Ausgabe 
14.12.1897 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Deutsche» Leich.

Berlin, 11. Drcember. Der Kaiser trifft am Dienstag Abend in Kiel ein. Abend» findet tm Schlosse ein große» AbschiedSbiner statt, wozu Prinz Heinrich sämmtliche nach China commandirten Offiziere geladen hat. Am Mittwoch laufenDeutschland" undGefion" an», während die Marine« ivfanterie mittelst Extrazuge» nach Wilhelmshaven befördrrt wird.

Berlin, 11. December. Prinz Heinrich von Preußen wird, wie mau der »Poft" «ittheilt, den ein­tägigen Aufenthalt in Plymouth bei der Reise nach China dazu benutzen, um fich von der Königin von England und dem englischen Hofe zu verabschieden.

Berlin, 12. December. Die Hand elskammern find von dem Oberprästdenten ersucht worden, fich gutachtlich über den Vorschlag betreffend PreiSnotirung für Getreide zu äußern.

Kiel, 11. December. Die Reparatur de» im Belt^durch dieBrandenburg" geschädigten Panzer»Württemberg" wird sech» Wochen in Anspruch nehmen. Die Keffelavlage ist etwas 6efd)3bfot.

Locale» und provinzielle»

Gießen, den 13. December 1897.

** Abwendigmachen von Kunden. Eine für die Geschäft»« weit wichtige Enrichetdung hat da» Reich»gericht dadurch getroffen, daß e» da» Abwendigmacheu oou Kunden durch unwahre Angaben al» Betrug im engeren Sinne de» Strafgesetzbuches erklärt. Ein unbefugter Eingriff lij den BermögenSstand der betreffenden Firmen findet statt, wenn man mittelst Täuschung den Kundenbeftaud abwendig zu machen suche. Bedeutsam ist hierbei der besondere Aus­spruch, daß der Nachweis eines zweifellosen Schaden» nicht erforderlich ist, sondern daß auch der fragliche Nutzen, welcher der Firma entgangen ist, unter Umständen ihr aber geworden wäre, geltend gemacht werden kann.

B. Lang-Goul, 13. December. Aw SawStag den 11. d. M., Abends, feierte die hiefige Freiwillige Feuerwehr in dem prachtvoll decorirten Saale des Kameraden Brücke! da» 17jährige Stiftungsfest. E» wurde auch an diesem Abend die Wahl sämmtlicher Chargen vorgenommen. Zum ersten Hauptmann wurde der seitherige zweite Hauptmann Wenzel einstimmig gewählt- zum zweiten Hauptmann Karl Horn. Der Herr Bürgermeister, der auch zu diesem Feste erschienen war, hatte den Vorfitz und ermahnte alle Mitglieder, stets treu zur Sache zu halten und den Wahlspruch zu hegen: Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr. Es wurden dann noch von verschiedenen Mitgliedern Ansprachen und Theater« stücke ausgeführt, welche großen Beifall fanden. Unser früherer erster Hauptmann Rompf, welcher feinen Austritt als erster Hauptmann anzeigte, richtete noch kernhafte Worte au das Corps, welche großen Beifall fanden.

Butzbach, 12. December. Auch aus unserer Garnison haben fich zur Betheiligung an dem bekannten Unternehmen gegen China (Besetzung der Kiao«Tschau-Bucht usw.) mehrere Freiwillige gemeldet, denselben ist jedoch vom Regiments- commando eröffnet worden, daß ihnen ein Urlaub dazu leider nicht bewilligt werden könne, da eine Abgabe von Mannschaften dem Regiment zur Zeit nicht möglich sei.

Schwurgericht.

W. Gießen, 11. December 1897.

Schluß der Verhandlung gegen Aug. Horz von Lönberg.

