Waffe gegen fich selbst. Er war sofort tobt. GS soll ein Racheact vorltegeu.
Leipzig, 2. Februar. Der Vorstand deS deutschen Anwaltvereins hat eine Eingabe an den Reichstag ge- richret, worin gebeten wird, der Bestimmung der Civilprozeß- Novelle, nach welcher R chrSagenten (Wiukrlconsulenten) mit Genehmigung der Justizverwaltung als Parteivertreter zuge- gelassen werden sollen, ohne' vom Gericht zurückgewiesen werden zu können, die Znüirnmuog zu versagen.
Kaiserslautern, 2. Februar. Der „Pfälz. Pr." zufolge erhielten nach amtlicher Feststellung bet der Reichstags« st t ch w a h l im Wahlkreise Hombura-Kusel Schmitt (uarl.) 8865, Lucke (Bund der Landwirthe) 7846 Stimmen. Ersterer ist somit gewählt.
Att-Urnd.
Wien, 2. Februar. Der Rector der Universität lehnte daß Verlangen der Studentenschaft, die Vorlesungen bis SamStag zu schlichen, ab und warnte die Studenten vor Ausschreitungen. — Die heutige Con- ferenz der Rectoren der deutsch österrechischen Hochschulen beschloß, au allen Hochschulen Vorlesungen abzuhalteu und die Thetlnrhmer an Störungen nach den akademischen Gesetzen znr Verantwortung zu ziehen.
Wien, 2. Februar. Ist Kaiser Franz Iosefregierrang «müde? Die in österreichischen Angelegenheiten manchmal gut unterrichtete Berliner „Germania" bringt das Gerücht, dah Kaiser Franz Josef regierungSmüde sei. DaS Blatt schreibt: Wie unS von einem Petersburger Correspou- denten unseres Blattes mitgetheilt wird, verlautet in den dortigen diplomatischen Kreisen, daß der österreichische Kaiser Franz Josef fich durch den Kampf mit den in allen feinen Ländern wachgewordenen Decentralisationsbestrebungen sehr entmuthigt und ermüdet fühlt. In den Wiener Hofzirkeln stüstert mau sogar davon, daß der greise Herrscher mit dem Gedanken umgehe, nach der tu diesem Jahre stattfiudenden Feier seines 50jährigen RegterungSjubiläumS eineu großen Theil seiner RegteruugSlasten auf jüugere Schultern zu legen. Man denke für den Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand an eine ähnliche Stellung, wie fie betspirlsweife unter Franz Josefs Vorgänger Ferdinand der Erzherzog Ludwig, der Onkel Ferdinands, inne gehabt. Derselbe empfing die Vorträge der Minister, erließ Weisungen an dieselben rc., so daß der Herrscher mit allen RegterungSdetailS verschont blieb und nur tu Fragen von erstklassiger Wichtigkeit eingriff. Da die Gesundheit des Erzherzogs Ferdinand jetzt wieder völlig hergrftellt scheint, könnte derselbe sehr gut zur Erledigung der laufenden Regierungsgeschäfte herangezogeu werden, womit noch der Vortheil verbunden wäre, daß derselbe genaue Vertrautheit mit den Staatsangelegenheiten sich erwerben könnte.
Wien, 1. Februar. Die Vertrauensmänner der freisinnigen deutschen Studentenschaft au der hiesigen Universität haben heute beschlossen, fich den Lettmeritzer Beschlüssen aozuschließen. Die deutschnationalen Studenten werden morgen einen gleichen Beschluß fassen. Am Donnerstag beginnt der Ausstand an der Universität. Er soll in der Technik durch Sprengung und Vereitelung der Vorlesungen durchgesührt werden. An der Technik machten die deutschuationaleu Studenten auch Nachmittags die Vorlesungen unmöglich. Als eine Minorität fich dagegen auflehnte, kam es in einem Zeichnensaale zu Covflicteu. — Die sloventschen Studenten hielten heute eine Versammlung ab und beschlossen eine Resolution, die fich heftig gegen die Studenteo-Aurstände und die Einstellung der Vorlesungen wendet. — Heute trat der akademische Senat zu einer Berathuug zusammen, morgen werden die akademischen Behörden der Universität und der Technik gemeinsam berathen. — Die Rectoren der deutschen Hochschulen find in Wien einqetroffcn und werden morgen beim Rector Magnificus der hiesigen Universität eine gemeinsame Berathuug abhalten.
