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4.2.1898 Zweites Blatt
 
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Die ersten Kartoffel», die man in Jaffa schon vor Weih­nachten hat, fielen gut aus, wogegen die für daS erste Früh­jahr gepflanzten bet dieser AuSnahmSwitterung erfroren find. Der Schnee brachte bei den Einwohnern verschiedene Wirkung hervor. Die auch Winters ohne Strümpfe gehenden Araber hoben die Beine wie Störche in die Höhe, es wag ihnen doch gar zu empfindlich kalt vorgekommen sein. Dagegen herrschte unter den deutschen Kind-rn, die zum ersten Mal den Erdboden mit dem ihnen nur aus Beschreibungen 6e- kannten Schnee bedeckt sahen, große Freude, und er ging an« Tchneeballwerfen unter Anleitung der Alten, die aber bald als Zielscheibe dienten. Die Freude dauerte nur zwei Stunden, aber eS war doch etwa« Außergewöhnliches.

e Wie man in Kiao Tschau lebt. Dem Brief eines in Kiao-Tschau stationirten deut'chen Matrosen entnehmen die Augsburger Neuesten Nachrichten" folgende Mirtheilungen: Unsere Lage in Kiao Tschau ist keineswegs so unerquicklich wie wir uns vorgestellt haben. Der Platz ist günstig ge­legen, unsere Schiffe ankern gut, wir baden nicht weit anS Land und haben Arbeit in Hülle und Fülle, um in dem ver­wahrlosten Rattenueste nur einmal den größten Morast auf­zuräumen. Wir find fast alle Tage am Land und haben mit den bezopften Söhnen des himmlischen Reiches unser größtes Gaudium. In ganzen Haufen umschwärmen sie uns, in seligem NichtSthun schwelgend. Gierig verfolgen sie jeden von uns verzehrten Brocken Zwieback bis zum Magen und machen köstliche Sprünge, wenn ihnen der Eine oder Andere Äon uns ein Stück gibt. Am lustigsten werden die gelben Gesellen, wenn wir ihnen eine leere Wein- oder Bierflasche zuwerfeu- es entsteht da jrde-mal eine regelrechte Balgerei. Wer die Flasche erhascht, füllt sie sofort mit Waffer, das er daun nach einigem Schütteln mit wahrem Wohlbehagen auS- trinkt. Ab und zu läßt er seine Freunde an der Flasche riechen, aber trinken, nein, ich glaube, nicht umS Leben. Wenn wir die Gesellschaft satt hohen, ober sie unS bet der Arbeit im Wege ist, brauchen wir den Leuten nur zu sagen, sie sollen helfen, da stehen sie auf und weichen zurück. Fängt dann gar noch unser Obermaat zu schimpfen an, dann nehmen die Chinesen ihre Zöpfe unter bett Arm anb die ganze Sippe rennt spornstreichs ihren Hütten zu. Da die Wenigsten von un» von bem chinesischen Kauderwelsch etwas verstehen, wird e» uns sehr schwer, uns mit den Zopfträgern zu verständigen. ES kommt auch deßhalb zu allerlei ergötzlichen Mißverstand- ntffen. So sollte dieser Tage einer der Uusrtgen ein paar Pfähle in den Boden schlagen und daran ein Seil befestigen zum Trockne» der Wäsche. Al» der Matrose die Pfähle ab­gesägt hatte, bedeutete er einem Chinesen durch Gesten, er solle ihm ein Beil zum Zuspitzen der Hölzer Herbetschaffen. Der Mann nickte verständnißvoll, ging und brachte einen Pinsel und einen halben Kübel voll gelber Farbe. Wahr­scheinlich hatte er gedacht, wir fingen jetzt an, die chinesischen Grenzpfähle aufzurtchten. Großen Respect haben wir den Iber alle Maßen verschmitzten Burschen mit einem ausgestellten Wegweiser eingejagt. Sie sehen da» Ding alle für einen Galgen an und machen lieber einen halbstündigen Umweg, damit sie nicht an dem verhangnißvollen Pfahl vorbeizugehen brauchen. Man fühlt sich auch manchmal ordentlich versucht, bem einen ober anberen der Chinesen mit einer Tracht Prügel heimzuleuchteu- benn nichts ist vor ihnen sicher,- brauchen "können sie einfach Alles. Löffel, Messer, Gabeln, SBoffer* 'kübel, Leberfett, Taschentücher re., Alles habenJfie uns schon gestohlen.

