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für den Verbandswechsel daS Allgemeinbefinden des Patienten, i die Körpertemperatur und daS Aussehen des Verbandes ausschlaggebend feien. Bet Wunden, bei denen bereits septische Jnfecttou eingetreten und daS Gewebe tiefer geschädigt ist, erweist sich als vorzügliches Mittel das Jodoform, das erst bei seiner Spaltung Stoffe erzeugt, welche die weitere Entwickelung der Mikroorganismen hemmen und bei den jetzigen Verwendungsarten als Pulver und Gaze auch nur noch selten vergiftungSerscheinungen nach fich zieht. Sehr practisch und auch billig find die sterilifirten Fürft'schen Einzelverbände in verlötheten Blechbüchsen. Auch die sogen, offene Wundbehandlung ist in gewiffen Fällen sehr angebracht und wird auf einem zukünftigen Kriegsschauplätze wohl eine Rolle spielen. Der Redner schloß seine Ausführungen mit einem Ausspruche des verstorbenen, berühmten Chirurgen Bolkmann, der die hohe Stufe, welche die Mediein in der modernen Wundbehandlung zum Heile der leidenden Menschheit erstiegen, mit Fug und Recht preist. — Am Montag wird Herr vr. Maurer den zeitgemäßen BelehrungS-ChcluS mit einer Betrachtung Iber Wohnung und Kleidung abfchließen.
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• Wetzlar, 25. März. Der RegierungSaffeffor vr. ^'nr. Vordecke in Wetzlar ist zum Landrath Allerhöchst ernannt worden. Ihm ist da» Landrathsamt im Kreise Wetzlar übertragen worden.
♦ Mannheim, 25. März. Zur Ersparung eines Tram- dahubilletS im Werthe von 15 Pfennigen gab fich der Agent Moses Badenheimer einem Trambahnschaffner gegenüber als Abonnent aus. Die Strafkammer verurtheilte ibn heute, da er schon zweimal wegen Betrugs bestraft wurde, zu einer Gefängnißstrafe von drei Monaten.
• München, 22. März. Unlängst fanden fich im erzbischöflichen PalaiS dahier mehrere Männer mit einem großen Schrein ein und theilten mit, derselbe mit seinem Inhalt fei für den Herrn Erzbischof bestimmt. Der Schrein enthielt ein in fingerdickes Leder gebundenes, an den Ecken schwer nit silbernen Beschlagen versehenes Buch von 1 Meter 18 Zentimeter Höhe, 90 Zentimeter Breite mit nicht weniger «i6 1002 Seiten! Die sämrntlichen Seiten sind mit rother Tinte beschrieben und es besteht der Text zum großen Theil ii Auszügen aus der Offenbarung des Evangelisten Johannes, aber auch anderen Worten und Sätzen biblischen Inhaltes. Neben dem seltsamen Riesenbuche, an welchem nach der Verschiedenheit der übrigens sehr flotten und geläufigen Schriftzüge zu schließen, mehrere Personen gearbeitet haben, wurde rxch ein roth gebundenes großes Buch im Formate eines Miffale übergeben, welches ebenfalls mit Stellen aus der Offenbarung Johannes mit rother Tinte beschrieben ist. Aus i«m Inhalt der beiden Bücher geht hervor, daß sich der ^erfaffer für ein überirdisches Wesen hält, daß er dem Herrn Lrzbischof Antonius das Studium der beiden Bücher zu- wuthet, und verlangt, es solle in allen Schulen die Glaubens-, Religion-- und Sittenlehre nach dem Inhalt dieser Bücher ectheilt werden. Der Verfaffer der curiosen Bücher hatte sich bei der Uebergabe im erzbischöflichen PalaiS persönlich eingefunden, verweigerte aber über seine Personalien jede Auskunft, wie auch von den Männern, welche beim Tragen der Bücher beihalfen, nichts zu erfahren war. Der Autor, Mer dessen Herstammung und Verhältnisse z. Zt. amtliche Recherchen im Gange sind, dürfte Ende der 20er Jahre flehen und machte den Eindruck eines ruhigen Mannes, der fich in keiner Weise auffällig benahm. Auch muß er über Geld verfügen, denn die beiden so kostbar gebundenen Bücher mb der polirte Schrein — alles zusammen wiegt ca. zwei Zentner — werden auf 1500 Mk. geschätzt.
