Ausgabe 
16.11.1897 Erstes Blatt
 
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bie trotz der nicht unbtbeutenben Schwierigkeiten eine vor« nützliche war unb bas beste Zeugatß vom Können sowohl beS Dirigenten al- auch ber Mitwirkenbeu ablegte. Pr.

** Tugen Gnra Concert. Sm Montag den 22. November, Abend- 8 Uhr, wirb ber Metsterfinger Eugen Gura im großen Saale be« Gesellschaft-Verein- (stehe Inserat) einen Lieber- unb Ball ab en-Abenb mit Unterstützung beS Pianisten Eb. Behm veranstalten. Einem solchen Künstler haben wir nicht nöthig, bie Wege zu ebnen, jeher Gebildete kennt bieseu großen Sänger. Wir begnügen unS baher, eine Kritik beS berühmten Hamburger MufikschriftstrllerS Ferbtnaub Pohl hier zum Abdruck zu bringen. Derselbe schreibt: Eugen Gura, ber große Troubabour be- fiokenben Jahr- hunbertS, entfaltete wteber bie ganze Größe seiner Künstler- schäft vor ber ungeheuren Fülle seiner Freunde unb Ber- »hrer, die gekommen waren, um den edlen Meistersinger zu hören. In beneiden-werther Frische deS Leibe- und der Seele, ein Jüngling in dem Feuer seiner Empfindung und ein Meister, reif und weise in seiner Kunst, so bot er sich dar, gleich einer hochragenden Säule stand er vor uns, dem Genin- eine- Schubert, eine- Loewe errichtet. Ma­in der künstlerischen Erscheinung Gura- immer von Neuem wieder bezaubert und mit tutenfiver Wirkung sich dem Em­pfinden mittheilt, da- ist sein außerordentliche- Gestaltung-- verwögen, die malerische Kraft setae- BortrageS. ES würde zu weit führen, wollte ich hier da- ganze Programm durch- sprechen. Als Schubertsäuger zählt Gura zu den besten, da- weiß die Welt. Und als Interpret Loewe-, als Balladensänger, steht er unübertroffen, unerreicht da. ES ist der dramatische Künstler in ihm, der in den Balladen Loewe-, die so reich an Handlung, au Menschen sind, Triumphe feiert. Erstaunlich bleibt eS immerhin, welche un­geheure Suggestion der Vortrag Gura- auf den Hörer auS- strömt^ man glaubt die Gestalten, von denen Loewe singt, leibhaft vor Augen zu haben- es lebt eine Anschaulichkeit, eine packende Kraft in dem Gesang Gura-, die ein steinerne- Herz bewegen, eine todte Phantasie begeistern muß.

**£! btadttheater. E- ist gewiß eine dankbare Auf­gabe, über Frauencharactere, in welcher Form eS auch sei, zu schreiben und solche entweder zu würdigen oder zu tadeln. G. v. Moser hat nun in seinem LustspielUnsere Frauen", das gestern Abend hier zum ersten Male zur Aufführung gelangte, versucht, die zu würdigenden Frauen in angenehmster unterhaltender Form vor Augen zu sühren. ES ist ihm dies auch auf- Beste gelungen, wie von dem routtnirteu Bühnen schriftsteller gar nicht anders zu erwarten. Scharfe Be­obachtungsgabe, gure witzige Pointen, wirksame komische Figuren und Verwechselungen, packende Einzelscenen, da- find ietne, ficher wirkende Mittel, die alle darauf berechnet find, ein gutes Lustspiel zu schaffen. Im Verlauf der Handlung wird tu wechselseitigen Bildern geschildert zuerst eine Schwieger­mutter, nicht wie fie tu dem vom Schriftsteller Groffer ge­schriebenen StückUnsere Frauen" vorkommt, da« die Muster» gattin deS Rentier Doru voll Entrüstung gesehen und dem deshalb zu Besuch gebetenen Dichter beweist, daß er von Frauenkeontntß keine Ahnung habe und setu Stück deshalb nichts tauge. Ferner zwei Ehepaare, bet dem einen ist die Frau mit allen weiblichen Tugenden ausgerüstet und der Gatte über alle Maßen leichtsinnig, beim anderen tst um- I

