jährlich durch fünf Jahre für Capitäu Sverdrup, der 1898 eine neue von Nansen geplante Expedition mit dem Schiffe „Frarn" unternehmen wird.
Cetttnje, 13. März. Nachdem der internationale Auß- schütz für ote Reorganisation der GenSdarmerie auf Kreta aufgelöst worden ist, sind die montenegrinischen Gensdarrnen eutlaffen worden. Die montenegrintsche Regierung hat dieselbe dem Befehle deS rusfifchen Admirals vor Kanea unterstellt.
Sofia, 13. März. Nachdem türkische Emissäre der- sucht haben, die muselmännische Bevölkerung in Oft-Rumelien auszuwiegeln, hat die Regierung dem Präfecten Befehl er- theilt, gegen diese Emtffäre die strengsten Maßnahmen an- zuwenden.
Athen, 13. März. Die Admirale verlangen von ihren Regierungen je 600 Mann Landsoldaten, um Kreta ju pacifictren. Oesterreich soll von Triest 600 Manu nach Kreta entsenden.
Sauea, 13. März. Die Insurgenten bombardirten Sptnalouga, die Muselmanen haben den Gouverneur von Kandta um Hilfe ersucht.
Kanea, 13. März. Heute findet eine Zusammenkunft der Admirale mit den Führern der Aufständischen statt, um die Einstellung der Feindseligkeiten zu erzielen. In das Lager der Aufständischen find mehrere Aerzte entsandt worden. Unter den hiefigen Flüchtlingen find die Blattern auSgebrocheo.
Depeschen deS Bureau »Herold.-
Berlin, 14. März. Der Staatssekretär deS Reichs- MarineamtS, Hollmann, hat, wie die „Nationalzeituug" meldet, gestern Nachmittag nach Schluß der Verhandlungen der Budget-Commission des Reichstags sein EntlaffungSgesuch eingerrtcht.
Berlin, 14. März. DaS Abgeordnetenhaus wird wegen der Centenacfeier am 20. d. MtS. eine Pause in den Plenarsitzungen eiutreten lassen, zumal am 25. wieder katholischer Feiertag ist. Die demnächsttge Plenarsitzung wird am 26. März stattfindeu.
Berlin, 14. März. Bei der Centenarfeier wird sich der König von Schweden durch den Kronprinzen vertreten lassen. Von dem rusfifchen Hofe wird bet der Feter- lichkeit der Großfürst Wladimir anwesend sein. Den König von Rumänien wird der Prinz Ferdinand von Rumänien vertreten.
Paris, 14. März. Der Munictpalrath von Lille übersandte eine Sympathie-Adresse an die griechische Regierung, worin eß unter Anderem heißt, Frankreich würde seine Vergangenheit verleugnen, wenn eß im Fahrwasser Deutschlaudß gegen Griechenland zöge.
Paris, 14. März. „Libre Parole" meldet, daß gestern hier eine Versammlung der Patriotenliga stattgefunden hat, welche zum Zwecke hatte, die Liga auf einer neuen Basis zu begründen.
Athen, 14. März. Nach Blättermeldungen sprengten die Insurgenten die große Eisenbahnbrücke bei Salo nicht in dem Augenblicke mittelst Dynamit in die Luft, alß ein Militärzug die Brücke passirte. Mehr alß lausend Soldaten wurden getödtet oder verwundet. Der Verkehr ist auf lange Zeit gestört. — Spätere Nachrichten dejagen, daß 'die Eisenbahnbrücke über den Vardar - Fluß nicht infolge einer Dhnamit-Explofion, sondern infolge ihreß schlechten Zustandeß zusammengebrochen ist.
Athen, 14. März. Daß Amtßblatt publicirt die Ordre zur Mobtltsiruug der ganzen Armee. Geld ist infolge des Einlaufens großer Spenden reichlich vorhanden.
Berlin, 15. März. Gestern Vormittag empfing der Kaiser den Obersten Moltke nach dessen Rückkehr auß Petersburg. Mittags erfolgte in Anwesenheit des Kaiser- paareß die Einsegnung des Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen, des jüngsten Sohnes deS Prinzregenten von Braunschweig.
