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2. Tag. Vorabend 7 Uhr. Vormittags 8 Uhr- Nachmittags 4 Uhr. FefteSauSgang 815 Uhr.
Wochengottesdienst Morgens 6«- Uhr, Abends 8" Uhr.
Verkehr, Canfc» «nd V-lkswirth-chaft.
•ittm, 22. April. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,00—1,20, Hühner ehr ut. 6t. 0 4, 2 St. 10-11 A. Enteneier 2 St 11-12 H, Gänse der pr. St. 00-11 A, Käse pr. 6t. 5-8 H, Käsematte pr. 6t. 3 * Erbsen pr. Liter 18 A. Linsen pr. Liter 27 H, Tauben pr. Pa».
030 bis 1,00 Hühner pi. Stück 1,10 bis 1,30, Hahnen pr. Stüä JL 1,20-1,50, Enten pr. Stück X 1,60—1,80, Gänse pr. Pfunt X 0,00-0,00. Ochsenfleisch pr. Pfd. 66- 74 A. Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60-66 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bttz 66 A. Schweine- fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 a Kalbfleifch pr. Pfd. 60-00 A Hammelfleisch pr. Pfd. 50-65 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 00 bii 5,00 X, Weißkraut pr. Stück U--00 A, Zwiebeln pr. Eentner X 7,09-8.00, MUck pr. Liter 16 A
22. April, Frachtmarkt. Rotder Wei»-n X 13,95, weißer Weizen X 00 00, Korn X 9.50, Gerste X 7.20, Hafer X 5 90, Saathafer X 0 00.
Verfälschte schwarze Seide. SS des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung trttt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz heWräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort (namentlich glimmen die -Schußfäden" weiter, wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegenscch zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Seide«- f«teiltet G. Henneberg (f. u. k. Hoflieferant) Zürich ver
senden aern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefern einzelne Roben und ganze Stücke porto- und steuerfrei Ins Haus.8694
Was ist Thure Brandt -Maffage?
ES ist dteS eine eigenartige Form der Massage, erfunden von einem genialen Laien, dem schwedischen Major Thure Brandt, die bei der Behandlung von Frauenleiden mit außerordentlichem Erfolg angewendet wird. Viele langwierige Leiden sind schon durch die Thure Brandt-Massage beseitigt, viele Operationen verhütet worden, so daß man mit Recht Thure Brandt als einen Woblthäter der leidenden Frauenwelt bezeichnen kann. So bericht, t u. A. auch die Soßmarm'sche -ratnrheilavfialt (Aerzte Dr. med. Mißmahl, Dr. med. Walser, Dr. med. Sophie Gomberg) WilhetmShühe bet Eassel von den hervorragenden Erfolgen, die durch die Thure Brandt-Massage (auSgeführt durch Frl. Dr. med. Gomberg) bet Frauenleiden erzielt worden find. Die Thure Brandt-Massage hat tn ärztlichen Kreisen berechtigtes Aussehen erregt und schließlich auch wtffenschaftltche Anerkennung gefunden. Für Interessenten find von der Direction der genannten Anstalt Prospekte nebst belehrender Broschüre kostenfrei erhältlich. Weiter sei zur Belehrung empfohlen: „Handbuch der Naturhetlkunde" von Dr. med. Walser, Verlag von Enßlin, Reutlingen.3039
— Wohl nur selten dürfte ein hauSwtrthschaftltcher Artikel sich fester tn die Gunst der Hausfrauen aller Stände eingebürgert haben, als die von Max Elb tn Dresden fabrtctrte Eh. A. Pafierrrs EfitgEfienr. Die Ortgtnalfla?onS, welche diese Essenz enthalten, sind durch einen Maßstab abgethetlt, der die zur Bereitung einer Weinflasche Tafel-Essig oder zuverlässigen Früchte Etnmacke- Efftg erforderliche Menge Essenz aufs Genaueste anzeigt. Dieser telbstbereitete Essig bat den Wohlgeschmack und das Aroma guten Wein-Essigs, bleirt spteg lblank und wird von ärztlichen Autoritäten wegen seiner Reinheit als der gesündeste Essig empfohlen. Ganz besonders eignet er sich zum Etnmachen und Conservtren, weil durch
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die Mahtheilung der dazu unbedingt erforderliche Stärkegrad genau und gleichmäßig getroffen wird und weil er gänzlich frei von Fäulniß- Keimen und Gährungsfioffen ist, die den Grund zur Verderbniß der Früchte bilden. Hier liegt eine tn practtscher und gesundheitlicher Beziehung gleich gediegene Neuerung vor; nur wolle man beim Einkauf der seit über 20 Jahren rühmlich bekannten OrtginaIfla?onS von Max Elb, Dresden, darauf achten, daß man die echte, auf Etikette, Halsstreifen und Kapsel mit besten Firma bezeichnete Waare und nicht etwa eine in ähnliches Gewand gekleidete Nachahmung erhält.