Prag, 1. Februar. Im wetteren Verlaufe feiner Erwiderung auf die Interpellation Blazek und Genossen versicherte der Statthalter bezüglich des Vorgehen- der amtlichen Organe in den verschiedenen Orten de- Landes, er werde Alles aufbieten, um in den gegenwärtigen schwierigen Zeiten den anderssprachigen Minoritäten besonderen Schutz angedeihen zu lassen. An die Behörden sei die strengste Weisung ergangen, gegen jede Art der Hetzerei streng nach den Gesetzen einzuschretten, ebenso auch durch Belehrung, moralischen Etrfluß und Warnung zu wirken. Redner bat schließlich alle Abgeordneten, ihren Einfluß im Sinne des Frieden- geltend zu machen. Auf die Interpellation Baxa wegen des Angriffs zweier czechischer Studenten auf einen deutschen Techniker erklärte der Statthalter, daS gerichtliche Urtheil fei noch nicht gefällt, es fei aber constattrt, daß außer dieser geringfügigen Sache nur ein einziger Fall vorgrkommen sei, wo ein czechischer Student Anlaß zu einer gerichtlichen Untersuchung gegeben habe, was bet einer Zahl von über 3000 Hörern, welche die technische Hochschule besuchen, gewiß die Behauptung widerlege, daß auS den Rethen der czechtschen Studtreudeu Feindseligkeiten gegen die deutsche Studentenschaft hervorgegaugen seien.
Rom, 2. Februar. Die Kammer setzte heute die Berathuug über die Vorlage, betreffend die Herabsetzung der Getreidezölle, fort, ohne daß e- zu Zwischenfällen kam.
Neapel, 2. Februar. Die Studenten der hiesigen Universität riefen neuerdings Unruhen hervor. Sie zertrümmerten Fensterscheiben und Bänke. Mehrere Vorlesungen wurden unterbrochen. Dem Eingreifen deS RectorS ist es gelungen, die Aufregung ein wenig zu beschwichtigen. Der akademische Senat wird fich eventuell für Schließung der Universität entscheiden. Ein großer Theil der Studenten erhebt gegen die Agitation Widerspruch. — Die Blatter veröffentlichen einen Brief des SecrerärS der Uuiverfität,
Santoro, worin dieser erklärt, daß eS fich bei dem gest> rtgen Zwischenfall nur um Nothwehr handelte.
Paris, 1. Februar. Der russische Militär-Attache Fredericks überreichte dem Ministerpräsidenten Meline ein Bild deS Kaisers Nikolaus mit dessen eigenhändiger Unterschrift.
CocaUs rrnd provinzielle».
Gießen, den 3. Februar 1898.
** MUitardieustnachrichten. Prof. Dr. Gaffky, Oberstabsarzt 1. Klaffe der Reserve vom Landweh^bezirk Gießen wurde ein Patent seiner Charge verliehen, Dr. Dolina, Assistenzarzt 1. Klasse der Reserve vom Landwehrbezirk Gießen der Abschied bewilligt.
