Ausgabe 
30.5.1897 Drittes Blatt
 
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Vorstand auf daS Programm der beiden ersten Tage eine Reihe hochintereffavter Novitäten gesetzt, deren Aufführung «an mit größter Spannung erwarten durfte, um so^ mehr, al- keine Geringeren als Eugen d'Albert, Richard strautz, Felix Weingartner und E. v. Reznicek eS waren, deren neueste Tonschöpfungen zum größten Theil unter ihrer eigenen Leitung geboten werden sollten. d'AlbertS OperGernot", die in Mannheim zum ersten Mal das Licht der Lampen er­blickt hat, konnten wir leider nicht mit anhören, da andere Verpflichtungen unsere Ankunft etwas verzögert harten. Die Meinungen von Fachleuten, welche wir darüber hörten, waren ziemlich getheilt, doch scheint unS das Werk nach Allem, waS wir darüber in Erfahrung brachten, reich an intereffanten Einzelheiten zu fein und eine Achtung gebietende Stelle in der Opernlitteratur einzuoehmeu.

Der zweite Abend brachte zwei symphonische Dichtungen: also sprach Zarathustra" von Richard Strauß, unddie Ge- filde der Seligen" von Felix Weingartner, und ein Requiem des Mannheimer HoscapellmetsterS E. v. Reznicek.

Das intereffaote Werk davon war entschieden die Strauß'sche Tonschöpfung. Mag man über den Versuch des Künstlers, philosophische Probleme tu Töne umzusetzen, denken und schreiben, so viel man will: so viel steht fest, daß Richard Strauß ein hervorragendes Genie ist, das unbeirrt seine eigenen Bahnen wandelt und bei der geradezu staunens- werthen Sicherheit in der Handhabung musikalischer Formen ganz Bedeutendes zu leisten und zu schaffen im Stande ist. Leichter verständlich, weil contrapunktltch mit geringeren Schwierigkeiten ausgestattet, erschien uns die symphonische Dichtung von Weingartner, doch ist hier daS Vorbild Richard Wagner noch unverkennbar. Die Wiedergabe beider Werke durch die verstärkte Mannheimer Hofcapelle war eine ge­radezu mustergiltige, mit der das Publikum und sicher auch die beiden Dirigenten vollauf einverstanden und zufrieden waren.

Einen großen, wenn auch nach unserer Meinung nur localen Erfolg hatte ferner da» Requiem deS Mannheimer HoscapellmetsterS v. Rezntcek. Man muß unbedingt zu- gestehen, daß derselbe ein hervorragender Meister in der Behandlung de» ChorS und des Orchesters ist, aber in der Erfindung war er offenbar nicht immer vom Glück begünstigt, und eS schien, al» ob manche der darin enthaltenen Motive eher für die Oper al» für ein Requiem geeignet seien. Der gewaltige, auS verschiedenen Gesangvereinen Mannheim» zusammengesetzte Chor wirkte großartig, ja überwältigend, und wohl diesem Umstande war eS hauptsächlich zu verdanken, daß das Werk, in dem auch Orchester und Orgel schöne, davkenSwerthe Aufgaben zufielen, die sie mit Glück und Geschick lösten', eine so begeisterte Aufnahme fand. Die Solisten, auf deren Leistungen näher etnzugehen unS leider der Mangel an Zeit verbietet, führten ihre Parthien im All­gemeinen befriedigend durch und wurden verschiedentlich durch retchltchen, ehrenden Beifall ausgezeichnet.

(Fortsetzung folgt.)

Proeetz v. Tausch-Lützow.

Berlin, 28. Mai.

Beim Eintritt in die Verhandlung werden zunächst die für heute vorgeladenen Zeugen aufgerufen. Der Präsident theilt mit, daß die Vernehmung frühesten» heute Mittag 1 Uhr beginnen könne und entläßt die Zeugen bis zu dieser Zeit. Auf verschiedene Zeugen, welche über den Leumund der Angeklagten aussagen sollten, wird verzichtet. Alsdann wenden sich die Dertheidiger Holz und Lubczinski gegen die Berichte desLocal-Anzeigers", in welchen der GertchtSsaal zu einer Theatervorstellung herabgewürdigt worden sei. Ober­staatsanwalt Drescher bedauert, daß der Gerichtshof keine Handhabe gegen eine derartige Berichterstattung hätte und wendet sich sodann gegen denVorwärts", dessen Stimmung»- berichterstarter dem Vertheidiger Dr. Sello, welcher eine Majestätsbeleidigung Lützows zur Sprache gebracht, eine Denunciation vorgeworfeo und ihn, den Oberstaatsanwalt selbst, der Liebedieneret nach Oben bezichtigt habe. Der An­geklagte v. Tausch wird alsdann über seine Briefe an den Grafen Philipp zu Eulenburg vernommen, v. Tausch schildert den Verkehr mit demselben als einen sehr loyalen. Er habe niemals daran gedacht, den Boschafter mit falschen oder er- fundenen Nachrichten zu bedienen, v. Tausch erzählt sodann, 1« Abbazia habe ihn Graf Eulenburg gebeten, gelegentlich

