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Auch muß nach jeder längeren Fahrt möglichst bald die Leibwäsche gewechselt und die Reisekleidung tm Freien auSgeklopst und abgeoürstet werden.
Vermittelst der rauhen Polster in den Wagen erster und zweiter Klaffe können besonders leicht Hautkrankheiten des KopfeS verbreitet werden. Die Mehrzahl der Personen lehnt fich mit dem Kopf an die Poster an. Durch das fortwährende Schwanken und Schieben wird nun der Kopf, und natürlich auch etwa anhaftende Krankheitserreger, gewissermaßen an den Polstern abgerieben. Legt später ein Anderer seinen Kopf an die inficirte Stelle, so werden die KrankheitSkeime durch das Rütteln und S Bütteln wieder in deffen Kopfhaut eingerieben, die Ansteckung ist da. Zum Schutze dagegen find auf verschiedenen Bahnen über die Polster in Kopfhöhe Netze gespannt, welche von Zeit zu Zett gewaschen werden. Ein zewiffer Schutz wird dadurch sicher geboten. Aber der Reisende thut doch bester, fich noch selbst zu schützen. Er lege beim Anlehnen z. B. das Taschentuch unter den Kops oder setze eine Kopfbedeckung auf. Dann ist jede Gefahr beseitigt.
Besonders groß fist die Möglichkeit der Ansteckung bei schweren JnfectionSkrankheiten wie Cholera, Tuberkulose, TyphuS, Scharlach u. s. w. Gegen manche derselben find Bahnverwaltungen und Publikum ganz machtlos. Wenn z. B. rtn an Scharlach erkrankt gewesener Schüler, der ja als Re« convaleScent noch vollkommen ansteckungsfähig ist, von der Pension nach Hause reist, wie daS gewiß vielfach vorkommt, und es befinden fich Kinder in demselben Wagen, so kann es 'sehr leicht geschehen, daß eine Ansteckung stattfindet. Da ist eben nur ein Appell an alle Eltern und Aerzte möglich, Kranken, bei denen auch nur die geringste Möglichkeit einer Infectionsgefahr vorliegt, daS Reisen in der Bahn nie zu gestatten. Gewiß würde jede Mutter, deren Kind auf diese Weise angetteckt wird, empört sein über deS kranken Kindes Mutter und Arzt. Mögen daher Alle das Sprüchwort beherzigen: „Was Du nicht willst, daß mau Dir thu', das füg' auch keinem Andern zu!"
Im Allgemeinen treffen die Bahnbehörden zur Der- Hütung der Ansteckung von Krankheiten alle nur erdenkbaren Maßregeln, und zwar meist mit vielem Erfolge. In höherem Grade wäre dieser Erfolg noch wünschenSwerth bet der Lungenschwindsucht (Tuberkulose). DaS kaiserl. deutsche Gesundheitsamt und Dr. W. PrauSnitz haben genaue Untersuchungen angestellt, ob die gewöhnliche ReinigungSmethode der Eisenbahnwagen genügt, dieselben soweit tuberkelbacillenfrei zu halten, daß eine Gefährdung des reisenden Publikums in dieser Hinsicht auSgeschloffen ist. Dies war nun in der That im Allgemeinen der Fall. Jedoch ist dadurch noch keineswegs jede Möglichkeit der Ansteckung beseitigt, weil manche Lungenkranken aus der Fahrt durch große Sorglosigkeit und Rück- sichtSlofigkeit ihre Mitreisenden in Ansteckungsgefahr versetzen. Dr. W. PrauSnitz untersuchte die nach Meran fahrenden und von Berlin ausgehenden Durchgangswagen, welche allein eine direcie Fahrt ohne Umsteigen zwischen Nord- und Süddeutsch- Lanb einerseits und Meran andererseits erlauben, und die von einem beträchtlichen Theil der Meran aufsuchenden Lungenkranken benutzt werden. Bei der Fahrt verweilen die Reisenden in diesen Wagen von Berlin nach Meran 221/s Stunden. Hier fanden fich auf den Fußböden wiederholt Tuberkelbacillen, welche wohl einzig und allein von dem Auöwurfe der Kranken stammten. Es ist nun eine bewiesene Thatsache, daß getrockneter tuberkulöser AuSwurf sehr leicht eine Ansteckung bewirkt. Daher sollten doch alle Lungen- kranken so viel Rücksicht und Mitgefühl mit ihren Reise- Gefährten haben, daß sie ihren AuSwurf nie auf die Fußböden entleeren, weder in den Bahnwagen, noch Wartesälen oder auf den Bahnsteigen.
