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Abhilfe zu schaffen. To stabet fich in ber „Tratschen Schul- meisterorbnung", welche bir Väter ber Seadt München im Jahre 1564 erlassen haben, folgende- Mittel gegen bie lieber» bürbung, welche- wohl Werth ist, zu Nutz und Frommen ber Schuljugenb unserer Tage ber Vergessenheit entrissen zu werben. ES lautet: „Der Schullehrer srll kein Kind an« halten, ba- Rechnen unb bas Schreiben zu lernen, so biese- »icht will." Erhielte dieser weise und humane Erlaß be» Münchener Magistrat- heute Gesetzeskraft, so wären mit einem Schlage alle Klagen wegen Ueberbürduug au- ber Welt geschafft. Seiten- ber Schulkinder aber wären begeisterte Ovationen bem edlen Gesetzgeber sicher.
* Neber bal Abfchneiden ber Rosen herrscht vielfach bie irrige Ansicht, daß man die Rosenstöcke schone, wenn man bie einzelnen Blumen erst nach bem Verblühen abschnetbet. Hierburch werden aber bie Rosenstöcke nicht nur nicht geschont, sondern sogar erheblich geschwächt, indem gerade iu ber Zeit be« Abblühens bie Blume bem Stocke bie meiste Nahrung entzieht. ES ist baher zu empfehlen, bie Rose schon dann abzuschneiden, wenn sie ihre schönste Form zeigt. ES wird dadurch der Rosenstock nicht nur sehr gekräftigt, sondern immer wieder zur Bildung neuer Knospen und Blumen veranlaßt, während andrerseits bie abgeschnittenen Rosen eine hübsche Zimmerzierde abgebea und sich bei orbent- licher Pflege stets länger und bester halten, als wenn sie am Stock gelaflen worden wären.
• Sin origineller Briefkasten befindet fich bereits viele Jahrzehnte tu ber Magellanstraße. ES ist die- ein hellangestrichenes, kleines Faß, welche- an bie Felsen de- Cap Tierra bei Fuego fretschwimmenb angekettet ist unb bett vorüberfahrenben Schiffen als Brieskasten bient. Dieser internationale schwimmende Brieskaften, erfreut sich nicht nur einer zahlreichen Kunbschast, sondern auch deS Schutzes aller seefahrenden Nationen.
• Sine Belohnung in der Grünevthal'schen Angelegenheit wirb, einer Berliner Corresponbenz zufolge, die Frau deS Correctors in der ReichSdruckerei, Kunschmann, Seitens der Reichsbank erhalten. In ben ersten Tagen de- Monat- März fanb tiefe Frau bekanntlich auf bem Friebrich Werber' scheu Friedhöfe 44 OOO Mk. in Kassenscheinen, die nach unb nach zur Aufdeckung der Veruntreuungen deS Grünenthal führten. Die von Grünenthal eingestanbenen Uuterschleife belaufen sich auf 240 OOO Mk., währenb er bie ber Ellh Golz geschenkten Summen burch Börsensptel gewonnen hat. Fall- Grünenthal zur Herausgabe der von ber Retchsdrnckerei eingeklagten 196 000 Mk. verurtheilt wird, verbleiben ihm noch ca. 30 OOO Mk Die in Grünenthals Besitz befindlich gewesenen Werthpapiere bestanden in Actien der Deutschen GaSglühlicht-Actiengesellschaft und in Actien der Großen Berliner Pferdebahn. Letztere find in der vorigen Woche von der Reichsbank an der Börse verkauft worden; das Gericht hatte einem dahingehenden Anträge deS VertheidigerS, RechSanwalt Hentschel, stattgegeoen, weil diese Papiere einen hohen Cur- erreicht hatten.
* Das Gerwauische Nationalmuseum iu Nürnberg hat einen höchst kostbaren altgermanischen Goldschmuck erworben. DeS Hauptstück tft eine Fidel von beträchtlicher Größe in Gestalt eines Adler-, bem sich ein Ohrgehänge unb zwei Anhänger einer Halskette aurethen. Die lammt» lieben schwer in Gold au-qeführten Stücke find auf» reichste mit Almandinen besetzt. Der Schmuck stammt au-Ravenna, der sagenumwobenen Stadt des gewaltigen Dietrich- von Bern, ba er mit den wenigen uns erhaltenen ostgothischen Sachen auffallend Übereinstimmt, so ist e- höchst wahrscheinlich, baß er einst einen ber Rrckrn de- großen Theoderich zierte.
* Coloniales. Neuerding» find verschiedene Erzengniffe au» unseren Colonien einer practischen Prüfung unterzogen worden. Bei der burch Seifenfabriken geprüften Kopra au- Togo ist ba» Resultat ein sehr günstige- gewesen. Bei Gummi'Arabicum au» Deutsch-Südwest-Afrika haben die von ber ReichSdruckerei angestellten Versuche ein weniger befriebigeude- Ergebniß gezeitigt, namentlich hinsichtlich ber ungleichen Sortiruug unb Reinigung. Man hofft jedoch diese Mängel dadurch beseitigen zu können, daß die Eingeborenen bet Gewinnung de- Gummi-Arabicum zu größerer Sorgfalt angehalten werden- Aehnlich verhält es fich mit dem Palmöl au- Kamerun unb Togo, da- wahrscheinlich nur infolge ungenügender Reinigung bis jetzt im Werthe noch erheblich gegen da- Palmöl an- der englischen Colonie Lago- zurücksteht.
* Mit welcher Ueberfetzung fahren bie? Ein findiger Londoner Policemann sah einen schlecht gekleideten Menschen auf einem erfiklasfischen Zweirade fahren, und dies erweckte in ihm den Verdacht, daß dies gestohlen sei. Er hielt den Mann an, ihn fragend, ob die Maschine sein Eigenthum sei. „Natürlich", erwiderte der Dieb frech. „Mit welcher Ueberfetzung fahren Sie?" Auf diese Frage kam nur eine sehr zögernde, ungewisse Antwort, woraufhin ihn der Con- stabler als Arrestanten erklärte. Auf der Polizeiwache entpuppte sich derselbe als ein schon längst gesuchter Zweiraddieb. Da jeder Radler die Ueberfetzung weiß, mit welcher er fährt, so ist diese Frage allen Polizeibeamten zu empfehl n.
• eine erfreuliche Nachricht kommt soeben aus unserer blühendsten Colonie, Deutsch-Ostafrika: „Der Kaffee ist erheblich billiger geworden." In Betreff der Qualität schon lange mit den besten Sorten fremder Kaffee producirender Colonialländer concurrirend, konnte bei unseren jungen Colonien die Quantität der Products nur eine langsam steigende sein, auch hielt sich in Folge einer überaus starken Nachfrage der Preis dieser Kaffees auf einer Höhe, die den Verbrauch entsprechend einschränken mußte. Diese Lage hat fich jetzt plötzlich geändert. Nachdem dis im Laufe der Jahre angepflanzten und bereits nach vielen Millionen zählenden Kaffeebäumchen ertragsfähig geworden, ist auch in diesem Jahre die Ernte eine besonders günstige gewesen, so daß die Kaffee-Ausfuhr aus unseren Colonien augenblicklich eine außerordentliche Höhe erreicht hat. Drei Dampfer haben in unmittelbarer Aufeinanderfolge so große Mengen Kaffee herübergebracht, daß der allerseits erwünschten Verbilligung kein Hinderniß mehr im Wege steht.
