Ausgabe 
28.2.1897 Drittes Blatt
 
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Vergleich zum Vorjahre gestellt bezüglich folgender Positionen: 28, Bäche, 500 Mk. - 29, Canäle, 600 Mk.- 33, Fener- lSschweseu, 585 Mk. wegen Anschaffung von Diplomen für zehn und mehrjährige Feuerwehrdienstzeit- 38, Armenpflege, 1000 Mk. wegen Zunahme der Armenlasten- 42, Zwecke des Kreises und der Provinz, wegen gesteigerter Steuer- capitalien- 46, Allgemeine Verwaltung, 5525 Mk. wegen erfolgter Gehaltszulagen, Ordnung des städtischen Archivs und nöthig gewordener Vermehrung des Personals im Stadt­bauamte uud 51, Capitalzinseu, 11,600 Mk. wegen der Schuldenverwehrung. Die Summe, um welche sich sonach das Berhältoiß im Vergleich zum Vorjahr ungünstiger ge­staltet, beläuft sich auf rund 56,000 Mk. Güoftiger gestaltet sich der Voranschlag bet folgenden Positionen: 3, Grund­stücke, 521 Mk. Mehrertrag an Miethe- 4, Waldungen, 3313 Mk., welche darftellen den durch Wegbau und andere Arbeiten erzielten, der Vermögensrechoung zu Gute kommen­den Mehrwerth des Waldes- 5, Gaswerk, 11,500 Mk. in­folge günstigerer FabrikationSergebniffe und Zunahme des ConsumS- 17, Handwerkerschule, 515 Mk. infolge Wegfalls von Bauarbeiten- 26, Oeffeutltche Anlagen, 2045 Mk. und 27, Brunnen, 2899 Mk. infolge Ermäßigung des Wasser« preise- für öffentliche Zwecke- 35, GemarkingS-, Flur- uud Gewanngrenzen, Parzellen-Vermessung, 2150 Mk., infolge Wegfalls verschiedener Arbeiten- 44, Polizei, 2400 Mk. in­folge Wegfalls der Stelle eines technischen Beirathß- 47, Pen­sionen und Wtttwengehalte, 440 Mk. infolge Ablebens vou Pensionären- 48, Schuldentilgung, 500 Mk. infolge theil- weiser Herabsetzung deS Zinsfußes für ältere Anlehen - 52, Octroi, 4500 Mk.- 57, RettungSanftalt uud Cholera- Baracke 500 Mk. Die Summe dieser im Vergleich zum Vorjahre günstigeren Positionen beträgt rund 34,800 Mk., der Fehlbetrag zu den oben angeführten 56,000 Mk. wird sich decken aus der mit ursprünglich 43,000 Mk. angenom­menen, nach der Aufstellung der Steuerlisten aber 70,000 Mk. betragenden Vermehrung des SteuercapitalS und aus dem Betriebscapital.

