völkerung theils in die Stadt selbst geflüchtet, theils hat sie die Stadt verlassen. Unter den Christen herrscht große Panik. Sie verlangen Waffen vom Bali, der aber die AnS- folguvg verweigerte. Biele flüchteten in die Consulate nnd verbarrikadirten sich. Die Eoniuln verlangten gleichfalls erfolglos die Ausfolgung von Waffen. Infolge deS gestrigen Schrittes der Botschafter scheint sich die Situation etwas beruhigt zu haben.
Depeschen deS Bur«« »Herold.*
Berlin. 26. April. Gegen da» auf Dienstentlaffnng lautende Urtheil der DtSciplinarkawmer hat vr. Peters bereits Berufung beim ReichS-DiSciplinarhof in Leipzig eingelegt.
Berlin. 26. April. Dem Allgemeinen deutschen Handwerkertage, der morgen in Berlin tagt, ging heute eine Conferenz der Thetlnehmer der allgemeinen deutschen Handwerker Confereuz vom Herbst vorigen ZahreS voraus. Auf derselben erklärte u. A. Obermeister Banm-München, daß er vom Bonde in München zu der Erklärung ermächtigt sei, daß man io München die Vorlage annehmen wolle, auch ohne Abänderungen. DaS wäre immer noch beffer als der jetzige Zustand.
Berlin. 26. April. Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet auS Wien: Von türkischer Seite wird erklärt, falls Griechenland die bt-hertgen Niederlagen nicht als genügend zum Rückzüge betrachten sollte, würden die Türken nach Athen warschireu. Der Thermophlen-Paß wäre ungleich leichter als der Melnna-Paß zu nehmen. Die Griechen täuschten sich, fall» sie sich, wenn sie sich hinter dem Thermo- pylen-Paß sicher glaubten. Die hiesige Diplomatie ist der Ansicht, daß, wenn Griechenland den Kampf fortsetzen sollte, e» dem vollständigen Verderben entgegengehen würde. Man glaube jedoch, daß Grie ch en land bald die Intervention der Mächte anrufen wird. Gegenwärtig verhalten sich die Mächte vollständig passiv.
Frankfurt a. M, 26. April. Die Strafkammer verhandelte heute gegen den Monteur Rübsam, durch dessen Fahrlässigkeit am 25. Februar der große Brand im Wronker'schen Geschäftshause entstand. Die Verhandlung ergab, daß Rübsam den Aschenteller der im Schaufenster hängenden Bogenlampe, während diese brannte, emporhob und dadurch daS Herabfallen eines Stückchens glühender Asche ermöglichte. DaS Unheil lautete auf 6 Wochen Gefängniß.
Frankfurt a. M., 26. April. Der „Frankf. Ztg." wird aus Kopenhagen gemeldet: König Georg telegraphirte an feinen Vater, daß feine Gesundheit infolge von Ueber- anstrengungen stark erschüttert sei, allein er werde trotzdem den Kampf nicht aufgeben.
Wien. 26. April. Hiesige informiNe Kreise bezeichnen alle Gerüchte, nach denen eS sich bei der Kais er reise nach Petersburg um den Abschluß eines Büudniffes handle, als vollständig unbegründet. Dagegen könne eS als feststehend betrachtet werden, daß eS in Petersburg zwischen beiden Kaisern zu einer offenen und ehrlichen Auseinander- setznng in der Angelegenheit der zukünftigen Stellung beider Mächte zur Orientfrage kommen werde und zwar dürften nicht nur prtnctptelle, sondern auch ganz präctse Einzelfragen zur Lösung gelangen, sodaß die Petersburger Entrevne sich für die Erhaltung des europäischen Friedens weit segensreicher erweisen werde, als dies langwierige diplomatische Erörterungen vermochten.
Triest. 26. April. Gestern haben sich auf dem griechischen Dampfer „Phönix" 32 italienische und griechische Freiwillige eingeschifft. Eine nach Hunderten zählende Menschenmenge hatte sich etngefunden, welche die Abfahrt der Freiwilligen mit Ovationen begleitete.
