Ausgabe 
30.11.1897 Erstes Blatt
 
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Artillerist tn der Küche" trugen zur Erheiterung wesentlich bei, während die dargestellteu Marmorbtlder ernsten Inhalts durch ihre schöne Anordnung den Beifall der Anwesenden fanden. DaS in jeder Beziehung gut verlaufene Fest schloß rnit dem üblichen Tänzchen.

EiSverein. Um geäußerten Wünschen zu entsprechen, ist der Termin zur Abnahme der Mitgliedskarten des EtS- Vereins bis zum Samstag den 4. December verlängert worden. Die Quittungen können also noch bet Herrn Friseur Gerhardt, Ltndeuplotz, etngelöft werden, auch Neuaomeldungen werden daselbst entgegen genommen. Jahresbeitrag 2 Mk.

Geflügel- und Bogelzuchtverein. Dle gestern im Casü Leib stattgefuodene Hauptversammlung des Bozel- und GeflügelzuchtveretnS für Gießen und Umgegend war von Mit gliedern und Gästen überaus zahlreich besucht. Lehrer Sch neid e r - Heuchelheim sprach in sehr intereffanter Weise über die Geflügelzucht und deren Bedeutung, vom wirthschaft- lichen Standpunkte aus betrachtet. Redner gab eine lieber« sicht über die Summen, welche Deutschland für Geflügel dem AuSlande zahlt. Italien allein exportirt pro Jahr für 32 Millionen Mark Geflügel, wovon der größte Thetl nach Deutschland geht. Frankreich liefert besonder» Raffe- und Mastgeflügel, in dem eS alle Welt übertrifft. Der dortige Bestand an Hühnern hat einen Wrrth von 400 Millionen Mk. unb ebenso günstig liegen die Bcrhältniffe io den anderen in Betracht kommenden Staaten. Es sei eine Thatsache, daß aus allen deutschen Märkten ein Fehlen nicht nur inländischer Eier, sondern auch inländischen Schlachtgrflügel» zu bemerken fei. Dieses müffe ander» werden. Es müffe eine Ehren­sache gerade für den kleinen Landwirth sein, durch seine Thätigkeit dasür zu sorgen, daß der Einführung ausländischen G'flügel» und ausländischer E er nach Deutschland ein Damm entgegengesetzt werde. Die Idee der Hühnerzucht im Großen bat fich bei und in Deutschland al» verfehlt heraus gestellt. ®6 Ist hierzu erforderlich, daß der Unternehmer eine volle K-nntniß aller Hühuerraffen befitzt, auch kaufmännische Routine haben muß, daun müssen günstige klimatische Boden-, Bau- HchkeitS' und Wasserverhältniffe vorhanden sei, besonder» aber gehört dazu, daß die Fütterung der Thiere billig genug zu haben ist. Bereinigt fich alles dieses auf einen Punkt, dann tft die Hühnerzucht im Großen nach Ansicht des Vortragenden bei uns noch rentabel zu treiben. Am dankbarsten fei aller«

dingS die Geflügelzucht im kleinen Maßftabe im ungeschlossenen Raum, in der Stabt aber doch nur auf Grundstücken von größerem Umfange. Redner erklärt, daß es nicht etwa die Hühnerzucht im Großen fei, der z. B. Frankreich seine be­deutenden Lrsolge auf dem Gebiete verdanke. Ebenso wie daS au» der Umgegend Hamburgs in den Handel gebrachte G-flügel, ist daS von Frankreich un» zugeführte durchgängig von kleinen Besitzern, Handwerkern, Taglöhneru u. s. w. gezogen. E» wäre zu wünschen, wenn dteS in unserer Gegend Nachahmung fände und hierzu fördernd mitzuwirken, sei die Hauptaufgabe der Geflügelzuchtvereine.

Orgelcursns. DaS Verordnungsblatt für die evangelische Kirche deS Großherzogthum» Hessen (Nr. 15) enthält unter Anderem: AuSschretben, betr. Fortbildungs- curse für Organisten und Cantoreu der evangelischen Kirche de» GroßherzogthuwS. Bezüglich deS nächstjährigen Orgel-' cursuS wird bemerkt, daß Bewerbungen, die später als Ostern 1898 eintreffen, nicht mehr berücksichtigt werden, ebenso daß Bewerbungen früherer Jahre nur dann Beachtung finden können, wenn fie für den bevorstehenden LursuS ausdrücklich als noch gültig bezeichnet oder wiederholt werden. Die Be­werbungen sind dem Großh. Oberconsistorium durch Vermitt­lung der Decanate vorzulegen, es ist in ihnen die Eensur- Note für da» Orgelspiel, mit welcher der Bewerber vom Seminar abging, anzugeben, ferner zu bemerken, ob der Be­werber gegenwärtig Organistendienst hat. Vorübungen für den Orgelcursu» find unerläßlich. Der Leiter der Orgelcurse, Kirchenmufikmetster Mendelssohn, empfiehlt dafür namentlich daS erste Heft der Orgelschule von Ritter, sowie JuliuS Schneider, op. 48, Heft 2, beide im PeterS'schen Verlage in Leipzig erschienen.________________________________________

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Sine Stradivari-Seige entdeckt? Aus Nordhausen berichtet dieMagd. Ztg.": Der hiesige Antiquar Hecht ver­kaufte vor Kurzem eine alte, unscheinbare und mit Guitarre­saiten bezogene Geige, die er von einem herumziehenden Dorf- mnfiker billig erstanden hatte, sür 12 Mk. an einen hiesigen jungen Kaufmann. Bei der Instandsetzung der Geige wurde im Innern der StempelStradivarius fecit 1718 entdeckt. Eine wirklich echte Stradivart-Geige auS jener Zeit wird heute nicht unter 5000 Mk. bezahlt.

