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fo hat man die peinlichste Sorgfalt darauf zu richten, daß nicht durch Instrumente, Handtücher, Wäsche, Badeschwämme, Waschgefäße und dergleichen der Giftstoff auf gesunde Äugen gebracht wird.
Seitdem wir vom Orient diese Krankheit überkommen haben, herrscht ste in den östlichen Ländern jahraus, jahrein, bald milde, bald strenge. Am geplagtesten sind: Galizien, Ungarn, Rumänien, Türkei und das südliche Rußland. Deutschland wird epidemisch nur in den Ostseeprovinzen zeitweise heimgesucht.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
lichkert gegen das Licht noch größer. Nach gründlichem Auswaschen der Augen und einem Gang in die frische, freie mS ?^e6en diese Erscheinungen wieder zurückzutreten, man fühlt keine Beschwerden, man vergißt da» Leiden ganz, bis Vie Erscheinungen Abends wieder kommen, besonders bei Lampenlicht und in heißer Stube. So kann es wochenlang fortgehen, bevor eine neue, unangenehme Erscheinung hinzutritt. Aber die Körner treten doch eines Tages auf, zunächst in der Falte, wo die Bindehaut der Lider sich nach dem Augapfel umschlägt, dann auf dem unteren Augenlide, inner- halb natürlich, dann schließlich im schlimmsten Stadium auch auf der Bindehaut des Augapfels.
Läßt man den Zustand aus Gleichgiltigkeit, Unkenntniß oder falscher Scheu ruhig fortschreiten, so wachsen die Kör- ner immer mehr, sie werden so groß und zahlreich, daß sie die Lider vom Augapfel abdrängen, über die Lidränder nach außen hcroortreten und eine sagograue Farbe annehmen. Dieser Zustand ist hochgefährlich, und das Auge kann leicht vernichtet werden, wenn nun die Eiterbildung eintritt.
Sobald also eine Augenentzündung sich bemerkbar macht und nach kurzer Zeit nicht von selbst verschwindet, versäume man nicht, eine ärztliche Untersuchung vornehmen zu lasten, denn in der ersten Zeit ist die Krankheit leicht durch Netzen mit Höllensteinlösung zu heilen, während in späterem Stadium auch der geschickteste Arzt oft machtlos ist. Bricht die Krank- heit in Schulen, Pensionen Kranken- und Waisenhäusern rc. aus, so sind sofort die Gesunden von den Kranken zu trennen. Neben der richtigen ärztlichen Behandlung bleibt es immer eine unerläßliche Bedingung der Heilung, daß man sich in einer reinen, gut gelüfteten Wohnung befindet, bei gutem Wetter sich im Freien bewegt, weil dadurch die große Reizbarkeit der Augen gemildert wird. Dieselbe lindert man ferner durch Umschläge von auf Eis gekühlten Compresten. Stets aber wird der Arzt durch Touchiren die vorhandenen Körner beseitigen müssen, früher ist an eine Heilung nicht zu denken.
Das beste Mittel ist auch hier die Prophylaxis, das heißt, das Vermeiden, das Verhüten der Krankheit. Da die Krankheit sich fast nur durch directe Übertragung forpflanzt,
Eingesandt.
Gießen, den 19. November 1897.
Zur «aalbaufrage.
Die Herren Einsender, die in den jüngsten Tagen in Ihrem geschätzten Blatt die Saalbaufrage berührt haben, haben sich damit
♦ vudernS'sche «tsenwerke, Wetzlar. Wie bekannt, find die beiden Hochöfen der dieser Gesellschaft gehörenden, tn Wetzlar gelegenen Sophienhütte in diesem Jahre umgebaut worden. Der eine in größeren Maßen neu errichtete Ofen konnte Ende September dieses Jahres angeblasen werden, der Ofengang und die Betrtebsergebniffe entsprechen bisher vollständig den gehegten Erwartungen, insbesondere ist auch hervorzuheben, daß dar erzeugte QualitätS'Gießerei-Roheisen von der Kundschaft sehr gelobt wird. Der zweite neu zu- gestellte Ofen wurde vor einigen Tagen dem Betrieb übergeben. Es stehen nun sämmtliche Hochöfen mit Ausnahme eines ErsatzofenS im Feuer mit einer gesammten TageS- erzeugung von 360 Tonnen, welche einer Jahresherstellung von rund 131000 Tonnen entspricht. Mit den hier er- wähnten Anlagen find die umfangreichen Umbauten auf den Hütten in der Hauptsache vollendet. Erwähnt sei noch, daß die neue 5,2 Kilometer lange Seilbahn, welche die zur Zett bedeutendste Grube der Gesellschaft, Amanda bet Nauborn, mit der Sophienhütte verbindet, seit Mai dieses Jahres im Betrieb steht und sich gut bewährt.
Deutscher Hof empfiehlt für die Herren ©tubirenben guten bürgerlichen Mittagstisch von 60 Pfg. in unb außer
Gottesdienst in der Synagoge.
SamStag den 20. November 1897.
Vorabend 41» Uhr, Morgens 9 Uhr Celebrierung dee StbrrriStageSfeiar Ihrer König!. Hoheiten des Orotzherzog» und der «roßherzogiu. Nachmittags 3 Ubr, SabbathauSgang o20 Uhr.
