Wenn eine Auflage der Bibel hergestellt ist, so wird für jeden Lmxkfehler, der im Texte entdeckt wird, 21 Mark an den ersten Zinder gezahlt. Auf diese Weise werden jedes Jahr durchscknittlick 10') Mark an aufmerksame Leser verausgabt; nebenbei bemerkt, »kmnfacht diese ausgesetzte Belohnung einen großen Aufwand von «ßorr-espondenz, von oft diplomatischem Charakter, denn wenn einmal «m Kehler entdeckt ist, dann wenden sich nachher Tausende andere gkrfenen an die Druckerei, um die Prämie zu beanspruchen. Einmal, M dem Drucke einer Auflage von 50000 Stück Bibeln, wurde ent- lüft,, daß in der Form zwei Buchstaben ausgebrochen waren. Der elfte war ein „t“, der „teaching* in „eaching“, und der zweite ein
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in ihrer modernen Beschaffenheit hat ihren Ursprung um die Mitte des vierten Jahrhunderts nach Christi aus einer Zusammenstellung von Manuskripten und aus Forschungen, über die ganze Bibliotheken, was Geschichte und Kritik anbelangt, geschrieben worden sind.
Im British Museum, in einem besonderen, versckloffenen und natürlrch feuersicheren Raume, befindet sich ein altes Document auf Bellum, 1500 Jahre alt, das wohl das kostbarste Stück aller der kostbaren Schätze dieses Museums sein dürfte. Es ist „Codex Alexandrinus“, eines von den tner großen Manuscripten, denen zum größten Theil die heutige Bibel ihre Fassung verdankt. Das Manu- script besteht aus 773 Blättern von mattgrauem, außerordentlich dünnem Bockleder; jedes Blatt ist 12b/4 mal 10a/4 Zoll groß und beide Seiten sind zu je zwei Columnen in verblichenen, aber deutlichen griechischen Schriftzügen beschrieben. Das Museum hat die 773 Blätter in vier Bände binden, von jedem einzelnen Blatte eine Photographie nehmen lassen zur Benützung für Forscher, damit das kostbare Original unberührt bleibt. Die drei anderen Manuscripte, mehr oder weniger unvollständig, sind: Codex Vaticanue (jetzt im Vatikan zu Rom), Codex Sinaiticus und Codex Ephraemi. Außer diesen vier Quellen wurden noch benutzt die alte lateinische lieber: iefcung des vierten Jahrhunderts, verschiedene Uebersetzungen in's Syrische und Koptische u. s. w., ferner frühe Aufzeichnungen von Kirchenvätern rc.
Aus diesen Verhältnissen haben sich denn die vielen Meinungsverschiedenheiten und Auslegungen einzelner Stellen ergeben; hierdurch sind die wiederholten Correcturen, Widerrufungen und Revisionen erfolgt und so wird es wohl bei der Unsicherheit der Unterlagen in Zukunft bleiben.
Es möchte fast scheinen, als ob der so bekannte mechanische Proceß der Herstellung eines Buckes sckwerlich etwas Neues oder qar Interessantes zu bieten vermöchte; und doch, kommt man in den Bereich der großen Bibeldruckerei der altberühmten Universitätsstadt Oxford, wo der Druck stattfindet, dann fühlt man sofort die Wirkung des „Ungewöhnlichen". Die Bibel Hal ihre besondere Stellung unter den Büchern und selbst in ihrem Druck, ihrer Herstellungsweise ist sie ungleich den anderen Büchern der Erde. Dieses Empfinden des bevorstehenden „Ungewöhnlichen", zunächst eine Gefühlssache, wird ja dann durch den Eintritt und Einblick in das großartige Getriebe vollauf zur factischen Thatsacke; man kann hier sehen und lernen.