* Zwei kostbare Liebesbriefe sollen in jüngster Zeit zwei reiche Bräute in London und Paris erhalten haben. Das eine Briefchen war das Meisterwerk, zwar nicht des glühen­den Liebhabers, aber eines überaus kunstfertigen Londoner Goldarbeiters, der nahe ein halbes Jahr dazu gebraucht hatte, um das eigenartige Werk zur Zufriedenheit des ver­schwenderischen Auftraggebers anzusertigen. Die Stelle des gewöhnlichen Papiers vertrat eine zierliche, sehr dünne goldene Platte, deren Rand wie ein feines Spitzengewebe ausgearbeitet worden war. In der Mitte dieses Täfelchens prangte nur eine kurze, süße Botschaft in echter Diamanten^ fchrift. Die kostbarsten Buchstaben bestanden aus lauter kleinen Brillanten, deren Fassung unendliche Mühe und Sorgfalt erfordert haben mußte. Dieses reizende Briefchen, das in einem schöngeschnitzten Elfenbeinkästchen lag, kostete dem Absender nicht weniger als 700Lstr. (14 000 Mk.). Nicht ganz so umständlich war die Herstellung eines noch viel werthvolleren Schreibens, das außerdem sehr für das Zart­gefühl des Verfassers spricht. Der reich mit irdischen Gütern gesegnete Verlobte einer jungen Pariserin erfuhr von Geschäftsfreunden, daß der Vater seiner Braut sich in arger Geldverlegenheit befand. Da er nun seine Erklärung hatte für das seltsam gedrückte Wesen, das seine Liebste in letzter Zeit vergebens vor ihm zu verbergen suchte, füllte er schnell entschlossen einen Check über 25 000 Franken aus, klebte rund um den Rand des Werthpapiers vorsichtig einige gummirte Markenstreifen und schrieb auf diese die zärt­lichsten Liebesworte. Dieses merkwürdige Schreiben schloß mit einer Bitte um Entschuldigung, daß er so absonderliches Briefpapier benützte, er hätte jedoch augenblicklich kein anderes zur Hand. Mit Thränen der Rührung und Er­leichterung las die glückliche Braut das Schreiben, entfernte dann den für sie allein werthvollen Rand des Checks und übergab diesen selbst ihrem Vater, der nun sofort feinen Verbindlichkeiten nachkommen konnte.

* Die älteste Zeitung der Welt ist derKln-Pan", der in der Hauptstadt Chinas erscheint und nahezu 1000 Jahre existirt. Mehr als vier Jahrhnnderte hindurch erscheint er (von 1361 an) wöchentlich, ehedem nur monatlich - seit 1800 aber wird er täglich ausgegeben. Jetzt liest man täglich drei Ausgaben: Morgens gelb, Mittag» weiß, Abends grau. Auf diese Weise ist es den Verkäufern unmöglich gemacht, eine übrige Morgenausgabe anstatt einer Abendausgabe an den Mann zu bringen. (Na, na!)

* Warum nahmen wir Kiaotfchau? Diese Frage ent- scheidet in verblüffender Weise ein chinesisches Blatt, die Pekinger Zeitung", die sich offenbar sehr über die Sache geärgert hat. Sie schreibt:Donnerblitzen, Dudelsack (!). Deutschland hat Kiaotschan genommen, weil seine Bevölkerung sehr schnell wächst, und daher ist nicht mehr genügend Roh­material vorhanden für das Hauptnahrungsmittel der Deutschen, daS SauerKraut. Schantnng selbst hat für die Deutschen keine Anziehungskraft, wohl aber ist der Schautung'Kohl ein vorzügliche» Gemüse, dem kein Deutscher widerstehen kann, da er mit Sauerkraut unvergleichlich ist. Deshalb hat Deutschland sich diese» Land des Kohls gesichert." Nun wissen wirs ganz genau!