Berlin, 15. März. 2000 außgespe rrte Schuhmacher waren gestern versammelt, um den Bericht der AgitatiouS-Commisfion über die Verhandlungen mit den Fabrikanten entgegenzunehmen. In einer einstimmig angenommenen Resolution erklärten fich die Versammelten bereit, in Verhandlungen mit den Arbeitgebern einzutreten. Sämmt- liche Redner betonten die friedfertige Gefianung der Arbeiter.
Frankfurt a. M., 15. März. Im Opernhause wurden gestern zum ersten Male „Die Königßktnder" von RoSmer-Humperdtnck mit stets wachsendem unbestrittenen Erfolg gegeben. Humperdinck wurde mit Darstellern und Capellmeister Rottenberg achtmal gerufen. Die Ausstattung war reich und geschmackvoll, die Aufführung in allen Theilen vorzüglich. Besonders Frl. Schacko, die Herren Barthel und Diegelmann boten treffliche Leistungen.
Brüssel, 15. März. Der Direktor der belgischen Bauten- verwaltung reist demnächst nach China, um den Eis en bahn- bau zwischen Hongkong und Peking zu studiren.
Brussel, 15. März. Anläßlich deS gestrigen Geburtstages des Königs Humbert fand beim italienischen Gesandten großer Empfang und Festessen statt.
Paris, 15. März. Daß „Journal" meldet aus Konstantinopel: Der berühmte Specialarzt für Nervenkrankheiten Dr. KirchkowSky cuß Peterßburg fei dort eingetroffen und sofort in daß Palais geleitet worden. Der Patient soll der Sultan sein, welchen die letzten Ereignisse sehr angegriffen haben sollen.
Pari», 15. März. Nach einem Telegramm deß „Tempi" aus Athen soll der effektive Trupp enb eftand Griechenlands sammt den letzten Reservisten-Contingenten an der thessalischen Grenze 60000 Mann betragen. Die Marine- Division ist vollständig confiituirt und für eine lange Campagne
verproviautirt. Die Flottendivifiou hält daß Meer an der albanefischen Küste biß zu den jonischen Inseln besetzt.
London, 15. März. Die Mächte beschlossen, ohne die Beantwortung der griechischen Antwortnote den Admiralen zu befehlen, sofort die kretenfischen Häfen zu blokiren. Die Admiräle verlangen weitere Marinerruppen. — Zwischen englischen und italienischen Offizieren entstehen häufig Streitigkeiten. ______________
WB. Köln, 15. März. Die „Köln. Ztg." bestätigt die Meldung, daß der Staatssekretär des ReichS'Marineamtß, Admiral Hollmann, fein Abfchiedßgefuch eiugereicht habe.
Locales und Provinzielles
Gießen, den 15. März 1897.
* • Verhandlung vor de» Proviuzialanifchnß am 13. März. Die Verhandlung wurde durch den Borfitzenden, Gr. Provinzial- director Geheimrath Freiherrn v. G a g e r n geleitet. Die Klage deß Ortßarmenverbandeß Alsfeld gegen den Ortßarmen- verband Ang enrod und die Klage deß Ortßarmenverbandeß Storndorf gegen den Ortßarmenverband Angenrod wegen verweigerter Unterstützung der Kinder der Anna Katharina Boß, später verehelichte Kratz, wurden zusammen verhandelt. Die beiden Kläger find von Rechtsanwalt Justizrath Hirschhorn vertreten. Die Anna Katharina Boß heirathete im April 1895 in Alsfeld den Knecht Johannes Kratz, welcher von Ende 1893 biß April 1896 in Angenrod in Diensten stand. Sie hatte vier voreheliche Kinder, welche nach ihrem im April 1896 erfolgten Ableben von der Stadt Alßfeld bekleidet werden mußten, wie die Stadt auch die Beerdigungß- kosten der Frau wegen Mittellofigkeit deß Mannes zu zahlen hatte. Diese