Die Oxford-Druckerei besteht seit mehr als 400 Jahren und betreibt feit mehr als 300 Jahren hauptsächlich den Druck von Bibeln. Ihr erstes Buch trägt die Jahreszahl 1468; dock das ist rrtthümlick durck ein Versehen geschehen, man hätte 1478 schreiben reip. drucken müssen, wie es den Thatsachen entsprechen würde. Die iryigen Gebäulichkeiten wurden im Jahre 1830 errichtet und bilden ein großes Frontgebäude mit zwei langen Seitenflügeln und ab- lÄließendem Rückgebäude, während der eingeschlossene rechteckige Raum mit schönen Gartenanlagen geziert ist. Ein Gang durck die Setz«, Correctur- und Druck-Räume läßt Einem sofort zum Bewußtsein kommen, daß man fick in einer Druckerei von seltener, wohl einziger Art und Größe befindet. Diese Formen- und Typenkasten enthalten einen „metallischen" Kenntnißreickthum, den kein Mensch in einer Lebenszeit zu erwerben vermag. Hier setzt man eine Bibel in irgend einer existirenden Sprache der Vergangenheit und Gegenwart; hier sind selbst die Typen vorhanden für die klingenden Sym- '>ole aller wilden Volksstämme der Erde, soweit es möglich war, solche abzulauschen und zu erhalten. Der einfache Setzer wächst in Urtieren Augen unwillkürlich im Verhältniß, in dem wir uns die .ichtige Tragweite seiner umfassenden Thätigkeit ordentlich vor Augen halten.
An einem der Kästen ist gerade ein Setzer beschäftigt, eine kleine Broschüre in Peshito Syriao zu setzen, ein Wörtersckatz für Forscher aller Manuscripte, dessen Zusammenstellung die Druckerei volle S8 Jahre — man begann damit im Jahre 1863 — in Anspruch genommen hat. Während dieser Zeit sind 31 Setzer, die damit beschäftigt waren, vom Leben abgerufen worden. Der Setzkasten hat tausend Abtheilungen, tausend Punkte und Nebenzeicken, neben den Batterien und Microben, während ein gewöhnlicher Setzkasten 100 einfache Zeichen enthält. Zur Augenscheinnahme setzt der Setzer für den Besucher einen Buchstaben, wozu er sechs verschiedene Metall- flücke nölhig hat, ja, es werden für andere sogar 10 verschiedene Stucke gebraucht.
Die Druckerei stellt ihre eigenen Typen her, die verschieden van allen anderen sind. Als Metall dazu benutzt man dasjenige von Theebüchsen, weil diese frei von Löthe sind. Diese Theebüchsen kerben durck Hausirer von Haus zu Haus in der Umgebung gesammelt, wodurch der Druckerei die hohen Frachtspesen, welche bei der Schwere des Metalls so in's Geld laufen, erspart bleiben; bei dem großen Thee-Consum in England ist ja stets eine hinreichende Menge solcher Büchsen vorhanden.
Ein früheres, nahe gelegenes großes Malzhaus bildet jetzt das Lagerhaus, wo Millionen und aber Millionen von gedruckten Bogen für den Buchbinder bereit liegen. Man spricht hier nur von Bibelmassen in „tone“ und ein Auftrag von 50,000 Stück ist eine gewöhnliche Bestellung, die mit völligem Gleichmuth ausgeführt wird.
Unfern hiervon find drei Backsteinhäuser errichtet, in denen die
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Schwärze fabrizirt wird. Die Bihel wird mit einer besonderen Schwätze gedruckt, weil das besondere Papier dies verlangt. In Len Erdgeschossen dieser Häuser wird Creosote verbrannt und die Kämpfe in Fänge geleitet, die mit grünem Boy (baumwollener (Stoff) belegt und einen Zoll von Wänden und Decke entfernt sind, ler Ruß, der sich am Boy bis zu einer Tiefe von 4 Zoll ansetzt, »irb dann abgefegt, gereinigt und in besonderer Weise mit kochendem j insamenöl behandelt.
Die Wolvercote Papierfabrik liefert das besondere, sogenannte 1V* . 6em Unfffi' Jnbia Paper", die Specialität und der Stolz der Oxford-Druckerei,
mboti, E (. u§, inbt* Das „Jndia Paper" ist in der That ein wundervolles Papier, impoffln,f?7.yfjejili? las in der Herstellung der Bibeln eine Revolution mit sich gebracht
' 'hr fct. Die Hetstellungsweise ist Geheimniß und nur drei Menschen
ilunfl von vw ' ‘ onnA ^Limt. Kein Angestellter oder Arbeiter der Wolvercote Papier-
mplare, ij. QUL gieße' fabrit kommt mit mehr als einer Abtheilung des Processes in Be-
e haben vier a i1 n^tung und dadurch ist das Geheimniß in sicherer Hand.