Eingesandt.

Gießen, den 29. November 1897.

Die Bemühungen der htestgen Theaterdtrection, die Gunst de» Publikums durch gute Leistungen in immer höherem Grade zu er­werben, verdienen gewiß alle Anerkennung.

Nach unserer Ansicht, die auch anderwärts getheilt wird, könnte eS den Besuch des TheaterS nur günstig beeinflussen, wenn die Vor­stellungen früher, und zwar so zeitig beginnen würden, daß ste spätestens um 10 Uhr endeten; während es bisher öfters vorkam, daß, zumal bei Aufführung klaffischer Stücke, die entfernt wohnen­den Besucher erst gegen Mitternacht zu Heuse eintreffen konnten-

In Städten mit stehenden Theatern beginnen, wie bekannt, die Vorstellungen gewöhnlich um 6-/g Uhr, bei größeren Aufführungen oft ichon um 6 Uhr. ______Einer für Diele.

Jede Dame wird dankbar X«n Ä" nachtsgeschenken sich auch ein Carton ä 3 Stück (Mk. 1.50) ^Patent- Myrrholin - Seife" befindet. Hergestellt aus den aller feinsten Materialien, vollständig neutral und reizlos mit äußerst feinem Parfüm, hat d eselbe durch ihre unübertroffenen Eigenschaften in Folge ihres Myrrholtn-GebalteS zur Haut- und Schönhritipflege in Tauf nden von Familien Eingang gefunden. Ueberall, auch In den Apotheken erhältlich. Nach Orten ohne Niederlage versendet die My^holin-Gesellschait tn Frankfurt a. M. 2 Cartons franco und gegen Nachnahme von 3 Mk. 9674

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stv a u g elisch e ® eeeiubt

Montag, den 29. November, Abends 8 Uhr, Vibelstnnde im Confirmandensaal der JobanneSktrche Epheserbrief. Cap. 2, Todeszustand und herrliche Reuschöpsung. Pfarrer Dr. Naumann.

Verkehr, Land- nnd VE-wirLhschaft^

GrLttderO, 27. Novor. Fruchtvreise. Weizen X 1819, Lorn X 14,2515, Gerste X 14,50-16, Hafer X 13,20-15.40, Erbsen X 00-00. Linsen X C0,00, Wicken X 00,00, Lew X 00,00, Kartoffeln 0 00, Samen X 00/ 0

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Gießen, 29. November 1897. Das Stadtbauamt.

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Holzlieferung.

Die Lieferung des Holzbedarfs unserer Gruben, mit Ausnahme der Gruben Altenberg bei Laubuseschbach, Eppstein bei Obershausen, Hetch bei Ahausen, Waldhausen bei Wald­hausen, Friedrich bei Birlenbach und Wickenstück bei Mudershausen, soll für die Zeit vom 1. Juli 1898 bis 31. December 1898 vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen sowie vas Verzeichniß der Holzsorten und der ungefähren Bedarfsmengen können aus unserem Bureau hterselbst ein­gesehen oder auch von uns bezogen werden.

Offerten auf den ganzen Bedarf oder für dm Bedarf einzelner Gruben oder auf die Lieferung bestimmter Holzarten sind in verschlossenen, mit der AufschriftHolzlieferung" ver­sehenen Couverts bis spätestens den 6. December d. I., Abends 6 Uhr, bei uns einzureichen. 10892

Weilbu g, den 27. November 1897.

Krupp'sche Bergverwaltung.

Versteigerungen.

Dienstag, den 30. Nov. d. I, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im «vier dahier (Marktplatz 20) gegen Baarzahlvng:

a. 1 Sopha, 1 Kleiderschrank, 1 Tisch unb 1 N chttisch,

b. 1 Pianino, ca. 70 Centner Antracit- Koblen, 1 geschnittenen Buchenstamm, 1 vollständiges Bett und andere Sachen Versteigerung ad a bestimmt, ad b theilweise.

10896 Bor«, Gerichtsvollzieher.

Mittwoch,deir1-Deeember,Nachm.2Uhr werden im Bieker'schen Saale versteigert: Sophas, Commoden, Kleiderschränke, Tische, 1 Waschconsol, 1 Schreibtisch, 1 Bücherregal, 1 Ausziehtisch, ein Linoleumteppich, 1 Nähmaschine eine Waschmaschine, 1 Waschmangel, zwei Hobelbänke mit Werkzeug, eine Partie Werkbolz, 2 Jagdflinten, 16 Bde. Brockhaus Conversationö- Lextcon, 1 Buffet, 1 Kaffaschrank, 1 großer Spiegel, 1 Verttcow u. o. A. 10897 Gei-Ier, Gerichtsvollzieher.

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