ihren Weihnacht»- verloosungeu die gesetzlichen Anmelde- und Stempelvorsqristen nicht beachtet.

Berlin, 4 März. Am heutigen Freitag vollendeten sich in der ersten Mittagsstunde zehn Jahre, daß Kaiser Wil­helm I. zum letzten Male am Eckfenster seines Berliner Palais erschien. ES war die letzte wehmülhtge Huldigung, die dem Lebenden dargebracht wurde; die nächste galt bereits dem großen lobten.

Sin etgenthümlicher Vorfall ereignete fich nach dem Ostpreußtscheu General-Anzeiger" kürzlich in Stettin.

Mehrere hervorragende Schriftsteller hatten fich vereinigt, dem verstorbenen Dichter Conrad Telman au seinem Vater- Hause in Stettin eine Gedeuktasel zu errichten. Die wurden daran durch die Mutter des verstorbenen behindert, die al» HauSeigenthümerin die Erlaubuiß zur Anbringung der Tafel verweigerte.

Eingesandt.

»Uet*, 5. März 1898.

Für ältere Spaziergänger wäre «8 sehr erwünscht, wenn auf den beiden Straßen nach Ltch und Grünberg stellenweise Ruhebänke angebracht würden.

Met CUM Metze».

Februar: 26. Heinrich Schäfer, Mintsterial-Secretär zu Darm­stadt, mit Marte Dorothea Karoline Möhl hierselbst. 26. Friedrich Heinrich Ernst Müller, Kaufmann dahier, mit Katharina Maria Elisabethe Johanna Henriette Schäfer bterfelbst. 28. Wilhelm Berntheusel, Vicefeldwebel dahier, mit Marie Vissel zu Griedel. 28. LoutS Karl Albert Engelhardt, Bäcker dahier, mit Margarethe Georgine Schuler zu Wetzlar. 28 Adolf Karl Thielmann, Dach­decker dahier, mit Elisabethe Schmidt hierselbst. 28. Franz Michael Gopon, Herrschaftsdiener dahier, mit Emma Wilhelmine Auguste Ganz hierfelbst. 28. Robert Hasse, Kaufmann dahier, mit Johanna Margarethe Karoline Kunze hierselbst. 28. Gustav Röder, Photograph zu Eberdach a. N., mit Anna Nudner hierfelbst. 28. Johanne» Andreas Sopbus Paulsu, Schriftsetzer zu Flensburg, mit Christiane Caroline ChristianseS zu Niebüll. 28. HanS Ludwig Hüter, Gym­nasiallehrer dahier, mit Christiane Bertha Margarethe Weber zu Berlin. März: 1. Heinrich Lein, Fahrbursche dahier, mit Charlotte Dorothea Höfler von Friedberg. 1. Adolf Meyer, Kaufmann zm Wiesbaden, mit Johanna Rosenthal daselbst. 2. Ludwig Gustav Schlie, Dicefeldwebel dahier, mit Charlotte Weck zu Hungen. 3. Heinrich Jusel, Friseur dahier, mit Lina Seng hierselbst. 4. Konrad Seim, Posthilfsbote dahier, mit Katharine Merkel hierfelbst.

Februar: 26. Theodor Stein, Schmied dahier, mit Elisabeth Benner hierselbst. März: 4. Adolf Traugott Heinrich Braun, Be­triebsleiter der Gießener Omnibus-Gesellschaft dahier, mit Wilhelmine Karoline Hedwig Jughard hierselbst. 4. Heinrich Pitz, Arbeiter dahier, mit Wilhelmine Luise Katharine Auguste Wolf hierselbst.

