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4.10.1898 Erstes Blatt
 
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kl der heutigen Se- Dtuwpf IV., Iohmcl PP Etnwpf V. neu*

er. Wie sehr stch bal - und Srnndbesitz In tftyil verschoben hat, Mcherr Korstvereint bttbtn ObeWmiin neu eine WnldMe a Wchtn Morgen. i\ in der Oberfürsterei ii Drittel in der Oder» I heffifche Morgen eine !l(o allein nur In bin Quadratweilen Wald- sich auf 34 Gemeinden, M Private. M dese

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Die Einbrecher. die bei dem Grafen Eulenburg in Berlin eine so reiche Beute gefunden haben, sind noch nicht ermittelt. Die beiden Brüder Pilze aus der Ackerstraße, die als verdächtig festgenommen waren, mußten, nachdem sie noch einmal verhört worden waren, wieder entlasten werden, da man ihnen eine Betheiligung nicht nachweisen kann. Werth.

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Wie», 3. October. Ja Baden bei Wien erschoß gestern der Gutsbesitzer Ritter von MajerSki seine 27 Jahre alte Ehefrau und dann sich selbst. Al« Motiv werden zerrüttete Vermögensverhaltntste angegeben.

Budapest, 3. October. Baron Banddy begiebt stch in den nächsten Tagen nach Wien, woselbst er vom Kaiser empfangen werden wird. Sodann sollen Graf Thun und

Berlin, 3. October. Gestern Nachmittag ereignete stch in einem Harne der JaSmenderstStraße eine schwere Benzin-Explosion, bei welcher eine Person getödtet und mehrere schwer verwundet wurden.

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9788] Ein frdl. Familienlogis, sowie eine Stube mit Kücke zu oerm. Maig 11.

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D welchen bei Bureau »Herold*.

Berlin, 3. October. Das Kaiserpaar verläßt heute Vormittag Romtnren und begiebt sich zunächst nach Marten, barg und reist alsdann nach Langfohr, wo es heute Abcnd u« 7 Uhr eiotrifft.

Ugßn^fl[in b" I^ocht vom 9. zum 10. ©epi. 1898. | Verbindung.

IllvkMkzk Aufwartefrau oder Mädchen, das täglich zwei Mal kommen kann, auf sofort gesucht. 9770 Frau Kutscher, Bismarckstr. 20, I.

Paris, 3. October. Am Samstag Abend hielt Jauräs vor etwa 6000 Personen seinen angekündigten Bortrag über SocialiSmuS und die DreyfuS-Afsatre, in dem er auf die Unfähigkeit des Generalstabes hinwies. Bier Per­sonen wurden nach Schluß der Versammlung wegen aufreizen- der Zwischenrufe verhaftet. Auf den Boulevards entstand später zwischen Anhängern und Gegnern JaurSö eine Prügelei. Ein junger Mensch gab einen Revolverschuß auf einen vorüberfahrenden Wagen ab, traf aber Niemand. Man fand bei demselben, der Belgier ist und stch von Bell nennt, Patronen und ein Stiletmester, auS welchem Grunde man denselben für einen Anarchisten hält. Gestern Nach, mittag erschienen vor dem Wagramsaal Prestense, Mirbeau und andere Veranstalter des Meetings, gefolgt von einigen hundert Personen. Sie fanden den Saal indeß gesperrt. Bor demselben befand sich eine starke Polizei-Abtheilung. Gegen 1 Uhr rückte DeroulSde mir seinen Anhängern heran, welche die Polizei vergebens auseinander zu treiben versuchte. Man hörte von einer Seite Hochrufe auf Zola und Picquart, auf der- andern solche auf Düroulöde und die Armee. An vielen Stellen hieb man aufeinander ein. Die Veranstalter des Meetings wurden verhaftet, später aber wieder frei, gelassen.

9783] Junge Frau fudjt Stelle als Krankenpflegerin. Südaulage 11, II.

nmr bie yrou im anstoßenden Zimmer, wohin ihr der Mann, der eben noch Zeit gewann, in die Beinkleider zu schlüpfen, die nolhwendigste Garderobe nachbrachte. Kur; darauf trat der Kaiser mit seinem Gefolge in das Schlafzimmer, um von da zum Balkon zu gelangen.Ceet la guerre, Herr Doctor, nehmen Sie es nicht übel*, sagte er,den Regenten von Mecklenburg haben Sie aber freundlich begrüßt, das wußte ich noch gar nicht, daß er verrückt wäre." Die bohen Herr­schaften mögen dann etwa eine Stunde aus dem Balkon ver­weilt haben. Von Kaffeetrinken und dergleichen ist keine Rede 05?e!eTL ®e*m ^schied sagte der Kaiser zu dem Apotheker. Gnädige Frau ist wohl sehr erschrocken. Ich hoffe, mich Ihnen irgendwie erkenntlich zeigen zu könnend Einige Tage später erhielt Frau Dr. S. aus dem Civilcubinet das Bild

Frisch eingetroffen: I«.Holland. Voll-Heringe per Stück 4 Pf., Niesen-Nollmops per Stück 5 Pfg, 2 Stück 9 Pfg.

