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18.3.1897 Erstes Blatt
 
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Bösartiger Neubild. Lungenschwindsucht Gehirnichlagfluß Bruchleiden Altersschwäche Zellgewchsentzünd. Geht>ntuberkulose

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Vermögensstanb am 1. Januar 1896 Eintrittsgelder Beiträge Zinsen

Sonstige Einnahmen

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Wir bringen hiermit gemäß § 35 unseres Statuts Jahresrechnung unb Vermögensnachweis pro 1896 zur Kenntniß unserer Mitglieber.

Gießen, ben 15. März 1897.

Schul, 'amftabt nvin r'eitgtmäber J ^rolt: in. in allen Schulri', m Laude büche l9 »scheinen, bi freien Luft nicht

Kaufmännische Kranken- und Begräbnißkasfi e. H., Gießen.

Ein junges Mädchen, 15 Jahre alt. sucht leichte Stelle. Es wird mehr auf gute Behandlung als auf Lohn gesehen. 2632

Zu erfragen in der Expedition d. Bl.

: Anordnung ift rkarien von sovst i- unb Stih- t festgesetzt:

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für die Zuschauer, die wegen der Entfernung nicht helfen konnten, war dies ein erschütternder Anblick. Doch versuchte Bademeister Czaika, der bei der Bergung der Fährprahme beschäftigt war, das Rettungswerk, irfbem er sich in einem Kahn den treibenden Schollen entgegenwarf. Ganz nahe dem Ziel entwich ihm die Scholle mit den Knaben. Er suchte sie einzuholen, was ihm aber trotz übermenschlicher Anstrengung, da er nur mit einem Schiffshaken ausgerüstet war, nicht gelang. Deshalb arbeitete er sich wieder an8 Ufer, nahm noch den mit einem Ruder versehenen Arbeitsburschen Anas« zkowSki auf, und nun galt eS mit voller Kraft die Knaben, welche inzwischen bis zum Schloßberg getrieben waren, dem reißenden Strom abzuringen. Und eS gelang den Männern mit fast übermenschlicher Anstrengung, sich durch daS Chaos der treibenden Schollen durchzuringen, die Knaben hinter dem Schloßberg, nachdem sie auf ihrer grausigen Fahrt mehr als 1000 Meter zurückgelegt hatten, zu erreichen und in ihr Fahrzeug aufzunehmen. Dann ging die Rettungsfahrt wieder mit äußerster Kraftanstrengung, gegen den treibenden Strom und die Eisschollen an ihren Ausgangspunkt, den Fährplatz, zurück, wo die Knaben glücklich gelandet wurden. Die Landung war sehr schwierig und gelang erst, nachdem den Männern eine Leine zugeworfen war, an der dann der Kahn ans Land gezogen wurde. Erst gegen 4 Uhr war das Rettungs' werk vollendet. Ohne diese entschloffene ManneSthat wären die Kinder dem sicheren Tode verfallen gewesen.

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berg und bestand jetzt mit Note I das FaeultstSexamen. Diese Leistungen des strebsamen jungen ManneS find um so anerkennenswerther, als derselbe früher keine höhere Bildungs- Anstalt besuchte.

Mainz, 15. März. Eine amerikanische Millionen« erb schäft, und zwar eine solche, die nicht nur auf dem Papier steht, sondern bet welcher daS Geld thatsächltch zur Auszahlung gelangt, ist vor Kurzem zwei hiesigen, wenig bemittelten Frauen zugefallen. Dieselbe rührt von einem Bruder der Erben, dem Sohne eines ehemaligen hiesigen Bestätters und Wirths, her, der vor ca. 40 Jahren nach Amerika auSgewandert ist und dort als Advocat fein Glück ^macht hat. Außer den beiden hier wohnenden Frauen ist auch ein in Amerika lebender Bruder Miterbe, der aber gleichfalls sehr wohlhabend ist und der darum auf die @rb« fdjaft zu Gunsten seiner in Deutschland wohnenden Geschwister verzichtet hat.

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Citeratur und TCunft.

Jetzt ist die Zeit, wo Obstbäume gepflanzt werden! Da sollte Jeder daraus achten, daß er neben kräftigen, gut bewurzelten Stämmen auch richtige Sorten wählt! Es wird darauf noch viel zu wenig Werth in Deutschland gelegt, daher das viele, minder-

(Norddeutsche Zucht)

noch verschiedene Sorten versendet

_ Der Vorstand:

Justrzrath Baift. Director Baufa. vr. Baur. Pfarrer Dinaeldev. Landgerrchtsrath Doruseiff. Pfarrer Dr. Greiu. C. Kauffmaun. Pfarrer Schlosser. C. Schwan seu. R. Stuhl. Stabt- verordneter Bogt. Revisor A. Witter. Beigeorbneter Wolff.