Reichrkaozler», Major Ebwkyrr nach dem Namen deS Autor» gefragt worden. Er babe aber nur angedentet, daß der Autor eine hohe politische Persönlichkeit sei. Als die Thätig- keit de» Normann-Schumann kurz vor Beginn des Lecken- Lützow ProzeffeS öffentlich gebrandmarkt worden sei, habe er sich dahin geäußert, daß v. Tausch gern verschwinden «ächte. Seine Koffer seien gepackt und er würde verschwinden, sobald er al» Zeuge verlangt «erde. Angeklagter v. Tausch bemerkte, er habe sich öfter» über die Wissenschaft deS Norman« ge­wundert, denn thatsächlich habe derselbe die mehrmalige Ber- Haftung deS Schriftsteller» Paasch innerhalb 5 Tagen jedeSmal einige Tage vorher schon gewußt. Der Zeuge Dr. Bauer bekundet, daß Norman« mit derNeuen deutschen Zeituog Fühlung gesucht, als der Ritualmord zu Xanten die Oeffent- ltchkeit beschäftigte. Journalist Dr. Große wird bezüglich de» Angeklagten v. Lützow vernommen, dem sich im Jahre 1895 ein Herr als Beauftragter de» Ministerium» de» Inner« unter dem Namen RegierungS Affeflor v. Ackermann vor­stellte. Letzteren will Zeuge Große auf der Journalisten- tribüue deS Reichstages in der Perion des v. Lützow wieder­erkannt haben, v. Lützow bestreitet, jemals diesen Herrn be­sucht zu haben.

Oberstaatsanwalt Drescher sieht ein, daß er bei dieser BeweiSsühruog nicht weiter kommt und so der Zweck der Verhandlungen nicht ersüllt werde, dem Tausch die Verletzung der Eide-pflicht nachzuweisen. Bei künftigen Zeugenverneh­mungen über diesen Punkt wolle er sich nur auf daS Aller- nothwendigste beschränken und wenn nöthig, ganz auf die Zeugenvernehmung verzichten. Gegen 5 Uhr erklärt Tausch, er könne den Verhandlungen nicht mehr mit Aufmerksamkeit­folgen, weSbalb Vertagung auf morgen früh 9 Uhr eintritt.

Zeituagsmelduugen über seine Familie zu geben, worauf er (Tausch), als s. Zt. die Leckert Lützow-Artikel über die Zaren- toast-Fälschung kamen, deren Spitze sich gegen der Oberhof- marschall Graf Eulenburg richtete, sich für verpflichtet gehalten habe, auch diese Artikel dem Botschafter zu unterbreiten. Der Präsident hält dem Angeklagten v. Tausch entgegen, daß ihm doch die unlautere Quelle dieser Nachrichten bekannt gewesen sei. Die Verhandlung beschäftigt sich weiterhin mit dem Artikel deSBcrl. Tag-bl.", welcher s. Zt. zur Verhaftung de» v. Tausch geführt hat. Tausch bleibt bei seinen früheren Aussagen und bestreitet, daß er behauptet habe, Leckert sei im Auswärtigen Amt empfangen worden. Bei der weiteren Vernehmung kommen zumeist die durch den Leckert-Lützow- Proceß bereits bekannten, v. Tausch belastenden Vorgänge zur Sprache, bezüglich deren Tausch jede Schuld leugnet. Nunmehr tritt eine einstündige Pause ein.

Nach Wiederbeginn der Verhandlung wird in die Zeugen­vernehmung etngetreten. Erste: Zeuge ist Polizeirath Gröber, der darüber vernommen wird, ob v. Tausch in hohem Grade an Selbstsucht und Eitelkeit leide. Zeuge kann davon nicht» sagen. Er glaubt nicht, daß v. Tausch der Mann sei, auf Kosten seiner College« seine eigenen Verdienste heraus zustreichen.