verfichernngSwese«. Es dürfte in der heutigen Zett,in der man alle Tage von Einbrüchen hört, von Werth sein, daraus hinzuweisen, daß sich Private, Geschäftsleute jeder Branche, Banken ufro. gegen die wirthschasiltchen Nachihetl infolge eines Etnbruch»-Diebftahls, sowie g^gen die Beschädigung bezw. Vernichtung von Gegenständen aller Art bet einem Einbruch aus einfache und billige Wetse schadlos halten können- Die Versicherungsgesellschaft „Fides" tn Berlin — unter Aussicht der Kgl. Preuß. Staatßregierung — bat als erste deutsche Gesellschaft die Versicherung gegen EtnbruchSdtebstabl ausgenommen und damit solchen Anklang gesunden, daß sie bereits im ersten Jahre ca. 32 Millionen Mark Versicherungssumme in Deckung bekommen hat Die Aufnahme von Anträgen erfolgt auf Grund der Feuerversicherungsvolice und erfordert daher die geringsten Umstände. Die allgemeinen Verstcherungsbedingungen sind analog den allbekannten Feu-rvet sicherungobedtngungen abgesaht, wie auch die Prämie« denen der Feuerversicherung gleichkommen. Im Uebrigen fd auf das betr. Jnse'at <n der heutigen Nummer verwiesen. 3973
THEE-MESSMER
BERÜHMTE MISCHOHQEN M71.BO B. 0.50 PB. PFUND. PROBEPACKETE 60 * SO PF.
Höhere und erweiterte Mädchenschule der Stadt Gießen.
Das neue Schuljahr beginnt Montag de« 2«. April. An diesem Tage Bekanntgabe der Stundenpläne. Anmeldungen werden an demselben Tage von 10—1 Uhr im Schulgebäude entgegengenommen. Dabei find vorzulegen: Geburtsschein, Impfschein, resp. Bescheinigung der zweüen Impfung.
Der Unterricht beginnt wieder Dienstag de« 27. ds. Mts. Gießen, 20. April 1897. Großh. Direction.
3913 Dr. Stoeriko.
Grossherzogliches Realgymnasium, Realschule u. Vorschule zu Giessen.
Die Anmeldungen von Schülern für das neue Schuljahr werden Samstag, den 24. April, Vormittags 9 bis 12 Uhr, in dem Schulgebäude, Ludwigstrasse 11, entgegengenommen Vorzulegen sind Geburtsschein, Impfschein und eventl. ein Abgangszeugniss der zuletzt besuchten Schule.
Der Unterricht beginnt wieder Dienstag, den 27. April, Vormittags 8 Uhr.
GrioBBh. Direction.
3899 Dr. Rausch.
Grossh. Gymnasium Fridericianum
zu Laubach.
Anmeldungen neuer Schüler werden Montag, den 26 April, Vormittags von 9—12 Uhr, im Amtszimmer des Directors entgegengenommen. Geburtsschein, Impfschein und Abgangszeugniss der zuletzt besuchten Schule sind hierbei vorzulegen.
Grossherzogi Direction des Gymnasiums.
