John Schild, 52 Jahre alt, von Butzbach- Heinrich Bolz, 26 Jahre alt, von Langenhain- Christina Zaun, 66 Jahre alt, von Guntersblum. In Pittsburg, Pa.: Heinrich Kleber, 81 Jahre alt, aus Heffen-Darmstadt. In Wheeling, W. Va.: Frau Wittwe Bertha Loos, 70 Jahre alt, aus Grünberg. In Chadwick, Jll.: Margaretha Philippi, 81 Jahre alt, von Ruppertenrod. In PirtSburg, Pa.: Georg Kuöpp, 60 Jahre alt, von Ramstadt. In Touica, La Salle Co., Jll.: Nagelschmidt, 82 Jahre alt, aus Michelnau. In Plattville, Kendall Co., Jll.: Conr. Willie, 73 Jahre alt, au» Heffen-Darmstadt. In Meriden, Gönn.: Elisabeth Günther, geb. Berges, 53 Jahre alt, von Meiches. In Fair Haven Township, Jll.: Carl Traum, 26 Jahre alt, von Sellnrod. In Evans- ville, Jnd.: Jacob Rickrich, 53 Jahre alt, von EnSheim. In Troy, N.-Y.: Elisabeth Schilling, geb. Licker, 63 Jahre alt, von Crumstadt. In New-Haven, Gönn.: Jacob Doerschuck von Flonheim. In New'Desigu, Jll.: Elisabeth Brtegel, 65 Jahre alt, von Osthofen. In Watertown, WtS.: Capt. L. Jährling, 80 Jahre alt, von Heffen-Darmstadt. In Springfield,O.: George Schneider, 52 Jahre alt, von Winkel. In Plattsville, Ont.: Anna C. H etmbächer, geb. Becker, 81 Jahre alt, aus Schwarz, Kreis Alsfeld.
Oppenheim, 12. März. Die hiesige „Landskr." schreibt: ES find jetzt ca. 40 Jahre, daß Oppenhelm keine Landebrücke mehr am Rhein zum Landen der Dampfboote und Vermittlung des Verkehrs auf dem Wafferwege besitzt und Oppen- heim zu einer Kahnstation degradirt wurde. Eine Aenderung hierin zu treffen hat sich die Oppenheimer Handelsvereinigung zur Aufgabe gestellt und ist eS ihr gelungen, durch hochherziges Entgegenkommen der Nieder!. Dampfschiff Rhederet sowie der hiesigen Gemeinde-Vertretung diesen wichtigen Verkehrsweg wieder herzuftellenund kann die neu errichtete Landebrücke und Lagerhaus am Montag den 22. März, (Ceutenarfeter) dem Verkehr übergeben werden.
A Mainz. 15. März. Am Schluß der gegenwärtigen Tagung deS hiesigen Schwurgerichts kommt noch ein M o n ft r e- proceß zur Verhandlung, bet welchem sieben zum Theil sehr angesehene Personen unter der Anklage deS TodtschlagS bezw. der Beihilfe dazu auf der Anklagebank erscheinen werden. Die gerichtliche Verhandlung, zu welcher 35 Personen als Zeugen geladen sind, bildet das Nachspiel zu einem zu einer wahren Schlacht ausartenden WirthshauSstreit, der sich in der Nacht vom 14. auf 15. November v.J. in der vielbesuchten Wirtschaft „Zur EbertSburg" in Worms abspielte. AuS unbedeutender Ursache war der Streit zwischen Brauer- und Müllerschülern entstanden, welcher durch das Hineinmischen deS WirtheS und feines Dienstpersonals alsbald große Dimensionen annahm, indem man mit Stöcken und Stühlen bewaffnet blind und wüthend auf die Brauer- und Müller- schüler eiuhieb, so daß mehrere derselben ganz erheblich ver- letzt wurden. Ein Müllerschüler, Neher aus Zell, wurde btt dem Kampfe derartig zugerichtet, daß er den anderen Tag den Verletzungen erlag. Außer dem Wirth und seinem Personal sind unter den Angeklagten auch ein Fabrikant auS GodeSberg und ein Obermälzer, welche als Gäste in der Wirthschaft anwesend waren und sich in den Streit eingemischt hatten. Nach der Anklage soll der Fabrikant in der unmenschlichsten Weise mit einem Ochsenziemer auf die Brauerund Müllerschüler losgeschlagen haben.