♦*H. Stadttheater. Im Repertoir unserer Bühne liebt man, das Aufeinanderfolgen von Gegensätzen tu der Voraussetzung zu bieten, daß solche Lontraste stets deS ungeiheilte Interesse deS Publikums finden würden. Leider ersüllt fich diese Logik nicht immer', selbst wenn eine beliebte und ob ihrer künstlerischen Befähigung geschätzte Künstlerin wie Fräulein Würdig ihre Benefiz-Vorstellung hat. DaS bewies der Besuch der gestrigen Vorstellung, der in Anbetracht des eben Angeführten ein noch besserer hätte sein dürfen. Gegeben wurde Blumenthals Schauspiel „®tn Tropfen Gift", in welchem der geistreiche Verfasser an einer sich in den höheren Gesellschaftskreisen abwickelnden Handlung in trefflicher, interessanter Weise klarlegt, wie ein Tropfen Gift der Ver- läumdung und üblen Nachrede im Stande ist, da» Glück und die Existenz Unschuldiger zu untergraben und zu vernichten. — Die Wiedergabe dieses dankbaren Stückes ließ im Zusammenspiel an Lebhaftigkeit zu wünschen übrig. Stellenweise war dieses recht flau, es konnte nicht erwärmen,- wäre nicht das belebende Element der Benrfiziantin der rettende Engel gewesen, so hätte der gestrige Abend sicherlich enttäuscht. Fräulein Würdig bot in der Wiedergabe ihrer Hertha Alles, waS die Verkörperung dieses FrauencharakterS um zur Geltung zu gelangen verlangt: Leidenschaft und Größe, Liebe und Empfindung. Wir zollen dieser schönen Leistung der beliebten Brnefiziantin unsere volle Anerkennung, die auch durch eine prächtige Lorbeerspende und lebhafte Bei- fallSbezeugungen seitens deS Auditoriums bekundet wurde. Die Leistungen der übrigen Mitwtrkenden waren die bekannt individuellen.
* • Jubiläum. Heute vor 60 Jahren erwarb fich Otto Böhtlingk die Doctorwürde bei der philosophischen Facultät unserer Universität. Der greise Gelehrte, den man nicht nur als den besten Kenner der indischen Sprachen bezeichnen muß, sondern als einen der größten Philologen überhaupt betrachten darf, lebt jetzt in Leipzig in voller Rüstigkeit des Körper- und Frische deS Geistes. Die Arbeiten au- den letzten Monaten zeigen dieselbe Schärfe und Gründlichkeit, wie seine zahlreichen früheren. Zu dem seltenen Feste des 60jährigen DocirnjubiläumS hat, wie wir vernehmen, die hiesige philosophische Facultät dem Jnbilar ihre Glückwünsche dargebracht.
* * Kausmäuuifcher Verein. Herr JenS Lützen, welcher heute Donnerstag und morgen Abend die hochinte- reffanten Vorträge über „Die Urgeschichte der Erde- und „Erduntergang" halten wird, erzielte vorgestern in Frankfurt a. M., wie die dortigen Blätter melden, mit gleichen Thematen großen Erfolg. ES ist zu wünschen, daß auch hier die beiden Vorträge die Beachtung weiter Kreise finden, und sich recht zahlreichen Besuch« erfreuen mögen, zumal eine Reihe von Lichtbildern wesentlich zur Erläuterung und Ergänzung der Vorträge beiträgt.
• • Der Gießener Zitherelub hält am 6. Februar seinen diesjährigen großen Maskenball im „Cas6 Leib" ab. Es wird den Lesern noch bekannt sein, daß der vorjährige f Maskenball so besetzt war, daß Niemand mehr einen Platz finden konnte. ES wird aber auch noch bekannt fein, datz dem Publikum etwas für- Auge geboten wurde, und daß der Maskenball des Gießener Zitherclub fich zu den schönsten Festen zählen darf, und so können wir nur auch den diesjährigen Maskenball dem Publikum sehr empf hlen. Denn erstens wird der Ueberschuß zu wohltätigen Zwecken verwandt, wat wir am ersten Weihnachtsfeiertag in SteinS Saalbau gesehen haben, wo 70 hiesige arme Kinder voll ständig gekleidet wurden,- und dann wird besonder- aufmerksam gemacht, daß Alle«, wa- Annonce und Plakate besagen, in Wirklichkeit auch aufgeführt wird. Besonder- werden die Gruppen und da» Lebende Bild etwa- ganz Großartige« werden. Wir wünschen dem Verein wieder ein gutes Geschäft.
• • Hebet die Aushändigung von gewöhnlichen Blies- sendnugen für Reifende in Gasthöfen veröffentlicht da- „Amtsblatt der Retchepostverwaltung" nachstehende Verfügung deS StaatSsecretarS v. Podbielskt: „Gewöhnliche Briefsend- ungen für Reisende in Gasthöfen find von jetzt ab an die Gastwirthe, die ihre eigenen Briefe rc. abholen lassen, auf Verlangen durch die PostauSgabeftelle auch dann zu verabfolgen, wenn auf den Sendungen der Gastwirth nicht namentlich bezeichnet, sondern nur der Gasthof al- Wohnung deS Empfängers angegeben ist."