Februar: 19. Dem Metzgermeister Heinrich Henkel eine Tochter. 20. Dem Kaufmann Karl Wilhelm Brühl eine Tochter, Carola Ottilie Elisabeth. 22. Dem Kutscher Ludwig Biedenkopf ein Sohn. 24. Dem Fuhrmann Karl Haas ein Sohn. 24. Dem Privatier Ludwig Preisag eine Tochter. 25. Dem Maurer Heinrich Erb eine Tochter. 26. Dem Schneider Wilhelm Hoffmann eine Tochter, Marie Christine. 27. Dem Bäcker Franz Henn eine Tochter. 28. Dem Fabrikant Gerson Katz ein Sohn. März: 1. Dem Fabrikarbeiter Jnnocmz Krack eine Tochter. 1. Dem Eisendreher Johanne» Rohrbach eine Tochter. 2. Dem Kutscher Ludwig Christ ein Sohn.

»rtorteiit.

Februar: 27. Christian Vix, 75 Jahre alt, Octrottrheber i P. dahier. März: 1. Konrad Volz, 21 Jahre alt, von BrenSburg, Musketier im hiesigen Regiment. 2. Margarethe Rabenau, 45 Jahre alt, Näherin dahier. 2. Juda Juda, 72 Jahre alt, von Leun. 3. Katharine Weckler, V/t Jahr alt, Tochter von Schuhmacher Heinrich Wrckler zu Rockenberg.

Auszug aus den Kirc^enbödfmi

der Stadt OU&cn.

Evangelische Gemeinde.

ÄttiatiU.

MattbäuSgemeinde.

Den 4. März. Adolf Traugott Heinrich Braun, Betriebsleiter der Gießener OmnibuS-Gesellfchast zu Gießen, und Wilhelmine Karoline Hedwig Jughard, Tochter deS Gastwirlh» Ernst Jughard zu Gießen.

MarkuSgemeinde.

Den 26. Februar. Theodor Stein, Hufschmied zu Gießen, nnd Elisabethe Benner, Tochter deS Schuhmacher» Philipp Benner zu Gießen. ,

Den 27. Februar. Dem Taglöhner Christoph Belloss eine Tochter, Marie, geboren den 21. Januar.

Denselben. Dem Müller Heinrich Hammel eine Tochter, Marie, geboren den 7. Februar.

Denselben. Dem Rangirer Werner Krug ein Sohn, Johann Jakob Karl, geboren den 7. Februar.

MalthäuSgemeinde.

Den 27. Februar. Dem Laternen-Aufseher Ludwig Petri eine Tochter, Anna Elisabeth Marie, geboren ben 15. Decemder.

Denselben. Dem Schreiner Heinrich Freihöser eine Tochter, Marie Elisabethe Mathilbe, geboren den 27. Januar.

LukaSgemcinde.

Den 27. Februar. Dem Postassistent Loui» Todt ein Sohn, August Wilhelm, geboren den 2. Februar.

Denselben. Dem Locomotioheizer Karl Ehriftian Gräber eine Tochter, Marie Elisabeth Philippine, geboren den 23. Januar.

Jo Hanne »gemeinde.

Dm 27. Februar. Dem Fuhrmann August Kratz eine Tochter, Maria Margarethe, geboren den 31. Januar.

Denselben. Dem Schuhmacher Carl Anton Lehr eine Tochter, Emilie Anna Wilhelmine Pauline, geboren dm 28. December.

Dm 3. März. Eine uneheliche Tochter, Johanna Luise, geborm dm 18. Februar.

Militärgemeinde.

Den 3. März. Dem Stabsarzt Leo Richter ein Sohn, Leo Richard Julius, geborm dm 14. November.

LukaSgem einde.

Dm 4. März. Margarethe Rabenau, Taglöhnerin, 46 Jahre alt, starb dm 2. März.

JobanneSgemeinde.

Dm 1. März. Christian Vft, Octroierheder i. P., 75 Jahre alt, starb dm 27. Februar.

Brodpreife

vom 6. bis 20. März 1898.

Der hiesige» »Lcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod ....

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod ....

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod

1 (2 ) bei Heinrich Plank

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod

2 r (4 ) bei Heinrich Plank

L Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) . ,

1 (2 ) , bei Heinrich Plank

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) _

2 (4 ) r bet Heinrich Plank

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod....

29 Pfg.

58 ,

27 , 26

54 ,

52 , 25 ,

24

50 , 48

76 ,