Während man im Allgemeinen anerkennen muß, daß von den Etsenbahnverwaltungen die Frage der Ansteckungsgefahr -immer wieder mit großem Ernst erwogen wird und die neuesten Ergebniffe der wiffeuschaftlichcn Forschung zu ihrer Beseitigung angewendet werden, find eben die Reisenden selbst leider noch sehr nachlässig. Wenn jeder Fahrgast nur ein ganz klein wenig mehr Rücksicht aus seine Mitreisenden nehmen würde, dann wäre daS Eisenbahnfähren für Alle nicht nur viel angenehmer, sondern er würden auch die meisten Gesundheitsschädigungen oder sogar Krankheiten ohne Zweifel ganz vermieden.
Universität- - Nachrichten.
— Würzburg. Im abflelaufenen Sommer-Semester haben sich fn der medictnischen Facultät der hiesigen Universität als Privat- docenten babtlttirt: Dr. Soll, Assistenzarzt am Juliutzspttal für innere Medtcin, Dr. Stubenratb für gerichtliche Medictn, Dr. Wolff für Psychiatrie und Dr. Borst für pathologische Anatomie.
Eingesandt.
(Bitten, den 13. August 1897.
Aus dem „Gießener Anzeiger- habe ich ersehen, daß am 15. August durch die „Kriegerkameradschaft Gießen" die Schmückung der Gräber der im Jahre 1870/71 in Gießen gestorbenen Krieger stattfinden soll. So pietätvoll diese Feier ist, so dürfte es doch erwünscht sein, wenn die Gießener militärischen Vereine diesen schönen, feierlichen Act gemeinstm ausführten. In den letzten Jahren, seitdem mehrere militärische Vereine hier bestehen, hat an den Gräbern diese Feier zu verschiedenen Zeiten stattgefunden. Unsere Bürgerschast muß daraus schließen, daß die Mtlitärvereine Gießens nicht Hand in Hand gehen und die treue Kameradschaft derart pflegen, wie es in solchen Vereinen in erster Linie zum Abdruck kommen sollte.
Meines Wissens hat der Kriegeroerein Gießen, aus dem die anderen Vereine hervorgegangen sind, schon seit 23 Jahren die Gräber am 2. September geschmückt und diesen Tag in patriotischer Weise gefeiert, wie dies auch in den Intentionen Seiner Majestät unseres Höchstsätzen großen Kaisers Wilhelm gegeben war.
Ich glaube, durch diese Zeilen nicht nur tm Sinne der Mehrzahl aller Kameraden, sondern auch im Sinne der Einwohnerschaft Gießens zu sprechen, wenn ich an sämmtliche militärischen Vereine daS Ersuchen richte, diese schöne alte Sitte in gutem Einvernehmen gemeinschaftlich und zwar am 2. September, dem obligatorischen, patriotischen deutschen Feiertage ausführen zu wollen.
Ein alter Veteran.
N«»z«g «um den Xan»e«antM*0f|tm der Stadt Siehe».
hierfelbst.
endeiitttmßtn.
hierfelbst.
»edore«.
August: 10. Johannes Gottlieb Wolff, Großh. Beigeordneter dahier, mit Karoline Clara Haberkorn hierfelbst. 12. Johann August Leithäuser, Kaufmann dahier, mit Anna Katharina Schneider
August: 7. Emil Heinrich Hermann Horst, Kaufmann dahier, mit Anna Elifabeib Keifer zu Friedeihaufen. 9. Wilhelm August Ludwig Pofe, Schloffer zu Hanau, mit Katharine Karoline Hexamer dahier. 9. Adolf Schucharbt, Bremser dahier, mit Dorothea Elisabeth Klingelhöfer zu Gladenbach. 10. Christian Heinrich Spieß, Wagner dahier, mit Elifabethe Euler Hierselbst. 11. Peter Schmidt, Schlosser dahier, mit Margarethe Müller zu Nieder-Ofletden. 11. Franz Adam Hartmann Büttner, Dreher dahier, mit Wilhelmine Elisabethe Brcckow hierfelbst 11. Johann Heinrich Balthafar Karl Göbel, Pfarroerwalter zu Ober-Mockstadt, mit Louife Karoline Auguste Wallenfels dahier. 12. Friedrich Lauster, Bahnarbeiter dahier, mit Marie Walther
Juli: 27. Dem Steinhauermeister Jacob Atzbach ein Sohn. 31. Dem Metzger August Felsing eine Tochter. August: 3. Dem Schloffer Heinrich Pfeuster ein Sohn, Karl Hermann Willy 4. Dem Bremser Georg Schäfer ein Sohn, Heinrich Karl. 5. Dem Kaufmann Karl Eduard Koch ein Sohn. 5. Dem Stations-Assistent Georg Frank eine Tochter. 9. Dem Kaufmann Eduard Krumm eine Tochter, Johanna. 11. Dem Mineralwafferhändler Jean Weisel ein Sohn. 11. Dem Schutzmann Richard Reinhardt ein Sohn, Wilhelm Heinrich Richard. 12. Dem Kaufmann Sally Vöhl eine Tochter, Johanna.
