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Mischen den beiden inneren Röhren bis zur Oberfläche, da er durch daS engste Rohr nicht in die Höhe steigen kann. Denn durch dieses wird von oben her heiße Luft nach unten getrieben, die durch die Oeffaungen des Rohres am Grunde entweicht und denselben Weg einschlägt, den der geschmolzene Schwefel nimmt. Dadurch wird zugleich daS Erstarren des Schwefels beim Aufwärttsteigen verhindert. Je nach Be- dürfnih werden die Röhren tiefer in das Schwefellager hin- eiugetrieben. Zu bemerken ist noch, daß die Röhren mit Aluminium bekleidet find. C. A. F.
* Aus Kurheffen, 15. März. Wie sehr auf dem flachen Lande, namentlich aber in der Schwalmgegend, die niederen Bolkskreise noch im Banne des Aberglaubens stehen, beweist wiederum der folgende Vorfall, der sich im Dorfe S. bei Ziegenhain zugetragen hat. Dort erkrankte dieser Tage das einige Jahre alte Kind eines TaglöhnerS an krampf- artigen Anfällen. Anstatt zum Arzte zu schicken, wurde auf Anrathen einer Verwandten, einer „klugen Frau", daS Hemdchen des Kindes unter freiem Himmel verbrannt und die Asche dem armen Wurm portionsweise eiugegeben. Die Wirkung blieb nicht aus, allerdings nicht die ersehnte, denn am anderen Tage war daS Kind eine Leiche. Wahrscheinlich wird die Sache auch noch ein Nachspiel vor Gericht erhalten.
von«, 18. März. Durch einen heftigen Sturm wurde ein Schlot der Wessel'schen Porzellanfabrik in Poppelsdorf um geworfen. Das Kamin durchschlug daS Dach der Blaumalerei und verschüttete die Maler. Einer ist tobt, drei find schwer und zehn leicht verletzt.
* Gelsenkirchen, 18. März. Ein Wirbelwind hat große Verheerungen angerichtet. In Schalkes Spiegel- manufactur ist die Schletshalle eiugestürzt. Ein Arbeiter ist tobt, vier sinb verletzt. Zwei Kinder wurden in dem ein- stürzenden Hause tödtlich verletzt. Viele Häuser, Ziegeleien und Fabriken wurden beschädigt. Der Schaden ist groß.
* HeirathSfchwtudel im Großen. Der Polizei-Wacht- meister H. Schmidt in Berlin hat ein Dienstmädchen aus der Straße „an den Zelten" unter der Maske des liebenden Bräutigams um 11,000 Mk. beschwindelt und ist am Tage vor der festgesetzten Hochzeit nach Amerika verduftet. Schmidt scheint den HeirathSschwindel im Großen betrieben zu haben. Bisher haben sich acht weibliche Personen gemeldet, welchen Schmidt, der verheirathet und Familienvater ist, die Ehe versprochen hat und die er fitzen ließ, nachdem er denselben unter falschen Vorspiegelungen ihr Vermögen abgenommen hat. Sämmtliche Fälle liegen aber in neuester Zeit, sodaß es wahrscheilnlich ist, daß der noch verhältnißmäßig junge Mann, der sich nothgedrungen pensioniren lassen mußte, doch von seiner Pension nicht hätte leben können, nach einem großen und einheitlichen Plane gehandelt hat. Er sah den HeirathSschwindel als besten Weg an, um leicht und schnell die Mittel zur Flucht ins Ausland zu gewinnen. Die Pen- fionirung ist im November erfolgt, die Liebesverhältnisse, die er vor der Penfiouirung eingeleitet, hat er bis zu seiner Flucht fortgesponnen. Unter einigen Tausend Mark hat er aber kein Verhältniß, angeknüpft- wenn er sand, daß die betreffende Mitgift geringer war, sprang er bald ab. Außer den erst bekannt gewordenen 11,000 Mk. hat er einer Wittwe 8000 Mk. abgesa^windelt. Diese verfügt aber über ausreichende Mittel und hat damit einen Steckbrief erwirkt, der bereits erlaffen ist und den gelbsüchtigen Don Juan am Enbe doch noch einholt.
