Ausgabe 
16.7.1897 Zweites Blatt
 
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vetr.:

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6756

Gnauth.

6704

Kebartion: «. «che^a. - fort *b BaUfl der «rlhtlch« Usiettftttt»<8»<fr *l Ctrabcafcrti (Pietsch & Scheyd^ ta »4«.

Patent-Coaks, Mßkohlen I, melirte Kohlen.

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1.80, 2.-,

geben werden: ca. 9000 Ctr.

Gemeinde

Gerne!

veitritttre

if. Wevado

en detail. Das Detailgeschäft leidet nach wie vor durch die Consumvereine, deren Besteuerung nachgerade ein unab- weiSbares Bedürfniß geworden ist. Auch kann die Befürchtung nicht ganz von der Hand gewiesen werden, daß eine große

der UnterkuuftSräume bis 10 Uhr Abends.

Die ortsübliche Streu für die Pferde hat für den ersten Tag tu der Darreichung von mindestens i/a Bund (5 kg) Stroh pro Pferd zu bestehen, für die spätere Zeit, oder wenn der überwiesene Stallraum bisher mit Streu versehen gewesen ist, genügt der tägliche Satz von 1750 Gramm Stroh.

Wir empfehlen Ihnen nun, für eine ordnungsmäßige

betttffrod: Ao Nachdem bi Sroßen'Buse -nhetlev mir den nab bringen fie \

Sießen, i Groß

Personen dri pieps bezeichnet intnlUßtn unb lansrvb Mark nie tigt, der G.-K.-r tigt stob, belzntre erst nach Ablauf tritt ab gerechnet, keinen Anspruch ai &it ber BeltrittSi Vtrgenneister ist looeo, welche fich z iuchnng unterziehen -l-o« znrückzuveise bestehrobr kraukh Untersuchnng nnd tragtn.

Für 3 Jungen im Alter von 8, 9 und 10 Jahren werden Pflege- eltern gesucht. 6718

Armenamt Gießen.

hervorgerufen worden find, machen fich tu gleicher Weise bemerkbar. Wenn die von verschiedenen Seiten angeregte Besteuerung derartiger Dereioe nicht erfolgt, so dürfte rs sich tu nächster Zett durch geringere Steuerdeclarationen zeigen, daß der seither aufgebrachte Einkommensteuer-Ertrag fich mehr und mehr vermindern wird.

Lolonialwaaren und Landes - Produkte

Besonderen ist der Absatz schwieriger, da viele ältere Detail- geschäfte durch die Coucurreuz der Cousumvereine stark gelitten haben und noch leiden. Dem Detailhäudler wäre es zu gönnen, wenn alle Cousumvereine zur Besteuerung, am geeignetsten wäre wohl eine Umsatzsteuer, herangezogm

Submission.

Für die Großh. psychiatrische Universitäts Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1898/99 auf dem Wege öffentlicher Submission ver-

70 Brauukohleu-Briketts

für die städtischen Anstalten fürs Etatsjahr 1897/98 soll unter den auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 15, offen liegenden Bedingungen vergeben werden. Offerten, in welchen der Preis der Nußkohlen pro Doppelwaggon franco Bahnhof Gießen und der Preis der Braunkohlen und Briketts pro Ctr. franco Verwendungsstelle anzugeben ist, sind bis zum 25. Juli l. I., Vormittags 12 Uhr, mit der AufschriftKohlenlieferung" versehen, im Zimmer Nr. 15 abzugeben.

Gießen, den 12. Juli 1897.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

im Schullocale statt.

Der Vorstand.

Wochentagen Nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen.

Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 23. Juli d. I., Vor- mittags 11 Uhr auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 8. August d. I.

Gießen, den 13. Juli 1897.

Großh. Verwaltungs-Directton der psychiatrischen Universitäts-Klinik.

Sommer. 6753

Haus- und Güler-Versteigerung.

Montag den 26. ds. Mts. wird die Wohnung des verstor­benen Carl Schmidt, bestehend in hau» und Stallung nebst einem Garten und einer Wiese, öffentlich an Ort und Stelle versteigert. Be- merkt wird, daß sich das Haus zu jedem Betriebe eignet, und seither eine gutgehende Wirthschaft und Bäckerei daselbst betrieben wurde. Zusammen- kunst Vormittags 9 Uhr am Ausgange nach Erd Hausen. Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen.

Gladenbach, den 14. Juli 1897.

6763 Carl Michel, Vormund.

(Behördliche Anzeigen]

Steckdries.