Wetter bemerkte Herr Oberbürgermeister Gnauth: In dem vorliegenden Voranschläge erscheine die im vorigen eingestellt gewesene Rate von 120,000 Mk. für die Tief- canaltsalton nicht mehr. Dies erkläre sich daraus, daß man üver die Frage noch nicht tm Klaren sei, waS für Mittelstädte zweckmäßiger sei, das in dem Lindleh'schen Projrct vorgesehene System der gleichzeitigen Abführung der HauSabwäffer und des RegenwafferS oder dasjenige, nach welchem getrennte Ab­führung stattfindet- er gab hierzu eine eingehende technische Erläuterung beider Systeme, hervorhebeud, daß beide ihre Befürworter wie Gegner hätten. Der deutsche Verein für öffentliche Gesundheitspflege halte in diesem Jahre seine General-Versammlung in Karlsruhe und werde in der- stlben daS Für und Wider von berufener Seite erörtert werden. Mit Rücksicht hierauf und die längere Abwesenheit des als competenten Berather zu betrachtenden Herrn Geh. Medicinalrath Dr. Gaffky empfehle eS sich, vor Ablauf der nächsten 8 Monate von wetteren Verhandlungen über die Canalt- ialionSfrage abzusehen. Die Versammlung erklärte sich hier­mit einverstanden. In der nun folgenden GeneraldtScuffion wiederholte Herr Löb er die mißlichen Straßenzustände am üußereo Asterweg. Herr Oberbürgermeister Gnauth be­merkte, daß der Ausbau nicht vorgenommen werden könne, so lange man über das mit der Entscheidung über die Canali- sationSfrage zusammenhängende Nivellement nicht im Klaren sei. Herr Wallenfels erwähnt die mangelhafte Aus­führung des StadtringgrabenS - Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkte hierzu, daß die Firma, welche f. Z. die Arbeiten übernommen, jedenfalls durch Spruch des angerufenen Schiedsgerichts zur Herstellung verpflichtet werde. Herr Dr. Schäfer bemerk, e, daß die Umwandlung des Phtlo- sophenwaldeS in einen Park wünfchenSwerth fei, er frage an, ob dies nicht die Forstbehörde als ihre Aufgabe betrachten könne. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkte, daß einer Umwandlung des Philosophenwaldes in einen Park jeden­falls Schwierigkeiten nicht tm Wege stünden. Her Löb er macht Mittheilung über zu seiner Keuntniß gekommene, an­geblich unwatdmänntsche Ausübung der Jagd - Herr Ober­bürgermeister Gnauth bemerkt dazu, daß nach Mittheilung Großh. Oberförfteret dieselbe an der Ausübung der Jagd nichts zu beanstanden gehabt. Herr Kirch legte die be- reit- in früher en Jahren aufgeworfene Frage vor, ob die Tonnenabfuhr nicht zur Nachtzeit erfolgen könne. Herr Oberbürgemeister Gnauth theilte mit, daß diesbezügliche Verhandlungen mit dem Unternehmer bereits stattgefunden, die befriedigende Lösung der Frage sei aber außer an sonstigen Schwierigkeiten an den Kosten gescheitert- die Kosten noch zu erhöhen, sei bei der ohnehin für die bett. Haus­besitzer kostspieligen Abfuhr der Tonnen wohl nicht zu empfehlen. Herr Haubach ersucht um Erlaß einer an­deren Verordnung für den Fahrradverkehr in der Stadt- bestehe thatsächUch zwischen den, den Radfahrern freigegebenen Straßen keine Verbindung, sodaß dieselben oft absteigen müßten- dies sei doch angesichts der Thatsache, daß daß Fahrrad sich alß Verkehrßmtttel immer mehr einbürgere, ein unerträglicher Zustand. Herr Beigeordneter Wolff theilte mit, daß für Solche, die in ihrem Berufe sich deß Fahrradeß bedienen müßten, Erlaubnißschetne zum Fahren in der ganzen Stadt erthetlt würden. Herr Oberbürgermeister Gnauth will sich mit der Polizeiverwaltuug Inß Benehmen setzen, inwieweit den berechtigten Wünschen entsprochen werden könne. Weiter erbat Herr Haubach Auskunft über die Beschaffung der Schreibmaterialien für die städtischen Bureauß, er habe gehört, dieselben würden von auswärts bezogen, weshalb er zu erwägen bitte, ob solche nicht von hiesigen Geschäftsleuten bezogen werden könnten. Herr Oberbürgermeister Gnauth theilte mit, daß nur Specialartikel, wie Zetcheopapier in Rollen und PauSletnwand von außwärtß bezogen würden, weil mau eS für gut gehalten, diese Artikel an der Quelle zu beziehen- der Bedarf au sovstigem Material werde von hiesigen Geschäften bezogen. Herr Löber bringt einen

Fall zu hoher Steuereinschätzung zur Sprache, worauf Herr Oberbürgermeister Gnauth mittheilt, daß er die Uederzeugung habe, daß die Mitglieder der Einschätzungscommisfion tbreß mühevollen Amtes unbeeinflußt und mir Verständniß Walteren. Herr Beigeordneter Georgi bemerkte, daß der von Herrn Löber bezeichnete Steuerpfl'chtige zu denjenigen gehöre, die auf Grund ihrer Selbstdeclaration eingeschätzt würden. Die Anfrage deß Herrn Heichelheim über die Breite der neulich beschlossenen Traltoiranlage in der Südanlage beant­wortete Herr Oberbürgermeister Gnauth dahin, daß der Plan darüber demnächst vorgelegt werden würde. Zu den beantragten, infolge neuerlicher Beschlüsse sich ergebenden Aenderungen einzelner Positioß des Voranschlags wurde Ge­nehmigung erthetlt. Darnach stellt sich der Voranschlag wie folgt:

