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geläudea angedeihen läßt. Auch in der Schaffung von Neuanlagen scheinen die Bergsträßer Winzer im letzen Jahrzehnt nicht säumig gewesen zu sein- der Riesling, der vor mehreren Jahren dem tragfähigen Oesterreicher und ähnlichen Traubensorten gänzlich daS Feld zu räumen schien, gewinnt wieder die Oberhand- die Winzer wiffen wohl, daß dieser „Gemeiner", wie sie ihn auch nennen, den „Bergsträßer" zum Qualitätswein stempelt. — Die Aussichten auf eine gute Weinernte in quantitativer, namentlich aber in qualita« tiver Hinficht gestalten sich immer günstiger. In allen Lagen find die Beeren in Folge der feuchtwarmen Witterung in der Entwickelung so weit vorgeschritten, daß bis Ende dieser Woche allgemeiner WetnbergSschluß zu erwarten ist.
Eisenbahn-Unfälle.
Seit einigen Wochen mehren sich Eisenbahn-Unfälle in auffallender Weise. In dem folgenden Verzeichniß sind die bedeutenderen Unfälle seit Beginn deS zweiten Halbjahres zusammengestellt, soweit sie durch amtliche Berichte und ZeitungSmeldungen bekannt wurden. AuSgeschloffen sind von dem Verzeichniß die vielen Eisenbahn-Unfälle jüngster Zeit, die auf Hochwasser, Ueberschwemmuogen und Dammbrüche zurückzusühren find. Auch die fast alltäglichen Vorkommniffe, wie Entgleisung einer Maschine, Tödtung eine« Bediensteten, Fallen vom Trittbrett usw. find nicht berücksichtigt.
2. Juli, Bonn: Der Baseler Schnellzug fährt auf einen in der Station Bonn stehenden Leerzug. Zwei Wagen zertrümmert. StationSafflstent Lanzendörfer schwer verletzt, nach einigen Wochen schweren Leidens gestorben. Reisende nicht verletzt.
3. Juli, Dresden: Ein aus Bodenbach einlaufender Zug stößt infolge Versagens der Bremse auf einen BorortSzug. 6 Personen verletzt.
6. Juli, Coburg: Ein von Eisfeld kommender Güter» zug überfährt Nachts ein Botenfuhrwerk. Die beiden Pferde getödtet, der Kutscher verletzt. Ursache: Nichtschließen der Schranke, der Bahnwärter schlief.
11. Juli, Cassel: Zwischen Caffel und WilhelmShöhe fährt der Frankfurter Schnellzug auf einen Personenzug, der vor der Einfahrt wartete. Postwagen und zwei Personenwagen zertrümmert. Vom Personenzug drei Reisende und ein Bremser tobt, neun Reisende (Militärpersonen) schwer verwundet. Vom Schnellzug einige Reisende leicht verletzt. Dem Schnellzug war die Durchfahrt gestattet worden, obwohl die vorliegende Blockstrecke noch gesperrt war.
12. Juli, Kopenhagen: Gegen Mitternacht fährt ein von Helfingör nach Kopenhagen bestimmter Schnellzug auf dem Bahnhof Gjentoste in der Nähe von Kopenhagen in einen haltenden Personenzug. Acht Personenwagen zertrümmert. Getödtet an 40, schwer verletzt mehr als 80 Personen. Der Locomotivführer des Schnellzuges hatte die Einfahrtssignale übersehen oder mißverstanden und schließlich versagte die Bremsvorrichtung des Schnellzuge-.^ V "r>' •
18. Juli, FranzenSbad: Ein von Tirschnitz kommen- der Zug der Buschtehrader Bahn fährt auf einen von Asch nach Eger bestimmten Zug der bayerischen Staatsbahn. Sieben Personen leicht verletzt. Ursache: Falsche Weichenstellung.
25. Juli, Valenciennes: Ein Güterzug von hier nimmt bei der Ausfahrt au« dem Bahnhofe Fonrmies eine falsche Richtung und stürzte in eine fünf Meter tiefe Schlucht. Führer und Heizer schwer verletzt.
