Ausgabe 
31.12.1897 Erstes Blatt
 
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Industrie» gefolgt. Der Lelchscomnttffar enttotrj eil Bild der bisher unternommenen Schritte und der weiteren Bor« bereitunge». Seitens der Anwesende» wurde die Bereit- willigkeit zur eifrige» Mitwirkung zu erkennen gegeben.

Berlin. 29. Decemder. Wie dieBolkszeituug" hört, ist Professor Dr. Lab and In Straßburg (Elsaß) von der griechische» Regierung um Abgabe eines Gutachtens tu einer streitige» Frage ersucht wordeu. Professor Dr. Labaud befindet fich gegenwärtig tu Berlin zum Besuch seiner hier lebenden Verwandten.

Berlin, 29. December. Der bevorstehende Massen« strtke der Schuhmacher dürste bereits in nächster Woche zu« Ausbruch kommen.

Berlti, 29. December. DieNordd. Allgem. Ztg." bestätigt, daß die Verhandlungen zwischen Deutsch­land und den Bereinigten Staaten von Nord­amerika betreffs der Handelsverträge noch fortdaueru.

Berlin, 29. December. Ueber eine drohende und zum Theil bereits ausgebrochene Revolution in Persien gehen derPost" Nachrichten zu. Es wird berichtet, ganz Persien, mit seinen Geistlichen an der Spitze, habe entschiedenen Protest eingelegt gegen die RegierungSwe.se von Muzafar Eddiu, die das Land in eine verzweifelte Lage versetzt habe. Ueberall herrscht die größte Geldnoth und unbeschreibliche Theuernvg und zwar sogar für die Gegenstände des dringendsten Bedarf«. Als Ursache des allgemeinen NothstandeS bezeichnet mau, daß der Schah den Gadrasam (Leiter des Auswärtige» Amtes) sowie die Rathgeber feines ermordeten Vaters ent- laffen and alle wichttgen Aemter an unfähige Günstlinge ver« geben habe, die nur darauf auSgehen, sich durch Erpreffuugen zu beretcheru. ES zeigten fich daher schon die Anfänge der Anarchie und der staatlichen Auflösung. Die Geistlichkeit nehme entschieden Partei gegen deu Schah und stellt an ihn die Forderung, dem Volke die ihm längst in Ausficht gestellten Reformen zu gewähren. Durch ein förmliches Ultimatum hat die Geistlichkeit dem Schah die Lage klargelegt und ihu der RegieruugSuufähigkeit bezichtigt. Der Protestbewegung haben fich die angesehensten Personen des Reiches und sogar einzelne Mitglieder des Herrscherhauses augeschloffeu.

Mel, 29. December. Anfang Januar wird ein weiterer Llohddampfer mit Martnetruppen nach Ost asten abgehe.i.

Köln, 29. December. DieKöln. Ztg " meldet auS Wien, die Botschafter in Konstantinopel hätten daö Or- ganisationsstatut für Kreta fertig, doch fehle noch der Gouverneur, da der Fürst von Montenegro unbedingt die Erlaubuiß für Petrowitsch verweigere, sodaß da« Ausland diese Caudidatur zurückziehe. Die Meldung derPolitischen Eorreipoudenz" auS Cettiuje, daß der Fürst der russischen Eandidarur -»gestimmt habe, sei unrichtig. Infolge der Ver­legenheit wegen des Gouverneurs trat nunmehr die Candi- datur des Prinzen Georg hervor und zwar bet denjenigen Mächten, die Griechenland auch früher unterstützen wollten.

Budapest, 29. December. OffictöS wird versichert, daß nach Ablauf der mit dem AuSlaude abgeschloffenen Handels­verträge eine Revision der Getreidezölle vor- geuommeu und in den neuen Zolltarif dem Wunsche Ungarns entsprechend eine Erhöhung der Getreidezölle augestrebt werden soll.

Berlin, 30. December. Durch die Indienststellung von fünf Schulschiffen ist die Zahl der Cadetten und Schiffsjungen eine wesentlich höhere geworden.

