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■ Brand, und Hagel, am HO Gemeinden i/ und aus 150 @{. »stattet.
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!llung für baS Hotel- verivaobte Gewerbr, dem aus 15. Jmi Idetermini znr Aü it solch Rtofet ßat igelavsrv, daß heon lat Wistrnimerthest^ litt deS Wirihschasi«' ung zu bringen, Id hr, als daS ^aupt rauf gerichtet ist, H e möglichst in Beteilt stellung zu bekomm, wohl den aut ginj It auch htm ficherlich i bltttn. 9oti ,’ta st zu ewähnen, dost
ob dir Badische Sisen. grn der ÄuistellungS- Bahnhösen ohne 8t*
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fest verschloffeu und der Schlüssel bleibt nur in den Händen de» Geschäftsführer» bezw. Hotelier», sodaß eine Fälschung durch den Hausdiener unter allen Umständen ausgeschlossen ist. Ein weiterer Punkt von höchster Bedeutung ist der, daß der Apparat des Herrn Bester — z. B. bet Feuersgefahr — das rechtzeitige Wecken der Schlafenden zu gleicher Zeit ermöglicht. Aber, wird man fragen, woran merkt der Fremde, daß er nicht bloS zum Ausstehen geweckt werden soll, sondern daß eine Gefahr im Verzüge ist. Einfach daran, daß sich beim Feueralarmfignal der Apparat nicht wieder abstelleu läßt! Der Apparat fnnctionirt weiter, der Reisende mag vornehmen, waS er will! Menschenleben können also selbst tu der gräßlichsten Noth, der Feuersgefahr, nicht mehr zu Grunde gehrv, wo der Bester'sche Apparat im Hause ist, und jeder Reisende kann sich der Ruhe mit vollkommenster Sicherheit hingeben.
* Wien, 16. Juni. Der EngroS Eolonialwaarenhändler Siegfried Mandl hat sich gestern erschossen. Er errichtete zahlreiche CasöS, darunter auch daS „Cafö Habsburg" auf der Wollzeile. Die Bücher weisen 600,000 Gulden Passiva, Waarenschulden in Triest und Hamburg auf.
* Behördliche Reklame. SuS Lahr meldet die „Badische LandeSzeitung": Seit einiger Zeit tragen die städtischen GaS- lateruen in schöner rother Schrift auf einer Glasscheibe die Worte: „Koche mit GaS!" Vielleicht entschließt man fich, diese Art Reclame auch auf andere städtische Anstalten aus- zudehnen, z. B. am RathhauS: „Zahle viel Steuern \“ an der Sparkasse: „Spare viel Geld!" am Schlachthaus: „Esse viel Fleisch!" und in der künftigen städtischen Wirthschaft neben der Kaserne: „Trinke viel Bier!"
Schiffsnachrichteir.
Der Postdampier „Friesland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist (aut Telegramm am 15. Juni wohlbehalten in New-Aork angekommen.
Der Dampfer „Illinois" der „Red Star Line" In Antwerpen ist laut Telegramm am 15. Juni wohlbehalten in Philadelphia angekommen.
Verkehr, Cant* rrird Vottsroirthschaft.
16. Juni. Frachtmarkt. Rother Weizen A 14,10, weißer Weizen * 00.00, Korn X 9.60, Gerste X 0.10, Hafer X 7.00.
— Was ist Mohr'sche Margarine? So groß auch die stetig wachsende Zahl der Margarine Konsumenten, so ist doch die Kenntniß. was Margarine ist, noch wenig unter dem Publikum verbreitet. Der beste, srtscheste, sorgfältig forlirte Rindertalg sowie Flomen werden von den ihnen noch anhaftenden, nicht zum Fett gehörenden Theilen befreit, in großen, durch Dampf erhitzten doppelwandigen Kesseln geschmolzen und durch Ftltriien geklärt. Das ausgeschtedene, recht appetitlich aussehende, weiß-gelbliche Oel, da» weder nach Schmalz noch nach Fett schmeckt, sondern einen an ausgelassene Butter erinnernden Geschmack besitzt, auch wie Butter im Munde schmilzt, nennt man Oleomargarin oder neutrales Schmalz. Dieses so gewonnene Oleomargarin wird zur Herstellung einer größeren Geschmeidigkeit mit etwas feinstem Speiseöl gemischt und kommt bei den besten Sorten unter Zusatz von gleichen GewtchtS- theilen bester, fettreichster Vollmilch, resp. des davon gewonnenen Rahms in die Buttermaschine und wird darin gebuttert, in derselben Weise wie Naturbutter; bei den geringeren Sorten wird Magermilch zugesetzt. Man verarbeitet täglich bis zu 60,000 Liter Vollmilch resp. Rahm. Durch die Verbutterung mit der Vollmilch und dem Rahm erhält daS Oleomargarin dann den Geschmack und daS Aroma der guten Naturbutier. Nachdem der Butterungsproceß vollzogen, kommt die frische Margarine unter eine Douche von Brunnenwasser, welches mit der Kühlmaschine auf 2 Grad CelstuS abgekühlt ift, dadurch wird die schnellere Ausscheidung der Buttermilch b wirkt. Da nur sehr wenige große Butter-Producenten Kühlmaschinen benutzen, ist es der Fabrik ermöglicht, durch die besseren t chnischen Hilfsmaschinen die Margarine mehr von Wasser und Buttermilch zu befreien, als es bei der Naturbutter möglich ist und hat daher die Margarine, wie auch aus den Gutachten von verschiedenen ersten deutschen Chemikern hervorgeht, einen geringeren Wassergehalt und deshalb durchschnittlich auch einen größeren Nährwerth und größere Haltbarkeit alS Naturbutter. Tie Herstellung der Margarine geschieht mit peinlichster Sauberkeit, weit sauberer, als in manchen kleinen bäuerlichen Wirthschaften die Naturbutter hergestellt werden kann. Die Gegner der Margarine versuchen bin und wieder Gerüchte über zweifelhafte Rohmaterialien ,ur Herstellung der Margarine zu verbreiten, um den Absatz zu schädigen; demgegenüber sei bemerkt, daß die Fabrik ca. 500 Arbeiter und 100 Comptoristen beschäftigt; die Zahl der Arbeiter ist schwankend, je nach der Jahreszeit; wenn daher nun daS Geringste passiren würde in der Fabrik, was das Licht der Oeffentltchkeit zu scheuen hätte, so würde dies durch die Arbeiter sofort bekannt werden müssen. Die tägliche Production von Margarine in der Mohr'sch n Fabrik
ist jetzt bis 140—150000 Pfund. Der Versandt geschieht in 28 eigenen mit Elskühlung versehenen Elsenbahnwaggons. ,
WSchmtltche Uedtkstcht her lebesfäfle tu Gieße»
24. Woche. Vom 6. Juni bis 12. Juni 1897. Einwohnerzahl: «genommen zu 23 700 (incl. 1600 Mann Mllitür). Slerblichkeitsziffer: 13,16, nach Abzug der Ortsfremden 10,97 o/oo.
