Ausgabe 
19.2.1897 Erstes Blatt
 
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waren schon tobt, und die noch lebenden gingen trotz sorg­samster Pflege bald ein, jedenfalls infolge erlittener Be­schädigungen beim Niederflattern und »Stürzen in den Schornsteinen.

Darmstadt. 17. Februar. Ueber den deutschen Oberrhein verbreitete sich heute Abend im Hochschul« VortragSchc'u» Herr Geh. Baurath Sonne, ehemaliger Profkflor für Eisenbahn- und Wafferbau an der Hochschule, jetzt Präsident der gewerblichen Centralstelle. Als besonderen Punkt deS Oberrheins betrachtete er etwas näher Alt-Brei­sach, ehedem eine stolze Festung, jetzt ein bescheidenes Land­städtchen, mit der dort interesianten Gestaltung des Rheins, stellte in Parallele den ehedem so verkehrsreichen Oberrhein und den nach dem großartigen Plane des badischen Ingenieurs Tulla, besten Denkmal in Alt-Breisach steht, corrigirten Rhein, wonach die Strecke von Basel bis zur hessischen Grenze, 354 Kilometer lang, um etwa ein Viertel gekürzt, dem Strom ein regelmäßiges und fest gelegtes Bett gegeben werde- die Arbeiten fallen zwischen 1817 und 1877. Na­mentlich Baden, Elsaß und die Pfalz haben die Bortheile der Correction in erheblicher Abschwächung der Sommer- Hochwasser, Sicherung der anliegenden Grundstücke, Gewinn fruchtbaren Lande», Besserung der Gesundheit der Rhein- anwohner usw. erfahren; für die Strecke unterhalb Oppenheim haben sich die Hochwasser-Verhältnisse etwas ungünstiger ge- staltet. Neues Leben ist in unserem Jahrhundert am Ober­rhein erwacht: WormS hat sich von 5000 Ansangs deS SaculumS auf 30 000 Einwohner vermehrt, Mannheim hat einen der größten Flußhafen am Rhein, den Verkehr quer über den Rhein vermitteln von Basel bis Mainz jetzt 10 Brücken (vor 50 Jahren nur 1) u. dgl. m. Der frischen deutschen Jugend falle eS zu, das waS die Alten verbessernd am Rhein ge­schaffen, in Schutz und Pflege zu nehmen und, wenn eS sein muß, mit dem Schwerte in der Faust zu vertheidigen. (Bei­fall.) Der zweitletzte Vortrag am 3. März wird in das Gebiet der Archttectur, der letzte, 14 Tage später, in das öec Physik führen.

Maio,. 17. Februar. Heute Mittag stürzte der Schiffer MooS infolge eines Fehltritts von einem Dampfboot in btn Rhein und ertrank. Die Leiche konnte noch nicht auf­gefunden werden.

Frankfurt a. M., 15. Februar. Der auf der Zeil hier- selbst gelegene sog.Darmstädter Hof" gehörte ursprünglich der Patricierfamilte Bromm und kam später durch Umtausch gegen da» Klapperfeld in Besitz der Hkffen-Darmftädtischen Fürsten­familie, welche ihn bekanntlich vor einigen Jahren verkaufte. Zm Hose dieses Hauses stand das alte Bromm'sche HauS, welche» 1556 erbaut wurde. In den oberen Zimmern dieses Haufe» logirten im Jahre 1557 Melanchthon, als er nach WormS reiste, und mit ihm sein Schwiegersohn Caspar Peucer, Paul Eber, Joachim Comerarius, Johann PiftoriuS von Nidda, sowie Hubert Languet, der gemeinsame Freund irlvin» und MelanchthonS. Während de- mehr als acht­tägigen Aufenthaltes MelanchthonS kamen hierher viele An­hänger der Reformation, um mit dem großen theologischen Mit- und Hauptreformator" zu verkehren.