«irrer ahrm V*

A. Betriebs. Rech««*-.

Ausgabe v#L

71139.42

Nest aus vorderen Jahren

34817.43

16106.17

Gebäude

2605.-

30579 57

Grundstücke

9417.58

88310.-

Waldungen

27493.78

79300-

Gaswerk

63865.-

Wasserwerk

26604

Schlachthaus

12677.25

4190.-

Jagden

180.-

3350.-

Märkte

954.29

150.-

Aichanstalt

95.

4500.

Waaganstalten

2429 40

64235.17

Kirchen

66150.09

2479.72

Frtedböfe

4722.08

987.44

Volksschule und Fortbildungsschule

90773.49

31434.29

Höhere und erweiterte Mädchenschule

59816.-

330.-

Realgymnasium und Realschule

32630.54

50.

Handwerkerschule

1686.63

4860.-

Vorschule deS Gymnasiums

5486.-

60.-

Aliceschule

609.

Oeffentliche Feierlichkeiten

1000.

Denkmäler

Gemeinnützige Zwecke außerhalb der

100.

städtischen Verwaltung

5388.60

1850.-

Straßenunterhattung

26310 -

75.-

Straßenreinigung und Kehrichtabfuhr

44195

Straßenbeleuchtung

26500.

200-

Oeffentliche Anlagen

10395.-

Brunnm

5271.75

100.-

Bäche

1485.-

Canäle

5906.-

Entwässerungsanftaltm

666.26

2810.

Filialarbeitshaus

2810.

500.

Tonnenanstalt

107.87

180.

Feuerlöschanstalten

4195.57

Faseloieh

GemarkungS-, Flur- und Gewanngrenzen,

800.-

6500.-

Parcellenoermessungund Grundbuchskosten 100.

50.

Werth- und Schadensersatz von Feldstrafen

50.

Vertilgung schädlicher Thiere

300.

Armenpflege

46350

2453.

Versicherung der Arbeiter

4750-

Impfung

380.-

6902.61

Sttstunaen

6453 93

Zwecke des Kreises und der Provinz

75000

1500.

Militärzwecke

5000.

5178.

Polizei

48261.93

148.-

Oeffentliche Sicherheit

2223.-

6823 98

Allgemeine Verwaltung

82105.49

Pensionen und Wtttwengehalte

5437.84

5500.-

SchuldentUgung

54000.

660 99

Grundzinsen und Anerkennungsgebühr

56

Einzugs- und Einschreibegeld

10754-

Capüalzinftn

230000

128000.

Octroi

35545

3970.

Hundesteuer

252.33

38.-

Antheil von Stempeltaxen für Wanderlager

80.-

Für die Landesuniversttät

924 46

6067.10

Fleischbeschau

Rettungsanstalt, Cholerabaracke und Des-

7617.75

600.

infectionsanstalt

1507.11

487.66

Zusammenlegung von Grundstücken

311.56

AuSgeltehene Capttalten

598.68

Reser oefond

2000

Betriebscapital

24165.69

457856.

Eommunalstevern

Rente der Oberhesfischen Eisenbahngelände-

14800.-

Entschädigung

5761 74

1141871.12

Summe der Betriebs-Rechnung __

B VermSgenS-Rechuung.

1141871.12

138025.60

Rest aus vorderen Jahren

139162.67

598.68

StiftungScapiialien

An- und Verkauf von Gebäuden und

800.-

Grundstücken

162000.-

Erbauung gemetnhettlicher Gebäude u. dgl.

31566.36

21670

Erbauung von Straßen und Wegen u. dgl.