• Ein Scheiduugsgtuvd. Im Westen der Vereinigten Staaten hat die Gattin eines Zeitungsschreibers eine Ehescheidungsklage gegen ihren Mann anhängig gemacht, weil — letzterer allnächtlich, wenn er nach gethaner Arbeir heimgekehrt, fi« zwinge, fich noch alles vorlesen zu lassen, was
der Mann im Laufe der Nacht geschrieben hat. Bis jetzt ist der Proceß noch nicht entschieden, doch sollte er ohne Weiteres zu Gunsten der Klägerin ausfallen.
• Ein Schwur. Rieke (zu ihrem Musketier): „Lieber Willem, wirft Du mich och uff ewig treu bleiben?" — Musketier Wilhelm: „Na, Rieke, wat für'n Schnack,- natürlich werde ick Dir treu bleiben ewig!" — Rieke: „Denn jrlobe esl" — Musketier Wilhelm: „I- jut, Rieke,- also, ick jlobe, bet ick Dir treu bleibe!"
Citeratu* und Kao#
— Ernst von WildenbrnchS Festdicht««- ,$8iBe6alm*, die am Abend des 22. März im Berliner Opernhause zur Aufführung gelangte, erscheint, geschmückt mit vier Illustrationen, die Professor Hanns Fechner und H. Koberstein zu den vier Acten der weihevollen „dramatischen Legende" gezeichnet haben, in dem soeben zur Ausgabe gelangten JnbULumSbefte der illrrstrirten Zeitschrift »Bo« FelS znm Stm* (Stuttgart, Verlag der Union Deutsche VerlagS- gesellschaft). Zweifellos wird dieser schönen, glanzvollen Publikation ein großer Erfolg befdjhben sein, da sie all denen, die das Werk nicht von der Bühne herab zu vernehmen in der Lage sind, die Bekanntschaft mit der Festdichtung vermittelt.
— Die „Wahrheit^ (Halbmonatschrift zur Vertiefung in die Fragen und Ausgaben deS Menschenlebens, Stuttgart, Frommanns Verlag, Preis Mk. 1.80 vierteljährlich), zweites Marzbeft (Nr. 84), bietet in Hinblick auf den Erinnerungstag des 22. März ein treffliches Bild von den bedeutsamen, herzerquickenden, rein menschlichen Eigenschaften Kaiser Wilhelms I. dar. — In „Die römische Kaiserzeit, einSpiegel unsererZeit" stellt Prof. Gelzer (Jena) den allmählichen sittlichen Verfall des römischen Volkes mit dem des unserigen in Vergleich und fordert einen Jeden für fich auf, in der heutigen schicksalsvollen Krisis die Ideale, denen Eultur und Staat ihre Blüthe und ihren Glanz verdanken, nicht zu verleugnen: „daß wir leben, ist eine Nebensache; daß wir unsere Pflicht thun, eine eiserne Nothwendigkeit." — Der Aussatz „Ein Frauenloos" betitelt und aus der Feder von Prof. Paul Hensel in Straßburg, btschäftigt sich mit einem englischen Roman von Grant Allen und erörtert den Versuch, die Ehe durch ein heiligeres und sittlicheres Institut, durch die freie Vereinigung zu ersetzen.
— Äaiftr Wilhelm I. ist heute in Aller Mund! Wohin man blickt, Andenken an ihn: Medaillen, Bilder, Kornblumenarrangements rc. rc., vor allem aber Büchlein und Bücher, Hefte und Broschüren, daß man wahrlich rufen möchte: genug des Segens! Denn meist find es die hundertmal gebrauchten hochtönenden Reden, die dem Leser da gehalten werden, die der Eigenart des schlichten und in seiner Schlichtheit gerade so großen Kaisers am wenigsten entsprechen. Wahrhaft wohlthuend berührt in dieser blühenden Wüste die Buchoase der Schlichtheit, die wir Joseph Kürschner verdanken, der immer und in jedem Falle einer Sache eine originelle und instructive Seite abzugewinnen vermag und der auch in der Festliteratur zur Zentenarfeier des Kaisers Wilhelm I. in einem gewiffen Sinne den Vogel abgeschoffen hat. Au« eigenen Sammlungen und aus den Schätzen des Hohenzollern-Museums, des Kgl. Münz- cabinets, des Kgl. Zeughauses, des Märkischen Prooinzialmuseums rc. ist mit Tact und Geschmack geschöpft. Auch hier zeigt sich Kürschners feiner Sinn für das Wesentliche und Instructive. So bietet dieses Buch einen Glanz- und Lichtpunkt in der Kaiserliteratur auch über den unmittelbaren Anlaß hinaus, aus dem e8 entstand. Seine 416 Seiten mit ihren 300 Illustrationen sind ein schlichtes, aber bedeutsames Denkmal des Lebens und Wirkens unseres großen Kaisers, das verdient, überall wo Deutsche leben, einen Platz zu finden, in dem was es darstellt errichtet zur Erhebung der Alten und zur Nacheiferung der Jungen.