Frau Dr. Brüel. Frau Provinzialbirector von Gagern. Frau L. Homberger. Frau Profeffor Siebeck. Fräulein P. Stammler. Frau A. Weidig. Fräulein A. Windecker. Fräulein L. Wort- manu. Fräulein I. Zimmermann.

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I. H. Su6r, Sonnenstr. 25.

Der Vorstand.

Jahresrechnung und Bermögensnachweis pro 1896

Macmoni, Platthafer bekannt unter bem Namen H. 0.), Suppentafeln (fertige Suppen, ä 6 Portionen), Suppenmehle, Hafer- und Malz-Cacao, frisch eingetroffen, empfiehlt 2690

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Gesucht ein Mädchen ober Frau, in Garte»« arbeit bewandert, für 23 Tage jede Woche, für jetzt, Sommer und Herbst. Aohauua Futda- Ostanlaae 4.

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Rindfleisch, nicht labenrein, per Pfb. 48 Pfg. tzchwmneffeisch nicht labenrein, per Pfb. 40 Pfg. DecoratiouS^

Dermifdytes*

. * ®BC grausige Fahrt auf einer Eisscholle machten ajoet Knaben aus Gr andenz während des Eisgangs der Weichsel. Am Freitag Nachmittag gegen 2</2 Uhr kam im Strom von der Fischerei her eine Eisscholle angetrteben, auf fahrige Knabe Zarski und der 10jährige ^ochleve saßen. Sie hatten vorher in grenzenlosem Leicht- ftnn auf den Schollen am User gespielt und waren plötzlich auf einer etwa P/8 Meter tat Geviert großen Scholle vom Strom fortgertffen worden. Angst und Schrecken prägten sich auf den blassen Gesichtern der Kinder aus, und jammer- llcheS Schreien ertönte von ihren Lippen, als ihre Scholle gerade vor dem Fährplatz in bedenkliches Schwanken gerieth-

Frau Bickel, von biefer Woche an bie Beiträge einsammeln roirb r erinnern habet an bie großen Aufgaben unseres Vereins, wie wir sie gerabe jetzt wieder im Jahresbericht bargestellt haben, unb an bie groben Ausgaben, bie fie erforberten. Wir weisen zugleich barauf hin, W der bevorstehenbe Neubau unseres Schwesternhauses auch eine bauernbe ^bung ber laufenben Ausgaben mit sich bringt, zumal wir beabsichtigen, ""serer Schwester» zu verwehre». Für das Alles erbitten wir, im Bewußtsein, baß wir ja nur bem allgemeinen Wohle Dienen wollen, bie alten, und wo es irgenb möglich ist, erhöhte Bei- trage. Solchen, bie noch nicht Mitglieber sinb, wirb Gelegenheit gegeben W-xrx Ttl bic ßtfie einzuzeichnen, unb wir bitten, bavon recht reichlich Gebrauch zu machen. 2660

Gießen, ben 16. März 1897.

J. Pfeffer

Marktplatz Nr. 6.

öuinut«: 9 (1) 7 (1) 2

Anm. Die tn ÄUmmern geseJtenZiffern geben en, wie viele der Todesfälle in ber betreffenden Krankheit «uf von auswärts nach ©leb'-*' n*bre<6tr Kranke kommen

2452] Ein tüchtiges «Ldiye« für Ostern event. früher gesucht.

______LudwigSptatz 18, pari.

2497] Gesucht auf Ostern in gutes -aus in Darmstadt ein nicht zu junges, kräftiges Mädchen mit guten Zeugnissen zu einem l'/ijöbr. Kinde. Meldungen unter M. F. 989 an^ie Expedition d- Bl

2473] Ein jüngeres MLdchen tags- über gesucht.

Näheres Löberstraffe 2, I.

Die Revisoren:

Wilh. Jac. Nau. Fritz Roth. Georg Mootz.

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2581] Ein geprüfter Heizer mit guten Zeugniffen, welcher mit allen Reparaturen und Anlegen von Rohrleitungen betraut ist, sacht Stellung.

Näheres in der Expedition d. Bl __

Für einen Jungen aus guter Familie wird

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Geprüft unb richtig befunden: Gießen, Den 12. März 1897.

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Wöchmtüche Ueüerstcht der TodeSsäüe in Gietzn».

11. Woche. Vom 7. März bis 13. März 1897.

Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 19,75, nach Abzug der Ortsfremden 17,540/qq.

Kinder

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Caffabestanb am 31. December 1896

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