der Einsturz eine halbe Stunde vor Beginn der Arbeit erfolgte.
Leipzig, 19. März. Der heftige Sturm, welcher beute Nachmittag hier herrschte, brachte gegen 5 Uhr den Holzbau der Eilenburger Brauerei auf dem Platze der Thüringer GewerbeauSftelluog zum Einbruch. Eine An- zahl Arbeiter wurden darunter begraben. Den »Leipziger N. Nachr." zufolge ist ein Arbeiter schwer, zwei leicht ver- letzt worden.
Pari», 19. März. Der »Eclair" meldet auS Athen: Die Aufregung gegen den Zaren sei aufs Aeuherste gestiegen. Man betrachte feine Haltung al» eine undankbare, da ihm Prinz Georg da- Leben gerettet habe. Man hätte erwartet, daß er für seine Glaubensgenossen, die Griechen, mehr Sympathie bezeugen würde.
London, 19. März. „Moroiog Post" berichtet auS Konstantinopel, es habe dort ein großer Minister- rath stattgefunden, an welchem sämmtliche Minister und böhere Staatsbeamte theilgenommen haben. Gegenstand der Berathung war da- neue Project de- Sultan» bezüglich einer Verwaltung de- Reiches.FI
verliu, 20. März. An dem gestrigen'^D i u.'e'r beim österreichischen Botschafter nahm da- Katserpaar und der Reichskanzler theil. Reden wurden nicht gehalten.
Berlin, 20. März. Da- „Berl. Tagebl." meldet aus Athen: In Regierungskreisen verlautet, Griechenland wäre gegen die bestimmte Zusage seitens der Großmächte, daß für die Zukunft Kreta Griechenland zufalle, sofort bereit, Kreta zu räumen. — Ein europäischer Diplomat deutete an, daß Verhandlungen mit Griechenland augenblicklich überhaupt unmöglich seien. Gewichtiger Gründe halber könne Europa jetzt keine formelle Zusage geben. In einigen Parlamenten werde aber deutlich betont, Kreta dürfe nur jetzt nicht Griechenland zufallen.
Friedrichlruh, 20. März. Fürst BtSmarck nahm den Fackelzug der Einwohnerschaft für Montag an. Graf Herbert BiSmarck nebst Familie trifft am Montag hier ein.
Kandia, 20. März. Infolge der letzten Kämpfe sind die Hospitäler üb er füllt. Die Menschen sterben wegen deS allgemeinen Elends in großer Anzahl. Der Khedive von Egypten sandte zur Abwehr der HungerSnoth 1500 Säcke Mehl.
toten, 20. März. Die griechische Regierung richtete an die Mächte eine Protestnote wegen der Zerstörung de- griechischen SchoonerS durch den österreichischen Kreuzer „Selenico".
London, 20. März. England sicherte auch für den Fall, daß die Haltung Griechenlands eineBlokade des Piräus erheischt, seine Mitwirkung zu.
Locale» und provinzielles
Gießen, den 20. März 1897.
* * Zentenarfeier. Auf Ersuchen weisen wir darauf hin, daß der Zutritt zu der am Montag stattfindenden Festversammlung nur gegen Vorzeigung der auf Namen ausgestellten Eintrittskarten erfolgt und daß Besucher ohne solche Karten ausnahmslos zurückgewiesen werden müssen. Da der Saal bi- auf da»Aeußerste au-genutzt ist, erscheint eS sehr erwünscht, daß die Besucher der Festversammlung von den Garderoben, welche in ausreichender Zahl vorgesehen find, auSgtebig Gebrauch machen, damit im Saale selber an Platz gewonnen wird.
Zu der Zentenarfeier de- natioualliberalen Verein- hat, wir machen hier nochmal- darauf aufmerksam, Jedermann Zutritt. Wie die- in der Natur der Feier liegt, wird dieselbe jeden parteipolitischen CharacterS entkleidet sein. Die neben der Festrede erfolgenden Ansprachen liegen in den Händen der Herren Dr. Fuhr, Dr. Ltnkeuheld, K. Mayer und Profeffor Dr. Wtmmenauer. Programme und Liedertexte werden am Saaleingange für 50 Pfg. verkauft. Eintritt-gelb wird nicht erhoben.
* • Die hiesige ReichSbaak Nebenstelle hält am Montag den 22. März von 12 Uhr Mittag- ab ihre Geschäftsräume geschlossen. — Ein Gleiche- meldet un- die Agentur der Bank für Süddeutschland.
