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für die hochselige Großherzogin Alice.
Dem Aufrufe folgend, welcher im Lande ergangen ist, um der unvergeßlichen
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seitens der hessischen Frauen und Jungfrauen ein würdiges Denkmal zu errichten, find die Unterzeichneten behufs Sammlung von Beitrügen in Stadt und Kreis Gießen zusammengetreten.
Es kommt in erster Linie nicht auf die Hohe der Beiträge , vielmehr darauf an, daß fich recht Viele an dem Werke betheiligen und dadurch ihre Liebe und Dankbarkeit an die edle Fürstin betätigen, welche in richtiger Erkenntntß des Berufes der Frauen und der Bedürfnisse unserer Zeit, die ihren Namen tragenden Vereine, für Fraueu-vildung und Erwerb, sowie für Krankenpflege ins Leben gerufen hat. Beiträge aus den Landgemeinden des Kreises bittet man an unseren Schatzmeister, Herrn Commerzienrath Heichelheim, gelangen zu lassen, in der Stadt Gießen wird eine Sammelliste circuliren
Freifrau von Gageru, Frau Commerzienrath Gail, Frau Oberbürgermeister Gnaath, Frau Major Goldmauu, Frau CommerzienrathHeichelheim, Frau Oberamtsrichter Laugermaun, Frau Geheimrath Ouckeu. Freifrau von Rieou. Frau Gehetm- rath Streng. Frau Bankier Wafferschleben.
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zweimal^-um Tode ^verurthe'lt wurde^ ist heute Früh durch | gaben für Bewaffnung, Munition, Transporte rc. mit ein- gerechnet. Somit würden die täglichen Ausgaben einer Großmacht Europas fich mit 46000000 Frcö. beziffern. Ange- nommen, daß fich zugleich sechs Großmächte am Kriege be* theiligen, so würden die täglichen Ausgaben der Großmächte 276 000000 FrcS. betragen - rechnet man hierzu noch die Auslagen der ebenfalls intereifirten kleinen Mächte, so betragen die DurchschnittsauUagen eines Tages 300000000 8rc§- Würde der Krieg die Dauer von einem Monat haben, so erreicht die Summe der Kosten die Höhe von 10 Milliarden Francs bis zur Einstellung der Feindseligkeiten. Bei der Berechnung wurde die Einberufung von nur der Hälfte dec Reservisten angenommen.
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heim bei Lamspringe. Der 46jährtge Angeklagte ist einer der reichsten Gutsbesitzer der dortigen Gegend. Der Anklage lag folgender Thaibestand zu Grunde: Bon Sander kauften die Viehhändler Schöne und Grösche, die ein umfangreiches Vieheinfuhr-Geschäft nach Berlin betrieben, acht Stück Mast- ochsen. Dem Sander wurde zur Last gelegt, daß er, ent- gegen der Abmachung, stets das Vieh, welches zur Abnahme gelangte, vorher stark fütterte, um ein schwereres Gewicht zu erzielen. Kamen die Thiere in Berlin au, so hatten sie be- deutend inzwischen an Gewicht verloren. So waren auch bet diesem Geschäft zwei Stück Rindvieh, das eine um 90 Pfund, das andere um 80 Pfund bis zu ihrem Eintreffen in Berlin leichter geworden. ES kam zum Civilproceß und Sander beschwor, keine Fütterung kurz vorher vorgenommen za haben. Die Zeugenaussagen erwiesen in der Schwurgerichtsverhandlung das Gegenthetl. Das Unheil lautete auf 2% Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust. Sander, «nf den oas Urthetl einen niederschmetternden Eindruck machte, wurde sofort wegen Fluchtverdachts in Haft genommen.
* Stu theuereS „Profit". Als während einer Vechand- laug wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt vor dem Schöffengerichte in Posen ein Schöffe «teste, rief ein im Zuschauerraum befindlicher Arbeiter „Profit"! Wegen Ungebühr vor Gericht verhängte hierauf der Bor- fitzende über den vorlauten Rufer eine dreitägige Haftstrafe, zu deren Verbüßung derselbe sofort abgeführt wurde.
* Nürnberg, 15. Juli. Die hiesigen Bierbrauereien lieferten das Bier zum deutschen Schützenfest bis zur Fest- wtese zu 8 Mk. das Hkctoliter, um auswärtige Concurrenz unmöglich zu machen. Auf dem Festplatz ist dann vom tzamtt« daS Bier, das also auf 8 Psg. das Liter zu stehen kommt, um 40, theilweise um 50 Pfg. verzapft worden. (Seh'n Sie, das ist ein Geschäft, das bringt noch was ein!)
* Wa» kostet ei» moderner Krieg? Die Pariser „Revue du Eercle Mtltt." berichtet in einer ihrer letzten Nummern üder eine statistische Arbeit, die jüngst ein Franzose lieferte. Er berechnet nämlich die Kosten eines modernen Krieges. Der tägliche Unterhalt eines Soldaten im Felde wird mit 3 Frcs durchschnittlich angenommen. Hierin find die AuS-
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