Kosten klagt Alßfeld ein, während der OrtS- armenverband Storndorf 46 Mk. für Unterstützung des ältesten Kindes beansprucht, die er nach der Verehelichung der Boß mit Kratz leistete. Die Klagen führen auß, daß die Boß mit ihren Kindern nach ihrer Verheirathung den Unterftützuugswohnfitz des Kratz, der Angenrod sei, theile, und daß demnach Angenrod auch zur Zahlung der aufge- wendeten Unterstützungsbeträge verpflichtet sei. Nach der mündlichen Verhandlung wird dem Klageantrag gemäß entschieden und dem beklagten OrtSarmenverband die Kosten deS Verfahrens und ein Averfionalbetrag von 10 Mk. zur Last gesetzt. — Die Eheleute Johannes Bonrath von Altenstadt haben sich nach einer einjährigen Ehe im gegenseitigen Einverftändniß bereits vor 17 Jahren getrennt. Die Frau ging nach Frankfurt und trat dort in Diensten, während der Mann in Altenstadt wohnen blieb. In Frankfurt wurde die Frau hilfsbedürftig und nun klagt der dortige OrtSarmenverband gegen den OrtSarmenverband Altenstadt wegen Ersatzes der Unterstützung, angcbend, daß Frau Bonrath den Unterstützungswohnfitz ihres Mannes theile, insbesondere auch deshalb, weil ihr Mann fie vergeblich zur Rückkehr aufgefordert haben soll. AuS der mündlichen Verhandlung ergibt sich jedoch, daß dies letztere nicht der Fall ist, daß der Ehemann vielmehr froh ist, diese zweite Frau wieder los zu sein, da sie zu ihm und seinen vier erstehelichen Kindern nicht passe. ES wurde denn auch dem Antrag deS Rechtsanwalts Justizrath Dr. Reatz, welcher den Beklagten vertritt, entsprechend die Klage kostenfällig abgewiesen. Frankfurt hat außerdem einen Averfionalbetrag von 20 Mk. zur Provinzialkasse zu zahlen. — Maurer Heinrich Bernhardt von Klein-Linden recurirte gegen daS Erkenntniß des Kreißaußschusses des Kreises Gießen wegen Versagung der Erlaubniß zum Wirthschaftsbetrieb. Er hatte auch bei dem ProvinzialauSschuß kein Glück, denn dieser verneinte ebenfalls die Bedürfnißfrage und wies den RecurS kosten- fällig ab, auch hat Bernhardt 5 Mk. zur Provinzialkasse zu zahlen. — In einer Enteignungssache des H e i n r i ch F l e i s ch- Hauer II. zu Bad-Nauheim, welcher ein Stück Gelände zur Anlage einer Straße abtreten soll, daS er zu 5 Mk. pro Quadratmeter kaufte, wird dem Genannten der vom Gemeinderath zu Bad-Nauheim dem Werth des Geländes entsprechend festgesetzte EntschädigungSbetrag von 3 Mk. pro Quadratmeter zugesprochen.
* * Der Universitätsbibliothek ist Seitens der englischen Regierung vor Kurzem ein äußerst werthvolleS Geschenk überwiesen worden- eß ist dies der Bericht über die wissenschaftlichen Ergebnisse der 1872— 1876 unter Leitung von Sir Wyville Thomson unternommenen Forschungsreise der englischen Corvette „Challenger", welche in 44 umfangreichen und glänzend außgestatteten Quartbanden niedergelegt sind. Die entscheidende Bedeutung der einen Werth von ca. 2000 Mk. darstellenden Veröffentlichung gewinnt der „Report" durch die zoologischen und biologischen Ergebnisse, welche allein 34 Bände füllen und welche in mehr als einem Punkte der zoologischen und oceanographischen Forschung neue Bahnen eröffnet haben.
* * Probepredigt. In der Synagoge der israelitischen Religionsgemeinde hielt am Samstag Rabbiner Dr. Gutt- mann aus Kulm i. Weftpr. eine Probepredigt.
