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Der ' Hirtzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags.
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ErOetz Blatt. Mittwoch de« 17 März
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Neueste AluHskhIe«»
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Betlta, 15. März. Die Bud get-Commission deS Reichstages bewilligte die erste Rate von 1 Million Mark zur Verstärkung der Hafenbefestigung Kiels, sowie die früher Mehrmals abgelehnte erste Baurate für ein großes Trockendock auf der Werft zu Kiel von 1 Million Mark.
Lettin. 15. Marz. DaS Abgeordnetenhaus genehmigte die erste Rate — 1 Million Mark — für die Erweiterung deS Bahnhofs in Wiesbaden.
Berlin. 15. März. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge werde auf die Entscheidung über die Bewilligung des Ad- schtedSgesuches Hollmanns vermutlich nicht ohne Einfluß sein, wie die Beschlüsse deS Reichstages sich zu denen btt Commission verhalten werden. — Gegenüber der Begründung der Ablehnung der Schiffsbauten durch die Finanzlage des Reiches bemerkt die „Nordd. Allg. Ztg." weiter, die Finanzlage sei gerade jetzt so günstig, daß zu erwarten sei, der Reichstag werde die Bedenken der CommissionS- mehrheit nicht theilen, wozu ihn schon der Umstand bewegen sollte, daß während der ganzen AmtSdauer des jetzigen Reichs- kcmzlerS von Steuererhöhungen nicht die Rede gewesen sei und auch die für die Marine geforderten Beträge ohne bt sondere finanzielle Maßnahmen bereitgestellt werden können.
Zürich, 15. März. Die hiesigen deutschen Vereine vrranstalten am 22. d. MtS. zur Feier des hundertjährigen Geburtstages Kaiser Wilhelms I. einen großen Commers in der Tonhalle.
Bern, 15. März. Eine Anzahl rädicaler Westschweizer stillte iuv Nationalrath den Antrag, den BundeSrath m Vorlegung eines Gesetzentwurfes über Errichtung einer schweizerischen Nationalbank zu ersuchen. Dße Bank soll beschränkte Haftbarkeit und eigene juristische Persönlichkeit haben. Das Capital der Bank, die ihren Sitz in Bern erhalten soll, soll vom Bunde, den Cantonen und Cxntonalbanken aufgebracht werden.
PattS, 1-fiu März. Unmittelbar nach dem heutigen Ver- lrcmemSvotun^er Kammer wurde nach Toulon Befehl ge- zelbeu, die Be förderun g eines Bataillons Marine- Infanterie, 450 Mann stark, nach Kreta zur Verstärkung de« dort gelandeten Marinetruppen vorzubereiten.
Petersburg, 15. März. Im Saale der AdelSversamm- lung fand gestern ein WohlthätigkeitS-Concerr statt, bat von Frau Solina Gorlenko Veranstalter war. Demselben wohnte auch das Katserpaar bei. Rauschenden Beifall kruteten Hoffmann, Battisfini und Sosonow auS Moskau und Frau Solina Gorlenko, die unter anderen Compofitionen . den „Saug an Aegir" vortrug. DaS Concert erbrachte etwa 17 000 Mark.
Depeschen des Bureau „Herold."
Berlin, 15. März. Dem Reichstage ist heute die HandwerkerorganisationS'Vorlage zugegaugen.
Berlin, 15. März. Das ^mlasiungSgesuch des StaatS- srcreiärS des RetchS-MarineamtS, Holl mann, liegt dem Kaiser vor, dem es durch den Reichskanzler zugegangen war. Der „Nationalzeitung" zufolge ist eine Entscheidung noch nicht erfolgt,- dieselbe wird erst im Laufe deS heutigen Tages erwartet. — Die »Nordd. Allg. Ztg." bestätigt, daß Hollmann sein Abschiedsgesuch eingereicht hat.
Berlin, 15. März. Das Staatsministerium trat teilte Nachmittag 3 Uhr unter dem Vorsitz deS Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe im ReichStagSgebäude zu einer Sitzung zusammen.
Berlin, 15. März. In der heutigen Sitzung der kudget-Commifsion deS Reichstages wurde das kxtra-Ordiuarium deS Marine-EtatS ohne Abstriche ge- ichmtgt.
Berlin, 15. März. Der Reichstag wird anläßlich der ientenarfeier am 20. seine Plenarsitzungen bis zum 24. d. M. wSsetzen.
Berlin, 15. März. Der frühere Reichskanzler, Graf Lrpriot, hat die Einladung zur Centenarfeier wegen seines ungünstigen körperlichen Befindens abgelehut.
Hambnrg, 15. März. Wegen Nichrbewilligung der ver- langten Lohnerhöhung haben heute Morgen 8 0 SchiffS- fimmerleute die Arbeit niedergelegt.
Wien, 15. März. Wie hier verlautet, wird die Blokade Kreta» und einiger Häfen Griech enlandS am Mittwoch Finnen.