Rom, 26. April. In maßgebenden hiesigen Kreisen hegt man die Ueberzeugung, daß König Georg und seine Regierung sich nicht früher an die Hülfe der Mächte wenden werden, bis die geschlagene griechische Armee vor Athen angekommen ist. Ministerpräsident DelhanniS scheint nach Athener Informationen diesen Höhepunkt abwarten zu wollen. Die Stimmung in Athen ist sehr erregt und kann nur durch die Nähe der Armee ernüchtert werden.
Pari». 26. April. Präsident Faure traf gestern, von Nantes kommend, in Larochette ein. Die socialiftische Partei von Larochette hatte in der verfloffenen Nacht Plakate angeschlagen, in welchen der Präsident und die Regierung auf da» heftigste angegriffen werden. Die Polizei entfernte die Plakate und leitete eine Untersuchung ein.
Pari», 26. April. Admiral Pottier telegraphirte auS Suda, er habe daS Panzerschiff Bogeada nach Saloniki abgesandt. Die anderen Mächte würden auch Truppen nach dort senden, um die europäischen Consulate auf ihr verlangen zu schützen.
London, 26. April. AuS Athen wird hierher gemeldet, daß während deS Rückzuges der Griechen am Freitag Abend eine entsetzliche Panik entstand. Die türkische Cavallerie verfolgte die griechischen Truppen und gebrauchte ohne Unterschied Gewehr, Säbel und Revolver. Mehrere Correspon- deuten sollen dabei beinahe ihr Leben eingebüßt haben.
Loudon, 26. April. Die englischen Blätter sprechen sich dahin au», daß e» zweifelhaft erscheint, ob die Griechen in der Ebene von Pharsala eine Sch'.acht mit den Türken aufnehmen können.
Konstantinopel, 26. April. O»man Pascha wird in Elaffona bleiben, von wo er die Nachrichten über die Truppen- Bewegung vom Hauptquartier empfängt und seine Ordre» an Edhem Pascha auSgeben wird.
Konstantinopel, 26. April. General Achmed Hifzi telegraphirte auS dem Epiru» Folgende»: Er habe nach heftigem Kampfe die Festung BeShpana wieder erobert. Die Griechen verloren 800 Todte, 219 Verwundete und 62 Oe* fangene. Wir selbst hatten 51 Todte und 3 verwundete. Die Griechen haben da» Pferd ihre» Befehlshaber» und eine große Menge Gewehre und Munition in unseren Händen gelaffen.
Soustauttu^el, 26. April. In Turnov o haben die Türken viel Kriegsmaterial und Proviant erbeutet, wa» auf eine panikartige Flucht der Griechen schließen läßt. DaS türkische Hauptquartier bestudet sich de» vernehmen nach in Meluna.
Konstantinopel, 26. April. Alle in Bulgarien und Egypten wohnenden griechischen Unterbauen erhielten jetzt ebenfalls SuSweisungSordre».
Berlin, 27. April. Dem „Local-Anzeiger" zufolge begibt sich der auS dem englischen Hauptquartier in Egypten nach Deutschland zurückgekehrte Hauptmann Morgen in den nächsten Tagen nach dem griechisch-türkischen Kriegsschauplatz, um sich dem Stabe OZman Pascha» al» militärischer Begleiter anzuschließen.
Berlin, 27. April. Wie auS Friedrichdruh gemeldet wird, unternahm Fürst Bismarck in den letzten Tagen mehrere Ausfahrten. Sein Befinden ist andauernd günstig.
Wien, 27. April. Einer Athener Meldung zufolge wurde der Kronprinz mit dem ganzen Generalstab ab- berufen. Eine Bestätigung fehlt.
Athen, 27. April. Die bei Pentepigh adia concen» trirten Truppen marfchiren nach Janrina zur Verstärkung des dorttgen Heeres. Hier steigt die Aufregung und Erbitterung.
Konstantittopel, 27. April. Die vierte Flottendivifion ist bereit, nach den griechischen Gewäffern abzugehen. ES verlautet, der Marineminister begleite die Division und übernehme das Obercommando der ganzen Mittelmeerflotte.
Konstantinopel, 27. April. Die unglaublichsten Gerüchte durchschwirren die Luft und finden Glauben, weil seit drei Tagen nur spärliche officielle Nachrichten vom Kriegsschauplatz kommen. Die Aufregung ist unbefchreiblich.
