Ausgabe 
3.7.1898 Drittes Blatt
 
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wie ein stiller, reifer Sommersegen . . .

der

Bücher nach Deutschland

versendet, al» el von Deutschland

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dem wichtigen Gesetze von der Louttast-Wirkuug in der Kunst bedingt diese Steigerung der dominirenden, leuchtenden Töne andererseits eine Verfeinerung und Milderung der unter­geordneten und neutralen Werthe: fie werden blaß, zart, ja, krank und ersterbend.

(Fortsetzung folgt.)

Humoristische Reimepistel.

Don Curt Rohden.

(Nachdruck verboten-)

Fast ist es schrecklich, wie die Zeit verrinnt, Und Mond auf Monat unaufhaltsam fliehen. Lnpinenduft trägt schon der Sommerwind Vom Feld herüber, wo Mohnblumen blühen. . . Erdbeere setzt ihr rotheS Mützchen auf, Die Kirschen reifen und an Strauch' und Hecken Sieht der Hollunder da in großen Flecken, Wie weiße Inseln, die der Bienen Haus' Mit lautem Summen Mittag- schwül umschwirren. Der Juliwind zaust in dem dunklen, wirren Blattgrün deS schattigen KastanienbaumS . . . Und durch die Luft des weiten Weltenraums Die Schwalben und die Lerchen zwitschernd ziehen . . .

Wie gut istS da doch, wenn die Frau Mama Gleich den Herrn Hausarzt hat zur Stelle da: Erst klagt man nur ein wenig um die Zähne . . . Acht Tage später: ernstliche Migräne . . . Herzklopfen dann und Reißen auch dabei . . . Da heißtS dann Teplitz oder Norderney! Und will Papa die Furien nicht entfachen, Muß gute Mien' zum bösen Spiel er machen . . . Muß den gewohnten Mittagsschlaf verkneifen, Da überall mit Nähen, Waschen, Steifen Die Näherin und auch die Plättmamsell Wo man eS nicht wünscht immer ist zur Stell! Nun heißt eS das Gesinde zu versehen Mit Geld und Lebensmitteln für die Zeit, In welcher man zum Badeort zu gehen Nun endlich gänzlich fertig und bereit! Zwar brauchte Fritzchen noch erst neue Hosen (Die alten gehen wirklich kaum wehr an!) Doch will man den Papa nicht mehr erboßen, Weil schon genug berappt der arme Mann! Der Abschied naht! Die lieben Kaffeeschwestern War'n pünktlich alle da zum Täßchen gestern- Und jede schwärmte nur und schwamm in Glück, Und sehnte erst die Wiederkehr zurück ... (In ihres Herzens Grunde ganz verstohlen Dacht' manche doch, Euch soll der Teufel holen . ..) Nun geht'S zum Bahnhof. In beiden Händen Hält jeder Schachteln, welche gar nicht enden. Papa und Fritz, nach hergebrachter Sitte, Den Reisekoffer tragen in der Mitte ... Mama voran, den fetbnen Pompadour In einer Hand, fie blickt stet» nach der Uhr .. Und hinterher Sabinchen mit dem Plaid, Das flatternd über Damm und Straße weht! Noch fünf Minuten!" ruft der Conducteur Hier zweite Wagenklaffe, bitte sehr!" Dann noch ein Kuß von jeder Zuckerschnute Und los geht'S dann mit gellendem Getute! Die Taschentücher winken immerzu ... Papacheu denkt, nun hab' ich endlich Ruh, Und von der Stirne wischt er fich den Schweiß, Weil er fich endlich wieder ficher weiß Und ungebunden und der Sorgen frank, Und seinem Mund entringt fich:Gott sei dank!"

Erscheinungswelt entlehntes Symbol so weit umbeutet, stärkt oder verfeinert, bis eS das auSbrückt, war eS im Werke au8* drücken soll. Denn bieweil bet herrschenbe Kunst- und Literaturgeschwack heute das Gegentheil annimmt, sei eS über- flüffig bemerkt die Werke bet Kunst stellen nichts bat und stehen zu den Dingen bet Welt nicht im Berhältniffe beS | EonterfeiS, sondern fie find für fich und durch fich.

