Ausgabe 
5.2.1898 Erstes Blatt
 
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We Fenster der Universität ein, zerstörten die Bänke und verhmdcrten mehrere Profrssoren, Vorlesungen zu halten.

Pari», 3. Februar. DemSiöcle" Holge stellt daS Colomatmtmfterium Frau Dreyfn» monatlich nunmehr die Lopie eines einzigen Briefes ihres Gatten zu. ES scheint, fügt daS B'a r hinzu, daß die übrigen Briefe einfach Ver­nichter würden.

Pari-, 3. Februar. DerGanloiS" versichert, daS Kriegegericht habe einstimmig die Verabschiedung deS Obersten Piequart ohne Pension beschlosien. DaS Blatt fügt hinzu, der Kriegsmin.ster sei weniger streng ge« wesen,- er habe Picquart nur penfioniren wollen.

Pari», 3. Februar. DerRappel" erfährt, daß in Genua rin großer Finanz-Scandal bevorstehe. Line Emissionsbank habe auf die zweifelhafte Schuldforderuug eines anderen EtabliffementS fünf Millionen vorgestreckt.

Rewyork, 3. Februar. Der vorgestrige Sturm hat großen Schaden angerichtet. In Neu-Euglaud find mehrere Eisenbahnzüge entgleist, Telegraphen- und Telephon« Leitungen find thetlweise gestört.

tzavaunah, 3. Februar. Die beiden deutschen Fregatten haben den Hafen in unbekannter Richtung ver- (offen. Ein Decret erlaubt den Export von Tabak- blättern zu 13 Piaster pro 100 Kilo auS sämmtlichen Provinzen mit Ausnahme Santiago-. Die AuSfuhrrechte auf Cigarren und C'garretten find abgeschafft.__

Locale» nnd provinzielie».

Gießen, den 4. Februar 1898.

** Kirchliche». Wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, erging Seiten- de- Pfarrvorstandes der JohauniSgemetnde Darmstadt an Herrn Pfarrer Dingeldey dahier der ehren­volle Ruf, der Nachfolger deS Herrn Pfarrer Guyot, welcher aus GesundheitSrückfichten genöthigt ist, eine ruhigere Pfarrstelle zu übernehmen, zu werden. Herr Pfarrer Dingeldey har dem einstimmigen Beschluß de» Darmstädter Collegiums bereit- seine Zusage gegeben, doch ist die Ange­legenheit zum endgültigen Abschluß noch nicht gekommen. Wir find Überzeugt, daß der Weggang de- beliebten Predigers in der Gemeinde bedauert wird.

* * Ehrenpreise der Stadt Gießen für Ruhgepügel. Der Stadtvorstand genehmigte den Betrag von 50 Mark zu Ehrenpreisen für Nutzgeflügel auS Anlaß der tu den Tagen vom 12. bi- 14. März d. I. dahier stattfindendeu Ersten allgemeinen Geflügel- und Bogel-AuSstellung. Wir hören, daß der Verein für Vogel- und Geflügelzucht bereits über acht Ehrenpreise verfügt, welche ihm von privater Seite zur Verfügung gestellt find.

* Bortrag. Der gestern Abend vom Kaufwännischeu Bereiu und dem OrtSgrwerbeverein in Stein- Saalbau ver anstaltete Vortrag war sehr gut besucht und war der Saal bi- auf den letzten Platz gefüllt. Herr Docent Jeu- Lützen, mit Beifall begrüßt, entledigte fich seiner Auf- gäbe, die Urgeschichte der Erde zu schildern, in klarer, all- gemein verständlicher Weise, welche durch Vorführung von Lichtbildern sehr wirksam unterstützt wurde. Reicher Beifall lohnte Herrn Lützrn am Schlüsse seines Vortrages. Der heute Abend folgende Bortrag:Erd'Untergang" schließt fich dem gestern gehaltenen an und werden die aufmerksamen Hörer wohl alle wieder zur Stelle fein, um den trefflichen Ausführungen des Herrn Lützen zu folgen.