Kandia, 27. April. Ein von Kanea kommender englischer TranSportdampfer brachte 12 Gebirgskanonen und reichliche Munition, sowie 2 Krupp'sche Geschütze. Zur Verstärkung der hiesigen Garnison landeten 300 türkische Soldaten auS Hlrapetra und Sitia. Heute wird italienische Artillerie erwartet. Hunger und Krankheit nehmen zu.
Elaffona, 27. April. Das türkische Stadtviertel in Larissa ist verbrannt. Der Rückzug der Griechen ist ein vollständiger.
^.L.Karl»nthe,27.April. P rinz Wilhelm von Baden, Bruder des Großherzogs, ist heute srüh 6 Uhr gestorben.
CocaUt uttb ptotHttjielte*
Sieben, den 27. April 1897.
*♦ Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Bersamnünng Donnerstag den 29. April 1897, Nachmittags */24 Uhr. 1. Gesuch des Johann Lein um Erlanbniß zur Aufstellung eine» GartenhäuScheu» auf feinem Grundstück am Rodtberg. 2. Gesuch deS Wilh. Huhn um Genehmigung zur Errichtung einer Bretterhalle in der Hof- raithe Tiefenweg 3. 3. Herstellung der Feldwege am Wind- hof und auf der Hardt- hier: Rechnung de» Adam Krombach. 4. Ausbau der Ebelstraße; hier: jpecieller Plan und Voranschlag. 5. Die Berechnung der Kosten der Straßenbeleuchtung seit 1. Januar 1897. 6. Festsetzung der Cokespreise für den Bedarf der städtischen Anstalten pro 1897/98. 7. Das Begießen de» Hofes bei der höheren Mädchenschule- hier: die Anlage eines weiteren Hydranten. 8. Gesuch der H. Klein Ehefrau um Verpachtung städtischen Wiesengeländes an der Lahn. 9. Stiftung der Wilh. Köhler Wwe. Henriette geb. Demuth zu Gießen. 10. Frier des 100 jährigen Geburtstages von Prof. Credner- hier: Straßenbenennung. 11. Gesuch deS Kaufmännischen Vereins um Gewährung eines hypothekarischen Darlehen». 12. Deutscher Verband für daS deutsche UnterrichtSwesen- hier: Bewilligung eines Jahresbeitrags. 13. Gesuch der Theaterdirectoren Kruse und Helm um Anschaffung von Theaterdecoraüonen und Belastung der GaSentschädigung. 14. Eingabe deS Vereins der Gaftwirthe wegen Aufhebung der Polizeistunde in Gießer?. 15. Gesuch der Minna Bernhardt und Helene Schmidt um Ertheilung der Erlanbniß zum WirthschaftSbetrieb im Hause Wolf- ftraße 9. 16. DeSgl. deS LouiS Hellmold für daS HauS Steinstraße 23. 17. DeSgl. des Franz Mäder für das Haus Grünbergerstraße 32.
*• Zweite Kammer bet Landstande. Tagesordnung der achten Sitzung, Freitag den 30. April, Vormittags 9 Uhr: Eröffnung der Sitzung- Reue Einläufe; Berichtsanzeigen- Wahl eines Mitgliedes der Staatsschuldenverwaltung- Wahl« Prüfungen: 1. der Wahl der Landtagsabgeordneten der Stadt Darmstadt- 2. der Wahl de» Abgeordneten für den 11. Wahlbezirk der Provinz Oberheffen (Laubach-Schotten-Ortenberg- Nidda)- 3. der Wahl de» Abgeordneten für den 10. Wahl- bezirk der Provinz Oberheffen (Herbstein Ulrichstein)- 4. der Wahl des Abgeordneten für den 6. Wahlbezirk der Provinz Oberheffen (Grünberg - Gießen). Brrathung über: 1. die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, Abtretung von Straßengelände in der Gemarkung Inheiden betreffend- 2. die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, den Verkauf des Braunkohlenbergwerk» LndwigShoffnuug in der Gemarkung Melbach betreffend, fowie die Eingaben verschiedener Gemeinden hierzu- 3. die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, Brandschaden aus dem Rheinfelderhof betreffend 4. den Antrag d S Abg. Westernacher, die Uebernahme der durch gesetzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche entstandenen Kosten auf die StaatSkaffe betreffend- 5. die Vorlage der Großh. Ministerien der Justiz und der Finanzen, die Mobiliar- und sonstigen Einrichtungen in Gefängniß- und AmtSgerichtsgebäuden betreffend- 6. die Vorlage Großh. Ministeriums der Justiz, die Errichtung eines weiteren Aufseher-Wohngebäudes in der Zellenstrafanstalt Butzbach betreffend. — Dauer der Tagung: 1 event. 2 Tage.