August: 7. Hermann Pfaff, 1 Monat alt, Sohn des Schreiner- meisterS Georg Pfaff dahier. 7. Helene Grethchen Schmidt, 1 J«hralt, Tochter des Formers Friedrich August Schmidt dahier. 7. Karl Fuhr. 57 Jahre alt, Buchhalter dahier. 8. Hans Ernst Arnold, 10 Monate alt, Sohn des Spenglers Christian Arnold dahier. 9. Emilie Btndewald, geb. Windecker, 59 Jahre alt, Ehefrau des Realgymnasiallehrers i. P. Professor Dr. Otto Bindewald dahier. 9. Sophie v. Meibom, geb. Freitn Gremp von Freudenstein, Wittwe des verstorbenen Königlich Preußischen Oberförsters i. P. Oscar v. Meibom dahier. 10. Gertrude Weber, geb. Koch, 42 Jahre alt, Ehefrau des AckererS Friedrich Weber zu Bussenhager, Kreis Altenkirchen. 11. Wilhelmine Mand, 29 Jahre elf, Ehefrau des Tag- löhners Heinrich Mand zu Berod im Westerwald. 11. Minna Hetnbach, 12 Jahre alt, Tochter des Eisendrehers Wilhelm Heinbach zu Weidenau, Kreis Siegen. 13. Kath. Elisabeth Brähler, geb. Merz, 58 Jahre alt, Ehefrau von Gefangenwärter Georg Brähler zu Homberg a. d. O.
Auszug aus den Nirchent» sichern
Ver Stadt Gietzeu.
Evangelische Gemeinde.
JohanneSgemeinde.
Den 10. August. Johannes Gottlieb Wolff, Großherzoglicher Beigeordneter zu Gießen, und Karoline Clara Haberkorn, Tochter
Temperatur der Lahn und Lust nachReaumur gemeffen am 14.August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag-: Waffer 16'/.°, Luft 22°.
Rübfamen'fche Badeanstalt.
des Großherzoalichen Kreisarztes vr. Julius Wilhelm Georg Friedrich Haberkorn zu Gießen. „ „ ,.
Den 12 August. Johann August Leithäuter, Kaufmann zu Gießen, und Anna Katharine Schneider, Tochter deS verstorbenen Wachtmeisters Wilhelm Schneider zu Gießen.
MatthäuSgemeinde.
Den 8. August. Dem Kaufmann Wilhelm Ockel ein Sohn, Karl Michael Christian Wilhelm, geboren den 11. Juli.
Denfelben. Dem Buchhalter Ernst Richard Wtegelmann ein Sohn, Karl, geboren den 16. Mai.
MarkuSgemeinde.
Den 8. August. Dem Buchbindermeister Adolf Bourgeois eine Tochter, Johanna Josephine, geboren dm 28. Juli.
Denselben. Dem Dachdeckermetster Johannes Prang ein Sohn, Ludwig Heinrich, geboren den 19. Juni. , _ ,
Denselben. Dem Bahnarbeiter August Fourier ein Sohn, Wilhelm Ludwig, geboren den 7. Juli. , _ ,
Denselben. Dem Bäcker Johann Peter Pfeiffer ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren den 17. Juli.
Denfelben. Dem Heizer Heinrich Kraft eine Tochter, Emma, geboren den 10. Juni.
Denselben. Dem Kutscher Heinrich Völpel eine Tochter, Katharine Elisabeth, geboren den 15. Juli.
Denselben. Dem Kutscher Johannes Erb eine Tochter, Marie Luise, geboren den 21. Juni.
Denselben. Ein unehelicher Sohn, Gottlieb Hermann, geboren t”en 2Den 12. August. Dem Kaufmann Hans Otto Hochstätter ein Sohn, HanS Otto Karl, geboren den 13. Juli.