* 3» der Roth. Aus Göttingen wird ber „Frkf. Ztg." berichtet: Kürzlich ging beim hiesigen Studentenausschuß ein Schreiben ein, in welchem ein Mann aus Hannover seinen dereinstigen Leichnam für 30 Mk. zum Kaufe anbot. Der Mann erklärte, er sei in großer Gelduoth und wisse sich nur auf solche Weise zu helfen. Der Ausschuß konnte natürlich auf das Geschäft nicht eingehen, doch fanden sich einige Herren, welche die 30 Mk. zusammenbrachten und fie dem Bittsteller schickten, ohne auf seinen Körper Anspruch zu erhebe«.
* Der für den Norddeutschen Lloyd in Bremen auf der Werft des Vulkan in Stettin neu erbaute Doppelschrauben- Post- und Paffagierdampfer „Königin Luise" hat seine Probefahrten zur vollen Zufriedenheit der Besteller bewirkt und ist nach Bremen abgegangen. Die „Königin Luise" ist der dritte Dampfer der Barbarossa Klaffe des Norddeutschen Lloyd. Seine Lange beträgt, wie bei den anderen Dampfern derselben Klaffe 525 Fuß, die Breite 60 Fuß, die Wasserverdrängung 17 000 Tonnen. Die Schiffe bieten Raum für etwa 200 CajütSpasiagiere, 2300 Passagiere dritter Klasse und etwa 11000 Cubikmeter Ladung. Die Zwischendeck- emrichtungen weisen wesentliche Verbesserungen auf, insbesondere find an Stelle der großen gemeinsamen Schlaf- -räume eine große Anzahl von Kammern für zwei bis zwölf Personen eingerichtet worden. Der vierte Dampfer derselben Schiffsklasse, welcher sich bei F. Schichau in Danzig im Bau befindet, wird im April seine Probefahrt machen. Der deutsche Schiffsbau hat mit diesen Schiffen eine sehr beachtens- werthe Leistung vollbracht. ES find die bei Weitem größten, bisher auf deutschen Werften zur Ablieferung gelangten Dampfer. Vom Stapellauf des ersten dieser vier Dampfer, „Friedrich der Große" und bis zur Ablieferung des letzten find nur acht Monate nöehig gewesen. Die beiden ersten Dampfer, „Friedrich der Große" und „Barbaroffa", find nach Australien (in der Reichspostlinie) abgefertigt worden, ^Königin Luise" geht am 20. März nach Newhork.
• München, 15. März. Der Localbaucommiffion liegt rin Gesuch um Errichtung eines Hundeschlachthauses iv einer Vorstadt vor. Die Entscheidung wurde vorerst vertagt. Daß hier in gewissen Vorstädten, in denen die Lebeus- hallung eine sehr einfache, ja dürftige ist, von jeher viel Hundefleisch gegessen wird, ist ein öffentliches Geheimniß. Liebhaber behaupten sogar, daS Fleisch sei besonders schmackhaft.
* Zwei kleine Weltreiseude. Zwei jugendliche Amerikaner, der fünfjährige Willy und der sechsjährige Johanni Nash aus Kalifornien, sind ohne Begleitung Erwachsener von Sacramento nach dem afrikanischen Gold- minendistrict, nach Johannesburg gereift und wohlbehalten bei ihrem erfreuten Vater angelangt. Der vorsichtige Onkel, der die kleinen Weltwanderer in Kalifornien verlud, hatte einem jeden der beiden Bürschchen einen Zettel auf den Aermel genäht mit der Aufschrift: „Wollen gute Freunde diesen beiden Brüderchen auf ihrem Wege nach Johannes« bürg behülflich sein?" Frisch und munter haben die Kinder Newhork, bann Loubon, endlich Capstadt erreicht und find kürzlich nach einer Rast im SeemannSheim, dort unten im Innern des schwarzen ErdtheileS angelangt, am Ziele ihrer 12,000 englische Meilen langen Reise. Alle Achtung vor diesen kleinen Weltreisenden!
taudwirthschLstliche Winke uni Kathschläge.