Da man die» fo oft vergaß, hat man, ob zwar LechterS GlaSgemäldc, Möbel und Bücher schätzend, zu dessen Bildern meist kein rechte» Berhältniß finden können.

ES ist unmöglich, in Worten das colortsttsche Wesen der Oelgemälde LechterS auch nur andeuten zu wollen. ES muß bei der grundsätzlichen Angabe sein Bewenden haben, daß Lechter Über den eigentlichfarbigen" Eharacter, der wohl in den Werken BöcklinS seine höchste moderne Vollendung feierte, hinaus trachtet nach einer glühenden Wirkung. Wie die alten deutschen Meister nach durchfichtiger Klarheit der Farbengebung strebten, und wie die Geschichtsschreibung ihrer Werke Werth nach dem Grade der in ihnen erreichten Klar­heit und Dnrchfichtigkeit abznstufen Pflegt, so könnte die Gluth der Farbentöne sür die moderne coloristtsche Schule als EntwickelnngSziel aufzufaffen fein. Ihr Stil scheint vorzüg- lich darauf zu beruhen, daß zunächst ein voller Accord der Farvenwirkungen im Bilde erreicht wird und daß sodann diesem Accorde, dieserDominante", eine immer stärkere Straft und Wärme eingehaucht wird bi» zum höchsten Ein­druck lodernden Brande» oder tiefer, gesättigter Gluth. Nach

Lifte

Geldbeiträge zur Unterstützung der Gesellschaften vom Rothen Kreuz in Spanien und Nordamerika. «nftnnsw. Central-Comits der Deutschen Vereine vom Rothen Kreuz 10,000 JJ«.

Vermischtes.

Würzburg, 29. Juni. Die städtischen Collegien haben I beschlossen, den sogenannten Wenzel-Saal im Rath- I Hause freizulegen und zu renovtreu. Der Saal hat feinen I Namen von dem WillkornrnS-Trunk, den der Würzburger Bischof Gerhardt dem deutschen König WenzeslauS im Jahre I 1384 dort bot. Wie die Sage meldet, soll bei dem folgenden Wettstreit im Zechen der trinklustige Böhmenkönig Sieger I geblieben fein. Im Laufe der Jahrhunderte ist der Saal, der ans einem hohen Mittelraum und zwei kleineren Neben- I räumen besteht, vielfach verbaut worden, sodaß seine Reno- I vtrung sehr schwierig ist. Der ganze Saal ist polychrom gehalten. Die Wände tragen reiche Teppichmalerei, die ab- I wechselnd den böhmischen Löwen und den Reichsadler, sowie I die Wappen alter adliger Geschlechter zeigt. Die Decke bildet I ein Spitzbogengewölbe, daS von einer mächtigen romanischen | Säule mit reichgegliedertem Capitäl getragen wird. Alles I weist leuchtende Farben auf, die trotz der Länge der Zeit vorzüglich erhalten sind. Der Saal wird in Zukunft den I Ehrensaal der Stadt Würzburg bilden.

Gewinn dr» Kaisers in einer Kunstlotterie. Unter den I 144 Mitgliedern derVerbindung für historische Kunst" in München, zu welchen u. A. gehören: Kaiser Wilhelm, Kaiser Franz Josef von Oesterreich-Uugarn, die Kaiserin I Friedrich, der König von Sachsen, der Piinzregent von Bayern, die Großherzöge von Baden, Heffen, Mecklenburg- Schwerin und Sachsen rc., find gelegentlich der dieser Tage in München stattgehabten 27. Hauptversammlung zwei Bilder zur Berloosung gekommen. Da» eine BildKaiser Friedrich", von Ferdinand Keller-KarlSruhe, gewann das preußische Cultusministerium, die dazu gehörige Skizze Kaiser Wilhelm, während da» andere Bild,Einsegnung Freiwilliger 1813", i von Kampf, dem Kuntzverein in Karlsruhe zufiel.