Berlin, 30. December. Zu Ehren de- ProsefforS vr. Rudolf Virchow auS Anlaß dessen 50jährigen DoceutenjubiläumS und dcS 50jährigen Bestehen« feines Archivs fand gestern Abend ein Festmahl statt, bei welchem der Jubilar von verschiedenen Setten gefeiert und seine Ver­dienste gewürdigt wurden.

Hamburg, 30. December. DerHamb. Eorresp." meldet aus Berlin: Die Verhandlungen, welche unlängst zwischen Vertretern der ReichSpost-Verwaltung und Vertretern der Bundesstaate» Bayern und Württemberg wegen Einführung postalischer Reformen stattgefunden haben, habe» zu einem principielle» Einverstiinduiß über Richtung und Tempo dec Maßnahme» geführt. Hebet den finanziellen Effect gingen die Meinungen allerdings weit auSetnauder und wird e« darauf aukommen, welche Stellung die refpectiven Staats­verwaltungen hierzu einnehmru werden.

Wien, 30. December. Der Kaiser verfügte gestern die Schließung des ReichSratheS. Die Entschließung des Kaisers über die Zollgemeinsamkeit mit Ungarn und das Bankenprivilegium wird morgen erwartet, ebenso die Ent- fchließung der Krone über die Quote.

Eger, 30. December. Auf dem Akademikertag wurde beschlossen, daS Verbleiben der deutschen Hochschule in Prag zu fördern und die Regierung um kräftigen Schutz derselbe», sowie ihrer Angehörige» zu ersuchen- ferner die Errichtung eine» permanenten Ausschusses zur Ueber- wachung der Schutzgewährung nn den deutschen Hochschulen.

Budapest, 80. December. Infolge der gestrigen Erklärung deS Ministerpräsidenten ist eine Verständigung mit den Par- teien ausgeschlossen, und dürfte die Regierung die Roth- Verordnung am 3. Januar in Kraft treten lassen.

vudapest, 80. December. Die großen Holzlager der Firma Hanas stehen feit Mitternacht in Flammen.

Budapest, 30. December. Im weiteren Verlaufe der gestrigen Sitzung de« Abgeordnetenhauses erklärte Baron Banffh, cS liege im Wunsche der Regierung, bis zum 1. Mai ein Zollbüuduiß zu Stande zu bringen. Ge­linge dies aber nicht, so würde die Regierung einen Handels­vertrag und ein gesondertes Zollgesetz schaffen. Mit dieser Erklärung ist die Situation eine hochernste geworden. Man spricht bereits von einer Spaltung in der Regierungspartei selber.

Pari«, 30. December. Der Hauptzoll-Director P a 11 ain wird an Stelle MagninS, des Alterspräfideuten de« Senat», zum Director der Bank von Frankreich ernannt werden.

Beibai, 30. December. DieFinancial Sazzete" for­dert die Regierung auf, sich der Ausdehnung de» russische» Einflusses in Thiva, Afghanistan und Abeffynieu energisch zu widersetzen oder fich mit Raßlaud auf friedliche« Wege zu verständige».

Landon, 30. December. Gestern find 1162 Soldaten und Marine-Osstziere von Southampton nach Bombay ab­gegangen.

London. 30. December. Die Voruntersuchung gegen den Ratift Prince, den Mörder des Schauspieler- TerriS, hat gestern vor de« Polizeigericht begonnen. Die Sache wurde vor die Asfisen verwiesen.

Madrid, 30. December. Heute Abeud wird General Wehl er dem Krieg-minifter seinen Protest übergeben, der in respektvolle« Tone gehalten sein soll.

Laiea. 80. December. Zar Bestätigung der früheren Nachricht wird mitgetheilt, daß die Admirale die Landung der türkischen Truppen auf Kreta nicht gestatteten, wenn fie von deu Mächten nicht entgegeugesetzten Befehl erhalten.

Aus dem städtischen Verwaltungsbericht.

(Fortsetzung.)

