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Carl Schwaab, GroßherzogUcher Hoflieferant.
zu zeigen. — Redner will durchaus nicht behaupten, daß das jetzige Auer'fche Glühlicht nicht überflügelt werden könne, die Verbesserung der Glühkörper und namentlich daS Billiger« werden derselben sei ja erwünscht, aber vorläufig liege keine Beran- lafsang vor, den Vertrag mit der Auer Gesellschaft zukündigen. Bet diesem Sachverhalt, den Ankündigungen »billiger und bester GlühlichrSkörper" entgegenzutreten und damit etwa eine Polemik hervorzurufen, hält der Director einer städtischen Gasanstalt nicht sür wohlanständig. Die Käufer mögen durch eigene Prüfung daS für ihre Zwecke Bortheilhafteste kennen lernen; nur das wolle er sagen, daß er es z. B. nicht für angemeffen halten würde, bei der Empfehlung eines GlühlichtS das „hellste Licht" oder „126 Kerzen Helle" o h n e gleichzeitige Angabe des entsprechenden Gasverbrauches anzukündtgen. — von mancher Sette sei die Berechnung der Arbeitszeit seitens des Gaswerkes für Aufstecken deS Glühkörpers gerügt worden. Diese Arbeit wüfie von sachkundiger Hand geschehen, wenn eine Beschädigung deS Strümpfchens vermieden und eine vortheilhafte dauernde Ausnutzung des GlühstoffeS ge- sichert werden solle, daS Gaswerk sei nicht berechtigt, solche Arbeiten, die ihm selbst Kosten verursachen, unentgeltlich auszuführen. — Herr Oberbürgermeister Gnauth constatirt, daß trotz des Aufwandes für die Auer'schen Brenner die Beleuchtung sich wesentlich billiger stelle, als vorher.
Der Voranschlag für das städtische Wasserwerk für 1897/98 stellt sich u. A. insofern günstiger, als die Stadt in der Lage ist, daS für den Gebrauch zu öffent- ltchen Zwecken nöthige Wasier, statt bisher mit 25 und 20 Pfg. mit 15 Pfg. per Cbmtr. berechnen zu können. Der Voranschlag rechnet mit 1035 Häuser-Anschlüssen- der Verbrauch wird auf 675,000 Cbmtr. geschätzt, wovon ca. 225,000 Cbmtr. allein von der Eisenbahn verbraucht werden. DaS Wasierwerk wird mit 1,280,000 Mk. zu Buch stehen. Der Voranschlag sieht u. A. vor an Wafferzins 86,514 Mk., Wasiermeffermiethe 120 Mk., Wassereinrtchtungen 22,000 Mk - den ordentlichen Einnahmen von 109,000 Mk. und den außerordentlichen Ein- nahmen von 50,360 Mk. 20 Pfg. stehen gegenüber an ordentlichen Ausgaben 140,000 Mk., an außerordentlichen 19,360 Mk. 20 Pfg. — Die Betriebs« und UnterhaltungS-
— Die Gesammtlage der akademisch gebildete« Lehrer im Vergleiche mit den übrigen Beamten im Grohherzoglbum Hessen, unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in den gi oberen deutschen Bundesstaaten. Zusammengestellt von Ludwig Knöpf«!, Gymnafiail.hler in Worms. Br. 23 Setten, 60 Psg. Verlag von Emil Roth in Gießen.
Die kleine Schrift führt auf Grund statistischer Erhebungen über die Einkommens-, Ausbildung- , Lebens-, Sterblichkeit«-, Anstellung-- und Dtenstaltersverhällnisse der akademisch gebildete» Lehrer im Großberzogthum Hessen und unter Berücksichtigung der Verhältntsie darüber in den größeren deutschen Bundesstaaten bei Nachweis, daß in Hessen die akademisch gebildeten Lehrer im Vergleich zu anderen akademisch gebildeten Beamtencategorien, fpectell zum Rtchterstande an den unteren Gerichten, in einem rückständigen Verbällntß stehen. Die zahlreiche Anführung von Urtheilen und gewichtigen Aussprüchen über die Bedeutung deS höheren Lehrerstandes tm Kulturleben, von hochberühnuen Männern unserer Zeil, wie Fürst Bismarck, die Cultusminrster von Gosler, von Zedlitz, hervorragenden Mitglieder der 2. Hess. Ständekammer. Mitglieder der von Sr. Maj-stäl Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1890 berufenen sogen. December-Conferenz u. A. verleihen der Broschüre ein besonderen auch lttterartschen Werth, welcher gleichzeitig auch da« Interesse der Glieder anderer akademisch gebildeter Berufscalegorien in Anspruch nehmen dürfte.
