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ag den 21. März lentenarfeier i ^ch die W» peuchvr im Schul- , dem vv« Kirchen- rühmen de« Ewigen de« Herrn Lürger- Mehrer Gersten. Tugenden und die -lwS l. Declama- »irchenchors waren Illang: ,W ese Feier, W1 t der Frau Mel- Ah- Mn ®1' Id ml taraW
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angebot. Jeder Laudwirth, auch der kleinste, benutzt die sehr billigen Preise im Herbste, die sür Milchschweine bezahlt werden, um aus der Schweinemast einen entsprechenden Erlös zu erzielen. Diese eingelegten Schweine kommen nun, allerdings meist nicht als erste Qualität Fettschweine, zum Berkaus. Zu betonen bleibt hierbei übrigens noch, daß in der Schweinezucht immer noch einer der rentabelsten Faktoren der landwirthschaftlichen Einnahmequellen steckt.
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• Krofdorf, 20. März. Am 18. März ist zu Sieben» köpf im Kreise seiner Familie ein Mann zur ewigen Ruhe eingegaugen, der über ein halbes Jahrhundert lang im Kreise Wetzlar ein segensreiches Wirken enfaltet bat: der Bürger» meister und Hauptmann der Landwehr Herr Peter C o lnot. Ein langes Leben ist dem Verstorbenen beschteden gewesen- mit mehr als 86 Jahren ist er weit über die Grenze hinaus gelangt, die nach dem pfalmisttscheu Worte dem Erdenpilger als weitestes Lebensziel gesteckt ist. Der Verstorbene war am 11. März 1811 zu Coblenz geboren. Als seinem Vater nach Ausscheiden aus dem Militärdienste die Verwaltung der Bürgermeisterei Atzbach übertragen wurde, kam er mit ihm in den Kreis Wetzlar und trat ebenfalls in daS Verwal» tuugSfach ein. 1839 wurde ihm die Verwaltung der Bürgermeisterei Rechtenbach anvertraut, die er 20 Jahre lang führte. Nachdem fein Vater, der Atzbacher Bürgermeister, gestorben war, bewarb er sich um dessen Stelle, und erhielt sie. Bekanntlich wurden nicht lange Zeit nachher die bis dahin getrennten Bürgermeistereien Atzbach und Launsbach zu einem Verwaltungsbezirke vereinigt. Am 1. September des Jahres 1889 feierte Herr Colnot sein 50 jähriges Bürger- meisterjubiläum. Dieses außerordentlich seltene Ereigniß wurde durch einen großartigen Festact im Gleiberger Ritter- saale und sonstige Veranstaltungen gefeiert. Der König ehrte den verdienten Beamten durch Verleihung des Rothen Adler» »rdenö 4. und des König!. Kronenordens 3. Klaffe. Der verewigte trat nach 52 jähriger Dienstzeit im Jahre 1891 in Pension.
* Frankfurt a. 3»., 19. März. Neue Thier- sendungen sind während der beiden ersten Märzwochen im Zoologischen Garten eingetroffen. Bon Nord-Europa langten bunte Wtldgäose verschiedener Art an; auS Australien
trafen Känguruhs ein (worunter ein schön gefärbtes Wallaru), sowie Gimpel-Häher. Aus Amerika kam eine schöne bunte Eichhornart und von den Molukken außer verschiedenen Papageien ein großer Helmkasuar. Zahlreich sind besonders die neu angekauften kleineren Vögel.
• Wiesbaden, 23. März. Die gestrige Illumination des RathhauseS setzte dasselbe in FeuerSgefahr. Die im Innern der Räume aufgehängten JlluminationSkörper machten so große Flammen, daß etwa 20 Fensterscheiben gesprungen find und in einzelnen Räumen Acten in Gefahr kamen. Die Illumination mußte deshalb sofort gänzlich gelöscht werden.
• Breslau, 23. März. Bei dem gestrigen Festschießen in Dyherufurth bei Wohlau ereignete sich, wie der „BreSl. Gen.»Anz." meldet, ein bedauerlicherUnglückS- fall. Als zwei Schützen gerade zwei Schüsse abgaben, stürzte der sich unbefugter Weise in der Nähe aufhaltende Schulknabe Portakk, von einer Kugel getroffen, nieder- dieselbe war ihm in den Hinterkopf gedrungen und an der Seite wieder herauSgekommen. Der Knabe starb bald darauf.
Citeraä» rsnd Aunst
— Durch das Ableben des verdienten Prof. Daniel Sanders, das wir kürzlich meldeten, wird in der Wetterführung seines letzten großen Werkes, des im Verlage der Langenscheidt'ichen Verlagsbuchhandlung (Prof. G. Langenscheidt) in Berlin erscheinenden eueyklo» pädische« Wörterbuches der englischen und deutschen Sprache, von Muret-Sanders, Theil II, keinerlei Stockung eintreten. Der englisch-deutsche Theil dieses groß angelegten Unternehmens, der von Prof. Dr. Murrt bearbeitet ist, wirb mit der im Juli d. I. erscheinenden 24. Lieferung vollständig. Der deutsch-englische (II.) Theil ist von Prof. Sanders bis F vollendet und wird von dort ab von Professor Jmanuel Schmidt mit Unterstützung einer Anzahl Sprachgelehrter beider Nationalitäten derartig bearbeitet, daß wir in etwa drei Jahren auf die Vollendung des Werkes, das dann ein würdiges Settenstück zu SachS-Villattes encyklopädischem Wörterbuch der franzSfischen Sprache bilden wird, hoffen dürfen.
— Wichtig für Fabrikanten und Exporteure. Vom 1. April er. ab wirb in Hamburg unter dem Titel „Procedimientos mercantileß“ mit dem Beiblatte: „Industria quimica“ eine neue Zeitung in spanischer Sprache erscheinen, welche bestimmt ist, den Ausfuhrhandel nach Central- und Süd-Amerika zu fördern. Es sind bis jetzt nur wenig Anstrengungen gemacht worden, den deutschen Producenten mit dem spanisch sprechenden Ueberseeer bekannt zu machen, so daß viele der hervorragendsten Firmen nicht einmal dem Namen nach dort bekannt sind. Die wenigen Blätter, die in deutscher Sprache daselbst verbreitet werden, können ihren Zweck nicht ge
nügend erfüllen, auS dem einfachen Grunde, weil der Süd-Amerikaner die deutsche Sprache in den allerwenigsten Fällen versteht. — „Prooedimientoß mercantileß" wird einen sorgsam gepflegten redactio- nellen Inhalt haben; die neuesten Erzeugnisse der Technik und Industrie werden ausführlich besprochen. Der chemischen Industrie wird durch die Ausgabe deS Beiblattes besondere Beachtung geschenkt werden. — Bei den erschwerten Einfuhrbedingungen unter der Herrschaft Mac Kinleys in Nord-Amerika gewinnt „Procedimientos mercantileß“ erhöhte Bedeutung. Die Redaction des Blattes in Hamburg, Alter Steinweg 24, versendet auf Verlangen kostenfrei Prospekte, aus benen alles Nähere zu ersehen ist.
— In der neuesten Nummer des »Magazin für Literatur^ (Verlag von August Deubner, Berlin W. 8, Preis pro Nummer 40 Pfg., pro Quartal 4 Mk.) veröffentlicht Eberhard Kraus einen sehr interessanten Artikel über Katharina II, die russische Kaiserin, in ihrer schriftstellerischen Thätigkeit. Katharina, die, wie bekannt ist, mit den französischen Encyklopädisten in regem Briefwechsel stand, kann als die eigentliche Begründerin des modernen russischen Lustspiels gelten. Wie Friedrich der Große wirkte sie in ihren Schriften im Dienst der Aufklärung. — Interessante Ausführungen über SubjectiviSmuS in der Literatur bietet Otto Stoeßl in seinem Aufsatz „Vom subjeciiven Roman" in derselben Nummer des „Magazin für Literatur."
Caafc* und Vottsrvirthschaft.
— Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Stoheifeüproductton des Deutschm Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat Februar 1897 auf 519 959 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeleifen 129 682 Tonnen, Besfemerroheifen 39 951 Tonnen, Thomasroheisen 267 756 Tonnen und Gießereiroheisen 82 570 Tonnen. Die Production im Januar 1897 betrug 564364 Tonnen, im Februar 1896 481 250 Tonnen. Vorn 1. Januar bis 28. Februar 1897 wurden producirt 1084 323 Tonnen gegen 978 731 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres
Wöchentliche Neberficht der TodeSsälle in Gieße».
12. Woche. Vom 14. März biS 20. März 1897. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (incl. 1600 Mann Militär). SterblichkeitSztffer: 17,54, nach Abzug der Ortsftemden 15,36a/«.
Kinder
ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im von:
1.Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
KrebS
1 (1) 1 (1) - -
Gehirnschlagfluß
11— —
Tuberkulose
2 11 —
Herzleiden
2 2- —
Lebensschwäche
2 - 2 -
Summ«: 8 (1) 5 (1) 3 —
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben en, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von eußwärtS nach Gießen gebrachte Kranke komm«.
fort a. M., Mainzer Landstraße 71.
2916
4
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gung gesucht.
2923
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S. Heichelheim.
Vorhänge
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dieses Blattes.
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2Ittdfd)anf:Caf6 Ebel, Inh. C. Balzer Wwe., Gießen.
HauSburschen, Schreinerlehrling
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Nachfrage der Arbeitgeder.
3 Buchbinder.
1 Gelbgießer und Installateur.
2 tücht. Glaser (Rahrnenmacher),
1 tücht. Küfer,
Au-edot der «rdettnehmer.
1 Backer,
1 Buchbinder,
Installateure, Rahrnenmacher, Lackirer, Maschinenschloffer Bauschlosser, Schneider, Gärtner, Pferdeknechte,
1 Restaurat.-Köchin,
2 Mädchen für landwirthschaftl. Arbeiten nach Auswärts,
1 Maschinenstrickerin nach Auswärts.
30 Lehrlinge
Bekarmsmachnug.
Anleihe der Israelitischen Religions-Gemeinde Gießen vom Jahre 1865.
Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung wurden die Schuldverschreibungen Nr. 14, 16, 48 und 80 zur Rückzahlung am 1. Juli ds. Js. bestimmt, an welchem Tage deren Verzinsung aufhört.
Gießen, den 23. März 1897.
Der Vorstand der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen.
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Gartenstraße 2.
2 tücht. Bauschlosser nach Auswärts,
2 „ Gießen.
tücht. Maschinenschlosser nach Ausw
t Wasch- und Putzfrau.
2 tücht. Fahrburschen,
2 Lauffrauen,
Königlich Bayerische Staatsbrauerei
Weihenstephan.
General-Vertreter: Carl Eigge, Biergroßhandlung, Frank-
7 Dienstmädchen,
1 Kleidermacherin,
1 Stickerin und Flickerin
tücht. Schmied nach Auswärts, Schneider, 5 Schuhmacher, Bau- und Möbelschreiner nach Ausw. tüchtige Pferdeknechte nach: Auswärts, tücht. Pferdeknecht nach Gießen. Lauffrauen, Laufmädchen.
Mädchen für Küche und Hausarbeit nach Gießen, Dienstmädchen nach Auswärts bei hohem Lohn,
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s Hausbursche gesucht.
Zu erfragen in der Expeditton d. Bl.
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8 Oeeonomtekuechte, 11 jüngere HauSburschen. C. Stiaway, Placeur, KaplanSg. 14, II.
Laufbursche gesucht.
Ein braver Junge von 16 bis 17 Jahren als Laufbursche per sofort
Gießener Omnibus - Gesellschaft.
E. G. m. b. H. in Gießen.
Mittwoch den 31. März 1897, Abends 8V2 W, ßaft Moana (Jeidel):
General-V er Sammlung*.
TageS'Ordnung: Bilanz. Wahl des Vorstandes. Wahl des Aufsichtsrathes. Aenderung der §§ 6 und 22 der Statuten. Allgemeines.
Gießen, den 24. März 1897.
Der Vorstand.
Adami. Hanau. Kirch.
Die Bilanz liegt während der üblichen Geschäftsstunden auf dem Lüreau des Bankhauses A. Heichelheim hier zur Einsicht der Be- ih'Nligten offen.__2928
Kaufmlinnische^Kranken- und Äegräbnißkasse, e. H., Gießen.
Außerordentliche Generalversammlung Freitag, den 26. März 1897, Abends 81/2 Uhr, im Restaurant zum „Zum Postkeller-.
Tages-Ordnung Auflösung der Kasse.
Um allseitige Betheiligung: wird gebeten. 2429
Der Vorstand.
Actieubrauerei Gießen.
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in eine hiesige Liqueurfabrik.
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