• • Andenken an Kaiser Wilhelm 1. Die 100jährige Wiederkehr des Geburtstage- Kaiser Wilhelm- I. hat Herrn Hoftraiteur Kirch hier Beranlaffung gegeben, eine kleine, aber historisch bemerkeuSwerthe Ausstellung zu arrangiren. Dieselbe befindet sich in dem Wartesaale 1. und 2. Klaffe de- hiesigen Bahnhofes. An der Waud hinter dem Buffet find neben den Hoflieserantenwappen die Büsten unsere- jetzigen Kaiser- und GroßherzogS angebracht, umgeben von vübsch draptrten Fahnen in den betreffenden Landeöfarben und Guirlanden, links und recht- vom Buffet befinden sich Pflanzen- gruppen. Da- Buffet ist mit Zuhilfenahme dreier Katser- GaSglocken wirkungsvoll beleuchtet. Die Mitte deS Buffet» nimmt, ebenfalls von Pflanzen umgeben, die Büste deS Kaisers Wilhelm I. ein. Sie steht über einem GlaS- schrank, und in diesem befinden sich die Taffen, auS denen Kaiser Wilhelm, sowie Kaiserin Augusta gelegentlich ihrer Durchreisen auf dem hiefigen Bahnhofe den Thee, bezw. Kaffee einnahmen. Ein Stück Theegebäck, welche» Kaiser Wilhelm bet seiner letzten Durchreise am 6. Juli 1887 auf der Tafel liegen ließ, befindet sich eben- falls dabei, eS liegt auf Lorbeerblättern, die Herr Kirch vom Sarge deS Kaiser- au- Berlin mitbrachte. Vor dem Buffet liegt ein große- Album au-, in dem sämmtliche an die Familie Ktrch-Kraemer gerichteten Briefe und Depeschen des Kaiserlichen HofmarschallamtS von dem Inhaber der Bahnhof-restauration wohlgeordnet gesammelt wurden. Die Decke deS Album- zeigt in Medaillonprägung die Btldntffe der drei Kaiser. ES ist das eine recht stattliche Zahl von Schriftstücken, die während der Thätigkcit des Herrn Kirch i (e- fei hierbei gleichzeitig erwähnt, daß am 1. April d. I. 25 Jahre verflossen find, seit der Betrieb der Bahnhoss- '
| restauration der Familie Kirch - Kraemer übertragen wurde) ' eingingen. D'e hübsche Ausstellung wird in diesen Tagen manchen Beschauer entzücken.
• * Zentenarfeier. Die mitwirkenden Herren Sänger werden darauf aufmerksam gewacht, daß heute SamStag Abend noch eine Probe im »Einhorn" stattfindet. Die Hauptprobe ist, wie bekannt, Sonntag Nachmittag 2t/, Uhr in Stein- Saal.
* * Festvorstellnng im Stadttheater. ES sei hiermit nochmal- darauf aufmerksam gemacht, daß die Fest-Borstellung zur Centenarfeier im hiesigen Stadttheater am Sonntag den 21. er. stattfindet. Dem von Fräulein Leno gesprochenen Fest-Prolog folgt die Aufführung von Gutzkow- fünfactigew historischen Lustspiel »Zopf und Schwert". — Nachmittag- ist Kindervorstellung.