* Ueber Frl. Marie Barkauy, welche am nächsten Mitt­woch hier gastirt, schreibt dieGroße Modenwelt" u. A.: E ... Am Kgl. Schauspielhaus zu Berlin war fie meist die Bettreteriu des FachlS der jungen Liebhaberinnen, und namentlich die Darstellung großer Leidenschaften war ihr LtebltngSfeld. In Frankfurt a. M. hatte fie die Bühnen­laufbahn begonnen, von Berlin aus aber ging fie nach Wien und St. Petersburg auf Gastspiel, und namentlich in der letztgenannten Stadt hatte sie einen eigenartigen Erfolg. ES bestand damals ein deutsches Theater in der russischen Haupt­stadt, aber schon schwebte über diesem Bühnenhau- da» Ver- hängntß. Gleich nach dem Ende deS Gastspiel- der deutschen Künstlerin wurde es geschloffen. Um so unbegreiflicher war die» Eretgntß, al- Marie Barkany einen großen Erfolg auch bei dem russischen Publikum und sogar auch bet der ruffischen Preffe hatte. ES war damals ein bedeutung-volle- Begebniß, da- fich in St. Petersburg zutrug. Bekanntlich find die Ruffeu von jeher Freunde der franzöfischen Kunst, und ge­rade damals sah man an der Newa dem Eintreffen der welt­berühmten Sarah Bernhardt mit denkbar größter Spannung entgegen. Dazu kam, daß in jener Zett die politische Strö« mung tu der Zarenrefidenz eine sehr unfreundliche gegenüber Deutschland war. Man hatte wohl au- diesem Grunde sehr wenig Reclame für da- bevorstehende Gastspiel der Berliner Hofschauspieleriu gemacht, während da- Eintreffen der Frau Sarah lauge vorher angekündigt worden war. Die Letztere fand denn auch Beifall und Anerkennung in reichem Maße, namentlich in den ruffischen Zeitungen, aber der verwöhnten Darstellerin genügte da» nicht, da die überschäumende Be­geisterung au-blted. Sie soll geäußert haben:Wenn das Publikum mein Spiel nicht versteht, nun, dann werde ich mir von jetzt an etnreden, ich spielte für mich allein!" Um so auffallender war e- noch, daß alsbald die deutsche Künstlerin neben ihr zur Geltung kam. Schon mit derLouise Millerin" in Schiller«Kabale und Liebe" eroberte sich Frl. Barkany daS Publikum, und in der Rolle derAdrienne Lecouvreur" erregte sie Begeisterung. Als Frau Sarah die gleiche Rolle spielte, da stellte man vielfach die Leistung de- Frl. Barkany über die der Französin. So gestaltete sich diese- Gastspiel mehr und mehr zu einem Sensation-erfolg der deutschen Künstlerin, und mit erhöhtem Jntereffe sah man nun ihrer Rückkehr nach Deutschland entgegen."

H.Die Wanderer", Gießener Radfahr-Ge­fell schäft, hielten gestern ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung ab, welche sehr zahlreich besucht war. Nach Erstattung des Jahresberichts erfolgte die Neuwahl

faltigkeit des Dienstes.

Pfarrer Dr. Naumann.

mehr von ihm wiffen. Der Thäter hat fich alsbald nach der That freiwillig dem hiefigen Gerichte gestellt.

Verkehr, Canö. «n- VoUrwtrthschaf^

HvtMtt«, 3. Februar. Fruchtmarkt. Rother W-iz-n X 17,00, weißer Wetzen X 00.00, Korn X 11.02, Gerste X 1101, H-fer X 7.00

Katholische Gemeinde.

Sams'tag den 5. Februar.

Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte.

Sonntag den v. Februar. Septuagesimae.

Vormittags von 6V, Uhr an Gelegenheit zur bl. Beicht« :

, um 7 Uhr erste hl. Messe; vor und in derselben AuS- theilung der heil Gommuttfon;

w um 8 Uhr: zweite heil. Messe;

um 9Vs Uhr Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 57t Uhr: Christenlehre, darauf Muttergottes- andacht.