• Auf nach Sibirien! Wie billig in Sibirien bie Preise für Nahrungsmittel find, ersteht man, wie bie „Bohemia" rnittheilt, beispiel-weise au- bem neuesten Omsker Marktberichte, beu wir in ber dortigen Zeitung vom 30. April abgebruckt finden. Für ein Pad (40 Pfund) Weizenmehl zahlte man 60 bis 70 Kopeken, Roggenmehl kostet 40 bi- 45 Kop., Hafer 1 Rubel 50 Kop. per Gentner. Frische Butter 7 Rubel bi- 7 Rubel 50 Kopeken per Pub (etwa 38 Pfg. baß Pfund), ein Paar Gänfe 1 Rubel, ein Parc Enten 70 Kop., ein Paar Hühner 60 Kop., Hühnereier per 100 Stück 1 Rubel 20 Kopeken, Rindfleisch per Pfund 6 Kop. (121/z Pfg.). Der Rubel steht augenblicklich 2 Mk. 20 Pfg.
* Gladstone unb DiSraeli. Gladstone, den Moralisten, und DiSraeli, ten Cyniker, tllustrirt folgende Geschichte gut, die zudem ben Vorzug hat, buchstäblich wahr zu fein. Auf einem Akademiebanket sprach DiSraeli mit großer Beredsamkeit von ber Phantasie, die die Künstler in den ihn umgebenden Werken bewiesen hätten. Nach bem Essen nahm er den Dichter Browning bei Seite und sagte zu ihm: „WaS mir an tiefen Bildern besonders auffällt, ist der gänzliche Mangel an Phantasie, den fie alle oerrothen." Browning erzählte diese Geschichte während eineß Frühstücks, an dem auch Gladstone theilnahm, und er meinte, fie sei recht amüsant. „Sie nenneu bas amüiant", bemerkte Gladstone mit blitzenden Augen, „ich nenne eß höllisch "
Cttcratur ute$
* — Rhodes Handbuch der Handelöcorrespondenz, 10. Auf
lage, liegt nunmehr complett vor. Dasselbe hat wiederum eine gründliche Durcharbeitung erfahren unb weist viele werthvolle Verbesserungen unb Ergänzungen auf. Der Preis des sehr empsehlens- werthen Werkes ist 10,50 Mk., geb. 11,60 Mk.
— Ein neuer „Führer durch den Spreewald" mit genauer Tourenkarte und einem Anhang, „Lieberose, ber Schwielochsee und Cottbus", (Herausgeber und Verleger I. Becker, Berlin W., Bendler- straße 20, Preis 30 Pfg.) kommt rechtzeitig mit der Eröffnung der Spreewaldbahn zu Pfingsten und der beginnenden Reisezeit auf den Büchermarkt. Der „Führer durch den Spreewald" hat sich zur Aufgabe gestellt, die Reisenden über alle Einzelheiten der neuen Route aufs Genaueste zu unterrichten, und bietet zugleich eine übersichtliche historische und topographische Darstellung des gesammten Spreewaldes, sowie praktische Rachschläge für den Besuch desselben. Sammt- liche Verkehrswege sind bis inS Einzelne beschrieben, eintägige und mehrtägige Touren vorgesehen, die Abfahrtszeiten und Fahrpreise der Züge angegeben, sogar die durch ihre Erhabenheit viele Touristen anlockenden Wtntersahrten in den Spreewald haben Berücksichtigung gefunden. Der „Führer durch den Spreewald" dürfte an Retch- halttgkett und Ueberstchtlichkeit alle bisherigen Handbücher übertreffen und kann angesichts der zu Pfingsten erfolgten Eröffnung der neuen Lübben-Cottbuser Kreisbahnen allen Reiselustigen zur Anschaffung bestens empfohlen werden.
— „vftafiatische Küstenfahrien" betitelt sich ein augenscheinlich der Feder eines Kundigen entstammender, reich mit Illustrationen versehener Bericht, welcher zum Theil Orte in China behandelt, die durch die Reise des Prinzen Heinrich von Preußen
in den Vordergrund des allgemeinen Jnterefies gerückt find. Den seffelnden Aufsatz veröffentlicht in ihrem neuesten Hefte die allbeliebte illustrtrte Famtlienzeitschrift „Zur guten Stunde" (93trlin W.5T, Deutsches Verlagshaus Bong 4 Co., Preis des Dterzehntagheftes 40 Pfg-). __
Unterhaltungen in Bad-Nauheim
vom 1. bis 5. Juni.
