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15- Februar 1887. ' d-r Trohherzag Geheimen Mebicinal- loeSuuiv'chat und den stroemvouderL^des.
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Sitzung der Zmltrn die vier AuSfchüfle, je einzelnen Parteien In ’fi die Nationalliberaltii tglitbtr stellen. Live tt MtiMaljltn lief bei m einzelnen fobgeorb- hruvg einer tn^vx o^. s^xoAtx, Gras Da deantragm'. Gr. alb Vorlage zu wachen, ult 1890 penfflmittev eiche zur Zeit weniger n, eine Pension bis zu tuar 1897 oa gewahrt mg bincter Land- ien.
lufnahme deS kteuer- ictSeinnehwerrien mit amnächtt In Girren n der Plotzsrage find
0 Jahren in Stehen Handelsblatt füt r Holzhandel und Holz- Herausgeber und Re- iü -°° 3“’ ’eJ H 27. September 1898 oene Medaille j«' gestrige vierte Toveert merStreichquarte" der ;r, EUh Finger- Bauer und Lucy „rta. -1° ** M" S gg, tuwt, mi
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correct, doch hätte unseres Erachtens in den beiden ersten Quartetten hie und da durch feinere Nüancirung sich eine tiefere Wirkung erzielen taffen. Mag fein, daß bei Haydn ein Anflug von Befangenheit und bei Cherubini die große Schwierigkeit im Zusammenspiel bk Gefawmtwirkung etwas beeinträchtigt hat. Die schönste und nach unserer Meinung auch einwandfreie Leistung war der Vortrag deS B-dur Quartetts (op. 18 Nr. 6) von Beethoven. Hier wurden die Künstlerinnen sowohl in Bezug auf Exaktheit deS Zusammenspiels wie auch auf die Feinheiten deS Vortrags allen an sie gestellten Anforderungen gerecht und brachten auf diese Weise daS Concert zu einem würdigen Schluß, der daS Publikum zu lebhaften BeifallSbezeugungeu htnriß.
•* Der Mäunerturnverein hielt cm SamStag in „Steins Garten" fern diesjähriges Winterfest ab. Die Darstellungen wurden durch einen Aufmarsch mit Gesang und exact auSgeführten Stabübungen eröffnet,- das Turnen an den Gc- räthen zeigte hervorragende Leistungen Einzelner, und gute Durchbildung der Gcsammtheit,- die Stabphramiden, sowie der Waffentanz der Germanen und Römer ließen ersehen, daß die Turnwarte es vorzüglich verstehen, solche Vorsühr' uugen zu combiniren und einzuüben. Den großartigsten Beweis dafür bildete aber ein herrlicher Reigen der Damen, der daS Auge ergötzte, daS Herz erfreute. Verwandlungen lebender Bilder mir Wasserkünsten und großen Lichteffecten schloffen den ersten Theil des Winterfestes. Den zweiten Theil bildete eia Ball. Alles in Allem genommen kann das diesjährige Winterfest den früheren würdig zur Seite gestellt werden. Möge der Männerturnverein auf feinen Pfaden wie bisher wacker weiterwandeln. Gut Heill
*• Au den deutschen Universitäten studiren zur Zeit im Ganzen 30,043 junge Männer, davon 2746 evangel. Theologie, 1460 kathol. Theologie, 8198 Rechtswissenschaft, 7991 Heilkunde, 9648 philosophische Wissenschaften-27,590 gehören den deutschen Stüaten an, 2453 dem Auslande. Gegen daS abgelaufene Sommersemester hat sich die Zahl der Studtrenden um 241 vermehrt. Zugenommen haben die Gtudirenden der philosophischen Fächer, und zwar um rund 600. Abaenommen haben die Theologen (namentlich die evangelischen), die Juristen und die Medictner. Gegen das vorige Wtnlersemester hat sich die Zahl der Studtrenden um rund 900 vermehrt. Die Zahl der an den preußischen Universitäten als HofpUantinnen an den Vorlesungen theil- nehmenden Frauen beläuft sich auf 180.