Die den Geschworenen vorgelegien Schuldfragen find die folgenden: 1) Ist der Angeklagte Horz schuldig, am 8. October vor der Strafkammer Gießen einen Meineid geschworen zu haben? 2) Auf Antrag des BertheidigerS im Fall der Bejahung der Frage: konnte die Angabe der Wahrheit für den Angeklagten eine Verfolgung wegen einer strafbaren Handlung nach fich ziehen. Staatsanwalt Koch platdirt für Bejahung der Frage wegen Meineids, aber für Verneinung der zu 2 gestellten Milderungsfrage. Rechts« anwalt Dr. Fuhr tritt auch für die Bejahung der zweiten, zu Gunsten des Angeklagten gestellten Frage, warm ein. Nach 15 Minuten währender Berathung verkündete der Ob­mann, Bügermeister Horst von Nieder-Bessingen, den Wahr­spruch der Geschworenen dahin, daß der Angeklagte August Horz schuldig deS Meineides, daß ihm aber die Milderung der Frage 2 zu Gute komme. Staatsanwalt Koch beantragt daraufhin, auf 1 Jahr 3 Monate Zuchthaus zu erkennen. RrchtSanwalt Dr. Fuhr bittet um eine geringere Strafe für feinen Clienten, der doch noch im jugendlichen Alter sich befände. Der Gerichtshof möge die Strafe so niedrig be­messen, daß der Angeklagte, der auch verführt worden sei, das Verbrechen zu begehen, vom Zuchthause verschont bleibe. Da» Gericht erkannte wegen der Höhe der Strafe dem An- trage de» Staatsanwalts gemäß. Die Höhe der erkannten Strafe rechtfertige fich, weil-der Angeklagte, ohne sich im Mindesten zu besinnen, den Meineid mit kaltem Blute ge« geschworen, er sei vor dem verbrechen nicht zurückgescheut, obgleich er 3 Tage vorher ehe er dasselbe beging, erst wegen rückfälligen Betrüge» mit schwerer Strafe belegt sei. E» batte schon damals gegen den Angeklagten auf Zuchthaus erkannt werden können, wenn ihm nicht mildernde Umstände bewilligt worden wären. Horz erkannte die Rechtskraft de» UrtheilS sofort an.

X>»rmifc^t».

P. Dillenburg, 10. December. Wir machen hiermit an dieser Stelle noch besonder- darauf aufmerksam, daß der diesjährige Weihnachtsmarkt am Donnerstag, 16. December d». I»., hier abgehalten werden wird. Wie wir vernehmen, wird der viehmarkt u. A. mit einer größeren Anzahl junger Schweine befahren werden, sodaß voraussichtlich günstige Kausgelegenheit geboten wird.

Frankfurt a. M., 10. December. Auf dem Landge­

richt wurde heute der Proceß der Familie Krieg in Preungesheim gegen den Dr. Henrichsen verhandelt, der be­schuldigt ist, durch falsche Behandlung die Erblindung der Tochter der Krieg'schen Eheleute verursacht zu haben. Der Anspruch auf Entschädigung ist vom Gericht bereits al» be­gründet anerkannt worden. ES handelt fich nur noch um die Höhe der Entschädigung. Die Familie verlangt Mk. 30,000 Abfindung oder eine Rente von Mk. 1500 jährlich. Der Inspektor der Blindenanstalt wurde heute über die Frage vernommen, was ein erblindete» Kind in der Blindenanstalt jährlich koste, und ton» es verdienen könne. Er sagte auS, daß der Unterricht acht Jahre dauert. Der Preis beträgt jährlich Mk. 400. Die Kleidung müsse die Familie selber stellen. Nach der Erziehung dauert die Lehrzeit für einen Erwerb bei Mädchen noch zwei Jahre. Bei dem hauptsäch« lichen Erwerb, dem Korbflechten, beträgt der monatliche Ver­dienst durchschnittlich Mk. 15. Der Gerichtshof hat den Urtheilsspruch verschoben.

* 6in netter Gatte. Wegen fortgesetzter roher Miß­handlung seiner Ehefrau, die den Tod der Letzteren zur Folge gehabt hat, ist der in Berlin Kolberger- straße 11 wohnhafte Bohrer Emil W. festgenommen und der Staatsanwaltschaft I in Berlin vorgeführt worden. Wie die Zeugen bekundet haben, hat der Festgenommene seiner Frau unter Anderem mehrfach Fußtritte gegen den Unterleib versetzt und ihr siedendes Gänsefett in daS Gesicht g'gossen. Am 4. d. Mt». stieß er feiner Frau so heftig w't dem Stiefel gegen den Leib, daß die Gemißhandelte an einer Bauchfellentzündung erkrankte und starb.