gekehrt die Frau der schuldige Thetl und der Maua ver­nünftig. Dann wird an zwei Backfischeu bewiesen, daß sich Emancipatton-gelüfte schon bei denhöheren Töchtern" zeigen, waS fie jedoch nicht abgeneigt macht, sich dem Auserkorenen zu unterwerfen. Gespielt wurde da- Stück ganz vortreff, lich, die Verwechselungen und komischen ©eenen versagten ihre zündende Wirkung nicht, wie der stürmische Beifall (ganz besonders der oberen Region) des gut besetzten Hauses be­wies. Den Damen sei bei der Einzelerwähnung der Vor­rang: Frau Dtrector Kruse al- die Gattin des Rentier Doru uud Schwiegermutter spielte einfach, überzeugend und recht sympathisch. Frl. Berner (Hedwig) und Frl. Viotti (Fanny) zeigten in bester Wiedergabe, wie Frauen setu uud nicht sein sollen. Frl. v. Winterstein (Grete) und Frl. Budow-ka (Ella) waren als Backfische frisch uud lebendig. Frl. NatusiuS als dienstbarer Geist Ulrike war wirkungs­voll. Einen recht guten Rentier Dorn stellte Herr Liebscher- von de» Herren Fritz schier (Stein) und Forsch (Hilberg) verkörperte ersterer den leichtfinnigeu, letzterer den character» vollen Gatten und Geschäftsmann überzeugend. Am richtigen Platz waren die Herren Janson (Groffer) und Böhm (LorneltuS) als eindrucksvolle Liebhaber. Den Löwenantheil am Erfolg de- Abend- trug Herr Dtrector Helm als Lohn- diener Pfeffermann davon- feine Komik wirkte in manchen ©eenen wahrhaft erschütternd. Herr Albrecht gab den Kellner Ferdinand tu solch' trefflicher Leistung, von der mancher hiesige Kellner hätte lernen können.

** Vortrag. Am Mittwoch den 17. d. MtS., Abends 8 Uhr, findet im Saale de» Restaurant Royal (Elges) dte Monat-versammlung deSVerein- zur Züchtung reiner Hunderassen" statt, zu deren Anfang Herr Thierarzt Set derer einen Vortrag überAufzucht und Pflege deS HundeS" halten wird. Für Interessenten dürfte derselbe viele- Wichtige und Jnstructive enthalten, so daß jedem Hundefreund der Besuch, der Jedermann fretsteht, empfohlen werden kann.

Grober Unfug. In der Nacht von Samstag auf Sonntag rissen zwei rohe Bengels tu der Bahnhofstraße den Laden von einem Photographen-Schaukasten und zerschlugen dann die Glasscheibe. Auch in der Nord- und Ostanlage wurden verschiedene Capitäle von den Pfeilern ber Einfriedigungen heruntergeworfen.

Eingesandt.

Gießen, den 15. November 1897.

Die Temperatur- ««d Garderobe-Berhälttriffe im Elubfaal.

Während des gestrigen ClubconcertS stieg dte Temperatur im Parterre deS Saals aus 19 Grad Reaumur, aus den Gallerten hätte man füglich 21 Grad zählen können. Wenn es künslig nicht möglich ein sollte, für eine dringend notbwendtge Ventilation des Saales u sorgen, so wird der Besuch der Concerte einer grötzeren Zabl von Kunstfreunden, dte keinen Schlaganfall riSktren wollen, unmöglich gemacht.

lieber dte unglaublichen Gatderobe-Verhältnisse im Clubsaal ist unseres Wissens bereits früher einmal an dieser Stelle Klage erhoben worden. Wir sind der festen Ueberzeugung: sobald ein Organ der Poltzeiverwaltung bet Geleaenheit Zeuge des beängstigenden Gedränges in den Garderoberäumen sein wirb, müssen die Concerte im Clubf«al Seitens der Behörde untersagt werden.

DaS Bedürfntß nach einem würdigen, zureichenden Concertsaol ist unabweisbar. Leider rerhallen alle Notschreie ungehört. Die Muntficenz der Stadtverwaltung und bet Etnzel^ürger bringt große Capltalien zu öffentlichen Zwecken in Fluß. Für ein Corcert- und

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Theaterlocal rührt sich keine Hand. In dieser Frage marschirt die Stadt Gießen mit dem ärgsten Krähwinkel in einer Linie. X.