§§ Au» dem Kreise Wetzlar, 15. März. Ueberall in den Ortschaften unseres Kreises werden Vorbereitungen für den 100jährigen Geburtstag Kaiser Wilhelms I. getroffen. Während man den Sonntag, als den 21. März, mehr in der Stille feiern wird, findet am Montag, als am eigentlichen Geburtstage die Hauptfeier statt. Etngeleiret wird dieser wichtige Gedenktag durch eine öffentliche Schulfeier. Am Mittag wird fich in einzelnen Ortschaften schon ein Festzug durch die OrtSstraßen bewegen und sich daran ein öffentliches Concert anscylteßen. Ihren Glanzpunkt aber wird die Feier am Abend des 22. März erreichen, denn wie wir hören, werden überall Fackelzüge und hieran anschließend Freudenfeuer, Feuerwerk u. s. w. ftattfinden.
* Frankfurt tu M., 14. März. DaS Griechenfieber hat in Sachsenhausen ein Opser gefordert. Ein junger Mann, der bei der deutschen Marine gedient hat, beschloß, seine Kräfte dem bedrängten Hellas zu weihen, und zwar auf der griechischen Flotte. Er reiste von hier ab, gelangte bis zur Adria und verlangte dort, der deutsche Consul (!) solle thm zum Eintritt in die griechische Marine behilflich sein, welche» Verlangen rundweg abgeschlagen wurde. Unser Hydriot gerieth aufs Trockene, that einen klassischen Fluch und schrieb nach Hause, man möge ihm Geld zur Heimreise schicken.
♦ Erouberg i. T., 12. März. Dem Gomitö für Errichtung eines Kaiser Friedrich-Denkmals in Cron- berg sind der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe, Fürst BiSmarck, die Präsidenten deS Reichstages und des Abgeordnetenhauses, der Vicepräfident des Herrenhauses, fast sämmtliche Minister, sowie eine große Zahl Parlamentarier und angesehener Persönlichkeiten auS allen Thetlen des Reiches beigetreten.
* Die drei Eiseubahuregimeuter und die Lustschisierabthei- luug sind mit einer größeren Anzahl Fahrräd er ausgerüstet worden. Beim zweiten Eisenbahnregiment ist die gesummte dritte Compagnie mit KrtegSfahrrädern versehen worden. 68 gewährt einen interessanten Anblick, die Compagnie in flottem Tempo auf dem Rade dahiosausen zu sehen.
* Lochum, 9. März. Im benachbarten Harpen wurde gestern Abend inmitten einer Gruppe Gestellungspflichtiger einem Betheiligten, weil er sich weigerte, Harmonika weiter zu spielen, wie er den ganzen Tag gethan hatte, von einem zweiten Betheiligten der HalS buchstäblich abgeschnitten.
♦ Freiberg i. E., 15. März. Der „Freib. Anz." meldet: Heute Nachmittag 28/i Uhr fand in der Dynamitfabrik in HilgerSdorf bei Freiberg eine Explosion start, bei ber fünf Arbeiter gelobtet und einer schwer verletzt wurde. Der Materialschaden ist sehr bedeutend.
• Ein unerwarteter Empfang wurde in Gera einem Einwohner von seiner Ehehälfte zu Theil, als er, wie eS leider oft vorkommen soll, wieder etwas spät und schief nach Hause kam, und da er den Hausschlüssel vergeffen hatte, klingelte. Seine beffere Hälfte warf, anstatt ihm zu öffnen und ihn einzulaffen, Deckbett nebst Kopfkissen zum Fenster hinab und überließ den Schwärmer seinem Schicksal. Der Mann soll fich übrigens vorgenommen haben, künftig früher nach Hause zu gehen.