A «l«S Oberheffen, Mitte März. Allerhand Nützliche» au» der Praxis.
(Fortsetzung.)
Bekanntlich hat fast jeder Bauer mit Mangel an Stallmist zu kämpfen. Nur ganz wenige, B. Herr Aug. Dettweiler in Laubenheim, brauchen ihren Mist nicht alle, sondern können ihn verkaufen. Sobald es nun den weniger glücklichen Sterblichen gelingt, den Stickstoffgehalt ihres Stallmistes zu verdoppeln und auf ihre Aecker zu bringen, müssen sich deren Erträge wesentlich erhöhen, deren Geldwerth vlcl bedeutender ist, als für den Stallmist am Schluffe unseres vorigen Aufsatzes ausgerechnet wurde. Der Bauer kann mit solchem Dung doppelt so kräftig düngen, er braucht nicht mehr zu kargen. Die Weinberge werden jetzt viel mehr Stallmist erhalten und ebenfalls reichere Erträge bringen.
Wenn in dieser Weise viel höhere Erträge zu erzielen sind als vorher, dann sollen und müssen die Preise für die nothwendigen Lebensbedürfnisse sinken, ohne daß der Bauer zu kurz kommt. Er ist im Stande, viel größere Erträge auf seinen Aeckern zu machen, ohne daß es ihn mehr Geld kostet, der Volkswohlstand muß steigen, die Leute können bester und billiger leben. Es können dann aber auch viel mehr Menschen aus derselben Bodenfläche ernährt werden, als in früheren Zeiten und hiermit wird zugleich der Beweis geführt, daß eine Uebervölkerung durch die Fortschritte in Ackerbau und Gewerben in der Regel verhindert wirb.
Ein äußerst interessantes Beispiel von Bevölkerungsbewegung gibt die sogen. Fuldische Mark, die Orte: Echzell, Gettenau, Reichelsheim, Berstadt, Bisses, Bauernheim, Blofeld, Leibhecken. Im neunten Jahrhundert schenkten die Kaiser Ludwig der Fromme und Karl der Dicke dem Kloster Fulda die genannten Dörfer, in denen damals 650 Seelen wohnten. Jetzt, im neunzehnten Jahrhundert, wohnen 6500 Seelen darin, also gerade das Zehnsacbe. Wer das vor tausend Jahren gesagt hätte, wäre für verrückt erklärt worden. Die Vermehrung geschah nicht, wie es heutzutage bei den großen Städten durch übermäßigen Zuzug geschieht, sondern ganz ruhig und regelmäßig, abgesehen von Störungen durch Pest und Kriege.
Man hört vielfach in bäuerlichen Kreisen die Ansicht äußern: Wenn es so fortgeht mit Obstbäumepflanzen. Vieheinstellen, Getreide, Kartoffeln und Futterstoffen zu bauen, wird bald die Zeit eintreten, wo Alles mit landwirthschaftlichen Erzeugnisten so überschwemmt ist, daß die Menschen darin ersticken und die Sachen nichts mehr gelten. Die andere Partei sagt: Wenn sich die Menschen so weiter vermehren, wie seit fünfzig Jahren, müssen sie sich schließlich selbst aufzehren. Beides ist unrichtig. In demselben Verhältnisse wie sich die Menschen vermehren, vermehren sich die wissenschaftlichen Entdeckungen und Erfahrungen, daneben macht die Noth erfinderisch. Der Bauer braucht sich deshalb weder vor einer dauernden Uebervölkerung noch vor einer dauernden Ueberproduction zu fürchten, die Natur hilft stets rechtzeitig ab.