Die Leichenverbrennung, über die vielfach noch falsche Anschauungen verbreitet find, geschieht in Gotha auf fol­gende Weise: Der Leichnam kommt weder mit dem Brenn« material noch mit den Flammen in irgend welche Berührung, sondern daS Brennmaterial (Braunkohle) wird durch Erhitzung in gasförmige Kohlenwasserstoffe verwandelt und in dieser Form mit atmosphärischer Luft gemischt- ein solches Gemisch Siebt bei der Entzündung eine ungeheure Hitze, diese Ent­zündung findet in einer Kammer statt, welche mit gitterartig geschichteten Chawottesteinen angefüllt ist. Sobald diese Steine weißglühend geworden find, wird das GaS abgestellt und in die Kammer atmosphärische Luft gelassen, welche sich an den glühenden Steinen auf etwa 1000° G. erhitzt. Wenn nun der Sarg nach beendeter Feier aus der Capelle des Crematorium» Herabgelaffen worden ist, wird er zunächst in eine durch eine eiserne Thüre abzusperrende Kammer den eigentlichen VerbrennungSraum, geschoben, in welchen nun die an den Steinen erhitzte Luft gelassen wird. Schon nach wenigen Minuten schmilzt daS Ziok deS Sarges und wird infolge der großen Hitze verflüchtigt. Da der menschliche Körper eine ziemliche große Menge brennbarer Substanzen enthält, so gerathen dieselben durch die hohe Temperatur natürlich auch in« Glühen, aber ohne eigentliche Flammen- Erscheinung. Mit der fortschreitenden Auflösung fallen die glühenden Uebcrreftc in fich zusammen und durch einen Rost von Chamottesteinen in einen nach unten fich verengenden Schacht, durch welchen die erhitzte Luft ebenfalls strömt, um so auch die letzten brennbaren Reste zu zestören- schließlich sammelt sich in einem Blechbehälter ein kleine» Häuflein Asche. Der ganze Proceß dauert kaum eine Stunde, das Blechgefäß mit der Asche, etwa 2 Kilogramm von einem er­wachsenen Menschen, wird sofort verlötet, mit dem Namen de» Eingeäscherten versehen und dey Hinterbliebenen übergeben.

* Zu Tode gelacht. Der Logi Hausbesitzer Scharf in Bad Galzbrunu, 48 Jahre alt, mußte den Beuch des Circus Renz in BreSlau mit dem Tode büßen. Da» allzu starke Lachen über Clownscenen hatte ein AuStreten seines BrnckeS im Gefolge, wa» sein schnelles Hinscheiden ver­ursachte.

* Sternschnuppen. Wie in England, sind auch in Frankreich die Beobachtungsergebnisse über den Stern« chnuppenschwarm der Leoniden am 13. und 14. November weit hinter der Erwartung zurückgeblieben. Freilich war daS starke Mondlicht der Sichtbarkeit der Meteore n diesem Jahre recht ungünstig. In der Sternwarte zu Meudon, wo besondere Vorbereitungen zur Beobachtung der Sternschnuppen getroffen waren, wurde in der Nacht vom 12. zum 16. bei völlig klarem Himmel kein einzige» Meteor beobachtet, in der folgenden Nacht innerhalb drei Stunden nur 7 Sternschnuppen, von denen nur 4 unzweifelhaft zu den Leoniden gehörten. Professor Janssen hat auch aüf telegraphische Erkundigung au» San Francisco die Antwort erhalten, daß man dort durchaus keinen reichlicheren Stern­schnuppenfall als an gewöhnlichen Tagen bemerkt habe. Man will darau» schließen, daß der berühmte Meteorschwarm n völliger Auflösung begriffen sei.

AuS New-Uork berichtet der LondonerStandard-, daß George Vanderbilt bei seiner vorgestrigen Abreise nach Europa fein Leben auf eine Million Dollars versicherte.

Auszeichnung RöutgevS. Wie man derFrkf. Ztg." aus Paris mittheilt, beabsichtigt die franzöfische Akademie >er Wissenschaften, dem Professor Röntgen einen der be» reutendsten Preise, über den sie verfügt, den Prix Lacaze, der 10000 Francs beträgt, für feine Entdeckung der X-Strahlen zu verleihen.