Bos der Bergstraße, 2. Februar. Ein aus Amerika herüber gekommener Herr au- Hohensachsen „vergaß" eine ihm in Amerika von einem Fräulein übergebene Summe von 900 Mark an den Bruder des Fräulein abzuliefern. Da nun der von seiner Schwester Beschenkte dieserhalb Anzeige erhob und der vergeßliche Deutsch Amerikaner verhaftet wurde, stellte fich heraus, daß da- Geld bereits bi» auf 400 Mark verjubelt war. Er fitzt jetzt hinter Schloß und Riegel.
König i. £)., 30 Januar. Unser Ort hat jetzt die größte Hoffnung, tu kürzerer Zett ein Bade platz zu werden, denn gestern wurden tu der Umgebung des hier gefundenen Stahlwassers, welche- viel stärkeren Stahlgehalt "als viele Stahlwaffer der bekannten Bäder hat, Grundstücke zu sehr
hohen Preisen von einer Gesellschaft von Aerzten, Apothekern, Fabrikanten und Kaufleuten aogekaust und sollen nun Tiefbohrungen alsbald borge-ommen werden. Man erwartet, daß noch weitere Kohlensäure, die dem jetzigen Wasser theil- wetfe fehlt, nach dem Tteferbohren gefunden wird.
A Mainz, 2. Februar. In einer Extrasitzung der Stadtverordnetenversammlung wurden beute Abend die bet dem städtischen Gaswerk hier vorgekommernn Unter schleife, die einstweilen die Verhaftung de- KasfirerS, ersten Buchhalter- und eines Kassenboren zur Folge haben, öffentlich klar gelegt. Nach der vom Oberbürgermeister Dr. Gaßuer gegebenen Darlegung hat man bei dem Durchgang der 1896/97erRechnungen Buchungen des GaSdirectorS beanstandet, die zu einer allgemeinen Revision bei dem Gaswerk geführt und bei welcher man einen Fehlbetrag von 18000 Mark entdeckt hat. Der Kasfirer hat anfänglich zugegeben, 10000 Mark unterschlagen zu haben und späier machte er das Geständniß, daß die von ihm unterschlagene Summe 17 000 Mark betrage. Infolge diese- Geständnisse- ließ der Oberbürgermeister den Kassirer verhaften und da er der Ueberzeugung, daß letzterer nur unter Beihülfe anderer Beamten gehandelt, suSpendirte er einstweilen den Director und den ersten Buchhalter vom Dienst. GerichtlicherseitS ist heute auch die Verhaftung der Buchhalter- uud deS Kassenboten verfügt worden, während der Dir<ctor, welcher sehr schwer erkrankt ist, sich noch auf freiem Fuß befindet. Bei der Uebernahme deS Gaswerks durch die Stadt habe, so führte der Oberbürgermeister auS, eine Revision der Geschäftsführung durch die Oberrechnungskammer stattgefunden und bei feinrm Amtsantritt habe er nur LobeuSwertheS über die Buch- und Kassenführung bei dem Gaswerk gehört, so daß man den Beamten großes Vertrauen geschenkt hätte. Dieses Vertrauen hätten die Beamten aber in schmählicher Weise mißbraucht und müsse j-tzt nur die Untersuchung abgewartet werden, ob man die Oberleitung allein für die lange Verschleppung der Unterschletfe verantwortlich machen könne. Ein Mitglied der GaSbeputation sucht letztere gegen den Vorwurf der ungenügenden Controle zu rechtfertigen, indem es in den zu intimen Beziehungen zwischen Vorgesetzten und Unterbeamten der auS dem früheren privaten Betrieb mit übernommenen Angestellten den Grund zu der langen Verdunkelung der Mißstände zu finden glaubt. Der socialistischt Stadtverordnete Tiefe! mißt sich. daS Verdienst bet, allein die Mißstände aufgedeckt zu haben, wogegen auS der Versammlung lebhaft protestirt wurde.