Gegen die unten beschriebene ledige Pauline Supp, geboren am 28. October 1878 zu Breitscheid im Dillkreise, zuletzt Dienstmädchen zu Dillenburg, welche flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Blut­schande verhängt.

Es wird ersucht, dieselbe zu ver­haften und in das LandgerichtS- Gefängniß zu Limburg abzuliefern.

Limburg, den 10. Juli 1897.

Königliche Staatsanwaltschaft.

Beschreibung. Alter: 19 Jahre. Größe: 1,58 m circa. Statur: unter­setzt. Haare: hellblond (gelblich). Stirn: frei. Augenbrauen: blond. Augen: grau. Nase: gewöhnlich. Mund: gewöhnlich. Zähne: gesund. Kinn: rund. Gesicht: oval. Ge­sichtsfarbe: blaß. Sprache: deutsch. Besondere Kennzeichen: keine. 6754

Alice Schule

Dienstag den 20. Juli 1897, Nachmittags 6 Uhr

findet die

3W Generalversammlung '£

würden.

Dampfziegelei und Thovwaaren. DieErzeug- niste der Dawpfziegelei und Thouwaarenfabrtk haben au» im vergangenen Jahre recht flotten Absatz gefunden und muß der Geschäftsgang als ein antmirter bezeichnet werden. In zahlreichen Fällen war es nicht möglich, die Nachfragen voll zu befriedigen und mußte man namentlich bei größeren staat- licheu Bauten resp. Submisfionen von einer Bewerbung abfehev. Durch Berbesterung der BetriebSeinrichtungen und Vergrößerungen der Productionen hofft man im kommenden Jahre auch größeren Ansprüchen gerecht werden zu können und damit auch endlich die finanziellen Ergebnisse, die t« abgelaufeneu Jahre noch immer hinter den bescheidensten Er­wartungen zurückblieben, günstiger zu gestalten.

Drogueu und Farben en groß et en detaiL Der Gang deS Geschäftes war im Berichtsjahre ein zufrieden- I stellender. Den bei manchen Artikeln gedrückten Preisen stand ein größerer Jahresumsatz gegenüber; wir halten darum das | Geschäft für lohnender als im Jahre vorher. CS ist eine | für den Grossisten unerfreuliche Beobachtung, daß eine große Anzahl Fabrikanten unserer Branche immer mehr bittet mir der Detailkundschaft zu arbeiten sucht und eS besteht deshalb die Befürchtung, daß diese Erscheinung fich zum Nachtheil deS EngroS-HaudelS noch bedeutend mehr auSwachsen wird. Sodann ist sehr zu beklagen, daß eine große Anzahl unserer DerkaufSgegeustände, durch Patente geschützt, mit vorgeschrie- | denen Preisen in den Handel gebracht werden und dadurch keinen lohnenden Verdienst ermöglichen. (Forts, folgt.)

Vorstehend theilen wir Ihnen eine Ueberficht der auS Anlaß der Herbstübuvgen in den darin verzeichneten Ge- »rinden stattfiudendeu Einquartierungen mit und bemerken dabei Folgendes:

Die Quartiere gelten überall als Dlarfchquavttere, weßhalb die Verpflegung der Manuschafteu durch die Ouartiergeber zu erfolgen hat. Als Vergütung werden nebeu der vorgeschriebenen ServiSentschädiguog 80 Pfennig pro Maun und Tag gezahlt.

Die Fourage für die Pferde haben die Gemeinde» zu liefern und rechtzeitig sicher zu stellen. Im Mittel be­trägt die Ration 5650 gr Hafer, 2500 gr Heu und

Bekarmtmachmrg.

Die Lieferung von:

2600 Ctr. Nußkohlen 2. Größe,

120 Braunkohlen 1. Sorte vom Hessenbrücker Hammer, und

200

" 400 " r-

Die Bedingungen liegen an den

l.nalim«»015

.......... 3.« .»r. .uw.».».«,f»x।

Einquartierung während der Herbstübuugen I Quartiergeber bezüglich ihrer Verpflichtungen | deshalb der Befolg der^pos. 7 des Gesetzes^vom 12.^Augusi

in 1897. ^lehren

DaS GrMerzogliche Kreisamt Sieben Die Fouragequittuvgeu, Quartier- uod etwaige Vor-

V«» WroWrrzvfl ö (t,annlleWetn)0uagtn sind zwtck« der ßiqnibation d» B->.