* Gegen die Fester ei. Die militärischen Vereine in Khehdt (Rheinland) beabsichtigen, künftighin die vaterländischen Feste gemeinsam zu feiern, um so, was au ihnen liegt, die Zahl der Festlichkeiten einzuschränken.

* 3n die Falle gegangen. Ein schlauer Herr ist der Gendarm Ruff in Marienwerder, Westpreußen, welcher auf >er Straße gerade einen längere Zeit gesuchten Menschen ver­haftete, als er einen Zweiten bemerkte, dem das Gefängniß auch schon lange winkt. Da Ruff befürchten mußte, daß hm der Erstere entginge, wenn er dem Zweiten verfolgte, so rief er dem Zweiten zu, er möge ihm beim Transport des Verhafteten behilflich fein. Der angerufene, der Unheil witterte, ließ fich zur Hilfe erst bewegen, al» der Gendarm

ihm eine Mark versprach, half dann aber kräftig, den ersteren Uebelthäter nach dem Polizeigefängmß zu tranSportiren. Ruff lieferte den Gefangenen ab, und der hilfsbereite Trans­porteur verlangte seine Mark. Große Augen machte er ater, als der Gendarm ihn ebenfalls für verhaftet erklärte. Er war eben in die Falle gegangen.

Reife - Entschädigung für Arbeitslose Der Stuttgarter Gemeinderath hat beschlossen, den durch Vermittlung de» städtischen Arbeitsamtes nach AnSwärt» in Stellung gehenden unbemittelten Arbeitslosen eine Entschädigung für die Reisekosten zu gewähren. Zu diesem Zweck soll in den nächstjährigen Etat eine entsprechende Position eingestellt und die Regierung um Ermäßigung der Eisenbahnfahrpreife für diese Personen ersucht werden.

* Original-Mitthellnngen über Marinewesen. Zu dcu besten Verbindungen, welche zwischen Genna-Neapel-Gtbraltar einerseits und Genua-Neapel Port Said andererseits bestehen, gehören unstreittg die de» Norddeutschen Lloyd in Bremen. Um so mehr maß e» überraschen, daß diese Linien gerade in deutschen Kreisen noch vielfach unbekannt find, während dieselben sich bei den Übligen Reifenden in Italien iängst des größten Ansehen» erfreuen. Beide Verbindungen fmb durch die Schnell« und Reichspostdampferlinien geschaffen, deren Endziel New-York bezw. Ostafien und Australien ist. Die Verbindungen sind feststeh-rn und zwar von Genua nach Neapel-Gibraltar mittelst der Schnelldampfer durchweg alle acht Tage mit viertägiger Reisedauer, von Genua nach Neapel- Port Said durch die ReichSpostdampfer alle vierzehn Tage mit fünftägiger Fahrzeit. Die Urberfahrt von Genua nach Neapel nimmt etwa 24 Stunden in Anspruch. Die vor­erwähnten Linien haben für den Lccalverkehr zwischen den bezeichneten Plätzen, namentlich nach Egypten, eine große Be­deutung gewonnen, theils durch da» auf diesen Linien be­schäftigte vorzügliche Schiffsmaterial, insbesondere aber durch die außerordentlichen Annehmlichkeiten, welche, sowohl wa» den Comfort, wie die Verpflegung anbetrifft, den Reisenden an Bord dieser Sch ffe geboten werden.

* Bifitenkarte eine» Modell». Au» Paris schreibt man: Auch die Maler-Modelle haben jetzt die modernen Reclame« form ein zur Empfehlung ihrer Fähigkeiten und Leistungen angenommen. So läßt jetzt eines derselben folgende Visiten­karte bei den hervorragenden Malern vertheilen:

X.....Modell,

Feine und durchgeistigte Natur, Trägt mit gleicher Vorzüglichkeit die Givil und Militär Kleidungen aller Epochen.