Neueste Nachrichten.

Depeschen deS BureauHerold".

Berlin, 4. Februar. Der Kaiser stattete gestern Nach­mittag im Palasthotel dem Grasen Emil Schlitz, genannt v. Goertz und seiner Gemahlin, die fich seit etwa 14 Tage« hier aufhalten, einen anderthalbstündigen Besuch ab, während dessen er den Thee einnahm.

Berlin, 4. Februar. Die PetttionS-Commisfion deS Reichstages beschäftigte sich gestern u. A. mit der vom Vorstände des Verbandes deutscher Jourralisten-Vereine ein­gereichten Petition um Aevderung deS § 11 des Preß- gesetzeS (des BerichtigungS Paragraphen). Die Commission beschloß, die Petition als unzureichend begründet nicht zur Verhandlung im Plenum zu bringen.

Berlin, 4. Februar. Die letzte Berathung deSStaatS- Ministeriums har fich, wie offiziös berichtet wird, auch mit der Frage beschäftigt, mit welchen Mitteln durch Hebung der wirthschastlichen Lage der deutschen Bürgerschaft in den zweisprachigen LandeStheilen insbesondere auch in der Stadt Posen daS deutsche Element gegen daS PoleMhu« gestärkt werden kann. Wie derKreuzztg." aus Buda­pest telegraphirt wird, beabfichtigt der ungarische Minister des Innern die Ausweisung aller ausländischen sozialistischen Agitatoren.

Berlin, 4. Februar. In der gestrigen Stadtverordneten- Versammlung gab der ablehnende Beschluß deS Magistrat» betreffs der Denksteinerrichtung für die März­gefallenen auf dem Friedhöfe in Friedrichshain Anlaß zu einer lebhaften Debatte. Ein Antrag LangerhanS auf Einsetzung eines AuSschuffeS von 15 Personen, welcher die Angelegenheit nochmal» einer Berathung unterziehen soll, gelangte schließlich, trotz de» Widerspruche» de» Oberbürger- meisterS Zelle, mir großer Mehrheit zur Annahme.

Rom, 4. Februar. Infolge Einschreiten» deS Rector» der Universität in Neapel hat sich die Aufregung unter den Studenten wieder gelegt. Die Vorlesungen werden heute wieder ausgenommen.

Part», 4. Februar.Petit Journal" meldet, daß die Offiziere de» GenerulstabeS ihre Vorladung für die Revision de» Prozesse» Zola erhalten haben Der Minister- rath wird fich nunmehr über die von den Osfizierrn eivzu« nehmende Haltung schlüsfig machen.

I London, 4. Februar. Hiesige Blätter melden, daß an der Küste von Maffachusetts 30 Schiffe untergegangen find, wobei eine große Anzahl Personen ertrunken ist.

MoSkan, 4. Februar. In Ludlinka, Gouvernement Moskau, ist ein dreistöckige» Gebäude, eine frühere Kaserne, eingestürzt und hat 2 1 Menschen unter den Trümmern begraben.

Pratorta, 4. Februar. Die Präsidentenwahl ist zu Ende. Man glaubt, daß Präfident Krüger wieder­gewählt ist.

Konstantinopel, 4. Februar. Man versichert, daß Dr. Nicola, der Direcior de« bacteriologischen Labo- ' ratoriumS, die Mikroben der Rinderpest entdeckt habe»

des Vorstandes, welche folgendes Ergebuiß hatte: Wilhelm | Hornberger, 1. Vorsitzender Heinrich Hettler, 2. Vor fitzender Carl Textor, Casstrer Gustav Müller und Heinrich Krieb, Schriftführer Wilhelm Hamel, August Oßwann jr. und Adolf Noll, Fahrwarte Christ.an Dnill, Heinrich Kockerb'.ck und Heinrich Noll, Beisitzer. Correspon- denzen find an den 1. Vorsitzenden zu richten. All Heil!