Lukasgemeinde.
Den 8. August. Dem Architect Gustav Hamann eine Tochter, Erna Sophie Johanna Elisabeth, geboren den 36. Juni.
Denselben. Dem Schlosser Ludwig Sert ein Sohn, Karl Adam, geboren den 6. Juni.
JohanneSgemeinde.
Den 8. August. Dem Schutzmann Wilhelm Gemmecker eine Tochter, Hildegard Paula, geboren den 16. Juni.
Denfelben. Dem Fuhrmann Johann Raufch ein Sohn, August Johann Heinrich Richard, geboren den 27. Juni.
MatthäuSgemeinde.
Dm 7. August. Margarethe Ottmann, geb. Grieb, Wittwe des verstorbenen Buchdruckereibesttzers Eduard Ottmann, 67 Jahre alt, starb den 6. August. , t
Den 11. August. Emilie Btndewald, geb. Windecker, Ehefrau des Professors und Realgymnastallehrers Dr. Otto Bindewald, 59 Jahre alt, starb den 9. August.
MarkuSgemeinde.
Dm 8. August. Karl Fuhr, Buchhalter, verhelrathet, 57 Jahre alt, starb den 7. August.
LukaSgemelnde.
Den 12. August. Sophie von Meibom, geb. Frelin Gremp von Freudenstein, Wittwe deS Oberförsters a. D. Oscar von Meibom, 49 Jahre alt, starb den 9. August.
JohanneSgemeinde.
Den 11. August. Johann Wilhelm Wahl. Wagenwarter, ver- heirathet, 30 Jabre alt, starb zu Friedberg am 10. August.
Auswärtige aus den Kliniken.
Dm 8. August. Anna Marie Hild, geb. Kneifch, Wittwe deS Steigers Jakob Heinrich Hild zu Arborn, 57 Jahre alt, starb den 5‘ ^U®en 13. August. Minna Heinbach, Tochter deS Eisendrehers Wilhelm Heinbach in Weidenau a. d. Sieg, 11 Jahre alt, starb den 11. Auaust. __________ _
Dcrfcbr, La«», tm» Volt-wkkthschaft
•itftttt, 14. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochmmarki kostete: Butter pr. Pfd. X 0,95—1,05, Hühnereier pr. St. 7 A, 2 St. 12—13 H, Enteneier 1 St 7—00 4, der pr. St. 00-12 H, Käse pr. St. 5-8 H, Käsemalte pr. St. 3 A. Erbsen pr. Liter 18 A. Linsen pr. Liter 27 H, Taubm pr. Pa« X 0,70 bis 0,90, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,30, Hahnen pr.Sttlä X 0,90-1,30, Enten pr. Stück X 1,50-1,70, Gänse pr. Pfund X 0,00—0,00, Ochsmfletsch pr. Pfd. 66-74 A, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60-66 A. Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bis 72 A, Schweine fleisch, gesalzm, pr. Pfd. 76 A, Kalbfleisch pr Vs^ 56-60 4 Hammelfleisch pr. Psd. 50-66 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,(0 btt 7,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 A, Zwiebeln pr. Zentner X 8,00—9.00. Milch vr. Liter 16 A-
Der Wahrheit die Ehre!
Die «dlerpfeife „System Bergbaus" mit den Kauch und Softer trennenden Abgüssen D. R. 6. M. und dem biegsamen Alnmioinmschlanch D. R. P. u. D. R. 6. M. ist die beste GefvadhrltSpfeife. Viele, Tau ende Raucher bestätigen dieses. Gold. Medaille Munster 1896. Prospecte mit vielen Anerkennungsschreibm versenden _ _ gratis und franco an Jedermann 6607
Eugen fttnmmc & Eie., Adlerpfeifeufabrib, Gummersbach, Kheinpr-oill,. Wiederv.-rkäuser werden überall gesucht.
Bekanntmachung.
Anläßlich der bevorstehenden Herbstübungen kommen am 27. August 593 Mann mit Verpflegung dahier auf einen Tag zur Einquartierung. Saut Beschluß der EmquartierungS-Commisston sollen biefelben in geeigneten Quartieren, in Wirtschaften und bei Privaten gegen eine Vergütung von 1.80 Mk. pro Manu untergebracht werden.
Es werden hiernach alle diejenigen Personen, welche zur Uebernahme von Einquartierung an dem genannten Tage gegen die angeführte Ver- aütunq bereit sind, hiermit aufgefordert, ihre diesbezügliche Anmeldung tzis längstens zum 15. l. M. auf unserem Bureau-Zimmer Nr. 15 vorzubringen.