• Prei»ansschreibnng für industrielle Neuheiten. Die Direktion der im diesjährigen Sommer im „Englischen Garten" in Wien stattfindenden ,Internationalen Ausstellung neuer Erfindungen" hat außer der Zuerkennung von Ehrendiplomen und den Diplomen zur goldenen, silbernen, broncenen und Mitarbeiter-Medaille die Ausschreibung von Geldpreisen für die besten und zweckmäßigsten Lösungen besonders actueller und wichtig^ industrieller und kleingewerb- licher Probleme beschloffen. Die Modalitäten dieser PreiS- auSschreibung, welche mit dem Gesammt - Betrage von 2500 Kronen dotirt ist, find namentlich für den „kleinen" Erfinder sehr günstig. AuSgesetzt ist je ein Preis von 300 Kronen für das beste Automobil-Fahrrad, für den besten transportablen Gaserzeuger und für einen compendiösen Ventilator - je ein Preis von 150 Kronen für den besten Extincteur und den besten Krankenfahrstuhl- je ein Preis von 100 Kronen für den besten Petroleumbrenner, für den zweckmäßigsten Rettungsgürtel, für die beste Bremse für Fahrräder, für daS beste Alarmschloß, sür das beste Kleinfilter, sür das billigste und reichhaltigste Reise-Neceffaire, sür den besten automatischen Thürschließer, für den besten Verbandkasten, für daS einfachste und billigste Verfahren zur Herstellung schwarzer Lichtpausen, sür die beste Aufziehvorrichtung für Pendeluhren, für die beste Touristen Camera für Radfahrer, für die beste Fahrradlaterne und für die beste TypenL^.rriömaschine. Die ausführlichen Bedingungen für die Behelligung werden auf Verlangen von der Direktion der Ausstellung gratis und franco zugesendet.
• Eine Schürze für 10000 Gulden. In Wien wurde dieser Tage der ungarische Graf Apponyi mit der Gräfin MenSdorff getraut. Die Braut trug eine HochzeitStoilette in ungarischer Nationaltracht, wobei die charakteristische Schürze nicht fehlte. Der Werth der für dieselbe verwendeten Spitzen wird auf 10000 Gulden angegeben.
♦ Profeffor und Student. Aus dem Leben des dieser Tage verstorbenen ProfefforS der Botanik an der Universität Budapest Dr. Ludwig JurLnyi theilt der Pester Lloyd folgende Anekdote mit: Der ausgezeichnete Botaniker war ein unglaublich anspruchsloser einfacher Mensch und führte eine wahrhaft puritanische Lebensweise. Sein bescheidenes Auftreten war sprichwörtlich. Eine- Tages fand fich nun im Conferenz-Zlmmer der Univerfitäts-Profefforen ein junger Elegant ein, der In seinen freien Stunden Hörer der Medicin, feinen Index von Profeffor JurLnyi unterschreiben laffen wollte. Diese sonst so einfache Procedur wurde ein wenig complicirt durch die Thatsache, daß der brave Hörer keine einzige Vorlesung JurLnyiS besucht hatte und demzufolge den Herrn Profeffor von Angesicht nicht kannte. Der Hörer wandte fich resolut an einen recht bescheiden gekleideten Herrn, der in seiner Nähe stand und den er offenbar für einen der Pedelle hielt, und fragte nonchalant:
„Sagen Sie, lieber Freund, wer ist denn hier eigentlich der JurLnyi?"
Der ältliche Herr verbeugte fich demüthig und antwortete: „Verzeihen Sie, Her JurLnyi bin ich. Was steht zu Diensten?"
Der Mediciner wurde purpurroth, bat um Pardon und holte den Index hervor. Der alte Profeffor lächelte.
„Na, eS ist ja gut, lieber Freund", meinte er, indem er den Index unterzeichnete, „aber glauben Sir nicht, daß es fich schickt, wenn man schon einmal UnioerfitätShörer ist, mindestens seine Profefforen kennen zu lernen? . . ."
• Nach besten Schätzungen gibt es in den Vereinigten Staaten von Nordamerika jetzt ungefähr 4,000,000 Radfahrer, in New-Mark allein mehr als 200,000. Im verflossenen Jahre wurden etwas mehr als 1,000,000 Maschinen, sowohl Zwei- als Dreiräder von mindestens 250 erstklassigen Fabrikanten erzeugt.
* Al» armer Zeitnug»ttager tobt zufammengebrochen ist in ber Norb Clark Street in New-Aork Richard v. Sybow, ein ehemaliger preußischer Lieutenant. Sybow würbe 1832 in Danzig geboren, wo sein Vater Oberst war. Er würbe im CabettencorpS in Berlin erzogen unb trat dann bei bem pommerschen Husaren.Regiment Nr. 5 (Blüchvr-Husaren) ein. Im Jahre 1862 mußte er als Lieutenant seinen Abschied nehmen unb wanberte nach Amerika auS. Er kam nach Chicago, wo er auf alle mögliche Weise sein Brob zu verdienen suchte, schließlich Zeitungsträger wurde und als solcher seit Jahren mühsam sein Leben fristete. Die verstorbene Fürstin BiSmarck war SydowS Tante. Der Vermählung des Fürsten BiSmarck hatte Sybow als Gast beigewohnt. Er Pflegte, wenn er gut aufgelegt war, mit Stolz von bem Hochzeitsfeste zu sprechen.
