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«' 114 Zweites Matt. Tmntaa den 16. Mai
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Allerhand Nützliche» au» der Praxis.
(Schluß.)
Reichliches Getränk, lieber Leser, will die Ziege haben, fie ist immer dürftig, wie eS bei dm Germanen der Vergangenheit und Gegenwart der Fall war und ift und wahrscheinlich auch bleiben wird. Doch Spaß bet Seil'! Die wenigsten Ziegenhalter wissen, daß ihre Getsen durstige Geschöpfe sind und daß ste gerne viel und gute- Getränke zu sich nehmen. Davon hängt die Mtlchergtebtgkett vorzugsweise ab.
Mit dem Trünke« der Ha«»thiere werden überhaupt schwere Fehler gemacht. Wer von oen Bauern gibt seinen Schweinen dann und wann, besonders aber an warmen Sommertagen, frisches klares Brunnenwasser zu trinken? Unter hundert keine fünf. Weiche Wohlthat ist es aber für die Thterr!
Mit welchem Behagen nehmen alle Hausthtere: Pferde, Rtnd- vteh. Schweine, Ziegen, G-flügel, die eiquickenden Tropfen tn fich auf! Merke Dir Bauer: Alles Getbier Hal Verlangen nach frischem Wasser, besonders im Sommer. Master, Licht und Luft find die drei größten Freunde des Menschen, fie find immer und überall zur Hand, darum öffne ihnen Fenster und Thüren; fie toben nichts, dringen Dir aber Geld und Gut «in, so Du fie nur richtig zu gebrauchen verstehst.
Schon manchmal haben wir diese werthvollm Eigenschaften des Lichtes, der Luft und des Wassers Hervorgeboden. Wir werden nie müde werden, es bei jeder Gelegenheit zu sagen, wie Cato sein ceterum ocneeo!
Ueber Futter und Getränk der Ziege ift gesprochen worden, es muß dazu gefügt werden: man soll nicht ewig einerlei Futter geben, sondern dfttr abwechseln. Variatio delectat, d. h. Abwechslung macht Vergnügen. Auch dem Menschen ist ewiges Einerlei in der Äoft nicht nach Wunsch ui.d darum find dem Beichtvater des Königs Heinrich IV. von Frankreich sogar die Rebhühner (toujoore perdrix) sehr bald zuwider geworden.
Ferner ist bet der Ziege zu beachten: Wenn ste mit der Zett an ein etnztgeS Futter gewöhnt wird, nimmt ste später kein anderes an, fie ist bet ihrer Grillenhaftigkeit auch eigenfinnig und halsstarrig. Man vergesse bet dem Futtergeben niemals, große Reinlichkeit walten zu lasten. Auch bet der Ziege gilt da« Sprichwort: Reinlichkeit tst's halbe Leben.
Wie bct deal übrigen Stalloieh soll man auaj bet der Ziege nicht urp ötzltch von der Winlersülterung zur Sommerfütterung üb-r- springen, sondern den Uedergang nach und nach bewerkstelligen. ES ist nicht unzweckmäßig, das Heu zu schneiden, aber nicht zu kurz. Wer sauberes, trockenes Baumlaub besitz', der kann eS den Ziegen im Winter als Futter vorlegen, fie nehmen es sehr gerne. Das Sammeln von solchem Laub im Herbste ift weder umständlich, noch kostspielig, ein Beweis dafür, daß die Ziege billig zu halten ist.
Besonders merkwürdig ist, daß dre Geis sehr gistige Kräuter, die andere Thlere und den Menschen sofort tödten wü den, ohne Schaden verzehrt, z. B. Wolfsmilch, Schöllkraut, sogar den scharf- giftigen Schierling Dagegen können fie Eicheln und die Blätter des Spindelbaumes nicht vertragen. Fettes Gras verderben die Ziegen, man sagt «n solchem Falle bet uns: ste find nichts Gutes gewöhnt. Riedgräser taugen nichts, ste erzeugen Durchfall.
Daß die Ziegen, besonders die Ziegenböcke, die Eigenschaft haben sollen, Krankheiten an fich zu ziehen, ift den meisten Lesern bekannt Nur schade, daß es nicht wahr ist. In manchen Gegenden läßt man die Ziegenböcke frei in den Pferdeställen umhergehen, wo sie das abgesallene Futter aussuchen Man nimmt Ziegenböcke ohne Hörner dazu, weil gehörnte Böcke leicht stoßen und die Pferde zum Ausschlagen reizen.