* * Etadttheater. Wie wir aus dem Theaterbureau erfahren, hat die stets rührige Direktion wieder einige bedeutende Novitäten erworben- u. A. auch „Militärstaat", Gustav v. Mofer'S jüngstes Werk. Es ist dies daS hundertste Lustspiel des allgemein beliebten Autors, welches als Jubiläums-Borstellung an allen besseren Bühnen gegeben wurde und morgen Dienstag auch hier zum Benefiz für Herrn Hans Leufchner zur Aufführung gelangen wird.
* *H. Sladttheater. Die Aufführung des immer noch zugkräftigen Volksstückes „Zwei vom Ballet" von Stinde und Engels hat gestern die Theaterbesucher recht gut unterhalten. Das Stück birgt einen guten Kern lebenswahrer Motive in fich, die handelnden Personen find scharf characte- rifirt und das Ganze ist, zur Versüßung jener Pille der Herabsetzung bürgerlicher Verhältnisse durch Standeßvorurtheile mit guten und schlechten Witzen, Humor und einigen passablen Gesangßeinlagen gewürzt. Die Darstellung war recht zu
friedenstellend- den Damen daß Vorrecht lassend, seien irr erster Linie erwähnt Frau Helm, welche die Allüren der Gräfin v. Eversburg tn überzeugender Weise zum Ausdruck zu bringen wußte - Frl. Fritzschler als Adelheid von Seefeld fand gleichfalls den richtigen aristokratischen Ton. Die beiden Balletmädels fanden ihre richtige Besetzung in Frl. Leno (Clara) und Frl. Dellmar (Lilly)- erstere stattete ihre Rolle mit gewohnt guter sentimentaler Wirkung auß, letztere erfreute durch eine gute DofiS Humor und Mutterwitz, sowie durch die recht netten ©efangßcinlagen. Von den Herren verdient Herr Goldbach alß Alexander o. Feldern durch sein vortreffliches Spiel, sowie Herr Peickner, der als Ludolf Mädicke ganz auf seinem eigentlichen Gebiete war und diese Figur mit ächter und treffender Charakteristik anSstattete, vollste Anerkennung. Herr Schröder hatte in Papa Krüger eine etwas schwierige realistische Aufgabe, die er, mit Ausnahme seiner Gehversuche, in vollendeter Weise löste. Herrn Fellner (Georg v. Ebersburg) fehlt noch Routine, Natürlichkeit und Maßhalten sowohl in Stimme als Bewegung. Da Herr Fellner, wie sein gestriges Spiel bezeugte, doch auch Talent bekundet, so möge eS sein Bestreben sein, auf den richtigen Weg zu gelangen, und damit diese Mängel zu beseitigen. DaS Publikum war mit dem Gebotenen zufriedengestellt und lohnte dankbar mit reichem Beifall.
• • lieber Herrn Hans Buff Gieße», Großh. Sächs. Kammersänger, schreibt man den „N. H. V.": Herr Kammersänger Buff-Gießen, von dessen so Überaus erfolgreichem Gast- spiel in Wien wir bereits vor acht Tagen berichtet haben, ist nunmehr von der Direktion der kaiserlichen Hofoper zu Wien gegen eine Jahresgage von 12,000 Gulden auf vorläufig zwei Jahre von nächsten Herbst ab als erster lyrischer Tenor für daß genannte Institut verpflichtet worden. Herr Buff verläßt, wie wir wissen, sehr ungern Wiesbaden, wc er fich recht wohl fühlte, doch glaubte er der so sehr ehrenvollen Berufung an eines der ersten Kunftinstitute der Welt Folge leisten zu sollen, nachdem er auch bet dem Wiener Publikum und der gesummten Kritik die freundlichste Aufnahme gefunden. Schon öfters, und neuerdings wieder in einem soeben auß Wien an einen hiesigen Bekannten gerichteten Briefe, hat Herr Buff seinem lebhaften Bedauern darüber Außdruck gegeben, daß eß ihm trotz mehrfacher Versuche bis jetzt noch nicht üerftattet gewesen sei, vor feinem eigentlichen Landesherrn, unserem kunstfinnigen Großherzog, einmal zu fingen. Die Direktion deS Großh. Hoftheaters würde sich gewiß den Dank vieler hiesigen Theatersreunde sowie ein volle- Hau- sichern, wenn fie Herrn Buff vor Schluß dieser Saison noch einmal zu einem Gastspiel dahier gewinnen könnte. Die Bereitwilligkeit des geschätzten KÜnst ler- hierzu glauben wir mit Bestimmtheit annehmen zu dürfen.