• Von der Tiefe de» Meere». Zu den am wenigsten tiefen Meeren zählt man die Ostsee, deren größte Tiefe 427 Mtr. beträgt, sowie auch die Nordsee, welche 898 Mtr. erreicht. Hierauf kommt das südliche Eismeer unb bas Schwarze Meer mit einer ungefähren Tiefe von 2620 Mtr. unb da» Japanische Meer mit 3000 Mtr., bas Chinesische, Mittelländische unb ba» tzördliche Eismeer mit 4293, 4400 unb 4846 Mtr. ES folgen bann mit 6260 Mir. baS Antillenmeer, mit 6295 Mtr. ber Jnbische Ocean unb mit 7370 Mtr. ber Sübatlantische Ocean. Die größten Tiefen werben erreicht von bem süblichen Theil de» Stillen, bem
nördlichen Atlantischen unb bem nördlichen Theil des Stillen OceanS, in welchen man Tiefen von 8181, 8341 und 8516 Mtr. gefunden.
Citerattu? und Knuff
- 3ot (Fenltnatfeitr. DaS 5. unb 6. Heft des nationalen PrachtwerkeS: .Kaiser Wilhelm ber Große, Deutschlands Retter und Rächer", oon Dr. Adolf Zehltcke, Verlag von Louis Abel, Berlin 8., Sebastianstrahe 29, Preis ä 50 Pfg., liegt jetzt vor. eie sind wieder mit interessanten Doppel- unb Volldilbern illustrirt. Der Verfasser hat eine große Anzahl interesianter Einzelheiten auS jener Zeit vorgeführt, die in wetteren Kreisen noch nicht bekannt sinb, wodurch namentlich die großen Schwierigkeiten bewiesen werden, mit welchen Kaiser Wilhelm unb Bismarck zu kämpfen hatten, um ihr Ziel zu erreichen, aber er zeigt auch die Eharactergröße unb ben unerschütterlichen Muth Kaiser Wilhelms, ber sich trotz ber gewaltigsten Opposition nicht von seinen Zielen abbringen ließ. Das Werk wird Allen, welche jene Zeit erlebt haben, eine besonder» erwünschte Gabe sein, und Allen denen, die damals noch nicht am öffentlichen Leben thellnabmen, wird es ein klares Bild geben von den großen Kämpfen, welche Kaiser Wilhelm zu bestehen hatte, ehe er das Ziel seines Lebens erreichte. Wir empfehlen daher diese» Werk, daS durch alle Buchhandlungen unb Kolporteure zu beziehen ist, allen unseren Lesern auf baS Angelegentlichste als eine hochinteressante Lectüre unb alS die beste Festschrift zur Gtntcnatfeier.
— ein Held der Befreiungskriege war auch Kaiser Wil' beim bet Große, dessen 100. Geburtstag daS deutsche Volk am 22. März begeht; ber Einiger Deutschlands hat gleich tausend anderen Tapferen jener großen Zett mit bem Schwert in ber Faust für bie deutsche Freiheit gekämpst unb einmal, bei Bar sur-Aube sogar eine Probe außerordentlicher Kaltblütigkeit und kecken Muthe» abgelegt Keiner vermöchte diese erste, mit dem Eisernen Kreuz belohnte Helden- that bester zu schildern, als der damals siebenzehnjährige Prinz eS in einem Briese that, der soeben in bem neuen Prachtwerk von HanS Kraemer „Deutsche Helden auS ber Zeit Kaiser Wilhelms des Großen, Ernstes und Heiteres auS der vaterländischen Geschichte (1797 bis 1897)" zum ersten Mal veröffentlicht wirb. Das in fünfzehn Lieferungen k 50 Pfg. erscheinenbe populär geschriebene Buch, bas wir unseren Lesern nicht genug empfehlen können, ist überhaupt in jeder Hinsicht eine ber interessantesten unb werthvollsten Festgaben zur Centenarfeier; aber eS unterscheidet fich darin vortheilhast von allen Novitäten des Büchermärkte«, daß es nicht eine Biographie des großen Kaisers, sondern ein Führer durch das ganze Jahrhundert sein will, das am 22. März 1897 seinen Abschluß findet. Der Verleger (Deutsches VerlagShaus Bong u. Eie, Berlin W.) hat dem glänzenden, klar unb fesselnd geschriebenen Werke eine so prächtige Ausstattung — Buntbilder, Illustrationen allererster Autoren, Facsimildrucke u. a. m. — gegeben, daß wohl zweifellos Hans Kraemers „Deutsche Helden" ein LieblingSbuch aller Deutschen werden wird.