♦* Bieberthalbahn Gestern Nachmittag hatten fich auf der Bürgermeisterei die Interessenten der Bieberthalbahn ein-
I gefunden. Für die Großh. Regierung war Herr Oberbau« rath Meyer-Darmstadt, für die Stadt Gießen Herr Oberbürgermeister G na ut h, Herr Stadtdanmeister Schrnandt, für die KreiSstraßenbau-Behörde Herr Kreis-Ingenieur Stahl erfchieoen. Auch die Kleinbahnbau-Gefellfchaft Berlin, war durch mehrere Beamte vertreten. Herr Provinzialdirector Geheimrath Frhr. v. Gagern eröffnete den Termin nnd berichtete kurz über die Einsprüche, welche am vormittag bei dem in Heuchelheim stattgefundenen Termin gegen daS Bahnproject erhoben feien. Die Gemeinde beanstande die Anlage des Bahnhofes bei Heuchelheim dicht an der Ge- markungsgrenze. Nach einem abgeänberten Lageplan sei die Anlage dieser Station auf Heuchelheimer Gebiet wohl möglich, wenn die Unternehmer fich bereit erklärten, daS dazu erforderliche Gelände zu erwerben, was diese aber abgelehnt haben. Die Grundbesitzer am Schindwasenweg haben ein Servitut auf ihre Aecker zu gelangen und haben daher Anstand gegen den Bahnbau erhoben. Die Bahnunternehmer haben dagegen fich bereit erklärt, Einrichtungen zu schaffen, sodaß diese Angelegenheit wohl fich regeln läßt. Ebenso find zwei andere Anstände, die in Heuchelheim erhoben, wegen Ent- Wässerung von Aeckern durch daS Entgegenkommen der Erbauer der Bahn, und wegen Anlage einer UedersahrtSbrücke über einen Graben durch eine bedingte Zusage befi Herrn Oberbürgermeisters Gnanth aus der Welt geschafft. Die Anstände, welche da» Stadtbauamt wegen den Veränderungen der Brücken erhob, worden durch daS Entgegenkommen der Kleinbahngesellschaft sehr schnell erledigt; dieselbe erklärte, allen Wünschen im Interesse der Sicherheit deS Fußgänger- Verkehrs entgegen kommen zu wollen. Ebenso wurden Bedenken deS Herrn Kreis-Ingenieur Stahl damit erledigt, daß die Bahnbehörde sich bereit erklärte, von demselben gewünschte Verbesserungen vorzunehmen. Herr Dachdeckermeister Kröck, welcher an der Rodheimerstraße neben dem Schlachthaus ein Han» besitzt und deren drei dort noch zu bauen gedenkt, stellt das Verlangen, daß von der Brücke bis über fein Hans hinaus zum Schutze der Kinder feiner Mtether und auch der Seiuigen, längs des Bürgersteiges diesen von der Fahrbahn abgrenzend, ein Schutzgitter errichtet werde. Der Vertreter der Klein- bahngesellschast erklärt, die» würde dem Verkehr hinderlich sein und mit demselben Rechte könnte jeder Hausbesitzer da» Gitter verlangen, dann sei eS überhaupt unmöglich, Straßenbahnen zu bauen. Der Herr Provinzialdirector erklärte, das Großh. Ministerium werde über diesen Einspruch zu em scheiden haben. Herr Joh. Steck als Vertreter mehrerer Bewohner der Hammstraße bemängelte, daß nach den aus- liegenden Zeichnungen die Bahn dicht an die Vorgärten der Häuser längs der Hammstraße zu liegen kommen solle. Hierdurch sei der Verkehr in jenen Häusern nicht nur erschwert, sondern eS berge bet einer solchen Sachlage der Bahnverkehr eine gewisse Gesahr für Leben und Gesundheit der Anwohner der Straße in sich. Er beantrage auch Namens seiner Nachbarn, die