Wetterbericht. Ein umfangreiches Depresfionsgebiet bedeckt ganz Nord, und Ost-Europa. Im äußersten Nordosten ist noch das Centrum des feit einigen Tagen bestehenden nördlichen Minimums zu erkennen, welches nunmehr ostwärts abzieht. Eine neu: Depression dagegen ist vor der norwegischen Küste erschienen. In Central Europa ist daS Barometer meist etwas gestiegen und ragt hoher Druck von Wellen her ziemlich weit in den Continent herein, doch ist seine Ver° theilung nicht gleichmäßig und dementsprechend auch keine wesentliche Besserung der Witterung eingetreten. In der Pfalz besteht zwar heiteres Wetter. Die Temperaturen lagen im südlichen Deutschland erwaS höher, als gestern. — Voraussichtliche Witterung: TheilS heiteres, theilS nebeliges etwas kühleres Wetter.
X. Darmstadt, 13. Februar. Während schon lange die JnductionS-Electricität und ihre Anwendung für Beleuchtung und Bewegung im Vordergründe steht, lenkte gestern Abend im Naturwissenschaftlichen Verein Herr Real- gymnafialdtrector Pros. Münch einmal wieder die Ausmerk- samkeit auf die am frühsten bekannt gewesene Electricität, die Jnfluenz-Electricität, und führte an einer neuen großen, von einer Frankfurter Firma erbauten Jnfluenz-Electrisir- maschine prächtige Versuche vor, zunächst die für diese Elec tricitätsart grundlegenden. Die Namen Guericke (1663), Volta (1771), sowie Holtz und Töpler (1865) characteristren die Entwickelung der Jnfluenz-Eiectristrmaschine, deren Beschreibung ohne Zeichnung wohl kaum verständlich ist. Von den zahlreichen Versuchen, die der Vortragende mit der Maschine machte, in deren Stromkreis noch zwei Batterien Leydener Flaschen eingeschaltet waren, seien herausgehoben die Durchleuchtung einer Apfelsine, die zwischen den äußeren Belagen der Leydener Flaschen angebracht wird, das Erleuchten einer Geißler'ichen Röhre, die Büschel-, Gltmm- und Funken Entladung der Electric lät, die Erscheinungen an der sog. Rosetti'schen Tafel, die Vorführung eines völlig blitzsicheren BehältniffeS, aus deffen umgebenden Drahtgeflecht, innerhalb deffen ein Mensch stand, mächtige Funken zu entlocken waren, die durch den electrtschen Strom bewirkte Zersetzung deS WafferS in Wasserstoff und Sauerstoff, die wunderbar schön, sehr stark vergrößert, auf der als Lichtschirm dienenden Hellen, gegenüberliegenden Wand gezeigt wurde u. dgl. m. Schließlich wurde darauf htngewiesen, daß die in den Schulbüchern noch zu findende scharfe Scheidung zwischen statischer und Jnductions-Electricität von der Wtffen- schaft schon längst fallen gelaffcn wurde und daß es an der Technik liege, durch Bau großer, leistungsfähiger Influenz- Electrifirmaschinen dazu betzutragen, die Brücke zwischen Influenz- und Jnductionselectricität auch ihrerseits zu schlagen. (Langanhaltender Beifall.) Herr Dr. Kolb, Assistent am chemischen Laboratorium der Technischen Hochschule, zeigte einige recht schöne Proben gefärbter künstlicher Seide, Arti- sella genannt, vor, die von einer Casseler Firma gefertigt werden. Cellulose bildet den Grundbestandtheil derselben. Aechte und künstliche Seide laffen sich chemisch und mikro- scopisch unterscheiden.
* Frankfurt a. TL, 13. Februar. Der vor einigen Tagen wegen Veruntreuung von 75,000 Mk. von seinem Posten enthobene Director der Oberländer'schen Bierbrauerei, Leopold Oberländer, ist nach Meldung der Abendblätter gestern in Berlin verhaftet worden.
* Berliner Grundpreise. Die Pschorrbraueret hat in Berlin das Godet'sche Grundstück, Friedrichstraße 167, für den Preis von 667,000 Mk. für die Quadratruthe an- gekauft.
* Berlin, 14. Februar. Auf der Fahrt von Brüffcl nach Paris ist ein Reifender im Schnellzug ermordet und beraubt worden. Die Leiche wurde aus der Station Braine zum Fenster hinauSgeworfen. Von den Thätern ist bisher keine Spur entdeckt worden.
* Gera-Untermhauß, 14. Februar. Der oberste Geist liche des Fürstenthums Reuß j. L., Herr Oberk-rchenrath, Superintendent und Hofpredtger Ernst Lotze (ein G.eßener), begeht am 18. Februar dieses Jahres die Feirr seines 70. GeburiStageS.