Eingesandt.
Gießen, 26. März 1897.
£>efltirtli<6ee Dank!
Unseres Wissens zum ersten Male hat die hiesige freiwillige Feuerwehr am vergangenen Montag gelegentlich der Illumination im Thurmhaus am Brand eine Feuerwache bezogen. Wir haben diese Einrichtung mit großer Freude begrüßt und sagen dem unbekannten Veranstalter hierdurch unseren warmen Dank. Eine solche Wache ist zur Abwehr der Brandgefahr von ganz bedeutendem Werthe, der rege Besuch derselben Seitens der Bürgerschaft dürfte den Feuerwehrleuten ein Sympathiebeweis gewesen fein. Hoffentlich erhält sich biefe Einrichtung dauernd, wie wir dies auch in anderen Städten gefunden haben, welche ohne Berufsfeuerwehr sind. Es gibt Gelegen- heiten zur Ausübung'dieses Dienstes genug, z. B. Jugendfest, Sturm rc. Schien es unS nur so oder war es durch das Abberufen zur Hilfeleistung veranlaßt, die Anzahl bet Mannschaften war eine etwas geringe? ES finden fich in der Wehr gewiß noch mehr Freiwillige zur Ausübung dieser schönen Nächstenpflicht. Auch die hiesige Presse
hat fich durch die Bekanntgabe der Maßregel im rebactionellen Theit ein Verdienst erworben. H.
kirchliche Anzeige« -er Stabt Gietzen.
Evangelische vemeiutze.
Samstag den 27. März.
Nachmittags 2 Uhr: Beichte für die Marcusgemeinde.
Pfarrer Dr. Grein.
Sonntag den 28. März. Laetare.
Gottesdienst.
I« der Stadtkirche.
Vormittags 9</2 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Constrmation der Kinder aus der Marcusgemeinbe. Feier des heiligen Abendmahls.
Collecte für die Armen.
Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Confir- manden au8 der Matthäusgemeinde. Pfarrer Schlosser.
Abends 6 Ubr: Pfarrer Schlosser.
Abends 8 Uhr: Versammlung der Constrmandenoereinigung der Matthäusgemeinde in der Herberge.
Nächsten Sonntag, den 4. April, findet die Konfirmation der Kinder aus der Mattbäusgemeinde und in Verbindung damtt die Feier des heiligen Abendmahls statt. Die Beichte wird SamStag den 3. April, Nachmittags 2 Uhr, gehalten werden. Bei der Eon- firmation wird eine Collecte für die Armen erhoben werden.
bet AohanneSkieHe.
Vormittags 91/» Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Geh. Kirchenrath Professor D. Köstlin.
Abends 6 Uhr: siehe Stadtkirche.
Mittwoch den 31. März, Abends 6 Uhr: 5. Pasfio«-- ««dacht in der Johanneskirche. Pfarrer Dingeldev.
Am Sonntag den 4. April findet Beichte und heil. Abendmahl für die JohanneSgemeinde im Abendgottesdienst statt. Anmeldungen vorher bet dem Pfarrer erbeten.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 27. März:
Nachmtttags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte;
Sonntag den 28. März. 4. Fastensonntag.
BormUtagS von 6»/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
, um 6Vi Uhr erste hl. Meffe;
„ um 7Vt Uhr AuSthetlung der hl. Communion;
„ um 8 Uhr zweite hl. Messe;
„ um 9‘/2 Uhr Hochamt mit Predigt;
Nachmittags um b'/s Uhr Christenlehre; darauf Faftenandacht.
Mittwoch Abend um 6 Uhr ist Fastenandacht.
Schisfsnachrtchterr.