Budapest, 15. März. Der Leiter der PräfidialAb- istilung deS Honved-MinisteriumS, Ministerialrath Barczy, imrbe in Ctrcvencia, wo er wegen eines Nierenleidens weilt, ton einem angeblich zufällig losgegangenen Schuß seines
eigenen Jagdgewehres in die Brust getroffen und war auf der Stelle todt.
Zürich, 15. März. Der schweizerische Arbeiterbund hat beschloffen, für den August einen internationalen (Son* greß einzuberufen.
Paris, 15. März. Der Minister des Aeußeren, Hanotaux, wird heute in der Kammer eine wichtige Erklärung adgeben, dahingehend, daß ein vollständiges Einvernehmen der Großmächte erzielt ist und daher begründete Aussichten auf Erhaltung des Friedens vorhanden find.
Paris, 15. März. Der „Eclair" veröffentlicht ein Interview mit dem Ministerprästdenten De!Yannis, wonach derselbe erklärt habe, daß er nichts BestinM^rs sagen könne, aber glaube, daß die Aussichten auf Elhaltung des Friedens größer find, als die des AuSbruchcS eines Krieges. Man müßte indeß, um die nationale Beweg- n eindämmen zu können, dem griechischen Volke irgend welche ^-'enugthuung geben.
Paris, 15. März. Das Kamm er Votum, welches der heutigen Erklärung Hanolavx folgen wird, dürfte das europäische Concert vervollständigen. In Kreisen, die dem Ministerium deS Aeußeren nahestehen, ist man über das Ergebniß der heutigen Kammerfitzung vollständig beruhigt.
London, 15. März. In den nächsten Tagen wird ein auf die Orient frage bezüglicher Brief Gladstones veröffentlicht werden.
London, 15. März. Die Times melden aus Athen, daß morgen die Blokade erfolgen wird.
Manchester, 15. März. Gestern fand Hierselbst eine große BolkS-Versammlung statt, in welcher die Absendung einer Glückwunsch-Adresse an den König Georg wegen der energischen Haltung deS griechischen Volkes beschloffen wurde.
Belgrad', 15. März. Die Arn auten plündern in Alt-Serbien. Dieselben haben bereits mehrere Christendörfer ntegergebrannt, sowie das Kloster Gurreoth zerstört.
Athen, 15. März. Bei Ktssamo fand gestern Abend ein Kampf statt.
Athen, 15. März. Die griechische Regierung widerspricht entschieden der Meldung, daß Admiral Rein eck den Kretensern den Vorschlag der Mächte, Kreta die Autonomie zu bewilligen, vorenthalten habe.
Kanea, 15. März. Die Muselmänner in Hera- kleion machen sich fortgesetzt großer Ausschreitungen schuldig, weßhalb die Consuln um Landung eines gemeinschaftlichen Truppen-DetachementS ersuchten.
Kundin, 15. März. Nach hier sind 2000 muha- medanische Flüchtlinge aus Sitia unterwegs. Die Muhamedaner find ungemein erbittert über die Ausplünderung der in Seltno befreiten Türken.
Konstantinopel, 15. März. Hier erhält sich das Gerücht , daß das Cabinet Rifaat gestürzt und durch ein Reform.Ministerium unter Said Pascha ersetzt wird.
Berlin, 16. März. Wie die „Kreuzztg." aus Paria* mentarilchen Kreisen erfährt, hat der Kaiser bereit- gestern daS EntassungSgesuch des StaatSsecretärS Hollmann ablehnend beschteden.
Berlin, 16. März. Im VereinSprocesse Auer u. Gen. hat der Staatsanwalt Revision an daS Reichsgericht eingelegt.
Wien, 16. März. Der Director des Tabak-Haupt- magazinS Kaiserlicher Rath Rudolf Foschum hat sich bedeutender Unterschlagungen schuldig gemacht. Dieselben reichen 20 Jahre zurück und überschreiten den Betrag von 150 000 fl.
Athen, 16. März. Die Griechen lehnen entschieden die Forderung der Mächte ab und erwarten ruhig die Blokade. — Abends gingen 5000 Mann nach der Grenze ab. — In der gestrigen Kammerfitzung wurde gegen die Unduldsamkeit Europas protestirt.
WB. Kanea, 16. März. HaoaSmeldung. An Bord deS russischen Panzerschiffes „Sissorveliky" fand gestern Abend eine furchtbare Explosion statt. Fünfzehn Mann find getödtet, darunter zwei Offiziere, mehrere andere wurden schwer verwundet.
WB. Kanea, 16. März. Die Explosion an Bord des russischen Panzers „Seffoiveliky" erfolgte Nachmittags 2 Uhr bei den Schießübungen zwischen Retimo und Sudabai, in dem Augenblicke, als das Geschoß zur Abgabe des letzten SchuffeS in die Kanone des PanzerthurmeS eingesetzt. Die Bedachung des PanzerthurmeS, 6000 Kilo schwer, flog in die Luft und fiel halb in das Meer, die andere Hälfte flog über die Laufbrücke hinweg und zerschmetterte
fünfzehn auf der Commandobrücke stehende Mannschaften. Fünfzehn Mann im Panzerthurm wurden durch ein Bodenstück des Geschosses schwer verletzt. Neun Osfiziere sind getödtet. Die Aerzte aller Schiffe wurden sofort zur Hülfe- leistung gesandt.
