Bekanntmachung, betreffend Maul« und Klauenseuche -u Inheiden. Nachdem die Maul- und Klauenseuche zu Inheiden erloschen ist, werden die ungeordneten Sperrmaßregeln hiermit wieder aufgehoben.
Gießen, den 25. Januar 1897.
GroßherzogltcheS Kreis amt Gießen.
b. Gagern.
Deutscher Reich.
Darmstadt. 25. Januar. Ihre Königlichen Hoheiten der Groß Herzog und die Großherzogin wohnten am SamStag Abend in Gotha dem Herzoglichen Hofball bei, zu welchem etwa 400 Einladungen ergangen waren. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog find in Begleitung des Obersthofmarschalls General der Inf. z. D. b. Westerweller gestern Abend von Gotha hierher zurückgekehrt.
Neueste N«ch^ch4E
, »tlffl telegraphische, LorrespouLem-Barea».
Berlin, 25. Januar. Der „Reichsanzeiger" veröffent- licht die Ernennung der Profefforeu Usener tu Bonn und Hittorf zu Münster i. W. zu stimmfähigen Rittern des Ordens „pour le m6rite für Wissenschaft und Künste" und deS Bischofs bou Oxford, Lord Stubbs, und des DtrectorS des königlichen Mufeums zu Madrid, Pradilla, zu ausländischen Rittern des Ordens.
Breslau, 25. Januar. Ueber ein Grubenunglück in Laurahütte meldet die „Schles. Ztg.": Ein schweres Grubenunglück hat sich am Samstag im FicinuS-Schachte er- eignet. Das Terrain dieser alten Grube ist bon den Brand, feldern der Fauuhgrube durch dicke Mauerdämme getrennt, welche jedoch häufig Riffe bekommen. Auch am letzten Samstag strömten wieder giftige Gase durch solche Riffe in den FiciuuS-Schacht aus. Abends gegen 6 Uhr unternahmen ein Fahrstetger und zwei Hauer, die gefährliche Stelle aufzusuchen. Plötzlich aber schlug der Luftzug um und die gefähr- lichen Gase nahmen die Richtung nach dem Schachte. Ein Hauer bermochte sich zu retten. Als später ein anderer Bergmann Hilfe zu bringen suchte, explodirten die ausftrömenden Gase. Eine rtefige Feuergarbe stieg zum Himmel empor. Der Schacht stand in hellen Flammen und war bis Sonntag früh ausgebrannt. An dem Tode der Unglücklichen wird nicht gezweifelt.
Crefeld, 25. Januar. Die Königliche Betriebs-Juspection theilt mit: Trajectbetrieb zwischen Spyck und Welle, Strecke Clebe-Zevenaar, wegen Eisganges eingestellt.
Leipzig, 25. Januar. DaS Reichsgericht berwarf die Rebtfion des Freiherr» b. Ehrhardt u uH Genossen, die am 20. October b. I. bon der Strafkammer bon Düffeldorf wegen Beleidigung, bezw. Herausforderung zum Zwei- kämpf, bezw. Körperberletzuug, berurtheilt worden find.
München, 25. Januar. Der Actten-Gesellschaft „Elec- tricitätSwerke, borm. Kummer" in Dresden wurde die Con« eession für eine electrische Bahn bon Murnau über Kohlgrub nach Ober-Ammergau erthetlt.
Carril (a. d. Arosabai, Spanien), 25. Januar. Heute wurde hier eine Trau er fei er für die mit dem deutschen Dampfer „Salier" Verunglückten beranstaltet, welcher die Behörden und die ganze Bebölkerung beiwohnten.
Depeschen des Bureau „Herold."
Berlin, 25. Januar. Die Kaiserin Friedrich wird am 20. Februar zum Besuche ihrer Mutter in OSborne erwartet.
Berlin, 25. Januar. Der StaatSsecretär des Auswärtigen, Freiherr b. Marschall, hat seine Dienftgeschäfte wieder übernommen.
Berlin, 25. Januar. Für die Centennarfeier am 22. März forderte, wie die „Post" berichtet, der Obermeister Bernard der Bäcker Innung „Germania" die Vertreter der Gesellen auf, in ihren Kreisen dahin zu wirken, daß der Festzug der Innungen an dem gedachten Tage durch Mitwirkung der Gesellen recht imposant auSsalle. Im Namen seiner College» erklärte darauf der Alt-Geselle Klammeck, daß sie bet ihrer Partetstellung als Soctaldemokraten eine solche Betheiliguug ablehneu müßten.
Berlin, 25. Januar. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." in einem Privat Telegramm auS Sansibar meldet, hat Dr. Schüller mit seiner Expedition, nachdem er die Maffai-Steppe durchquert hatte, auf dem Wege durch ver- schtedene Landschaften im Nordosten des Bictoria-Nyanza die Hauptstadt Ugandas erreicht.
Berlin, 25. Januar. Die Commission des H erren- tzauses für das Lehrerbesoldungsgesetz beginnt ihre Berathungen am 1. Februar.
Berlin, 25. Januar. Da die Berliner Gym- uasialdirectoren nach dem Regierungseutwurfe im An« fangSgehalt keine Aufbefferung erfahren, so werden sich dieselben zu einem gemeinsamen Schritt in dieser Angelegenheit vereinigen.
Rom, 25. Januar. Laut Depeschen der „Tribuna" scheinen die Derwische von einem Angriff auf da- Fort Agordat absehen zu wollen. Die borgeschobenen Vorposten sollen zurückgezogen sein.
Berlin, 26. Januar. Wie bedeutet, wird in der hier tagenden Confereuz zur Bekämpfung der Pestgefahr der Reichskanzler eine Reihe bon Vorsichtsmaßregeln bot» schlagen, welche sich auf verschärfte Controlle der Seeschiffe «nd auf gewisse BerkehrSbeschränkungen erstrecken.
Pose», 26. Januar. Geueral-Lieuteoaut Freiherr v. Wilczek, Commandeur der 9. Division, dürfte zum commandireuden General deS 5. Armeecorps ernannt werden.
Dessau, 26. Januar. Gestern Nachmittag fand die Vermählung des Prinzen Stzzo zu Schwarzburg-Rudolstadt mit der Prinzessin Alexandra bon Anhalt statt.
Wien, 26. Januar. Der russische Minister Graf Murawjew soll auf einen Tag auch hierher kommen.
Laibach, 26. Januar. Neuerdings wurden wieder mehrere heftige Erdstöße berspürt.
Ragusa, 26. Januar. An der Grenze von Montenegro fand ein Kampf zwischen Arnauten und Montenegrinern statt.
Rom, 26. Januar. Der Papst forderte Monsignore Macaire, den Chef der nach Abeffynien entsandten oaticanischen Mission, auf, die gegen ihn gerichteten schweren Anklagen umfassend zu widerlegen.
_ CoceU» uit» provinziellem
Gießen, den 26. Januar 1897.
• * Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- Her zog empfinge» am 25. Januar u. A. den Bauinspector Frenah bon Gießen und de» Forstmeister Heyer bon Gießen.
* * Die Reichsbauk bleibt morgen, am Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers, bon 12 Uhr ab geschlossen.
* • Ein heftiges Schneetreiben stellte sich heute Morgen ein und verursachte dasselbe hier und da Verkehrsstörungen, die aber bald wieder beseitigt wurden. Berichte über Unterbrechungen deS BahuberkehrS liegen bis jetzt nicht vor, trotzdem die Schneemaffen in anderen Gegenden größer find, wie bei uns.
* * Eissport. In Folge des Schneesturmes bleibt die Eisbahn des EiSbereinS borläufig geschlossen.
* * Omnibnsverkehr. Der fett heute Nacht eingetretene Schneesturm hindert den Verkehr allerwärts, so treffen die E senbahnzüge alle mit großen Verspätungen ein. Auch der OmnibuSberkehr muß in etwas eingeschränkt werden, soweit die Fahrten keinen Anschluß an die Züge haben. Bis auf Weiteres fallen die Fahrten Nr. 13, 14, 15 und 16 (Vormittags '/,11 bis %12 Uhr) aus.
Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Für die zweite Hälfte deS Januar war ein Vortrag des früheren Gesandten in China, Excellenz bon Brandt, in Aussicht genommen. Der Gesandte hat aber in dienstlichen Angelegenheiten nach Paris reisen müffen und gebeten, [einen Vortrag auf Anfang März zu verschieben. Für ihn ist Herr Hans Leder aus Jauernig in Schlesien eingetreten, und wird am Montag den 1. Februar einen Vortrag über Sibirien halten. Herr Leder hat in einem dreijährigen Aufenthalt und auf längeren, im Auftrage des Großfürsten Nicolaj Michailowttsch aaSgeführten Reisen Sibirien und die Mongolei 1891—1894 genau kennen gelernt und bereits in den meisten geographischen Gesellschaften Deutschlands gesprochen. Er wird insbesondere über die wtrthschaftlichen Verhältnisse Sibiriens berichten, die bekanntlich infolge des mächtig boranschreitende» Ausbaues der großen sibirischen Eisenbahn und des Planes einer mandschurischen Bahn zur Zeit ganz besondere Aufmerksamkeit verdienen. ES ist daher zu erwarten, daß dem Vortrage reges Jntereffe entgegengebracht werden wird. — Der folgende Vortrag findet am 23. Februar statt.
* * Zum Besten derUulerstützuugskasie des Veterane» Vereins fand gestern Abend in LeibS Saal eine Wiederholung des Programms statt, welches genannter Verein seinem am 17. d. MtS. stattgehabten Wiaterfeste zu Grunde gelegt. Der Saal war bis auf de» letzten Platz ausverkauft, und damit zugleich dargethan, daß der Beifall, den sowohl die theatralischen wie musikalischen Darbietungen, wie insbesondere auch die lebenden Bilder bei der erstmaligen Aufführung gefunden, ei» wohlverdievter war. Auch am gestrigen Abend wurde den Mitwirkenden der verdiente Beifall gezollt, besonders bei Darstellung der lebenden Bilder, die in Farbenwirkung und Auffaffung deffen, was sie bedeuten sollten, bekundeten, daS hier eine in jeder Beziehung sachverständige Hand die Anordnungen getroffen. Im Kriege rastet bekanntlich weder am Sonntag noch am Feiertag daS Schwert, es heißt vorwärts, und wenn eine feindliche Truppe auf die andere stößt, giebt eS Kampf, dieses Factum wurde im ersten Bilde lebenswahr zum Ausdruck gebracht; wo aber in dem gewaltigen Ringen eine Ruhepause eintrat, da ging auch der rauhe Krieger im Angefichte des hohen Festes in sich, da gedachte der einsam auf seinem Posten stehende Soldat seiner daheim um de» Chrtstbaum geschaarte» Angehörigen. DaS zweite Bild stellte jene in dem großen Kriege einzig dastehende Heldenthat dar, durch welche eS einer halben Compagnie hessischer Krieger gelang, daS von über 3000 Franzosen besetzte Schloß Chambord zu nehmen,- der verzweifelte Widerstand, auf welchen die eben durch das Parkthor eindringenden Heffeu unter Führung des Hauptmanns Kattrein gestoßen, wird in diesem Bilde lebenswahr zum Ausdruck gebracht. Das dritte Bild zeigt Deutschland im Frieden- wir sehen die werk- thätigen Bewohner an der Arbeit, sie aber jubeln zu den im Hintergründe treu zusammenstehenden Waffenbrüdern, über welchen eine Glocke weithioauS ins Land den Frieden kündet. Ueber die zur Aufführung gekommene Operette „Guten Morgen, Herr Fischer" haben wir bereits berichtet, eS genügt heute zu constatiren, daß sämmtliche Mitwirkenden ihre Sache gut gemacht haben, auch der, die Gefahren deS Borpoften- diensteS schildernde Prolog, gesprochen von einer jungen Dame, machte einen erhebenden Eindruck. Wie immer, trug auch die RegiwentSmusik unter Meister Kraußes Leitung zum Gelingen der Veranstaltung bei, die der im Stillen manche Wohl- that spendenden Beteranenkaffe einen hübschen Ueberschuß zuführen wird.
* * Füttert die Bogel. Verschiedene Fälle, wo in Folge der anhaltenden Winterkalte Meisen tobt aufgefuuden wurden, geben Beranlaffung, auf jenen nützlichen Bogel, der dem Menschen In der Vertilgung von Ungeziefer überaus große Mithilfe leistet, aufmerksam zu mache». Die Thierchen I sind nämlich noch im Winter so scheu, daß fie die mensch
lichen Wohnplätze und die von verständiger Hand angelegten Dogel-Futterplätze meiden. Im Jntereffe der Obstbaumzucht liegt es aber, diese Vögel, die am liebsten da weilen, wo fie sich eingenistet haben, nämlich in den Obstgärten, zu erhalten. DieS geschieht dadurch, daß man geronnenes Schweinefett In kleinen Töpfen an die Bäume hängt. Der Erfolg stellt sich sofort ein, denn bald erscheinen die kleinen Sänger schaarenwetse, um den Hunger zu stillen. — Die oft geäußerte Bitte, bet Schnee und Frost der Vögel zu gedenken, sei besonders an die Köchinnen gerichtet. Wer da weiß, was alles in den Küchen abfällt und entweder 1» de» Müllkasten oder in das Feuer geworfen wird, wird oft unangenehm berührt. Gekochte Kartoffeln und Kartoffel» schalen, Obstreste, Fleischreste, Fett, Brod, Hülsenfrüchte rc. sollte man nicht verbrennen oder in den Abfallkasten werfen, sondern an geeignete» Plätzen den Vögeln hinwersen- was der eine Vogel nicht frißt, frißt der andere- auch die sonst für schädlich erachteten Vögel erwecken bei Schnee und Ei- das menschliche Mitgefühl, wir dürfen sie tödten, aber nicht verhungern laffen. Darum ihr Hausfrauen und Köchinnen, seht Euch in den Speisekammern und Kellern um, es wird sich überall etwas finden, womit sich der Hunger manchen Vogels stillen läßt.
* * Die diesjährige Prüfung der Aspiratttmneu für das höhere Lehrfach soll am Montag, 22. Februar, und an den folgenden Tagen, Vormittags 8 Uhr beginnend, im Schul« hause der Victoriaschule zu Darmstadt stattfinden. Der Termin für die mündliche Prüfung ist auf den 24. und 25. März festgesetzt.
* * Gesuche nm Unterstützung von Waisen und Halbwaisen auS der Ernst Ludwig- und Victoria Meltta-Stiftung find bei de» Kriegervereinsbezirken am 15. Februar und bet dem Präsidenten der „Hasfia", per Adreffe Herrn Major Beck in Darmstadt, am 1. März einzureiche». Die Be- dingunge» find folgende: 1) der Vater der Waise» muß Mitglied eines Kriegervereins gewesen sein, 2) eß werden nur solche Waisen bedacht, welche im Jahre 1897 confirmirt, eingesegnet, bezw. auS der Schule entlaffen werden. Mit Rücksicht auf die knappen Mittel find nur besonders Bedürf- ttge vorzuschlagen.
L. Beuern, 25. Januar. Nach langem Zögern endlich ist der Winter, und zwar mit bedeutenden Schneemaffen, bet uns eingezogen. Die Straßen find fast unpasfirbar, denn meterhohe Schneewehen habe» sich stellenweise darauf abgelagert. Den Straßenwärtern ist hier wieder eine schwere Aufgabe gestellt. — Mit Freuden ist die Nachricht zu begrüßen, daß man hierselbst ernstlich bestrebt sei, für den Bau einer Nebenbahn einzutreten. Dieselbe würde unserem sehr verkehrsreichen, aber leider bis jetzt in dieser Hinsicht wenig beachteten Orte einen ungeahnten Aufschwung bringen. Hoffentlich nimmt diese Angelegenheit einen günstigen Fortgang.
-1. Nieder Veffiugeu, 26. Januar. Unsere neugegründete Freiwillige Feuerwehr hielt am Sonntag ihre erste Wahlversammlung ab. ES wurden gewählt Als 1. Com- Mandant Gg. Hau, 2. Commandant und Schriftführer H. Walter, Rechner Wendelin Diehl- 1. Führer der Steigmannschast Conr. KlöS, als deffen Stellverlreter H. KlöS- 1. Führer der Spritzenmannschaft Gg. Keller, Stellvertreter Ludwig Olm atz- als Beifitzer Gg. Stein und Gg. Haas- als Zeugwart Joh. Pein, Spritzenmeister Hch. Braun.
□ Darmstadt, 25. Januar. An der Technischen Hochschule findet Anfangs des nächsten Sommersemesters eine Prüfung für ConsolidationS - Geometer und Cultur« Ingenieure statt, wozu Meldungen bis zum 15. Februar an die betr. PrüfungS-Commiffiou zu richten find. — Eine der interessantesten Ausstellungen im Kunstverein ist die bon Pastellen und Radirungen von Bernhard Mannfeld, jetzt am Städel'schen Institut in Frankfurt wirkend, zu nennen, der nach kurzem Debüt als Zimmermann und Baumeister sei» ganzes Lebe» (et ist 1848 in Dresden geboren) der Pflege der deutschen Radirkunst gewidmet hat und von deffen meisterhaft durchgeführten Radirungen fich viele in Original und Copie» in de» Händen der Kunstfreunde befinden (die Copien find im Verlag von Paul Köhler in Berlin erschienen). Die vorgeführten Original-Radirungen betreffen meist archi- tectonische Denkmale und Ansichten aus Städten, für die Pastelle, in denen Mannfeld ebenfalls eine hohe Technik nnb virtuose Farbengebung an den Tag legt, hat er die Motive meist im Odenwald und Taunus, sowie bei Frankfurt geholt.
-h Rodheim a. d. Bieber, 21. Januar. In der letzten Nummer deS „Biedenkopfer Anz." macht Kgl. LandrathSamt diejenigen Gemeinden unseres Kreises bekannt, woselbst im letzten Winter landwirthschaftliche Winterfchulen (ländliche Abendschulen) bestanden haben. ES soll nämlich an die Herren Lehrer, welche Unterricht in denselben ertheilt haben, ein Staatszuschuß von je 30 Mk. vertheilt werden. Rach jener Bekanntmachung Kgl. LandrathSamtts sind eS vorzugsweise gerade kleinere Ortschaften, woselbst bisher solche Wohlfahrtseinrichtungen bestanden haben. Da muß einem unwillkürlich der Gedanken kommen, warum besteht am hiesigen Orte für unsere Heranwachsende Jugend nicht auch eine solche Abendschule? Bedürfen doch durchweg gerade unsere Jungen, die mit dem 14. Lebensjahr in die verschiedensten Berufe eintreten, noch eine weitere Fortbildung. Sollte hierselbst eine Abendschule zu Stande kommen, so würden gewiß die Eltern ihre Söhne anhalten, damit sie die ihnen gebotene Gelegenheit nicht unbenutzt laffen.
Briefkasten.
K. H. W. Wenn Sie Ihre ein richtiges Deutsch in der Straßen- benennung fordernde Zuschrift in unserem Blatt vci öffentlichen wollen, so nennen Ste uns gefl. Ihren Namen — für einen guten Deutschen liemt sich das. Red.