Criminal-Commiffär Henning» hat gleichfalls nie be­merkt, daß Tausch danach trachte, andere Collegen zu ver­kleinern, um seine Verdienste hervorzuheben. Oberlandes- Culturrath Wulsten kann keinerlei Thatsachen zu Ungunsten von Tausch angeben. Er habe ihn für einen ehrenhaften und diScreten Mann gehalten. Zwei Schutzleute bekunden, daß sie Tausch immer ermahnt habe, nur wahrheitsgetreue Berichte zu erstatten. Es folgt die Vernehmung deS Reichs- tagsabgeordneten Bebel. Derselbe kennt den angeklagten Tausch gar nicht. Er habe in der Voruntersuchung nur Aussagen gemacht über die Thätigkeit Normann- Schumanns, letzteren habe er in Zehlendorf persönlich kennen gelernt. Derselbe habe auf ihn, den Zeugen, den Eindruck eines sehr geriebenen und intelligenten Herrn gemacht und ihm sei eS ausgefallen, daß Normavn in seiner Unterhaltung Kenntntß von Vorgängen in den höheren Kreisen verratheu habe, die darauf schließen ließen, daß er vorzüglich unterrichtet fein müsse. Durch einen eigenthümlichen Umstand habe man er­fahren, daß Normann-Schumann mit der Berliner politischen Polizei in Verbindung stand, er habe Kreuzbänder zum Ver­sandt von Zeitungen und Manuskripte an Redactionen be­nutzt, die in der Innenseite die Adreffe deS PolizeirathS von Mauderode trugen. Ob daS ein Versehen oder Berechnung gewesen sei, habe man nicht wtffen können. Auf die Frage deS Präsidenten, ob Normann mit demVorwärts" in Be­rührung gekommen fei, antwortet der Zeuge mit: Ja. Die betreffenden Artikel feien sehr eigenthümliche gewesen. Er, Zeuge, hätte das Gefühl gehabt, als sollte damit etwa- er- reicht werden. Den Hintermann von Tausch» kann Zeuge nicht bestimmen, davon sei er jedoch fest Überzeugt, daß Nor- manu-Schumann auS vorzüglichen Quellen Informationen erhalten habe. Auf die Artikel imMemoriale diplomatique* kann Zeuge sich nicht mehr besinnen, er weiß nur einen, daß sie außerordentliche sensationelle Naturgrößen seien. ES folgt die Vernehmung deS Director Dr. Mantler vom Wolff'schen Telegraphenbureau, der über LützowS Thätigkeit in der Zeit, wo er dem Bureau angehört habe, eine nicht ungünstige Aussage macht. Redacteur Erkmannsdorf von derDeutschen Warte" schildert den Lützow als einen guten famosen Kerl, aber als einen sehr unzuverlässigen Journa­listen. Längere Zeit nehmen die Vernehmungen der Zeugen Schriftsteller Brentano al» früheren Redacteur derSaale- Zeitung", des RedacteurS Hensel und deS Schriftstellers Bauer von der früherenNeuen Deutschen Zeitung" in Leipzig in Anspruch. Die Zeugen werden darüber gehört, in welcher Weise Normann-Schumann ihnen politische Artikel, die angeblich von Tausch inspirirt haben sollte, zukommen ließ.

Zeuge Brentano sagt u. a. au». Normann-Schumann habe die Redaction derSaaleztg." unaufhörlich mit Artikeln hochpolitischen Inhalt» überschüttet, die sich zum Theil mit der Person des Kaisers und mit dem Grafen Waldersee als Nachfolger des Reichskanzlers, Grafen Caprivi beschäftigten. Die Artikel seien, bi» auf einen, welcher die bekannte Bötticher-Affaire behandelte, zurückgeschickt worden mit dem Vermerk, ob er die Redaction der Saalezeitung sür verrückt halte. Infolge deS Bötticherartikels sei Zeuge Brentano nach Berlin gekommen und sei von dem früheren Attache deS

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pro Quartal.

Dermif

Diehöhere« Töchter". DasAllgemeine Schulblatt" schreibt au- Homburg v. d. H.:Die sozialen Gegensätze machen sich sogar in der Schule bemerkbar. So hatten die Mädchen der höheren Töchterschule, sowohl der katholischen, al» auch der evangelischen Confessio«, ein Complott geschmiedet, da» in dem überspannten Sinne gipfelte, daß e» die Würde der höheren Töchter nicht vertrage, wenn sie mit den Kindern der Volksschule zur Communion resp. Confirmation gingen. Als ob e» vor unserem Heiland StandeSunterschied gäbe t Die strikelustigen Töchter ließen sich, durch Umstände ge- zwungen, doch noch von der Vernunft belehren."

* einen grobe« Spaß erlaubte sich auf der Heil­bronner Ausstellung ein Besucher oder Aussteller. Er brachte bei einem Ausstellungsplatz ein Täfelchen mit der Ueberschrift:Bitte, eine Probe mitzunehmen" an. von diesem Anerbieten machte die liebe Jugend reichliche« Ge- brauch, zumal der dadurch angebotene Artikel ein wohl­schmeckender ist. Dem beschädigten AuSst-ller ist dadurch ein materieller Schaden von etwa 30 Mk. entstanden. ~ 'Dem Thäter, in dem man einen Concurrenten deS Geschädigten vermuthet, ist man auf der Spur.