Wir sind von unserem Hauptgegenstande ein wenig abgeschweift, um durch ein practisches Beispiel zu beweisen, daß die Bauern nicht nothig haben, sich vor Uebervölkerung oder Ueberproduction zu fürchten. Gewöhnlich bringen die trägen Angstmeier solche Gründe vor, denen es unbequem ist, aus ihrem alten Trab heraus zu müssen. Sie essen sich lieber dreimal rund sich herum soatt, legen sich auf die Ofenbank und denken „goar naut."
Nach, dieser Abschweifung kehren wir zu unserem Hauptgegenstande zurück und rechnen einmal mit einander aus, was die Provinz Oberhesten seither durch die unrichtige Behandlung des Stallmistes alljährlich einbüßen mußte. In runder Summe nehmen wir an, es befänden sich 300 000 Stück Großvieh in der Provinz; es sind aber mehr darin. Jedes Stück erzeugt jährlich 200 Centner Stallmist. Daraus ergibt sich 200 x 300000 — 60 000 000 Centner Stalldünger. Um ganz sicher zu gehen, nehmen wir den seitherigen Verlust nur zu 25 Pfg. pro Jahr und Centner an, so ergibt sich ein Jahres- vrrlust von 15000 000 Mark.
Was sagst Du zu diesem Sümmchen, lieber Bauer? Wir wollen aber auch davon nur die Hälfte nehmen, also nur 7 500 000 Mark, so ist dies ein Verlust, der einem einen gelinden Schrecken in die Glieder jagt. Rechnet man dazu, was vielen Bauern noch an Pfuhl oder Jauche zum Thore hinausläuft, so erhöht sich dieser Verlust um ein Bedeutendes.
Ob bei solchen Zahlen nicht vielleicht doch mancher Bauer von der Ofenbank ausspringt, sich hinter den Ohren kratzt und sagt: Jetzt ist es aber Zeit, daß wir die Urältervater-Gewohnheiten ablegen und klüger werden! — daS ist eine Frage, die wir nicht unbedingt mit Ja beantworten können.
Schon seit vielen Jahren haben wir manche Stahlfeder stumpf geschrieben und in dieser Zeitung dafür gewirkt, daß der Bauer vor allen Dingen bei sich selber anfangen muß, wenn es besser werden soll. Die Handelsverträge haben den Bauer geschädigt und der Industrie, sowie dem Handel nicht denjenigen Nutzen gebracht, der von jenen Verträgen erwartet wurde. Dagegen haben die Verträge insofern gut gewirkt, daß sie die Klugen und Gescheidten nöthigten, ihr Können und Wissen kräftig anzuspannen, um nicht hintendran zu kommen. Die Trägen und Bequemen wurden ausgerüttelt zu lernen und neue Erfahrungen zu machen. Ohne den Druck der Verträge wären wir heute noch nicht so weit, [als wir sind. Wir wären in unserer größten Mehrzahl auf der Ofenbank liegen geblieben und hätten „goar naut" gedacht. Wir hätten gerastet und wären vielfach verrostet. Der Freund 'zeigt uns, was wir sollen, der Gegner zwingt uns zu dem, was wir müssen. Auf diese Weise lernt man auch den Feind schätzen. Es ist ein tiefer Segen, der aus dem Wort Dir spricht: Erfülle allerwegen getreulich Deine Pflicht, sagt Guido Hammer irgendwo. Darum weg mit Trägheit und Bequemlichkeit, Augen und Ohren aufgemacht und nicht ewig nach Staatshilse geschrien. Du bist selbst Dein bester Helfer — das vergiß niemals.
Da unser Raum für heute zu Ende ist, werden wir in einem Schlußworte die Art und Weise besprechen, wie der Stallmist in Zukunft behandelt werden muß und welche Kosten dadurch entstehen.
(Schluß folgt.)