Zuweisung. Die Feuerversicherungs-Gesellschaft Providentia" hat sowohl dem hessischen LandeSlehrer« verein als auch der Ludwig- und Alicesttstung je eine Boni« fication von 795,82 Mk. überwiesen. Den beiden Vereinen wurden in den letzten 20 Jahren von der genannten Gesell- schäft 23,749,42 Mk. zngewendet.

Stenographie. Wir verfehlen nicht, nochmals be­sonders darauf aufmerksam zu machen, daß die Stenographen- gesellschaftGabelSberger" Yente, Freitag Abend 8»/, Uhr, im VereinSlocal (Restauration Fetdel) einen Anfänger curfuS in der deutschen Einheit»-Stenographie, System Gabelsberger, eröffnet.

PreiS-Wettschreiben. Bei dem vom Stenographen- VerbandGabelSberger" für Hessen und Nassau abgehaltenen Preisschre'-ben errang die Srenographen-Gesellschast I GabelSberger" durch Herrn Otto Mandler den ersten Preis.

0. Ortenberg, 3. Februar. Genau sechshundert Jahre find eS, daß die Friedberger Stadtkiche, die niemals ganz au-gebaut wurde, in Angriff genommen worden ist. Die Untersuchung d?S Baumatertals ergab, daß Steine und I Sand vor sechshundert Jahren (von 1290-1320) au» unserer Gegend zur Verwendung kamen. Jetzt soll das herrliche, in gothischem Stile errichtete Werk gründlich reparirt und wo­möglich vollendet werden und fiehe da, unser Material wird von der Bauleitung wieder herangezogen.

Friedberg, 3. Februar. Die Homburg-Friedberger Eisen­bahnverbindung Über Friedrichsdorf wird, wie jetzt von I authentischer Seite einem Homburger Blatte al- Bestätigung I einer vor etwa Jahresfrist von demselben gebrachten gleich. I lautenden Nachricht mitgetheilt wird, in diesem Jahre in Angriff genommen und Ende 1899 betriebsfähig sein. I Auch die Strecke UfingewWeilmünster soll In spätesten» fünf Jahren ausgebaut sein.

Darmstadt, 3. Februar. Eine sehr stark besuchte Hamlet-Vorstellung, wie fie trotz Concurrenz der üb­lichen Veranstaltungen und der auch im Gange befindlichen Carnevalsseiern gestern im Hoftheater zu verzeichnen war, I ist eine Seltenheit, aber eine recht erfreuliche. In die Haupt- ehren de» Abends theilten fich die Darsteller deö Hamlet, Herr Hacker, und der Ophelia, Fräulein Eichel«heim­ste boten in jedem Betracht vorzügliche Leistungen, wie sie auch an größten Bühnen nicht bester zu geben find. Die I Ausstattung und Jnscenirung war die gewohnheitSmaßen I glänzende, die Aufnahme deS Stücks durch daS Publikum eine sehr warme- den Obengenannten wurden Lorbeerkrävze I überreicht. Leider vermißten wir seit einigen JahrenHamlet" I auf dem Repertoir. Dem Vernehmen nach wird hier die I Aufführung von SudermannsJohannes" demnächst beabsichtigt.

Darmstadt. 3. Februar. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hat in der Berathung deS Besoldungsgesetzentwurf» die Gleichstellung aller akademisch gebildeten Beamten mit einem Anfang-gehalt von 2800 Mark und einem Höchst­gehalt von 6000 Mark beschlossen.

Mainfliugeu, 2. Februar. Ein schwerer Unglück-fall ereignete fich gestern im Gebirgsdörfchen Röllbach. Der Landwtrth Edmund Grimm, ältester Sohn seiner Eltern, stürzte vom Scheuergebälke in die Tenne. Nach wenigen | Stunden verschied der Unglückliche, der das beim Sturze I verlorene Bewußtsein nicht wieder erlangt hatte. Er stand im Alter von etwa 27 Jahren und war die Hauptstütze seiner Eltern. (Darmst. Ztg.)