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Berlin, 3. Oktober. Gestern fand im Rathhaus bie vom VereinBerliner Presse"

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Paris, 3. October. Bei den gestrigen Demonstrationen vor dem Wagram-Saale find viele Verwundungen vor- gekommen. Deronlöde sprach den erschienenen Pöbel mit den Worten an: Kinder, gehorchet den Anordnungen der Polizei, denn das sind brave Leute, ehemalige Soldaten. Die Polizei schritt denn auch nur gegen die Socialisten ein und gegen Ue Dreyfus-freundlichen Demonstranten. Die Paffonten mußten eine von TL ou'äde mitgebrachte Fahne mit ber Aufschrift: Vive 1 armee grüßen. Wer seinen Hut nicht abnahm, wurde durchgeprügelt. Sodann wurde ein Scheiter- hnnR..(, - ,,t ; i Kaufen errichtet, wo man eine große Anzahl revifionsfreunb.

veranstaltete Gebächtnißfeier lich,r Schriften verbrannte.

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Gießen, am 1. October 1898.

Der Großh. Kreisbamnspector.

b-, Stober. Ja bem Hanse Zionkirchstraße l/17. ift .Astern Nachmittag bie 68 Jahre alte, seit m ®t<nÄC bcl Rentiers und Predigers Foller stehende Dtenstmagd Rosine Kaiser tu Abwesenheit ihrer Herrschaft von Einbrechern ermordet worden. Man hat hhuci tiyim errau ur. D. aus Dem Eivtlcabtnet das Bild I auch /ie Ba^schast^deS Di^nst'mädchins^auble"w obn^teabiÄrf^tn^U;^bI^n^r» -» b» S'uch, b., L

m°?ot Montane unter sehr starker BetheUignng »d/°feffor Erich Bchmidt hielt die Gedächtnißrede. Berlin, 3. Oktober. Aas Paris wird de« ,9 einen Journal gemeldet, die Rückkehr Dr.tzfns' von der Teufel», insel noch Paris ist am BamStag h einer Unterredung de» aRanau mlt dem Jasti,min ster Sarrieu beschloffea worden.

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9802] Ordentliche Arbeiter können Logis erkalten.Sandgaste 12.

Angeklagten in seinem Eivilproeeß gegen Lorsch nnb Speier gewesen zu sein. Der Zeuge kann sich nicht mehr erinnern, was sein damaliger Client über den Kuhhandel ihm mit- getheilt, er wiffe nicht, ob Schmidt ihm bei Uebertragung der Sache ausdrücklich gesagt hat, daß Lorsch auch bei dem Handel betheiligt oder interesfirt sei. Ader das weiß der Zeuge noch genau, daß der Angeklagte ihm im Laufe des Proceffeß witgetheilt hat, daß Lorsch ihn zu bem zweiten Handel veranlaßt, daß dieser ihm über die Qaalüät der Kuh Zusicherung gegeben hat, und drittens habe ihm sein Silent mit- «"heilt, bevor er den ihm auferlegten Eid geleistet hat, daß er bei dem Handel vom jungen Schaumberg, der die Kuh mit getrieben hatte, erfuhr, daß die erhandelte Kuh ans dem Stalle des Lorsch gekommen sei. Der Zeuge ist der Anficht, daß sein damaliger Client den ihm auferlegten Eid habe leisten können. Der Zeugt kennt den Angeklagten schon von früher Jugend an und traut ihm einen falschen Eid nie und nimmer zu. Die den Geschworenen, nach Beendigung der Zeugenvernehmung unterbreiteten Fragen lauten: 1. Hat der geklagte vor dem Schöffengerichte Alsfeld, den vor feiner Vernehmung geleisteten Eid wiffeutlich falsch abgegeben? 2. Sonnte die Angabe der Wahrheit gegen ihn eine straf- i naW6e,n? --------S<uIBun9 ntqt N°qw«,°u rann. Wer.h.