Cassel: Von dem Schnellzug Hamburg-Franksurt ent« gleisen vor dem Bahnhof Freden mehrere Wagen. Drei Reisende unerheblich verletzt. Ursache: Bruch der hinteren Tenderachse. KtzrW
26. Juli, Ra do tin (Böhmen): Abends stoßen zwei mit SonntagsauSflüglern besetzte Züge zusammen. 13 Personen verletzt, davon acht schwer.
3. August, Riemke (bei Bochum): Ein von Schwerte kommender Güterzug entgleist. Sämmiliche Geleise waren sechs Stunden gesperrt. Locomotivführer und Heizer tödt- lich verletzt.
6. August, Budwei«: Schnellzug Eger-WienMßt in der Nähe des hiefigen Bahnhofs mit Zug zusammen. 14 Per- sonen leicht verletzt. Ursache: falsche Weichenstellung.
8. August, Como: Bei Malnate Zusammenstoß zwischen Personenzug und Pilger-Sonderzug.
10. August, Oppeln: Auf Bahnhof Gogolin stoßen Nachts zwei Güterzüge zusammen. Ein Zugführer und ein Bremser schwer verletzt. Ursache: falsche Weichenstelluog.
14. August, Eschede: Der Durchgangszug Cassel Hamburg entgleiste vor der Station Eschede. Mehrere Wagen ganz zertrümmert. Todt drei, schwer verletzt drei, leichter v-rletzt 13 Personen. Ursache: Wahrscheinlich verbrecherische That.
17. August, Blum au: Schnellzug entgleist, al« er Tunnel durchfährt, infolge eines Felssturzes. Zwei Wagen zerschmettert. Drei Beamte schwer, ein Beamter und einige Fahrgäste leicht verletzt.
21. August, Rauen: Zug bei Le Petit-Cvurvnne entgleist. Eine Person getödtet, zehn verwundet.
Freilassing bei Salzburg: Schnellzug von München überfährt daS Bahnsteigsignal und geräth einem eben von Salzburg kommenden Personenzug in die Flanke. Die Noth- bremse wirkte dazu nicht mehr genügend. Getödtet eine, -schwer verletzt fünf und leicht verletzt sieben Personen.
Schönebeck: Ein einfahrender Personenzug entgleist hinter einer Weiche mit fünf Wagen. Acht Reisende verletzt.
München: Personenzug stößt bei Einfahrt in Station Bruck bei München auf eine über den Kreuzungsblock hinaus stehende Maschine. Fünf Reisende leicht verletzt.
Dermifdptts*
♦ Berlin, 25. August. Zu dem Doppelmorde in der Königgrätzerstraße meldet ein Berichterstatter, daß die bisherigen Recherchen keinen Anhalt dafür gegeben haben, -daß bei dem Verbrecher eine zweite Person irgendwie be-
theiligt war. Der flüchtige Mörder ist katholischer Religion | und war früher anscheinend sehr fromm. Jedenfalls ist e« Thatsache, daß der Schuhmacher jeden Margen der Meffe in der Michaelkirche beiwohnte. Ob Goenczi mit seiner angeblichen Frau, die au6 München stammt, in Wirklichkeit ver- heirathet war, erscheint nach allen bisherigen Feststellungen zweifelhaft. Zwar ist fie bei der Polizei als Ehefrau gemeldet, doch war Goenczi trotz wiederholter polizeilicher Aufforderung nicht in der Lage, die nöihigen Bescheinigungen beizubringen. Auch die Stieftochter deS Goenczi, in Wahr- heit seine Geliebte, ist seit einigen Tagen verschwunden. Bei seinen Berufsgenoffen, den Berliner organifirten Schuhfabrikarbeitern, war Goenczi sehr verrufen. Mehrfach sind ihm sogar in öffentlichen Versammlungen Uebergriffe gegenüber den ihm als Werkmeister unterstellten Arbeiterinnen, sowie Rohheiten gegenüber den Arbeitern vorgeworfen worden. Er galt als „Strikebrecher" und Denunciant, der vielfach die Differenzen zwischen Arbeitern und Arbeitgebern benutzte, nm sich durch Liebedienerei und Angebereien bei Letzteren in ein gutes Licht zu setzen. Auch seine Beziehungen zu seiner angeblichen Stieftochter erregten in Arbeiterkreisen