Bekanntmachung

Vom 10. bi» 23. Juni I. I. sollen ca. 200 Mann der Infanterie- RegimentsKaiser Wilhelm" dahier ohne Verpflegung in geeigneten Privatquartiren gegen eine Vergütung von 40 Pfg. pro Mann und Tag untergebracht werden.

Es werden daher alle diejenigen Personen, welche zur Uebernahme von Einquartierung für die genannte Zeit und gegen die angeführte Ver­gütung bereit sind, hiermit aufgesordert, innerhalb 2 Tagen ihre dies­bezügliche Anmeldung auf unserem Bureau Zimmer Rr. 15 vor­zubringen. 5285

Gießen, den 28. Mai 1897.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________________Gnauth.____________________

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.

Garteustraße 2.

«tngebot da» #rfr«itbm#t: 1 Bäcker, 1 Krankenwärter, 1 Kranken­pflegerin, 1 Bauschlosser, 1 Maschinenschlosser bezw. Heizer, 1 Bauschreiner, 1 Auf- feher, 2 Gartenarbeiter, 1 Gärtner, 1 Fabrikarbeiter, 1 HauSbursche, 2 Erd' ar beiter, 3 Taglöhner, 1 Herrschaftskutscher, 2 Dienstmädchen, 2 Kindermädchen,

Stand am 31. December 1896.

Activa: v4L H

1. Ausgelieh. Capitalien:

a. gegen gerichtl. Hy­potheken . . . 209986.39

b. gegen Bürgschaft 103092.12

c. geg. Werthpapiere 22041.42

2. Güterkaufgelder . . 6889.

3. Kaffavorrath u. Vor­lagen ..... 2659.44

4. Ausstände .... 24683.02

5. Mobilien . . . 280.

869581.39

Passiva: H

1. Aufgenommene Capi­talien ..... 355052.94

2. Stammguthaben der

Mitglieder . - 8025.54

3. Agioverlust . . 2815.25

4. Reservefond . . . 2087.66

5. Betriebsrücklage . . 1600.

869581.39

Mitgliederbestand am 31. December 1895 . 55

In 1896 schieden aus.......

In 1896 traten zu........

Mitgliederbestand am 31. December 1896 . 55.

5262

Beuern, den 23. Mai 1897.

Spar- und Vorschußvereiu Beueru I, Gingetr. Geuoflen schäft mit unbeschränkter Hastpflicht.

Der Controleur: Der Rechner:

Wilh. Sommerlad IV. K. Walther.

1 Köchln.

«achsraae der Ardeitsevsrr 4 Maschinendrechsler, 1 Metalldreher, 1 Spengler, 1 Installateur, 1 Glaser, 1 Anstreicher, 1 Tapezier, 1 Geschirrfchmied, 2 Schneider, 2 Bau- u Möbelschreiner, 1 tüchi. Schweizer, 6 Taglöhner, 1 Wasch» u. Putzfrau, 2 Buchbinder., 2 Schneider-, 1 Sattler-, 1 Kupferschmied-, 2 Barbier», 1 Maschinenbauer-, 1 Spengler,, 1 Gärtner-, 2 Schlosser-, 2 Schuhmacher-, ^;r-,tnr.

1 Bäcker-, 1 Schreiner-, 2 Drechsler-, 1 JnstallationS.Lehrling, 10 Dienstmädchen Der Directvr. für Küche und Hausarbeit, 1 Köchin, 2 Kindermäbchrn. I U.

BehördlicheAnzeigen

Im Concurs über das Vermögen des August Helfeubeiu in Gießen habe ich das Verzeichntß der bei der Schlußoertheilung zu berücksichtigenden, nicht bevorrechtigten Forderungen bei der Gerichts, schreiberei Großherzogl. Amtsgerichts Gießen niedergelegt. Diese Forder­ungen betragen Mk. 7213.87, während sich die verfügbare Maffe auf Mk. 180.35 berechnet. 5271

Gießen, den 28. Mai 1897. I Boeck, Concursoerwalter.

| Versteigerungen. | iSerftdflenmflT

Dienstag, de« 8. A»«i, Vormittags 9 Uhr, verste'gcre gegen Baarzahlung:

diverse» Lchreiner- uud »lasse- Handwerkszeug, sowie veeoso»

miegeräthe. Sroßen-Buseck.

5266 Chr. Heyer.