men (i$eien/ Im Jahre 1842 kehrte ein ehemaliger Oxfordstudent von Indien
zurück und brachte von dort ein Papier mit, das besonders dünn, Mei fest und undurchsichtig war. Einige Bibeln wurden von -tiefem Papier hergestellt und eine davon der Königin überreicht. Iarch dieses Papier erzielte man, daß die Bibel um die Hälfte ihrer ■Glätte reduzirt wurde. Jedoch alle Bemühungen, solches Papier -btit Indien zu erhalten, erwiesen sich als erfolglos und alle An- hienflungen, es nachzumachen, waren vergebens. Dreißig Jahre biiburdi prodirte man und alle Versuche mißlangen. Auf den Rath g.adstones, an den man sich wandte, suchte man in Japan nach tiefem Papier und erhielt auch von dort ein solches, das ebenso tonn und dabei fest war, aber sich als zu durchsichtig erwies, um Kid« Seiten bedrucken zu können. Endlich führten die andauernden I isuche zu dem Ergebniß, daß ein Papier, dünn, fest und undurch- . [jcittfl, erzeugt wurde, doch war dies von solch gelber Farbe, daß es niit so verwendet werden konnte. Schließlich fand sich ein Mittel, liefe Farbe zu beseitigen, und wie erwähnt, nach mehr als dreißig- .jibrigem Bemühen wurde im Jahre 1874 die erste Bibel mit dem ^fertigten geeigneten Papier verausgabt, das sich von dem aller Steren Bücher unterscheidet.
,e“, der „eaching1- in „aching“ verwandelte. Einige tausend Exemplare waren bereits gebunden zur Ausgabe gelangt; man forderte diese zurück und fast die ganze Auflage wurde mit einem angefertigten Stempel ausgebeffert, indem man die fehlenden Buchstaben „tM und „e“ an den betreffenden Stellen einstempelte.
Der Bibeldruck in England ist durch ein Privileg der Königin geregelt und zwar erfreuen sich desselben die Oxford und Cambridge Druckerei, sowie diejenige der Hofbuckdruckerei der Königin. Diese drei halten jedock das Privilegium nur im öffentlichen, allgemeinen Interesse und wenn Jemand anders die Bibel besser oder billiger drucken, oder der Allgemeinheit einen Vortheil in dieser Beziehung schaffen kann, dann wird und kann dieser zweifellos das Privilegium für fick in Anspruch nehmen.
Der Londoner und Hauptverleger der Bibel ist Henry Frowde im Paternoster Row und Amen Corner, nächst der St. Paulö Ca- thedrale; hier laufen die durchschnittlichen Aufträge von 20000 Stück pro Woche ein. Als im Jahre 1881 das Neue Testament revidirt war, hatte dieser Verleger Aufträge von etwas über 1000000 Bibeln zur Lieferung an dem festgesetzten Termine der Veröffentlichung Übernommen und lehnte jede weitere Bestellung für diesen Zeitpunkt ab. Die Anstrengungen, vorder Exemplare zu bekommen, waren außerordentlich lebhaft. Ein Verleger in Amerika offerirte 25000 Lst.; amerikanische Journalisten kamen nach Oxford, um da persönlich etwas zu erreichen ; Bestechungssummen von 10000 Lst. wurden dort angeboten; selbst die Fälschung von Frowde's Namen wurde versucht, jedoch ohne Erfolg, denn die verschiedenen gedruckten Bogen mit 32 Seiten des Testaments waren in Bündel von 1 000 000 in den Händen von verschiedenen Angestellten, in entfernt gelegenen Räumen, die in keine Fühlung miteinander kommen konnten. Im letzten Augenblicke wurden die Bündel zusammengebrackt, sortirt und gebunden. Außer der Thatsacke, daß die „Chicago Times" das ganze Buck von New-Aork nach Chicago telegraphirte, führten alle diese Bestechungsversuche zu keinem Resultate.
Im Jahre 1808 betrug der Absatz der Bibeln 31 157 Exemplare und wuchs bis zum Jahre 1896 auf die coloffale Summe von 3 970 439 Stück.
So zeigt denn die Bibel, 1900 Jahre nach Christi, eine von Jahr zu Jahr zunehmende Verbreitung, deren jetzige Ausdehnung von keinem anderen Buche je erreicht wurde.