* Aufsehen erregt da» Erscheinen der SchriftRechts- schütz der ZeitungS- unb Bücher-Tttel" von Dr. Brandts. | Die höchst sachliche Behandlung des Thema», wobei auch die i französische Rechtsprechung ausgiebig herangezogen wird, dürfte vornehmlich Juristen, Verleger und Schriftsteller interesfiren. I Don allgemeinem Interesse ist ein mitgetheilter Rechtsfall, insofern er die ungenügende Bekämpfung deS unlauteren Wettbewerbs durch die Gerichte kennzeichnet. ES handelt sich dabei um die ZeitschriftenKleine Modenwelt" (gegründet 1889) unbGroße Mobenwelr" (gegrünbet 1892), welche dem Welt- bekannten älteren BlattDie Modenwelt" (gegründet 1865) I den Titel entlehnt haben, denen aber trotzdem durch gericht- I liches Urtheil zugestanden wurde, diese Titel fortzusühren. Der dieserhalb geführte Proceß bietet in seiner Führung wie I in den gesällten Urtheilen bet Unbegreiflichkeiten viele. Der I schwer geschädigte Verleger deS älteren Blattes ist von den I Gerichten durchweg abgewiesen worden, weil derzeit der un- I lautere Wettbewerb noch erlaubt gewesen sei, andererseits I Verwechslungen nicht mehr vorkämen, während sechzehn an* I gesehene buchhändlerische Corporatiouen feststellen, daß dies that- I sächlich noch sehr häufig der Fall ist.

* Deutschlands vucherexport. DemMemorial de la I Librairie fran$aisea zufolge ist, wie die Aussicht feiner In- I dustrieproducte, so auch die der GetsteSproducte bedeutend in I Zunahme begriffen. Bor 15 Jahren betrug der Werth I der exportirten deutschen Bücher 27000000 Mk., im letzten I Jahre soll er auf etwa 65000 000 Mk. gestiegen sein. Auf I Oesterreich-Ungarn entfällt allein die Hälfte dieses Betrages, I dann kommen nach der Höhe des Exportwertes in absteigender I Ordnung: die Schweiz, die Vereinigten Staaten, Rußland, I England, Holland, Frankreich, Belgien, Italien unb Däne- I mark. Die betreffenbe französische Zeitschrift vergleicht ferner I den Werth bet Büchet, welche bie verschiedenen Länder von I Deutschland empfangen, unb welche letzteres borthin versendet. I Oesterreich-Ungarn empfängt von Deutschland Büchet im I Werthe von 27 900000, versendet dorthin für 7 400 000 Mk.

empfängt.

* Die Finsternisse des Monats Zuli. In diesem Monat finden zwei Finsternisse statt, eine theilweise Mond- finsterniß und eine ringförmige Sonnenfinsterniß, von denen aber nur die erste in unseren Gegenden sichtbar

die Natur . . Der Mensch, wie anders doch! . . . .... Heimath Schönheit will ihm nichts mehr sagen! Er hat nur noch zu stöhnen unb zu klagen, Bald übers Herz, balb über feinen Magen, Unb viele . . . viele andere Dinge noch!

Und Fluß und llferfanb goldgelb erglühen

Im grellen Licht ... DaS tanzt auf allen Wegen, Leben, Sonne, Sommer und wie Tag, nimmer scheiden, nimmer enden mag,

Der Vorsitzende: B. von dem Knesebeck, Dice-Ober-Ceremonien- meister und Königlicher Kammerherr.

Der 1. stellvertr. Vorsitzende: von Spitz, General d. Jmantene z. D..

Der 2. stellvertr. Vorsitzende: Dr. Koch. Präsiden» bcB Reichsbank- directortums, Wirklicher Geheimer Rath.

Der 1. Schriftführer: Lademann, Erster Staatsanwalt beim Konigl. Landgericht II Berlin.

2 Schriftführer: Marcinowski, Geheimer Ober-Finanzrath. Schatzmeister: von Burchard, Präsident der Seebandlung, Wirklicher Geheimer Rath, Berlin W., Jägerstraße 21.

Der Generalsecretär: Dr. Lieber, Generalarzt a. D.

Aufruf.