8 J 6 . m " ® ,ofrQD» den sach-n und Psandschein-, di- man bei ihnen sand und beschlaa.

»raeben ? 4 ffl eTtaae2 Ä' Mt $oll«ei in Gewahrsam behalten. Die

gefltDtn i' 4. Wie Frage 2. Im Falle der Bejahung der I Brüder behaupten, sie aufaekauft zu haben, und das Geaen- 8r°ae°2. -°Der Wnbri°°ru»'d'er ,8 n,Qn ii)nen noch nicht beweisen können. Die Ein-

Berneinung der Schuldsragen, woraus der'Sei ich "ho s au 3 ".Md' 4°^- "eb'!nsall/^n bden^Schl°hpa'r/°vön" Bellevue I (T ^aQnJ'nlftn Ral»' nach »ubapeft kommen,' um die nach

. B°r 426 Jahren, am 4. DcSer 1472, wurde zu Kronach warben"" In Nr.°3 sinb die Spltz^ben "aus"'"'^ Batton °chiebe77ann'°u°7ibm °'7

tm BlSthum Bamberg der Maler Lucas Cranach geboren, gewesen und haben versucht, mit einem Knüppel die eiserne Berathuna unmöalid)Dpp0^ on 1<bc toeU,r heraus ftuchtbarer, sowie guter Porträt- und Genremaler. Rolllade hochzuheben. Als das nicht gelang haben sie sich ' * 8 öfl 4 4 totirbc*

» beschäftigte eine Menge Schüler und Hilfsarbeiter, betrieb unter Zurücklassung des Knüppels wieder entfernt. In Nr. 4 bi," Apotheke, einen Wein , Buch, und Papierhandel, haben sie beim Verlaffen des Hintergartens zum Uebersteigen war Landereibesitzer, zweimal Bürgermeister von Wittenberg der Mauer einen Stuhl benutzt, den sie vom Balkon herunter- b _tn ,aC<ni Verhältniffen ein Ehrenmann. Er starb am geholt und an die Mauer gestellt hatten. Fußabdrücke und 16. October 1553 in Weimar.__| Schmutz an den Mauern zeigten den Weg der Einbrecher.

~~ Der Verdacht lenkt sich jetzt gegen mehrere Personen, die I in der letzten Zeit in der Brücken-Allee gebettelt haben. Ob

* Hildesheim, 30. Sept. In Sachen der Manöver- man indessen die Bettler mit Recht mit den Einbrüchen in

geschichte, die aus der Halberstädter Zeitung in einen Zusammenhang bringt, erscheint doch noch sehr fraglich,

großen Theil der Presse übergegangen ist und wonach der Kaiser gelegentlich des letzten Kaisermanövers in Westfalen in der Apotheke des auf dem Kamme des Wiehergebirges I Opernhaus,

im Regierungsbezirk Minden belegenen Dorfes Bergkirchen R DienStaa dm 4 October: Fr« Dtavolo. Mittwoch dm kinm nächtlichen Besuch abgestallel haben sollte, wandt- sich g £v°ob«- a ®n,n«6ll9 6'"

di° SUd-'h-tmer .Allgemeine Z-iwng" an den ihr bekannten tL' S°.mfl.

Pfarrer zu Bergkirchen mit der BÜte um eine zutreffende Sonm«g den 9. October, NachmütagS 3</s Uhr: Boccaccio Darstellung de» Vorganges. Sie erhielt heute folgende 7 UJ>,: ZauberNöte. Montag den 10. October:

Schilderung, die auf den persönlichen Mittheilungen des m febo' $Utauf: emcnL

Apotheker vr. S.'schen Ehepaares beruht und von der Dar« LtmStag dm 4. Oclobe?: Im w'eißen Rößl. Mittwoch stellung der Halberstadter Zeitung wesentlich abweicht: Es dm 5. Ocioder: Das Weib des Claudius. Donnerstag dm war am 10. September Morgens früh etwa 4 Uhr, während 61 Stover: Im weißen Rößl. Freitag den 7. October: Braut .bntT1 b£\nOrf? Sei?t,rd""' di°,,wegen dt- in D-t-b.r, NachmUt-k/s'^b" Im

sogenannten «engen" Quartieren liegenden Milttärs die Haus- weißen Rößl. Abmds 7 Ubr: Die Stützen bet Gefells'chäf? tbüren während der Nacht offen lassen mußten, im Schlummer Montag den 10. Oc ober: Seelenstürme. Hieraus: In Be­lagen, als der Apotheker Dr. S. plötzlich aufwachte und dandiung.____'______

Jemand in sein Schlafzimmer eintreten hörte. Herr S. fuhr den Eindringling mit dm Worten an:Das geht mir denn doch zu weit, sind Sie denn verrückt?" Der so Angeredete war der Herzog Regent von Mecklenburg, der Folgendes ant- wortete:Entschuldigen Sie, ich habe angeklopft, aber e» wurde nicht herein gerufen. Dürfen wir auf Ihren Balkon treten? Uebrigens kommt Se. Majestät schon die Treppe herauf." Dr. S. wandte sich darauf an seine noch im Bette liegende Ehefrau mit den Motten:Frau heraus!" Im Nu

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