* Große Allgemeine Gartenban-Ansstellnng vom 28. April bi» 9. Mai 1897 in Berlin. Außer Sr. Maj. dem Kaiser haben auch Ihre Maj. die Kaiserin einen Ehrenpreis gestiftet. Der Herr Minister für Landwirthschaft, Ehrenpräsident der

Ausstellung, hat bis zu 10,000 Mk. für den Fall eines DeficitS bewilligt. Von neuen Ehrenpreisen nennen wir ferner eine herrliche in Silber getriebene Bowle von Herrn Geh. Commerzienrath Krupp in Essen, einen Silberkaften von Herrn Hoflieferanten Hefter, 200 Mk. von Herrn Louis Ravens, 300 Mk. von Herrn Commerzienrath Arnhold, 300 Mk. vom KceiS-AuSschuß für Niederbarnim rc. DaS Auditorium der Chemiehalle soll in eine Felsenlandschaft mit Rhododendron und Azaleen re. umgewandelt werden, aus der ein Wasserfall, der Abends von unten farbig beleuchtet wird, herabrauscht. Der Haupttheil der Chemiehalle wird von blühenden Rosen rc. eingenommen werden. Die Fischerei- Halle erhält ebenfalls Felsenschmuck und eine besondere An­ziehungskraft durch sieben Dioramen, gemalt von den be­rühmten Malern des Alpenpanoramas: Professoren Nummels- pacher und Herwarth. Es sind in Aussicht genommen: Rominten, Ploen, Wilhelmshöhe, Muskau, Schönbrunn, Ver­sailles und die Villa d'Este. Die Bindereien werden das ganze Gebäude der Stadt Berlin einnehmen, die Obstweine öen Hefter'schen Pavillon.

* Dresden, 16. Februar. Die Kreuzkirche ist nicht mehr zu retten. Kirche und Thurm bilden ein Flammen­meer. Die Nachbarhäuser sind gefährdet. Ganz Dresden ist auf den Beinen. Der Platz bei der brennenden Kreuz­kirche wurde vom Militär abgesperrt. Da» Dach der Kirche ist zusammengestürzt. König Albert ließ sich eingehend über -en Brand Bericht erstatten. Prinz und Prinzessin Friedrich

August waren auf dem Brandplatze erschienen. Die Kirche war mit 1% Millionen Mark versichert.

* Leipzig, 17. Februar. Der Commerzienrath Ernst Meh hat demLeipziger Tageblatt" zufolge dem Verband deutscher Handlungsgehilfen für das geplante Genesungsheim die Summe von 10000 Mk. gespendet.

München. 17. Februar. Im deutschen Theater ent­stand gestern gegen Abend ein Speicherbrand. Die Vor­stellung mußte unterbleiben.

* Bretten, 16. Februar. Bei herrlichem Wetter wurde soeben unter Anwesenheit von Tausenden die Grundstein­legung zum Melanchthonhause mit Gedächtnißhalle nach vorangegangenem Festgottesdienst vollzogen. Die Festrede hielt der bekannte Melanchthonforscher Professor NikolaS Müller (Berlin), der auch die Anregung zur Feier gegeben hatte. Hammerschläge vollführten der Präsident des Ober- kirchenraths Wielandt, Kreisdirector Peucer, der auS Melanch­thonS Familie stammt, Prälat Schmidt, Consistorialprästdent Stockmann (Wiesbaden) und zahlreiche Geistliche. Mit örm Schlußgesang:Eine feste Burg ist unser Gott" endete die Feier. zJn der heute Früh abgehaltenen Au-schußsitzung wurde mitgetheilt, daß die Beiträge sich jetzt auf 28,000 Mk. belaufen.

* Meh. 15. Februar. Der frühere RrichStagS-Abge- ordnete Dr. Haas hat seinen Sohn, Wachtmeister bei dem 5. Husarenregiment in Nancy, um dessentwillen er sein ReichStagSrnandat hatte aufgeben müssen, durch einen Sturz vom Pferde verloren. Dr. HaaS hat bekanntlich seinen Wohnsitz ebenfalls nach Frankreich verlegt.