Cüaratur und Aunft
„HauSschatz deS Wissens*. (Verlag von I. Neumann in Neudamm.) Der Hausschatz des Wissens" ist, wie wir unseren Lesern schon öfters mitzutheilen Gelegenheit hatten, eine wohlfeile Hausbibliothek in vornehmster Form und stellt dar eine Sammlung von gemeinverständlichen Werken, welche das allgemeine Wissen umfassen und zu billigsten Preism bei bester Qualität des Gebotenen auf den Büchermarkt gelangen. Das Generalregister ist derart an
gelegt, daß der „Hausschatz des Wissens" auch als Nachschlagewerk bestens zu benutzen ist. In der Sammlung erscheinen folgende Werke über unser Wissen von der Natur: Abth. 1. Entwickelungs- Geschichte der Natur (Bd. 1 u. 2). Abth. 2. Die Physik (93b. 3 u. 4). Abth. 3. Die Chemie (Bd. 5). Abth. 4. Das Mineralreich (Bd. 6). Abth. 5. Das Pflanzenreich (Bd. 7). Abth. 6. Das Thierreich (Bd. 8 und 9) und nachgenannte Werke über unser Wissen von der Menschheit: Abth. 7. Länder- und Völkerkunde (Bd. 10 u. 11). Abth. 8. Geschichte der Menschheit (Weltgeschichte) (Bd. 12 u. 13). Abth. 9. Kunstgeschichte nebst Geschichte der Musik und Oper (Bd. 14). Abth. 10. Geschichte der Weltlitteratur nebst einer Geschichte des Theaters aller Zeiten und Völker (Bd. 15 u. 16), zum Schluffe: Abth. 11. Gesammtregister (Bd. 17). Gratiszugabe für die Abnehmer der ganzen Sammlung. Probehefte aller Erschienenen und hn Erscheinen begriffenen Abteilungen werden von der Verlagsbuchhandlung umsonst und postfrei geliefert. Heute liegen uns die Hefte 141 bis 168 der ganzen Sammlung vor. Dieselben enthalten: Thierreich von Dr. Heck, Paul Matschte, Professor Dr. v. Martens u. A. Heft 26 bis 31. Inhalt: Schlangen, Vögel. Mit ein.r Farbentafel. — Das Pflanzenreich, bearbeitet von Prof. Dr. K. Schumann und Dr. E Gilg. Heft 1 bis 17 enthaltend: Geschichtliche Einleitung von K. Schumann. — Kurzer Ueberblick über den Bau und die wichtigsten Lebensfunctionen der Pflanzen von Dr. E. Gilg. Kurzer Ueberblick über die Hauptgruppen des natürlichen Sy'temS von Dr. E. Gilg. Wir behalten uns eine eingehende Würdigung des Pflanzenreichs bis nach Empfang der Schluß- lieserung vor. — Geschichte der Weltliteratur nebst einer Geschichte des Theaters aller Zeiten und Völker von Julius Hart. Heft 36 bis 40 (Schluß), enthaltend die Litteratur der Zeil der Aufklärung und die Litteratur de8 19. Jahrhunderts. — Wir verfolgen mit Interesse das Weiiererscheinen deS „Hausschatz des Wissens" und empfehlen unseren Lesern die Anschaffung dieses vortrefflichen und im Verhältniß zum Gebotenen sehr wohlfeilen Werkes. Der Preis einer Lieferung beträgt nur 30 Pfennig.
Brodpreife
vom 21. März bis 4. April 1897.
Der hiesige« Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......27 Pfg
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......54 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......25 „
bei Emil Noll........24 „
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......50 „
bei Emil Noll........48 „
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot»......23 ,
bei Emil Noll .....22 „
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot».....46 „
bei Emil Noll .....44 „
2 Kg. (4 Pfd.) Kornbrod bei Gg. Keil und Karl Spamer 42 „
2 Kg. (4 Pfd.) Roggen-Schwarzbrot» bei Ernst Muth, und W. Amend 44 „
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......69 „
Der auswärtige« Bäcker.