Sctyiffsnad^ric^tem
— Der neue Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd Wilhelm der Große* bat auf feiner zweiten Reise Southampton am 13. October 2 Uhr 60 Min. Nachm. verlassen und kam am 19. October in Newyork an. Die Reisedauer betrug 5 Tage 23 St. 50 Min. Der Schnelldampfer „Kaiser Wilhelm der Große" hat damit den Dampfer „Maststic" um 22 Stunden 2 Minuten, die „Lucania" um 13 Stunden 48 Minuten (auf Southampton umgerechnet) und den „St. Paul" um 21 Stunden 36 Minuten geschlagen; die durchschni-tlicke Geschwindigkeit stellte sich bei dem „Kaiser Wilhelm der Große" im Vergleich zu der „Lucania" um nahezu 2 Meilen, bei den übrigen Dampfern um 3 Meilen in der Stunde höher, ein Erfolg der deutschen Flagge, der uns mit berechtigtem Stolz erfüllen muß.
Brodpreise
vom 31. October bis 14. November 1897.
Dee hiesiger, Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafel brod......29
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......58
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......27
1 » (2 „ ) „ bei Heinrich Plank 26
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......54
2 „ (4 „ ) „ bei Heinrich Plank . . 52
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot»......25
1 „ (2 „ ) „ bei Heinrich Plank . 24
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot».....50
2 „ (4 „ ) „ bet Heinrich Plank . . 48
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot»......75
Dee «nrSwLetiger, Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller, Gr.-Linden 23
W. Weitzel von Lang-Göns 25
Wilh. Fabel von Wieseck 26
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bet L. Steinmüller, Gr.-Linden 46
Joh.Kd. Ve'te v. Kirch-Göns 46
W. Weitzel von Lang-Göns 50
W. Fabel von Wieseck 52
2 Kg. (4Pfd.) Schwarzbrot» beiJoh. Kd. Veite v. Kirch-Göns 42
L. Steinmüller, Gr.-Ltnden 44
W. Steinmüller v. L.-Göns, 44
G. Jacoby v. Alten-Buseck 48
W. Weitzel von Lang-GönS 46
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) bei Ernst Christ von Wieseck 70
WAH. Fabel von Wieseck 70
G. Jacoby v. Alten-Buseck 72 Dee Vrodveekü«fee.
Dieselben Preise wie bet den hiesigen Bäckern.
Gießen, den 30. October 1897.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
v. Bechtold.
Pfg.
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Universität- - Nachrichten.
Berlin, 28. October. Wie die „Kreuz-Ztg." hört, hat der ordentliche Professor der Theologie an der hiesigen Universität, Dr. Schlatter, einen Ruf nach Tübingen erhalten.
München. Der VolkShochschulverein hat gestern seine Thätigkeit mit dem ersten Abend eines von Dr. Siegm. Günther übernommenen Cyclus „Entwickelungsgeschtchte der Erde" wieder begonnen. Außerdem finden Vortragscyclen statt über Bau und Lebensweise der Thiere (Prioatdoceut Dr. Haacke), die großen italienischen Dichter von Dante bis Tasso (Prtoaldocent Dr. Hartmann), die Börse (Prof. Dr. Walter Lotz), nutzbare Mineralien und Gesteine (Prof. Dr. Oebbeke), körperliche Pflege und Erziehung der Kinder (Prtvatdocent Dr. Lange), Wasserkraflmaschinen (Prof. M. Schröter);, das bürgerliche Gesetzbuch (Pros. Dr. Löwenfeld), und einzelne Abschnitte aus der Gesundhettslrhre (Prof. Emmerich). Die Thetlnahmspretse mußten erhöht werden. Das Eintrittsgeld zu einem Vortragscyclus von 4 bis 6 Stunden beträgt Mk. 1.50, für kleinere Cyclen 75 Pfg.
«mrzng cm» de«
der Stadt Gietze».
Qttfgtbou.
