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Eingesandt.
Einer der intereffantisten Theaterabende verspricht der Freitag Abend zu werden, an welchem daS Volksstück „Der Pfarrer von Kirchfeld" von Ludwig Anzengruber zur Aufführung gelangt und zwar als Benefiz für den tüchtigen Regtfieur und hochbegabten Schauspieler James Kunert. Die Verdienste deS Benefizianten um das Gelingen der vielen guten, ja zum Thetl vorzüglichen Aufführungen, welche uns die Dtrectton Kruse Helm in dieser Saison bot, eingehend und nach Verdienst hervorzuheben, fehlt hier der Raum. Mag Herr Kunert ein Stück in Scene gesetzt haben, mag er in einem Stücke hervorragend oder nur episodisch thättg gewesen sein, der Künstler bot stets Leistungen, die tmponirten und Jntereffe für ihn erweckten. Um nur an einzelne seiner Leistungen zu erinnern: wem wird die Aufführung von „Renaissance" — ein Werk seiner Regiekunst — und darin seine „charakteristisch, feinsinnig: vornehm durchgesührte Leistung" des Paters nicht unvergeßlich bleiben! Die bedeutsamsten Proben seines künstlerischen Vermögens gab Herr Kunert jedenfalls in der Matkowsky-Woche, wo er den „Franz" tn den Räubern, Tags darauf in R<an den alten, ängstlichen, für
sorglichen und für Kean begeisterten Soufleur „Salomon" spielte, um dann in der Grille als „Vater Barband" wieder eine markige, lebensvolle Bauernfigur zu schaffen und danach in Nora den Beweis zu liefern, daß er das Verständntß für den gewaltigen nordischen Dramatiker in hohem Maße besitzt, sowie die Fähigkeit, dieses Verständntß dem Publikum durch die Darstellung klar zur Anschauung zu bringen. Daß ein solcher Künstler lebhaftes Jnteresie erweckt, ist natürlich. E§ ist zu wünschen, daß das Publikum diesem Jnteresie, sowie seinem Danke für dle vielen genußreichen Stunden dadurch Ausdruck gibt, daß es den Benefizianten an seinem Ehrenabend durch ein vollbesetztes Haus erfreut und ehrj. Wir wollen's wünschen und erwarten! -e-
Gottesdieufl der israelitischen Religiorrsgefellfchast
Freitag Abend 680 Uhr, Samstag Vormittag 880 Uhr, Nachmittag 3® U6r, Sabbathausgang 7»o Uhr
Nachmittag 2" Uhr SchrifterNärnng in der Synagoge.
Wochengottesdienfi Morgens 6® Uhr, Abends 6®° Uhr.
Sottesdtmst in der Synagoge.
SamStag den 27. März.
Vorabend 6» Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr,
SabbathauSgang 7” Uhr-
Verkehr, Cattfc* rrird VottrrVirthfchafk
Limburg, 24. März. Fruchtmarkt. Rother Weize» v* 13,75, weißer Wetzen 13.50, Korn JL 9.30, Gerste X 7.10, Hafer X 5.80, Saathafer X 6 80.
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Thudichom, Geschichte des Gymnasiums zu Büdingen. Büdingen 1882. 8n.
Cellarius, Friedrich Wilhelm, genealogische Nachrichten von der Familie Cellarius von 1649 bis 1823. Wetzlar
Gründungsjahr 1857.
Berficheruugsbestand Ende Februar 1897
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Nachdem der Beschluß der Stadtverordneten # Versammlung vom 21. Januar d. Js., wonach die Bergstraße auf nur 10 Meter, statt der bisher vorgesehenen 11 Meter verbreitert werden soll, von Großh. Kreisamt Gießen genehmigt worden ist, bringen wir dies in Gemäßheit des Art. 7 der allgemeinen Bauordnung mit dem Anfügen zur allgemeinen Kenntniß, daß die Einsicht des bezüglichen Planes auf dem Stadtbauamt Jedermann freisteht.
Gießen, den 24. März 1897.
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Die zum Auf- und Abschlagen der Freibades, sowie zur Umzäunung der Pferdefchwemme erforderliche Zimmer- und Schreinerarbeit soll
Montag den 5. April l. I., Bormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden.
Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote sind auf oorge- schriebenem Formular bis zum obengenannten Termin bei uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 24. März 1897.
Das Stadtbauamt: Schmandt. 2967
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ker Herrn Dr.
H. Gilbert Hamburg, öffentliches chemisches Laboratorium, analyfirt und für vorzügliches Fabrikat anerkannt. Der» selbeschreibt in seinem Attest u. A. wie folgt:
Das Krebs-Extraet besitzt einen durchaus frifchen und gefunden Krebsgeruch und die Farbe der gekochten Krebse.
Nach der Vorschrift der Gebranchs-Auweifung wurde daraus Suppe hergestellt, welche sich weder in der Farbe, noch im Geschmack und Geruch von aus frischen Krebsen direet bereiteter Krebssuppe unterschied.
Das vorliegende Krebs-Extraet entspricht somit, sowohl bezüglich seines Geschmacks und Aromas, als auch seines Nährwerthes, allen Ansorderungen, welche mau au ein derartiges Präparat zu stellen berechtigt ist.
gez.: Dr. H. Gilbert, öffeutl. chem. Laboratorium.
iangbkin's tzrebS'Ertrart „Monopol" in Schn ä 60 M, M. 1 n 1,80 Man hüte sich vor werthlosen Nachahmungen. Nur echt mit der Marke: Langbein's KrebS-Extract „Monopol".
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Die Herren Genossen werden zu der am 20. April I. Js., Nachmittags um 2% Uhr, in dem Saale des Herrn W. Meissinger II. dahier stattfindenden General-Versammlung eingeladen.
Tagesordnung: 1. Rechnungsablage.
2. Dividendenvertheilung.
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