^Norddeutscher Lloyd, tn lKtetzen ontreten bürd? dir Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 13. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Postdamvicr ©tungart, Capi. D. Kohlcubeck, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ift gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Spielplsv her nrririzLn jrotyirtrr StrittIjtdrr.
Overrrdaul
Dienstag den 16. Februar: Ouvertüre zu „Rosamunde"'. Der häusliche Krieg. Cavalleria rueticana. llittwoch den 17. Februar: DaS Modell. Donnerstag den 18. Februar: Das WetterbäuSchcn. Vorher: Enoch Arden. Bajazzo. Freitag den 19. Februar geschloffen. Samstag den 20 Febru»r: Silvana. Sonntag den 21. Februar, Nachmittag« 3Ve Uhr: Fledermaus. Abends 7 Uhr: Wetterhäuschen. Regimentstochter. Montag den 22. Februar: Tristan und Isolde.
«chaaspielhau».
Diens'ag den 16. Februar: Romeo und Julia. Mittwoch den 17. Februar: Die Pariserin. Der zündende Funke. Donnerstag den 18. Februar: Gebildete Menschen. Freitag den 19. Februar: Liebelei. Hieraus: Die Pariserin. Samstag den 20. Februar: Maria Stuart Sonntag den 21. F.bruar, Nachmittags 3Vi Uhr: Gebildete Menschen. Abmdö 7 Udrs: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag den 22. Februar: Kabale und Liebe.
Briefkasten.
Herrn O. L . . z , stad, theol., hier. Ihre Berichtigung ist nicht angebracht, da wir nur einen Herrn L .. z, deren es in Gießen mehrere gibt, erwähnt haben. Red.
Mrehliche Anzeigen der evang.Geineinde.
Montag, den 15. Februar, Abends 8 Uhr: Bibelsiunde im Confirmandensaal der Jobanneskirche. Bergpredigt, Matth. 6, Vers 15 u.f.o. Pfarrer Dingeldey '----V- M---!--------------------------- --
Verkehr, Land- nnd Oolkrwirthfcyaft
Gründer-, 13. Februar. Fruchtpreise. Weizen X 16X0, Korn X 14,00, Gerste X 00,00, Haier X 00,00, Erbsen X 00,00 Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, K-noffeln xOOO, Samen X 00,00.
Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen, mit durchschlagendem Erfolge bei Grippe und Husten-Epidemie in allen Apotheken und Drogerien h 85 Pfg. verabreicht. 496
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Seiden-Fabriken G, Henneberg (k. u. k. Ho«.), Zürich,
Bekanntmachung.
Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für 1897/98 nebst demjenigen des Stadterweiterungsfonds, sowie die Voranschläge der Armenkaffe und des Gas» und Wafferwerks für dieselbe Zeit liegen in Gemäß- beit des Art. 83 der Städteordnung während 8 Tagen auf dem Bureau der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, zur Einsicht der Betheiligten offen.
Gießen, den 15. Februar 1897.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____Gnauth.________________ 1550
Bekanntmachung.
Donnerstag den 18. Februar d. I., Nachmittags i/i2 Uhr, sollen die an Großh. Polizeiamt abgelieferten gefundenen, von den Verlierern nicht abgeholten Gegenstände, darunter verschiedene Gold- und Eilbersachen, Sonn- und Regenschirme, Kleidungsstücke, Brillen u. s. w., im alten Rathhause dahier zu Gunsten der Armenkaffe gegen Baarzahlung versteigert werden.
Gießen, den 15. Februar 1897.
Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.
Kleinkinder-Bewahranstalt.
Von dieser Woche an sollen die Beiträge für unsere Anstalt für itt« 1. Vierteljahr 1897 erhoben werden durch unsere Anstalts-Dienerin Elise Werner, die allein zur Erhebung berechtigt ist. Mit diesem Beitrag kann nach Belieben der freundlichen Geber zugleich der Gejammt Aahres-Beitrag gespendet werden.
Indem wir dies den Wohlthätern und Freunden unserer Anstalt rittheilen, richten wir an dieselben die herzliche Bitte, uns auch in diesem Zähre freundlichste Unterstützung gewähren zu wollen. Wir haben für <»a 220 Kinder in unserer Anstalt zu sorgen
Gießen, den 15. Februar 1897.
Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt.
__________________Dr. Naumann, Pfarrer._______________1483
Vrivat-Lehranstatt von Dr. Wüchner
Darmstadt, Soderftraste 85. (Verstärkt.)
