Ausgabe 
24.7.1897 Erstes Blatt
 
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Charakter. ES fallen stellenweise Niederschlage. Gestern sanden tn Süddeutschland stellenweise Gewitter statt. Die 2Rorgen»Temperaturen find wenig verändert. Voraus- sichtliche Witterung: Zunächst noch Fortdauer mit be­stehendem Witterungscharakter.

+ Nidda, 22. Juli. In Eckart-Hausen wurde an Stelle deS seitherigen Rechner- Bender der dortige Landwirth Ernst Fr. Giar zum Gemeinde-Einnehmer ernannt vnd verpflichtet.

4- Ans de« Dekanate Schotten, 22. Juli. Nächsten Mittwoch findet auf dem Hoherod-kopf eine Fa mitten - conferenz der evangelischen Geistlichen unsere- Decanat- statt, zu welcher auch die Amtsbrüder der an­grenzenden Decanate eingeladen find.

§ Bom HoherodSkopf, 22. Juli. Daß der Vogels­berg immer mehr Besucher herzuzieht und immer mehr Anerkenner und Freunde seiner herrlichen Naturschönheiten findet, zeigt zur Evidenz der stets wachsende Besuch seiner Höhen und insbesondere deS Clubhauses auf dem HoherodS- köpf. Namentlich an Sonntagen ist dieser Besuch stark- ober auch an Wochentagen mangelt eS nicht an Gästen, die oft aus weiter Ferne zu Rad oder zu Fuß die Höhen er­klimmen. Nicht selten vernimmt man gerade von Besuchern ouS anderen Gegenden, wie de- OdenwaldeS u. a., die Aus­drücke der Verwunderung über die nicht erwarteten Reize deS Gebirges, die herrlichen Ausfichten auf den Koppen, die Gastfreundschaft der Vogelsberger u. dgl. m. Auch die ans ollen Richtungen zu den Höhen des Gebirges hinaufführenden Wege, die in gutem Zustande und nicht zu ermüdender Steigung die Wanderung erleichtern und angenehm machen, rühmt man von Touristen und Radfahrern. So gewinnen die Bestrebungen des Vogelsberger Höhen-Clubs, den Vogels­berg immer weiteren Kreisen zu erschließen, immer mehr greifbare Gestaltung.

? Büßfeld, 22. Juli. Bei einem gestern in den Mittags- stunden über unseren Ort ziehenden Gewitter, das nicht einmal gefahrdrohend schien, schlug ber Blitz in eine Scheuer und zündete. Im Augenblick züngelten die Flam- «en empor und die Scheuer stand im Feuer. Das Ge- dSnde nebst Stallung brannten vollständig nieder. Die Feuerwehren wußten darauf Bedacht nehmen, die Nachbar­gebäude zu schützen.

Darmstadt, 23. Juli. Dem Capellmeister der 23. Hess. Dragoner, Herrn Mufikdirector Engel, wurde der Befehl, Rd) für die Tage vom 3. bi» 10. September mit seiner Copelle nach Homburg v. d. H. zu begeben, um daselbst wnhrend der Anwesenheit der kaiserlichen Herrschaften und iüiftlichen Gäste die musikalische Unterhaltung bei Hofe zu Übernehmen. Es war, wie derFranks. Gen.-Anz." mit» Heilt, ein Wunsch des Kaisers, die ihm so warm empfohlene und von früher her in bestem Andenken stehende Capelle zur Verfügung zu haben. N. H. D.

-k- Ans Starkenburg, 22. Juli. Mitte September d. I. hält der landwirthschastliche Provinzialverein Starkenburg feine Thiersch au in Die bürg, wobei auch landwirth» schaftliche Maschinen, Geräthe und Nutzgeflügel ausgestellt werben. Die Landwirthe von Oberheffcn, bte fich vor zwei Jahren so rühmlich auf ber Ausstellung in Gießen hervor- ibcten, wirb es jedenfalls interesfireu zu erfahren, was für Preise bei unS zur Vertheilung gelangen. ES mögen darum solgenbe kurze Notizen hier Raum finben. Für Zuchtstuten je brei Preise für warmblütige unb kaltblütige Schläge zu 100, 90 unb 80, also 2 x 270 540 Mk. Desgleichen je zwei Preise zu 50, 40 unb 30 Mk. für Fohlen, macht zusammen 2x 120 = 240 Mk. Für Pserbe betragen btc Preise bemnach 780 Mk. Für Rindvieh: Zuchtstiere, Rinder, Kühe, Gemeiubesammlungen und Zuchten find 26 Preise im Besammtbetrage von 3085 Mk. vorhanden. Auf dem Ge­biete der Schweinezucht kann fich der Landwirth um 14 Preise bewerben: Eber, Zuchtsauen, Zuchten im Allgemeinen unb Sammlungen von Gemeinden ober Zuchtvereinen sollen prä- miirt werden. Die Preise schwanken zwischen 30 bis 250 Mk. unb betragen inSgesammt 1375 Mk. Für Ziegen: Böcke und Ziegen find 12 Preise, zwischen 5 bis 20 Mk. im Ge- faaimtbetrage von 150 Mk. ausgesetzt. Särnmtliche Preise, 64 an der Zahl, betragen bte sehr ansehnliche Summe von 5390 Mk. Man kann boch nicht anberS sagen als: Die Landwirthe haben Ursache mit solchen Berückfichtigungen recht zufrieden zu fein. Nicht in jedem Lande finden fich solche Ansätze.

Mainz, 22. Juli. In den hiefigen Volksschulen ist man gegenwärtig mit den Vorbereitungen zur Einführung von Jugendspielen, wie solche in einer Reihe von Städten bereits bestehen, beschäftigt. Vorerst ist in das folge gefaßt, für die erste Zeit die Oberklaffen je 2 Stun- hen die Woche Knaben und Mädchen getrennt spielen zu lassen. Für die Jugendspiele, die besonders von ärztlicher Seite empfohlen werden, find zwei städtische Plätze in Aus­sicht genommen unb hat man als lausenbe Ausgaben Mk. 1400 vorgesehen.

A Ans Rheinhessen, 22. Juli. Die Ernte ist in ber ganzen Provinz in vollem Gange, doch bereitet dieselbe wegen großem Mangel an Arbeitskräften viele Schwierig» leiten. Selbst gegen sehr hohen Lohn find keine Arbeits­kräfte zu haben und die vorhandenen Erntearbeiter verlangen Löhne von einer Höhe, wie sie in hiesiger Gegend noch nicht bezahlt worden find. Einige größere Güter haben Versuchs- seife Arbeiter unb Arbeiterinnen aus Polen kommen laffen.

Berlin, 23. Juli. Der Probuctenhändler Gauzke I« benachbarten Reinickendorf hat gestern nach einem vorher- tiegangenen Streit mit seiner Ehefrau diese mit einem Dresch- Flegel erschlagen. Gauzke wurde verhaftet.

* Ein markanter Zug aus dem Leben Windthorsts wurde

in; einer kürzlich stattgefundenen Gedenkfeier, die in Berlin

von katholischen Vereinen veranstaltet wurde, durch die Fest­rede deS Abg. Dr. Lieber bekannt. Um einen Beleg zu geben für bte Selbstlosigkeit, mit welcher ber große Parla­mentarier bie von ihm übernommene Aufgabe vertrat, theilte Dr. Lieber folgende Episode mit: Eines Tages erhielt Windthorft von dem gekrönten Vormund eines minderjährigen katholischen Fürsten das Anerbieten ber Hauptleitung ber Vermögensverwaltung bieseö seines Münbels gegen ein JahreS- gehalt von 100,000 Mk. und die entsprechende Sicherung für Frau und Kinder im Falle seines Ableben-. Windt- horst war nicht mit Glücksgütern gesegnet, unb waS er außer seinem spärlichen hannover'schen Ministerruhegehalt noch bedurfte, hat er fich bis zu seinem Lebensende als ge­wiegter practischer Jurist mit seiner Feder verdient. Dieser Mann nun in solcher Lage, hochbetagt und angefichts der Thatsache, daß der Culturkampf fich zu Ende neigte, was that er? Er schrieb einfach an zwei verbannte Kirchen- fürften und bat fie zu einer Besprechung in Privat-Angelegeu- heiten nach einem Grenzorte. Er trug ihnen dort den Fall vor, stellte ihnen Alles dar, wie eS sich bei ihm zu Hause verhielt, und richtete die schlichte Frage an sie:Halten Sie eS für meine Pflicht als Katholik, dies Anerbieten von der Hand zu weisen, ober glauben Sie, daß ich eS mit meinem Gewissen als Katholik vereinen kann, es anzunehmen Die beiden Kirchenfürsten zogen fich zur Berathang zurück und kamen wieder mit der Antwort:Deine Pflicht als Katholik ist, auSzuharren, wo Du stehst!" Und Windthorft packte fein Handköfferchen, fuhr nach Hannover und schrieb dem gekrönten Vormund ab. Dieser gekrönte Vormund war Kaiser Franz Josef von Oesterreich und baß fürstliche Mündel der Fürst von Thurn unb Taxis.

Wieviel Postbeamte giebt es bei der deutfchen Reichs­post? Die Zahl deS Personals ber ReichS-Post- unb Tele­graphen-Verwaltung ist seither öfters sowohl seitens ber Presse, als auch von Vertretern im Reichstage auf rund 176000 angegeben worben. Nach einer Zusammenstellung im Amtsblatt bes ReichS-Postamtes hat btefelbe Ende De- cember 1896 ausschließlich ber Inhaber ber Post-Hilfsstellen, welche keineswegs als Beamte zu bezeichnen finb unb teil­weise gar keine Bezahlung erhalten, 124,898 Köpfe be­tragen. Die Anzahl von Beamten unb Unterbeamten ver- theilt fich auf 40 Ober-Poft-DirectionSbezirke, von welchen ber Bezirk Berlin weitaus an erster Stelle steht. Bet ber Centralbehörbe unb ben Postanstalten in Berlin nebst ben Vororten finb allein 14161 Beamte unb Unterbeamte be­schäftigt, an zweiter Stelle folgt ber Ober-Post-DirectionS- bezirk Leipzig mit 7069 Beamten. Der Ober-Post-DirectionS- bezirk Darmstabt b. i. bas Großherzogthum Hessen steht an 22. Stelle- er besitzt ein Personal von 2317 Beamten unb Unterbeamtrn.

* Für ihre Verbienste um bie Constructionen des neuen, jetzt zur Einführung gelangenden Feldgeschützes haben eine Anzahl Meister unb Ingenieure der Artilleriewerkstatt, der Geschützgießerei, deS Feuerwerkslaboratorium- und der Pulver­fabrik in Spandau, ungefähr 14 Herren, vom Kriegs- Ministerium Dotationen in Höhe von je 10006000Mk. erhalten.

* In der Narkose gestorben. Die Ehefrau des Schirm­fabrikanten Bode in Breslau begab fich am Freitag kurz vor 9 Uhr zu einem im Centrum der Stadt wohnhaften Zahntechniker, um sich von diesem, der nicht ein approbirtcr Zahnarzt ist, einen Zahn auSzlehen zu laffen. Als Frau Bode bis um !/212 Uhr Mittags nicht zurückgekehrt war, begab stch ihr Gatte, dadurch beunruhigt, in die Wohnung des betreffenden Dentisten und fand dort siine junge Frau fie war erst 24 Jahre alt und kerngesund als Leiche vor. Frau Bode war angeblich auf ihr Verlangen mit Bromäthyl betäubt worden, und fie ist aus dieser Narkose nicht mehr erwacht. Der Tod war bereits um Va10 Uhr eingetreten. Die Leiche ist von ber Staatsanwaltschaft mit Beschlag belegt worben. Die Section wirb wohl ergeben, ob unb wie weit ben Zahntechniker an dem Unglück ein Verschulben trifft. In ber Wohnung beß Letzteren finb särnmtliche Narkotika beschlagnahmt worben. Wie bieBreSl. Zeitung" weiter hört, war zu ber Narkose ein Arzt nicht zugezogen worben. (!)

Eine Besteuerung des Fahrrades plant daS bayerische Finanz-Ministerium. Man berechnet für Bayern 50,000 Fahrräder unb will eine Steuer von 20 Mk. für Rab und Jahr erheben, was eine jährliche Steuersumme von 1 Million Mk. ausmachen würde. Damen sollen ben dop­pelten Steuersatz zahlen, während Arbeiter und Geschäfts­leute eine Ermäßigung genießen, wenn nicht ganz befreit werden sollen. Die Steuereinnahme soll zur Verbefferung unb Erhaltung der DistrictSstraßen verwendet werden, waS inbirect wiederum den Radfahrern zu Gute komme. Die Mehrheit der bayerischen Kammer soll dem Plane geneigt sein.

Schiss-nachrichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulbos.

Bremen, 22. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Capt. C. Pohle, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 6 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Universttäts - Nachrichten.

Der mit der Vertretung des Professors Dr. Elster in Breslau beauftragte Prioatbocent Dr. Heinrich Waentig ist, wie derNationalzeitung" berichtet wird, zum außerordentlichen Professor der Staalswissenschaften an der Universität Marburg ernannt worden.

Trier, 21. Juli. Das seltene Fest des diamantenen Doctorjubiläums beging gestern unter allgemeiner Theilnahrne der Gehetrnrath Dr. med. Birnbaum. Der körperlich und geistig ungemein rüstige alte H-rr wirkte jahrelang segensreich als Director ber Provinzialhebammenlehranstalt in Köln und war ein weit bekannter und vielgesuchter Geburtshelfer und Frauenarzt. Zu seinem Jubelfeste trafen telegraphische Glückwünsche von der mebicinb schen Facultät in Bonn, ben ärztlichen Vereinen in Köln, ber Heb- I ammenanstalt in Köln, des hiesigen wissenschafllichen Vereins, dessen

reges Mitglied Dr. Birnbaum ist, und von zahlreichm Freunden und Bekannten deS tn allen Kreisen wohlgelittenen Jubilars ein.

Bonn, 22. Juli. Professor Lietzmann erhielt einen Ruf alS ordentlicher Professor an die UnioersitSt Bern; er hat ihn abgelehnt.

Der Besuch der königlichen landwirthschaftlichen Hochschule in Berlin hat sich derNationalzeitung" zufolge auffallendeiweise gegen das Vorjahr stark verringert. Sie wird gegenwärtig von 503 Studirenden gegen 619 im Vorjahre besucht unb zwar von 381 orbentlichen und außerordentlichen Hörern und 122 Hospitanten.

Der außerordentliche Professor der Mineralogie und Geo­logie an ber Universität Heibelberg Dr. Osann ist an Stelle bes mit Enbe bes Semesters nach Würzburg übetfiebelnben Professors Dr Beckenkamp an bte Chemieschule in Mülhausen i. Els. berufen worben.

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Das Preisrichter-Collegium, bestehend aus ben Herren Professoren B. Haertel, Frhr. o. Herzogenberg, F. Schulz, G. Vier­ling unb Hofpianist C. Schulz-Schwerin, welches, wie seiner Zeit mitgetheilt wurde, zufammengetreten war zur Beralhung über eine von ber Deutschen Militär- Musiker-Zeitung in Berlin zur Hundert­jahrfeier des Hochsrligen Kaisers Wilhelm des Großen ausgeschriebene Composttion des LiedesDer deutsche Soldat" (ber Dichter ist ber Kgl. Hauptmann Moser), hat für bie unter bem MottoDeutsches Lied aus beulschem Herzen" eingereichte Arbeit bem Musikbirector L. Große in Dresden ben Preis zuerkannt. Das Lied wirb dem­nächst im Druck erscheinen, um Gemeingut ber deutschen Armee werden zu können.

Geschichte der Weltliteratur «edst einer Geschichte des Theater- aller Zeiten u«d BSlker. HerauSgegeben von Julius Hart. Erschernt in 40 Lieferungen »um Preise von je 30 Psg. und umfaßt 120 Druckbogen mit 825 Abbildungen und 16 Tafeln in feinstem Farbendruck Auch zu beziehen in zwei hoch­feinen ßeinenbänben zum Preise von 15 Mk. Perlag von I. Neu­mann in Neudamm. Kürzlich nahmen wir Veranlassung, beim Er­scheinen ber ersten Lieferung unsere Leser auf bief: neue G-schickte der Weltliteratur hinzuweisen. Die uns heute vorliegenden Hefte 2 bis 6 geben uns Gelegenheit, von Neuem auf dieses Werk, welches wie fein anderes berufen ist, ein echtes Haus- unb Familienbuch in des Wortes strengster Bedeutung zu werden, zurückzukommen. Der Inhalt ber vorltegenben Hefte ist folgenbet: In Heft 2 kommt ber die chinesische Literatur behandelnde Thetl zum Schluß und beginnt die Literaturgeschichte Indiens. Heft 3 bringt bie Fortsetzung der indischen Literaturgeschrchte, die Biüthezeit des indischen Schauspiels, verkörpert in den großen Dramatikern Bhavabhuti, Schudraka und Kalidasa unb beren Werken, wird uns in anziehender, durch zahl­reiche Beispiele erläuterter Darstellung vorgesührt. Heft 46 be­handeln die altpersische, hebräische, egyptische unb griechische Literatur, letztere bis zur Blüthezeit beS griechischen Dramas burchgeführt, eine vortrefflich ausgeführte Farbendrucktafel zeigt uns eine Seite aus dem berühmtesten ber egyptifchen Tobtenbücher, bem Ani-Papyrus des Britischen Museums. Als einen besonders wichtigen unb inter­essanten Lestanbiheil berWeltliteratur unb Bühnengeschichte" möchten wir ihren außerordentlich reichen Btlderschmuck bezeichnen, welcher ausschließlich nach authentischen Originalen hergestellt ist und den Leser überall seffeln unb anregen muß. Jedem, bem baran gelegen ist, stch mit ber Geschichte ber Weltliteratur vertraut zu machen, empfehlen wir die Anschaffung des Werkes auf das Ange­legentlichste, feine erste Lieferung, welche ungemein reichhaltig aus- geftattei unb mit drei Farbentafeln geziert ist, wird von ber Ver­lagsbuchhandlung umsonst unb postfrei versandt, fo daß Jebermann in ber Lage ist, sich ein Urtheil zu bilben.

Die im Verlage von Karl Grüninger in Stuttgart er­scheinende illustrirte Familienzeitschrift Echo vom Gebirge wird mit Recht das Lieblingsblatt für Ziterspieler genannt. Das Blatt, das bie Interessen deS Zithe, spielS vertritt, bringt neben belehren­den musikgeschichtlichen und musikpädagogischen Artikeln, Beurtheil- ungen neu erschienener Zitherstücke auch Unterhaltendes in Form von spannenden Erzählungen unb Humoresken, Räthfel rc., ferner Concertberichte und Concertprogramme, welche über bie Thätigkett in Kreisen von Zltherspielern orientiren. Jede Nummer enthält werthvolle Musikbeilagen. (Preis Mk. 1 20 vierteljährlich.) Probe- nummern versendet bie Verlagtzduchhsnblung Karl Grüninger in Stuttgart gebührenfrei.

NrrchUche Anzeigen SUö» «vLetzen

Svangelifche Gemeinde.

Sonntag, den 25. Juli. 6. Sonntag nach Trtnttotts Gottesdienst.

3« der Joha««e-Nrche.

Vormittags Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Gottesdienst mit Christenlehre für bte Neuconfirmtrten aus ber Johannesgemeinde.

Vormittags 9Va Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Vormittags um 11 Uhr: Kinderkirche für die LucaS- gemeinde. Marrer Dingeldey.

3« der Ariedhosseapelle.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser.

I« «onfirmandensaal, Neustadt 61.

Nachmittags 23/< Uhr: Versammlung der Kinderkirche der Matthäusgemeinde Pfarrer Schlosser.

Nachstkünftigen Sonntag, den 1. August, wird die alljährliche Colleete für die innere Misston erhoben werden.

Katholische Bemeiude.

Samstag den 24. Juli.

Nachmittags um 4 Uhr unb Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte;

Sonntag den 26. Juli. 7 Sonntag nach Pfingsten.

Vormittags von 6Vs Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte;

um 67a Uhr erste hl. Messe;

um 7Vs Uhr Austheilung der hl. Communion;

um 8 Uhr zweit: hl. Messe;

um 9Vs Uhr Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr: Andacht für die Abgestorbenen.

Gottesdienst der iSraettttschen ReligionSgejellschaft.

Freitag Abend 745 Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr, Nach­mittag 4 Uhr, Sabbathausga.ng 915 Uhr.

Nachmittag 318 Uhr SchrifterktLrnng Bahnhofstr. 50.

Wochengottesdienst Morgens 630 Uhr, Abends 8 Uhr.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemeffen am 23. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Master 16/8°, Luft 16°.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

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