* • Bolttbuhnenspiel. Die Directiou des Stadttheater- ist mit Herrn Schausptelregiffeur Victor Hertel, dem Leiter deutscher Volk-bühnenspiele, wie fie schon an vielen Orten sich günstigster Aufnahme zu erfreuen hatten, in Verbindung getreten, um hier nach Schluß der eigentlichen Theatersaison Aufführungen eine- größeren Werke- zu veranstalten, zu deffen Darstellung man auch auf die Mitwirkung einer Anzahl geeigneter Kräfte au- den bürgerlichen Kreisen unserer Stadt rechnen zu dürfen glaubt, durch deren freundliche Unterstützung e- ermöglicht sein würde, da- figurenreiche Stück in auskömmlicher Weise zu besetzen. In den Wethnachr-fefttagen hatten wir Gelegenheit, da- treffliche Zusammenspiel von Einwohnern Marburgs hier kennen zu lernen, die sich zu einmaliger Aufführung de- Festspiel- „Christnacht" damals unter der künstlerischen Leitung des Herrn Hertel bei uns als Gäste eingefuoden hatten. An vielen anderen Orten und mit verschiedenen Werken haben die auf Verbreitung deutscher Volk-bühnenspiele gerichteten Bemühungen Beifall und eifrigen Antheil erweckt. So will man denn mit der Erwartung gleicher Theilnahme und in der Hoffnung gleich guten künstlerischen Gelingens daran gehen, das Werner'sche Volksschausptel „Martin Luther" in einer von Herrn Regiffeur Hertel vorgenommenen zweckmäßigen Bearbeitung hier unter Zusammenwirken darstellerischer Kräfte von Beruf und solcher auS den Kreisen unserer Einwohnerschaft hier demnächst in sorgfältiger Vorbereitung dem Publikum vor Augen zu führen. — ES soll auS den Erträgen dieser Veranstaltung, welche auch in costümlicher Beziehung und in decorativer Hinsicht nach Maßgabe der Verhältniffe reich und würdig auSgestattet werden wird, die Ergänzung des hiefigen Theaterinventars an Decorationen usw. bewirkt, bezw. dem Theaterverein der sich ergebende Theilüberschuß zu selbstständiger Verwendung überlaffen werden. — Die Vorbereitungen würden in der letzten Märzwoche ihren Anfang nehmen. Etwaige Anmeldungen zu gefl. Mitwirkung werden auch noch vor Erlaß eine- öffentlichen Aufrufs hierzu im Theaterbüreau (Wallthorstraße 36) gern entgegengenommen.
**H. Stadttheater. Das Lustspiel „Spielt nicht mit dem Feuer", da- gestern zur Aufführung gelangte, fand bet den Zuschauern vielen und aufrichtigen Beifall. Die von dem Verfaffer, G. zu Putlitz, hierzu verwerthete Idee, sowie die Ausarbeitung de- Stoffes laffen erkennen, daß es der Feder eines routinirten Theatermanne- entstammt. Der Inhalt des Stückes ist kurz folgender: Der in den Flitterwochen mit seiner hübschen jungen Frau lebende Advokat Winfried wird durch die Eifersucht feiner lieben Therese auf eine seiner Vormundschaft unterstellte Waise, Alice v. Molden, welche, vom Pensionat kommend, bei ihm Aufnahme finden soll, gequält und da- Glück seine- Heim- bedroht. Er vertraut sich deshalb seinem Onkel Dr. Weller an, der als alter Practicus und au- Erfahrung im eigenen Hause ein von ihm bereits oft erprobtes Mittel vorschlägt, nämlich die, die Ursache der Eifersucht erregende Persönlichkeit, also Fräulein v. Molden, als bereits verliebt, wenn nöthig, sogar als verlobt auSzugeben. Der Zufall kommt ihm hierbei zu Hilfe durch einen von seinem Neffen, dem Schiffscapitän Huber, an ihn gerichteten Brief, worin ihn derselbe ersucht, ihm zur „Erlangung seine- LebenSglückeS" feine Unterstützung zu Theil werden zu lasten. Das LebenSglück des Kapitäns besteht in dem Ankauf des Schiffe- Sirene- Onkel Weller erweckt nun bei seiner neugierigen Frau und Tochter, sowie der Gattin Winfrieds den Glauben, der Inhalt dieses Briefe- beziehe sich auf die ankommende Alice v. Molden. Unverhofft kommt nun der Kapitän zu Besuch und wird von Tante, Schwester und Cousine mit der inzwischen eingetroffenen Frl. Molden zur Verlobung in die Enge getrieben. Der gute Onkel Weller klärt nun Beide über das von ihm verschuldete heillose Durcheinander auf, bittet, da- Ganze blos als einen Scherz zu betrachten und ersucht seinen Neffen, sofort wieder abzureisen und da- Schiff zu erwerben. Kapitän Huber kann zu diesem Entschluß nicht kommen, da er durch diese» „Spiel mit dem Feuer" nun wirklich liebt und dem Drange seine- Herzen- folgend, sich mit Alice verlobt. Da- Stück schürzt sich durch die geschickt inscenirten Verwechselungen zum Knoten, dessen Lösung eine Fülle der humorvollsten Situationen und Scenen schafft und die Lachlust der Zuschauer auf-Höchste erregt. Die Darstellung befriedigte in hohem Maße. Herr Peickner al- Advokat Winfried und Frl. Dellmar al» deffen Gattin Therese entsprachen durch gute- Spiel und Erscheinung den Ersorderniffen ihrer Rollen. Herr Leuschner als Kapitän Huber gefiel durch sein natürliches, seemännisches Auftreten, nur mehr Lebhaftigkeit und Feuer war manchmal nöthig. Herr Director'Helm als Dr. Weller bot wie immer eine prächtige, vorzügliche Leistung, sowie gleichfalls Frau Helm al- besten Frau und redewüthige „Tante Nettchen". Besonderes Jntereste gewann die Aufführung durch da- zweite Debüt von Frl. Jensen, welche sich gestern in der Rolle der Slice v. Molden präsentirte. Ihre gewinnende Erscheinung, sowie durch die, diesmal den richtigen Ton beherricheodr Sprache hinterließ sie den besten Eindruck. Ein wenig Coulistenfieber mag an der Entfaltung eines lebhafteren, freien und natürlichen Spiels hinderlich gewesen fein, in der 1
Hauptsache verspricht jedoch Frl. Jensen durch ihr Talent eine schätzen-werthe Kraft zu werden. Frl. Lo uis e Müll er absolvirte hier ihr erste» Debüt. Sie verfügt über eine ansprechende Sprache, ist jung und aümuthig, besitzt gute Anffaffang und startete ihr „Minchen" mit wirkungsvoller Naivität au-. Wir ermuthigen die angehende Künstlerin zu weiteren Erfolgen. — Das hübsche Stück hätte ein bester besetzte- Hau- verdient, al» dies gestern der Fall war. Die Erschienenen dankten für den amüsanten Abend durch lebhaften Beifall.