SubmisstMS-Vtlkauf bereits gefällten Kotzes.
Das nachstehende, im laufenden Winter gefällte Bau- und Nutzholz soll auf dem Wege der Submission verkauft werden und sind Gebote in verschlosienen und portofreien Schreiben mit der Aufschrift „Holz-Submission" bis spätestens den 9. Februar 1897 bei der unterzeichneten Großh. Bürgermeisterei Lich einzureichen.
Später eingereichte Gebote bleiben unberücksichtigt.
Die Eröffnung der eingelaufenen Schreiben erfolgt am folgenden Tage, d. h. am 10. Februar 1897, Vormittags 10y2 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Büreau in Lich in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter.
Die Gebote sind getrennt nach Waldeigenthümer, Holzart und Sortiment, pro Festmeter und Raummeter einzuretchen und zwar ohne jeden Vorbehalt. .
Die allgemeinen Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer stillschweigend zu unterwerfen haben, sind bei den betr. Waldeigenthümern einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken bei uns zu beziehen.
Da« Holz wird auf Wunsch im Walde vorgezeigt nach vorheriger Anmeldung bei den unter Ord.-Nr. 1 bis 10 angeführten gleichnamigen Großh. Bürgermeistereien.
Mark und Gemeinde Bettenhausen
Mark und Gemeinde Birklar
Gemeinde Hungen „ Langsdorf
„ Lich
Mark und Gemeinde Muschenheim
Gern. Nieder-Bessingen Gemeinde Ettingshausen Fürstl. Solms-Ltchtsche
Oberförsterei
Mark Grüningen und Dorsgill
3Qflöoerpad)tuno
Samstag den 6. Februar l. I., Nachmittags 4 Uhr, wird die der hiesigen Gemeinde zu- stehende Jagd, bestehend in 145 ha Wald und 637 ha Feld, im Rath- Hause auf die Dauer von 6 Jahren öffentlich verpachtet. 823
Großen-Linden, 20. Januar 1897. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun.
Verdingung.
Die bei Ausführung von Entwässerungsanlagen in Flur 37 und 39 der Gemarkung Gießen vorkommenden Leistungen und Lieferungen und zwar:
Fuhrleistungen, Drainagearbeiten und Lieferung von Lahnkies sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Gießen, Z mmerNr.7, vom 28. Jaüuar bis 3. Februar 1897 zur Einsicht offen. Offerten sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei an Großh. Bürgermeisterei Gießen einzureichen. Angebote haben in Procenten des Voranschlags zu erfolgen.
Die Eröffnung der Offerten findet am 3. Februar, Vormittags 10 Uhr, im Saale des alten Rathhauses zu Gießen in Gegenwart der erschienenen Ueber- nahmslustigen statt.
Zuschlagsfrist 10 Tage.
Gießen, den 26. Januar 1897. Großh. Culturinspection Gießen.
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von den Weingütern des Marquis de Lambert des Granges, 1893er rdler absolut reiner Naturwein von
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— Von der Broschüre des R.chtSanwaltS Armer: StUil« reife* ««d Ha«Krha«del «ach der «zewerbe»rd«a«-S«Pv,ke- Preis 0.75 Mk. i|t soeben im Verlage von Wilhelm SCoebner (Znhaoer M. * H. MarcuS) in Breslau die -weile Auflage erschienen. Die Schrift verdankt diesen schnellen Erfolg dem Umstande, daß sie ix klarer und übersichtlicher Form diejenigen Bestimmungen zusamwm- stellt und erläutert, welcde nach dem Jnkrafitreten der Gewnbr- ordnungSnovelle für alle Kaufleute, die reisen oder reisen lasten, von Jntereste sind. Insbesondere zeigt der Verfaffer an einer großen Anzahl von Beispielen, in welchen Fällen der reisende Kaufmann eines Haufirscheines nicht bedarf und wie er es anzufiellen hat, mv auch in Zukunft wie bisher nur auf Grund leine« Legittmatton«- fcheines reisen zu dürfen.