Mi die Großh. BnrgermerBereVeu wte wtctw» i r ----***

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.

Garteuftraße 2.

«»gebot der «rbeituehmerr 1 Werkführer für Bäckerei, 1 Zeichner, 1 Krankenpflegerin, 1 Metzger, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 2 Hausburschen, 2 Laufburschen, 1 Nähfrau, 1 Kochfrau, 1 Etnkassirer, 2 Lauffrauen, 1 Drechsler.

Nachfrage der «rbeitgederr 1 Glaser (Rahmenmacher), 1 Uhrmacher, 1 Maschineniührer (gepr. Heizer) und 1 Einleger zu einer Dreschmaschine, 2 Schuh­macher, 12-15 tüchtige Maschinenschlosser für eine hiesige Werkstätte, 3 Schreiner, 1 (erster) Kutscher, 3 Fuhrknechte, 1 Fahrbursche, 3 Hausburschen, 3 Lumpensor- tirerinnen, 1 Waschfrau, 1 Arbeiter, 10 Dienstmädchen für Küchen- und Hausarbeit, 2 Kindermädchen._____________________

Dir Beiträge

. Die Beiträge ® 6fl6 für Diejeoi M.'8. eiotreten, ^Innt, uni

Mt Qn«f»eiben, - '"»"sesetzt - Bfl ^lankklunrid,

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1750 gr. Stroh.

Ein Ueberschreiten der BelegungSfähigkeit einzelner Ort- schäften ist unvermeidlich gewesen, da den Truppen sonst zu große Marschleistungen hätten zugemuthet werden wüffen. Die Großh. Division wird jedoch die Offiziere und Mann- schäften anweifeu, sich überall in die örtlichen Verhältnisse zu schicken und fich mit dem von den Quartiergebern Ge-

tiefen A.tikti lä6t fich auch in diesem »reel erforderUch, ^da die Offiziere grundsätzlich bei der Jahre nur Gleiche« wie in 1895 berichten. B-s°°d°re Pr-iS-

Truppe einquartiert werden und auch mit weniger geeigneten Schwankungen sind nicht vnrgekommen und bu ^telie, »eldje

Quartieren oorlleb nehmen müfieu, wen» vorschrists- durch da« Mehrangebatiuden ®"nn,onen

mäfiiae nicht vorhanden find. ®« wird indetz an dem Santo,, und CampinaS-lkaffee «m Vorfahre um ca. 15 Ml

guttn Willen der Einwohner nicht fehlen, die Truppentheile 20 Pfg. zurückgegangen waren, haben wohl den Zeichen

nach Möglichkeit «uftieben zu stellen, damit da, stet« be- Stand behalten, dagegen dürfte e« nicht auSgefchlofieu fein,

währte Einvernehmen der Bevölkerung mit den Truppen auch dasj auch diese Kaffee, demnächst wieder - «-kleine Steigerung diesmal zur Geltung kommt. In diesem Staue wollen Sie erfahren, da das Angebot darin bei "'"der reellen Quall

fich mit Ihren O.tSeinwohnern berständigen. täten weniger zu werden scheint. Die m-hriLrw tklich gu'e

Die" Stärkezahlen können fich möglicherweise um ein farbige Kaffees 'n Frage tommenden Java.Sorten b tb n Geringes verschieben- ble definitive Stärke wird Ihnen durch au» in diesem Jahre bei «'»bb-h'-ige-, »Uten Qualitäten bie Ouartiergeber bekannt gegeben. lehr gesucht und im Preise hoch, während die Mittel-Kaffee«

Die für Watzenborn.Stetnberg und für Holzheim vor- zu entfprecheuden Preifeu mehr Auswahl brachtev. Die tm gesehenen Rothquarttere werden nur bei schlechtem Wetter vorige» Jahre erwähnten Mthstände tm Eo on alwaar ^

bezogen. Die Truppen haben in diesem Falle nur Anspruch handel, welche zum größten Theil durch die C°«fnmverelne

aus eine Lagerstätte von frischem Stroh, Gelegenheit zum 1 ................!li!

Aasbewahren der Waffen unb MontirungS- re. Stücke, sowie Mitbenutzung vorhandener Kocheinrichtung und Erleuchtung

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W Kilbinger

Seltersweg Nr. 52

empfiehlt:

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aller Art, wie.