Welch närrischen Thtere die Ziegen, also auch die Ziegenböcke hinsichtlich ihres FutterS sind, geht daraus hcroor, daß fie den Pferden die Schweife abfrefien. Dazu gehört ein besonderer Geschmack, über den man bekanntlich nicht streiten kann. Wo Ziegenböcke tn Pferdeställen uwh.rgeben, müssen die Pferde stets »ufgeschwänft werden, sonst tiSkirt man baß Verderben der Schweife.
Im vorigen Jahre wurde aus der Gegend von Nidda oder Ranftadl berichtet, es habe fich bei einem Ziegenbock ein Euter gebildet, aus d«m auch Milch gemolken werden konnte. Die Sache wurde vielfach belacht, für unwahr gehalten oder dem Schaltjahre zugeschrteben, das allerhand verkehrte Dinge zu Wege bringen könne. Die Sache ift aber gar nicht zu belachen, sondern beruht aus Wahrheit, denn es gibt Böcke, die neben dem Hodenbeutel noch ein förmliches Euter haben und Milch geben, wie die Ziegen. Bet anderen HauS- thteren kommen solche Dinge nicht vor, die Ziege beweist fich daher auch in dieser Hinficht als ein närrisches Thier. Man kann Ziegen mit SLasböcken kreuzen, es gibt aber sonderbare Bastarde, die keinen großen W-rth haben.
Ein außerordentlich wichtiges Geschäft bei den Ziegen, gerade io wie beim Rindoirh, ift da» Mette«. Eine ungeschickte Magd ober wer nur die Melkerin sein mag: vie Hausfrau, die Haustochter
oder die Magd, kann außerordentlich nachtheilig beim Melken der Kühe oder ber Ziegen wirken. Vor allen Dingen soll sich der Ztegen- halter merken, daß die GeiS dreimal des Tags aemolken werden sollte: Morgens, Mittags und Abends. Beim Melken der Ziege muß die Hand ruhig und stete gehalten werden, sie soll soviel rote möglich geschloffen fein. Das Streichen und Zerren ift Uhr nachtheilig, die Ziege läßt es sich auch nicht gefallen, fie wird unruhig und springt hin und her. Man m ß die Hand von oben nach unten bewegen und einen Druck ausüben.
Die meisten Leser werden diese Regeln schon kennen und a»S- üben, die wenigsten aber werden wtffen, daß man sich bet« Metten der Ziege« fich nicht an die «eite, sondern hinter die Ziege setzen soll. Das ist e'was Neues und es wird lange bauern, »iS sich diese neue Mode (wie die Leute zu sagen pflegen) etnbftrgert. Aber fie wird schon kommen, denn sie ist vorlbeilhafter als die alte Methode, und darum kommt fie schon nach und nach. Ein N«r macht zehne, sagt ein bekanntes Sprichwort, aber auch: ein Kluger macht zwanzig und so bekommt das Beffere doch nach und nach immer die Oberhand.
Nicht unerwähnt soll bleiben, daß man Hühner- und Ziegen- ställe möglichst weit entfernt von einander halten soll, weil fich leicht das Hühnerungeziefer bei den Ziegen einnistet. Außerdem soll «an die Hornschuhe der Ziegen nicht zu lang werden taffen, das hindert die Tbiere beim Gehen.
Zuletzt wäre noch Einiges über den Nutze« der Ziego zu sagen. Es ist bekannt, daß die Ziegenmilch überaus fettreich, oaher sehr nahrhaft ist. Die chemischen Untersuchungen dieser Milch haben ergeben, daß sie fast völlig rein von Tuberkelbacillen ist. Man »er- wendet darum Ziegenmilch am besten bei Schwindsüchtigen. Luch bei Hämorrhoiden und Skorbut soll fie gute Dienste leisten. Ziegenkäse wird sehr gelobt, aber bei uns nicht hergestellt. Viele Leute haben eine gewisse Abneigung gegen Ziegenmilch, weil fie .döckselt". Das kann durch entsprechende Fütterung jedoch vermieden werben.
Die Ziegenfelle werden zu allerlei Leder, Saffian, Eordua», Pergament, Handschuhleder u. dergl. m. verarbeitet. Das Fleisch der jungen Ziegen ist leicht verdaulich, gibt einen guten Braten, schmeckt aber e'waS süßlich. Di« Haare b<-r Ziegen finden in der Hutmacherel, zu Pinseln, Perrücken, Loden usw. Verwendung Die Hörner werden von den Drechslern oerarbeitet, der Mist ist ei« ausgezeichnetes Dungmittel. Daß man Ziegenböcke auch zum Ziehen von leichten Wägelchen benutzt, soll noch erwähnt werden, ist scher doch nur eine Spielerei.
Feuilleton.
Zsuberkünstler Agoston f.
Ein Künstler-Roman.