* Wien, 17. Februar. Der Pfarrer der Augustiner- kirche, Dörfel, theilt mit, er werde Strafanzeige erstatten, weil ihm versichert worden sei, Mitterwurzer werde in Gotha begraben und nicht verbrannt werden, sonst hätte er nicht die Einsegnung vorgenommen. Die für Freitag anberaumten Seelenmessen wurden abgesetzt.

* Paris, 10. Februar. Man liest heute imJournal": Bruchstücke eines Briefes, gerichtet an Herrn DescubeS, Abgeordneten der Corröze und Präsidenten des Vereins der Radfahrer-Eclaireurs. Mein lieber DescubeS! Ohne Weiteres und rundweg, wie man dies von einem Manne, der Ihren würfe- ligen Namen trägt, nicht erwartet hätte, haben Sie mich mit einer überaus heiklen Mission in Deutschland betraut. Seit gestern zurück, habe ich mich sofort heute früh an die Ab­fassung meines Berichtes gemacht. Sie sehen, mein lieber Ehrenwerther, daß ich unter der Außenseite eines FaullenzerS eine aufreibende Thätigkeit verberge und daß ich mich gleich vielen Anderen im Schooße der Commission deS Palais Bour­bon sehr gut auSnähme. Sie haben mich, wenn ich Sie gut verstanden habe, gebeten, mich mit eigenen Augen davon zu überzeugen, welche militärischen Dienste die Deutschen vom Fahrrad im Falle eineß Feldzuges erwarten. Man kann es nicht leugnen: Unsere Nachbarn sind auf diesem Gebiete viel weiter als wir. Die Frage der vielsitzigen Maschinen unter anderem, die bei uns noch so bestritten wird, ist seit langem in deren Generalstab in einer Weise entschieden, die ich vortrefflich finde. (Hier einige Einzelheiten, deren technische Trockenheit die Frivolität meiner gewöhn­lichen Leser verletzen könnte.) Sie kennen, mein lieber DeScubeS, meinen Patriotismus und die Aengstlich- keit, mit der ich alle» prüfe, waS die Vertheidigung des Landesgebiets und das Ansehen unseres angebetenen Frank­reichs berührt. Sie werden also begreifen, wieS eS geblutet, mein Herz, als ich dort drunten constatirte, daß alle unsere foldato-radfahrerischen Anstrengungen eitel, zu Brei zerrührt wären, wenn wir die Augen angesichts einer Neuerung schlöffen, über die zu berichten ich die Ehre haben werde. Es handelt fich um dte Organifirung der radfahrerfeind­lichen Militärhunde in Deutschland. Dieser Name allein enthebt mich der Mühe, mehr zu sagen. Es war mir, da ich mich für einen deutschfreundlichen Belgier ausgab, gestattet, diesen kyno velophobischen Versuchen betzuwohnen. Wenn meine Seele eines guten Franzosen nicht auf die Folter gespannt worden wäre, so hätte ich herzlich gelacht, denn das war im Grunde überaus lustig! Eine gewisse Anzahl deutscher Rad­fahrer, die französische und russische Uniformen trugen, kommen nach und nach auf das Manöverfeld gesaust. Man läßt die Hunde einzeln loS und diese ekligen Biester rennen ver- rätherisch hinter dem vermeintlichen Fremden dahin und springen ihm auf den Rücken: daS führt zu einem Sturze des Manne» und der Maschine und dann drückt sich der abscheuliche Köter. Verschiedene Leckereien belohnen sofort den Hund. Dann kommt daS Gegenstück! Andere Radfahrer ia deutschen, italienischen und österreichischen Uniformen fahren unbehindert heran. Manchmal irrt sich ein dummer Hund und springt auf sie loS. Da gibt e» aber Keile, die sich gewaschen haben.--Die deutsche Armee zählt gegen­

wärtig Tausende von velöphoben Hunden. Glauben Sie nicht, Herr Abgeordneter und Präsident dec Radfahrer- EclaireurS, daß für Frankreich hohe Zeit ist, baß Auge

aufzuthun und daß gute? Genehmigen Sie u. s. w. Alphonse AllaiS."