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für Herren und Damen in großer AuSwabl billig «« verleide«. Geöffnet bi« 10 Uhr (auch Sonntag«). ,W. Karnbach, 2. «irchftraße 2.
kosten der QuellfaffungS-, Maschinen- und Seffelanlage, Gebäude und Grundstücke in Qaeckborn stellen sich auf 9030 Mk., die Unterhaltung der Zuleitungsstrecken bis zu dem Hochbehälter, des Straßenrohrnetzes, Unterhaltung der Stollenanlage rc. auf 2500 Mk, Unterhaltung und Bedienung der Waffer- meffec auf 1000 Mk., Unterhaltung der Betriebswerkzeuge auf 2700 Mk., Waffere'nrichtungen 16,200 Mk., Gehalte 8093 Mk 33 Pfg., allg. Unkosten 4600 Mk., Zinsen 50,000 Mk., Amortisation 14,425 Mk., Anschaffungen für daS Magazin 24,000 Mk., Anlagekapital 19 360 Mk. 20 Pfg. Ein Be- triebSüberschuß ist nicht vorgesehen, da solcher zur Amortisation verwendet wird.
Die Rechnung deS GaS- und Wasserwerks für 1895/96 ist von den Herren Keller und Schiele geprüft worden und hat dieselbe Grund zu einer Beanstandung nicht gegeben.
In den Vorstand der Actiengesellschaft „Gießener Volks bad", in welchen traft der finanziellen Betheiligung der Stadt dieselbe zwei Mitglieder zu entsenden berechtigt ist, werden die Herren Dr. Gaffkh und Haubach gewählt.
Herr Vogt hat die in voriger Versammlung auf ihn gefallene Wahl in die Specialcommisfion für Verlegung des Viehwaikres aus stichhaltigen Gründen abgelehnt- es wird auf Vorschlag der Herren Schwall und Heichelheim, nachdem auch Herr Kirch abgelehnt, Herr Orbig gewählt.
Gegen daS WirthschaflSconcesfionSgesuch des Herrn Heinrich Kn och für daS HauS Glünbergerstraße 30 (alter Schützenhof) hat die Versammlung nichts einzuwenden.
Zum letzten Punkt der in öffentlicher Sitzung behandelten Gegenstände: Rechnung der Stadt Gießen und Erstattung des DerwaltungSberichtS pro 1895/96 berichtet Herr Scheel in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der mit der Prüfung der Rechnung betrauten Finanzcommisfion, daß die Commission nur einige kleine Anstände gesunden, die alsbald erledigt werden konnten- es beantragt danach die Deputation Ertheilung der Credite der Betriebsrechnung im Betrage von 58320Mk., der Vermögensrechnung im Betrage von 741521 Mk., des AuSstandsverzetchniffeS im Betrage von 17513 Mk. und des Vorlage VerzeichniffeS im Betrage
i = 40 fm 1. Kl., 2 = 50 Stangen, 8 = 16 rm Rollen. Lich, im Januar 1897.
I. A.: Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Heller.
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Die bei Erweiterung des Empfangsgebäudes auf Bahnhof Hungen vorkommenden Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden-
Bedingungen, Zeichnungen, sowie Ver- dingungSafschlag sind auf dem Büreau des Unterzeichneten — Frankfurierstraße 24 — in den GeschäftSftunden zur Einsicht offen gelegt.
Die Angebote find portofrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Eröffnungstermin EamStag de« 6. Februar L I., Vormittag« 11 Uhr, hierher einzureichen.
Gießen, den 23. Januar 1897.
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Holzversteigerung im Licher Stadtwald.
Donnerstag den 4. Februar und Freitag den 5. Februar, Vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, District Großhauserberg versteigert werden: 450 rm Buchen«, 38 rm Eichen, 2 rm Nadel-, 23 rm Weichholz- Scheiter,
271 rm Buchen-, 706 rm Eichen-, 6 rm Nadel, 12 rm Weichholz- Knüppel,
266,4 rm Buchen-, 66 rm Eichen-, 28 rm Nadel-, 18 rm Weichholz- Stöcke,
7375 Stück Buchen-, 3842 Stück Eichen-, 800 Stück Nadel-, 350 Stück Weichholz-Wellen.
Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am Heuweg, wo auch der Anfang gemacht wird.
Lich, den 26. Januar 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei. ___________Heller.__1003 Montag den 1. Februar l I,
Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale, Neustadt 55, feinere Möbel, als: Tische, viereckig und oval, 1 Ausziehtisch, Stühle, Commodeu, Sophas, Sessel, Schränke, ein- und zweithüria, 1 Spiegel- schrauk, 1 Küchenschrank,
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Die Sachen können Vormittags von 11—12 Uhr gesehen werden.
Ein der Gemeinde Wies eck gehöriger setter
Faselochse soll Dienstag den 2. Februar 1897, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Büreau an den Meistbietenden versteigert werden. Wieseck, am 26. Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Wieseck.
Sommerlad. 1018