Mainz, 2. Februar. Der Direktor des städtischen Gaswerk-, Hess em er, wurde wegen der brkanoten Vorgänge heute Abend verhaftet. Frkf. Zig.
Mainz, 2. F bruar. Von einer unfreiwilligen Reise berichtet die „B. TageSp.". Nicht wenig erstaunt war man vor einigen Tagen Morgen-, al- man in Kurve- Amöneburg beim Oeffaen eines für die Chemischen Werke vorm. H. u. E. Albert bestimmten Waggon- einen kleinen Knirps in ungefährem Alter von sechs Jahren vorfand, der, wie fich herausstellte, einen längeren unfreiwilligen Aufenthalt dort hinter fich hatte. Der leere Waggon war dem Vernehmen nach erst gestern von Station Rodenbach (Linie WertheiM'Lohr) nach hier abgegangen. Dort hätten ihn, so erzählte daS kleine Bürschchen, seine Spielkameraden in den Waggon gesperrt, die Thür zugemacht, und waren dann wahrscheinlich in der Verzweiflung darüber, nicht wehr öffnen zu können, davon gelaufen. Der Kleine, dessen Schreien ungehört verhallt sein muß, ist schließlich vor Ermattung, Hunger und Kälte eingeschlafen und hat dann die unfreiwillige Reise in dem Waggon bis hierher gemacht. Freundliche Hände nahmen denselben hier auf und labten ihn mit Speise und Trank, sodaß er sich bald wieder erholte- er wurde schließlich der Station Kurve Übergeben, die für seine Rückreise inzwischen gesorgt haben wird. DaS kleine Bürschchen wird wohl zeitlebens an seine erste große Reise vom Main an den Rbetn denken._______________________________
Ergebnisse des Jnvaliditäts- und Altersversicherungsgesetzes.
Nach bet im Reichsoersicherungsamt gefertigten Zusammenstellung, welche auf den Mittheilungen der Vorstände der Jnvaliditäts- und Altersversicherungsanstalten und der zugelassenen Kasseneinrichtungen beruht, betrug die Zahl der seit dem Inkrafttreten des Jnvaliditäts- und AlterSoersicher- ungsgesetzes von dm 31 Versicherungsanstalten und den neun vorhandenen Kasseneinrichtungen bewilligten Invalidenrenten bis zum 31. December 1896 221 115, bis zum 31. März 1897 238531, bis zum 30. Ium 1897 258742, bis zum 30. September 1897 277 859 und bis zum 31. December 1897 296452; davon sind in Folge Todes oder Auswanderung der Berechtigten, Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit, Bezuges von Unfallrenten oder aus anderen Gründen weggefallen: bis zum 31. December 1896 59445, bis zum 31. März 1897 65 899, bis zum 30. Juni 1897 72 807, bis zum 30. September 1897 79005 und bis zum 31. December 1897 85 593, so daß am 1. Januar 1897 161670, am 1. April 1897 172632, am 1. Juli 1897 185935, am 1. October 1897 198 854 und am 1. Januar 1898 210859 Invalidenrenten liefen. Die Zahl der bewilligten Altersrenten betrug bis zum 31. December 1896 295 705, bis zum 31. März 1897 301945, bis zum 30. Juni 1897 307 487, bis zum 30. September 1897 312708 und bi» zum 31. December 1897 318 409; davon sind in Folge Todes oder Auswanderung der Berechtigten oder aus onberen Gründen weggefallen bis zum 31. December 1896 91 750, bis zum 31. März 1897 97 747, bis zum 30. Juni 1897 103828, bis zum 30. September 1897 108 798 und bi» zum 31. December 1897 114 765, so daß am 1. Januar 1897 203 955, am 1. April 1897 204198, am 1. Juli 1897 203659, am 1.October 1897 203910 und am 1. Januar 1898 203 644 Altersrenten liefen.
Beitragserstattungen sind bewilligt bis zu« 31. December 1896 an weibliche Versicherte, die in die Ehe