* Beim Wettboxen getobte!! Der Boxerwettkampf zwischen dem amerikanischen Championboxer James Barry und dem Londoner Preisfechter Walter Groot, der am Diens­tag im Londoner Sportingclub ausgetragen wurde, hat einen entsetzlichen Verlauf genommen. Groot wurde durch einen Boxerhieb gegen das Kinn getöbtei. Barry, der Director des National-Sporting-Club, die Unparteiischen und die Se- cundanten wurden vor dem Bowstreet - Polizeigericht der Tödtung angeklagt und vorläufig gegen Bürgschaft frei­gelassen.

Universität» - Nachrichten.

Herr Dr. Theodor Posner au8 Berlin hat sich an der Univerfität Greifswald als Prioatdocent für Chemie hadllitirt.

AuS Freiburg (Schwel,) wird unter Hinweis auf eine kürzlich von der .Köln. Ztg." veröffentlichte Besprechung der dortigen Unioersitätsoerhältnisse mitgethetlt, daß die Professoren Effmann, Hardy, Jostes, Gottlob, Lörkens, v. Saoigny, Streit­berg. Sturm, Wasferad mit dem Schlüsse diesrtz Wintersemester» die Universität verlassen werden.!

Schiff»nachrichteir,

Bremen, 9. December. Die Zwischendeck-Fahrpreise nach Newyork und Baltimore sind erhöht und treten nachfolgende Preise sofort in Kraft: Nach Newyork mit Schnellpostdampfer 160 Mk., mit Postdampfer 140 Mk., nach Baltimore mn Postdampser 140 Mk., mit Roland-Dampfer 140 Mk., nach Galoeston mit direktem Dampfer 130 Mk.

tyitlpla to Kntatftai jtutyuta »dckUtzlcka.

Obttnbatt».

Dienstag den 14. December: Teil (Oper). Mittwoch den lb. December: Drittes Abonnements-Eoncert. Donnerstag den 16. Drcember: Armid«. Freitag den 17. December: Der Freischütz SamSlag den 18 December: Fidelio. Sonntag den 19 December: Die Jüdin.

MattfbitlbMl.

Dienstag den 14. December: Minna von Barnhelm. Mittwoch den 15. Drcember: Ueber unsere Kraft. Donnerstag den 16. December: Han» Huckebein. Freitag den 17. December: Faust. SamStag den 18. December: ^Kinder der Bühne. Sonntag den 19. December, Nachmittag« 3'/,Uhr: Han« Huckebein. Abends 7 Uhr: Kinder der Bühne. Montag den 20. December: Jugendfreunde.

Practifche Weihnachtsgeschenke sind stet» willkommen, deshalb sollte Niemand vergessen, auch einen Garton ä 3 Stück (Mk. 1.50) der in weitesten Kreisen in Folge ihrer Feinheit und vorzüglichen Eigenschaften für die Hautpflege so sehr beliebtenPatent-Myrrholin Seife" unter den WeihnachtSbaum zu legen. Ucderall, auch in den Apotheken, erhältlich. Wo nicht vor, räthig. versendet die Myrrbolin-Gefellschast m. b. H. in Frankfurt a.M. 2 Cartons franco gegen Nachnahme von 3 Mk. 9674

npnnphprfi-Rpidfi nur 5(6t, wenn ttrect ab meine» neuucücry-oeiuö Fabriken bezogen - schwarz, weiß und farbig, von 75 Pfa. bis Mk. 18.65 per Meter in den modernsten Geweben, Farben und DeffinS. An Private porte- and steuerfrei Im Him. Muster umgehend. 9194

Cfctl flMtlPI* sollten während der kalten Jahre»-

lull CI lyuillllll zeit die aus den Salzen der Ks«t« Wilhelms. Kelse«quelle« hergestellten thefrr Pastillen mit Plombe fehlen und zeitig angewendet werden, sobald sich in Folge einer Erkältung eine Affection der Schleimhaut der Luftwege, der Mundhöhle, deS Kehlkopfes, der Bronchien ufw. zeigt.

Die Gmser Pastille« wirken lindernd und hellend, dabei ist ihre Wirkung zugleich eine der müdesten, den gereizten Schleimhäuten des Kehlkopfes, der Bronchien am besten zufagende. Jede Schachtel ist mit einer Plombe verschlossen. Erhältlich in den meisten Apo­theken und Droguertcn.