Localer tmfc provinzieller
Gießen, den 16. März 1897.
* Hebet den Fremdenverkehr in hiesiger Stadt im Jahre 1896 können wir Folgendes berichten: ES logirten in den hiesigen Hotels und Gasthäusern zusammen 36 435 Fremde. Den stärksten Verkehr hatte die Herberge zur Heimath mit 7375 Mann aufzuweisen, wovon 3870 die Natural-Verpfleg- station in Anspruch nahmen. In drei Hotels logirten zwischen 3000 und 4000 Fremde, in zwei zwischen 2000 und 3000 und in sieben zwischen 1000 und 2000 Personen, während in allen übrigen Gasthäusern weniger alö 1000 Personen übernachteten. Im Jahre 1895 war der Fremdenverkehr ein bedeutend stärkerer) es ist die- aber ausschließlich dem Umstande zuzuschreiben, daß die Biehmärkte ausfielen bezw. wegen der herrschenden Maul- und Klauenseuche nicht abgehalten werden' durften.
* ♦ Militärisches. Wie verlautet, werden die zur For- mirung deS Infanterie-Regiments Nr. 168 bestimmten Mannschaften und Unteroffiziere schon einige Lage vor dem Abmarsch in die neuen Garnisonen die Uniform deS neuen Regiments tragen.
* * Hasfia Geld Lottette. Wie Herrn Richard Buch acker hier mitgetheilt wurde, fielen die neun ersten Hauptgewinne auf folgende Nummern: 45931, 52068, 5742, 21204, 41 638, 15 972, 13874, 46195, 21843.
• * Keine Beschränkung des FernsprechvettehrS an Sonntagen. Die von den Handelskammern eingeforderten Gutachten über die etwaige Beschränkung deS Fernsprechverkehrs auf einige Stunden an Sonn- und Feiertagen sind mit verschwindenden Ausnahmen gegen eine derartige Einschränkung abgegeben worden. Besonders beachtenswerth erscheinen die von der Coblenzer Handelskammer geltend gemachten Gesichtspunkte. Diese Kammer betont, daß die An- schlußgebühr ohnehin für kleinere Plätze zu hoch sei, und daß dieses Mtßverhältniß noch größer werden würde, wenn man den Fernsprecher an Sonn- und Feiertagen bis auf einige Stunden entbehren müßte. Auch würde die Gewährung einer ausgedehnteren Sonntagsruhe an einige Beamte zur Folge Haden, daß zahlreiche andere Personen einen größeren oder geringeren Thetl ihrer Sonntagsruhe für die Besorgung von mündlichen oder schriftlichen Bestellungen an Stelle der Fernsprech Verständigung opfern müßten.
* * Der Verband deutscher Kriegsveteranen wird im Rath- haussaale des „alten Meßviertels" auf dem Leipziger Ausstellungsplatze eine Collection von Gegenständen aus den letzten Feldzügen ausstellen. Der Saal ist von der Aus- stellungSlettuug dem Verbände unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden. Die Sammlung soll später mit dem zu errichtenden Denkmal der Leipziger Völkerschlacht vereinigt werden. Der aus der Besichtigung der Sammlung sich ergebende Reinertrag wird zur Unterstützung hilfsbedürftiger Veteranen verwendet.
• * Der Hessische Landeslehrer - Verein wird in diesem Jahre seine Delegirten- und Hauptversammlung am 21. und 22. April zu Bensheim abhalten. Die Tagesordnung der Hauptversammlung wird sein: „Lessing als Pädagog", Ref.: Herr Lehrer Mink-Bensheim, „Die Forderungen der Gegenwart an den Geschichtsunterricht in der Volksschule", Ref.: Herr Lehrer Hartleb-Mainz. Der Hessische Lander- lehrer-Verein zählt nahezu an 2600 Mitglieder und werden die 195 Bezirksvereine, auS denen er besteht, von circa 146 Delegirten bei der ersten Versammlung vertreten sein. Da, wie der „Drmst. Tgl. Anz." vernimmt, in diesem Jahre die sog. Schlußjahresferien mit den Osterferien vereinigt werden, daS alte Schuljahr also mit dem 3. Mai beginnen wird, dürfte die diesjährige Hauptversammlung sich wohl eines starken Besuchs zu erfreuen haben.
•* Mitteltheinifcher Fabrikanten Verein. Am Donnerstag den 18. d. MtS., Nachmittags 31/* Uhr, hält der Mittel- rheinischeFabrikantenveretnin Mainz (neues Casino, große Bleiche) eine Vereinsversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen u. A.: Vortrag des Herrn Leopold Sonne- mann-Frankfurt a. M. über die Arbeitslosen Versicherung. Der Paragraph 252 des Entwurfs eines neuen HandelS- -gesetzbucheS. Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Dr. Fuld- Mainz über Unfallversicherung und Haftpflicht.
•• In Amerika verstorbene Heffen. In San Francisco, Cal.: Henry Newhouse, 61 Jahre alt, von Sulzbach:


