Ausgabe 
3.7.1898 Zweites Blatt
 
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Bekanntmachung,

betreffend: Die Ausführung kleinerer Arbeiten und Reparaturen für Rechnung der Stadt Gießen.

Im Auftrage Großh. Bürgermeisterei Gießen bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß nach Beschluß der Stadtoerordneten-Ver- sammlung vom 6. Mai d. I. die Vergebung der kleineren Arbeiten und laufenden Reparaturen für Rechnung der Stadt künftig in der Weise er­folgen soll, daß die hier ansäsfigen, seit mindestens 3 Jahren ihr Gewerbe selbständig treibenden Handwerksmeister thunlichst gleichmäßig und in regel­mäßigem Turnus dabei berücksichtigt werden, sofern sie auf derartige Arbeiten für die Stadt reflectiren.

Nachdem die hierfür erforderlichen umfangreichen Vorarbeiten zunächst für die Weißbiuderarbeiteu

fertiggestellt find, laden wir die in Gießen ansäsfigen Weißbindermeister, welche seit mindestens 3 Jahren ihr Gewerbe selbständig und als Meister hier betreiben, zur Bethriligung ein. Wir bemerken, daß die der Aus­führung der Arbeiten zu Grunde liegenden allgemeinen und besonderen Bedingungen, sowie das Preisverzeichniß der einzelnen Arbeiten bis zum S. Juli d. I. einschließlich zur Einsicht der Genannten während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 6 bei uns offen liegen. H ß

Die Reflectanten muffen spätestens bis zum 10. Juli d. I. eine entsprechende schriftliche Erklärung bei uns einreichen, wozu Vordruck unentgeltlich abgegeben wird.

Gießen, den 30. Juni 1898.

Das Stadtbauamt: Schmandt. 6632

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Vergebung von Gauarbeiten.

Die zu dem Umbau des Pferde- stalles auf dem Domanialhof Schiffen-, berg nöthigen Arbeiten nebst Material-, lieferungen, nämlich: Maurer-, Stein-: Hauer-, Zimmer-, Schreiner-, Schlosser« < und Weißbinderarbeit, sowie bie Eisenlieferung werden hierdurch unter i Hinweis auf den Ministerialerlaß vom i 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben.

Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unse­rem Amtsloeal zur Einsicht offen und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebots-Vermerk ver­sehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werben. ,

Angebote sind bis zum 9. Juli 1898, Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben.

Zuschlagsfrist drei Wochen.

Gießen, den 27. Juni 1898. Großherzogliches Hochbauamt.

Neuling. 6491

Vergebung von Bauarbeiten.

Die zur Erbauung eines Doppel­hauses für Dienerwohnungen und eines Thierhäu-chens bei dem Ana­tomiegebäude zu Gießen nöthigen Arbeiten nebst Materiallieferungen, nämlich: Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schreiner-, Schlosser-, Glaser-, Weißbinder«, Spengler- und Pflasterarbeit, sowie die Trägerlieferung, werden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerial­erlaß vom 16. Juni 1893 zur Ver­gebung auf dm Submissionsweg ausgeschrieben.

Die Ausführungs - Bedingungen, Zeichnungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslocal zur i Einsicht offen, und können letzteres mit Vordruck zu dem bezüglich-^ Angebots-Vermerk versehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden.

Angebote sind bis zum 6. Juli I. I., Bormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift, portofrei an uns abzugeben.

Arbeitsvergebung.

Die zur Ausführung des Rauh­baues eines Sparkaffegebäudes da­hier nöthigen Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schlosser- und Spenglerarbeiten, sowie Anlage eines Blitzableiters, Lieferung eis. Träger und Röhren, Brechen und Anfuhr von Bruchsteinen, Lieferung von Schwarz- und Weißkalk, Sand« und Hintermauerungssteinen, sollen

Montag den 11. Juli 1898,

Vormittags IO Uhr, auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.

Pläne, Voranschlag und Beding ungen können bei dem Unterzeichneten vom 27. Juni ab bis zu obigem Termin eingesehen werden, wo auch die verschlossenen und mit gehöriger Aufschrift versehenen Offerten ab­gegeben werden können.

Abschriften des Voranschlag­werden gegen die üblichen Copial gebühren zum Zweck der Bewerbung jedem Interessenten verabfolgt, da­gegen Copien der Zeichnungen nicht abgegeben.

Für die Steinhauerarbeiten sind Sandsteinproben verschiedener Farben erwünscht.

Grünberg, den 23. Juni 1898.

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Kreisstraßenmeister.

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Zuschlagsfrist 4 Wochen.

Gießen, den 25. Juni 1898.

Großh. Hochbauamt.

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