* • OmnibnS Berkehrl-Einstellung. Die Omnidns-Gesell- schäft wird kommenden Montag der geplanten Illumination wegen von AdendS 7*/, Uhr ab den Betrieb eivftellen.
* • Die lebenden Photographien, welche die Wirklichkeit so täuschend vor Angen führen, haben eine Bereicherung durch einige recht gefällige neue Ansichten erfahren. Der Besuch war in den letzten Tagen ein recht zahlreicher und wird wohl morgen Sonntag und die folgenden Festtage ein gleicher sein, da die lebenden Photographien nur noch einige Tage vorgesührt werden.
* • Auf OSwold-garie, find anläßlich der bevorstehenden Centenarfeiertage und deS zu erwartenden Besuchs der Bewohner unserer umliegenden Ortschaften mehrere Ber- gnÜgungS-Jnstitute aufgestellt: KullmannS Panopticum, da» viele Sehenswürdigkeiten enthält, Caroustel, Photographie- bube usw.
*■* Geländeverkanf. Der letzte Petri'fche Bauplatz in der Moltkestraße ging gestern für den Betrag von 12 Mk. pro lll-Meter durch Kauf in den Besitz de» Herrn Bauunternehmer- Nauheimer über. Derselbe soll beabsichtigen, auf dem 1147 O - Meter großen Gelände ein Doppelhaus zu erbauen.
** Ernannt wurden: Am 13. März der Gericht-voll- zieher mit dem Amtssitze zu Ulrichstein, Heinrich Dofel, zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Bingen mit Wirkung vom Tage seine» Dienstantritt» an; der Gerichts- vollzieher-Aspirant Joseph Kapp in Darmstadt zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Ulrichstein mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an.
§ Bermuthrhain, 19. März. Gestern Nachmittag gegen 5 Uhr ging, von Süden kommend, ein schwere» Gewitter mit Hagel über unfern Ort.
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Auszug <m» b<n Xanöcxxmtsxfliftm der Stadt Gtetzem.
BafttMte.
März: 16. Ludwig Frey, Weißbinder zu Wteseck, mit Marie Seiler dahier. 16. Adolf Philipp Melchior ©olben, Seconbelie temmt bahier, mit Anna Katharine Elisabeth Mahr zu Darmstadt. 17. Rod Wilhelm Hoffmann, Pfarrer zu Jugenheim tn Rheinhessen, mit Elisabetbe Margaretha Helene Katharine Schwager dahier. 17. Otto Rühl, Postschaffner dahier, mit Margarethe CorvinuS htersclbft. 17. Ferdinand Carl Hermann Wilhelm Budnitz, Postsecretär dahier, mit Emilie Helene Jhmsen zu Fulda. 18. Philipp Uhl, Maurer z» Lich, mit Luise Christiane Henriette Raabe zu Rirder-Werle 18. Georg Gustav Wagner. Diätar dahier, mit Lilli Hartmann zu Marburg. 18. Dr. Teophil Emil Heinrich Leopold Reinewald, pract. Arzt zu Münzenberg, mit Elisabeth Emilie Mathilde Thekla Buchner dahier. 18. Ferdinand Emil Otto Ernst, Gymnastiker dahier, mit Anna Maria Scharbe hierselbst. 19. RaSpar Schmidt, Maurer dahier, mit Katharine Schilling hierselbst.
fbdtllietmiattt.
