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1.3.1898 Erstes Blatt
 
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i und seien Be- , rveutuell eine -erbeu fich sechs !iseS, bei tiutr ton sei ti mög« >ahl zu bringen

RichtSantvall Wahlkreise btt ne ungünstigen i ausstelle, der chültuisse kenne.

datz in über verfiändnitz mit ige SolkSpartet en diese Frage der sreifinnigen Beilegung aber lchrichten, welche Punkte Me frek isch gtfiMt fit. uenMgi au Ht inh damit nicht M der nn von Recht8' )ta Wahlkreises ietzen'Grünbeig- in gewählt: sür rtoald-Gieheo- t I., Griiuberg/

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hier erscheinenden Zeitschrift drr Crimival«Anthropologie, Dr. W. Wenge, die in Leipzig erfolgte. Dr. Wenge, der es verstanden hat, fich eine einflußreiche Stellung zu ver­schaffen, verfügt über reiche Erfahrungen auf dem Gebiete des GefSngnißwesenS. Nach seinen Angaben hat er fich recht viele Kenntnisse während seiner Thätigkeit als Gefäuguißarzt in England angeeignet. Die jetzt nach feiner Verhaftung angestellten Recherchen ergaben die gewiß intereffaute That- fache, daß Dr. Wenge selbst bereits geraume Zeit hinter den Mauern eine- Zuchthauses verbracht hat, wo er eine Reihe schwerer Strafthaten abbüßte.

Wien, 28. Februar. In Hitfigen diplomatischen Kreisen hat die Meldung von dem Attentat auf König Georg keine Ueberrafchung hervorgerufen. Man war in diesen Kreisen auf extreme Ereigniffe in Griechenland nach dem unglücklichen AuSgange des Kriege- vorbereitet und befürchtet wettere Anschläge. Nach den au- Athen vorliegenden Privat« Meldungen war der Zar der erste Gratulant. Das zweite Gratulationstelegramm kam vom Sultan, sodann folgten die­jenigen der Kaiser- von Oesterreich und Deutschland.

Pari-, 28. Februar. Mathieu- Dreyfus hat zwei be­freundeten Journalisten die Vertagung des Dreyfus - Feld - zugeS bis zur Zeit nach den Wahlen angekündigt, da viele Abgeordnete, welche jetzt nicht hervorzntreten wagen, eine Begünstigung der RevtfionSbewegung zusagten.

Paris, 28, Februar. Eine Versammlung von 2000 Per­sonen sprach Zola, Labort und Piquart ihre Bewunderung auS und beschloffen eine energische Fortsetzung des Dreyfus- Feldzuge-, da- amtlich festgestellte Stimmenverhältniß beweist, daß ZolaS Freisprechung nur au einem Haare hing. Acht Geschworene bejahten und vier verneinten die Schuldfrage. Die mildernden Umstände wurden mit Stimmengleichheit abgelehnt.

Paris, 28. Februar. Oberst Picquart hat gestern Mont Valerien wieder verlaffeu.

London, 28. Februar. Mehrere Blätter schlagen vor, die Redacteure der englischen und amerikanischen Preffe sollten

Lagedl." zufolge die Verhaftung de- Herausgebers der

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Bilanz vom 31. December 1897.

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Berlin, 28. Februar. Aufsehen erregt dem

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Die Zusammenkunft ist auf Licherstraße an der 6. Schneise.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwald.

Montag, den 7. März 1898, Bormittags 9V2 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadt­wald, in den Districten Waldshut und Brauhof, versteigert werden:

25 Kiefern- und Fichtenstämme, mit 10,98 fm,

957 Kiefern- und Fichtenstangen, mit 18,32 fm (größtenteils Spalier- u. Weißbinderstangen),

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Nachmittag- 8 Uhr, werden im Bteker'schen Saale versteigert:

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2097 SetßUr, Gerichtsvollzieher.

ehemaligen Hessischen LudwigSbahn in die Staatsbahnver­waltung übergetreten und find demnächst die zwei von Hessen tu die Eiseubahngemetuschaft zu entsendenden Direction-mit- glieder zu ersetzen, indem außer RegieruugSrath Maschmann auch O'ierbaurath Hehl wegen Krankheit in Ruhestand tritt. AuS einer Fabrik auf der GustavSburg sind am SamStag mehrere Arbeiter verhaftet worden, die im Verdacht stehen, gemeinschaftlich Falschmünzerei betrieben zu haben. Zwei der Verhafteten find früher schon wegen MünzverbrechenS zu längeren Zuchthausstrafen verurtheilt worden.