Kinder
LS starben an: Zusammen: Erwachsene: im
1. Lebensjahr: 2.—Io. Jahr:
Schlagfluß
1
1
—
—
Bronchitis
1
1
—
—
Lungenentzündung
1
1
—
—
Nielenenlzündung
1 (1)
1 (1)
—
—
Brechdurchfall
1
—
1
—
Brustfellentzündung
1
—
—
1
Summa: 6 (1)
4 (1)
1
1
»nm. Die in Klammern gesetzten Zistern gebot «x, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von »uSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Gottesdienst in der Synagoge.
SamStag den 19. Juni 1897
Vorabend 7®° Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 4 Uhr,
Sabbat Haus gang O36 Uhr.
Temperatur der Lahn und Lnft nach Reaumur gemeßen am 17. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. ____________________2BaffCC ^Rüb"samen'sche Badeanstalt. Seiden-Damaste Mk. 1.35 sowie schwarze, weiße und farbige Henneberg.Seide von 60 Pf. bis Mk. 18.6kSWet. — glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc- ^a. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, DesstnS rc.), porto- und steuerfrei ins Haus. Muster umgehend. — Durohsohnlttl. Lager: oa. 2 Millionen Meter. . J"
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Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.
Garteuftraße 2.
Angebot der Arbeitnehmer r 1 Krankenpflegerin, 1 Schuhmacher, 1 Ausläufer, 1 Fuhrknecht, 1 Fabrikarbeiter.
Rachfrage der Arbeitgeber r 1 Spengler, 1 Glaser, 2—3 Maurer, 1 Bauschlosser, 3 Schmiede, 4 Schreiner, 1 tücht Pferdeknecht, 2 Laufmädchen, 2 Droschkenkutscher nach Auswärts, 1 Droschkenkutscher nach Gießen, 1 Hausbursche für eine hiesige Anstalt, 6 Dienstmädchen, 1 Küchenmädchen, 2 Kindermädchen.
Kram-u. Viehmarkt
?u N 'Wildmlgkn
verlegt mit Genehmigung deS Herrn Landesdirectors auf ____
Nb Donnerstag den 8. Juli 1897 WE,
verbunden mit Prämiirung von Pferden, Fohlen und Rindvieh, sowie Ber- loosung von Vieh, landwirthschaftl. und Haushaltungs-Gegenständen.
Die Prämiirung findet Vormittags 8 Uhr, die Verloosung Nachmittags 2 Uhr statt. DB” Die lebenden Gewinne, landwirthschastlichen Maschinen und GerSthe werden auf dem Marktplatze von den Ausstellern angekauft.
Loose b 1 Mark (auf 10 Stück ein Freiloos) find durch den Generalagenten, Buchdruckereibefitzer Eour. Hundt« Wildungen zu beziehen.
5883 Da» Comitre
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Versteigerungen.
Settgras-Versteigemg.
Das diesjährige Heugras von den Wiesen der Gemeinde Wies eck soll nächsten Dienstag, d. LS. Juni 1897 versteigert werden.
Der Anfang zu den Wiesen bei Wieseck ist Vormittags 10 Uhr in dem Dorfeld'schen Garten dahier, und zu den Wiesen bei der Badenburg Nachmittags 5 Uhr auf der Badenburg.
Wieseck, am 16. Juni 1897.
Großh. Bürgermeisterei Wieseck.
Sommerlad. 5880
SklMMrsteigkluug.
Das Heugras von den hiesigen Pfarrwiesen wird nächsten Dienstag, den LS. Juni l. Js., Vormittags 10'/, Uhr, in dem Dorfeld'schen Garten dahier ver steigert. 5880
Wieseck, am 16. Juni 1897.
Sommerlad, Bürgermeister.
I Behördliche Anzeigen^
Ä. Schlachthaus.
Freibank. 5869
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kicht ladenrein, per Pfd. 30 Psg.
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