großes Aergerniß. Im Allgemeinen hielten sich die Arbeiter dem „ungarischen Werkmeister", wie Goenczi genannt wurde, nach Thunlichkeit fern, da er in dem Rufe eines rücksichtslosen, boshaften, verschloffenen und heimtückischen Menschen stand. Nach Aussage der unverehelichten RasalSky sind Goenczi und seine Ehefrau am Abend deS 18. August zwischen 11 und 12 Uhr auf dem Bahihof Friedrichstraße in ein Coups eingestiegen, das die Aufschrift Posen-Jnsterburg trug. Sie führten einen mittelgroßen weiß- und gelbgeflcckten Wolfsspitzbund bei sich. Was die Hinterlaffenschaft der Wittwe Schultze anlangt, so hat das Bankhaus Gumpert und Philipp zwar Werthpapiere der letzteren im Betrage von 400000 Mk. in Verwahrung, aber auch eine Forderung an die Schultze in Höhe von 300000 Mk. In dem von dem Untersuchungsrichter erlaßenen Haftbefehl werden Schuh- waarenhändler Josef Goenczi auö Berlin, geb. 2. Juli 1852 zu Pflustadt in Siebenbürgen, und deffen Ehefrau Anna Goenczi, geb. 20. Januar 1849 zu Niendorf in Bayern, als des Mordes verdächtig genannt.
• „Heil, Euer Majestät!" Au« dem Leben des verstorbene» Wiesbadener KurdirectorS Hey'l erzählt der „Berl. Börsencour.": Kaiser Wilhelm I. hatte sür Ferdinand Hey'l besondere Sympathien. ES war Anfangs der siebziger Jahre und im ersten Jahre nach der Ernennung Heh'lS zum Kurdirector. Kaiser Wilhelm kam nach Wiesbaden und wurde auf dem Bahnhofe von den Honoratioren und Beamten empfangen, unter diesen auch vom Kurdirector. Die stattliche und einnehmende Erscheinung fiel dem Kaiser auf. „Wie heißen Sie doch?" fragte ihn der Kaiser, dem der Name in der allgemeinen Vorstellung nicht ausgefallen war. „Heil, Euer Majestät!" „Danke, danke!" erwiderte freundlichst der Kaiser. „Ich wollte wissen, wie Sie heißen." „Heil, Euer Majestät!" erwiderte mit wachsender Verwirrung der neue Kurdirector. „Danke, danke, aber nach Ihrem Namen frage ich Sie, erwiderte schon etwas ungeduldig der Kaiser. „Mein Name ist Ferdinand Hehl, Euer Majestät." „Ach so", erwiderte lachend der Kaiser und reichte ihm die Hand. Seitdem hat der Kaiser den Mann wie den Namen bi5 zu seinem Ende in freundlicher Erinnerung behalten.
* Um die Gefahren einer Feuersbrunst bei Massenversammlungen zu vermindern, giebt ein Sachverständiger, der Brandmeister der Stadt Stuttgart, Jakoby, im Neuen Tgbl. folgende Rathschläge: 1. Schnellste Feuermeldung. 2. Bei Brandgefahr nicht erst in die Garderobe stürzen, sondern hinau« ins Freie. 3. Ist Rettung gelungen, nicht versuchen, gegen den andrängenden Menschenwrll nochmals in brennende Gebäude zu drängen- daS ist fast immer sicherer Tod. 4. Frauen und Kinder zuerst hinaus. Niederstürzende emporreißen, da sonst für andere der Rettungsweg versperrt wird. 5. An Ausgängen und Treppenabsätzen sollen beherzte Männer stehen, die ein Zusammenpreffen verhindern, Nachdrängende durch laute Zurufe beruhigen und die Bahn freihalten. Niederstürzen auf der Treppe ist daS Allergefährlichste, denn sogleich bildet sich da ein undurchdringlicher Knäuel. Wer fällt, muß von den andern aufgerichtet wer- den. 6. Bei starkem Rauch nicht durch den Mund athmen, sondern kurze Stöße durch die Nase. 7. Wer Mattwerden spürt, lege rasch die Hände fest auf die Schultern der vor- dern Person, um eventuell an den Armen aufrecht gehalten zu werden. 