* Freudige Botschaft. Denk' Dir, lieber Mann, unser Fritzerl hat heute das erste Wort gesprochen. Ei! Wieso? Als ich ihm im Thiergarten den großen Pavian gezeigt hab', hat er plötzlich gelacht und ausgerufen: Papa!

Literatur uub Aunst.

Wie berFrkf. Ztg." aus Dresden mttgetheilt wirb, hak Ernst Eckstein einen zweiten Schlaganfall erlitten. Sein Zustand gibt zu Besorgnissen Anlaß.

Bei der Handarbeits Ausstellung derWiener Mode" hat der deutsche Frauenfleiß einen großen Erfolg erzielt. Ungefähr ein Drittel der Preise ist nach Deutschland gegangen, und zwar au die Damen Marie Bialon in Berlin für eine Decke in Zopfstich und Klöppelarbeit, Klara Schäfer in Berlin für eine Decke in Häkelarbeit, Hermine Bartesch in Berlin für einen bemalten Lederstuhl, Minna Landien in Berlin für ein Aquarell, Elisabeth Ankermann in Berlin für einen Paravent, Klara Braune in Berlin für ein Kochrecept, Emmy Cohen in Hamburg für ein Aquarell, H. Rittmeyer in München für ein Aquarell, Marianne Rieppel in München für eine Palla, Frau Alfred Zimmermann in München für eine Reticellaspitze, Valesca v. Dalmata in Dresden-Altstadt für ein gemaltes Gobelin, Maria Anna Ziegler in Karlsruhe für einen Fächer, Bensheimer in Straßburg für ein Sachet, Helene Heyder in Vreden für eine Tischdecke in Häkelarbeit, Anna Hertel in Aschaffen­burg für einen Wandbehang, Margot Freund in Ratibor für ein Wagendeckchen, Baronin v. Palm auf Schloß Meßbach bei Dörz­bach (Württemberg) für eine Mappe in Brandmalerei, Frau Assessor L. Becker in Gießen für ein Tischchen in Brandmalerei, Helene Schüttle in Reutlingen für einen Fächer in Flachstich, Frauenarbeits­schule in Reutlingen für einen Uederzug und Herr Adolf Thomas in Berlin für diverse Gegenstände in boffirtem Zinn.

Das patriotische Gefühl im Herzen des Kindes zu wecken, dasselbe im Jüngling und Mann zu erstarken, durch die Frau und Mutter in der Familie wurzeln zu lassen, ist bekanntlich am Besten durch den Hinweis auf die deutsche G-schichte, das wackere, einheit­liche Vorgehen der deutschen Fürsten in den Jahren 1870/71 zu er­reichen. Wir empfehlen daher aufs Wärmste den Schulleitungen, Lehrern, Kriegervereins-Vorständen, jedem Familienvater überhaupt die Anschaffung vonDeS deutsche« Reich» regierende Fürste«^, ein Album, das fämmtliche 22 deutsche Regenten ber Gegenwart in hübscher Federzeichnung bietet. Für den billigen Preis von 1 Mk. liefert dasselbe jede Buchhandlung, Mangels einer solchen auch ber Verlag G. Freytag L Berndt in Leipzig und Wien VII/1, birect gegen Einsenbung des Betrages.

Wöchentliche Ueberftcht der Todesfälle in Gieße«.

5. Woche. Vom 23. bis 29. Januar 1898. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 21,94, nach Abzug der Ortsfremden 10,97 o/m.

Kinder

ES storbm rr: Zusam»«: Erwachsene:

im

vom

Zuckerharnruhr

1 (1)

1. Lebensjahr: 2.

1 (1)

-15.30$ :

Krebs

1 (1)

1 (1)

Schlagfluß

1

1

Lungenentzündung

1

1

Lungenbrand

1

1

Darmetnklemmung

1 (1)

1 (1)

Syphilis

1 (1)

1 (1)

Krämpfen

1

1

Diphtherttls

1 (1)

1 (1)

Lebensschwäche

1

1

Summa: 10 (5)

6 (4)

3 (1)

1

Avm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

MESSMER

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DF. Pffl.