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei W. Weitzel von Lang-GönS 46
W. Steinmüller, Gr.-Linden 42
L. Schmidt, Gr.-Linden 42
Aug. Deibel, Wiefeck 50
WLh. Fabel von Wiefeck 50
2 Kg. tz4 Pfd.) Schwarzbrod beiJoh. Kd. Belle v. Kirch-GönS
L. Steinmüller, Gr.-Linden
L. Schmidt, Gr.-Linden 40
W. Weitzel v. Lang-Göns
W.Steinmüller v. Gr.-Linden 42
G. Jacoby o. Alten-Buseck 44
Aug. Deibel von Wiefeck 46
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby v. Alten-Buseck 66
Ernst Christ von Wieseck 66
W. Fabel von Wieseck 66
II n ii
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PfS-
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Der BrodverkSnfer.
Dieselben Preise wie bei ben hiesigen Bäckern.
Gießen, den 20. März 1897. .
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
v. Bechtold.
Auszug aus den Aircheubücherm
der Stadt Siebe».
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
MarkuSgemeinde.
Den 13. März. Karl Ludwig Wacker, Schreiner zu Gießen, und Johannette Philippine Dibell, Tochter des verstorbenen Kaminfegers Dibell zu Lich.
Denselben. Werner Krug, Bremser zu Gießen, und Anna Amalie Friederike Theodore Dieterich, Tochter des verstorbenen Lehrers Ferdinand Dieterich.
LukaSgemeinde.
Den 13. März. Georg Christian Dörr, StationSasfistent zu Lauterbach, und Emma Aubel, Tochter des verstorbenen Ackersmann Heinrich Aubel III. von Wieseck.
Den 14. März. Johann Heinrich Muth. Schriftsetzer, und Marie Noll, Tochter des Schlossers Philipp Noll zu Gießen.
Den 16. März. August Schaumburg, Locomotivheizer zu Marburg, und Bertha Rörig, Tochter des Zugführers Heinrich Rörig zu Gießen.
Gata«fta.
Matthäusgemeinde.
Den 14. März. Dem Taglöhner Johann Georg Schmidt ein Sohn, Wilhelm, geboren ben 29. Mai 1896.
Denselben. Dem Fuhrmann Johannes Dechertsll. eine Tochter, Lin», geboren den 2. Februar.
MarkuSgemeinbe.
Den 16. März. Dem Schneider Christian Petersen eine Tochter, Christine, geboren ben 21. Januar.
Den 17. März. Dem Metzger Heinrich jRausch ein Sohn, Heinrich, geboren den 1. Februar.
Johannesgemeinde.
Den 14. März. Dem Heizer Heinrich Hammel eine Tochter, Charlotte, geboren den 13. Januar.
Baa*bigta»
Matthäusgemeinde.
Den 16. März. Katharine Löffler, geb. Haubensack, Wittwe des verstorbenen Kaufmanns Johann Martin Löffler, 56 Jahre alt, starb den 14, März.
MarkuSgemeinde.
Den 16. März. Ernst Julius Krabiell, Portier an der Main- Weser-Bahn, 59 Jahre alt, starb ben 14. März.
Lukasgemeinb e.
Den 18. März. Elisabeth Pabst, Tochter beS Obertelegraphen- »sfistenten Johann Pabst, 21 Jahre alt, starb ben 16. März.
JohanneSgemeinde.
Den 19. März. Sophie Stäbler, geb. Balser, Wittwe b<ß SchneiberS Carl Stäbler zu Gießen, 70 Jahre alt, starb ben 16. März.
Meyers Konversations-Lexik&j^
I fauch in Umtausch gegen ältere Werke) sowie alle andern Bücher ' liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an j iyr®* H. 0. Sperling. Buclihandlung. Stuttgart VII.