8. An den Ausgängen werde gesorgt, daß die Geretteten vor der Thür fortkommen, da durch plötzliches Einathmen frischer Luft oft Ohnmacht eintritt. Die Lungen sind noch mit heißem Rauch gefüllt und vermögen die belebende Luft nicht aufzunehmen- krampfartig zieht sich die Brust zusammen und sehr leicht tritt Ohnmacht ein. 9. Niemals versuche man sich herunterzubücken. 10. Wer daS Freie gewonnen hat, soll nie mit brennenden Kleidern sortspringen, waS namentlich bet weiblichen Personen gefährlich ist, da sogleich die Flamme nach oben schlägt. In großen Gesellschafts- Hallen sollten stets flammensichere Decken bereit sein, die schnell um brennende Menschen geschlagen werden können. 11. Leichte Holzbekleidungen, Decorationen und Thürvor- hänge seien feuerfest imprägnirt. In geschloffenen Räumen, wo solche Feste abgehalten werden, sollen nie Papierlaternen und keine offenen, sondern mit Milchglas umschlossene Gasflammen brennen; die electrischen Leitungen, die oft sehr billig nur für die Dauer einer Festlichkeit hergestellt werden, find sorgfältig zu prüfen, ob nicht durch mangelhafte An- bringung Kurzschluß entstehen kann. 12. Ehe ein derartiges Fest eröffnet wird, sollen die Vorstände mit Bau-, Feuer-, GesundhettS- und Sicherheitspolizei inS Benehmen treten, damit für alle Ereignisse genügende Sicherheitswachen gestellt werden. Dann kann eß auch nicht vorkommen, daß Rettung Suchende in einem Vergnügungsraum hinter vergitterten Fenstern zusammengepreßt dastehen. 13. Lieber hundert Decorationsstücke weniger und zehn Nothausgänge mehr! An jeder Thür muß ein dazu bestimmter Manu
stehen, der die Thür sofort bei Gefahr weit öffnet. Die Ausgänge müssen mit auffallender Schrift „Nothau«gang" versehen sein. Sämmiliche Thüren dürfen nur nach außen chlagen. Streng zu untersagen ist eS, irgend welchen Gegenstand vor diese rettenden Wege zu stellen. 14. Die Gallerieen sollten nie mehr al« halb mit Stühlen u. s. w. besetzt, Stühle und Bänke müssen auf dem Fußboden be- estigt sein. 15. DaS Publikum soll möglichst verhindert Werden, von Bank zu Bank zu springen. Kinder find von männlichen Personen auf die Schultern zu nehmen. 16. Wer baß Freie erreicht hat, muß unter allen Umständen schleunigst den herauSpreffenden Menschen Platz machen. Nie und nimmer ist es zulässig, wieder eindringen zu wollen. Wird ein Familienmitglied vermißt, so kann eß auf diese Weise keinenfallß gesunden werden. 17. Damen sollten solche Feste nie mit offenem Haar besuchen. 18. Den anwesenden Sicher- heitßorganen ist pünktlich zu folgen. 19. Kinder unter 15 Jahren sollten durchaus allen solchen Veranstaltungen fern bleiben. 20. Man merke sich einen bestimmten Auß- gang für varkommende Fälle. Meistens drängt dann der ganze Menschenstrom finnloß nach einer Thür, während mehrere andere frei bleiben. 21. Die anrückende Feuerwehr verschone man mit Zurusen.
* Kinderarbeit Der geschäftssührende Ausschuß de« Deutschen Lehrervereins ist damit beschäftigt, umfaßen» des Material zu einer Statistik über die gemerbß- mäßige Kinderarbeit zu sammeln, um festzustellen, in welcher Richtung und in welchem Umfange die Jugend» erziehung durch gewerbliche und landwirthschaftliche Beschäftigung der Kinder geschädigt wirb. Zu diesem Zwecke find Fragebogen an alle Lehrerverbände des deutschen Reiche« versandt worden.
♦ Die beste Wichse für schwarze Stiefel und Schuhe sei Apfelsinensaft, heißt eine Botschaft au« England. Man nehme eine Viertelapfelfine und reibe damit da« Schuhzeug ein. Bürstet man eß bann, so werbe ber Schuh so glänzenb wie ein Spiegel.