_________________________Hen seil.___________________ 3884
DieHauptquellen: Georg-Victor»
3ÖUV MölWlltlÄClI* Quelle und Hettn-n-Onelle find seit lange bekannt durch un
übertroffene Wirkung bet Niere«'- Blasen- und Steinleide«, Magen- und Darmcatarrhe«, sowie Störungen der Blutmtschung. als Blntarnmth, Bleichsucht «• f. w. Versandt 1896 883,000 Flaschen- Aus keiner der Quellen werden Salze gewonnen; das im Handel vorkommende angebliche WUdnnger Salz ist «in künstliches, iut» Thetl unlösliche- Fabrikat. Schriften grcttis. Anfragen über das Bad und Wohnungen im Vadelogirhans und «uropäische« Hof erledigt: Die Jnspection der Wildnnger Mineralquellen Actien-Gefellschaft. 3960
Französischer Rothwein.
Bordeaux- Medoc
aus den Weingütern des
Chateau Livran
edler, absolut reiner Naturwein von hervorragend feinem Bouquet und Geschmack.
Original - Etiquette und Kapsel per Flasche Mk. 1.60, für leere Flaschen werden 10 Pfg. vergütet, bei Abnahme von 25 Flaschen Mk. 1.50 Auch in halben und ganzen Oxhoften. 1849
MiMkhauf für Gieße»: Carl Schwaab, Wikseruut.
Bernstem-Oel-Lackfarbe
von O. Fritze Zf Cie, Offenbach, bekanntlich unübertroffen ott Härte, Glanz und Haltbarkeit, sowie Oelfarbe« in allen Nüaueeu, Parquetwachs, Stahlspähne und Pinsel aller Art
August Noll, §ahahofflr. 51.
Vergebung von Bauarbeiten.
Die zur Ausführung eines Lattenzaunes und sonstiger Herstellungen auf dem Gelände der Waschanstalt an der Lahn erforderlichen Zimmer- (bezw. Schreiner»), Schlosser- und Weißbtnderarbeiten sollen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.
Bedingungen, Zeichnungen und Arbeitsbeschreibungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen und sind letztere ebendaselbst, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebotsvermerk versehen, zum Selbstkostenpreis erhältlich.
Der Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, ist für die Bewerbung um diese Arbeiten und deren Ausführung maßgebend.
Die Angebote sind bis zum Mittwoch, den 5. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns etnzureichen.
Zuschlagsfrist: 14 Tage.
Gießen, den 22. April 1897.
Großherzogliches Hochbauamt.
Neuling. 3971
Die Holsvrrsteigerung vom 12. April aus dem Dlstrict Eibschenham ist genehmigt und können die Abfuhrscheine vom 29. lfd. M. ab bei Freiherrlicher Rentei Rabenau zu Londorf in Empfang genommen werden. Ueberweisung des Holzes am 30. April.
Papiermühle, den 21. April 1897. Freiherrliche Oberförfterei Rabenau.
Schwörer. 3970
Versteigerungen.
Holzversteigerung
tm Gießener Stadtwald.
Montag de« 26. April 1897, Vormittags 9*/> Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald in den Districten Waldshute, Unterhag, Philosophenwald, am Exerzierplatz, Hegholz und Hain versteigert werden: 121 Kiefern- und Fichten-Stämme mit 61,98 fm (darunter sehr schönes Schnittholz)
60 liefern- und Fichten-Stangen mit 7,82 fm
64 rm Radel-Scheitholz
58 „ „ Knüppelholz
78,5 „ „ Stockholz 1220 Wellen Radel-Reisig.
Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße am Waldeingang.
Gießen, den 17. April 1897.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 3809
ML Schlachthaus.
Freibank. 3925
Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg.
Hchwemejleisch
nicht ladenrein, per Pfd. 42 Pfg.
Maschiueastrickkrei.
Für bevorstehende Saison empfehle mein reichhaltiges Lager in Damen-, Herren- u. Kiuderstrümpfeu, anerkannt guter Qualität, in schwarz und braun. 3994
Mache besonders auf einen sehr starken Schulstrumpf sowie prima Schweißsocken aufmerksam.
Stricken, anstricken, sowie anweben wird rasch und billig ausgeführt.
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Strohhute werden gewaschen, gefärbt md fa^onnirt. 2246
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