Zu Berlin ift im März der seiner Zeit weithin bekannt gewordene Zauberkünstler Agoston arm und elend gestorben. Jetzt erst kommt die Thatsache zur öffentlichen Kenntniß. Da Agoston auch hier sehr befaant war, geben wir nachfolgend eine Sk zze seines wahrhaft romanhaften Lebens- ganges:
August Böhm, genannt Agoston, war 1826 In Geben» bürg (lliigaro) geboren als Sohn etneS reichen Gutsbesitzers. Schon in seiner Jugend befdjäftfgte er sich mit Zauberkunststückchen. Zuerst war Agoston Praktikant in einer Mafchinenbauanftalt, dann Soldat und dann Beamter bei der Regierung. Ec verheira'hete fich inzwischen mit einer GutSbefitze'Stochter und fein Schwiegervater schenkte den jungen Eheleuten ein Haus in Fünfkirchen, wo er bet einem WohlthätigkeitS (Soncm als Zauberkünstler auftrat und riesigen Beifall fand.
Die tonangebenden Herren FünsktrchenS gaben ihm den Rath, öffentlich aufzutreten. Was war dem jungen Böhm lieber, als der Stubenluft und dem Actenstaud Valet zu sagen. Von Haus au« mit einem leichten^.Sinn begabt, htng er auch diesmal kurz entschlofien den Beamten an den Nagel und wurde — Ziuberkünstler. Sein Schwiegervater war mit dieser neuen Resignation feine» Schwiegersohnes sehr unzufrieden - er habe einem Beamten seine Tochter gegeben, nicht einem (Somöotanten; er würde nie zugeben, daß seine Tochter m t Agoston hecumreise und sollte eS gleich zur Scheidung fomm n. Agoston machte fich nichts au« diese« Borwürfen,- er ließ lerne Frau, die inzwischen von einem Töchterchen genas, im Stiche und zog tn die Welt. E» kam deßwegen zwischen beiden zur getichtlichen Scheidung, die erst nach siebzehn Jahren zur vollständigen Trennung führte.
Im Jahre 1861 gab Agoston in Szegzard seine erste Vorstellung. Als der Vorhang aufging, bekam er das Lampenfieber. Ec ließ nun Kaffe, Apparate und Publikum tm Stich und ging zu Fuß nach Mohac». Dann fuhr er per Dampfer rat Pest und such e den dort wohnende» Zauberkünstler Prohaska auf. Diesem machte Agoston daS Anerbieten, er wolle ihm alle in Szegzard zurückgelaffenen Apparate schenken, wenn er ein Vierteljahr mit ihm «eise, damit fich da« Lampenfieber verliere. Proha-ka war damit einverstanden. Bride bereisten zusammen kleinere Städte und größere Dörfer und machten gute Einnahmen. Rach Ablauf der Bedingungifrist hatte Agoston die nöthige Eourage.
Er kaufte sich tn Pest neue Apparate und reiste direct nach Frankfurt a. M.
Von da an begleitete den Zauberkünstler da« Glück auf Schritt und Tritt. DaS Geld floß ihm tn solcher Fülle zu, daß es ihm selbst unheimlich vorkam. In Frankfurt spielte Agoston zuerst tn Schanklocalen und sammelte mit dem Teller seine Einnahmen. Dadurch, daß der Zauberkünstler tn verschiedenen Gasthäusern anftrat, wurde er vlkannt. DaS hatte zur Folge, daß et sofort oon dem Kaufmann Albert zu einer Vorstellung für die Loge BokrateS engagirt wurde - für die Leistung wurde eine Gratifikation von 75 Gulden bezahlt. Auf eine Empfehlung hin kam dann Agoston zu einer Production im Offiziercorps zu Mainz. Bon Mainz ging eS nach Wiesbaden, wo der Zauberkünstler auf weitere Empfehlungen hin einen Saal im Kurhaus zur Verfügung bekam. Er nahm 1 Gulden Entrve. Der erste Tag brachte 100 Gulden und ein zweiter Tag 800 Gulden ein.
Durch diese ersten Vorstellungen hatte Agoston Sen- sation erregt. Sie boten der Presse Stoff zu spaltenlangen Au-sührungen. Agoston wurde das Tagesgespräch und damit eine berühmte Persönlichkeit. Inwieweit dieser Umstand unserem Künstler z» feinem Erfolge Vorschub leistete, daS bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung Man fing an, Agoston Engagements anzubieten. Der fahrende Künstler verstand diesen Fingerzeig- er absoloirte rasch eine günstige Gelegenheit nach der andern. Die Bäder sollten zuerst bedacht werden. Darum reiste er nach EmS, dann nach Schlangenbad, dann nach Schmalbach und bann nach Kisfin^en, wobei er im Handumdrehen 5000 Gulden baar erübrigt hatte.