110518.56

825-

Canalbauten

8157.30

Erbauung eines Gaswerks

22731.40

Erbauung eines Wasserwerks

19360 20

Außerordentliche Kosten des Friedhofs

1751699

460681.20

Capitalaufnahme und Rückzahlungen

110000.-

621803.48

Summe der Vermögens-Rechnung __

Wiederholung.

Summe des Voranschlags für die

621803 48

1136502.02

Betriebs-Rechnung

Summe des Voranschlags für die

1136502.02

548353 48

Vermögens-Rechnung

548353 48

1763674 60

Hauptsumme

1763674 60

Cscetes unb

Meßen, den 27. Februar 1897.

* In der Sitzung bei Oberhesfischen Verein! für Natur- uud Heilkunde am Mittwoch den 24. Februar sprach Herr Dr. Koeppe über den Stoffaustausch zwischen den rothen Blutkörperchen und dem PlaSma. Redner betonte Eingangs in einigen allgemeinen Be­merkungen die Wichtigkeit von Blutuntersuchungeu. Diese tragen nicht nur dazu bei, unsere Anschauungen und Kenntnisse der belebten Natur zu erweitern, sondern sie haben auch ein besonders practischeS Interesse, wie schon daraus hervorgeht, daß wir den Sitz der sog. CoustttutionSkrankhetten ins Blut, in die Säfte des Körpers verlegen- auch bei den JnfectionS- krankhetten ist durch die Serumtherapie die Aufmerksamkeit dem Blute wieder zugewendet worden. Wie jede neue Unter­suchungsmethode neue Anschauungen über den Gegenstand der Untersuchung mit sich bringt, so hat auch die vom Redner ausgebildete Blutuntersuchung mittelst deß Hämatokriten neue

Gesichtspunkte eröffnet und insbesondere über daß Wirken deß oSmottschen Drucks im Organismus interessante That- sachen zu Tage gefördert, unter Anderem auch zu dem Schluffe geführt, daß daS Volumen der rothen Blutkörperchen abhängig ist vom osmotischen Druck des Blutplasmas, d. i. deß BlutwafferS. Mit dieser Behauptung, dem Ergebniß der früheren Untersuchungen deS R., schienen einige Beobachtungen im Widerspruch zu stehen insofern, alß bei Lösungen gewisser Stoffe der osmotische Druck dieser Lösungen scheinbar voll­kommen ohne Einfluß auf die Blutscheiben ist. Redner legte nun dar, daß diese scheinbaren Ausnahmen doch im Einklänge mit den Gesetzen des osmotischen Druckes stehen, da in diesem Falle DiffufionSerscheinungen inß Spiel kommen. Weiteren Aufschluß über die interessanten Wechselbeziehungen zwischen den Blutzellen und der Blutflüssigkeit gibt folgender einfache Versuch: Bringt man mit Kohlensäure gesättigte rothe Blut­scheiben in eine Kochsalzlösung und läßt die Blutkörperchen sich zu Boden setzen, so reagirt die überstehende Flüssigkeit jetzt alkalisch. AnS der neutralen Kochsalzlösung ist eine alkalische Sodalösung geworden. Dieser Vorgang läßt sich dadurch erklären, daß die Chlorionen der Kochsalzlösung sich gegen Kohlensäureionen, die in den Blutkörperchen waren, außgetauscht haben. Dieser Versuch mit seiner physikalisch- chemischen Erklärung ist vortrefflich geeignet, über mancherlei Erscheinungen Licht zu verbreiten. So über verschiedene mit dem Hämatokrit gewonnene Versuchßresultate, welche von den nach anderen Methoden erhaltenen merklich abweichen, desgleichen über die AlkaleScenzbeftimmungen deß Blutes. Durch den Austausch von Ionen der Blutflüssigkeit gegen Jonen der Blutkörperchen wurde aber nicht nur eine Reactionßänderung der Blutflüssigkeit hervorgerufen, sondern auch eine Aenderung deS osmotischen Drucks derselben. Diese durch die Kohlensäureblutkörperchen bewirkte Erhöhung deß oSmottschen Drucks deß BlutplaSmaß läßt sich durch einfache Bestimmungen an Capillar- und venösem Blut nachweisen. In den meisten Fällen hatte daß venöse Blut einen höheren osmotischen Druck alß daß arterielle. An diese Versuche knüpfte sodann der Redner eine Reihe allgemeiner Bemerk­ungen und hob hervor, wie baut Hoffß geniale Theorie für die verschiedenen Gebiete der Medictn von der aller­größten wissenschaftlichen wie practischen Bedeutung fein werde.