Beliebte Tbeemischungen höchster Kreise. Mk. 2.80 u. 3.50 pr. Pfd. vorzügl. Qual. Probepaok. 60 u. 80 Pt

180

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteustrahe Ä.

^r«gedot der «rdeittrehmerr 1 Krankenwärter, 1 Krankenpflegerin, 1 Gla­ser, 1 Polsterer bezw. Decorateur, 1 Schuhmacher, 2 Schneider, 1 Bau- und Möbel- schreiner, 1 Bauschreiner, 2 HerrschaflSkvtscher, 3 Fubrknechte, 4 Taglöhner, 1 Aus­hilfskellner, 1 K-llner, 1 jung-S Bürschchen für die NachmittagSftunden, 1 Taglöhner sür leichtere Arbeiten, 3 Bureaugehülfen, 2 Schreibgehülfen.

Ma&ftoe* der Vrdeilgeder r 1 Drechsler. 1 Spengler, 1 tüchi. Glaser, $ Krankenwärter, 1 tücht. Küfer, 8 tücht- Maschinenschlosser, 2 tücht. Bauschlosser, 1 tücht Schmied, 1 Bauschreiner, 1 Lauffrau, 2 Hausburschen, 1 ält. Mann zum Liehfüttern, 3 Wäscherinnen für dauernde tägliche Arbeit, 1 Köchin, 1 Kinder- nädchen, 1 Hausmädchen, 1 AusbülfSschreiber, guter Rechner mit schöner Hand- schrist, 1 Schreibgehülfe (Anfänger).__

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Reinhardshaiu für's Rechnungsjahr 1898/99 ist vom 6. Februar an auf hiesigem Bürger- neistereibureau acht Tage lang zu Jedermanns Einsicht offen gelegt.

Reinhardshaiu, den 2. Februar 1898.

Großherzogliche Bürgermeisterei Reinhardshaiu. '

Wagner. 1212

Nutz u. Brennholz-Berfteigerung in der Fürstlich Solmfischen Oberförsterei Lich.

Es sollen versteigert werden:

Montag den 14. Februar im District Langeberg bei Mühl- sachsen, von Vormittags 10 Uhr an: Fichtenbauholz: 170 Stück 59,00 fm; Kiefernbauholz: 57 Stück 23,18 fm; Fichtenstangen: 1569 Stück 62,17 fm1 (Sparrenholz, Derbstangen und Reisstangen); Brennholz: 12 rm Knüppel (Fichten), 100 rm Stöcke (Fichten), 8 Hundert Wellen (Riefern); Erlen: 13 rm Knüppel, 200 Wellen. Dieses Erlenholz ist ius dem District Mühlwäldchen und wird nicht vorgezeigt.

Die Zusammenkunft ist im District Langebetg auf dem chaussirten Weg von Mühlsachfen her.

Dienstag den 15. Februar im District Meilbach, von Vormittags Qi/i Udr un: Buchen: 401 rm Scheiter (dabei 2 rm Werk« Heiter), 161 rm Knüppel, 173 rm Stöcke, 5420 Wellen Reisholz (dabei ia. 400 Forstwellen); Eichen: 6 rm Scheiter, 43 rm Knüppel, 69 rm 2töcke (dabei 2 rm Scheitbrocken), 1720 Wellen Reisholz; Weichholz: 2 rm Rundscheit, 4 rm Knüppel, 1960 Wellen Reisholz.

Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße LichHattenrod im District Meilbach (Gronauschlag).

Lich, 2. Februar 1898.

205 Dr. Dieffeubach.

Ueüanntnnrchung

Verdingung von Fnhrlöhnen. Die Abfuhr des Kehrrichts im Rech­nungsjahr 1898/99 nach den städtischen Wiesen imStolzenmorqen", am Fürstenbrunnen",Wallbrunnen" und in denTorflöchern" soll Mittwoch, 9. Februar d. I., Vormittags 11 Vs Uhr, öffentlich verdungen werden. Die Ab­fuhr umfaßt ca. 2000 cbm, die in 6 Loose getheilt sind. Die Beding­ungen liegen während der Dienst- stunden bei uns zur Einsicht offen und sind Angebote auf vorgeschriebe- nein Formular spätestens bis zum genannten Termin einzureichen. Zu­schlagsfrist 14 Tage.