Inzwischen hatte fich Agoston ein kleines Zaubertheater avgeschafft, mit dem er dann in größeren Städten herum- reifte. Da gab ihm der alte Schröder den Rath, sein Geschäft zu vergrößern und seine Vorstellungen großartiger zu betreiben. Um diese Zeit drang von England der Ruf von Geistererscheinungen nach Deutschland, die auf die Bühne gezaubert werden können. Sogleich reiste Agoston nach London, eignete fich dort die Apparate zu den Erscheinungen 8° und kehrte bann al« einer ber Ersten, welche bte Gespenstererscheinungen zu uns brachten, nach Deutschlanb zurück. Hierauf würbe das Geschäft bebeutenb vergrößert unb bann ging eS nur noch auf die größten Plätze. In Leipzig verdiente Agoston auf acht Messen nahezu 100,000 Thaler, auf zwei Dresdener Vogelwiesen 10 000 Thaler und aus sechs Frankfurter Messen 50,000 Thaler. *)
„Mir graut vor der Götter Neide, deS Lebens ungemischte
•) Agostons eigene Angaben, wie auch alle diese Notizen seinen
eigenen Angaben nacherzähli find.
Freude ward keinem Sterblichen zu Theil." Diese- prächtige Schiller-Wort au« dem „Sbrg de« Polhkrates" fand in Agoston- Leben feine volle Bestätigung. Durch seine enorme« Erfolge übermüthig gemacht, kannten de« Zauberkrösns Aus» gaben von nun an keine Grenzen. Er dachte nicht ai die Zukunft und lebte nur für die Gegenwart. So kaufte er sich zunächst in Karlsruhe ein elegante- Luxu-Hau- mH großem Garten und überhaupt mit allem Eomfort ber Neuzeit.
Um ba- Jahr 1873 lernte Agoston den Besitzer des schwimmenben CirkuS Namens Lent kennen, mit welchem dieser auf bem Rheine von Stabt zu Stabt fuhr und dort Vorstellungen gab. Agoston gelüftete e- nach diesem Etablissement. Bald war der Kauf abgeschlossen und bald ward aus bem Cirku« mit enormen Kosten ein schwimmender Zauberpolast geschossen. Mit bleiern Feenpalast wollte nun der neue Besitzer auf dem Rhein Vorstellungen geben und glaubte damit großartig zu reusfiren. Aber die Sache kam ander«. Die Frequenz blieb weit hinter den Erwartungen zurück- dazu kostete die Regie ein ungeheures Geld, durchschnittlich pro Tag 2000 Mark, denn fein Personal war inclusive Musik 120 Mann stark, welche alle auf dem Schiffe wohnten. Im folgenden Jahre waren Agoston- Mittel nahezu erschöpfter sah fich gezwungen, wieder mit einer Bretterbude zu reifen. Er war bald von Neuem ein gemachter Mann, öa traf das Theater Agoston in Mühlhausen (Tls.) ein große- Unglück. In dieser Stadt brach im Jahre 1879 da- Theater während der Vorstellung zusammen unb begrub 63 Personen unter ben Trümmern, wovon Viele theil- leicht, theils schwer verwundet wurden, drei aber später an den Verwundungen starben. Der Zimmermeiftcr, welcher die Bude aufgeschlagen hatte, brannte nach Belfort durch und ließ Agostou am Schadenersatz hängen. Ueber 15 000 Mark mußte er bezahlen.
Iw selben Jahre heirathete Agoston seine jetzt noch lebende Frau, die er bereit« im Jahre 1861 in Wiesbaden al- berühmte Sängerin kennen lernte und reiste mit ihr 1880 nach Frankreich. In Nancy, Lyon, Marseille machte noch da« Zauberthkater brillante Geschäfte. Da kam eine neue Unglück volle heraufgezogen. AgostonS Geschäftsführer Rastwtz verleitete seinen Ehrs, nach Italien zu ziehen. Da« Geschäft war gleich Null- nachdem 50000 Mark zugeietzt waren, reifte Agoston nach Genf- er hatte nicht mehr so viel Gelb, um seine Sachen zu ftankiren. Unter Nachnahme kamen zwei Wohnwagen und da- Gepäck in Genf an. Dort baute fich ber Zauberer eine große Bude. Ader die H>tze war zu groß, er machte kein Geschäft. Unter Zurücklassung aller Habseligkeiten reifte Agoston nach Stuttgart. Dort baute, ihm ber Z'mmermeister Hangleiter ohne Anzahlung eine Bude