Der Postdampfer „Soulhwark" der „Red Star Sine* in Antwerpen ist laut Telegramm am 24. März wohlbehalten in New-Bork angekommen._________________________
— Die,®etwania*, Lebens-Versicherungs-Actien-Gesellschaft zu Stettin, hat nach ihrem 39. Rechnungsabscdlusse auch für das Jahr 1896 einen großen Zugang an neuen Versicherungen, ein bedeutendes Wacbsthum ihrer Reservefonds unb trotz beS für mündelsichere Kapitalanlagen wiederum gesunkenen Zinsfußes recht befriedigende finanzielle Ergebnisse für ihre mit Gewinnantbeil Versicherten zu verzeichnen. Durch den Zugang von 42 Millionen Mark neu geschlossener Versicherungen, abzüglich der Abgänge durch Tod und bei Lebzeiten der Versicherten, ist das aus dem Vorjahre aut 1896 übertrageneGesammt-Verficherungscapital um 22,632.369 Mk. auf 536,415,736 Mk. gestiegen. An Prämien wurden vereinnahmt 24,239,565 Mk., an Zinsen 6,974 323 Mk., zusammen 31,213,888 Mk. Hiervon wurden verwendet 37 pCt. mit 11,694,505 Mk. für Auszahlungen an Versicherte oder deren Hinterbliebene. Dem Prömien- reseroefonds wurden 39 pCt. der JahreSeinnahme mit 12,213,879 Mk. überwiesen und dessen Gesammtsumme hierdurch auf 166,140,089 Mk. erhöht. Mit Rücksicht auf den andauernd niedrigen Zinsfuß für zweifellos sichere Kapitalanlagen berechnet die Gefellschaft vom 1. Januar 1894 ab für alle neu geschlossenen Kapttalverstcherungen auf den Todesfall die Prämienreseroe mit bem Zinsfuß von 3 pCt. (bisher 3Vi pCt ). Die Sicherheitsfonds der Gesellfchast in Höhe von 192,403,842 Mk. sind gegen das Vorjahr um 13,627,179 Mk. gestiegen. Da« Gesammtve'mögen der Gesellschaft, von welchem 81 pKt. mit 159,338,069 Mk. in mündelsicheren Hypotheken angelegt sind, erreichte Ende 1896 die Hohe von 196,660,286 Mk. gegen 180,735 006 Mk. am Schlüsse des Vorjahres.
THEE-MESSMER
BERÜHMTE MrecHONflEN M7M0 A 0.50 PS. PFUND. PROBEPACK6TE 60 A BO Pt.
Bekanntmachung.
In unser Gesellschaftsregister wurde heute eingetragen:
Die Actiengesellschaft „Portland Cement Fabrik Karlstadt a. M. vormals Ludwig Roth" mit dem Sitz zu Karlstadt a. M. hat in Gießen eine Zweigniederlassung errichtet.
Der Gesellschaftsvertrag datirt vom 24. April 1890. Gegenstand der Unternehmens ist die Erwerbung und der Fortbetrieb der von Herrn Ludwig Roth unter der Firma „Ludwig Roth" in Karlstadt geführten Lrmentfabrik und insbesondere die Herstellung und der Vertrieb von &<ment und Cementwaaren, sowie die Fabrikation und der Handel in eilen verwandten Industriezweigen. Die Dauer der Gesellschaft ist nicht beschränkt. Das Grundcapital beträgt 2 500000 Mark und ist in 2 500 Actien zu je 1000 Mark eingetheilt, welche auf den Inhaber lauten. Der Vorstand besteht aus einem oder mehreren Mitgliedern, welche der Luffichts:ath ernennt. Die Berufung der Generalversammlung erfolgt burch den Vorstand oder Aussichtsrath. Die Einladung hierzu hat mindestens 3 Wochen vor dem Verfamw.lungStage in den Gesellschaftsblättern mter Veröffentlichung der Tagesordnung zu erfolgen.
Die öffentlichen Bekanntmachungen erläßt der Aufsichtsrath oder der Vorstand der Gesellschaft. Dieselben erfolgen durch den deutschen Reichs- snzeiger, die Münchener Allgemeine Zeitung, das Frankfurter Journal mb die Frankfurter Zeitung.