Die am 19. September 1896 nach Ablauf der ersten,

dreijährigen Amtszeit der Beisitzer zum Gewerbe­

gericht stattgehabteu Neuwahlen haben erfreulicher Weise

in der Hauptsache die W ederwahl der seitherigen, bewährten

Mitglieder ergeben. Im Kalenderjahre 1896 find bei de«

Gewerbegericht im Ganzen 89 Klage» angebracht und mit 2

aus 1895 übetgegangenen erledigt worden (gegen 100 bezw.

96 in de» beide» Vorjahren). Die erledigt wie folgt :

Klagznrückuahme vor 1. Termin t«

vergleich ,

BersSutnuißurlheil

Eudurthetl

Klagverbinduug H

Klagzurücknahme vor 2. Termine * i«

Vergleich

versSumnißurthetl

Endurtheil

Andere Erledigung (Beruhen)

Unerledigt blieben

91 Klagen haben fich

8 3

29

19 S

1

(mit Beisitzern) 3

1

91

eS find somit 69pLt. aller Klagen (in den Vorjahren 87 bezw. 60pTt.) ohne Heranziehung von Beifitzern, und vielfach mit Vergleich durch den Vorsitzenden allein erledigt wordeu. In allen Sachen wurden zusammen 106 Termine abgehalten und zwar: a. durch den Vorsitzenden allein auf Grund deS § 64 des Reichsgesetzes an 54 SitzungStageu 80, b. durch denselben mit Betfitzern an 25 SitzungStagen 26 Termine. Bon den neu anhängig gewordenen Klagen waren

durch die Arbeitgeber erhoben 12 gegen 12 u. 10 J in den n Arbeitnehmer 77 88 n. 86 ! Bor-

89 100 u. 96 1 jähre».

Bon de» 12 Klagen der Arbeitgeber ging t» 3 Fällen der Klagantrag auf Wiederaufnahme der Arbeit, in 9 Fällen auf

Entschädigung- nach Zurückziehung einer Klage wurde de» verbleibenden 11 Klage» theilS durch Vergleich (8), theilS durch versäumniß- (2) und Endurtheil (!) durchgängig ent sprachen, sodaß die an fich selteneren Klagcn der Arbeitgeber danach wie in den beiden Vorjahren so auch in 1896 alS in der Hauptsache wohl begründet fich erwiesen haben. Von den Klagen der Arbeitnehmer haben 6 auf Herausgabe von Papieren, 7 auf Zengnißausstellung, alle übrige» auf Ent­schädigung gelautet - vo» den 13 ersteren wurden 6 durch ttlagzurücknahme, 3 durch vergleich, 1 durch versäumniß' urtheil, 2 durch Endurtheil erledigt und 1 blieb beruhen. An Entschädigungen waren Seiten- der Arbeitnehmer im Ganzen etngeklagt 1805.72 Mk., worauf die Kläger theilS durch vergleich, theilS durch Urtheil 1049.71 Mk. = rd. 58pLt. erhielten (gegen 67 bezw. 61pLt. in den beiden Vorjahren). Am 20. April 1896 fand eine Sitzung des gefammren Gewerbegerichts statt zur Abgabe eines Gutachten» Über die Errichtung einer ArbeitSuachweis-Anstalt für die Stadt Gießen- die erfreuliche Uebereinstimmung, welche dabet über Bedürfniß, Umfang und Organisation eines von der Stadt einzurichtenden, unentgeltlichen Arbeitsnachweise» sich ergab, und die Verständigung, welche weiterhin auch Über die Einzelheiten de» Statut» erzielt wurde, ermöglichten es, daß am 1. November 1896 der Arbeitsnachweis in« Leben

treten konnte. Die Leitung desselben ist einer städtischen Deputation übertragen, die Nachwet-stelle befindet fich auf der Bürgermeisterei. Der verkehr und die ArbeitSvermitte-

lung in dem ersten Geschäftsjahr de» Arbeitsnachweises,

1. November 1896/97, hat fich gestaltet wie folgt:

Arbeitsstellen: Gewerbl. Andere Dienstboten Zusammen:

Arbeiter: Arbeiter: u. bgl.:

Gemeldet: 338 267 469 1073

Gesucht: 309 389 297 995

Vermittelt: 95 99 114 308

weu» danach auch der Erfolg der Vermittelung nur mäßig sprint, so darf doch mit Bestimmtheit angenommen werden, daß durch den Nachweis bedeutend mehr Stelle» vermittelt worden find und daß dem Nachweis hiervon nur nicht die erforderliche Anzeige gemacht worden ist- am dankbarere Mit> arbeit aller Betheiligteu in dieser Richtung sei darum auch an dieser Stelle von Neuem ersucht. Von den gemeldeten Arbeitsstellen entfallen: 901 auf hiesige, 172 auf auswärtige Arbeitgeber- 667 Stelle» wurden von hiesige», 428 von zu­gereisten Arbeitern gesucht- von den vermittelten 308 Stellen entfallen: 166 auf hiessge, 152 auf zugereiste Arbeiter. Der verhältnißmaßig hohe Antheil auswärtiger Gefchäste und zu- gereister Arbeiter bei der Inanspruchnahme des ArdeitS- Nachweises zeigt, daß der letztere dem Ausgleich von Angebot und Nachfrage schon jetzt über denjenigen deS örtlichen Be-

dürfniffeS hinaus dient und daß eS wohl gerechtfertigt ist, wenn die Opfer für die Erhaltung deS Arbeitsnachweises nicht ausschließlich von der Gemeinde gebracht werden Endlich hat die bei verhältuißmäßig reichliche« Stellenangebot auf­fallend starke Nachfrage Zugereister gerade mach solche» Be­schäftigungen, für welche nach den Veröffentlichungen deS Nachweises zur Zeit keine Stellen offen find, hiufichtlich der Wanderer und Stromer unter denselben auch schon ernstliche Zweifel an der Aufrichtigkeit jener Stellengesuche erweckt, von der »ach der Geschäftsordnung gegebenen Möglichkeit, bei dem Arbeitsnachweis Auskunft einzuholen über Fragen aus dem Gebiet der socialen Gesetzgebung ist bisher«» in keinem Falle Gebrauch gemacht worden.

(Fortsetzung folgt.)

Wietze», de» 30. December

An unsere Leser!

Nr. 1 der mit Beginn de» neuen Jahre» wöchentlich viermal demGießener Anzeiger" beigegebenenWietzener Fanttlienblütter" erscheint am Montag deu 8. Jan »ar. I» dieser Nummer beginnen wir mit dem Abdruck de» spannenden Roman-

Muttersohn

von Arthur Zapp.

Der RomanDer Majorat-Herr", welche» wir nicht, wie gewünscht, noch im alten Jahre zum Schluß bringen konnten, wird bann an zweiter Stelle Fortsetzung studer.

Hochachtungsvoll

Redaetian beiWietzener Anzeiger".

Choral. In der Sylvestern acht wird um 12 Uhr nach dem Läuten vom Thurme der Stadtktrche:Allein Gott in der Höh' sei geblasen werden.

Wetterbericht. Im Nordwesten der britischen Inseln liegt heute da- Leutrum einer neuen tiefen Depression, welche vom Ocean her der gestrigen rasch nachgesolgt ist. Ue*< Leutral'Europa hat aber der Luftdruck gegen gestern wertig abgenommen, sodaß von ihm gegen Nordwesteu die Druck­unterschiede erheblich find. Ueber England, dem 6anal unb der Nordsee treten dahier auch starke bi» stürmische Süd­winde auf. In deu eontinentalen Lagen blieb dagegen da- Wetter noch ruhig und größtentheils heiter. Die Tempera­turen find namentlich in den westlichen Gebieten gestiegen, im Osten liegen fie immer noch tief. voraussichtliche Witterung: Wechselnde Bewölkung- sonst ziemlich heiter und mild.

Hessische Todteuschau aus dem Jahre 1897,

(Nachdruck verboten.)