Die lebenden Photographie» werden nunmehr nach mancherlei überwundenen Schwierigkeiten in einftündigen Pausen regelmäßig vorgeführt. Da die Räumlichkeit de- Ausstellungßlocals, sowie die bedingte Dunkelheit be> den Vorführungen keinen steten Eintritt zulassen, so sei darauf aufmerksam gemacht, um einen Fehlgang zu vermeiden, die Zeiten de- Eintritts (alle Stunden, wie an der EingangSthür ersichtlich angegeben) zu beachten.
• • Nationalliberaler Verein. Zur Feier de- hundertjährigen Geburtstages Kaiser Wilhelm- I. veranstaltet der nationalliberale Verein, wie bereits mitgetheilt wurde, Sonntag den 21. d. M., Abends 9 Uhr, eine festliche Bereinigung in Steins Garten. Seine Einladung richtet fich an Männer und Frauen, die sich in dankbarer Liebe zu dem ehrwürdigen Kaiser eins wissen und der großen Zeit gern gedenken, wo der stets so demüthige Greis zusammen mit Otto von Bismarck seine gewaltige Lebensarbeit vollbrachte. Um die von Herrn Professor Dr. Schwartz gehaltene Festrede werden fich Lieder und Ansprachen gruppiren.
* * Kaufmännischer Verein. Die am Sam-tag Abend im Poftkeller stattgehabte außerordentliche General-Versammlung deS Kaufmännischen Vereins genehmigte die Gesammtsumme von 40,400 Mk. für den Hau-bau ind. gärtnerischer Anlagen, Einfriedigung u. s. w., sowie zur Anschaffung de- Mobiliars. Der Vorsitzende Orbig legte dar, daß dem Verein die Verzinsung der aufzunehmenden Hypothek von 24,000 Mk. ein Leichtes sei, indem die Großherzogliche Handelskammer für die ihr überlassenen Räume Mk. 400 zahle und der Verein Mk. 300 erspare, für Miethe, die er heute für die inne habenden oberen Räume des Postkellert au-gebe. ES wurde beschlossen, einem zu engagirenben Hausverwalter den Betrieb der Wirthschaft zu übertragen, welche vorerst versuchsweise als volle Restauration betrieben werden soll, d. h. es sollen darin außer Getränken auch Speisen verabfolgt werden. Die Stelle de- Hausverwalters, welcher freie Wohnung und Brand und den Verdienst auß dem Wirthschaftsbetrieb erhalten soll, wird demnächst ausgeschrieben.
• * Kriegerkamerabschaft Gießen. Am Sam-tag Abend hielt die „Kriegerkameradschaft Gießen" ihre erste ordentliche Generalversammlung ab und genehmigte mit einer seltenen Einmüthigkeit, getragen von echtem kameradschaftlichen Geiste, die vom Vorstände gemachten Vorschläge über Beginn de- Rechnungsjahres bez. Erhebung der Eintritts- und Beitragsgelder erst vom 1. April d. I. ab, sowie über die Begriibnißbeihilfe und sonstige Hilfeleistung in Fällen kn Bedrängniß. Große Freude erregte die Mittheilung bei Vorsitzenden, daß der Vtrein zur Parade am 22. März d. I- osficiell eingeladen worden ist. Die Präsenzliste wies voo 74 Vereinsmitgliedern 69 al- anwesend nach. Gewiß ein schönes Zeichen, und so wünschen wir, daß dieser, auf echter Kameradschaft gegründete verein immerfort blühen, wachse» und gedeihen möge.
Sectio» Gieße» bei Deutsche» unb Lesterreichische» AlpenvereinS. Daß Wetter des gestrigen Sonntagß hielt nicht ganz daß, maß der Sam-tag versprochen hatte. Zeigte die