Gründer der Gesellschaft sind:
1. Herr Ludwig Roth, Ingenieur in Wetzlar,
2. Herr Georg Buderus, Industrieller in Main-Weser-Hütte bei Lollar, , .
3. Herr Hugo Buderus, Geheimer Commerzienrath in Hirzenhain
4. Herr Carl Bud erus, Industrieller in Gießen,
5. Herr Reinhard Buderus, Industrieller auf GeorgShutte bei Burg-Solms,
6. Herr Adolph Seyberth, Industrieller in Wiesbaden,
7. Herr Eugen Buderus, Industrieller in Wiesbaden,
8. Die Vormundschaft über die minderjährigen Kinder der Frau
Emma Müller, Wittwe des Industriellen Ernst Müller in Wetzlar,
9. Die Vormundschaft über die minderjährigen Kinder erster Ehe des verstorbenen Herrn Wilhelm Buderus, Industrieller in Wetzlar,
10. Die Vormundschaft über den minderjährigen zweitehelichen Sohn des verstorbenen Herrn Wilhelm Buderus, Rudolph Buderus.
Die Gründer haben sämmtliche Actien übernommen und hierauf die nicht durch Baarzahlung erfolgten, in der Bekanntmackung Kgl. Land- genchtskammer für Handelssachen, in Würzburg vom 22. October 1890 in Nr. 534 der Würzburger Zeitung und in Nr. 296 der Münchener Allgemeinen Zeitung (Jahr 1890) näher bezeichneten Einlagen gemacht.
Die Gesellschaft gewährt dem Herrn Ludwig Roth in den ersten 7 Geschäftsjahren eine Betheiligung von drei Procent an dem nach Dotirung der Reserve und nach Vertheilung von vier Procent Dividende verbleibenden Reingewinn, welcher Anspruch im Falle seines Ablebens auf die Erben übergeht.
Zum Vorstand der Gesellschaft wurde Herr Ingenieur LudwigRoth in Wetzlar gewählt. Dieser ist nunmehr ausgeschieden und an dessen Stelle Herr Ingenieur Friedrich Schiele in Gießen als einziges Vorstandsmitglied gewählt worden. Die Zeichnung erfolgt durch denselben in der Art, daß er der Firma seinen Namen beifügt.
Der erste Aufsichtsrath bestand aus folgenden Herren:
1. Geheimer Commerzienrath Hugo Buderus in Hirzenhain, 2. Jndustriellrr Carl Buderus in Gießen,
3. Industrieller Eugen Buderus in Wiesbaden,
4. Industrieller Adolph Seyberth in Wiesbaden.
Die Revisoren, welche den Gründungshergang geprüft haben, find folgende Herren:
1. Architect Franz Carl Ostberg in Karlstadt,
2. Bankier Franz August W'eigand in Lohr.
Gießen, den 23. März 1897. 2941
Grotzherzogl. Amtsgericht.
Holz-Versteigerung
in der
Lrchm1. Oberförstern Rabenau.
Mittwoch den 31. l. Mts., nach Zusammenkunft in District Range am Scheidacker, Vormittags 10 Uhr aus den Diftricten Range, Odenberg, Höringsteich, Noll und Steinberg. Derbstangen: Fichten 120 Stück mit 6,50 tm, zu Leiterbäumen und Baumstangen geeignet. Reisstangen: Fichten 200 Stück mit 1,19 km. Scheiter rm: Buchen 196 1. Kl., 35 2. Kl., Eichen 10 1. Kl., 1 2. Kl., Aspen 1 1. Kl., 6 2. Kl., Nadel 20 1. Kl., 15 2. Kl., Knüppel rm: Buchen 132 1. Kl., 6 2. Kl., Eichen 27 1. Kl., 9 2. Kl., Nadel 52 1. Kl., 21 2. Kl., Aspen 3 1. Kl., 22 2. Kl., Reiser rm: Buchen 402, Eichen 2, Nadel 135, Aspen 37, Stöcke rm: Buchen 55, Nadel 7 1. Kl., 8 2. Kl. Das Holz in District Höringsteich 3, sowie das Windfall- und Dürrholz aus den Districten Noll, Hörnes, Steinberg wird nicht vorgezeigt und kommt in District Range beim Feuer zum Ausgebot. Steigliebhaber wollen sich dasselbe vorher ansehen. Nähere Auskunft ertheilt auf Verlangen Forst- wart Leyerer, Odenhausen.
Papiermühle, 25. März 1897. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau.
Schwörer. 3016