Der zwischen Spanien und Amerika entbrannte Krieg beginnt, namentlich durch ausgebrochene Krankheiten, größere Opfer »u fordern, fodatz durch Vermittelung des internationalen ComitLS vom Rothen Kreuz in Genf die Bitte um Unterstützung auch hierher ^^Das"unterzr?chnete Central-Comitt erachtet eS als feine Pflicht, im Hinblick auf das solidare Berhältniß der Gesellschaften vom Rothen Kreuz untereinander und in dankbarer Erinnerung der vom AuSlande der Deutschen freiwilligen Krtegskraukenpflege gewähren Hilfe sowohl die Amerikanische wie die Spanifche Gesellschaft vom Rothen Kreuz in ihren Bestrebungen, die Kriegsleiden zu lindern, durch Gewährung von Geldmitteln nunmehr zu unterstützen.

Um jedoch die für eigene unb näherstehenbe Zwecke sehr in Anfpruch genommenen Mittel unserer Vereine vom Rothen Kreuz nickt allzusehr zu verringern, wenden wir unS an alle diejenigen sr-ife in Deutschland, welche für die Verwundeten- und Kranken­pflege im ausgebrochenrn Kriege Beiträge zu fpmben willig sind, mit der Bitte, uns solche anzuvertrauen unb uns dadurch in die Laae zu versetzen, die Gefühle der Humanität zu bethätigen, welche in deutschen Herzen allezeit auch für fremdes Leid tief empfunden und durch freigiebige Spenden kundgegeben worden sind.

Unser mitunterzetchneter Schatzmeister wird Beiträge unter der Bezeichnung. Gesellschaften vom Rothen Kreuz in

Amerika und Spanien" ..... u

entgegennehmen, deren Empfang in der Presse bescheinigt werden wird. Außerdem werden alle Landesvereine vom Rothen Kreuz in Deutschland unsererseits ersucht werden, Sammelstellen zu eröffnen.

Berlin, im Juni 1898.

Das Central-Somits der Deutschen Vereine vom Rothen Kreuz.

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fein wird. Die theilweise Moudfinstetuiß tritt ein am 3. Juli Abend-, unb zwar beginnt bieselbe um 8 Uhr 46 Min. Abends, die größte Verfinsterung findet statt um 10 Uhr 48 Min. und das Ende um 11 Uhr 49 Min. Zur Zeit der Mitte wird der Mond fast völlig vom Erdschatten bedeckt sein, nur am südsüdöstlichen Rand bet Scheibe bleibt ein Stück der letzteren nnbeschattet. Der Eintritt des Schattens erfolgt am nordöstlichen Mondtand, der AuSttitt am nordwestlichen. Die Finsterniß wird in Europa, Afrika, Asten, Australien, dem Indischen und Atlantischen Oeean sichtbar sein, im west­lichen Europa geht der Mond verfinstert auf. Die ring­förmige Sonnenfinfterniß findet statt am 18. Juli. Sie ist bei uns nicht fichtbat, dagegen in der südlichen Hälfte dek Großen OceanS, theilweise auch auf bet Norbhälfte Neu­seelands unb an bet Sübspitze Südamerikas. Die centrale Verfinsterung der Sonne hat ihre längste Dauer von 5 Minuten 53 Srcunden für einen Punkt im Großen Ocean zwischen Neuseeland und bet Oster-Insel.