Gießen, den 10. August 1897.
Großherzoglichr Bürgermeisterei Gießen.
7552 Gnauth.__
^Mädtische^Arbeitsnachweis Gießen.
Gartenstriche 2.
»«gebot der Arbeitnehmer r 2 Backer, 1 Buchbinder, 1 Krankenpfleaerin, 1 Glaser (Rahmenmacher), 1 Schreiner, 2 Ausläufer b>zw. Colpotteure 1 Einkassirer, 1 Laufmädchen für den Nachmittag. 2 Hausburschen, 1 Fuhrkmchi, 1 Köchin, 1 Schreibgehülfe, 1 Kochfrau, 1 Nähfrau
»achfraae der Arbeitgeber r 1 Drechsler, 2 Glaser (Rahmenmacher), 1 Weißbinde^ Bauschlosser, 15 Maschinenschlosser, Schmier, 1 Schuhmacher 2 Schreiner. 1 Lausmädchen für den ganzen Tag, 1 Kutscher, t Schw izer, l Pferdeknecht, 1 Ackerknecht, 1 Waschfrau, 2 Haus burschen, 2 Bäcker-, 1 Kupferschmied., 1 Sattler-, 1 Buchbinder-, 2Schuhmacher-, 3Schlosser-, '^Drechsler-, 2Schreiner-, 2 Schmied-, 1 Gärtner-, 1 Maschinenbauer-Lehrling, 10 Dienstmädchen vom Lande für Küche und Hausarbeit, 1 Herrschaftsköchin, 1 Restaurationskochtn
Bekanntmachung.
An der Moltkestraste, nordwestlich der Wieseck, hat die Stadt Gießen von dem Allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege zwei Bauplätze erworben und bringt dieselben nach entsprechend veränderter Eintheilung hierdurch wiederum in der Größe von 973 und 1039 qm zum Verkauf. Lageplan und Bedingungen sind auf dem Stadtbauamt einzusehen, Angebote für einen der beiden Bauplätze oder beide zusammen sind bei uns einzureichen.
Gießen, den 13. August 1897.
Großh Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 7684
Jede Frau kann sich
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Hfle dazu Lah stets gebraucht, Wäsche anzugr
schonen, und zwar am ersten bei der sehr anstrengenden Wäsche, indem X sie dazu Luhn’s Wasch-Extract — Patent in 14 Staaten — I weil derselbe schnell und gut reinigt. ohne dabei die I
Wäsche anzugreifen! Kein Anschmieren der Wasche nöthtg! - Versuchen II Sie sofort '/» Pfd.-Schachtel b 15 Pfg, zu haben in den meisten Colo nialwaaren- und Drogen-Geschäften. . . | |
Immer mit höchsten Preisen, Ehrenkreuzen rc. im In- und Au8- I land prümitrt! 1699 | I
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m jnder beliebigen dohrittan and K^rtwesort» werde- so rcsi.^.gon Pr-iBon ungeferti^? in der Brübl'schen Univ.-Druckerei (Pietsch & Sehe) dfc
BehördlicheAnzeigen
Am 20. August 1897 wird in Gießen ein Manöver-Proviantamt eingerichtet. Verkäufer (Producenten) von Heu und Stroh wollen ihre Angebote am genannten Tage Nachmittags auf dem Geschäftszimmer des Proviantamts — Restauration Spieß am Oswaldsgarten — mündlich oder schriftlich abgeben 7644
Dirnstag, den 17. August l. I.,
Nachmittags 2 Uhr, im -Adler" zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung:
1 Pferd, 3 Hobelbänke, 1 Ve>ticow, 4 Bettstellen, 1 Bett, 6 Sophas, 1 Büffet, 1 Schreibtisch, 1 Waschtisch, 1 Commode und sonstige Mobilien, ferner einePendule, 1 Winter Havelock, eine große Partie Cigarren und Tabak, eine Anzahl Oelbilder rc
Versteigerung voraussichtlich bestimmt. 7674 Engel, Gerichtsvollzieher.
Die Korbweiden auf der Bahnstrecke Lollar-Gietzen sollen in 6 Loofen a« Dienstag, de« 17. d. Mts., öffentlich versteigere werden- Beginn der Versteigerung im Bahnhof Lollar $otmittags 7 116r
Gießen, den 13. August 1897. Großh. Betriebs-Jnfpection 1.