Eingesandt.
«rwideeung. In Erledigung der vielen an un« ergangenen Anfragen, eine Aufführung von „Bocksprünge" betreffend, bemerken wir ergebenst Folgendes: Allerdings ist der Schwank „Bock- sprünge" in Wiesbaden, Frankfurt a. M., Berlin rc. rc. mit außerordentlichem Erfolge in Sc.ne gegangen; ob »Bocksprünge" indcß wegen feiner kleinen Pikanterien für hier geeignet ist, da« möchten wir denn doch bezweifeln. AuS diesem Grunde haben wir den Schwank nicht in unfern Spielplan ausgenommen.
Mit Hochachtung Kruse-Helm.
Mrchttche Anzeigen der evang.Ge»neinde.
I« btt «tadttirche.
Mittwoch ben 17. März, Abend» 6 Uhr: 8. Passtov«- andacht. Pfarrer Schlosser.
verkehr, Land- «nd vaUswirfhschaft.
•itfcttt, 16. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfb. X 1,06—1,10, Hühnereier pr. St. 4-5 A, 2 St. 00 A, Enteneier 5—6 H, 2 St «. H, Gänse- ein pr. St. 10—11 H, Käse pr. St. 5-7 A. Kasematte pr. St. 3 4, Erbsen pr. Ltter 16 A. Linsen pr. Liter 27 A, Tauben pr. Paar X 0,90 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,20 bi» 1,40, Hahnen pr. SM X 1,80-1,50, Enten pr. Stück X 1,70—2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66—74 A. Kub- unb Rindfleisch pr. Pfb. 60-66 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bi» 66 A, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfb. 70 A, Kalbfleisch pr. Psd. 60-54 8. Hammelfleisch pr. Pfd. 50—65 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00 bil 5,00 Jl, Weißkraut pr. Stück 0- 00 A. Zwiebeln pr. Eentner X 5,50-6,60, Milch pr. Liter 16 A-
— LebenSverficherungS • Gesellschaft ju Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet 1880 (alte Leipziger). Die Ge- schäftsergebniste der Gesellschaft während des Jahretz 1896 find wiederum als sehr erfreuliche zu tziMchnen. Die Beantragten sowohl als bie abgeschlossenen Versicherungssummen waren größer als im Jahre 1895 und mithin auch größer als in jedem anderen Jahre vorher. Der Verlauf d-r Sterblichkeit ist ein befriebigendergcwesm. Gestorben find 1896 867 Mitglieder, die mit 6,206,950 Mk. ver. sichert gewesen waren; Versicherungsanträge wurden im Jahre 1896 gestellt 6433 über 49,287.950 Mk. Versicherungssumme gegen 6445 Anträge über 49,183,100 Mk. Versicherungssumme tpi Jahre 1895. Davon wurden angenommen 1896 5314 Anträge über 39,653,350 Mk. Versicherungssumme gegen 5242 An träge über 39,509,500 Mk. Versicherungssumme im Jahre 1895. Der Gesammtversicherungsbestand ber Gesellschaft betrag am 31. December 1896 66,754 Personen, die mit 483,439,570 Mk. versichert waren. Im Vergleich zum 31. December 1895 ist der Versicherungsbestand hiernach gestiegen um 2432 Personen mh 25.602,200 Mk. Versicherungssumme. Bei ber alten Leipziger Gesellschaft, bie eine reine Gegenseitigkeitsanstalt ist, fließen alle lieber schüffe den Versicherten in Gestalt von Dividenden wieder zu. Für das laufende Jahr beträgt die Dividende an die Mitglieder auf die länger als 5 Jahre bestehenden Versicherungen für Dividendenplan 42 pEt. der ordentlichen Jabresbetträge und auf abgekürzte Versicherungen außerdem !>/» pEt. ber Summe der gezahlten Zusatz- beitrige, während für Dioivendenplan B je nach bet Länge der Verfiche- rungsbauer verschiedene Dividendensätze festgesetzt worben sinb. 668
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