Gießen, 29. Januar 1898.

Das Stadtbauamt: Schmandt. 1085

Versteigerungen

Samstag, den 5.Februsr1898

RochmittaqS 2/i Uhr,

j sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die I zum Nachlaß des Srufl Walleufel» in [ Gießen gehörigen Grundstücke:

' Flur 42 Nr. 63 1894 qm Acker die Spitzen neben dem Sanbfeld am Weg,

Flur 42 Nr. 54 1919 qm Acker neben dem Sanbfeld auf dem Wartweg, Flur 42 Nr. 56 1612 qm Acker da­selbst freiwillig meistbietend versteigert werden.

Gießen, 31. Januar 1898.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I I. A: Vogt. 1099

Holz-Versteigerung in der

krchml. ©bcrfötflfrri Rabenau.

Dienstag den 8. I. Mts., nach Zusammenkunft in der Eich- waldswiese am Kanal Vormittags 10 Uhr aus District Eichwald:

Stämme: Eichen 1 Stück mit 28cmmittl. Durchmesser, 7 m Länge, Scheiter rm: Buchen 387 1. Kl., 3 2. Kl., Eichen 2, Knüppel rm: Buchen 63, Reisig rm: Buchen 646, Stöcke rm: Buchen 140.

Nähere Auskunft ertheilt auf Ver­langen Forstwart Leyerer II., Climbach.

Papiermühle, den 1. Febr. 1898. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau.

Schwörer. 1201

Holzversteigerung.

Donnerstag den 10. Febr. d. Js., Vormittags 10 Uhr anfangend. werden in hiesigen Ge­meindewaldungen versteigert: 147 Eichenftämme von 3 bis 10 m lang und 20 bis 72 cm Durch­messer mit 88 fm,

6 rm Eichen-Schichtnutzholz,

9 Buchenstämme mit 6,23 fm, 88 Nadelholzftämme und -Stangen mit 10,79 fm.

Bemerkt wird, daß unter dem Eichenstammholz sich mehrere schöne Schneidstämme befinden.

Die Zusammenkunft ist im District 19a Sichert.

Niederweidbach, den 2. Febr. 1898. Der Bürgermeister:

Kloos. 1219

Holzversteigerung,

firfll. Oberförstern Hohensolms.

Donnerstag den 10. Febr. 1898, Vormittags 10 Uhr, Dtstrict Helsholz. Zusammenkunft am Eroaer Pfad bei den ,SolmserTannen^.

Buchen: 20 rm Nutzscheite, 76 rm Brennholzscheite, 91 rm Prügel. 60 rm Stockholz, 2160 Wellen Reisig (3. Durchforstung), 750 Wellen (2. Durchforstung), 1010 Astwellen. Eichen: 8 rm Prügel, 260 Wellen. Erlen: 3 rm Prügel, 100 Wellen. Kiefern: 100 Wellen. 1207

Hohensolms, den 1. Febr. 1898.

Fürstliche Oberförsterei.

Holzversteigerung

im Licher Stadtwald.

Freitag den 11. Februar, Vormittags 9y3 Uhr beginnend, sollen im Ltcher Stadlwald, District Kronau, Lindenseif nnd Rehtränks- berg versteigert werden:

17 rm Buchen-Scheiter,

5 Eichen-

128,5 Eichen-Knüppel,

133 Kiefern-

24 Weichholz

4 Buchen-Stöcke,

130 Eichen-

170 Kiefern-

105 Fichten-

300 Buchen-Wellen,

7285 Eichen-

6850 Kiefern- und Weichholz-Wellen.

Die Zusammenkunft ist auf der Steinbruchsschneise zwischen bem Reh- tränksberg und der Kronau bei der Abtriebstelle.

Lich, den 2. Februar 1898.

Großh. Bürgermeisterei Lich. 1220 Heller.