October: 23. Johann Nievotb, Instituts-Diener dahier, mit Margarethe Fuchs hierselbst. 23. Wilhelm Schneider, Dtenstknecht zu Bruchenbrücken, mit Maria WetzU daselbst. 25. PHUipp Heinrich Grün, Lehrer zu Reiskirchen, mit Elise Amend dahier. 26. Heinrich Lotz, Metzger dahier, mit Anna Maria Oster hierselbst. 26. Bruno Hoheisel, Gerber dahier, mit Ottilie Johanna Lorenz zu Striegau. 26. Christian Görnert II., Hilfsbremser dahier, mit Emma Serth zu Oder-Bessingen. 27. Friedrich Jakob Karl Alban, Maurer zu Offenbach a. M., mit Magdalene Singel daselbst. 27. Friedrich Keith, Eisendreher zu Offenbach a. M., mit Elisabethe Herrmann daselbst. 28. Ferdinand Krämer, Kaufmann zu Höchst i. O., mit Bertha Levi dahier. 29. Philipp Max Burkard, Metzger dahier, mit Elisabeth Scherb zu Ziegenhain. 29. Friedrich Karl Grommeck, Fabrikarbeiter zu Essen, mit Katharina Ritter daselbst. 27. Johann Heinrich Barth, Maurer zu Vilbel, mit Margaretha Magdalene Phllipptne Klöß daselbst.
UßafHEiaßaaea«.
October: 22. Ludwig Biedenkopf, Kutscher dahier, mit Wilhelmine Justine Luise Jlck hierselbst. 23 Ludwig Heinrich Karl Rreuber, Posthilssbote dahier, mit Sibylla Tbelen hierselbst. 23. Dr Johann Heinrich Friedrich Rausch, pract. Arzt zu Essen a. d. Ruhr, mit Marie Henriette Elisabeih Hochstitter hierselbst.
Gßd0Ußl>ß
October: 9. Dem Gärtner Ludwig Friedrich Dresse! eine Tochter, Frieda Johanna. 17. Dem Waanermeister Karl Lindenstruth eine Tochter, Lina Luise. 18. Dem Schreinermeister Christian Dchopbach eine Tochter, Emilie Henriette Elise. 18. Dem Taglöhner August Schmidt ein Sohn, Wilhelm Friedrich. 20. Dem Kaufmann Robert Wörner eine Tochter. 23. Dem Schreinermeister Friedrich Weber eine Tochter. 23. Dem Bierbrauer Wilhelm Trölsch eine Tochter. 27. Dem Hilssbremser Konrad Malkomesius II. Zwillinge, zwei Töchter (eine todtgeboren).
October: 22 Karl Peter Weber, 10 Monate alt, Sohn des TaglöhnerS Friedrich Weber babier. 23. Karl Trapp, 67 Jahre alt, Rentner dahier. 23 Wilhelm Christian Petersen, 4 Jahre alt, Sohn deS Schneiders Christian Petersen dahier. 23. Otto Eberhard Hertkorn, 3 Monate alt, Sohn de« MetalldreherS Christian Hertkom dahier. 23. Anna Zöller, 50 Jahre alt, Taglöhnerin dahier. 26. Loui« Moser, 51 Jahre alt, Kaufmann zu Neunkirchen. 26. Elisabeth Hofmann, geb. Wörner, 47 Jahre alt, Ehefrau des LandmannS Karl Hofmann zu AlbShausen. 27. Karoline Schweitzer, 65 Jahre alt, Ehefrau des Wilhelm Schweitzer zu Salchendorf. 27. August Grüger, 50 Jahre alt, Schneidermeister dahier. 27. Elise Stephan, 4 Jahre alt. 28. Heinrich Friedrich Riegelmann, 1 Jahr alt, Sohn des Restaurateurs Christian Riegelmann, dahier. 28. Elisabeth Jungblut, geb. Spamer, 57 Jahre alt, Ehesrau deS GastwirthS Christian Jungblut, dahier.
Auszug aus den Wrc^cnbö^erit
der Stadt Gießen.
Evangelische Semeintze.
•dtantt.
MatthäuSgemeinde.
Den 24. October. Dr. Johann Heinrich Friedrich Rausch, pract. Arzt zu Essen a. d. Ruhr, und Marie Henriette Elisabeth Hochstatter, Tochter deS TapetenhSndlers Heinrich HochstStter zu Gießen.
MarkuSgemeinde.
Den 24. October. Ludwig Biedenkopf, Kutscher zu Gießen, und Wilhelmine Justine Luise Jlk, Tochter des verstorbenen MaurerS Wilhelm Jlk zu Marburg.
Lukasgemeinde.
Den 23. October. Ludwig Kreuder, PosthilfSbote, und Sibylle Thelen, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters Wilhelm Theie» aus Köln.
Denselben. Heinrich Christ, Stattonsgehilfe, und Elisabeth Nau, Tochter des Univerfitälswäschers Konrad Nau zu Gießen.
