trnb der Wildprethäadler Hörn lieh ihm 1000 Start, um sein Gepäck einzulöseo. Die Geschäfte waren leidlich. Nachdem er den Berbindltchkeiteu vachgekommen war, bereiste da« Theater tletnere Städte, wo immer noch etwa« verdient warde- so wurden im Winter 1891/92 um Berlin herum 8500 Mark erübrigt. In diesem Jahre wollte AgostouS Frau durchaus nach Leipzig zur Meffe gehen. Der Alte gab nach und opferte dort seine letzten Ersparnisse — er war ein armer Manu. Nach der Meffe trennten fich Mau« und Frau. Aber dem Ersteren machte da« Alter Viel zu schaffen. Gelenkrheumatismus und Asthma stellten fich ein.
Im Sachseoland traf der frühere .Lhevalier* wieder mit seiner Krau zusammen. In Rvtzschenbroda wurde er schwer krank- nach Dresden in« städtische Rravkenhau« gebracht, tlieb er dort fünf Wochen. Al« kranker Mensch wurde er
entlasten. Auftreten konnte er nicht mehr, für seine Frau wurde er eine große Last.
Im vorigen Jahre trieb eS den alten gebrochenen Agoston nach Berlin, wo er für seinen Lebensabend sonnige Tage erhoffte.
Bon hier ab find AgostonS Tage nur eine zusammenhängende Rette von Entbehrungen, Trübsalen, Herzeleid und Rümmer. Ohne einen Pfennig Geld, kaum nothdürftig gekleidet, irrte der Alte im Oktober vorigen JahreS in deu Straßen Berlins herum und bat mitleidige Menschen um daS Nothwendigste. Auf den Rath der österreichischen Gesandt» schäft meldete fich der Bedauernswerthe bei der Armen- birection Berlins an und ließ fich einen Aufnabmeschein in daS Hau« der städtischen Obdachlosen geben. Obwohl ihm der Inspektor sehr gut wollte, konnte Agoston doch nicht länger beherbergt werden, als die Instruction vorschrieb.
Mit den ihm zugefloffenen Unterstützungen mietete fich der Alte eine Schlafstelle und ging zum Gffen in« städtische Obdach.
Mittlerweile hatte Agoston einen Alimentatior.Sproceß angestrengt. Schon dreimal war Termin allgesetzt, bis Ende April hoffte er, werde fich der Proceß zu seinen Gunsten entscheideu. Er erlebte aber den Ausgang nicht mehr.
In seiner Glanzperiode war Agoston freigebig gegen Jedermann. Jeder, der ihn in Bedrängniffen um Hilfe bat, kehrte nicht leer von ihm zurück. Gr schreibt über diesen Punkt selbst in einem Briefe: „Hunderten habe ich geholfen, aber von denen will jetzt keiner von mir etwas wiffen. Wenn ich da« Geld beisammen hätte, da« ich opferte, könnte ich ein ungetrübte« Dasein führen."
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