Der gestrige «oneertobend im «Inbfool gab einigen Be­suchern ber Mittelgallerie Veranlassung, ihre Umgebung in der Theilnahme an den musikalischen Aufführungen durch mancher lei störende Rücksichtslosigkeiten zu beeinträchtigen. DaS Bedauerlichste dabei tst dte Thalsache, daß eS durchaus nicht immer dte jüngsten Besucher der betreffenden Gegend waren, welche durch taute Unter­haltung bie Aufmerksamkeit der übrigen Zuhörer von der Musik ablenkten, sondern daß vielmehr gerade .ältere Semester' sich dieser unbegreiflichen Unart schuldig machten. Es ist doch eine so einfache Rücksicht auf Diejenigen, mit denen m n sich in gleicher Lage befindet und von denen man die gleiche Rücksicht auch für sich selbst in An­spruch nimmt, daß man mit dem Austausch seiner Empfindungen btS zum Schluß eines Stückes wartet oder für denselben eine die Uebrtgen nicht belästigende Form wähU! Auch würden Diejenigen, welche durch Klappern mit den Füßen ober rhythmische« Wackeln an den Sitzplätzen ihrer Nachbarn ihr musikalisches Takigesühl zum öffentlichen Ausdruck bringen zu müsien glauben, gut daran thun, sich einmal der einfachsten Erfordernisse des gesellschaft­lichen Taktes bewußt zu werden! Jedenfalls tragen sie durch ber artige unzeitgemäße acltoe Antheilnahme am Rhythmus ter Musik keineswegs zur Erhöhung deS Genusses für hre Umgebung bei.

Hoffentlich genügen diese Zeilen, um die Betreffenden künftig­hin vor einer ihnen jedenfalls nicht willkommenen öffentlichen Zu­rechtweisung an Ort unb Stelle zu bewahren, die ihnen im Wieder­holungsfälle sicherlich nicht «rfpart bleiben dürfte.k.

MWa In wrrtdftn jtutyrtn rtMtpHn.

Operadou».

DienStag den 16. November: Die Zauberflöte. Mittwoch den 17. November geschlossen. Donnerstag den 18 November: Tannhäuser. Fretlaa den 19. November: Glöckchen des Eremiten. Samstag den 20 November: Bohörne. Sonntag den 21 November, Nachmittaatz 3*/,Uhr: Lumpaci-BagabunduS. Abends 7 Uhr: Rtenzt. Montag den 22. November: Carmen. Montag den 23. November: Bo hörne.

DienStag den 16. November: HanS Huckebein. Mittwoch den 17. November geschloffen. Donnerstag den 18. November: Otbello. Freitag den 19 November: Hans Huckebein. Samstag den 20. November: Officlelle Frau. Sonntag den 21. November, Nachmittags 3'/, Uhr: Alk-Frankfurt. Abends 7 Uhr: Die goldene Eva. Montag den 22. November: Han» Huckebein

Ä Iede sorgsame flRutitt sollte auf den Rath deS Arztes hören und beim Waschen der Kinder dte ärztlich empfohlene Patent-Myrrholin-Seife anwenden. So schreibt z. B. ein bekannter Arzt: -Bei meinem Kindchen (z. Zt. Vi Jahr alt) wegen oberflächlicher Hautschrunden rc. zu Waschungen in Gebrauch genommen, bat sich großartig bewährt." Die Pat.-Myrrholtn- Setfe, welche überall, auch in den Apotheken, er- erhältlich, ist bereit» in vielen Familien unent- behrlich geworden. 9674

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des Adolf Bieler und I. Reis in Gießen, Privatkläger, gegen

den g. Wiudecker daselbst,

Angeklagten,

wegen Beleidigung

, c ,. r _ « ---------- ~ juutu, das Großh. Schöffengericht zu

auf hiesigem Ortsgenchte die den F. Block's Erben zustehenden Güter-j Gießen am 2. November 1897 für stücke und zwar: ! Recht erkannt:

Ord.»Nr. 1 Flur 29, Nr 40, 40 a, 41 und 44, Wiese der ZeiselSwiese, stößt auf Der Angeklagte wird auf Grund

2 9 qs? Athgesternn Flächengehalt 13385 lUMeter ' der §§ 185, 186, 200 Str.-G.'B.

' 2 " 2, Nr. 168 und 169, Wiese am Superintendent Bechtolds Garten -

n .n (hinter der Gaii'schen Wollspinnerei), 11243 lUMeter

" " Ar. 3b9, Acker auf dem Sandfeld, 527 LUMeter

" 4 r 4U, Nr. 67, Wiese in der Schwarzlach an der Lehmkaute

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einer öffentlichen Verpachtung auf 9 Jahre, unter den bei dem AuSaebot1 P"^klagern erwachsenen noth- bekannt zu gebenden Bedingungen, ausgesetzt werden. 1 A"dtgen Auslagen verurtheüt.

10522 1 , Gleichzetttg wird den Privatklagern

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Sktttn- und Knabkn-pk»krinkll-Mälltkl Angeklagten einmal imGießener d « x* t 14 M Anzeiger" zu veröffentlichen.

E nno linnbrnUfl ftotö Ä1 Richtigkeit der Abschrift der

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