* Adelaide, 7. Januar. Heiße Weihnachten hatte diese» Jahr ganz Australien,- an einzelnen Punkten, wie auf der Albemarle Station im Rioerina-District, stieg die Tem­peratur während der Feiertage biß zu 45 Grad C. Dazu wehte ein so rasender Staubsturm, baß im Freien saft uumögl ch war, die Augen zu öffnen. Besonder» schwer wurde die Ortschaft Nevertire (N.-S.-W.) heim­gesucht. Am 28. Decrmber fuhr ein Sturm über die Stadt hin, der dieselbe vollständig vernichtete. Fast alle Gebäude wurden umgeworfen, das große Jngar-Hotel wie ein Kartenhaus weggeblasen, die beiden Kirchen liegen flach auf dem Boden. Ganze Dächer wurden weithin fort- getragen, die Eisenbahnstation ist verschwunden, nicht ein Telegraphenpfahl blieb stehen. Die Verluste find groß, viele Menschen krochen in die Wafferlöcher und retteten so wenig­stens das nackte Leben. Auf einer Strecke von 30 Kilometer Länge und 10 Kilometer Breite ist blühendes Land in eine Wüste verwandelt worden.

* Eine Bestellung von ca. 40 Stück Lokomotiven hat die jap.anIsche Regierung bet einem englischen Werke, den Baldwin Locomotive Work», kürzlich gemacht. Es scheint demnach, daß die Herren Japaner es für gut befinden, von Deutschland nur die wissenschaftliche Ausbildung in den ver­schiedensten Z «eigen zu entnehmen, unß aber mit materiellen Aufträgen gegen die Auslandsstaaten zurückzusetzen. (Mit­getheilt vom Internationalen Patentbureau von Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6).

' Abgewinkt. Sie:Sehnen Sie sich nicht nach einem eigenen Heerd, Herr Lieutenant?" Er:Durchaus nicht, gnädiges Fräulein, habe famosen Spiritusbrenner, ge­nügt vollkommen."

Citeratur unö Kmft

Von besonderem Werth und Interesse für die gesammte Geschäftswelt ist das soeben bei Schulze u. Co., Leipzig, Quer­straße 33 erschienene Adreßbuch der Adreßbücher, ein Verzeichniß von etwa 1000 neueren Fach-, Handels-, Städte- und Lander-Adreß­büchern der Welt; Preis 50 Pfg. Das Werkchen führt nicht nur alle Adreßbücher fystematifcb auf, es bringt vielmehr recht ausführ­liche Mittbeilungen über Inhalt, Erscheinungsjahr, Preis rc. der einzelnen Bücher und wird sich gewiß so als zuverlässiger Führer auf diesem Gebiete der Litteratur immer bestens bewähren.

Wilhelm der «roße- Bilder aus dem Leben des Helden in Liedern und Werfen. Von Fr. Ohnesorge. Preis 1 Mk. Verlag von Otto Salle in Berlin^., Maaßenstr. 19. Das weite deutsche Vaterland rüstet sich zu einer würdigen Begehung des TageS, an welchem vor 100 Jahren Kaiser W'lhelm der Große, der un­vergeßliche Begründer des deutschen Reiches, geboren wurde. Für biete Feier eine von echt patriotischem Geiste getragene Gabe zu bieten, hat sich die vorliegende Diwtung des besonders durch seine mustergiltige Uebertragung der Frithjofssage bekannt gewordenen Schuldirectors Ohnesorge zur Aufgabe gemacht. Dieses insbesondere auch zur Aufführung in Vereinen, Gesellschaften, Schulen bestimmte Buch behandelt das ganze Leben Kaiser Wilhelms I. in 28 einzelnen Gedichten. Feinsinnige Beurtheiler haben diese Dichtung als ein edleö Geisteswerk von hoher Formvollendung bezeichnet. Für die bevorstehenden Festlichkeiten zum 22. März kommt diese von dichte­rischem Schwünge getragene und gehaltvolle Gabe gerade recht; zudem sichern ihr die elegante Ausstattung und der billige Preis von 1 Mk. in den Kreisen der zahlreichen Verehrer deS großen Kaisers und bei den patriotischen Vereinen diejenige gute Aufnahme, welche sie bei ihren Vorzügen in der That verdient.