Johannesgemeinde.
Den 22. October. August Kratz, Fuhrmann zu Gießm, und Anna Marie Balßer, Tochter des verstorbenen Arbeiters Heinrich Balßer IV. zu Rödgen.
ttetaafie.
MatthäuSgemeinde.
Den 24. October. Dem Bahnarbeiter Ludwig Hinterlang eine Tochter, Margarethe Mathilde, geboren ben 26 September.
Denselben. Dem Schneider Georg Strack ein Sohn, Karl Wilhelm, geboten den 11. September.
MarkuSgemeinde.
Den 24. October. Dem Zuschneider Friedrich Wilhelm Söhne! ein Sohn, Curt, geboren den 18. September.
Denselben. Dem Ziegeleibesitzer Louis Troß eine Tochter, Elisabeth Friederike, geboten den 22. September.
Denselben. Dem Kohlenhändler Eduard Klinkei eine Tochter, Margarethe, geboren den 27. Juni.
Lukasgemeinde.
Den 24. October. Dem Spengler Heinrich Ltch ein Sohn, Heinrich Ludwig Wilhelm, geboren den 13. September.
Denselben. Dem Arbeiter Heinrich Sauer eine Tochter, Ottilie, geboren ben 17. Mat.
Den 28. October. Dem Rechtsanwalt Ernst Ludwig Rosenberg eine Tochter, Anita, geboren den 27. Februar.
JobanneSgemeinde.
Den 24. October. Dem Taglöhner Karl Schäfer eine Tochter, Wilhelmine Katharine Karoline, geboren den 19. September.
Denselben. Dem Flaschendierhändler Friedrich Volz eine Tochter, Maria Susanne, geboren den 12. August.
Denselben. Dem Lackirer Louis Rinn ein Sohn, Adolf, geboren den 1. October.
Denselben. Dem Straßenwärter Kaspar Becker eine Tochter, Margarethe Emilie Pauline, geboren den 27. September.
M Denselben. Dem Schutzmann Johannes Schwarz ein Sohn, Rudolf, geboren den 30. Juli.
Mtlitärgemeinde.
Den 24. October. Dem Sergeant Heinrich Döll ein Sohn, Heinrich Johannes Peter Kaspar, geboren den 14. September.
Den 27. October. Dem Hauptmann Georg von Stössel ein Sohn, Heinz Sigismund Georg, geboren den 22. Juli.
Veerdigt*.
Lukasgemeinde.
Den 25. October. Karl Trapp, Rentner, 67 Jahre alt, starb den 23. October.
Den 26. October. Anna Barbara Zöller, geborene Deubel, Ehefrau des Bergmanns Wilhelm Zöller, 40 Jahre alt, starb den 23. October.
Den 29. October. August Grüger, Schneidermeister, 50 Jahre alt, starb den 27. October.
Verkehv, fxmb* «rrd VottsrvßrthschafL
Gießt«, 30. October. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochemnarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,90—1,10, Hühnereier pr. St. 0 2 St. 14—16 H, Enteneier 1 St. 0—00 4L, Gänse»
eiet pr. St. 00—00 H, Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 A, Erbsen pr. Liter 18 A, Linsen pr. Liter 27 A, Tauben pr. Paar X 0,50 bis 0,70, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stück X 0,60—0,90, Enten pr. Stück X 1,60—1,70, Gänse pr. Pfund X 0,48-0.58, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 A, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60—66 A« Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bi- 72 A> Schweine fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-64 A Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,10 dir 4,75 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 A. Zwiebeln pr. Centnc 4,00 X—5,00, Milch pr. Liter 16 A-
Unsere Lieblinge essen es gern.
Ein nahrhaftes und liebliches Gericht läßt sich leicht durch einfaches Kochen der MUch mit Mondamin bereiten. Eine solche Nahrung ist leicht verdaulich und reizt durch den eigenen Wohlgeschmack deS Mondamin Kinder und Kranke zu öfterem Genuß. Es ist so ergiebig, daß nur wenig Mondamin zu nehmen ist und stellt sich daher nicht theurer als gewöhnliches Mehl. Bei Nahrung für Kinder und Kranke ist dieser Vortheil besonders gut angebracht. Mondamin ist überall zu haben in Packeten L 60, 30 u. 15 Pf.
Engros bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 3134