Borsäure, Ealicylsäure, Carbolsäure, Carbol -DeSiuseettouspulver, lose gewogen und in Streubüchsen,

Chlorkalk,

Creoliu und Lysol, Desiusectious-Flüsfigkeit, Desiusectoren, Eisenvitriol, Carbol- u. Creoliu-Teise re.r ferner:

|ngeziefer-Ver- tilgungsmittel

wie:

Campher, Motteutabletten, Mottenpapier, Mottevtim' tur, Naphtalin, Juseetei' Pulver, Ameisenpnlver, Lchwabcnpulver,

Mittel gegen Blattläuse, W läuse, Erdflöhe, Raupen re.

Wanzeutiuetur (sicher wirkend), Bremseuöl, Fliegenleim, Fliegeupapier, Mäuse- und Ratten-Conseo re. re.

^matetir-Thoto_qrdpliie V Apparate,TrocKenjüaiten * CtHdiß Utensilien znfhbrikpiri^n.

Sammer zorgOoraraing onpfiehlt

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stnd stets frisch ,u haben in Vi, '/« und i'8 Ko -Packeten 1802

«ttgrrst ÄoD II., Bahnhofstraße 51, WUveli» Haas, Bleichstraße 21, Jaeob Häuser, LudwigSftraße 36, Mdals Leuhard, Frankfurterstr. 64.

Philosophenwald. |

Jeden Dienstag und Freüag: Frisepe Waffel«. Neue holl. Nollhäringe, neue Kartoffeln empfiehU 6711

Häuser, Lodwiastr. 36.

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Bahnhosswirthslhast.

Die BahnhosSwirthsckaft auf dem Bahn« bos 2. Kl Braunfels soll vom 1. October 1897 ab neu verpachtet werden.

Angebote sind portofrei, verfiegclt und mit der Aufschrift:Angebot auf Pacht- ung der Bahrchofswirtbschast Braunfels versehen bi» Areitag, de« 81. 3«li, Bormittags 11 Uhr, um welche Zett die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber ftattfindet, einzureichrn. ZuschlagSstist 4 Wochen.

Pachtbedingungen und Vertragsmuster stnd gegen porto- und bestellgeldfrete Einsendung von 50 Mennig von hier zu beziehen und liegen außerdem im Bureau zur Einstcht offen- _ 6765

Limburg, den 14. Juli 1897.

König!. Eisenbahn-BetriebS-Jnspection.

Wichtig für Hsussrsurn!

Die unter der Marke ,Elephantm- Kaffee' H. Disquä A Co., Mannheim, bekamiten und beliebten aebrannlen QuatttätS-Kaffee per Pfund

I 1896, betreffend die Abänderung des Gesetzes »der die , Erwerbs- und WirthfchaftSgenoffenschaften vom 1. Mai 1896, . sowie der GefchäftSbetrieb von Consumanstalten scharf zu

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einzusenden. «aaern Butter bei den für Süßrahmbutter erzielten hohen Preise»

H * - in PostcolliS, ohne Schaden zu leiden, versenden können,

Cocelt# unb OvwtmicUCS» was bei billigeren Buttersotten nicht möglich ist. Erstreben»-

^..fi werth ist die Versendung der Bntter, da fie leicht de« Ber- Gieße», den 15. Juli. fccxbcn guSgesetzt ist, als Eilgut unter gewShnlicher Fracht-

* «nl de» H«tdelSka«mer vericht. Den im Handels- Rechnung.

kammer-Bericht sür 1896 enthaltenen Berichten über That- Lolonialwaaren und Lande» - Produkte sachen enwehmen wir ferner folgendes auf Grund der von den en grOe. Der Gang des Geschäftes im Berichtsjahre war einzelnen Branchen eingelaufenen Berichte Erstattete: Allgemeinen nicht viel verschieden von dem vorigen, in

Cigarrenfabrikation. Die Etgarreninduftrie war ^ir und Rüböl jedoch bester, da hierfür bei steigenden in der ersten Hälfte de» Jahres gut beschäftigt, nachher I ^ßtc||en mit besterem Nutzen gearbeitet werden konnte- t« machte fich eine Stockung in den Absatzverhältniffen bemerkbar, die in steter Zunahme bis zum Schluffe de» JahreS an« dauerte und namentlich den Geschäftsgang der letzten Monate aufS Nachtheiligste beeinflußte. Eine das Jahr hindurch an­haltende scharfe Preissteigerung aller Rohtabaksorten erschwerte noch die ohnehin ungünstige Geschäftslage und blieben aus diesen Gründen die JahreSerträgniffe wett hinter den gehegten