Mittwoch den l.Juni, Nachmittags von 4 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terraffe. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung. Der Schwabenstreich. Donnerstag den 2. Juni, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 9 Uhr: Concert der Äurcep lle auf der Terrasse. Freitag den 3 Juni, Nachmittags von 4 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. Drei Paar Schube. SamSlag den 4. Juni, Nachmittag» von 41/, bis 6*/i Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terraffe. Abends von 8 bis 10 Uhr im Saale: Tanz. Vorläufige Anzeige: Sonntag den 5. Juni, Nachmittags von 4 bis 7 und dom 8 bi» 9«/< Uhr auf der Terraffe: Concert der Capelle des Thüringischen Ulanenregiments Nr. 6 auS Hanau.
Sssielpta Ker rartrigta frutyafrr MttttzrrLrr.
Opersharr«
Mittwoch den 1. Juni: Letzte» Gastspiel der Signora Prevosti. Violetta (La Traviata). Donnerstag den 2. Juni: Hänsel und Gretel. Hieraus: Der Heiratbsautomat. Freitag den 3. Juni: Festvorstellung zu Ehren der 6. Jahresversammlung deutscher Electrotechniker: A Basso Porto. Hierauf: Der Heirathsautomat. Samstag den 4. Juni: Der Waffenschmied. Sonntag den 5. Juni: Das Erbe.
Mittwoch den 1. Juni: Anno Dazumal. Donnerstag den 2. Juni: Logenbrüder. Freitag ben 3. Jun:: Anno Dazumal. Samstag den 4. Juvi: Versunkene Glocke. Sonntag den 5. Juni, Nachmittags 3 Vs Uhr: Bartel Turas er. Abends 7 Ubr: Hans Huckebein. Montag den 6. Juni: Faust.
Verrohr, £an& Vottswirthschast.
28 Mai. Fruchtpreise. Weizen^25,00-00,00, Korn X 18,50-18,75, Gerste ^00,00 -00.00, Hafers 17,60-1800, Erbsen X 00,00-00 00, Linsen .*00,00, Wtcke> x 00,00. Lein X 00,00, Kartoffeln * 7,00-8,00, Samen X 00X0
Ncneste Nachrichten
Depeschen des Bureau „Herold".
Kreuznach, 31. Mai. Bei dem gestrigen nationalen Gesang-Wettstreit erhielten erste Preise: Badenia, KatlSrnhe; Quartettverein Köln - Ebrenseld - Sängergruß Frankfurt,- Doppel'Qnartett Sängerlust, Mainz- L^edrrkranz Beuel- Sängerchor de- Turnverein-Nackenheim- Liederkranz Nieder-Saulhrim.
Paris, 31. Mai. Jacque» Saint-Cere, ber ehemalige Redacteur de- „F garo", ist nach langem schwerem Leiden letzten Sonntag gestorben. Saint Cere, dessen ursprünglicher Name Rosenthal lautete, war ein geborener Bayer.
Madrid, 31. Mai. Der nationale Fond ist jetzt auf 26V8 Millionen Pesata» angewachsen.
London, 31. Mai. „Daily Telegraph" meldet aus zu' verlässiger Washingtoner Quelle, daß bereit» wichtige- Beschlüsse wegen einer englisch-amerikanischen Allianz gefaßt worden sind. Wie verlautet, macht England Anstrengungen in Washington, um die Bucht von Dang- Tschongh, östlich von Wei-hei-wei, in feinen Brfitz zu nehmen.
London, 31. Mai. Aus Key West wird gemeldet, daß He von den Insurgenten auf Cuba eingenommene Stadt Rewedin» von den Spaniern zurückerodert worden ist.