Mainz. 3. Februar. Die hiesige Handelskammer hat gegen das plötzlich und unerwartet erfolgte Einfuhr­verbot von amerikanischem Obst nach Deutschland sofort an da- Finanzministerium in Darmstadt eine Eingabe ge­richtet, in welcher fie um Aufhebung bezw. Einschränkung deS Verbotes für diejenigen Sendungen ersuchte, von denen feststeht, daß fie nach Herkunft und Beschaffenheit von der San-Jose SchildlauS frei find. Letztere» dem Obstbau an« geblich sehr schädliche Jnsect soll in einer Sendung borgt- funben worden sein und die» zu dem Verbot Anlaß gegeben haben. Die im hiesigen städtischen Gaswerk vorgekommenen Unterschleife ziehen mit jedem Tag weitere Kreise von Schuldigen und wurden gestern in später Abendstunde zwei Verhaftungen vorgenommen und zwar in der Person de- Oberleiters des Ga-werkes, Director Hess em er und eines Kaffendieners. Im Ganzen find jetzt fünf Personen verhaftet. Director Heffewer soll persönlich keine unehrenhafte Handlung begangen haben und sich nur eines bodenlosen Leichtsinne» in der Controlle und Ueberwachung deS ihm untergeordneten Personal» schuldig gemacht haben. Nach Allem, waS bi- jetzt über die Art, wie die Betrügereien verübt worden, in die Oeffentlichkeit gedrungen, ist letzteres unzweifelhaft, indem man Kaffendiener, Buchhalter und Kaffirer mit Blanko« quittungen und QuittungSstcmpel nach Belieben uneinge- schränkt wirthschaften ließ. Neben der S'adtkaffe, die gerüchtweise einen Schaden von annähernd 40000 Mark erleiden soll, find durch diese leichtfinnige Wirthschaft auch die GaSconsumenten vielfach arg geschädigt worden, indem die Kassenboten ad libitum die Quittungen au-süllten.

Mainz. 3. Februar. Ein Unterkasfirer de» städtischen Gaswerke-, Maier au- Weisenau, wurde gestern Nach­mittag ebenfalls verhaftet.

Wsrm-, 3. Februar. In dem benachbarten Orte Leisel­heim hat heute Morgen der HauSbursche Merz von hier seine Geliebte, Charlotte Uhrig auS Leiselheim, mit einem Dolche ermordet. M. glaubte, seine Geliebte wolle nicht-

Gottesdienst

Sonntag, den 6. Februar, Septuagefimae.

I« der etaDtftrdU.

Vormittags 9/s Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Vormittag« 11 Uhr: Kinderkirche für die MarcuSgemeind^ Pfarrer Dr. Grein.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Marcus gemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

A« bet AohanrreSN*»«.

Vormittags 9'/i Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Vormittags um 11 Uhr: Kinderkirche für die LucaSe gemeinde. Pfarrer Dingeldey.

Nachmittags 5 Ubr: Pfarrer Dr. Naumann.

Montag, den 7. Februar, Abends 8 vhr, Vidslftrmde i« Confirmandensaal der JobanneSkirche Epheserbrief. Cap- * Wandel der Berufung würdig; Einigkeit im Geist und Mannig-

Universität- Nachrichten»

Als Prtoatlehrer für Stenographie (Einigungs-System Stolze-Schrry) ist Her Pfarrer E. Frey, Kammerstenogr«ph in Karlsruhe, an der Universität fcetbrlberg rugelassen. wird al8 solcher im Vorlesung« Derzetchniß aufaeführt und ihm ein Auditorium zur Abhaltung von Vorlesungen und Uebunpen zur Verfügung gestellt.

AuS Breslau wird gemeldet: Al« Nachfolger des ver- storbenen Professors der Physiologie, Rudolf Heidenhain, ist der außerordentliche Professor Dr. Karl Hürthle, bisher erster Assistent am Breslauer pbvsioiogischen Institut, berufen worden.

Der außerordentliche Professor der Zoologie und CustoU deS zoologischen Museums der Univerfität Berlin. Dr. Eduard v. Marten«, beacht heute fein 25jähligeS Do entenjubiläum.

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen.