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«och rechtzeitig herbeieilen und Bacher überwältigen und fesseln konnten.
* Arge Mißhandlungen — so berichtet der in Bern- bürg erscheinende „Anhalt. Gen.-Anz." — wurden wiederholt an einem kleinen neunjährigen Mädchen festgestellt, daS die hiesige höher: Töchterschule besucht. Lehrer und Lehrerinnen wurden verschiedentlich aufmerksam auf da- kleine Mädchen, da- einen etgenthümlichen geängsteten Eindruck hervorrief. Am letzten SamStag kam das Kind so zerschlagen zur Schule, daß die Lehrerin tiefe- Mitleid empfand und dos bedauern-« werthe Wesen genau untersuchte. ES wurden nun erhebliche Äörperbeschädigungen festgestellt, z. B. war am Auge eine auffallend blutrünstige Stelle, ferner war da- eine Ohr stark mit Blut unterlaufen und ein Fuß war so zerschlagen, daß da« Kind nicht mehr gehen konnte, sondern mit der dec« irischen Bahn nach Hause befördert werden mußte. Ferner wird unS mitgetheilt, daß baS Kind fast fortgesetzt Hunger leiden muß und von den Mitschülerinnen mit Imbiß versorgt wird. Die Lehrerin ließ sich neulich von anderen Schülerinnen da» Frühstück der Kleinen zeigen und es stellte sich heran-, daß e- nur in einem Stück trockenen Cornrniß- -rode- bestand. Von den Mitschülerinnen wird ferner behauptet, daß da- Kind erzählt habe, e« müffe oft nächtelang in einer Kiste im Keller zubrtngen Man sollte glauben, daß derartige Vorkommniffe schon längst die davon Kenntniß habenden Personen veranlaßt haben sollten, der hiesigen Staatsanwaltschaft von dieser unglaublichen Erziehung Mit- theilung zu machen. — Da- Blatt deutet an, daß da- Kind von seinem eigenen Vater, einem höheren Gerichtsbeamten, mißhandelt worden sei.
* Ein neue- rauchloser Schießpulver ist gefuudeu. Herr Otto Hempel, Drogist zu Weida, ist, wie das so bei vielen Erfindungen geht, cmnz zufällig auf diesen neuen ExplofionS- stoff gekommen. Während er versuchte, für Raketen einen stark treibenden und möglichst rauchlosen Sprengstoff zu- sammenzusetzen, entdeckte er bet seinen Experimenten im Laboratorium sein neue« Pulver, da« nun bereits in von zahlreichen glücklichen Versuchen erprobter Maffe dem Krieg«. Minister vorliegt. Da« Pulver besteht au« einer gelben, körnigen Maffe, deren Ingredienzen natürlich Geheimniß des Erfinder- find. Die Vorzüge desselben vor dem bisherigen schwarzen Schießpulver bestehen vor allem in einer stärkeren Durchschlagskraft, absoluter Rauchlofigkeit, sehr wenig Knall und fast gar keinen Rückständen im Gewehrlauf. Dabet erzielte Dreifünstel des Gewichts dieselbe Wirkung wie ein Gramm Schießpulver, und der von den Schützen so gehaßte Rückschlag tritt bei diesem Hempel'schen Pulver, das sich auch viel billiger Herstellen läßt, fast gar nicht ein. Durch Zeug- niffr erfahrener Forstbec-mter und Militärs ist couftatirt, daß 3/i Gramm Hrmptl'icheS Pulver eine Schrotladung auf achtzig Schritt noch tief in- Holz getrieben haben. Herr Hempel bringt feinen neuen Sprengstoff in zweierlei Form in den Handel, entweder körnig oder in fest cowprimirten Patronen. Er will kein Patent erwerben, sondern steht bereit- wegen
Ausnutzung feiner Erfindung mit einem Hamburger Consor- tium in Verbindung, sobald nicht da« preußische Kriegsmtni- stertum dieselbe für sich allein in Anspruch nimmt.
* Ein nette» Militärpatrouillenrad ist von einem Berliner Mechaniker erfunden und durch Offiziere des Garde- FüfilterregimentS auf dem sogen. Grützmacher hinter der Garde-Füsilierkaserne auf seine Verwendbarkeit im Felde erprobt worden. Der Hauptsache nach ist das neue Zweirad ein „Dreisitzer", auf dem zwei Leute vorn und ein Mann hinten fitzen. Letzterer tritt die Pedale und besorgt die Steuerung, während die beiden anderen Leute nur mechanisch da- sitzen und mit dem Radfahren nicht vertraut zu sein brauchen. Trifft also eine derartige Patrouille auf den Feind, so fitzen die beiden Vorderen ab und benehmen sich wie gewöhnliche Patrouillen. Der Radfahrer eilt zum GroS der Truppe zurück, bringt seine Meldung an und verschafft den beiden vorn am Feinde befindlichen Leuten nach und nach Verstärkung. Die Proben mit dem neuen Rade haben sich bewährt, sodaß daS Rad nach erfolgter Patentirnng vom Erfinder dem Kriegs- Ministerium vorgestellt werden kann.
• Line Katzeusteuer will der Cavton Zürich eivführen. Der diesbezügliche Antrag ist dem Großrathe bereits zugegangen. Die armen PuffyS werden darin der fürchterlichsten Verbrechen geziehen, Untreue, Hinterlist, Diebstahl und Raubmord an Hühnern, Gänsen und Kanarienvögeln ihnen zur Last gelegt, und sozusagen als Abschaum sämmtlicher Vierfüßler dargestellt, während die Tugenden der Hunde, die doch auch dann und wann einen Braten wegschnappen, in einem wahren Glorienscheine leuchten. Da der treue treffliche Gefährte de« Menschen einer Hundesteuer unterliegt, so müffe eine Katzensteuer erst recht eingeführt werden. Die Schweiz hat eine besondere Katzenraffr^ saft allenthalben trifft man ausnahmsweise große, mächtige Thiere mit starkem Knochenbau und einfarbigem mausgrauem Pelze, der in einzelnen Fällen dir schöne Zeichnung der Wildkatze zeigt, die in den Alpenwäldern da und dort noch auftritt. Wenn die Katzensteuer eingeführt werden sollte, werden die Puffy» schlimme Tage erleben; jedenfalls wird es bann eine Zeit lang nicht rathsam fein — Hasenbraten zu essen.
* Bon der Spielhölle in Monte Carlo. Am 14. und 15. Januar fand eine außerordentliche Generalversammlung der Actionäre der Spielbank von Monte Carlo statt. ES handelte sich um die Verlängerung beß Spielprivi- legS bis zum Jahre 1948. DaS gegenwärtige Privileg läuft noch bis zum Jahre 1905. Man hat eß aber für angemessen erachtet, die Verhandlungen über die Verlängerung de« Privilegs schon jetzt zum Abschluß zu bringen, da der Gesellschaft in Herrn Gordon Bennet, dem Besitzer deS „Newhork Herald", ein ernsthafter Nebenbuhler erwachsen war. Der Fürst von Monaco hatte sich (der „Frankfurter Zeitung" zufolge) nicht abgeneigt erwiesen, dem neuen Bewerber um seine vierzehn Roulette- und Trente-et Quarante- Tische Gehör zu schenken. An der Versammlung konnten nur solche Actionäre theilnehmeu, die den Besitz von min
desten- 200 Seiten nachwiesen. So blieben also die eigentlichen Herren von Monte Carlo hübsch unter sich, denn der Besitz von 200 Actien der Spielbank stellt ein Capital von 600000 Francs dar, und eine solche Summe haben doch nur die eigentlichen Macher von Monte Carlo in dem Unternehmen angelegt. Immerhin waren von den 60000 Actien des Institut- 42000 in der Generalversammlung vertreten. Der stärkste Actionär ist gegenwärtig der Pariser Bankier Heine, deffen Besitz an diesen Papieren sich auf 18000 Stück beläuft. Er hat sie von dem Fürsten Radziwill, einem Schwiegersohn des verstorbenen Gründer- von Monte Carlo, Monsieur Blanc, erworben. Die Radziwill haben also mit der Spielbank nichts mehr zu thun. Starke Actionäre sind ferner Edmond Blanc, ein Bohn des „Vater- der Roulette", und Prinz Roland Bonaparte, der, wie Fürst Radziwill, eine Tochter des alten Blank geheirathet hat. Endlich ist unter den Actiorären der Fürst von Monaco nicht zu vergeffen. Die illustren Herren nahmen aber an der Versammlung nicht persönlich Theil, sondern hatten zu ihr Vertreter entsandt. Nach langer Deatte, bet der von Georges Baltazzi, dem Vertreter des Herrn Edmond Blanc, die Opposition geführt wurde, genehmigte die Versammlung den neuen Vertrag mit dem Fürsten von Monaco. Danach wird die Gesellschaft auf eigene Kosten drei große öffentliche Bauten auSsühren, nämlich den Hafen von Monaco erweitern, ein Landeskrankenhaus erbauen und endlich da« Fürstenthum mit einem Opernhau« ersten Range« beglücken. Die Spielbank erhöht, um den neuen Verpflichtungen nachkommen zu können, ihr Capital von dreißig auf vierzig Millionen Francs. Für da- Urbrige wird schon die Roulette sorgen und die in zwei Jahren bevorstehende Pariser Weltausstellung, die erfahrungsgemäß eine Unmenge reicher Leute, besonder- aus den überseeischen Ländern, nach Frankreich und somit auch nach Monte Carlo lockt, wo sie sich in dem Grade rupfen lasten, daß sie bann für zehn Jahre genug von Europa haben.
Universität- - Nachrichten.
— Die Verhandlungen mit Professor Dr. Cremer in Greifswald über seine Berufung an die theologische Facultät bet Universität Berlin als Nachfolger des Professors Schlatter haben zu keinem Resultat geführt. Professor Cremer erklärt selbst, daß er sich nicht zur Uebersiedelung nach Berlin habe entschließen können.
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Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.
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Nvigebat dse treMhttbmet t 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Bau- und Möbelschreiner, 1 Polsterer bezw. Decorateur, 1 Kellner, 1 Krankenwärter, 1 Krankenpflegerin, 1 Bureaudiener. 1 Bürschchen von 14 Jahren für die Nachmittagsstunden, 1 älterer Mann für leichtere Arbei'en, 1 dto für leichteres Fuhrwerk, 10 Taglöbner, 5 Fuhrknechte, 1 gepr. Heizer, 2 Hausmädchen, 3 Bureaugehülfen, 2 Schreibge- hülfen, 1 Schlosserlehrling, welcher Kost u. Logis beansprucht, 2 Herrschasttzkvtscher.
Nachfrage »er «rbettgsder r 1 Drechsler. 1 Spengler, 1 tücht. Glaser iRahmenmacher), 1 tücht. Küfer, 9 tücht. Maschinenschlosser, 2 tücht. Bauschlosser, 1 tücbt Schmied, 1 tücht- Wagner, 1 tücht. Schreiner, 1 alt. Mann zum Viehfüttern, 3 Wäscherinnen für dauernde Arbeit bei gutem Lohne, 1 jüng! Dienstknecht, welcher die landwirthfchaftl. Arbeiten versteht, 12 Dienstmädchen für Küche u. Hausarbeit, 1 Hausmädchen für feinere Herrschaft, 1 Beiköchin, 1 Dienstmädchen nach Darmst.
Lehrlinge: 3 Bäcker, 1 Buchbinder, 2 Gärtner, 1 Drechsler, 1 Kupferschmied, 1 Lackirer, 2 Sattler, 4 Schlosser, 2 Schmied, 3 Schneider, 4 Schuhmacher, 1 Setzer, 1 Wagner.__________________________________________
Bekanntmachung.
Am Mittwoch, deu 2. Februar Nachmittags von 2 bis 4 Uhr wird in dem Jmpfloeale (Altes Nathhaus) ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Jmpfpflichtigen, welche unterm 15. Januar Aufforderungen erhalten haben, ihre Kinder k.ofteulos der Impfung unterziehen lassen können.
Dieselbe wird nur au einem Arme mit Kälberlymphe aus dem Landesimpfinstitute Darmstadt vorgenommen.
Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche versehen gebracht werden.
An dem darauffolgenden Termine
am Mittwoch, deu 9. Februar vou 2 bis 3 Uhr find die am 2. Februar Geimpften zu der gesetzlichen Nachfchau wieder vorzustellen.
In beiden Terminen können ferner Kinder, welche wegen Krankheit bis »um Sommer von der Impfung zurückgestellt werden wollen, dem Jmpfarzte zur Untersuchung vorgezeigt, oder diesbezügliche ärztliche Zeugnisse abgegeben werden.
Gießen, den 28. Januar 1898.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen
___________, _________I. V.: Wolff.______________________1061
Preußische Kenten-Krr ficherungs Anstalt Besond. StaatSaufstcht. Berlin. 00 Millionen Mark. Versichcrungen mit Gewinnantbeil von sofort beginnenden ober aufge- schodenen Renten o..r gleichbleibenden ober steigenden Beträgen zur Erhöhung des Einkommens und Altersversorgung, Ausfteuerverstcherung. Geschäftspläne und Auskunft bei: 104
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Ueiumntmuchung.
Vergebung vou Bauarbeiteu.