Hongkong, 31. Mai. Die Engländer weigern fich neuerdings, den Amerikanern ßebrnimittel zu Heikausen, bi fie befürchten, daß diese NeutralitätSvetlrtzuug ihnen eine internationale Zurechtweisung zuziehe.
Hd. Pari», 30. Mat. Der „New York Herald" meldet aiS Kingston: Admiral Sampson guff den Hafen von Santiago an und bomborbixte bie Stadt Santiago. Die spanische ftlnfte wurde vernichtet
Bei Todesfällen
übernimmt die Buchdruckerei des Giessener Anzeigers, Schulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauerbriefen und Danksagungskarten, welche auf Wonach couvertlrt geliefert werden.
Bekanntmachung.
In unser Genossenschaftsregister wurde heute eingetragen: 1. Das Statut vom 15. Mai 1898 der „Spar und Darlehnsknsse eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" mit dem Sitze zu Lich. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Spar und Darlehnsksssen-Gefchästs zum Zweck der Gewährung von Darlehn an die Genossen für ihren Geschäfts, und Wirthschastsbetrieb, sowie der Erleichterung der Geldanlage und Förderung des Sparsinns. Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern in der deutschen landwirthschaftlichen Genossenschaftspresse aufzunehmen.
Die Willenserkl' rung und Zeichnung für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rechtsverbindlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnendm zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 2. Der Vorstand, bestehend aus: 1) Jakob Heller, Director, 2) Friedrich Wilhelm Schnabel, Rendant, 3) Johann Heinrich Walz I., Stellvertreter des Direktors, sämmtlich zu Lich.
Die Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts Jedem gestattet.
Lich, 27. Mai 1898. 5535
Großherzogliches Amtsgericht.
Süffert.
Die zur Unterhaltung der Kirche und Pfarrgebäude zu Alten-Bnfeck erforderlichen Arbeiten und Liefer- ungen sollen Samstag den 4. Juni, Mittags 2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei daselbst öffentlich in Accord gegeben werden:
Veranschlagt zu: Maurerarbeiten 100,84
Zimmerarbeiten 14,25 „
Schreinerarbeiten 80,78 „
Schlosserarbeiten 11,— „
Weißbinderarbeiten 7,78 „
Ersen- und Röhrenlieferung 19,50 „
Gießen, den 31. Mai 1898.
Der Kreisstraßenmeister.
Senßfelder. 5541
Mittwoch dkv 1. Juni l. I.,
Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale
Möbel aller Arten, 1 Kassaschrank,
2 Faß Ocker, 1 Waschmaschine u. v. A. versteigert.
5544 Geißler, Gerichtsvollzieher.
IM. IcklMMS.
Freibank» 5551
Heate und morgen:
Ochfenfleisch nicht ladenrein, per Pfd. 40 Pfg
Am Mittwoch bleibt die Freibank bis Abends 9 Uhr geöffnet.
Mohr’sche Margarine, welche nach Gutachten erster deutscher Chemiker gleichen Geschmack und Rähr- wertb wie gute Butter besitzt, versendet in Postcolli, h 9 Pfund netto, täglich frisch, jedoch nickt an Private, sondern nur an Wiederverkäufer, 5545
Altona-Bahrenfeld.
A. L. Mohr,
Margarine-Fahri k.
MAGGI
ist soeben wieder eingetroffen bei 5548 _________Ludwig Lott), Wallthorstr Möbelstoffe und
Portidren
empfichlt in neuer, großer Uu-wadl zu billigsten Preisen 2477
Ernst Bloedner,
Leltersweg.
Uermiethnngen
5542] Wcgzugshalbcr ist eine schöne Mansardenwohnung mit herrlicher Aussicht, 6 Räume, rum Preise von 300 Mk. jährlich zum 1. Juli zu vermischen. ___________Frankfurterstraße 68.
Logis zu vermischen.
5536] S. C'lsoffcr, Marltstr. 27.