Eheleben auf Sumatra. Ein reizenbeS Bilb entwerfen franzöfische Blätter von bem Eheleben auf bet Insel Sumatra. DaS Vermögen beS HauSwesenS gehört bort bet Frau, und bet Ehemann hat nur ein Ziel im Auge: bie heißgeliebte Gattin auf Sumatra wirb jebe Gattin heiß geliebt zu bereichern. Ehescheibuvgen kommen sehr selten vor, viel­leicht deßhalb, weil bie Eheleute nicht zusammen wohnen. Der Gatte besitzt ein besoubeteS Haus unb begiebt sich nur am Abenb zu seiner Frau. Söhne läßt man bis zu ihrem vierten Lebensjahre unter bet Obhut bet Mutter, dann wohnen sie mit dem Vater zusammen, während die Töchter vom Tage ihrer Geburt an im väterlichen Hause wohnen- Wenn fie fich verheitathen, baut man ihnen ein HauS dicht bei dem Hanse deS Batet». Wenn ein verheirateter Mann stirbt, wird vor bem Hause seiner Frau ein Mastbaum mit einer Flagge aufgestellt. Die Wittwe hat erst bann bas Recht, eine neue Ehe zu schließen, wenn bet Wlnb die Flagge zetriffen hat. Da» LooS bet verheirateten Frau ist m- diesem glücklichen Lanbe aber so beneibenSwerth, baß bie Wittwenschaft dort beschwerlicher ist al» in anderen Ländern. Deßhalb verkauft man auf Sumatra seht leichte Stoffe, echte j Mouflelingewebe, die eigens für die Herstellung von //Trauer- flaggen" bestimmt find. Die sanfteste Brise, das schwächste WindeSwehen reißt die dünnen Fahnenstoffe entzwei, und kaum find einige Wochen ins Land gegangen, so hat die junge Wittwe bereits einen Tröster gefunden.______________

verkehr, Land- und volkrwirthfchaft.

Fahrrad-Industrie. DerFranks. Zig." wird zu diesem Them« gefchlteben: Obgleich der Bedarf an Fahrrädern feit etwa I 18 Jahren im steten Wachsen begriffen ist, mußte im laufenden I Jahre notwendiger Weife infolge der enormen Vergrößerung der I einheimischen Industrie, der durch unsere minimalen Zollsätze her­vorgerufenen forcirten Einführung amerikanischer, französischer, oste^- I reichlicher und englischer Fahrrad-Fabrikate und vor Allem durch die dem Fahrrad-Verkauf dieses ganze Frühjahr ganz abnorm un- | günstige Witterung, auch bei uns in Deutschland eine Ueberproduction I zu Tage treten. Naturgemäß werden die jüngeren, kaum völlig in I Betrieb gekommenen Fabriken am allermeisten von dieser unbeflreit- | baren Thatsache zu leiden haben, und manche derselben wird, wie I die Zukunft lehren wird, kaum den Schwierigkeiten Stand halten I können, während die älteren Fabriken mit ihren durch die Praxis I und teueren Erfahrungen vervollkommneten, bewahrten und ein- I geführten Marken, mit den vielen festen Agenturen und Filialen, I mit ihren niedergeschriebenen Modellen, Einrichtungen u. s. w. und | mit ihrem stets vergrößerten Umsatz, hiervon kaum fühlbar betroffen I werden. Dies beweist der vergrößerte Umsatz der alten Fabriken in. I der diesjährigen, denklich ungünstigsten Saison._____________________

Judeß Europa in bet Sommerfrische Sich belectirt an Braten unb an Fische, An Et» unb Obst, Gemüse unb Confect, Amerika bie Spanier weiter neckt. Zwar wirb kein Mensch aus ben Depeschen klug, Doch leibet weiß man heut nur gut genug, Daß Don Quichote unb seine LanbeSbtÜbet Zum zweiten Mal die Waffen legen nieber, Weil fie baS Sprichwort enblich auch verstanden, Daß der Erfolg geht ohne Gelb abhanben, Denn heute ist es leibet so bestellt: Nur wer viel Gelb hat, bem gehört bie Welt! Sonst ist's ja still- nur hin unb wieber zittern Die Lüfte, wie von grauen Ungeteiltem, Die aus Italien hin nach Notben ziehn!

Allein was hilft baS Ahnen und daS Bangen? Der Himmel kann nicht stets voll Geigen hangen, Die Erbe kann nicht immer bleiben grün. Gern möcht ich auch mal in die Ferien retten, Doch leibet muß ich immer mich bescheiden . . . Für mich wächst ja auf Erden kein Genuß! ... Na! ruhig Blut, mein armer Pegasus! KO.

Mk.

Mk.

Schweiz

empfängt

7 400 000

versendet 3 200 000

Nordamerika

//

7 000 000

H

600000

Rußland

o

5 000 000

n

700 000

England

0

3 000 000

n

1 600 000

Holland

n

2 800 000

n

1 700 000

Frankreich

n

2 000 000

H

2 700 000

Frankreich

ist also

das einzige

Land,

welches mehr