ihn hierzu beauftragt hätten, die Bahn läng» de» DammeS der Main Weserbahn, also auf die östliche Seite brr Straße entlang zu führen. Herr Stadtbaumeister Schmant t bemerkt, daß e» ursprünglich im Plane gelegen, die Bahnlinie so zu legen, doch habe die Main-Weferbahn, welche theil- weise Besitzerin der Straße sei, Bedenken hiergegen geltend gemacht. Er verweise auch darauf, daß fich die Anlieger der Hammstraße irren, wenn sie glauben, die Bahn gehe btrect an ihren Vorgärten vorüber, diese hätten eine Tiefe von ca. vier Meter und bann fei bei der Anlage der Hammstraße der Bürgersteig vor den Vorgärten auf 2*/a Meter Breite erhöht projectirt, sodaß eine Gefahr für die Bewohner der dortigen Häuser ausgeschlossen fei. Herr Steckerklärte, nach dieser Darlegung seinen Einspruch nicht aufrecht erhalten zu wollen. Herr Oberbürgermeister Gnauth nahm denselben aber wieder auf und vertrat die Meinung, daß die Bahn- Linie auf der östlichen Seite der Straße practifcher fei, als auf der westlichen und soll versucht werden, durch erneute Verhandlungen mit der Direktion Frankfurt dies z> ermö^ lichen. Herr Oberbaurath Meyer erklärt, daß für die Strecke der Hammstraße bi» zur Margarethen-Hütte die Plane eigentlich noch gar nicht aufliegen und Bedenken der Interessenten längs dieser Linie immer noch in einem späteren Termine, der ja angesrtzt werden müsse, vorzubnugen seien. Damit waren die Verhandlungen beendet.
•• Omnibusverkehr. Wie uns der Vorstand der Omnibus- Gesellschaft mittheilt, wird morgen Mittwoch in Anbetracht der günstigen Witterung bereits die Linie C von und nach dem Schiffenberger Wald auch an Wochentagen Nachmittags eröffnet. Vorläufig fahren die Wagen regelmäßig 3 Uhr Nachm. ab Marktplatz und wird versuchsweise auch ein Wagen zur Rückfahrt eingestellt werden ab Wald 7 Uhr Abends. Fahrpreis 20 Pfg. Haltestelle: Ludwigsplatz. Die Herren A. u. G. Wallenfels, Marktplatz, haben sich auch tn bleiern Jahre freunblichft bereit erklärt, ben Fahrkarten- verkauf zu übernehmen, wodurch man in der Lage ist, sich bereits frühzeitig und vorher feinen Platz zu fichern. — Die amtlichen Fahrpläne, welche durch die Aenderungen der Eitenbahnzüge bedeutende Abweichungen gegen früher aus- weisen, werden vor dem 1. Mai noch im alleinigen Verlag deS Herrn Ernst Balser erscheinen. — Die Cmie D von und nach Wies eck bleibt bis auf Weiteres Morgen», Mittags und Abends noch im Betrieb.
Verhaftet. Der Geschäftsreisende eines hiesigen HanbelSgefchäflS, welcher nach bis jetzt staitgehabter Feststellung ca. 300 Mk. Kundengelber unterschlagen, ist heute früh in Elpenrob verhaftet unb an Großh. Staatsanwaltschaft dahier abgeliefert worden.
F. Soeben find die Ausschreibungen zur dieSjäkri- gen 7. Ruder- Regatta erschienen. Sie entsprechen säst ganz benjentgcn der vergangenen Jahre, nur mir der einen I Ausnahme, daß da» Achter-Rennen nunmehr gänzlich unbe* । schränkt ausgeschrieben ist, sodaß auch den besten Mann- I schäften Gelegenheit geboten ist, im friedlichen Wettkampf I die Ruder zu kreuzen um den herrlichen Wanderpreis Sr.
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