März: 13. Karl Ludwig Wacker, Schreiner dahier, mit Johannelte Philipplne Dibell hierselbst. 13. Werner Krug, Schreiner dahier, mit Anna Amalie Friederike Theodore Dieterich hierselbst. 13. Georg Christian Dörr, StationS-Asfiftent zu Lauterbach, mit Emma Elisabeth Marie Katharine Margarethe Aubel hierselbst. 13. Johann Heinrich Mutb, Schriftsetzer dahi-r, mit Maria Luise Johanna Konradine Noll hierselbst. 16. Johann Heinrich Christian August Schaumburg, Locomotioheizer zu Marburg, mit Bertha Rörig hierselbst. 18. Meier Wolf, Kaufmann dahier, mit Olga Gtünewald hierselbst.
<e»oxet>e.
März: 6. Dem Bautechniker Martin Friedrich Abermann eine Tochter. 11. Dem Locomotioheizer Wilhelm Ferdinand Krauße eine Tochter. 12. Dem Schubmachermetfter Christian Schmidt ein Sohn. 12. Dem Kürschner Richard Otto Frenzel eine Tochter, Elsa Käthchen Marie Anna Clementine. 12. Dem Culturtechniker Albert Cullmann eine Tochter, Hedwig Marie Amalie. 13. Dem Milchkutscher Philipp Wild ein Sohn, Karl Georg. 15. Dem Maurer Georg Cappeller eine Tochter. 16. Dem Kaufmann Heinrich Arnold II. eine Tochter. 16. Dem Friseur Otto Rottmann ein Sohn, Christian Franz Otto. 17. Dem Stations-Diätar Georg Ludwig Räuber ein Sohn. 18. Dem Schuhmacher Reinhard Konrad ein todtgeborenrS Kind männlichen Geschlechts.
Wbrtaw.
März: 14. Kath. Löfflet, geb. Haubensack, 56 Jahre alt, dahier, Ehefrau von Kaufmann Johann Martin Löffler. 14. Thekla Rothschild, 20 Jahre alt, Tochter von Kaufmann JSrael Rothschild dahier. 14. Ernst Julius Keabiell, 59 Jahre alt, Station» Portier dahier. 16. Elisabetbe Pabst, 21 Jabre alt, Tochter von Ober-Telegraphen- Assistent Johann Pabst dahier. 16. Sophie Stabiler, geb. Balser, 70 Jahre alt, Wittwc von Schneidermeister Karl Stabiler dahier. 17. Friedrich Stein 1, 68 Jahre alt, Schweinehirt von Hattenrod, Kreis Gießen. 19. Balthaier Weller, 57 Jahre alt, Schmied dahier. 19. Georg Hermann IV., 74 Jahre alt, Maurer von Lützeln, Rrcl» Siegen.
■ ii -----
Verkehr, fxmb* und VoUsmirth-chaft.
Vietze«, 20. März. Marktbericht. Huf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter vr. Psd. X 1,00—1,05, Hühnereier pr. 6t. 0 X 2 St. 9—10 X Enteneier 5-6 X 2 6t. I X Gänse- eier pr. ©L 10—11 X Käse pr. 6t. 5-7 X Käsemade pr. 6t. 3 4, Erbsen pr. Liter 16 X Linsen pr. Liter 27 X Tauben pr. Patt X 0,90 bis 1,00 Hühner pr. Stück 1,20 bi» 1,40, Hahnen pr. ©ttt X 1,30—1,50, Enten pr. Stück X 1,70—2,00, Gänse pr. Pfur» X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 X Kuh' und Rindfleisch PT. Pfd. 60-66 X Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bi» 66 X Schweinefleisch , gesalzen, pr. Psd. 70 J., Kalbfleisch pr. Psd. 60-54 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 50—65 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 Ml 5,00 X, Weißkraut pr. Stück U--00 X Zwiebeln pr. Centn« X 5,50—6,60, Milch vr. Liter 16 4.
Kunst-AussteUnng,"^™,6
nähme de« Samstag-, von 11 nt§ 1 Uh', am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uh-. Sonntag» unvnterdrochen von 11 M» 8 Uhr. — Eintriltsorei- für Richlmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Psg.
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3F Wegen Raummangel mvßien verschiedene «rtilet für die nWflt Hemmer zurückseflelli werde«.
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