Vorbereitung zum Einjährigen- und Abiturienten-Examen. — Internat. — Tüchtige Lehrkräfte. — Günstige Erfolge. — Beginn des kommer-Semesters 15. März. Näheres durch Prospect.
1548
Achtungsvoll
Visitkarten
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in jeder beliebigen Schriftart und Kertoneorte werde» tu mäseigen Preisen angefertigt in der Brühl’schen Univ.-Druckerei (Pietsch &Scheyda) Sehuletrasee 7.
Memmer Verein für Armen- und Krankenp-ege.
Ordentliche Generalversammlung
Mittwoch, den 17. Februar 1897, Abends 6 Uhr. im Coufirmandensaal, Neustadt 61.
TageS-Ordnung:
1. Jahresbericht.
2. Prüfung der Rechnung für 1896.
3. Erbauung eines neuen Schwesternhauses.
4. Abänderung der §§ 11 bis 16 der Statuten.
5. Neuwahl des Vorstandes.
Die Mitglieder werden hiermit auf Grund der 4, 5 und 7 der Statuten ergebens! eingeladen. 1168
_____________________ Der Vorstand: Schlosser.
Spar- und Iorschuß-Aerein zu Wieseck
Eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.
Bilanz pro 31, December 1896*
Aettva. X H
1. Kassenbestand..... 2164.46
2. Vorschuß-Conto .... 186891.27
3. Güterkauischilltngs-Conto 1211,—
4. Gerichtskosten-Conto - 7.46
5. Effecten-Conto .... 102^9 —
6. Mobilten-Col.io .... 277.02
7. Conto der ausstehenden Zinsen..... 5423.56
Passiva. X A
1. Anlehen-Conto .... 181976 96
2. Stammantheil-Conto . . 16274.02
3. Effecten-Reservefond . . 825.60
4. Reseroeiond-Conto . . . 4471.91
6. Conto der unerhobenen
Darlehnszinsen .... ——
6. Reingewinn..... 1715.37
Mittwoch den 17. /ehr. 1.I,
Nachmittags 2 Uhr, werden im Vieker'schen Saale — Neu, ftabt 55 — versteigert:
Sophas, Commoden, Kleiderschränke, Glasschränke, 1 Nähmaschine, 1 Claoier, 1 Geige, 1 Hobelbank, 1 Partie Werkholz, 1 Oelgemälde, 1 Partie Stahlstiche und andere Bilder, Tabakspfeifen, 1 Zweirad (Pneumatik) u. a m
1547_______Stiftler. Gerichtsvollzieher.
f Em pfehTungenT^^
Stabt MlllWaus.
Freibank. 1557
Von heute ab: ^Ochfeufleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 42 Kreppet - Mehl,
Kreppel-Oel empfiehlt in bekannter Güte billigst 1543 J. M. Schulhof.
1537| Leveude Lahnhechte zu haben bei Martin Gimon, Wolkengasse 26.
Vermiethungen.
1640] Ein kleines Familienlogis zu vermtethen.__________Schloftgaffe 17.
9721 Wohnung, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen.
Näheres in der Exped. diese« BlatteS.
44] Der zweite Stock tn meinen zwei Neubauten Krafdoefersirafte 7 «nd S ist mit allem Zubehör sofort zu vermiethen. Rinn V., Heuchelheim.
37] VSwaldSgarte« 79, erste Etage, 6 Zimmer und Zubehör, in Folge Versetzung deS Herrn Ingenieur Lutz, per 1. April zu vermiethen. Pet. Leppla.
205263.76 205260.76
Mitgliederbestand Ende 1895 ........ 274*)
Zugang in 1896 ....... 12
286
Abgang in 1896 ............ 8
Mitgliederstand Ende 1896 ......... 278
*) Mitgliederstand Ende 1895 274, nicht wie irrthümlich angegeben 278.
Der Vorstand:
Möser, Director. Weller, Rechner. Hildebrand, CoMroleur.
Die Rechnung liegt vom 16. Februar an 8 Tage zur Einsicht der Mitglieder bei Rechner Weller offen.
Donnerstag, den 25. Jebruar, Aöends 8 Mr, bei Gerhard Schneider:
General-Versammlung.
Tages-Ordnung: 1. Jahresrechnung pro 1896.
2. Beschlußfassung über die zu vertheilende Dividende.
3. Verschiedenes.
1531 Für den Aufsichtsrath: Dorfeld.