Die zur Errichtung eines Ochsenstalles im jetzigen Spritzenhaus zu Treis a. Lda. erforderlichen Arbeiten, als:
Maurerarbeit,
veranschlagt zu Mk. 889.17, Zimmerarbeit.
veranschlagt zu Mk. 625.28, Schreinerarbeit,
veranschlagt zu Mk. 50.—, Pflasterarbeit,
veranschlagt zu Mk. 124.42, sollen Donnerstag den 3. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr, auf dem Gemeinderathhause an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden.
Treis a. Lda., 28. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Treis a. Lda.
Benner. 1042
Ausverkauf.
Freitag den 4. und Samstag den 5. Februar L Js. wird der Ausverkauf der zur Concursmasse des Uhrmachers Karl Oswald in Grünberg gehörigen Maaren fortgesetzt. Es kommen zum Verkauf und werden zu den billigsten Preisen abgegeben:
über 100 Taschenuhren, theilweise abgezogen, sowie Wanduhren, Regulateure, ferner eine sehr grosse Anzahl Schmucksachen, württem- bergische Metallwaaren, Barometer, Thermometer, Feldstecher, Uhrketien, Brillen, Zwicker usw. Der Ausverkauf wird im Laden des Gemeinschuldners in der Marktgasse vorgenommen. 1070
Grünberg, den 29. Januar 1898.
Der Concursverwalter.
Nkrpchtung vo« L'lhaf- lvkiden, solvik kiver Kiesgrubk.
Die Wüstungen und die Kiesgrube in der Gemarkung Schiffenberg sollen auf eine Bestandszeit von 9 Jahren anderweit verpachtet werden. Die Gebote sind bis zum 11. Februar d. Js. bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Nähere Auskunft ertheilt die Oberförsterei sowie Forstwart Schlag zu Baumgarten.
Gießen, 28. Januar 1898.
Großh. Oberförsterei Schiffenberg.
Heyer. 1062
Versteigerungen, v
Holzverfteigerung in den
Fürstlich Solmg'Krallnstls'schell Forst- distrirteu Lchweillahi u. Klafterschlag.
Moutag den 7. Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend, soll folgendes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden:
1 Buchen-Stamm. 8 m lang, 34 cm Durchm. — 0,73 fm,
1 Linden Stamm, 8 m lang, 19 cm Durchm. — 0,23 fm, ferner:
115 rm Buchen-Scheitholz,
200 „ „ Prügelholz,
750 „ „ Reisig,
80 „ „ Stockholz,
12 „ Eichen-Prügelholz,
90 „ Reisig,
12 „ „ Stockholz,
120 „ Fichten-Reisig,
12 „ „ Stockholz.
Zusammenkunft am Langsdorf— Ronnenrother Weg.
Hungen, 26. Januar 1898.
Fürftliche Oberförfterei.
949 Wiegmeyer.
Holzversteigerung
im Lichpr Stadtwald.
Donnerstag deu 3. Februar, Vormittags um 10 Uhr beginnend, sollen im Lichvr Stadtwald, Forstwartei Hinterwald, Distr. Ober- und Unterspeierlingskopf, Eisenkaute und Fichtenkopf versteigert werden: Bau-, Nutz- und Brennholz. 4 Kiefern-Schnittstämme von 33 bis
42 cm Durchm. mit 5 fm,
4 Buchenstämme von 37—50 cm Durchm. mit 2,30 fm,
50 Fichten Derbstangenv 10—12cm Durchm. bis 10 m lang,
113 Fichten-Reisstangen, zu Bohnenstangen geeignet,
131 rm Buchen-, 7 rm Eichen-, 24 rm Birken-, Nadel- und Weichholz- Scheiter,
47 rm Buchen-, 94 rm Eichen-, 20 rm Birken-, Nadel- und Weichholz- Knüppel,
1630 Stück Buchen-, 4744 Stück Eichen-, 1526 Stück Birken-, Nadel- und Weichholz-Wellen,
47 rm Buchen-, 94 rm Eichen-, 52 rm Birken-, Nadel- und Weichholz- Stöcke.
Die Zusammenkunft ist auf der Mittel- uud Schweinstallsheegschneise, ferner:
Freitag den 4. Februar, Vormittags 10 Uhr beginnend, in den Districten Eisenkaute und Mönchköpfe: 189 rm Buchen-, 38,8 rm (Ächen-,
4 rm Kiefern- u. Linden-Scheiter, 58 rm Buchen-, 112 rm Eichen-
Knüppel,
6388 Buchen-, Eichen- und Weich- Holz-Wellen,
283 rm Buchen-, Eichen- und Weichholz-Stöcke.
Die Zusammenkunft ist auf dem Burkhardsfeldener Weg am Floß.
Lich, den 25. Januar 1898.
Großh. Bürgermeisterei Lich. 925 Heller.