• Ein echter Pessimist. In welchem Monat sinb Sie geboren worben? — Im November ist mir baß Unglück passirt! _____________________
Schiffsnachrtchterr.
Der Postdampser „Pennsylvania" der „Red Star Line" tn Arft- werpen ist laut Telegramm am 23. August wohlbehalten w Philadelphia angekommen. ,
CHaeaixt* tuet Kemfc.
— „Eine Zukunftsschlacht im Jahre 2000" betitelt sich ein Beitrag des bekannten Mtlitärschristst-llers A. D. Borum, den die beliebte Familtenzeitschrist ,Da« Buch für in dem soeben erschienenen ersten Heft des Jahrganges 1898 ihren Lesern darbietet. „Schon wich der Gegner" — so beschließt der VerWsser seine trefflichen Schilderungen — „wieder in seine deckende Thalmulde zurück, da erschienen an dem jenseitigen Hugelrande aus gegnnifcher Seite ganz absonderlich gebaute Maschinen. Ein Pfeifen und Sausen ertönte plötzlich durch die Luft wie vor einem anbrausenden Orkan, die ersten Linien unserer Truppen wurden von einem gewaltigen Windstoß niedergeworsen, die folgenden Glieder von dem sich immer steigernden Orkan wie weggeblasen. Geschütze wurden umgeworfen, Wagen zertrümmert, Bäume entwurzelt, und Menschen, von der erschreckenden, künstlichen Windesbraul erfaßt, flogen wirbelnd wie Spreu in der Luft herum. In wenigen Secunden war die rechte Anqriffscolonne vernichtet, mit gebrochenen Gliedmaßen, todt oder betäubt lagen alle Soldaten bunt durcheinander am Boden, vielleicht nur diejenigen unversehrt, die sich in kleine Gräben und (Spalten aeworfen und so dem Über sie feget-ben Orkan entwichen waren. Wir verfehlen nicht, unsere Leser im Besonderen auf diesen Aufsatz hrnzuweisen. DaS erste Heft des „Buchs für Alle wird von jeder Buchhandlung bereitwillig zur Ansicht geliefert.
WScheMiche Neberstcht her Todesfälle in Gietzr»
34. Woche. Vom 15. August bis 21. August 1897. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (tnd. 16(X) ^*nn M tttLr). SterblichkeitSzister: 38,43, nach Abzug der Ortsftemden 24,87 %♦.
Kinder
Es starden «n: Zusammen:
Erwachsene
im
vom
1. Lebensjahr: 2.
—15. Jahr:
Lungenschwindsucht 4 (2)
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Lungenentzündung 3 (2)
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Keuchhusten
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—
1
Asthma
1
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Krebtz 1
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Nückenmarkentzünd. 1 (1)
1 (1)
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—
Krämpfen 1
—
1
—
Magengeschwür 1 (1)
1 (1)
—
—
AlkoholtSmus 1
1
—
Unbekannte Krankh. 1
—
1
—
Summa: 17 (6)
11 (6)
4
2
An m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele ber TodeSrällc in der betrefienben Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Destetyc, taub« «nd
Ltskvvrtz 25 August. Fruch tmarkt. Roth er Weizen X 17,36, weißer Weizen X 00.00. Korn X 10.76, Gerste X 00.00, Haier, alter, X 6.88, neuer X 6.04.
vsottesbterch in drr Synagog'
Samstag den 28. August 1897.
Vorabend 7 Uhr, Morgens 8®° Ubr, Nachmittags 4 Uht: SchrifterklLrrmg. SabbathauSgang 8 Uhr.
Sonntag, den 29. August 1897.
Morgen« 3^ Ubt (pünktlich): Einweihung M neuen Gemeindehauses.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaumur gemessen am26.Auaust, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags:
Seiden-Damaste Mk. 1.35 sowie schwarze, weiße und farbige Henneberg-Leide von 60 Pf. bis Mk. 18.
- glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste ic- (tt. »WO Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.). p-nw' ins Haus. Muster umgehend. — Durohsoholttl. L g •
Honen Meter.
Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k»k. Hott»), Zürich.