Januar: 1. Karl Friedrich Stoltz, Domävenrath in Darmstadt, 71 Jahre alt. 3. Ludwig Spielman», Bürgermeister in Groß Steinheim, 69 I. 3. Professor Dr. Franz v. Baur in München (geb. in Lindenfels, früher Oberförster in Mitteldick), 66 I. 5. Landtagsabgeordneter und Verlagsbuchhändler Arnold Bergsträßer in Darm­stadt, 56 I. 7. Professor Dr. August Streng in Gießen, 66 I. 13. Oberlehrer Heinrich Meißinger in Offen­bach, 62 I. 17. Piarrer Gg. Jost in Alsheim, 62 I. 17. Pfarrer Ben nighof in Darmstadt, 76 I. 17. Pfarrer Karl Ludw. Schulder in Ober-HilberSheim, 54 I. 20. Adolf Becker, Pfarrer i. P. in Darmstadt, 96 I. 20. Hofgericht-rath t. P. Karl Neuling ia Darm­stadt, 85 I. 24 Ludwig Appel, Oberpfarrer,n Beer­felden, 35 I. 26. Kirchenrath Karl Brann in Offen­bach, 82 I 27. Hauptmann a. D. August Kuhlmann tu Darmstadt, 74 I. 31. Ferdinand Fröhlich, Steuer­rath i. P. in Darmstadt, 86 I.

Februar: 4. Dr. Gg. Windhaus, Gymnafialdirkctor in Laubach, 51 I. 4. Professor Dr. Otto Buchner in Gießen, 69 I. 9. Geh. Oberconfiftorialrath Frhr. v. Preufcheii in Darmstadt, 78 I. 21. KreiSrath i. P. Ikonrad v. Grolmaon in Darmstadt, 54 I. 21. Hrch. Weiten, Vorsteher der Präparandenschule in Lich.

Marz: 2. Dr. Karl Muhl, Geh. RegiernngSrath in Darmstadt, 71 I. 6. Geh. Rach Friede. Frhr. v. Preufche» in Darmstadt, 73 I. 7. Professor Dr. Peter v. Bradke in Gießen, 44 I. 11. Eduard Kreyßig, Geh. Ban- rath i. P. in Mainz, 67 I. 12. Wilhelm Georgi, Pfarrer in Steinbach, 65 I. 19. Geh. Baurath Professor Dr. Heinrich Wagner ,n Darmstadt, 62 I. 20. Pfarrer Georg Friedmann in Goddelau. 24. Mediciualrath Dr. Eugen Wittich in Heppenheim a. B., 51 I. 29. Major Frhr. v. Röder-DierSburg in Heppenheim a. B., 49 I.

April: 2. Commc.cien'ach Werner, Präsident deS Berwaltung-raths der Hess. LudwigSbahu in Mamz, 85 I. 8. JnstuS Wilhelm Jost, Lehrer i. P. in Darmstadt, 95 I. 19. Dr. med. Rau in Wörrstadt. 20. Bürgermeister Friedrich Schömer in Seeheim. 21. Oberst i. P. F. A. Bangel in Darmstadt.

Mai: 5. Geh. Justizrath Prof. Gustav Kretfchmar in Gießen, 66 I. 5. Fabrikant L. A. Enzing er in WormS, 49 I. 18. Geh. Hofrath Theodor Wünzer in Darmstadt, 65 I. 18. Dr. med. Karl Feldho fsn, pract. Arzt in Lampertheim, 61 I.

Juni: 6. Oberstlieutenant i. P. Peter Hauß in Darm­stadt, 85 I- 14. Stadtpfarrer Karl Wilhelm Lhnker in Mainz, 66 I. 16. Bürgermeister Anton Balbach in Nierstein, 57 I. 24. Reallehrer Friedrich Frey in Als­feld, 63 I. 26. Rentamtmann Wilhelm Rühl in Groß- Gerau, 52 I.

Zitti: 6. Pfarrer Karl Hoffmann in Planig, 48 I. 9. Reallehrer Friedrich Fleischhauer in Bingen, 36 I. 11. OderlandeSgerichtsrath Joh. Holzapfel in Darm­stadt, 65 I. 15. Adam Beckeuhaub, Pfarrer in Groß- Umstadt. 18. I. D. Wilhelm, Director der Leuten- und LebeuSverficherungs.Anstalt in Darmstadt, 77 I.