Briefkasten.

rr^e(6 B........m. Bitten etwas zubremsen", da überreich

Stoff vorhanden. Red.

kirchliche Anzeigen der Stadt Giehen.

Avangelische Gemeinde

Die Bidelstnnde am Donnerstag den 18. Februar im Con- firmandensaal der Neustadt füllt au».

GofteSdimft der israelitischen Religionsgesellschaft.

Freitag Abend 5* *> Uhr, SamStag Vormittag 8" Uhr. Nachmittag 3 Uhr, Sabbathausgang 685 Uhr.

Nachmittag 2« Uhr SchrifterklLrung in der Synagoge.

Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 5*» Uhr.

Gottesdienst in der Synagoge.

SamStag den 20. Februar.

Vorabend 5« Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr. Sabbathausgang 630 Uhr.

Verkehr, Can», «n» Volkrevtrehschaft

,"N***A' 171 Februar. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 13,80, weißer Weizen JL 13 55, ftorn JC 9 65, Gerste 7.20. Hafer X 5.70.

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Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. u.k. Hon.), Zürich,

Bekanntmachung.

Nachdem sich bei dem bisheran geduldeten Fußgängerverkehr über den Hof der Stadtknabenschule Mißstände ergeben haben, dabei auch unbefugter Weise drr Hof der Aliceschule betreten worden ist, bringen wir auf Be schluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 21. v. Mts. hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß von nun ab der Hof der Stadtknabenschule von Abends 8 Uhr (in den Monaten April bis September von Abends 9 Uhr) bis zum andern Morgen verschlossen gehalten werden und daß während dieser Zeit das Betreten des Hofes der Stadtknabenschule und dasjenige des Hofes der Aliceschule überhaupt Unbefugten ausdrücklich untersagt ist. Zuwiderhandelnde haben Anzeige und Bestrafung zu gewärtigen.

Gießen, den 15. Februar 1897.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 1674

1657] Kleines Logis zu vermiethen. Neuen Bäue 6.

Mt. Schlachthaus.

Freibank. 1675 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht ladenrein, pr. Psd. 48 Psch. krischt Schellfische empfiehlt 980

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Weißbinder Häuser, Klein-Linden.

1577] Der mittlere Stock, 45 Zim­mer, zum 1. April zu vermiethen.

___Dammstratze 24.

875] Der mittlere Stock meines Hauses, Asterweg 29 (Schillerstr Ecke), bestehend aus 56 Zimmern, 2Kammern, 2 Kellern, Trockenboden, eoent Badeeinrichtung, ist für sogleich oder später zu vermiethen.

Dr. Haupt, Arzt.

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__________Näheres Lahnstrabe II.

431] Der mittlere Stock meines HauseS ist per 1. April anderweit zu vermiethen.

H. Schmidt, Bahnhofstraße 37.

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««d 9 ist rntt allem Zubehör sofort zul 1604] «rlerrgaffe 18 ein kleines Logis I vermiethen. H. Rinn V., Heuchelheim. I zu vermiethen. H. F. Raffaner.

1540] Ein kleines Familtenlogls zu vermiethen.__________Schlotzgasse 17.

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