A AuS Rheinhessen, 27. Februar. Im Wahlkreis Bingen-Alzey, der gegenwärtig im R ichstag durch dessen vickpräfidenten Schmidt-Elberfeld vertreten ist, wurde SeiteuS der nationalliberalen Partei für die kommende Reichstagswahl KreiSrath HaaS von Offenbach, der Präsi­dent der zweiten hessischen Kammer, als Candidat aufgestellt. In Bodenheim (bei Mainz) hat fich ein Arzt wegen Mangel an Verdienst vergiftet.

ANrchttche Anzeigen der evnng.Gesnernde.

Montag den 28. Februar, Abends 8 Uhr: Bibttstrmde im Confirmandensaal der Johanneskirche. Psalm 27.

Pfarrer Dingeldey.

Nutzholz-Verkauf

ans der Merförstmi Auhausen.

Freitag den 11. März d.J., Vormittags 10Va Uhr, kommen in der Gastwirthschaft von C o n r. Grosch in Damm (Station der Bahn NiederwalgernWeidenhausen) nachstehend verzeichnete Hölzer aus den Districten Lichteeiche, Harth, Brächterstrauch, Hättenloh und Lachen­graben des Schutzbezirkes Lohra zum öffentlichen Verkauf:

Eiche«: 86 Abschnitte 3.-5. Kl.

mit 59,28 fm, 37 rm Nutzscheite in Rollen (2 und 2,5 m lang), 2 rm Nutzknüppel (2,5 m lang). Buchen: 6 rm Nutzscheite 1. Kl. Fichten: 61 Abschnitte 35. Kl. mit 33,64 fm, 10 Stangen 1. Kl., 12 Stangen 4. Kl. Kiefern: 383 Abschnitte 3.-5. Kl. mit 200,36 fm.

Auskunft ertheilt auf Ansuchen der Herr Revierförster Reiß in Lohra, auch können von demselben Aufmaß­register gegen Erstattung der Copialien bezogen werden. Die betreffenden Herren Bürgermeister werden im Interesse ihrer Gemeinden um Ver öffentlichung ersucht

Ellnhausen, den 27. Februar 1898.

Der Forstmeister: __________Simon.______2087

Donnerstag den 3. März d. I. soll ein der Kaffe Laug- Göns gehöriges, in der Anstalt Gießen stehendes

Pferd,

circa 11 Jahre alt, öffentlich meist­bietend versteigert werden.

Lang-Göns, den 27. Febr. 1898.

eine Protest-Kundgebung gegen das Urtheil im Zola' Prozeß veranstalten.

Kopenhagen, 28. Februar. Bei der gestrigen Abend« täfel im Residenz-Palais hielt der greise König Christian eine Begrüßungsrede, in welcher er der Vorsehung dankte, daß fie ihm und seiner Familie den großen Kummer erspart hat, der durch das Attentat gegen den König Georg ihnen drohte.

Oeffentliche Empfehlung und Bitte.

Die Krankenwärter der Großherzoglich Hessischen LandeS- irrenaustalten erscheinen, wenn fie nach einer mindestens fünf« jährigen Dienstzeit, in einem Lebenkalter von etwa 27 Jahren, mit gutemZeuguiß die Anstalt verlassen, ganz abgesehen von ihren Kenntnissen und Fertigkeiten in der Kranken- und Jrrenpflege, als Arbeitskräfte, die in nicht wenigen sonstigen Beziehungen Beachtung und Empfehlung verdienen. Sie find gesund, kräftig und anstellig, sittlich geprüft und zuver­lässig, im Verkehr mit Anderen anständig, an Gehorsam, Sparsamkeit, Geduld, Fleiß, Ordnung und Reinlichkeit ge­wöhnt, in Bezug auf Aufmerksamkeit, Nachdenken und Ge- dächtniß nach ihren Anlagen gut entwickelt und im Lesen, Schreiben und Rechnen, wie auch in der Verwaltung kleiner Magazine und Jnventarien geübt.

Für da- weitere Fortkommen dieser Männer Sorge tragen zu helfen, find wir durch den Beschluß unseres Cura- toriumS vom 27. September 1897 ein für allemal beauf­tragt, und bitten wir demgemäß, Falls man einen solchen Mann dauernd verwenden und ihm zugleich die Gründung eines Hausstandes ermöglichen kann und will, fich unter An­gabe der näheren Verhältnisse an den Unterzeichneten wenden zu wollen.

Heppenheim a. d. Bergstr., den 23. Februar 1898. Die Verwaltung des Hilfsvereins für die Geisteskranken in Hessen.

Dr. Bieberbach, Vorsitzender.

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