* Die Frühlingsboten in verschiedener Gestalt von Lebe­wesen stellen sich in jedem Jahre in den ZeitungSredactionea ein, sobald einmal etwas Sonnenschein sozusagen die Katze auf daß Dach lockt. Vorgestern und gestern waren aus­nahmslos Schmetterlinge, die uns ihren Besuch abstatteten. Ein älterer Vertreter der Schmetterlingssippe treibt sich schon seit Wochen in unseren Geschäftsräumen umher, ist aber von seiner großen Enthaltsamkeit nicht abzubringen, trotzdem alles zur Gastfreundschaft gehörige aufgeboten wird. Er nerschmäht ebenso entschieden das von unseren Setzern ihm Angebotene, Wurst, Fleisch, Käse, Bier, Apfelwein rc., wie den ihm von Seiten eines nach vegetarischen Grundsätzen lebenden Mit­arbeiters in liebenswürdigster Weife dargereichten Kohl. Heute meldete sich kurz vor Schluß der Redaction telephonisch noch ein Maikäfer an, der in Lollar den Frühling einführen will. Auch die Großenlindener Bienen haben sich, uns an­gegangener Mittheilung eines Bienenvaters zufolge, die ersten Höschen von den Haselnußkätzchen und der Erle geholt. Ferner sollen kleine Mückenfamilien, nach Mittheilung eineß unserer Berichterstatter, dessen Nase lustig umschwärmt haben. Trotz sich auf dem Dache sonnender Katzen, schwebender Schmetter­linge, krabbelnder Maikäfer, hößchensammelnder Bienen und schwärmender Mücken seien Alle, die so glücklich sind, in Ge- schäftßverbindung mit Pfandleihern zu stehen, vorläufig noch vor dem Versetzen der Ueberzieher gewarnt.

* Höhere Schulen. Nach einer von der Centtalstelle für die LandeSftatistik zusommengestellten Statistik der Gymnasien, Realgymnafien, Realschulen und höheren Bürger­schulen des Großherzogthumß im Schuljahr 1895/96 war die Gesammtzahl der Schüler dieser Anstalten im genannten Jahre folgende: 1) Gymnasien: Darmstadt, Ludwigß Georgßgymnafium Osternklasse 419, Herbstklasse 321, Neueß Gymnasium 233, Bensheim 252, Offenbach 207, Gießen 372, Büdingen 158, Laubach 145, Mainz, Osternklaffe 457, Herbstklasse 377, Wormß 236. 2) Realgymnasien und Realschulen: Darmstadt, Realgymnasium 617, Realschule 399, Gießen, Realgymnasium und Realschule 707, Mainz, Realgymnasium 250, Realschule 474, Realschule in Offenbach 436, WormS 418, Friedberg 279, Alzey 260, Groß-Umstadr 190, Gernsheim 126, Heppenheim a. b. B. 152, Michelstadt 218, Wimpfen 177, Aisfeld 192, Butzbach 147, Bingen 254, Oppenheim 140. 3) Höhere Bürgerschule in Dieburg 200, Gesammtfumme aller Schüler 8813. Von diesen waren der Confession noch evangelisch 5864, römisch- katholisch 1898, iSrealitisch 944 - anderen Confesfionen ge­hörten an 107. Ja Darmstadt kamen auf 1463 evangelische Schüler 181 katholische und 104 iSrealitische, in Mainz aus 589 evangelische 703 katholische und 243 i-raelttische, in Gießen auf 936 evangelische 50 katholische und 92 israelitische, in WormS war daß Berhältniß: 423, 119, 103, in Offen­bach 430, 106, 54.

Soeben erscheint:

Brockhaus' Kon versa tions - Lexikon.

14 Auflage.

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