SotteSdimft der israelitischen Religiousgesellschafi.
Sabbathfeier am 20. November.
Freitag Abend 4" Uhr, SamStag Vormittag 890 Ubr Predigt- Nachmittag 3 Uhr, Sabbathausgong Uhr.
Nachmittag 2« Uhr SchrtfterklLrnng Bahnhofstr. 60.
Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 4" Uhr
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betreffend: Die Löber'sche Stiftung.
Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 Mk. jährlich an einen in Gießen geborenen, verwittweten Handwerker zu vergeben, welcher einen guten Ruf besitzt, fortwährend einen gesitteten Lebenswandel geführt hat und wahrhaft dürftig fein muß.
Anmeldungen werden von heute an binnen 14 Tagen auf dem Bureau des Armenamts entgegengenommen.
Gießen, den 16. November 1897.
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♦ Heute frische Schellfische Cabliau, Rothzungen, Schollen, ff. Flußhechte eingetroffen bei 4551 J. M. Schulhof.
wieder neu eingetroffen. 10638
ein unzweifelhaftes Verdienst erworben. In ber Tbat ist es dringend nothwendig, daß in dieser Angelegenheit ein ernstes Wort gesprochen wild. Jedermann weiß, daß der Clubsaat fich als vollkommen unzureichend erweist. Man vergegenwältige sich, daß die Stadt innerhalb der letzten 50 Jahre sich um das Dreifache vergrößert Hst, daß ein Local, das vor einem halben Jahrhundert zweckdienlich und groß genug erschien, heute eine Menschenmenge fassen soll, die dem Be-Hällniß der dreimal vermehrten Einwohnerzahl entspricht. Wir sind in der Saalbausrage Pessimisten, und glauben nicht, daß in den nächsten Jahren etwas darin geschieht. So viel aber ist sicher, wenn die Behörde in Gießen gegen die Ausführungen im Clubsaal wegen der damit verbundenen Gefahren nicht einschreitet, so wird der höhere Instanzenweg darin zu begehen sein. Man winde doch nicht ein, daß im Fall einer FeuerSgrfahr das Publikum durch die Fenster des Erdgeschosses schnell entkommerr werde. Die Erfahrung lehrt, daß hn gefahrdrohenden Auger blick Alles den bekannten AuSgängen zuströmt. Wie die Dinge im Clubsaal liegen, würden bei einer Katastrophe die Tobten nach Hunderten zu zählen sein. Es war vielleicht etwas hart, Gießen einen „Kräh- w'vkel zu nennen. So lange aber eine Stadt von nahezu 24000 Einwohnern nicht einmal über ein Local verfügt, in das man sich ohne Sorgen um Leib und Leben zu einem Concert ober Theatergenuß begeben kann, muß die „Provinzialhauptstadt" allerdings darauf Verzicht leisten, unter den Mittelstädten ebenbürtig zu rangiren, die sich, wohin man blicken mag, längst einen würdigen Saalbau geschaffen haben. T.
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Nßchdruck verboten).
|t wieder einmal:• iit, die uns, wie1; : Orient gebracht Hal.
europäischen Heere« , als dieselben 1798 ging es der englische« aher datirt auch der italmia aegyptica). fyit wurde viel ge> nctivitis granulös» flamt conjunctiva laut. Die teiben ;n später auf alle Berührung tarn, r sie die BesaÜrnen Mr, sondern auch .ndung führte. > mWausend Mann n. Diesn Umstand kung nicht nur biitd l, sondern auch bwi Wissenschaft hat g bewirkt, und r letrocknetem Zusi-^ wird. Die M emeinfamen Gebm dtüchern, KopikiM Die Krankheit (en Jahre. Sie «• aber auch die ganjt Ach, daß aus der
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Bekanntmachung.
Der Boraufchlag der Gemeinde Oberbeffingeu pro 1898/99 liegt vom 22. lfb. Mts. an acht Tage lang auf ber Bürger- meifieret dahier zur EWcht offen. .
Oberbessingen, am 17. November 1897.] 'fUWW10624
Großh. Bürgermeisterei Oberbessingen.
Kühn.
Schrffsnachrichten.
Der Dampfer „Pennsylvania" der „Red Star Line" tn Antwerpen ist laut Telegramm am 16. November wohlbehalten in Philadelphia angekommen.
Der Postdampfer „Kensington" der „Red Star Line' in Antwerpen ist laut Telegramm am 17. November wohlbehalten in New York angekommev.
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Erstlings- S wasche. § Illustr. Catal. grat. n. fco.
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Inh.: R. & M.
Bekanntmachung.
Der Boraufchlag der Gemeinde Climbach für 1898/99 liegt vom 19. November b. I. an acht Tage lang zur Einsicht ber In- tereffenten auf bem hiesigen Bürgermeisterei-Bureau offen. M
Climbach, ben 17. November 1897. 10630
Großh. Bürgermeisterei Climbach.
Stein.
Bekanntmachung.
Der Boraufchlag der Gemeinde Rüddiugshaufeu für 1898/99 liegt vom 19. November b. I. an acht Tage lang zur Einsicht ber Interessenten auf bem hiesigen Bürgermeisterei-Bureau offen.
Rüdbingshausen, ben 17. November 1897. 10625
Großh. Bürgermeisterei Rübdingshausen. f 5
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